Tag 137: Brütende Hitze

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Tag 137: Brütende Hitze

Tag 137: Brütende Hitze

Pfarrer Juan wohnte direkt über dem Seminarraum hatte, in dem wir übernachten durften. Als wir bei ihm klingelten um uns zu verabschiedeten, passierte eine ganze weile gar nichts. Dann hörte man langsame, unsichere Schritte und schließlich öffnete sich die Tür. Der kleine Mann stand im weinroten Morgenmantel und mit zerzausten Haaren vor uns und sah uns aus verschlafenen Augen an, als wären wir Geister. „Sorry, dass ich verschlafen habe!“ sagte er mit kratziger Stimme, „Ich habe gestern eine Schlaftablette genommen und danach lag ich wie im Koma!“

Für einen Moment glaubten wir, uns verhört zu haben. Er hatte wirklich auf die Massen an Alkohol noch eine Schlaftablette genommen? Wir konnten es nicht fassen. Wie gefährlich war eine solche Maßnahme und was musste ein Mensch erlebt haben, damit er zu dieser Lösung griff? Mit einem Schlag wurde uns bewusst, dass seine Erfahrungen in Afrika weit schlimmer gewesen sein mussten, als er es am Vortag zugegeben hatte. So schlimm, dass sie ihn noch immer in seinen Träumen verfolgten und dass sie ihn ohne Medikamente und Drogen nicht schlafen ließen. So schlimm, dass er sich bis zur Besinnungslosigkeit betrank, obwohl er Gäste in seinem Haus beherbergte. Und trotzdem war er bei alle dem noch immer einer der hilfreichsten und liebenswertesten Menschen, die wir in Spanien getroffen hatten. Noch schmerzlicher als am Vorabend wurde uns bewusst, dass die Begegnung mit diesem Mann auch eine Warnung für uns war. Eine Warnung, gut auf uns zu achten und uns nicht selbst aufzuopfern. Das Prinzip von ‚Geben ist Bekommen’ galt in beide Richtungen. Wer nur gab, machte sich damit selbst kaputt. Dies konnte auch nicht der Sinn des Lebens sein. Ein Baum der kränkelnd an einer Straßenecke steht kann kaum noch jemandem Schutz bieten. Ein großer, kräftiger Baum, der seine volle Krone majestätisch in den Himmel ragt, ist hingegen eine Heimat für unzählige Vögel, Insekten, Eichhörnchen und andere Lebewesen, er spendet Schatten, versorgt die Welt mit Sauerstoff, reinigt die Luft und das Wasser und sein Laub dient später als Nahrung für andere Pflanzen. Nur wenn man darauf achtet, selbst genügend Energie zu bekommen und zu erhalten um genauso kraftvoll zu sein, wie dieser Baum, kann man auch mit all dieser Kraft zum Leben anderer beitragen. Dazu gehört es jedoch auch, hin und wieder „Nein“ sagen zu können, und sich klar gegen Energieräuber abzugrenzen. Diese Lehre konnten wir ebenfalls von einigen Pfarrern lernen, auch wenn es uns in diesem Moment nicht gefiel. Doch wer hätte es uns deutlicher zeigen können, als der Pfarrer von Llanes, der uns kaltschnäuzig vor der Tür stehen ließ? Dass auch sein Weg nicht der richtige war, erkannte man ebenfalls an seinem Gesundheitszustand. Es galt zu lernen, sensibel und feinfühlig dafür zu werden, wann es gut war, etwas zu geben und wann man sich gegen Energieräuber abgrenzen musste. Dazu war es wichtig, auf sein Bauchgefühl und seine innere Stimme zu hören und ihr bedingungslos zu vertrauen.

Doch nicht nur die Pfarrer hielten uns durch ihr Leben deutliche Spiegel vor. Auch die Frauen, die wir auf unserer Reise kennenlernten, waren deutliche Spiegelbilder. Es war fast unheimlich, dass wir auf einer Reise von mehr als 2700km immer genau jene Frauen anzogen, die so zentrale Lebensthemen mit uns teilten.

Da war zunächst Jessika, die Bäckerin, die wir in Deutschland getroffen hatten und die genauso nach Freiheit und Abenteuer strebte wie wir. Doch sie verweigerte sich die Erfüllung dieses Traumes, da sie sieben Tage in der Woche durcharbeitete, um die Bäckerei ihrer Eltern am Leben zu halten. Es war das gleiche Prinzip der Überarbeitung, in das wir uns die letzten Jahre gestürzt hatten, so lange, bis wir kaum mehr zum Schlafen kamen. Die Nachwirkungen davon merken wir bis heute. Mit jedem Schritt muss sich unser Körper langsam von dem Raubbau erholen, den wir mit ihm betrieben haben.

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In Vezéley haben wir dann die junge Schriftstellerin getroffen, die uns ein Leben fast ohne Geld an einem Platz vorgeführt hatte. Sie versuchte von ihrer Kunst zu leben, glaubte aber zu wenig an sich selbst, um damit wirklich erfolgreich zu sein. Ein Thema, das auch wir seit Ewigkeiten mit uns herumschleppten. Kurze Zeit später haben wir Agnes kennengelernt, die eine Meisterin der Energieheilung mit den Händen war, sich jedoch nicht traute, zu ihrem Heilersein zu stehen. Auch sie hatte sich mit ihrer Arbeit ins Burnout getrieben, weil sie glaubte, nur leben zu können, wenn sie genug Geld verdienen würde. Lise, unsere Gastgeberin in Limoges hatte uns dann mit der Frage nach dem Sinn des Lebens konfrontiert. Sie hatte uns gezeigt, wie schwer es war, einen erfüllenden Lebensweg einzuschlagen, wenn man keinerlei Sinn im Leben sehen konnte. Alex, die wir im Haus ihrer Mutter angetroffen hatten, konnte hingegen zu ihrem selbstgewählten Lebensweg stehen. Dafür versuchte sie ihre geistige und spirituelle Verbindung zum Göttlichen mit Hilfe von bewusstseinsverändernden Drogen zu finden Sie war sich sicher, dass dies der einzige Weg sei und dass sie auch uns davon überzeugen musste. Gerade in dieser Phase unserer Reise war Geduld ein großes Thema gewesen. Es fiel uns unglaublich schwer, zu vertrauen, dass wir uns langsam und mit jedem Schritt entwickeln würden und dass wir dabei irgendwann auch in andere Welten eintauchen konnten. Durch sie konnten wir klar erkennen, dass es keine Lösung war, diesen Weg mit Hilfe von Drogen abkürzen zu wollen.

In Bayonne schließlich waren wir auf Mo getroffen, die gemeinsam mit ihrem Hund seit sechs Jahren durch Frankreich reiste. Sie lebte fast genau wie wir, hatte jedoch keine Mission und kein Ziel, das hinter ihrer Reise stand. Sie zeigte uns noch einmal, wie wichtig es gerade als Nomade war, eine klare Richtung zu haben, um sich nicht zu verzetteln.

Und nun waren wir mit Izina auf eine Frau getroffen, die stärker als jeder andere auf der Suche nach sich selbst war. Eine Suche, die auch wir noch immer nicht abgeschlossen hatten. Sie zeigte uns noch einmal, wie schwierig es war, seine innere Stimme zu hören, wenn man in einer großen, lauten Stadt befand, in der man sich nur im Kreis bewegen konnte.

Jeder dieser Menschen war auf seine Art ein wichtiger Lehrer für uns. Ein Lehrer, für Lektionen, die noch lange nicht abgeschlossen waren.

Da sich der Pfarrer in der Früh nicht in der Lage sah, eine sinnvolle Konversation zu betreiben, lud er uns ein, in der Baar einen Tee auf seine Rechnung zu trinken. Eigentlich wollten wir diese Einladung annehmen, doch die Bar hatte am Sonntag Vormittag geschlossen. Also verließen wir Gijón und machten uns auf den Weg ins Grüne.

Bevor wir jedoch das erste Mal wieder ein bisschen Natur sehen konnten, mussten wir das Industriegebiet der Stadt durchqueren. Es war nicht so groß wie das von Bilbao oder San Sebastian, dafür aber auf seine Art deutlich beeindruckender. Es wurde dominiert von einem gewaltigen Komplex mit riesigen Schornsteinen, langen Förderbändern und einer eigenen Pipeline. Ob es sich dabei um ein Kraftwerk oder eine Fabrik handelte konnten wir nicht ausmachen, doch seine Bedeutung für die Umgebung war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Einer der großen Schornsteine blies in langen Intervallen dunkelbraunen Rauch in den Himmel, der schon von weitem so giftig aussah, dass man automatisch die Luft anhielt. Im Näherkommen sahen wir, dass sie die komplette Umgebung rostbraun verfärbt hatte. Die Dächer der Häuser, die Straßen, die Leitplanken, die Strommasten, die parkenden Autos und sogar die Bäume, alles war von einem rostbraunen Schleier überzogen. Als wir direkt an den Zäunen vorbeiliefen, hinter denen sich die Schornsteine des Komplexes verbargen, war der Staub auf der Straße mehrere Zentimeter dick. Er sah fast aus wie Sand, der in Strandnähe oft vom Wind auf die Fahrbahn geweht wird. Nur dass er graubraun und viel feiner war. Die Luft war erfüllt von einem beißenden und üblen Gestank. Obwohl wir uns unsere Halstücher vor die Gesichter pressten, brannte es nach wenigen Minuten in der Nase, im Hals und in der Lunge.

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Doch das erstaunlichste war, dass er hier trotzdem Häuser gab, in denen Menschen lebten. Ein Mann stand in seinem Wohnzimmer am geöffneten Fenster und rauchte. Klar, dass er damit angefangen hatte, denn an seiner Lunge konnte er eh nichts mehr verderben. Plötzlich fiel uns wieder ein, dass wir uns am Vortag über die vielen Menschen gewundert haben, die Gehprobleme hatten. Auch in anderen Städten Spaniens hatten wir das Phänomen häufiger beobachten können als in Deutschland oder Frankreich, doch in Gijón war es am schlimmsten gewesen. Und doch hörte man, wenn man den Namen der Stadt erwähnte nie etwas über diese Industrieanlagen. Stattdessen wurden die Strände und die Parks, sowie die sehenswerte Altstadt gelobt und gepriesen. Den Menschen hier fiel es nicht einmal mehr auf, wie sehr sie sich selbst kaputt machten. Es war wie mit allem. Wenn man sich daran gewöhnt hatte, hinterfragte man es nicht mehr. Und wenn eine Sache schon vor der eigenen Geburt so war, wie sie ist, dann wird sie im Allgemeinen als unveränderlich angenommen. So hatte Izina beispielsweise auf meine Frage, warum die Menschen in den Spanischen Großstädten so selten lächeln geantwortet: „Das ist doch überall auf der Welt so, oder nicht?“ Mit der Industrie, der Landschaftszerstörung und dem Leben in Wohnblocks an der Autobahn war es nichts anderes. Wenn man es schon immer so kannte, warum sollte man dann nach etwas anderem suchen?

Direkt hinter dem Industriegelände führte die Pipeline über unseren Köpfen hinweg. Sie bestand aus zwei Rohen, von denen eines einen Durchmesser von einem Meter hatte, während das andere sogar drei Meter maß. Soweit wir es erkennen konnten war das dünnere für Gas und das dicke für Öl vorgesehen. Welche Massen mussten hier durchfließen? Heiko schätzte die Ölmenge auf 2500 Kubikmeter in der Minute, vorausgesetzt es floss wirklich durchgängig und nicht in Intervallen. Was für gewaltige Mengen Öl mussten wir auf der Erde verbrauchen, wenn eine einzige Industrieanlage bereits solche Mengen schluckte? Wenn es wirklich stimmte, dass die Ölreserven knapp waren, und das konstant seit über 60 Jahren, so knapp, dass wir bei unseren Autos deswegen sparen mussten, wie konnte es dann möglich sein weiterhin solche Anlagen zu betreiben? Irgendwo passte hier etwas nicht zusammen.

Etwa eine halbe Stunde nachdem wir den gigantischen Ölschlucker hinter uns gelassen hatten, waren die letzten Überbleibsel der Staubschicht verschwunden. Plötzlich standen wir wieder inmitten einer grünen Landschaft, die durch nichts verriet, dass sie derartige Industriekomplexe verbarg. Durch fast nichts, denn hin und wieder rauschten kilometerlange Güterzüge an uns vorüber, die mit Kohle oder anderen Rohstoffen beladen waren.

Die Sonne brannte heiß vom Himmel und ohne den Wind der letzten Tage schwitzten wir uns fast zu Tode. Unser Wanderführer hatte behauptet, dass die Strecke von Gijón nach Avilés nur 25km lang sei. Dabei endete die vorherige Strecke bereits an dem Campingplatz, draußen vor der Stadt. Allein der Weg in die Innenstadt von Gijón war von hier aus bereits gute 8km lang. Diese wurden im Wanderführer jedoch einfach unterschlagen. Auch von unserem Schlafplatz aus waren es bis nach Avilés noch knapp 30 km, die Streckenangaben konnten also unmöglich stimmen. Für uns war es bereits mehr als nur anstrengend, doch für die Pilger, die sich wirklich an die Etappen dieses Führers hielten, musste es die Hölle sein.

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Um unsere Füße von der Mamutetappe von gestern wieder zu erholen, beschlossen wir, heute etwas kürzer zu treten. Unser erster Versuch, einen Schlafplatz zu ergattern scheiterte an der penetranten Abwesenheit des verantwortlichen Pfarrers. So mühevoll wir uns auch in der Sonne ausstreckten um auf ihn zu warten und nebenbei ein kleines Nickerchen zu machen, er wollte einfach nicht auftauchen. Schließlich gaben wir es auf und wanderten weiter, in der Hoffnung im nächsten Dorf mehr Erfolg zu haben. Der Plan scheiterte zunächst daran, dass es einfach keine Dörfer mehr gab. Wir wanderten mitten durch ein Weideland in dem niemand mehr wohnte. Es war gleichzeitig wunderschön und unglaublich erschöpfend, denn es gab nichts, das und Schatten spendete. Schließlich gelangten wir an eine Kirche, die in der Mitte eines schmalen Tals stand. Rechts gingen die Güterzüge vorbei, links die Autobahn. Auch hier trafen wir keinen Pfarrer an, dafür jedoch eine alte Dame im Nachbarhaus. Als ich sie um Rat für einen Schlafplatz bat, kam noch eine jüngere Frau und ein Mann hinzu. Zunächst überlegten sie gemeinsam, was es für Optionen gab, die nicht so weit weg waren, dass uns die Füße abfallen würden. Dann boten sie uns etwas zu essen an und je länger wir sprachen, desto mehr tauten sie auf. Schließlich stellten sie sich als Mercedes und Jesus vor. Die alte Dame hieß Maria und war Mercedes Großtante. Sie erzählten uns von ihren Kindern, die Ebenfalls viel in der Welt herumreisten und schließlich luden sie uns sogar zu sich nach Hause ein. Dies war das Haus der Großtante und sie selbst lebten einige Kilometer entfernt. Wir verstauten unsere Wagen im Keller und fuhren zu unseren neuen Gastgebern. Es war also auch in Spanien möglich in private Familien eingeladen zu werden. Die Menschen hier brauchten nur mehr Zeit, um einem zu vertrauen und um sich gegenüber einem Fremden zu öffnen.

Beim gemeinsamen Abendessen erfuhren wir, dass beide vor einigen Jahren an Krebs erkrankt waren, diesen aber nun überstanden hatten. Mercedes wurde bei der Operation ein Teil der Zunge entfernt, was ihr das Sprechen deutlich schwieriger machte. Sonst aber fühlte sie sich wohl. Wir erfuhren auch, dass sich die Industriegebiete in dieser Gegend in den letzten Jahren immer weiter ausgedehnt hatten. Zunächst hatte es nur das in Gijón gegeben doch inzwischen wurde fast die ganze Region von den großen Firmen beherrscht. Gleichzeitig waren jedoch alle Kohlemienen eingestellt worden, die zuvor der größte Arbeitgeber in Asturien gewesen waren. Dies führte dann zu der enormen Massenarbeitslosigkeit, die bis heute andauert.

Nach dem Essen zeigten uns die beiden noch den Reiseblog ihres Sohnes, der ein Jahr durch Lateinamerika gewandert war. Um dort zu reisen musste man noch einmal ganz anders unterwegs sein, als wir es im Moment waren. Mit einem Pilgerwagen die 4600 Höhenmeter bis nach Machu Pichu hinaufzukrakseln ist schlichtweg unmöglich. Dennoch reizten uns die Bilder, auch diesen Teil der erde zu erkunden. Eines Tages, wenn es an der Zeit dafür war…

Spruch des Tages: Nichts ist unmöglich

Höhenmeter: 600 m

Tagesetappe 16 km

Gesamtstrecke: 2797,47 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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