Tag 163: Die Aluminiumlüge

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Tag 163: Die Aluminiumlüge

Tag 163: Die Aluminiumlüge

In der Herberge gab es nicht nur einen kostenlosen Schlafplatz für uns, sondern auch ein gemeinsames Abendessen. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir auch hierfür eingeladen werden und waren bereits dabei unser eigenes Brot zu essen, als der Herbergsleiter uns unterbrach und meinte, dass wir noch 2 Minuten bis zum Abendessen hätten. Dann müssten wir T-Shirts anhaben und im Speisesaal erscheinen. Widerreden gab es keine! Im Speisesaal saßen rund 12 Pilger zusammen um einen großen Tisch. Das gemeinsame Mal wurde mit einer Segnung der Pilger von gestern begonnen. Morgen würden die Gäste vor dem Essen dann uns segnen. Es gab eine Kaltschale aus Tomaten, Salat und dann ein Reisgericht mit Tintenfische. Die Tintenfische waren Geschmackssache, doch der Rest war absolut köstlich. Vor allem in die Kaltschale hätten wir uns hineinsetzen können. Die Atmosphäre war fast familiär und es war eine schöne und gemeinschaftliche Stimmung. Das einzige Manko war, dass sich die Gespräche immer wieder zu einer schier unerträglichen Lautstärke aufschaukelten, so dass man sich fast nicht mehr verstehen konnte. Dann griff der Hospitaliero ein und sorgte für Ruhe, was etwa 10 Minuten lang anhielt.

Nach dem Essen eröffneten uns die Herbergsleiter, dass die Herberge heute genau ein Jahr alt wurde. Zur Feier des Tages gab es daher einen Schokoladenkuchen mit einer Kerze. Wir wollten aufgrund unseres Zuckerverzichts nichts davon essen, kamen jedoch nicht umhin, wenigstens ein kleines Stück zu probieren. Anschließend gab es eine Art Feuerzangenbowle. Ein riesiger, flacher Topf mit einer klaren Flüssigkeit wurde auf den Tisch gestellt. Dann kamen Kaffeebohnen, Zitronenschalen und jede Menge Zucker hinein und schließlich wurde alles angezündet. Einer der Hospitalieros nahm eine große Kelle und schöpfte das brennende Gebräu ab, um es anschließend von hoch oben zurück in den Topf laufen zu lassen, so dass die Flammen hell aufloderten. Dabei las er einen alten, galizischen Reim vor, bei dem es um Hexen, Dämonen und allerlei teuflisches Zeug ging. Der gleiche Text wurde dann noch einmal auf Deutsch und Englisch vorgelesen, wobei mir die Rolle des deutschsprachigen Poeten zufiel. Zu guter Letzt wurde alles in kleine Schnapsgläser gefüllt und unter den Anwesenden verteilt. Auch wir bekamen Gläser obwohl wir mehrfach betonten, dass wir keinen Alkohol wollten. Doch ein Nein wurde hier nicht akzeptiert. Dies war eine Gruppenveranstaltung und daher musste auch jeder der Gruppe mitmachen. Um die Menge zu beruhigen, stießen wir mit den anderen an und nippten jeder an einem Glas. Auch wenn es nett gemeint war, war es doch krass, wie stark sich so ein Gruppenzwang aufbauen kann. Wir erklärten genau, warum wir auf Alkohol uns Zucker verzichten wollten und auch wenn jeder einzelne es nachvollziehen konnte, so wirkte die Gruppe als ganzes doch dagegen. „Bleib in meiner Sucht!“ war der Leitsatz, der sich hier durchsetzte. Dieser Satz taucht immer dann auf, wenn sich Menschen aus Süchten befreien wollen. Ein Alkoholiker, der seine Sucht hinter sich lassen will, kann dies fast immer nur dann schaffen, wenn er sein komplettes soziales Umfeld verlässt. Andernfalls wird er von seinen Mitmenschen immer wieder zum Genuss verleitet. „Nimm noch eine Zigarette, ich gebe sie dir auch aus!“ „Komm, sei kein Spielverderber und trink wenigstens ein Bier mit uns!“ „Ach komm schon, ein Stückchen Kuchen hat noch niemandem geschadet!“ Irgendwo wissen wir genau, dass uns diese Suchtstoffe schaden und dass wir sie gegen unser eigenes Gefühl konsumieren. Deshalb macht es uns Angst, wenn wir sehen, dass sich andere aus der Sucht befreien. Um kein schlechtes Gefühl zu bekommen, wollen wir sie daher wieder zurückziehen und festhalten, damit wir nicht die einzigen sind, die ihren Körper vergiften. Wenn es jeder macht, ist es Normalität, über die wir uns keine Sorgen machen müssen. Es kann nicht falsch sein, wenn es alle machen! Doch wehe einer macht es nicht! Dann müssen wir uns entscheiden, ob er mit seiner Handlung Recht hat, oder ob wir gegen diese Rebellion vorgehen wollen. Letzteres ist immer der einfachere Weg.

Nach der Feuerschnaps-Zeremonie löste sich die Gruppe langsam auf. Im Schlafsaal waren die ersten bereits zu Bett gegangen und murrten über jeden, der auch nur zu laut atmete, wenn er in ihre Nähe kam. Andere sahen sich das Eröffnungsspiel der Fußball WM an und wieder andere genossen die letzte Abendwärme im Freien. Wir zogen uns in eine stille Ecke des Gartens zurück und begannen, weiter für unser neues Buch zu recherchieren. Dabei sollte es eigentlich um neue Formen der Körperreinigung gehen, doch zufällig stießen wir auf ein Thema, das unsere ganze Aufmerksamkeit für Stunden bannte und das uns vollständig den Atem raubte.

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Das Thema lautete Aluminium. Dass das Leichtmetall nicht das gesundeste ist, war uns bereits bekannt, doch das ganze Ausmaß des Skandals, der damit verbunden ist schockierte uns zutiefst.

Zunächst stießen wir auf eine Studie, die belegte, das eine hohe Aluminiumbelastung im Körper das Risiko von Alzheimer drastisch steigert. Auch Krebs, Muskelschmerzen und Nervenleiden konnte es verursachen. Noch wussten wir nicht, was es damit aus sich hatte, doch wir waren angetickt und wollten der Sache genauer auf den Grund gehen. Bis spät in die Nacht hinein durchforsteten wir das Internet und unsere e-Books nach Studien Dokumentationen und Aufzeichnungen zu diesem Thema und drangen dabei immer tiefer in ein Feld vor, dass uns den Appetit auf Chips in Aluminiumtüten deutlich vermieste.

So untersuchte die Brustkrebsforscherin Dr. Philippa Darbre von der Universität Reading, England, den Zusammenhang zwischen Aluminium und Brusttumoren. Eine Studie hatte ergeben, dass 60% aller Bruttumore direkt neben den Achselhöhlen entstehen. Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts war dies jedoch nie der Fall gewesen. Erst danach änderte sich die Verteilung drastisch und das Verhältnis wurde seit dem immer stärker. Auch die Anzahl der Brustkrebspatientinnen nahm seither dramatisch zu. Die Ursache musste also in irgendetwas begründet liegen, dass sich in den dreißiger Jahren entwickelt hatte. Da sich die Tumore von den Achselhöhlen ausbreiteten vermutete die Wissenschaftlerin Deos als eine mögliche Ursache. Zunächst tippte sie dabei auf die darin enthaltenen Parabene, verwarf diese Theorie jedoch bald wieder. Stattdessen stieß sie auf das Aluminium, das den Deos als Antitranspirant zugesetzt wird. Sie konnte nachweisen, dass in der Flüssigkeit, die sie aus dem Busen von Brustkrebspatientinnen entnommen hatte eine deutlich höhere Konzentration an Aluminiumverbindungen zu finden war, als in der Brust von gesunden Frauen. Im Labor machte sie daraufhin weitere Untersuchungen, die ihren Verdacht auf erschreckende Weise bestätigten. Setzte man gesunde Brustzellen nur einer geringen Dosis von Aluminium aus, bildeten diese nach kurzer Zeit Kolonien von tumorösem Gewebe. Die Körperzellen selbst entwickelten sich durch das Aluminium zu Krebszellen, während die unbehandelten Zellen im Kontrollversuch keinerlei Veränderungen zeigten. Doch es kam sogar noch schlimmer. Das Aluminium verursachte nicht nur Krebs, sondern regte die Krebszellen auch zur schnelleren Bewegung und zur Metastasenbildung an. Brusttumore sind im Normalfall harmlos und führen nicht zum Tod. Gefährlich sind nur die Metastasen.

Obwohl ihre Studie deutlich zeigte, wie verheerend die Wirkung von Aluminium Ionen ist, gilt der Zusammenhand zwischen dem Leichtmetall und der Krebsentstehung noch nicht als erwiesen, da man von einem Laborversuch nicht auf lebende Menschen schließen könne. Nur noch einmal um sicher zu stellen, dass das klar und verständlich ist: Gesunde Körperzellen mutieren zu Krebszellen, wenn man ihnen geringste Mengen von Aluminium verabreicht, die Brustkrebsrate steigt linear zum Gebrauch von aluminiumhaltigen Deodorants an und im Brustgewebe sind deutlich erhöhte Aluminiumwerte messbar, aber all dies reicht nicht aus, um einen Zusammenhang zu beweisen?

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Nicholas Priest, ein Toxikologe, der im Auftrag des International Aluminium Instituts die Schädlichkeit des praktischen Leichtmetalls untersucht, dementierte die Forschungsergebnisse der britischen Wissenschaftlerin wie folgt: Die Benutzung von Aluminiumhaltigen Produkten sei absolut unbedenklich. Zunächst einmal sei es nicht schädlich für den Körper und außerdem würde fast nichts davon wirklich in die Haut eindringen. Das meiste blättere ab oder bleibe in der Kleidung. Nur wenn die Haut durch frisches Rasieren leicht verletzt würde, dann könne eine kleine Menge in den Körper gelangen, die dann aber noch immer unbedenklich sei.

Bei dieser Aussage stellen sich ein paar Fragen. Warum fügt man dem Deo Aluminiumverbindungen bei, wenn diese dann nicht in die Haut eintreten, sondern fast vollständig in der Kleidung bleiben? Könnte man sie dann nicht einfach weglassen? Und warum ist es so wichtig, dass sie nicht in den Körper gelangen, wenn sie dort doch angeblich unschädlich sind.

Das Aluminium im Deo wirkt als Antitranspirant. Das bedeutet im Klartext, es verklebt die Hautzellen, so dass der Körper nicht mehr in der Lage ist zu schwitzen. Allein diese geplante Wirkung ist schon äußerst bedenklich, denn sie unterbricht die wärmeregulatorischen Fähigkeiten des Körpers und führt zu einer schnelleren Überhitzung.

Doch zurück zum Brustkrebs. Wenn es doch keinen Zusammenhang zwischen aluminiumhaltigen Deos und den Tumoren gibt, warum raten dann Onkologen ihren Patientinnen dringend von deren Benutzung ab?

Gut zwei drittel aller Deos enthalten Aluminiumverbindungen. Man muss also gut schauen, wenn man diese Giftquelle vermeiden will.

Doch Deos sind bei weitem nicht der einzige Weg, wie Aluminium in unseren Körper gelangt. Wir leben im Zeitalter des Aluminiums und des Kunststoffes. Beide Werkstoffe sind überall vertreten und es ist kaum mehr möglich ihnen zu entkommen. Ist es ein Zufall, dass mit der Verbreitung des Aluminiums in unserem Alltag auch die Krebsrate so drastisch gestiegen ist? Heute verstirbt bereits jeder 3. Mensch an Krebs und die Tendenz ist weiter steigend. Ist es da nicht an der Zeit, sich dieses Material einmal genauer anzuschauen?

Was ist dieses Aluminium überhaupt und warum ist es in den letzten Jahrzehnten so Populär geworden. Vor etwas mehr als hundert Jahren kannte es kein Mensch und heute können wir uns fast nicht mehr vorstellen, wie wir ohne auskommen sollen. Im Bereich der Verpackungen und der Fassaden hat es den Werkstoff Eisen, bzw. Stahl längst abgelöst. Das hat vielerlei Gründe. Aluminium ist um zwei Drittel leichter als Eisen, hat aber fast die gleiche Festigkeit. Es ist leicht formbar, es rostet nicht, es ist ein ausgezeichneter Leiter von Strom und Wärme, es ist lichtundurchlässig und geschmacksneutral. Als Aluminiumhydroxid kann man es in Cremes und Lotionen verwenden um deren Konsistenz zu regulieren. Darüber hinaus funktioniert es hervorragend als Emulgator, also als Bindemittel zwischen Wasser und Ölen. Man verwendet es sogar in der Wettermanipulation um große Wolken gezielt abregnen oder entstehen zu lassen, je nachdem, wie man es gerade braucht. Es ist damit die eierlegende Wollmilchsau unter den Rohstoffen und findet in fast allen Lebensbereichen Gebrauch. Es ist das Metall der Moderne. Die Frage ist nur: Zu welchem Preis?

Wir fanden in der Nacht noch viele Erschütternde Antworten auf diese Frage, die wir euch auf keinen Fall vorenthalten wollen, doch davon erzähle ich euch morgen mehr. Andernfalls komme ich nicht mehr dazu, vom heutigen Tag zu berichten. Aber keine Sorge, der Bericht wird nicht lang.

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Nachdem wir es geschafft hatten, uns von unseren Computern zu lösen (die ironischerweise aus Aluminium bestehen), schlichen wir uns so leise wie möglich in den Schlafsaal. Dort war es jedoch lauter als einem Kettensägenfestival. Drei Mitbewohner schnarchten um die Wette und schafften es dabei, immer wieder neue Rekorde aufzustellen. Wenn einer von ihnen Ruhe gab, begann sofort ein neuer. Am schlimmsten waren jedoch die beiden Kandidaten, die unter mir und Heiko schliefen. Meiner schnarchte so Hart, dass das ganze Bett vibrierte. Selbst wenn ich mir die Ohren zuhielt, konnte ich es noch immer spüren. Dummerweise war dies die erste Herberge mit richtig massiven Betten, so dass alle Versuche, den Störenfried durch intensive Bewegungen oder heftiges Wackeln am Bett aufzuwecken, fehlschlugen. Am Morgen erzählte mir Heiko, dass es ihm kein Stück besser ergangen war.

Als wir aufwachten waren wir wieder einmal allein. Wie schon oft zuvor waren wir enttäuscht von den Pilgern, die die Herberge dreckig und unordentlich verlassen hatten. Überall brannte noch das Licht und die Türen standen zum Teil sperrangelweit offen. Und dass, nachdem sie am Abend eine so liebevolle Bewirtung bekommen hatten. Immer mehr konnten wir verstehen, warum die Hospitalieros nach einiger Zeit resignierten und die Pilger nur noch so lieblos behandelten.

Auf dem Weg in den nächsten Ort kamen wir an einem kleinen Café vorbei. Ich wollte gerade nach etwas zu Essen fragen, als mich der Besitzer um ein Foto mit den Wagen bat. Wir kamen ins Gespräch und ehe wir uns versahen hatten wir nicht nur ein Frühstück sondern auch ein Interview für die lokale Tageszeitung. Wenn alles gut geht, bekommen wir den Bericht demnächst zugeschickt.

Wenige Meter weiter kamen wir an einer zweiten Bar vorbei, die uns ebenfalls ein Frühstück spendierte. Wir fanden heraus, dass sich die beiden Bars bis aufs Messer bekriegten und um jeden Pilger rangen, der an ihnen vorbei kam. Es wurden sogar Frauen mit Visitenkarten entlang des Weges positioniert, die die Kundschaft abfangen sollten, bevor sie auf die Idee kamen, zur Konkurrenz zu wandern. Ob es hier nicht sinnvoller war, sich gegenseitig zu unterstützen und sich die Kunden zu gönnen?

Kurze Zeit später lernten wir eine Frau aus Dänemark kennen, die uns von der Borreliose ihrer Freundin erzählte. Es war ein Thema, mit dem sich Heiko aus eigener Erfahrung gut auskannte und so konnten wir ihr gezielt weiterhelfen. Als Dank unterstützte uns die Dänin mit einer Spende für unser Projekt.

Der weitere Weg bis nach Pontevedra war schön aber relativ ereignislos. In der Stadt selbst bekamen wir ein kleines Hotelzimmer neben der Herberge. Nach der lauten und gedankenverlorenen Nacht von gestern ist es ein guter Ort, um sich zu erholen. Aber auch sonst ist die kleine Pension eine gute Alternative zur 100-Betten-Herberge. Abgesehen davon heißt das Hotel auch schon Pension – Residencia Peregrino.

Wir nutzten den restlichen Abend, um unsere Recherchen noch einmal zu erweitern und zu vertiefen. Doch wie gesagt, davon erzähle ich morgen mehr!

Spruch des Tages: Wann werden wir endlich aufhören, uns selbst zu vergiften?

Höhenmeter: 110 m

Tagesetappe 14 km

Gesamtstrecke: 3255,47 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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