Tag 667: Rückblicke – Teil 1

Tag 667: Rückblicke – Teil 1

Tag 667: Rückblicke – Teil 1

Fortsetzung von Tag 667:

Offensichtlich wühlte mich die ganze Geschichte weit mehr auf, als ich dachte und als ich mir selbst eingestehen wollte. Oberflächlich betrachtet war es nur eine Trennung von einem Menschen, der uns ein Stück begleitet hatte und der nun seinen eigenen Weg ging. Das ließ mich natürlich nicht kalt, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es mich so sehr mitnahm, dass ich deswegen gleich eine Magen-Darm-Krise bekommen musste. Doch auf einer tieferliegenden Ebene ging es bei der ganzen Sache nicht nur um Paulina, sondern auch direkt um mich selbst. Die Situation war wie eine perfekt inszenierte Reflexion meiner selbst. Auch ich hatte schon oft vor der gleichen Entscheidung gestanden, ob ich zu mir stehen oder mich lieber wieder ins Gesellschaftsbild fügen und meinen eigenen Lebensweg ignorieren soll. Oft hatte ich mich dabei gegen mich entschieden, doch letztlich hatte ich dann doch das durchgezogen, was mir am Herzen lag. Was aber wäre gewesen, wenn ich vor einem Jahr doch den Schwanz eingezogen und klein beigegeben hätte? Wenn ich den Wünschen meiner Eltern gefolgt wäre und meine Reise abgebrochen hätte um wieder etwas „vernünftiges“ zu tun. Wenn mir meine Harmoniesucht wichtiger gewesen wäre, als mein eigenes Leben? Paulina war plötzlich eine Art Alter-Ego, das mir zeigte, dass es nicht selbstverständlich war, sich so zu entscheiden, wie ich es getan hatte. Im Gegenteil, es war damals verdammt knapp gewesen und hätte auch ebenso gut anders ausgehen können. Wo wäre ich wohl heute, wenn ich aufgegeben hätte und heimgegangen wäre? Allein der Gedanke daran verursachte mir schon Bauchschmerzen.

Doch die Situation zeigte auch, wie sehr ich noch immer am Anfang stand. Ich hatte mich dafür entschieden, diese Reise und auch den damit verbundenen Heilungsweg durchzuziehen, aber dennoch gab es immer wieder Situationen, in denen ich absolut nicht zu mir stehen konnte. Allein wenn ich an die Begegnungen mit den Jugendlichen oder dem komischen Möchtegern-Psychopathen von unserem ersten Tag in Montenegro dachte.

Gleichzeitig spürte ich jedoch auch noch ein anderes Phänomen, das sich direkt in meinem Körper widerspiegelte. Als ich Heiko darauf ansprach bestätigte er, dass es ihm genauso ging. Trotz der extremen Hitze, meiner erdrückenden Magenprobleme und der konstanten Steigung fühlte sich das Wandern heute deutlich leichter an, als an den vergangenen Tagen. Es war ein bisschen so, als hätten wir zuvor mit Paulina sympathisiert und daher aus Mitleid selbst auch nicht so viel Kraft beim Aufstieg gehabt. Ich weiß, es klingt böse, aber es war fast, als hätte man uns einen Klotz vom Bein geschnitten, der uns bislang ausgebremst hatte. Es fühlte sich in diesem Moment nicht an, als hätten wir gerade einen wichtigen Menschen verloren, sondern viel mehr so, als hätten wir eine wichtige, richtige und längst überfällige Entscheidung getroffen, die uns alle weiter brachte. Es war ein ähnliches Gefühl wie vor einem Jahr, als ich mich entschieden hatte, den Kontakt zu meinen Eltern abzubrechen. Natürlich tat das weh, weil es sich um geliebte Menschen handelte, aber es fühlte sich auch richtig an. So, als hätte man einen Strick zerschnitten, der um unser aller Hälse gelegt worden war und mit dem wir uns aneinander gekettet hatten, um uns gegenseitig die Luft zum Atmen zu nehmen. Die göttliche Kordel, über die wir in Form von bedingungsloser Liebe als Eltern und Kinder oder in diesem Fall als Freunde und Seelenverwandte verbunden waren, diese Kordel war ohnehin untrennbar. Über sie würden wir ewig miteinander auf liebevolle Weise verbunden bleiben, selbst wenn wir uns vielleicht nie wieder sahen.

Immer weiter wand sich die schmale Straße durch das zerklüftete Gebirge, das von tiefen Schluchten durchzogen wurde, nach oben. Schließlich erreichten wir ein kleines Minidorf. Wäre Paulina noch bei uns Gewesen, wäre dies möglicherweise unser Endziel geworden. So aber legten wir lediglich eine kurze Pause ein, um meinem Magen ein bisschen Entspannung zu können und um etwas zu verschnaufen. Ein Mann, der gerade dabei war die Weinreben in seinem Garten zu plündern, lud uns auf ein kaltes Wasser, einige Feigen und ein paar Weinreben ein. Dabei schenkte er uns am Ende einen 5l-Kanister mit Eis, der uns wirklich den Tag rettete. Alle paar Kilometer konnten wir von nun an kurz anhalten und das frisch geschmolzene Eis trinken. Ohne dieses Geschenk hätten wir wohl kaum die vollen 1000 Höhenmeter an einem Stück laufen können.

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Kurz darauf fand Heiko ein volles Päckchen Erdnüsse auf der Straße. Es war genau das, was wir uns jetzt noch gewünscht hatten: Wasser und leckere Powernahrung. Die Straße schenkte uns also alles, was wir brauchten, damit der Aufstieg so leicht wie möglich wurde. Komisch, dass uns derartige Dinge nie passiert sind, solange Paulina dabei war.

Kurz vor dem Gipfel trafen wir ein junges Studentenpaar, das mit dem Auto einen Roadtripp machte. Sie hatten gut eineinhalb Monate Zeit um sich Südosteuropa, also den Balkan und Griechenland Auch die beiden schenkten uns noch etwas Wasser und boten uns sogar an, uns mitzunehmen. Doch selbst wenn wir es gewollt hätten, wäre es bei dem kleinen Kofferraum unmöglich gewesen, vor allem, weil er bereits mit ihrem eigenen Reisegepäck ausgefüllt war. Stattdessen stellten wir uns in den Schatten und plauderten eine Weile.

Die junge Frau studierte Tiermedizin und erinnerte uns bemerkenswert stark an Paulina, als wir ihr zum ersten Mal begegnet waren. Sie war fröhlich, voller Lebensfreude und ein von Grund auf liebenswerter Mensch, der nur so überströmte, von guten Ideen, mit denen die Welt ein bisschen besser werden würde. Sie schaute dem Leben mit einem fast kindlich naiven Optimismus entgegen und schaffte es, diese Begeisterung auch auf uns übersprudeln zu lassen.

Als sie jedoch von ihrem Studium erzählte, wurde ihre Stimme merklich höher. Sie klang wie jemand, der glauben wollte, von etwas begeistert zu sein, jedoch merkt, dass der eingeschlagene Weg, auf wenn er sich noch so gut anhört, nicht funktionieren kann. Sie hatte große Ideale und wollte auf jeden Fall etwas in der Welt verändern, doch sie hatte noch keine Idee, wie das funktionieren sollte.

Ihr Freund hingegen war da etwas realistischer. Er studierte Ökotrophologie in Gießen und machte sich keine Illusionen, darüber was sein Studiengang erreichen sollte. Es war kein Geheimnis, dass die Uni von Nestlé gesponsort wurde und nicht selten kam es vor, dass die Professoren ihren Studenten hinter vorgehaltener Hand anvertrauten, dass sie nicht alles glauben dürften, was sie hier hörten. Immerhin standen sie selbst auf der Gehaltsliste von Nestlé und ihre Geldgeber achteten strickt darauf, was vorgetragen werden durfte und was zensiert werden musste. Aber keine Angst, natürlich bekommt der Fachbereich der Universität nicht all seine Finanzen von Nestlé. Das wäre ja unverantwortlich. Ein nicht unwesentlicher Teil kommt auch von Coca Cola und von Dr. Oetker. Wie wir erfuhren galt das übrigens nicht nur für die ernährungswissenschaftlichen Fakultäten an den Unis, sondern vor allem für die meisten Ausbildungen zum Ernährungsberater, die außerhalb der Hochschulen angeboten werden. Viele dieser „unabhängigen“ Ausbilder gehören einer Tochterfirma von Nestlé. Dies erklärt dann vielleicht auch, warum sich Lebensmittel wie Milch, Zucker, Schweinefleisch und Weizenprodukte so hartnäckig auf den Tabellen für eine gesunde Ernährung halten, obwohl ihre Schädlichkeit für unseren Organismus seit Jahren belegt ist. Es erklärt vielleicht auch den Erfolg von fettarmen und light Produkten, die erwiesenermaßen keinen Vorteil bringen, sondern tendenziell mehr Schaden anrichten, als sie verhindern. Und es könnte vielleicht auch erklären, warum das Ansehen von künstlichen Vitaminen und Mineralstoffen, die unser Körper überhaupt nicht aufschlüsseln kann, noch immer so hoch ist.

Die beiden erzählten uns auch von einer Podiumsdiskussion zwischen dem Vizepräsidenten von Nestlé und einem Mitglied der Linken, an der sie einmal teilgenommen hatten. Auch diese musste sehr aufschlussreich gewesen sein.

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Nachdem wir uns verabschiedet hatten gingen wir noch knapp 2km weiter, bis wir in einen kleinen, urigen Ort kamen, in dem die meisten Häuser nur über Trampelpfade und schmale Steintreppen erreichbar waren. Besonders bewohnt war das Nest nicht mehr und die meisten Anwohner waren steinalt und nicht gerade wohlhabend. Daher wurde es eine Herausforderung, hier ausreichend zum Essen und Trinken aufzutreiben. Doch für einen Abend und nur für uns zwei reichte es. Zu dritt hätten wir allerdings ein Problem bekommen.

Als wir uns am Abend ins Zelt zurückzogen, ließen wir die vergangenen Wochen noch ein letzte Mal Revue passieren. Die Trennung von Paulina hatte einen faden Geschmack hinterlassen und nachdem sie so oft und intensiv darauf hingewiesen hatte, was alles schlecht gewesen war, waren wir uns selbst nicht mehr sicher, ob die gemeinsame Zeit als kleine Herde überhaupt irgendetwas positives beinhaltet hatte. Heiko öffnete deshalb seinen Ordner mit den Fotos und skrollte noch einmal zu dem Tag in Sarajevo zurück, an dem wir uns getroffen hatten. Waren die letzten Wochen wirklich nur Krieg, Leid und Unzufriedenheit gewesen?

Die Fotos zeigten etwas anderes. Wir hatten so viele schöne Momente erlebt, dass die Streitigkeiten über die offenen Lebensthemen ihnen bei weitem nicht die Wage halten konnten. Wir hatten gemeinsam Indiana bespielt, waren im Wasserfall baden gegangen, hatten einige der größten Naturwunder gesehen, die Europa überhaupt zu bieten hat, haben gemeinsam Lagerfeuer gemacht, Schluchten durchwandert und Berge erklommen. Es war eine gute Zeit gewesen, auch wenn wir vieles davon gerade vielleicht nicht sehen konnten. Natürlich sahen wir auf vielen der Bilder erschöpft und fertig aus, aber trotzdem wirkten wir zufrieden. Alle drei. Vor allem natürlich in den Momenten, in denen wir gerade irgendwelchen Blödsinn machten, aber auch sonst war die Grundstimmung zu keiner Zeit negativ gewesen.

Dann aber machten wir eine Entdeckung, die uns noch weitaus mehr vom nicht vorhandenen Hocke schlug, als alles andere zuvor. Paulina hatte uns immer wieder beteuert, dass sie nicht erwartet hatte, dass unsere gemeinsame Reise so verlaufen würde, wie sie verlaufen war. Es wäre ihr einfach nicht bewusst gewesen, was für Themen auf sie zukommen würden. Teilweise waren wir davon überzeugt gewesen, dass dies nicht sein konnte, da wir bereits zuvor bei Skype fast alles besprochen hatten, das irgendwie im Raum stand. Doch sie war so überzeugend gewesen, dass wir irgendwann selbst ins Zweifeln gekommen waren, ob wir ihn nicht zu viel zugemutet hatten. War es vielleicht wirklich so, dass ihr nicht klar gewesen war, welche Lebensthemen bei ihr anstanden und was es bedeutete, eine Heilungsreise zu machen?

Heiko hatte neben den Fotos einen alten Ordner entdeckt, mit Schriftstücken, die Paulina irgendwann einmal geschrieben hatte, oder die wir als Briefe an sie gerichtet hatten. Ein Blick in diesen Ordner ließ uns den Atem stocken, denn er zeigte, dass sie sich nicht nur allem bewusst gewesen war, was hier auf sie zukam, sondern dass sie bei ihrem Besuch vor einem Jahr sogar weitaus mehr Klarheit über sich selbst, ihre Probleme, ihre Ziele und ihre Potentiale hatte, als jetzt.

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Am besten beschreibt es eigentlich der Text, den sie bei ihrem ersten Besuch bei uns nach ihrer Visionssuche geschrieben hat. Wir haben ihn zwar damals bereits einmal veröffentlicht, doch es steckt bereits so viel darin, dass ich ihn hier gerne noch einmal einfügen möchte. Damals hatten wir nach dem zweiten Tag ebenfalls bereits sehr tiefe, eingehende Gespräche geführt, bei denen fast alle Themen auf den Tisch gekommen waren, die zu diesem Zeitpunkt in ihr brodelten. Die meisten davon waren die selben, die auch heute noch präsent sind. Ähnlich wie am Ende von Bosnien haben wir ihr damals aufgetragen, eine Nacht alleine im Wald zu verbringen um in der Tradition der alten Visionssuchen in sich hineinzuhorchen. Der Unterschied zu diesem Mal bestand nur darin, dass sie damals trotz ihrer Angst mit Neugierde und Begeisterung in die Aufgabe gegangen war und sie daher auch bis zum Ende ausführen konnte:

„Als Heiko mir berichtete, sie werden mich am Abend raus an einen Ort bringen, an dem ich die Nacht alleine verbringen sollte, war mir noch nicht bewusst was auf mich zukommen sollte. Es fühlte sich einfach nur nach einer neuen Herausforderung an. Die Nacht davor hatte ich mit ziemlich gemischten Gefühlen verbracht. Dass ich hier nicht auf Urlaub bin, sondern um zu lernen ist mir in der Theorie klar, jedoch ist die Praxis oft härter als man vorher vermutet. Ich musste mich in den letzten Tagen mit einigen unangenehmen Wahrheiten über mein Selbst auseinandersetzten. Um sein Sein anzuerkennen muss man erst mal sehen was wirklich da ist. Und das fühlt sich aktuell ziemlich bescheiden an. Die selbstbewusste starke Frau die ich sein will und versuche darzustellen ist in Wahrheit ein kleines verschüchtertes Mädchen, dass panische Angst vor Männern hat und einen im wahrsten Sinne Schutzpanzer um sich herum aufgebaut hat. Ich trage Masken und manipuliere um geliebt zu werden. Wer will schon so sein? Ich nicht und darum möchte ich alte Verhaltensmuster lösen, erkennen wer ich selbst wirklich bin und zu meiner eigentlichen Form im Innen und Außen zurück finden

Punkt 1 ist es mich meinen Ängsten zu stellen.

Was dich nicht umbringt macht dich stärker. Also kleines Mädchen, auf in die Pampa!

Nicht, dass wir uns fast in die Hosen machen vor der Dunkelheit, dem Gefühl verlassen zu werden und einsam zu sein. Intuitiv spürte ich, dass nun die Chance gekommen war, mich diesen Ängsten zu stellen.

Gegessen hatte ich zu diesem Zeitpunkt ein paar Tomaten, Birnen und eine Nektarine. Sicher werde ich vor Hunger eingehen. Mit 1,75 L Wasser, meiner kurzen Kleidung am Körper, Isomatte, Regenponcho und drei Tüchern bewaffnet folgte ich den Jungs mit einem etwas mulmigen Gefühl raus aus dem Dorf. Mich begleiten Gedanken ob es wohl die richtige Entscheidung wäre, ob ich nicht frieren würde? Wieso habe ich so spontan eigewilligt? Kurz und knapp: ich hatte riesen Angst. Aber eher noch Angst vor der eigenen Courage oder noch mehr vor den Gedanken und vielleicht auch Visionen aus meiner Vergangenheit, die vielleicht hoch kommen könnten wenn man sich nachts alleine in der Natur aufhält.

Fortsetzung folgt…

 

Spruch des Tages: Was war noch vor einem Jahr?

Höhenmeter: 10 m

Tagesetappe: 14 km

Gesamtstrecke: 11.906,27 km

Wetter: bewölkt

Etappenziel: Veranstaltungsraum der Kirche, 73015 Salice Salentino, Italien

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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