Was kostet eine Weltreise? - So kannst du deine Weltreise finanzieren!

eBay-KleinanzeigenViele träumen davon, eine Weltreise zu machen, haben jedoch Angst davor, dass sie es sich nicht leisten können. Die Frage ist also, was kostet eine Weltreise überhaupt? Um das zu beantworten und die Weltreise Kosten für sich selbst festzulegen, muss man zunächst einmal für sich klären, wie man unterwegs sein will. Denn Weltreise ist nicht gleich Weltreise. Allein die Wahl der Fortbewegungsmethode hat einen immensen Einfluss auf das benötigte Weltreise Budget. In diesem Artikel möchten wir euch daher einige Varianten, sowie Tipps und Tricks zur Finanzierung einer Weltreise vorstellen und euch Antworten auf die wichtigsten Fragen liefern.

Falls ihr euch noch gar nicht sicher seid, ob eine Weltreise überhaupt etwas für euch ist, dann können wir euch als Entscheidungshilfe das folgende Buch empfehlen:
Weltreisebudget

Weltreisebudget

Tipps zu Finanzierung einer Weltreise

Jeder Mensch weiß: Wenn man lange auf Reisen gehen will braucht man Geld. Viel Geld.

Doch stimmt das? Wir persönlich können diese Aussage mit unseren eigenen Erfahrungen nicht bestätigen, denn seit über 5 Jahren leben und reisen wir ohne Geld. Eine Weltreise muss also nicht viel kosten, sondern geht also auch mit kleinem oder gar keinem Budget.

Doch das geht natürlich nicht immer und auch nicht ohne weiteres von jetzt auf gleich. Es braucht eine Menge Vorbereitung und Planung, es braucht Erfahrung und Strategien und es braucht vor allem die Bereitschaft, sein Leben auf eine Art und Weise zu gestalten, die gänzlich anders ist, als alles, was wir von unserer Gesellschaft her kennen. Wenn man dazu bereit ist, ist es eine großartige Sache, die einem mehr Reichtum einbringt, als Geld es je könnte.

Aber es ist dennoch nicht jedermanns Sache und jeder muss für sich selbst herausfinden, ob er der Typ dazu ist, oder nicht. Denn es gibt tausende von unterschiedlichen Wegen, die Welt zu bereisen. Sei es nun mit oder ohne Geld, sei es durch die Verwendung von zuvor gespartem Kapital oder dadurch, dass man unterwegs sein Geld verdient. In diesem Artikel möchten wir euch die verschiedenen Wege vorstellen. So könnt ihr euch eine Übersicht verschaffen und erkennen, welches euer Weg ist und welches nicht.

Um alle Möglichkeiten, eine Weltreise zu bestreiten abhandeln zu können, arbeiten wir uns von der Weltreise ohne Budget, zur Weltreise mit kleinem Budget und dann zur Reise mit Budget vor.

Weltreise ohne Geld Geldlos leben

Was kostet eine Weltreise? - Auf diese Frage gibt es viele Antworten denn die Weltreise Kosten, wie auch die Finanzierung können sehr unterschiedlich ausfallen.

Reisen ohne Geld - Geht das?

Ja es geht! Wir sind der lebende Beweis. Seit weit mehr als 40.000 km ziehen wir zu Fuß und ohne Geld durch die Welt. Wir haben seither 45 Länder durchwandert und sind noch lange nicht am Ende. Wie das geht, fragt ihr euch? Ganz einfach, unsere Reise, ist nicht nur einer Reise, es ist ein Projekt.

Unsere ersten Erfahrungen mit dem Leben ohne Geld

Schon vor langer Zeit machten wir immer wieder verschiedene soziale Projekte. Wir lebten mit Obdachlosen als Journalisten auf der Straße. Wir fühlten uns ein, wie es ist, blind zu sein. Oder wir arbeiteten mit kriminellen und verhaltensauffälligen Menschen, um herauszufinden, welche Motivationen hinter einem „Verbrechen“ stecken. Das soziale Engagement lag uns schon immer im Blut. Auch die Themen „Survival“ sowie das Leben von einheimischen Naturklans faszinierten uns seit jeher.

Um diese Projekte zum Einfühlen in das Leben am Rande unserer Gesellschaft möglichst authentisch zu gestalten, lebten wir auch während der Projektphasen schon oft ohne Geld. Dabei spürten wir immer wieder auf die eine oder andere, mitunter vollkommen abstrakte Art, dass es auch ohne geht. Als Obdachloser lernten wir zu Containern und Strategien zu entwickeln, ansonsten ungenutzte Nahrungsmittel verwerten zu können. Wir wussten, wo es wann, was zu holen gab. Selbst kostenfrei zu wohnen stellte keine allzu große Herausforderung dar. Denn das Schöne an unserer Gesellschaft ist, das rund 30 % des Wohnraums dauerhaft unbenutzt sind. Weitere 20% unserer Gebäude nutzen wir weniger als 10 % der Zeit. Einen Unterschlupf zu finden ist also wirklich nicht so schwer.

Mehr Informationen und Erfahrungen zum Leben und Reisen ohne Geld findet ihr in folgenden Büchern:  
Streetsurvival Containern

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Nahrung vor der Verschwendung retten

Auch bei der Nahrung sieht es nicht anders aus. Vom Feld bis zum Endverbraucher bleiben rund 75 % der Erzeugnisse auf der Strecke. So kann man oft abgeerntete Zwiebelfelder nicht von ungeernteten unterscheiden. Supermärkte werfen mehr weg als wir essen können. Zunächst waren wir stolz auf uns, weil es uns gelungen war, auch ohne Geld ein bisschen was Nahrhaftes zu ergattern. Dann aber stellten wir fest, dass auch dies keine Kunst war.

Es war vollkommen egal, wohin man schaute, denn es herrschte Verschwendung und noch mal Verschwendung wo es nur ging. So werden in Kantinen meist zwischen 50 % und 80 % des Essens entsorgt, ohne dass es ein Kunde auch nur auf dem Teller hatte. Wenn man das weiß und wenn man weiß, wen man wann wie fragen muss, dann bekommt man allein hier schon mehr als man jemals essen könnte. Bei Kleidung sieht es nicht anders aus, und wenn man allein diese drei Sachen weiß, hat man die primären Grundbedürfnisse abgedeckt, ohne jemals auch nur einen Cent in die Hand zu nehmen. Man kann also sehr wohl ohne Geld leben.

Weltreise ohne Geld

Weltreise ohne Geld

Unsere eigene Weltreise ohne Geld

Wir selbst befinden uns seid über fünf Jahren auf einen Spendenlauf. Wir machen auf vier soziale Projekte aufmerksam und leben aus diesem Grund wie Bettelmönche. Das gute ist: Franz ist sogar ein Bettelmönch. Ich, Heiko, bin eher so ein Azubi der nicht zuhört, da er von dem Keuschheitsgelübde einfach nichts hören will. Dafür habe ich meine Freundin einfach viel zu lieb. Aber auch das ist kein Problem, denn eines der Themen, mit denen ich mich für mein Leben gerne beschäftige, ist Heilung. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, was es einem für Türen öffnet, wenn man den Menschen hier und da nur ein klein wenig etwas Gutes tut, oder wenn man ihnen hilft, das eine oder andere Leiden zu verringern oder den ersten Schritt in Richtung Selbstheilung zu gehen.

Vorteile unseres Projektes

Durch den Spendenlauf ohne Geld erhalten wir viel Publicity, was wiederum den sozialen Projekten hilft. Es ist ein Win-Win-Effekt. So können wir ohne Geld reisen und tun dabei auch noch etwas Gutes. Es fühlt sich einfach richtig an, mit jedem Weltreisetag einen wertvollen Beitrag zu leisten. Und dies geschieht auf vielfältige Weise. Zum einen, dank der Spendenkooperationen allein schon dadurch, dass wir zu Fuß unterwegs sind. Zum anderen aber auch durch unseren ganz speziellen Kontakt mit den Menschen. Wo immer wir hinkommen, sind wir auf die eine oder andere Weise Sonderlinge, die dadurch Dinge tun dürfen, die man normalerweise nicht so ohne weiteres tun darf oder kann. Wir können Menschen einfach nur zuhören, ohne etwas von ihnen zu wollen oder sie zu verurteilen.

Das macht uns häufig zu engen Vertrauten, die aber gleichzeitig den Vorteil haben, dass sie nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Daher fällt es vielen leichter, sich uns gegenüber zu öffnen, als es ihnen bei ihren engsten Freunden oder Therapeuten fällt. So dürfen wir die Menschen zu medizinischen, spirituellen und vielen anderen Themen beraten und aufklären. Wir dürfen ihnen Wahrheiten mitteilen, die sie sonst von niemanden würden hören wollen. Wir dürfen ihnen einen Spiegel vorhalten, in dem sie selbst etwas über sich erfahren, das ihnen zuvor nicht bewusst war. Auf diese Weise gelingt es so manchem, neue Schritte zu gehen, die ihm seit vielen Jahren einfach nicht gelingen wollten.

The World for free

The World for free - Eine Weltreise mus nicht unbedingt etwas kosten.

Wie kann ich ohne Geld leben?

Doch das ist nur ein Weg von vielen. Oft ist es einfach ein Lächeln, ein Wort der Anerkennung oder der Dankbarkeit, die Möglichkeit, selbst einem Fremden helfen zu dürfen, eine lustige Anekdote, ein gemeinsames Essen in Zeiten der Einsamkeit oder schlichtweg ein Tipp für eine Unterrichtsgestaltung, eine Hausarbeit oder eine neue spannende Fernsehserie. Auf die eine oder andere Art helfen wir mit jedem Kilometer, den wir laufen. Ist das nicht ein tolles Gefühl? Könnt ihr euch nun vorstellen, warum wir gar nicht mehr damit aufhören wollen?

Wenn ihr also ohne Geld reisen wollt, gibt es zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1 - Der Berber

Der Berber will nichts erschaffen. Er hat kein klares Ziel, weder räumlich, noch geistig, noch spirituell. Er will einfach nur durch die Lande ziehen und die Welt, wie aber auch sich selbst genießen. Sein Verlangen ist, es so weit wie möglich durch die Erde zu streifen ohne arbeiten zu müssen. Er lebt stets in den Tag hinein, ohne sich Gedanken über ein Morgen zu machen und er tut das, was jetzt gerade nötig ist, um sich in diesem Augenblick so gut wie möglich zu fühlen.

Du willst auf Weltreise gehen aber dir fehlt das nötige Kleingeld

Du willst auf Weltreise gehen aber dir fehlt das nötige Kleingeld?

Vor- und Nachteile des Berberlebens

Wenn man dies so hört, klingt es zunächst, als sei der Weg des Berbers der Weg der absoluten Leichtigkeit. In gewisser Weise ist er es auch, doch lasst euch von dem offensichtlichen Schein nicht trügen. Denn um als Berber in Leichtigkeit und Freude leben zu können, benötigt ihr unglaublich viele Fertigkeiten. Der Grad zwischen einem Berber, der sein Leben mit jedem Atemzug genießt und einem Obdachlosen, der in vollkommener Armut um sein tägliches Überleben kämpft, ist nicht viel dicker als ein Haar. Denn zum einen muss man in der Lage sein, ohne Vorbereitung aus jeder und wirklich jeder Situation das Beste machen zu können, und zum anderen braucht man eine derart tiefe innere Ruhe und Ausgeglichenheit, die es einem ermöglicht, Freude aus nahezu allem zu gewinnen, was einem widerfährt.

Wie gesagt, an Essen, Trinken, Kleidung und Schlafplätze zu gelangen ist in unserer Gesellschaft nicht das zentrale Problem. Die ultimative Herausforderung ist es, mit dem Zustand der vollkommenen Ziellosigkeit zufrieden zu sein. Stellt euch einmal für einen Moment vor, ihr hättet keine einzige Aufgabe in eurem Leben. Kein Ziel, keinen Sinn, außer den jetzigen Moment zu genießen und voll und ganz zu spüren. Würde euch das zufrieden stellen? Wenn bei dem Gedanken ein Gefühl der Freiheit, der Wärme, der Erfüllung, der Freude und der Liebe in euch aufkommt, dann ist dies wahrscheinlich euer Weg und ihr solltet ihn zumindest einmal ausprobieren.

Eine Bettlerin auf der Straße

Eine Bettlerin auf der Straße

Höhre auf deine Intuition!

Fühlt ihr jedoch eher eine Nervosität, ein Gefühl der Verlorenheit, kommt ihr euch sinnlos, nutzlos und leer vor und habt ihr das unstillbare Gefühl von „Das kann doch nicht alles sein!“ dann ist dieser Weg nicht der richtige für euch.

Rein von unseren Fähigkeiten her wären wir zu Beginn unserer Weltreise definitiv in der Lage gewesen, als Berber zu leben und zu überleben. Doch es gab für uns nicht eine Sekunde lang einen Zweifel daran, dass dies nicht unser Weg sein konnte. Zwar ist Heiko Gärtner einer der renommiertesten Survivalexperten Deutschlands und hat in vielen Selbstversuchen bereits bewiesen, dass er auch ohne Hilfe der Zivilisation überleben konnte, trotzdem kam für Ihn dieser Weg nicht in Frage.

Obwohl er als Survivalprofi zusammen mit Franz von Bujor über 4800 essbare Pflanzenarten bestimmen könnte und genau wusste, welche tierische Notnahrung man zu sich nehmen kann, war dies nicht der Weg den wir verfolgen wollten.

Warum?

Entspannung ist wichtig - aber nicht alles!

Entspannung ist wichtig - aber nicht alles!

Weil wir wirken wollen!

Versteht mich nicht falsch, auch ein Berber wirkt auf seine Art. Er ist ein Nahrungsretter und Wohnraumretter und er ist zugleich ein Leid-Vermeider. Denn allein dadurch, dass er sich nicht aktiv am Konsum unserer Gesellschaft beteiligt, trägt er bereits zur Verminderung von Ausbeutung, Sklaverei, Tierquälerei, Müllproduktion und Umweltzerstörung bei.

Das ist mehr, als die meisten von uns, die ihr Leben lang hart Arbeiten, jemals erreichen können. Und dennoch war uns dies einfach nicht genug. Klar wirft unsere Gesellschaft unvorstellbar viel Nahrung weg und jeder sollte sie retten. Und ja, der ungenutzte Wohnraum, wie auch der permanente Konsum den wir als Gesellschaftsmenschen betreiben, führt zu mehr Sklaverei auf unserer Welt.

Jeder, der diesem Wahnsinn auch nur ein Fitzelchen entgegenwirkt, verdient dafür Lob und Anerkennung. Jeder Mensch der aufhört, mit Geld zu konsumieren spart Arbeitsstunden von Wirtschaftssklaven ein. Wenn man bedenkt, dass jeder Deutsche im Schnitt 34 Lohnsklaven indirekt beschäftigt, ist ein Berber, der keine Menschen dazu nötigt, sich für Güter zu opfern, definitiv ein Gutmensch. Und doch war es nicht der Weg, den wir gehen wollten. Noch einmal: Versteht mich hier nicht falsch.

Es geht dabei nicht um die Methoden oder den Lebensstil, den wir ablehnen würden. Mit dem sind wir größtenteils einverstanden. Häuser besetzen. Couchsurfen, Container leerräumen, das sind alles Dinge die wir nicht verschmähen. Der Unterschied lag viel mehr in der Ausrichtung. Für uns war es wichtig, das wir unseren Weg mit einem für uns selbst klaren Ziel beschreiten wollten. Wir wollten mit einer Botschaft durch die Welt ziehen.

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Eine erfüllende Aufgabe zu haben ist auch als Weltreisender wichtig.

Möglichkeit 2 - Der Erschaffer

Wir wollten Funken sein. Funken, die Licht in die Dunkelheit brachten. Wir wollten Aufklärer sein. Leute, die auf etwas hinwiesen, das dringend verändert werden müsste. Wir wollten den Armen, den versklavten, den Leuten, die unter dem Joch der Zivilisation standen, eine Stimme geben. Wir wollten für sie berichten, sodass sie gehört werden. Kurz: Wir wollten endlich das sein, was uns als Kind schon immer in den Köpfen herum sauste. Wir wollten Forscher und Entdecker sein. Schon in der frühesten Kindheit wollte Franz Archäologe werden und ich wollte das Heilwesen ganz neu entdecken. Und ja, hier sind wir! Seit fünf Jahren ziehen wir um die Welt und leben unseren Traum.

Wie aber kommen wir nun an Nahrung und Unterkünfte?

Wir bekommen die Unterstützung der Menschen dadurch, dass wir ihnen offen erzählen und zeigen, was genau wir machen und wieso wir unterwegs sind. Dabei ist es hilfreich, möglichst viel haptisches Anschauungsmaterial dabei zu haben, das die eigenen Worte stützt und verstärkt. Erzählen kann heute jeder alles und nicht immer fällt es dem Zuhörer leicht, die Worte auch zu glauben. Vor allem dann, wenn die eigene Geschichte aufgrund der Länge der Zeit, mit der man unterwegs ist immer einzigartiger und absonderlicher wird. Und vor allem dann, wenn die Menschen, mit denen man spricht bereits schlechte Erfahrungen mit Betrügern und Scharlatanen gemacht haben, oder wenn es ihnen schwerfällt andere Menschen einzuschätzen.

Als Webnomade kann man das Leben genießen und dabei noch Geld sparen.

Als Webnomade kann man das Leben genießen und dabei noch Geld sparen.

Dann ist es umso wichtiger, dass sie etwas sehen und am besten auch anfassen können, was beweist, dass das, was man sagt, auch der Wahrheit entspricht. Wir haben aus diesem Grund eine große Präsentationsmappe, durch die wir den Menschen zeigen können, was wir machen. Wir weißen auf unsere Kooperationsprojekte hin, erzählen, woran wir forschen und was wir herausgefunden haben. Zudem zeigen wir unsere Zeitungsberichte aus allen Herren Länder, haben Empfehlungsschreiben von kirchlichen Oberhäuptern und Berichte in Magazinen über unsere Forschungsergebnisse.

Außerdem haben wir auch stets unser Trailer-Video auf dem Handy dabei, das die wichtigsten Eckdaten unseres Weltreiseprojektes mit wenig Worten erklärt:

Wir zeigen unsere Buchtitel, die durch unsere Forschung entstanden sind. Und wir zeigen durch unsere Presseausweise, das wir journalistisch tätig sind. Wenn wir Menschen nun um Hilfe bitten, dann bitten wir nicht nur für uns, wir bitten für all die unterdrückten Seelen, dass sie durch uns eine immer mächtigere Stimme erhalten. Natürlich entwickeln wir uns nicht rasant schnell und es braucht Zeit in diese Siebenmeilenstiefel zu wachsen, doch Zeit haben wir massig und das ist gut so.

Ein Laptop und ein Internetzugang ist alles, was man als Webnomade für sein mobiles Büro braucht

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Brauche ich dann aber nicht erst ein gut laufendes Projekt, bevor ich anfangen kann, ohne Geld zu leben?

Nein, man muss nicht schon riesig sein, um Leute davon zu begeistern, dass sie einem helfen wollen. Es ist die Liebe, die durch dich spricht, die die Menschen bewegt. Es ist nicht wichtig wie viel Geld du für Organisationen einnimmst, wie viele Menschen deine Berichte jetzt schon lesen. Auch auf die Länge der Zeit, die du bereits unterwegs bist oder die Kilometer, die du zurückgelegt hast, kommt es nicht an. Wir haben teilweise in den ersten Tagen nach unserer Abreise nur wenige Kilometer von unserer Haustür entfernt mehr für weniger Aufwand bekommen, als in den letzten Tagen mit allen Referenzen und Erfahrungen.

Oft reicht bereits die Idee und der Wille, etwas zu bewegen aus, damit einem geholfen wird. Wenn ihr es schafft, den Menschen zu vermitteln, dass sie selbst etwas beitragen können, indem sie euch dabei unterstützen, euer Projekt voranzutreiben, werdet ihr auch Hilfe bekommen. Es geht darum, das klar steht, dass ihr nicht du nicht ruhen werdet, bis die Welt eure Botschaft gehört hat und genau deswegen unterstützen uns die Leute.

Wenn ihr also ein wirkender Mensch werden wollt, dann sucht euch das aus, für das ihr brennt und tragt es in die Welt. Denn das, was ihr mit voller Liebe tut, kann nur wachsen.

Am Anfang eines Weltreiseprojektes ist oft noch vieles Chaotisch und darf langsam entstehen.

Am Anfang eines Weltreiseprojektes ist oft noch vieles Chaotisch und darf langsam entstehen.

Weltreise mit kleinem Budget

Weltreise mit wenig Geld ist das möglich?

Ja und Nein. Wenn du nur 10 Euro pro Tag als Tagesbudget festsetzt, heißt das noch lange nichts. Die Frage ist, ob du jeden Tag alles kaufen willst oder ob du bereit bist, kostenlose Schlafplätze, Beförderungsmittel und Nahrung mit hinzuzunehmen. Denn wenn du von 10 Euro am Tag überleben willst, dann musst du Containern gehen. Du musst nach kostenlosen Schlafplätzen fragen. Denn wenn du das nicht tust, dann wird dein Leben eine reine Kalkulation.

Wenn ihr detailliert die Erfahrungen mit einer Geldreise bei einem Budget von unter 10 € am Tag nachlesen wollt, dann können wir euch die folgenden Bücher empfehlen:

Reicht mir das Geld morgen noch, wenn ich dass und das kaufe?

Ein Geldsklave zu sein, fühlt sich schrecklich an. Natürlich könnt ihr in Indien mit deutlich weniger Geld leben als in Norwegen und doch solltet ihr kalkulieren, das euer Weltreisebudget stets so gesteckt ist, dass ihr mehr als nur locker damit auskommen könnt.

Vergiss nicht, eine Reise ist schlemmen, eine Reise ist genießen, eine Reise ist, die schönen Dinge zu bewundern. Wenn du zu wenig Geld hast, isst du billigen Plunder, kannst dir kaum Eintritte leisten und deine Schlafplätze sind laut und ungemütlich. Stell dir ein mal vor wir leben ohne Geld und haben stets wegen unserer Überzeugungen die liebevollsten Schlaf- und Arbeitsplätze, bekommen die Spezialitäten des Landes, da man uns ehren will. Wir wurden nur ein paar mal abgelehnt, wo wir nicht umsonst in ein Museum, ein Bad, eine Sauna oder in einen anderen Bereich durften. Menschen mit einer Botschaft denen hilft man gerne. Menschen, die sich vor der Arbeit drücken wollen, denen begegnet man mit Argwohn. Warum soll ich arbeiten und er lebt auf meinen Schultern?

Eine Reise sollte immer ein Genuss und keine Strapaze sein.

Eine Reise sollte immer ein Genuss und keine Strapaze sein.

Berufung statt Arbeit

Es darf sich nie so anfühlen als wärest du nicht motiviert. Wenn du deine Herzensbotschaft vertrittst, gibt es für dich keine Arbeit mehr, es ist deine Berufung. Du kannst an nichts anderes denken als an das, was du gerne tust, nämlich deine Projekte aufzubauen und sie in die Welt zu tragen. Es liegt also an dir, ob du dich mit einem geringen Weltreisebudget wie ein Bettler oder ein König fühlst. Es ist deine Ausrichtung, es sind deine Fähigkeiten, die du bereit bist, anzuwenden. Zu bedenken will ich geben, dass eine Weltreise mit wenig Geld ein Fluch sein kann, wenn man nur rechnen muss und man ärmer lebt als zu Hause. Durch solch eine Erfahrung kann es passieren das deine Nomaden-Gene sich in die hinterste Ecke deines Körpers verziehen und sich nie wieder zu Wort melden.

Das heißt aber auch für dich, dass deine Herzstimme sich aufgrund deiner negativen Erfahrung bewusst zurückgezogen hat. Glaubst du nicht auch das es ein scheußliches Gefühl ist, wenn man das verschmäht, was man liebt?

Wenn man liebt was man tut, macht das Leben einfach mehr Spaß.

Wenn man liebt was man tut, macht das Leben einfach mehr Spaß.

Weltreise mit normalem Budget

Was ist eine Reise mit normalem Budget?

Unter einem normalen Budget versteht man, dass du in dem Reiseland locker und leicht leben kannst. Du kannst dir also all das leisten, was dein Herz begehrt. Du lebst nicht übertrieben, aber auch nicht ärmlich. Da jedes Reiseland unterschiedlich teuer oder billig ist, solltest du zunächst herausfinden, welche Kaufkraft du mit deiner Währung in diesem Land hast. Wenn du weißt, das der Euro 10 mal so viel Kaufkraft besitzt wie in Deutschland, weißt du, dass das Land sehr günstig ist.

Hast du jedoch nur 3/4 der Kaufkraft, weißt du, dass dieses Land sehr teuer ist. Anhand der Zahlen, die du rausgefunden hast, musst du zunächst dein Tagesbudget fest abstecken. Wie viel Euro brauche, ich um in Land X komfortable leben zu können. Wenn du dein Tagesbudget deiner Reise herausgefunden hast, musst du es nur noch mit den Tagen multiplizieren, die du unterwegs sein willst. Natürlich musst du noch Flug und Versicherungen einkalkulieren aber das versteht sich von alleine. Vergiss auch nicht welche Ausrüstung du noch zuvor anschaffen musst, denn dies muss alles in deinen Sparplan mit einfließen.

Hier ist ein Beispiel von einer Weltreise, bei der die Reisende das Glück hatte mit einem großen Startkapital beginnen zu können:
Nichts belastet einen auf einer Weltreise mehr, als ständig Angst zu haben, dass einem das Geld ausgehr.

Nichts belastet einen auf einer Weltreise mehr, als ständig Angst zu haben, dass einem das Geld ausgehr.

Für alle Interessierten haben wir hier noch ein paar weitere Empfehlungen von Büchern, in denen ihr spannende Erfahrungen mit Weltreisen von Menschen findet, die ihren Traum auch ohne großen Geldbrunnen gelebt haben, oder noch immer leben:  

Hier ein paar allgemeine Grundsätze, die sich auf dein Weltreise-Budget auswirken:

1. Eine kurze Weltreise ist deutlich teurer, als eine lange Weltreise, wenn man die Grundkosten auf einen Tag umrechnet.

Aus diesem Grund ist es deutlich sinniger auf eine Weltreise zu sparen und nicht auf einen und dann auf den nächsten Zwei-Wochentrip. Wenn der Urlaub deine Rettungsinsel von deinem grauen Arbeitsalltag ist, dann spare auf den nächsten Urlaub. Wenn du jedoch aussteigen willst, dann spare auf das Ausbrechen und nicht auf Gelegenheitsausbrüche aus der Burnout-Gesellschaft.

2. Je langsamer man reist, desto billiger reist man.

Eine Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff kostet natürlich ein Vermögen. Mit einem Caravan hingegen kommst du auf die gleiche Zeit schon deutlich günstiger weg. Und hierbei wiederum gilt, dass du umso weniger Geld verbrauchst, je weniger Kilometer du an einem Tag fährst. Ein Fahrrad ist günstiger als ein eigenes Auto. Zu Fuß zu reisen ist günstiger als mit dem Rad. Hier ist es wichtig, dass du stets die für dich passende Reisemethode findest, wobei du den Spagat schaffen musst, zwischen dem was dir liegt, dem was in einem spezifischen Land möglich und sinnvoll ist und dem was dein Reisebudget zulässt.

Zu Fuß unterwegs zu sein ist immer die günstigste Reisevariante

Zu Fuß unterwegs zu sein ist immer die günstigste Reisevariante

3. Kontinuierliches fortbewegen ist günstiger als Hopping

Verweilst du immer nur kurz auf einem Kontinent und steigst dann bereits wieder in den nächsten Flieger, um die das andere Ende der Welt anzuschauen, dann treibt das deine Reisekosten immens in die Höhe. Sparsamer ist es, sich die Zeit zu nehmen, einen Kontinent wirklich kennenzulernen und dann zum nächsten weiterzuziehen.

Ein Privatflieger ist eine coole aber keine günstige Metode um zu reisen.

Ein Privatflieger ist eine coole aber keine günstige Metode um zu reisen.

4. Einheimische leben günstiger als Touristen

So unterschiedlich die Menschen überall auf der Welt auch sind, so sind sie sich doch in einem Punkt vollkommen einig: Ein Tourist ist ein Mensch, dem man in kurzer Zeit so viel Geld wie nur irgend möglich aus der Tasche ziehen kann und muss. Das ist kein Geheimnis! Die Spritpreise steigen regelmäßig zum Ferienbeginn, die Hotels werden zur Urlaubszeit teurer, das Essen kostet in Ferienregionen bedeutend mehr und teilweise muss man als Tourist sogar Eintritt für Kirchen, Wiesen oder Strandabschnitte zahlen. In Guatemala habe ich ein sehr eindrucksvolles Beispiel kennengelernt. Hier steht auf den Schildern mit den Eintrittspreisen für Museen und andere Sehenswürdigkeiten zumeist ein Preis für Einheimische und einer für Touristen. Der zweite ist dabei in der Regel um ein zehnfaches teurer, als der erste.

Massentourismus am Strand

Massentourismus am Strand

Was bedeutet dies für dich als Weltreisender, der die Finanzierung seiner Weltreise möglichst gering halten will?

Nutze so oft wie möglich die örtliche Infrastruktur, die für die Einheimischen erschaffen wurde. Verwendest du beispielsweise statt Touristentransportmitteln die öffentlichen Verkehrsmittel der Einheimischen, kommst du deutlich günstiger weg. Dafür kann dies unter Umständen natürlich auch deutlich nervenaufreibender sein. Auch in Bars und Restaurants für Einheimische isst man in der Regel deutlich günstiger, als in den Etablissements, die vor allem vom Tourismus leben. Die gleiche Regel gilt auch für Hotels, Kleidung, Ausrüstung und vieles mehr. Beachte jedoch stets, dass du mit dieser Regel natürlich auch den Standard und die Qualität bekommst, die für die Einheimischen im Land normal ist. Dies kann je nach Region deutlich unter dem liegen, was du gewöhnt bist. Es kann auch drüber liegen, aber das merkst du dann zumeist auch bereits daran, dass dein Portmonee sehr schnell sehr leicht wird.

Erstelle dir einen Finanzplan für deine Weltreise

Erstelle dir einen Finanzplan für deine Weltreise Kosten

Wie kann ich für eine Weltreise richtig sparen?

Zunächst möchte ich dich beruhigen und dir sagen: Es ist möglich, eine Weltreise sich den Traum einer Weltreise zu erfüllen, auch wenn man kein Millionär oder Ölscheich ist. Natürlich muss einiges getan werden, um die benötigte Summe anzusparen, aber es ist machbar. Ob du nun ein Projekt starten willst, als Berber durch die Lande ziehen oder eine „normale“ Weltreise machen willst, du wirst es in deinem Beruf schaffen, das nötige Kleingeld anzusparen. Damit dies jedoch gelingt, gilt es ein paar Grundregeln zu beachten.

1. Es kommt nicht auf deine Gehaltsklasse an, sondern auf das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben.

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass Menschen, die sehr viel Geld verdienen, auch automatisch sehr viel Geld ansparen. Denn unsere kapitalistische Gesellschaft ist ein hungriges und vor allem trickreiches Monster, das es perfekt versteht, uns in der stetigen Mühle aus Geld verdienen und Konsumieren gefangenzuhalten. Wenn man auf gewöhnliche, gesellschaftskonforme weise lebt und auf die Tipps seiner Versicherungsberater, Vermögensmanager, Doktoren und Lieblingswerbespots hört, hat man grundsätzlich immer ein bisschen zu wenig Geld, egal wie viel man verdient.

Nur wer seine Finanzen im Blick hat, kann genug Geld zurücklegen.

Nur wer seine Finanzen im Blick hat, kann genug Geld zurücklegen.

Denn je höher bezahlt der Job ist, desto höher ist zumeist auch die gesellschaftliche Stellung und mit ihr der Kostenapparat, der an den gesellschaftlichen Verpflichtungen hängt. Wenn es um die Frage geht, wie du dir eine Weltreise finanzieren kannst, dann kommt es also weniger darauf an, was auf deinem Gehaltscheck steht, sondern mehr darauf, was unterm Strich am Ende eines Monats davon übrig bleibt. Wir haben durchaus einige Menschen kennengelernt, die drei bis viertausend Euro jeden Monat nach Hause bringen, die aufgrund ihrer Unkosten aber selbst nach 10 Jahren noch keinen einzigen Cent angespart hatten.

Es gilt also: Wer reisen will, muss sparsam sein! Oder besser gesagt: Wenn du eine Weltreise machen willst, dann schmeiß das Geld, das du verdienst nicht schon vorher zur Tür hinaus, sondern sorge dafür, dass sich so viel wie möglich davon ansammelt. Damit das gelingt haben wir dir hier ein paar Tipps aufgeführt:

Das wichtigste ist: Grundkosten zu senken!

Versicherungen, Abbos und Handyverträge sind wahre Geldfresser...

Versicherungen, Abbos und Handyverträge sind wahre Geldfresser...

Nur durch viele kleine Sparschritte kommst du zum Erfolg.

franz bujor panorama

Tipps zur Finanzierung einer Weltreise

In den folgenden Absätzen verraten wir dir, wie du deine Weltreise Kosten so gering wie möglich halten kannst, ohne dass die Reise selbst dadurch an Qualität verliert. Denn es geht ja nicht darum, deine Weltreise auf biegen und brechen zu finanzieren, sondern dir eine schöne, genussvolle, lehrreiche und besondere Zeit zu erschaffen. Dazu ist es wichtig, dass du nicht nur deinen Kostenapparat senkst, sondern dies so geschickt tust, dass dein Lebenskompfort nicht darunter leidet. Damit dies gelingt musst du lediglich die folgenden Regeln beachten.

Regel Nummer 1: Schaffe alles ab, was unnötig Geld kostet.

Zum Beispiel die folgenden Punkte:

Fitnessstudio

Trainiere ohne Geräte oder geh in den Park und trainiere dort.

Zeitungsabbos

Lies deine Zeitung online, greif auf kostenlose Zeitungen zurück oder lies bei deinen Kollegen mit. Das Gute bei Zeitungen ist, dass sie nicht zusammengeheftet werden und es kann ohnehin jeder immer nur eine Seite gleichzeitig lesen. Auf diese Weise spart man Geld und schont gleichzeitig die Umwelt.

Spielplätze und öffentliche Parks bieten viele Möglichkeiten zum Trainieren

Spielplätze und öffentliche Parks bieten viele Möglichkeiten zum Trainieren

Vereinsbeiträge

Wir wollen dir hier nicht raten, aus allen Vereinen auszutreten und dich komplett abzusondern. Wenn du Mitglied in einem Sportverein bist, regelmäßig am Training teilnimmst und die Vereinskollegen wie deine Familie betrachtest, dann ist das etwas sehr Wertvolles, was man nicht einfach so aufgeben sollte. Es lohnt sich aber zu prüfen, in welchen Vereinen man überall Mitgliedsbeiträge zahlt und ob man diese überhaupt nutzt. Nicht selten haben wir einen Verein, in dem wir aktiv sind und zwei, drei weitere, denen wir mal aus guten Vorsätzen beigetreten sind, ohne aber je wirklich hinzugehen. Glaub mir, auch wenn deine Absicht noch so edel ist, wenn du seit drei Jahren beim Yoga-Kurs angemeldet bist, aber nur zwei mal dort warst, dann wird es auch in Zukunft nicht mehr werden.

Pay-TV

Du hast den Tipp natürlich nicht von uns, aber wir leben in einer Zeit, in der man sich nahezu alles online kostenlos anschauen kann. Es ist also nicht unbedingt nötig, für sein mediales Unterhaltungsprogramm zu zahlen. Vor allem nicht, wenn man sich gerade auf eine Weltreise vorbereitet.

Vergiss teures Fernsehen - Erlebe deine eigenen Abenteuer

Vergiss teures Fernsehen - Erlebe deine eigenen Abenteuer

Zigaretten und Alkohol

Ja, ich weiß, wenn du gerne Mal zum Glas oder zur Kippe greifst, dann klingt dies nun sehr hart. Tust du es nicht, brauchst du dir hier natürlich keine Gedanken zu machen. Aber als Raucher mit nur einer Schachtel am Tag gibt man im Jahr rund 2500 € für Zigaretten aus. Das könnten bereits 8,2 Monate Weltreise sein, wenn du es schaffst, mit einem Tagesbudget von 10 € auszukommen. Zu Alkohol gibt es leider keine genauen Zahlen, aber auch hier dürfte man bei regelmäßigem Konsum recht leicht bei 500 € bis 1000 € landen.

Und bedenke: Psychologisch betrachtet begründet sich unsere Lust auf Zigaretten aus dem Wunsch nach Freiheit und unser Alkoholkonsum aus dem Wunsch, unser Leben grundlegend zu verändern. Beides erfüllst du dir mit deiner Weltreise.

Auch bei nur einem Bier täglich, kommt mit der Zeit eine horrende Summe zusammen, die man gut einsparen kann.

Auch bei nur einem Bier täglich, kommt mit der Zeit eine horrende Summe zusammen, die man gut einsparen kann.

Regel Nummer 2: Senke deine Grundkosten.

Ich weiß, diese Regel klingt genau wie die erste, aber sie ist zu wichtig, um sie nur einmal zu sagen. Abgesehen davon werden wir in so viele Fixkosten verstrickt, dass man immer wieder und wieder Prüfen muss, wo man Geld investiert, das gut und wichtig ist und wo man es auch einfach verbrennen könnte, um zum gleichen Erfolg zu kommen. Stell dir daher immer wieder die folgenden Fragen:

Welche Versicherungen brauchst du wirklich?

Frag dich ganz genau, was brauche ich wirklich zum Leben? Werde zum Minimalisten. Denn nur, wenn du deine Ansprüche herunterschraubst kannst du schon bald frei leben oder für eine gewisse Zeit frei leben.

Prüfe also genau, welche deiner Versicherungen einen echten Vorteil bringen und welche du nur abgeschlossen hast, weil man solche Versicherungen nun einmal abschließt.

Prüfe außerdem, ob es sich lohnt, evtl. den Tarif oder gar den Anbieter zu wechseln.

Wichtig: Wenn du erst einmal zu deiner Weltreise aufgebrochen bist, dann brauchst du keine deutsche Innlandskrankenversicherung mehr. Von nun an kommst du mit einer Auslandskrankenversicherung zurecht, die du bis zu 5 Jahre abschließen kannst, bevor du sie erneuern musst. Der Vorteil ist, dass diese nur einen winzigen Bruchteil dessen kosten, was du normalerweise für deine Krankenversicherung auf den Tisch legen musst. Wenn du Kanada und die USA bei deiner Weltreise auslässt, wird es sogar noch günstiger.

Diese Reisekrankenkassen können wir für Langzeitreisende empfehlen: 1. STA-Travel in Kooperation mit der Allianz: Reisekrankenversicherung für bis zu 5 Jahre 2. Die Langzeitauslandskrankenversicherung der HanseMerkur Langfriste Auslands KV bis 5 Jahre
Die meisten von uns haben eine ganze Schatzkammer an Verträgen die mitunter viel Geld kosten

Die meisten von uns haben eine ganze Schatzkammer an Verträgen, die mitunter viel Geld kosten.

Regel Nummer 3: Behalte die Übersicht

Geld ist in unserer Gesellschaft ein Wertmittel, das uns gerne immer wieder heimlich durch die Finger rennt. Überall lauern versteckte Kosten, mit denen wir nicht rechnen und die uns oft auch gar nicht bewusst sind. Wenn jemand auf einen mal eine große Summe von uns haben will, dann werden wir schnell Hellhörig und halten unser Geld gut fest. Bei kleinen Beträgen lassen wir uns hingegen schnell verführen und ehe wir uns versehen ist aus den paar Cent für einen Kaffee ein Vermögen geworden, das wir plötzlich nicht mehr besitzen, obwohl wir gar nicht wissen, wo es überhaupt hin verschwunden ist. Deswegen ist es wichtig, stets die Übersicht zu behalten und genau zu wissen, wie viel Geld sich schon auf dem Weltreisekonto angesammelt hat oder auch nicht. Dies geht am leichtesten mit einem speziellen Geldsystem, das du für dich selbst einrichtest.

Behalte stets den Überblick

Behalte stets den Überblick (Rob Hyrons / Adobe-Stock)

Spare auf einem separaten Tagesgeldkonto. Was immer auf diesem Konto landet, wird nicht mehr angerührt, bis du deine Reise antrittst. Lege einen festen Betrag fest und lass dir diesen per Dauerauftrag abbuchen. Dadurch wächst dein Weltreisebudget automatisch und die Frage „Wie finanziere ich meine Weltreise?“ beantwortet sich Stück für Stück von ganz alleine.

Regel Nummer 4: Senke deine Grundkosten!

Und auch hier bietet sich gleich schon wieder Einsparungspotential. Denn auch die reine Tatsache, dass wir Geld besitzen kostet uns oft schon Geld. Prüfe also auch deine Bankkonten und wechsle, wenn nötig, dein kostenpflichtiges Konto zu einer kostenlosen Onlinebank, wie der DKB oder der Comdirect Bank. Hier bekommst du auch eine kostenlose Visa-Kreditkarte, mit der du bei besonderen Tarifen bei Visakreditkartenautomaten kostenfrei im Ausland abheben kannst.

Dieses kostenlose Girokonto ist beispielsweise gut geeignet für Reisende: Der comdirect Vorteil: kostenlos Bargeld abheben weltweit und Rechnungen per Foto bezahlen und archivieren!

TIPP: Da die Comdirect und DKB mit kostenfreier Abhebung wirbt kann man während der Reise oder nach der Reise, die Abhebegebühren die, die ausländische Hausbank eingefordert hat, wieder zurückfordern.

Eine Hand im Monitor nimmt das Geld eines Users an sich.

Schalte alles aus, durch das dein Geld im Nichts verschwindet.

 

Regel Nummer 5: Halte deine laufenden Kosten während der Weltreise so niedrig wie möglich.

Frage nach Essen und nach Schlafplätzen, trampe, nutze Couchsurfing, Warmshowers oder andere Börsen, mit denen du kostenlos übernachten oder essen kannst. Kündige deine Wohnung oder vermiete sie in der Zeit, in der du auf Weltreise bist. Wenn du sie nur kurz vermieten möchtest, da du nur wenige Monate unterwegs sein wirst, dann vermiete deine Wohnung auf Airbnb oder Wimdu. Auch unter Studentenbörsen wie WG-Gesucht oder Studenten-WG kannst du Glück haben, wenn du deine Wohnung als „Zwischenmiete“ anbietest. Das funktioniert natürlich am besten, wenn du an einem Ort mit Uni wohnst, aber dann findet sich eigentlich immer jemand, der gerade für ein paar Monate ein Gastsemester, ein Praktikum oder sonst etwas macht und vorübergehend eine Wohnung braucht. Für Österreich können wir zudem Flatbee empfehlen, eine Plattform, auf der du deine Wohnung provisionsfrei anbieten kannst.

Mit ein paar Tricks kann man während der Reise eine Menge Geld sparen.

Mit ein paar Tricks kann man während der Reise eine Menge Geld sparen.

Geld sparen mit Konzept: So sparst du am effektivsten

Liste zunächst all deine Kosten und Verträge auf, die du im Monat derzeit hast. Was brauchst du wirklich? Welche Verträge kannst du kündigen? Welche kannst du mit einer Tarifumstellung billiger bekommen. Nutze dafür Vergleichsplattformen wie Check24 und vergleiche die verschiedenen Anbieter. Wo bekomme ich am meisten für mein Geld. Brauche ich wirklich solch einen hohen Versicherungsschutz oder bin ich sogar überversichert. Muss ich in jedem Verein Mitglied sein oder gibt es auch kostenlose alternativen wie ich meine Hobbys oder Sport ausleben kann. Wenn man will, kann man in diesem Bereich immens viel sparen. Wir selbst haben unsere Fixkosten von mehreren Tausend Euro als selbstständige auf 980 € im Jahr gesenkt.

Finanz-Detektiv Heiko Gärtner verrät die wichtigsten Sparmöglichkeiten.

Finanz-Detektiv Heiko Gärtner verrät die wichtigsten Sparmöglichkeiten.

Dinge die du dir anschauen solltest:

Buchtipp: Wenn du vorab ein Gefühlt dafür bekommen willst, ob das Leben im Van eine Option für dich ist, kannst du hier einige Erfahrungen von Van-Live-Experten nachlesen:
Prüfe deine Kontoauszüge um zu erkennen, wo du noch Geld einsparen kannst.

Prüfe deine Kontoauszüge um zu erkennen, wo du noch Geld einsparen kannst.

Weitere Tipps zum Geld sparen:

Foodsharing

Schaue dich in deiner Gegend nach Food-Sharing im Internet und nutze die Angebote. Da es inzwischen illegal ist, raten wir natürlich niemandem zum Containern. Aber wenn du dies nutzen möchtest, kannst du auch damit jede Menge Geld sparen. Und du kannst gleichzeitig noch Nahrung vor der Vernichtung retten. Oh, Entschuldigung: Du könntest! Wir gehen hier ja von einem hypothetischen Fall aus.

Durch Foodsharing kann man containertes Essen optimal nutzen.

Durch Foodsharing kann man containertes Essen optimal nutzen.

Weniger Freizeit-Verpflichtungen

Verändere dein Freizeitverhalten: Gemeinsam mit Freunden zu kochen, Spieleabende zu veranstalten, bei denen jeder etwas mitbringt oder gemütliche Heimkino-Sessions, machen ebenso viel (oder mehr) Spaß, wie gemeinsames Essen, Feiern oder ins Kino gehen. Doch anstatt zusätzlich Geld auszugeben, kann man damit sogar welches sparen, da vor allem Lebensmittel umso günstige werden, je größer die Gruppe ist, für die man sie einkauft.

Spieleabende verbinden stärker und kosten weniger als beispielsweise Kinobesuche

Spieleabende verbinden stärker und kosten weniger als beispielsweise Kinobesuche

Kostenlose Serien und Filme

Nutze kostenfreie Multimedia-Angebote. Auch hier möchten wir natürlich niemandem raten, so illegale Dinge zu tun, wie kostenlose Streaming-Portale zu nutzen, über die man fast alle Filme, Serien und Dokumentationen anschauen kann, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen. Wir möchten nur darauf hinweisen, dass man damit ebenfalls theoretisch Geld sparen könnte, wenn man so dreist wäre, sie anstelle von Netflix, Amazon Prime oder den guten alten Videotheken oder Kinos zu nutzen. Zudem gibt es heute auch einige vollkommen legale Börsen, über die man bereits viele tolle Sachen anschauen kann. YouTube beispielsweise stellt einige Serien und Sitcoms wie Scrubs zur Verfügung.

Im Internet kann man Superman und viele andere Filme und Serien kostenlos anschauen.

Im Internet kann man Superman und viele andere Filme und Serien kostenlos anschauen.

Einkaufen mit Bedacht und Voraussicht

Kauf dir nichts mehr neues, außer es dient der Weltreise. Gutes Reiseequipment bekommst du bei Globetrotter, Bergzeit und Amazon. Wenn du bei Amazon genau weißt, was du willst, kannst du durch den direkten Vergleich sehr viel Geld sparen. Das wichtigste jedoch dabei ist, dass du dich zuvor genau informierst, was dein perfektes Weltreiseequipment ist. Es hilft nichts, wenn du auf Schnäppchenjagd gehst und erst hinterher merkst, dass du viele Dinge noch einmal kaufen musst, weil sie beim ersten Mal nicht zu deiner Reise passen.

Heiko Gärtner blind im Supermarkt

Wer blind einkauft, zahlt oft mehr!

Kein unnötiges Fahrzeug

Geh in dich und denke darüber nach. ob du wirklich ein KFZ brauchst. Bist du auf das Auto angewiesen oder könntest du mit der DB und alternativen wie Carsharing durchkommen? Stell dir einmal vor, welche Kosten du dadurch einsparen könntest. Ein Auto ist wie eine überdimensionale Sparbüchse aus der nur nie wieder etwas herausfällt. Alternativ kannst du bei getaround entweder Autos von Menschen mieten, die sie gerade nicht benötigen, oder auch dein eigenes Auto vermieten, wenn es ansonsten nur herumstehen würde. Auch Mitfahrnetzwerke wie BlaBlaCar oder fromAtoB können dir beim Sparen helfen. Hier kannst du entweder bei eigenen Fahrten noch ein paar Mitfahrer mitnimmst, oder du bei anderen mitfährst. In beiden Fällen kann man sich die Spritkosten teilen und vermeidet zugleich unnötigen Verkehr.

Wenn du es nicht unbedingt benötigst, solltest du dein Fahrzeug an den Nagel hängen.

Wenn du es nicht unbedingt benötigst, solltest du dein Fahrzeug an den Nagel hängen.

 

Tipp für Berufstätige

Wenn du fest in einem Beruf stehst, den du auch nicht aufgeben möchtest, kannst du dir den Traum einer Weltreise mithilfe eines sogenannten Sabbatjahres oder „Sabbaticals“ ermöglichen. Dieses Modell kann dich zudem ebenfalls indirekt zum Sparen zwingen, da hierbei dein normales Gehalt zwischen der Zeit, in der du arbeitest und der in der du dein Weltreisejahr machst aufgeteilt wird. Du besprichst mit dem Arbeitgeber wie viel Geld du in der Ansparphase weniger bekommen möchtest, was dir dann wiederum während der Weltreise ausbezahlt wird.

Spannende Erfahrung mit einer Weltreise während eines Sabbatjahres kannst du hier nachlesen:
Hier ein paar Tipps für Berufstätige

Hier ein paar Tipps für Berufstätige

Möglichkeiten, um das Reisebudget vor dem Start weiter aufzustocken

So wichtig es auf der einen Seite ist, dass nicht zu viel Geld verloren geht, so wichtig ist es auf der anderen, dass genügend reinkommt. Das bedeutet, dass du zum einen möglichst gut bezahlten Job benötigst und dass du zum anderen verschiedene Möglichkeiten nutzen solltest, um dir noch zusätzlich etwas Geld zu verdienen. Einfache Möglichkeiten, die relativ leicht umsetzbar sind, ohne dass sie viel Aufwand bedürfen, sind unter anderem die folgenden:

WICHTIG:

Achte bei Amazon Seller Central unbedingt darauf, dass du dich als Privatnutzer anmeldest. Der Link dafür ist etwas versteckt, so dass man nur allzu leicht ausversehen auf den großen Button klickt, der einen zur Eröffnung eines Business-Kontos leitet. Dieses ist Kostenpflichtig und lohnt sich nur wenn man wirklich einen professionellen Shop auf Amazon erstellen will.
Verkaufe dein Zeug auf dem Weihnachtsmarkt

Verkaufe dein Zeug auf dem Weihnachtsmarkt

Nutze zudem Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen:

Kann man allein durch Surfen im Internet online Geld verdienen

Kann man allein durch Surfen im Internet online Geld verdienen

Prüfe, ob du mit deinen Talenten in ein Onlinebusiness einsteigen kannst. Wenn ja, kannst du auch unter der Reise mit diesen Tätigkeiten Geld verdienen. Vielleicht ist das genau dein Standbein, was du zum Anfang brauchst, wenn du ein digitaler Nomade werden willst. (Hier geht es zum Artikel „Was ist ein Webnomade“.)

Alles, was du auf diese Weise zusätzlich verdienst, solltest du direkt auf dein Weltreisekonto einzahlen. Das Gleiche gilt auch für Sonderzahlungen, wie Steuerrückzahlungen, Geburtstagsgeld, und so weiter. Alles was du geschenkt bekommst: ab aufs Konto. Den Euro, den du auf der Straße findest: ab auf dein Konto. So sorgst du schon frühzeitig für eine Deckung deiner Weltreise Kosten.

panorama irland

Tipps für eine günstige Reiseplanung

Sobald du einmal auf Reisen bist, hast du eigentlich nur noch 5 große Posten, die dich Geld kosten:

  1. Deine Fixkosten zu Hause in Form von Versicherungen, Steuern und allem, was du nicht hast loslassen können.
  2. Transport- und Reisekosten
  3. Deine Übernachtungen
  4. Lebensmittel und Verpflegung
  5. Deine Freizeitgestaltung mit Eintrittspreisen, etc.

Wenn du dir diese fünf Punkte gut anschaust und weißt, worauf du achten musst, kannst du also auch beim Planen deiner Reise, noch einmal eine Menge Geld sparen. Den ersten Punkt haben wir ja bereits weiter oben ausführlich behandelt. Daher an dieser Stelle nur noch zwei wichtige Ergänzungen.

Finanzplanung für Webnomaden

Finanzplanung für Webnomaden - So hälst du deine Weltreise Kosten so gering wie möglich.

Tipps um die Fixkosten noch weiter zu senken

Schau dich ganz genau bei der Wahl der Langzeit-Auslandsreisekrankenversicherung um. Hier kannst du immens Geld sparen. So haben die Allianz STU , die Hanse Merkur und die TK sehr gute Tarife. Wenn du es geschickt machst, kannst du hier deine Kosten so weit senken, dass du im Jahr auf den gleichen Betrag kommst, den du normalerweise im Monat für deine Krankenversicherung innerhalb Deutschlands zahlen würdest. Hier geht's zu einem Vergleich der unterschiedlichen Tarife.

Überlege dir außerdem, ob du weiterhin eine Pflegeversicherung haben möchtest. Diese zu kündigen ist nicht ganz einfach, da die meisten Versicherungsgesellschaften ihr dreist den Zusatz „Pflicht-“ verliehen haben und behaupten, man könne sie nicht kündigen. Dies ist aber nicht wahr. Man muss nur die genaue Rechtslage kennen und mit den entsprechenden Paragrafen argumentieren. Dann kann man auch diesen Kostenfaktor auflösen. Hier gibt es mehr zum Thema „Kündigen der Pflegepflichtversicherung“.

Smartphones und mobiles Internet können je nachdem, wie man sie einsetzt, viel Geld kosten oder sparen.

Smartphones und mobiles Internet können je nachdem, wie man sie einsetzt, die Weltreise Kosten extrem heben oder senken.

Handy-Kosten und mobiles Internet

Wenn du auf der Reise bist, hol dir eine Prepaidkarte die für deine Belange günstig ist. Einen deutschen Vertrag weiterlaufen zu lassen ist nach allem, was wir herausfinden konnten, das schlechteste was man machen kann. Deinen Handyvertrag solltest du also entweder ruhen lassen oder kündigen. Nimm dir stattdessen lieber eine Prepaidkarte von einem deutschen Anbieter als Sicherheit mit. Aldi Talk, Blau.de oder Bild.de bieten sich hier an, da sie sehr günstige Tarife haben und du keinerlei Verpflichtungen eingehst. Auch bei Congstar bist du genau richtig, wenn du eine Prepaidkarte ohne Grundgebühr suchst.

Abgesehen davon gibt es im europäischen Ausland aber auch sagenhaft günstige Tarife, mit denen du frei und flexibel agieren kannst. Ein Beispiel: In Italien bekommst du für 20 € im Monat eine Flatrate für Telefonate innerhalb Italiens, sowie 100 GB mobiles Internet, das du frei nutzen kannst. Zudem hast du 500 Minuten zum Telefonieren ins Deutsche Ausland frei, was in den meisten Fällen reichen müsste, um mit deinen Freunden und Verwandten zu Hause in Kontakt zu bleiben. Und vergiss nicht, mit einem iPhone oder einem anderen Smartphone kannst du mit What´s App und Skype über all auf der Welt bei offenem WLAN kostenlos kommunizieren. Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema „Internet unterwegs nutzen“.

Wer frühzeitig und geschickt bucht, kann bei Flügen viel Geld sparen.

Wer frühzeitig und geschickt bucht, kann bei Flügen viel Geld sparen.

So bekommst du den günstigsten Flug:

Wenn du einen Flug buchen willst, sei dir gewahr, dass Dienstag, Mittwoch und Donnerstag stets die günstigsten Preise zu holen sind. Die meisten Menschen fliegen übers oder zum Wochenende, weshalb die Flüge dort immer am teuersten sind.

Heute schlagen die Fluggesellschaften leider auch Zusatzkosten auf ihren Preis, wenn man die Flüge direkt über ein Reisebüro bucht. Günstiger kommt man also dabei weg, wenn man das Internet zurate zieht. Nutze dafür Flugsuchmaschinen wie Swoodoo, Check24 und viele mehr, um deine Weltreise Kosten so gering wie möglich zu halten.

Such dir stets Flughäfen aus, die hoch frequentiert sind, denn zu diesen Flughäfen gibt es deutlich billigere Flüge. New York oder Miami? Natürlich ist New Work eher das Paradies für Schnäppchenjäger, da dieser häufiger frequentiert wird.

Tipps und Tricks für günstige Flugreisen © d brained Fotolia

Tipps und Tricks für günstige Flugreisen (© d brained - Fotolia.de)

Nutze lieber günstige Bahnverbindungen als Direktflüge zu kleinen Flughafen. Vergleiche ganz genau, ob der Flug günstiger ist, wenn du Zwischenstopps einlegst oder auf dem Hauptflughafen landest und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an deinen Zielort fährst.

Achte bei Flügen mit Zwischenstopps darauf, wie lange dein Aufenthalt ist und ob du dir für diese Zeit evtl. ein Hotelzimmer buchen musst. Dies kann dann nämlich am Ende teurer werden, als wenn du einen teureren Flug ohne Zwischenübernachtung buchst.

Wenn du hin- und Rückflüge gemeinsam buchst, kann dies ebenfalls dazu führen, dass beide Flüge billiger werden. Allerdings funktioniert dies nur, wenn du bestimmte Zeitabstände einhältst. Ein Rückflug innerhalb eines halben Jahres nach dem Hinflug ist beispielsweise meist günstiger, als ein Rückflug nach sechs Monaten und einem Tag.

Impfen ist ein kritisches Thema, über das man sich sehr genau informieren sollte, bevor man sich hier auf irgendetwas einlässt.

Impfen ist ein kritisches Thema, über das man sich sehr genau informieren sollte, bevor man sich hier auf irgendetwas einlässt.

Tipps zum Thema Impfen

Informiere dich, ob du dich impfen lassen willst. Beschäftige dich dazu vor allem auch mit den Theorien und der Entstehungsgeschichte der Impfung. Schau dir die Nebenwirkungen und Impfschäden ganz genau an. Die folgenden Bücher bieten dazu einiges an hilfreichen Informationen zu diesem Thema:

Wenn du dich impfen lassen willst, kläre mit der Krankenversicherung ab welche Impfungen übernommen werden und vor allem unter welchen Bedingungen sie übernommen werden. Es gibt nämlich einige Krankenversicherungen, die Impfungen nur dann übernehmen, wenn sie von einem Tropeninstitut verabreicht wurden. Gut zu wissen ist auch, das die Malaria Prophylaxe in Tablettenform eine kleine Chemotherapie ist. Überlege dir also gut, ob dies etwas ist, was du deinem Körper antun willst. In Bezug auf Malaria gibt es zudem einige gute und vollkommen unschädliche Alternativen. Wir können hierzu das folgende Buch empfehlen:

Gift aus der Spritze

Da in Impfstoffen und in den Tabletten der Malaria Prophylaxe sehr viele hochtoxische synthetische Präparate verarbeitet werden, sollte jeder, der sich impfen lassen möchte ganz genau abwägen, ob diese Impfung nötig ist. Es gibt bis dato keine Impfpflicht, weder in Amerika noch in vielen anderen Ländern. Auch, wenn dies häufig anders behauptet wird. Das, was uns hier als Impfpflicht verkauft wird, sind aber lediglich Empfehlungen, die in keiner Weise bindend sind. Wenn du dich besser fühlst, wenn du dich impfen lässt, weil du glaubst, dann gegen verschiedene Krankheiten geschützt zu sein, dann solltest du es wahrscheinlich machen. Wenn du aber überzeugt bist, dass es dir nichts bringt, weil das gesamte Grundprinzip von Impfungen nicht funktionieren kann und du nur unnötig viele Giftstoffe in deinen Körper einbringst, dann kann dich auch niemand dazu zwingen. Man wird aber wahrscheinlich versuchen, dich dazu u überreden, vor allem, wenn du auch in Tropenregionen reist.

Wichtig ist es, das Maß zu halten zwischen zu viel Ballast und zu wenig Ausrüstung.

Wichtig ist es, das Maß zu halten zwischen zu viel Ballast und zu wenig Ausrüstung.

Tipps zur Reiseausrüstung

In England ist das Schlafen in der Kirche erlaubt.

In England ist das Schlafen in der Kirche erlaubt.

Tipps für günstige oder kostenfreie Übernachtungen

Wenn wir an Reiseübernachtungen denken, denken wir zunächst meist an Hotels, Hostels, Jugendherbergen und Campingplätze. Dies sind funktionierende Methoden, doch es sind bei weitem nicht die einzigen und vor allem nicht die günstigsten. Wenn ihr Geld sparen und dennoch komfortabel unterwegs sein wollt, solltet ihr auch die anderen Möglichkeiten in Betracht ziehen und hier möglichst flexibel sein.

Nutze beispielsweise auch soziale Plattformen wie Couchsurfing oder Warmshowers. Hier solltest du dir aber immer genau anschauen, bei wem du übernachtest und stets auf dein Bauchgefühl hören. Wenn du dich beim Erstkontakt nicht wohlfühlst, verschwinde wieder und such dir etwas anderes. Dies gilt vor allem für Frauen! Denn auch wenn die meisten Couch-Anbieter wahrscheinlich tolle Leute mit edlen Absichten sind, kommt es doch gerade über Couchsurfing immer wieder zu sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen. Daher ist es gut, wenn ihr nicht zwingend auf diesen Schlafplatz angewiesen seit, sondern einfach eine andere Übernachtungsmethode wählen könnt.

Heikos Schlafplatz

Mit der richtigen Schlafausrüstung hat man überall ein bequemes Bett.

Profitiere von unseren Erfahrungen

Einige Methoden, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben, haben wir euch hier aufgeführt:

heiko gaernter auf dem spielplatz

Fröhliche Menschen können auch mit Null Euro überall Spaß haben.

Tipps zur Freizeitgestaltung:

In diesem Buch findest du viele wertvolle Tipps, mit denen du überall auf der Welt kostenfreie oder kostengünstige Sehenswürdigkeiten und Attraktionen besuchen kannst:
Weltreise ohne Geld

Als Webnomade kann man unter der Reise stressfrei Geld verdienen.

Geld verdienen während der Reise

Wenn du eine Möglichkeit hast, während deiner Reise Geld zu verdienen, ohne dich dadurch an einem anderen Ort wieder in einen Sklavenjob zu begeben, der dich noch mehr nervt, als der Zuhause, dann solltest du dies unbedingt tun. Denn selbst wenn du mit einem riesigen Reisebudget gestartet bist, hast du früher oder später das Problem, dass dieses aufgebraucht sein wird, wenn du nichts Neues verdienst oder nicht vollkommen ohne Geld lebst. Dies verursacht automatisch ein Mangelbewusstsein, da immer das Gefühl aufkommt, dass deine Reise umso schneller vorbei sein wird, je mehr Geld du ausgibst.

Die entspannteste und zugleich effektivste Methode um unterwegs Geld zu verdienen ist es, sich ein funktionierendes Online-Business aufzubauen. Dies ist jedoch kein Kinderspiel und sollte nicht unterschätzt werden.

Im folgenden Video sind schon einmal ein paar wichtige Grundlagen für Anfänger zusammengefasst:  

Mit Jobs für unterwegs die Weltreise-Kosten decken

Wenn du dir auf der Reise etwas dazu verdienen willst, um dein Reisebudget aufzustocken, dann beziehe ein Work and Holiday-Visum mit ein oder such dir einen Mitsegler Job.

Eine gute Voraussetzung ist es natürlich, wenn du einen handwerklichen Beruf gelernt hast und darin auch einigermaßen gut bist. Denn die Arbeit eines Tischlers, Elektrikers, Ingenieurs, Koch oder ähnliches wird fast immer benötigt. Auf diese weise kannst du immer wieder kurz irgendwo anlanden, ein wenig Arbeiten und dann weiter ziehen. Ohne eine Ausbildung bleiben dir für diese Methode zumeist nur äußerst schlecht bezahlte Jobs übrig, bei denen du dich oft mehr abplackerst als in deinem Beruf zu Hause. Überlege dir also gut, ob dies sein Weg sein soll.

Buch-Tipp: Die Reiseerfahrungen eines Mannes, der zwei Jahre um die Welt reiste und dabei verschiedenste Jobs annahm:
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Der Begriff "Minimalist" wird häufig sehr stark fehlinterpretiert.

Leben als Minimalist

Und nun der wichtigste Tipp von allen. Werde Minimalist: Tätige alle täglichen Ausgaben achtsamer und bewusster. Schau genau hin, was kostet wie viel, atme durch und nimm dir Zeit. Frage dich stets: brauche ich das wirklich. Ist es Überlebensnotwendig? Macht es mich glücklicher, zufriedener oder reicher? Wenn ich es nicht kaufe, geht es mir trotzdem gut? Was macht es in mir, wenn ich es nicht kaufe? Was ist Überlebensnotwendig und was nicht? Womit verbessere ich meine Situation nachhaltig, sodass ich damit langfristig vielleicht sogar Geld spare? Denk immer daran, du willst los, du willst ein neues Leben, du willst frei sein! Und du willst diese Freiheit nicht aufgrund von Geldmangel wieder verlieren. Nach all diesen Gedanken, willst du es noch immer kaufen? Wenn ja, kauf es ohne ein schlechtes Gewissen. Wenn nein, dann lass es.

wohnzimmer mobile home

Minimalistisch bedeutet nicht Entbehrungsreich

Was ist Minimalismus überhaupt?

Wichtig: Viele verstehen unter Minimalismus, dass sie sich stark einschränken und auf alles verzichten müssen. Dies ist aber nicht der Gedanke des Minimalismus. Dies nennt man Armut! Minimalismus bedeutet, mit dem kleinstmöglichen (finanziellen und materiellen) Aufwand das größtmögliche zu erreichen. Ihr könnt euch den Unterschied etwa folgendermaßen vorstellen: Ein Maler hat in der Regel den Anspruch, ein perfekt ausgeklügeltes Gemälde zu erschaffen. Das bedeutet, dass er ein Bild malt, auf dem alles eine Notwendigkeit hat. Man kann nichts mehr wegnehmen, ohne das Bild zu zerstören. Genau dies ist auch die Idee hinter dem Minimalismus.

Man lebt so, dass alles, was man besitzt, eine wichtige Bedeutung hat. Es gibt also nichts Überflüssiges oder Unnützes und mit dem, was man hat, kann man alles erreichen, was man erreichen will. Wir glauben jedoch, Minimalismus bedeute, dass wir mit einer weißen Leinwand zurechtkommen müssen. Daher fühlen wir uns dabei arm und unzufrieden, weil wir glauben, vieles nicht haben oder erleben zu können, was unser Leben bereichern würde. Echter Minimalismus bedeutet, den Reichtum und die Erfüllung in dem zu finden, was man hat und alles Loszulassen, was sich als überflüssig oder unnötig erweist. Mehr zu diesem Thema findest du auch in unserem Artikel über Minimalismus.

luzider traum

Die Welt ist grenzenlos - Alles was wir träumen können, können wir auch erschaffen.

Habe den Mut, deine eigenen Träume zu verwirklichen

Es ist also gar nicht so schwer als Backpacker, als Low-Budget-Reisender, als Webnomade oder als Minimalist die Welt zu erkunden. Wie man Geld auf Reisen sparen und so eine Weltreise ohne hohe Kosten machen kann, ist kein Hexenwerk. Und doch sind sich immer noch viele unsicher, ob sie es wirklich schaffen können. Warum? Dinge, die man nicht kennt, machen einen unsicher. Selbst wenn wir zu Hause mehr schlecht als recht über die Runden kommen, so sind wir dieses Leben aber immerhin gewohnt.

Wir kennen die Systeme, nach denen es funktioniert und haben uns damit arrangiert. Eine Weltreise hingegen ist neu und fremd für uns und wir wissen nicht, welche Kosten dabei auf uns zukommen und wie wir mit all den unbekannten Situationen zurechtkommen können. Um mehr Klarheit zu bekommen und um noch einmal deutlich zu zeigen, dass es sich hier um eine absolut überschaubare Liste von Punkten handelt, gehen wir alles noch einmal kurz durch:

The World for free

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte für die Weltreisefinanzierung

Geld sparen bei der Schlafplatzwahl

  1. Spare Geld durch das richtige Buchen eines kostengünstigen Hostels oder Dorms.
  2. Weiche wenn möglich auf kostenlose Alternativen wie Übernachtungen in Kirchen oder kirchlichen Einrichtungen, in Vereinshäusern, Sportheimen, Klöstern, Altenheimen oder ähnliches aus. Sei hier kreativ! Es gibt immer mehr Möglichkeiten, als man zunächst vermutet.
  3. Senke deine Weltreise Kosten durch eine Küche in der gebuchten Unterkunft.
  4. Senke deine Reisekosten durch die zentrale Lage des Schlafplatzes.
  5. Übernachte in Mehrbettzimmern, die deutlich günstiger sind, als Einzelzimmer. Beachte aber, dass hierdurch auch eine Menge Komfort verloren gehen kann. Finde heraus, ob du der Typ für Gemeinschaftsschlafsäle bist oder nicht. Vorteil: Du lernst auf diese Weise leicht andere Reisende kennen, mit denen du dich vielleicht zusammentun kannst. Nachteil: Du hast nie wirklich Zeit für dich.
pilgerunterkunft tarpia de casariego

Pilgerunterkünfte sind günstig aber nicht gerade erholsam.

  1. Nutze Couchsurfing und Co., was deutlich billiger ist, als das Buchen eines Zimmers. Achte hier aber immer auf dein Bauchgefühl!
  2. Fragen direkt vor Ort nach einem Schlafplatz. Dies ist die beste und günstigste Alternative. Vorteile: Du siehst die Menschen direkt vor dir und kannst daher sofort einschätzen, ob sie vertrauenswürdig sind oder nicht. Wenn man von einer Privatperson eingeladen wird, wird man zumeist auch mit Nahrung versorgt. Nachteil: Diese Methode funktioniert nur in einigen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und Slowenien. Länder in denen es gut funktioniert, wenn man bereits einige Kontakte hat und sich von anderen Einheimischen weiterempfehlen lassen kann sind Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland. (Hier bietet sich beispielsweise eine erste Kontaktaufnahme über Couchsurfing an) Länder in denen die Übernachtung bei Privatpersonen nahezu nie funktioniert (nach unseren eigenen Erfahrungen) sind: Italien, Spanien, Großbritannien und Irland.
Ungewöhnliche Schlafplätze auf einer Weltreise

Ungewöhnliche Schlafplätze auf einer Weltreise

Geld sparen bei Lebensmitteln

  1. Entscheide dich für Local Food. Dies ist deutlich billiger, als das Essen, was du von zuhause gewöhnt bist.
  2. Das billigste Essen ist jedoch das, was du beim Containern an Land ziehst oder was du erfragst.
  3. Verhalte dich wie ein Einheimischer und handle. Sei hart aber nicht respektlos und zahle den für die Einheimischen fairen Preis.
  4. Frage in Restaurants, Imbissbuden und Lebensmittelläden nach Nahrung vom Vortag oder abgelaufenen Waren, die nicht mehr verkauft werden können. Bei Obst- und Gemüsehändlern bekommt man zumeist Waren, die leichte Druckstellen haben oder einfach nicht mehr so ästhetisch aussehen. Bäcker werden vor allem kurz vor Ladenschluss sehr häufig spendabel, da sie ihre Backwaren am nächsten Tag ohnehin nicht mehr verkaufen können. Beim Schlachter bekommt man sehr leicht die Endstücke, die nicht mehr in die Maschine zum Zerschneiden passen. Finde solche Tricks und nutze sie.
weihnachtsessen

Durch Containern, Bitten um Essendspenden und selber Kochen, kann man eine Menge Geld sparen.

Günstig reisen

  1. Spare Geld durch langsames reisen. Je langsamer du reist, desto weniger wird deine Weltreise kosten.
  2. Nimm stets das kostengünstigste Verkehrsmittel, das für deine Strecke einen Sinn ergibt. Was du laufen kannst, laufe. Denn du bist ja ohnehin unterwegs, um die Welt zu sehen.
  3. Nutze Fahrräder für mittel weite Distanzen. Wenn du keines hast, schau dich vor Ort nach Messi-Haushalten um, also Familien, denen es schwerfällt, Dinge wegzuwerfen. Hier kannst du in der Regel nach einem alten Fahrrad fragen, das dich nichts kostet. Dies funktioniert allerdings nur in „reicheren“ Ländern.
  4. Fahre weitere Strecken per Anhalter. Informiere dich aber zuvor, ob trampen in der Region in der du gerade bist, erlaubt ist. Hole dir auch unbedingt Informationen über die örtlich gängigen Tramper-Zeichen ein. Diese sind nämlich nicht international gleich. Das in Deutschland übliche Handzeichen mit dem Daumen nach oben ist in Griechenland beispielsweise eine Aufforderung zum Analsex.
  5. Vergleiche bei Touren die Preise von mehreren Anbietern.
pedag hinterlaesst spuren

Langsames Reisen spart eine Menge Geld.

Geld sparen bei Freizeitaktivitäten

  1. Schau dir die Sehenswürdigkeiten an, die du umsonst ansehen darfst.
  2. Nutze Geheimtipps und achte darauf, dass du dich von  “gewöhnlichen“ Touristen unterscheidest. Beginne lustige, freundliche und persönliche Gespräche mit dem Personal. Dies kann wahre Wunder wirken und auch wenn es nicht unbedingt zu Preissenkungen führt, bekommt man so oft mehr für sein Geld. Bei den kostenpflichtigen Attraktionen frag nach einem freien Eintritt, weil du für ein Projekt unterwegs bist.
  3. Nutze, wann immer möglich Studentenrabatte. Dies geht natürlich umso leichter, wenn du wirklich ein Student bist oder zumindest einen Studentenausweis besitzt.
  4. Beantrage einen Presseausweis, der die weltweit in vielen Bereichen Tür und Tor öffnet und dir hilft, deine Weltreise Kosten so gering wie möglich zu halten.
frankreich meer ebbe franz bujor

Die schönsten Dinge sind ohnehin umsonst

Finanzmanagement unterwegs

  1. Schreibe deine Weltreise Kosten auf und verliere nicht den Überblick. Sei dir immer gewahr wie groß dein Reisebudget noch ist.
  2. Bei Hostelworld kannst du erfahren wie viel andere Backpacker in deinem Zielland im Monat oder am Tag ausgegeben haben. Informiere dich frühzeitig und ermittle dein „Tagesbudget“ auf das du sparen musst. Sei dir gewahr wie viele Möglichkeiten es gibt Geld zu sparen.
  3. Achte stets auf die Posten in deiner Bilanz, die besonders teuer sind. Müssen sie so teuer sein, oder gibt es Einsparmöglichkeiten? Wenn du überrascht bist, dass ein Part so viel kostet analysiere ihn und denk darüber nach, ob es nicht doch eine effektivere und günstigere Alternative gibt. Check immer alles im Netz noch einmal nach. Was haben andere für so etwas in diesem Land bezahlt? Warum ist es bei mir so teuer? Lasse ich mich hier noch übers Ohr hauen?
  4. Verwende eine kostenlose Kreditkarte auf Reisen, mit der du im Ausland kostenfrei abheben kannst.
Wie kann ich im Vorfeld Geld sparen

Mit den richtigen Tricks und Kniffen, hat man schon Bald genug Geld zusammen, um seine Weltreise Kosten zu decken.

Sei sparsam aber spare nicht an dir oder an deiner Freude. Ich hoffe, du kannst mit unseren unbezahlbaren Tipps viel Spaß auf deiner Weltreise erwirtschaften 😉

Lebenspilger Franz von Bujor und Heiko Gärtner

Hellwissen – So aktivierst du deine innere Stimme und deine Intuition

Was wäre, wenn wir immer genau wüssten, was zu tun ist und wohin uns unser Weg führt? Wenn wir also "Hellwissen" könnten, welche Entscheidungen uns weiter bringen und welche nicht. Es gibt viele Situationen in unserem Leben, in denen wir vollkommen ratlos sind und in denen wir uns nichts sehnlicher wünschen, als eine innere Stimme, die uns verrät was wir tun müssen. Gerne suchen wir uns dann Hilfe in Orakeln, im Tarot oder in unserem Horoskop und nicht selten sind wir enttäuscht, wenn dies nicht funktioniert. Doch die gute Nachricht ist, dass es wirklich eine Stimme der Weisheit in uns gibt, auf die wir jederzeit zurückgreifen können. Es ist unsere Intuition, unsere innere Stimme, unser Gottbewusstsein, das man auch als "Hellwissen" bezeichnen kann.

In anderen Kulturen ist die Arbeit mit den Hellsinnen etwas vollkommen Normales

In anderen Kulturen ist die Arbeit mit den Hellsinnen etwas vollkommen Normales.

Leider haben wir verlernt, diese Stimme wahrzunehmen und auf sie zu hören. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr euer Hellwissen wieder aktivieren und nutzen könnt, um so zielstrebig und erfolgreich euren Lebensweg zu meistern.

Unsere physischen und medialen Sinne

Die meisten Menschen unserer Zeit und unseres Kulturkreises kennen die üblichen 5 Sinne Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Fühlen, sowie unseren Gleichgewichtssinn. Diese sechs Sinne werden als physische Sinne bezeichnet, weil sie in erster Linie dazu dienen, die physische Welt um uns herum wahrzunehmen. Genauer gesagt nehmen sie das wahr, was wir für eine physische Welt halten. Denn letztlich ist alles Energie und unsere „physiche Welt“ unterscheidet sich nicht wirklich von dem, was wir beispielsweise in einem Traum erleben. Was genau damit gemeint ist könnt ihr in unserem Artikel über das Eins-Sein nachlesen, denn an dieser Stelle würde es uns von unserem eigentlichen Thema wegführen.

Unsere fünf physischen Sinne

Unsere fünf physischen Sinne: Schmecken, Fühlen, Hören, Riechen und Sehen.

Hat jeder Mensch übersinnliche Fähigkeiten?

Wenn man sich jedoch eingehender mit der Natur des Menschen befasst und sich nicht durch Vorurteile davon abhalten lässt, uns in unserer Ganzheit zu erkennen, dann stellt man fest, dass wir mindestens noch vier weitere Sinne haben, die wir meist als mediale Sinne oder auch „Übersinne“ bezeichnen. Der letzte Name ist jedoch etwas verwirrend, da er den Anschein erweckt, als wären diese Sinne etwas Abnormales und Übernatürliches. Wir stecken es eher in den Bereich der Mythen, als in eine reale Wahrnehmungsfähigkeit. Tatsächlich aber braucht man kein Medium, kein Wahrsager oder Seher zu sein, um seine medialen Sinne nutzen zu können.

Jeder hat einen eigenen Zugang zum Hellwissen

Jeder hat einen eigenen Zugang zum Hellwissen.

Wir werden ebenso mit ihnen geboren, wie mit unserem Seh-, Hör- und Geruchssinn. Genau wie bei den physischen Sinnen neigen wir jedoch dazu, sie im Laufe unserer Entwicklung zum Erwachsenen immer mehr verkümmern zu lassen. Die Welt um uns herum ist so laut, schnell, stressig und bunt geworden, dass wir unsere Sinne einfach drosseln müssen, wenn wir weiter in ihr leben wollen. Anders als die physischen Sinne, die wir auf Basis unserer Vorerfahrungen interpretieren und deuten können, sind die medialen Sinne jedoch direkt mit unserem höheren Selbst verbunden. Sie teilen uns also stets mit, wann wir uns unserem Herzen und damit auch unserer Gesundheit entsprechend verhalten und wann nicht. Leider haben wir jedoch zumeist verlernt, diese Sinne zu nutzen und oftmals wissen wir nicht einmal mehr, dass wir sie besitzen.

Viele Shamanen heilen mit hilfe ihrer Intuition

Viele Shamanen heilen mit Hilfe ihrer Intuition.

Warum haben wir unsere Fähigkeit des Hellwissens verlernt?

Der Grund dafür, dass wir unsere ist Hellsinne so tief vergraben ist, dass wir und bereits seit unserer frühsten Kindheit in Situationen befinden, die keinen Platz für unser wahres Sein lassen. Von allen Richtungen aus werden Erwartungshaltungen an uns gestellt und wir sehen uns fast immer gezwungen, irgendeine Rolle einzunehmen. Wir spielen eine Rolle in unserem Familiensystem, in der Schule im Beruf, im Freundeskreis und in allen anderen sozialen Bereichen.

Die Hellsinne vergraben

Als kleine Kinder müssen wir uns daher entscheiden, ob wir ganz wir selbst bleiben wollen, oder ob wir uns lieber in die Gesellschaftsrollen fügen und einen Teil von uns aufgeben. Uns nicht zu fügen könnte bedeuten, dass wir von unseren Eltern verstoßen werden. Da wir wissen, dass wir in diesem Alter alleine nicht lebensfähig sind, sind wir überzeugt, dass dies unseren sicheren Tod bedeuten würde. Unser ganzes Wesen ist jedoch immer auf Leben ausgerichtet und somit liegt es in unserer Natur, lieber einen Teil von uns zu opfern, als ganz zu sterben.

Als Kind folgen wir meist dem Weg unserer Eltern auch wenn wir uns dadurch enge Grenzen setzen

Als Kind folgen wir meist dem Weg unserer Eltern, auch wenn wir uns dadurch enge Grenzen setzen.

Handeln gegen sich selbst

Dies bedeutet jedoch, dass wir fast ständig gegen unsere Herzensstimme verstoßen müssen. Wir sind wie ein Baum, der keinen Platz zum wachsen hat und der daher einen komplett krummen und verbogenen Stamm ausbildet um seinem Hindernis auszuweichen. Wären unsere Hellsinne aktiv, würden sie permanente Wahnsignale aussenden, die wir aber ignorieren müssten, um weiter in der Rolle zu bleiben. Stellt euch einmal vor, wie es wäre, wenn bei allem was ihr tut permanent eine Warnglock läuten würde! Ihr merkt selbst, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann.

Oft werden wir aufgrund äußerer Umstände gezwungen unsere Gefühle zu unterdrücken und gegen und zu handeln

Oft werden wir aufgrund äußerer Umstände gezwungen, unsere Gefühle zu unterdrücken und gegen uns zu handeln.

Die Warnhinweise ignorieren

Es bleiben also nur zwei Möglichkeiten übrig: Entweder, man beseitigt den Grund für den Alarm, so dass dieser wieder stoppen kann, oder man schltet den Alarm einfach ab. Und in den meisten Fällen entscheiden wir uns für die zweite Variante. Wir entschließen uns also als kleine Kinder dazu, unsere medialen Sinne soweit zu drosseln, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen können. Später vergessen wir häufig sogar, dass wir diese Sinne überhaupt besitzen und orientieren uns fast ausschließlich anhand unserer physischen Sinne.

Haben wir uns einmal für eine Weltsicht entschieden wollen wir Gegenbeweise nicht mehr sehen

Haben wir uns einmal für eine Weltsicht entschieden, wollen wir Gegenbeweise nicht mehr sehen.

Zu den vier medialen Sinnen gehören das Hellsehen, das Hellhören, das Hellfühlen und auch das Hellwissen, um das es in diesem Artikel geht.

Was ist Hellwissen?

Das Hellwissen ist der vierte unserer mentalen Sinne und wird auch häufig als Intuition oder Eingebung bezeichnet. Genau wie jede Pflanze, jedes Tier und jedes andere Wesen im Universum hat auch jeder Mensch eine innere Stimme, die uns mit der göttlichen Schöpferkraft verbindet. Sie ist ein Teil von uns, der noch immer vollkommen präsent in der geistigen Welt bzw. im Nirwana, im Void, in der bedingungslosen Liebe, im Allbewusstsein oder in Gott ist.

Die eigene Intuition aktivieren

Die eigene Intuition aktivieren ist leichter als man denkt.

Das Leben als Traum

Um dies zu verstehen, kann man sich die Welt in der wir leben am ehesten als einen Traum vorstellen. Die „physische“ Welt, die wir mit unseren fünf bekannten Sinnen wahrnehmen können, ist das, was wir im Traum selbst erleben. Je nachdem, wir der Traum aufgebaut ist, sind wir zusätzlich in der Lage, Energien oder tiefer liegende Informationen wahrzunehmen, die wir rein Aufgrund des Traumgeschehens eigentlich nicht wahrnehmen dürften. Dies ist vergleichbar mit unsren ersten drei medialen Sinnen.

Die Wirklichkeit ist auch nur eine Form des Traumes

Die Wirklichkeit ist auch nur eine Form des Traums.

Manchmal jedoch, erkennen wir im Traum, dass wir gerade träumen. In diesem Fall gibt es einen Teil von uns, der noch immer im Wachzustand geblieben oder dahin zurückgekehrt ist. Er betrachtet den Traum nun aus einer höheren Perspektive und erkennt ihn als das was er ist, nämlich als ein Phantasiegebilde unseres Unterbewusstseins. Genauso kann man sich auch unser Hellwissen vorstellen. Es ist die Verbindung zu dem Teil von uns, dem vollkommen bewusst ist, dass dieses Leben nichts anderes ist als eine Gottphantasie aus der wir früher oder später wieder erwachen.

Wenn wir einen Traum als Traum erkennen können wir darin machen was immer wir wollen

Wenn wir einen Traum als Traum erkennen, können wir darin machen, was immer wir wollen.

Letztlich ist unsere Intuition also eine direkte Verbindung zum Gott-, bzw. Allbewusstsein und zum allgegenwärtigen Wissen. Sie ist unser höheres Selbst, das zu jeder Zeit genau weiß, was zu tun ist und uns dieses Wissen mit Hilfe unserer inneren Stimme mitteilt. Dummerweise gibt es in diesem Zusammenhang zwei Probleme. Das erste Problem ist, dass wir verlernt haben, unsere innere Stimme zu hören, sie zu erkennen und ganz bewusst nach ihr zu handeln. Die Welt um uns herum und auch die aktiven Gedanken in unserem Kopf sind so laut, dass das zarte Stimmchen des Hellwissens einfach untergeht ohne dass wir überhaupt merken, dass es da war. Das zweite Problem ist, dass die Intuition nicht unsere einzige „innere Stimme“ ist.

Die verschiedenen Stimmen in unserem Geist

Im Artikel über das Hellfühlen haben wir bereits den Unterschied zwischen dem echten Bauchgefühl in Form einer hellfühlerischen Wahrnehmung und unserem Angstbewusstsein erklärt. Auf diese Unterscheidung werden wir nun in Bezug auf die Intuition noch einmal genauer eingehen. Wichtig ist es zu verstehen, dass es vor allem zwei Stimmen sind, die mit uns kommunizieren und dass sie uns jeweils in entgegengesetzte Richtungen lotsen wollen. Um das zu erklären müssen wir doch noch einmal kurz auf den Sinn des Lebens eingehen.

Jeder Mensch hat unterschiedlichste Gedankenstimmen die sich oft widersprechen

Jeder Mensch hat unterschiedlichste Gedankenstimmen, die sich oft widersprechen.

Was ist der Sinn des Lebens?

Nach allem was wir durch Beobachten des Universums auf verschiedensten Ebenen und in den verschiedensten Kulturen überall auf der Welt herausfinden konnten, ist es stets das Ziel unserer Existenz in unserem Lebenstraum, Liebe auszudehnen . Was das bedeutet und warum dies so ist, könnt ihr in unserem Artikel „Alles ist Eins“ nachlesen. Wichtig ist an dieser Stelle aber vor allem zu verstehen, dass die Spannung die unser Leben interessant und abwechslungsreich macht, durch den Wettstreit von zwei unterschiedlichen Mächten in uns verursacht wird.

Welchen Sinn hat unser Leben

Welchen Sinn hat unser Leben?

Das Höhere Selbst

Auf der einen Seite haben wir unser höheres Selbst, also unsere Verbindung zum Gottbewusstsein, durch die wir auf unserem Lebensweg geleitet werden. Unser höheres Selbst sorgt stets dafür, dass wir uns in Richtung Liebesausdehnung bewegen, also immer so handeln und entscheiden, dass es uns selbst und auch allen anderen dadurch besser geht. Wir werden wacher und klarer, erkennen immer mehr, wer wir sind und welche Aufgabe wir im Leben haben, und erschaffen uns so immer mehr Wohlstand und Zufriedenheit. Die Stimme dieser Kraft ist unsere Intuition.

Sie ist nicht Teil unseres physischen Körpers und daher nicht an die üblichen Übertragungswege durch Botenstoffe und Nervenbahnen gebunden, weshalb wir sie immer als aller erstes wahrnehmen. Wenn wir aufgrund einer Wahrnehmung oder einer Situation einen sofortigen, unmittelbaren Impuls bekommen, dann handelt es sich dabei um unsere Intuition. Dass sie in der Regel als innere Stimme bezeichnet wird, ist an dieser Stelle durchaus etwas verwirrend, denn es handelt sich nicht wirklich um eine Stimme, die mit uns in Form von Worten kommuniziert. Es ist viel mehr ein plötzliches Wissen, bzw. eine unvermittelte Gewissheit über etwas, worüber wir eigentlich keine Gewissheit haben dürften.

Unsere innere Stimme leitet uns stets den Weg

Unsere innere Stimme leitet uns stets den Weg ...

Die Stimmen der Verwirrung

Die zweite Macht in uns lässt sich am besten als Gegenspieler oder als auch als Verwirrer beschreiben. Wenn es die Aufgabe der Intuition ist, uns zum Erwachen zu leiten, uns also so zu führen, dass wir immer mehr erkennen, wer wir wirklich sind, so ist es die Aufgabe des Verwirrers, genau dies zu verhindern und uns in der Traumrealität so gut wie möglich festzuhalten. Wir nehmen diese Stimme in Form von Angst, Schuld oder Schamgefühlen, aber auch in Form der ständig plappernden Gedankenschleifen in unserem Kopf wahr. Sie ist unser Ego, unser Angstverstand, der stets alles kontrollieren und berechnen will und der uns davon abhält, in das Leben und in die göttliche Fügung zu vertrauen.

Doch es gibt auch stets Stimmen der Verwirrung in uns die uns in die Irre führen

... doch es gibt auch stets Stimmen der Verwirrung in uns die uns in die Irre führen.

Sobald wir unsere Intuition als kurzen, aufflammenden Impuls wahrgenommen haben, setzt sich die Stimme unseres Verstandes sofort darüber und beginn mit eine Reihe von Gegenargumenten, um uns davon zu überzeugen, dass wir genau was, was uns unsere Eingebung gesagt hat, nicht machen sollten. Auch diese innere Stimme nehmen wir häufig in Form eines Bauchgefühls wahr, allerdings immer in Verbindung mit Angst, Hemmung, Schwere oder einem Gefühl der Ohnmacht und der Handlungsunfähigkeit. Wenn wir unsere Intuition also klar als solche erkennen können wollen, müssen wir lernen, sie nicht nur wahrzunehmen, sondern auch von allen anderen Impulsen abzugrenzen. Am wichtigsten und zentralsten sind dabei die folgenden drei Nicht-Intuitionen, denen wir begegnen können:

Unser innerer Verwirrer

Hierei handelt es sich um unseren Angstverstand, der uns dazu bringen will, stets so zu handeln, dass wir möglichst lange im Leid gefangen bleiben. Er rät uns von jedem Risiko ab und bringt uns dazu, uns vor den Herausforderungen des Lebens zu verstecken, anstatt uns ihnen zu stellen und an ihnen zu wachsen.

Der innere Verwirrer hat viele Gesichter

Der innere Verwirrer hat viele Gesichter.

Der äußere Verwirrer

Dieser begegnet uns in Form der Stimmen, Meinungen und Gedanken anderer Menschen, die wir in uns aufgenommen und verinnerlicht haben. So handeln wir häufig nicht, weil wir etwas bestimmtes wirklich tun wollen, sondern weil wir glauben, dazu verpflichtet zu sein. Wir wollen die Anerkennung unserer Eltern, Freunde, Partner, Verwandten oder Kollegen nicht verlieren. Deshalb handeln wir so, wie wir glauben, dass sie es für richtig halten würden. Oftmals bringen wir uns dadurch ein eine Co-Abhänigkeit, die beiden Seiten nicht gut tut. In vielen Fällen hegt der anderen das gleiche Gefühl uns gegenüber und kann daher ebenfalls seinen Weg nicht gehen.

Viele äußere Einflüsse bringen uns ebenfalls von unserem Weg ab

Viele äußere Einflüsse bringen uns ebenfalls von unserem Weg ab.

Unserer Bauchstimme

Hierbei handelt es sich um unser echtes Bauchgefühl in Form unseres Hellfühlen-Sinnes. Die Unterscheidung in diesem Bereich ist nicht so eindeutig und daher oft noch einmal schwerer zu erkennen, da es sich in beiden Fällen um hilfreiche Informationen handelt, die uns auf unserem Weg voranbringen können. Dennoch ist es wichtig, zwischen dem Hellfühlen und dem Hellwissen unterscheiden zu können, da beide Informationen unterschiedliche Quellen und Bezugspunkte haben. Beim Hellfühlen nehmen wir gewisse energetische Impulse wahr, die aus der Traumrealität stammen.

Wir spüren beispielsweise den Energiefluss eines anderen Wesens, den der Erde, der Sonne oder des Universums, aber auch unseren eigenen. Wir können erkennen, ob uns eine Situation gerade Kraft gibt oder Kraft raubt, in dem wir spüren, wie Energie in uns hinein oder aus uns heraus fließt. In gewisser Weise ist unser Hellfühlen also unserem Geruchssinn sehr ähnlich, durch den wir Gefahren wittern und die versteckten Absichten hinter der offensichtlichen Fassade eines anderen erkennen können.

Auch unsere Bauchstimme kann bereits durch Ängste und äußere Einflüsse manipuliert worden sein

Auch unsere Bauchstimme kann bereits durch Ängste und äußere Einflüsse manipuliert worden sein.

Unsere Intuition hingegen ist eher wie eine Regieanweisung aus dem Bereich des Allbewusstseins, die uns ein Stück des göttlichen Plans verrät und uns so mitteilt, wie wir uns am Schnellsten in Richtung Liebesausdehnung bewegen können.

Warum sollte ich dem Hellwissen bzw. meiner Intuition vertrauen? Zunächst sollten wir klären, warum man der inneren, bzw. der Gottstimme und nicht dem „Gegner“, also der Verstandesstimme folgen sollte.

1. Die Gottstimme führt ohne Umwege zur Erleuchtung, also zum Paradies, bzw. zur Liebesausdehnung. Wenn wir ihr folgen kann der Weg nur paradiesisch sein.

2. Je mehr wir dem Gegner, also der Verstandesstimme folgen, umso mehr Navigationsdruck werden wir durch Krankheit, Leid und Trauer erfahren.

Das Hellwissen ist wie eine Herzensverbindung zum Allwissen

Das Hellwissen ist wie eine Herzensverbindung zum Allwissen.

Wie erkenne ich, was Hellwissen NICHT ist?

Doch wie folgen wir der Gottstimme? Wenn wir präsent und bewusst sind, ohne uns permanent auf die Plappergedanken in unserem Kopf zu konzentrieren, dann ist die Stimme klar und deutlich. Wir verstehen sie ohne jede Einschränkung, können ihr zu 100% vertrauen und ihr in vollkommener Klarheit folgen. Doch unser Verstand, bzw. der „Gegner“ vernebelt diese Verbindung und je häufiger wir unsere innere Stimme ignorieren und gegen sie handeln, desto leiser wird sie mit der Zeit. Da ihr eh nie geglaubt wird, sondern nur dem Risikomanager, verstummt sie fast vollkommen. Bei all dem Stress, dem Lärm, der Hektik und dem permanentem Gedankenchaos, mit dem wir uns umgeben, ist es fast unmöglich, die leise Gottstimme überhaupt noch wahrzunehmen.

Welcher Stimme in unserem Inneren können wir vertrauen welcher nicht

Welcher Stimme in unserem Inneren können wir vertrauen, welcher nicht?

Wer ist unser Gegenspieler?

Wir kommen also auf die Welt und wissen nicht mehr wer wir sind. Die Frage ist nun, glauben wir der Stimme des „Gegners“, also des Verstandes, oder der Gottstimme, also der inneren Stimme. Reibung erzeugt Hitze und dehnt im Liebesgesetz die Liebe aus. Je mehr uns also der „Gegner“ in die Irre führt, desto stärker dehnen wir, wenn wir in der Erkenntnis des wahren Seins angekommen sind, die Liebe aus. Da Gott die Liebe maximal ausdehnen will, ist es nur natürlich, dass er uns den stärkst möglichen „Gegner“ schickt, den wir gerade noch so bezwingen können.

Warum?

Ganz einfach, nur so kann die Liebe maximal ausgedehnt werden. Der „Gegner“ verhält sich dabei wie ein Raubtier, was unsere ganz spezielle Aufmerksamkeit verlangt. Es ist trickreich, gewissenlos und vollkommen brutal. In ihm wohnt ein Aspekt der sich mit aller Macht gegen transformierendes Wachstum und eine positive Fortentwicklung verschrieben hat. Viel mehr noch, er veranlasst uns, wenn wir ihm unterliegen, dass wir Handlungen vollziehen, die zu einem Teil- oder Vollverlust der Seele führen. Sein innerer Trieb ist es, uns auf die falsche Fährte zu locken. Er will, dass wir uns so weit es uns nur möglich ist, vom Gottsein zu entfernen.

Häufig führen gerade schwierige Situationen dazu dass wir unser wahres Potential entdecken

Häufig führen gerade schwierige Situationen dazu, dass wir unser wahres Potential entdecken.

Verführung zum Leid

Er bringt uns zur Habsucht, drängt uns in die Anerkennungssucht und fordert uns auf, in einer fiktiven Mangelwelt ums überleben zu kämpfen. „Gib nie etwas, ohne das du dafür mindestens etwas Gleichwertiges bekommst! Schaue immer auf deinen Vorteil!“ Doch dem noch nicht genug. Jeden Schritt, den wir zum Gottbewusstsein gegangen sind, will er wieder zu Nichte machen. Warum? Ganz einfach, Gott will, dass sich die Liebe maximal ausdehnt und dies kann er nur durch dieses brutale Verwirrspiel erreichen. Das Raubtier taucht dabei in allerlei Verkleidungen auf.

Wir entscheiden stets selbst wie schwer wir es uns im Leben machen wollen

Wir entscheiden stets selbst, wie schwer wir es uns im Leben machen wollen.

Es bringt uns dazu, dass wir nicht der Berufung, also der Heilung und Liebesausdehnung folgen, sondern als Erdzerstörer einen Beruf erwählen der nicht unser Herz beflügelt, sondern unsere Existenzangst senken soll. Wenn wir nicht aufpassen, hackt er vollständig die Kordel zum Urvertrauen und zu den eigenen Instinkten ab. Dieser unglaubliche Räuber lässt uns nach vollbrachter Ablenkung, mutlos und gefühlstot am Boden liegen. Es ist wie ein Gesetzt der Liebesausdehnung, dass wir alle einmal wie eine seelische Leiche am Boden liegen müssen, um den stärksten Drang nach Freiheit und Erfüllung im Gottsein zu spüren. Oft fragen wir uns: „Wie konnte der Mensch, den ich so bewundere und liebe, so etwas tun?“ Hier haben Sie die Antwort:

A)  Er ist unser Spiegel

und

B) Er dehnt in dem Maß in dem er „abartiges“ erlebt hat, die Liebe aus.

Alles im Leben ist ein Spiegel

Alles im Leben ist ein Spiegel, der uns bei der Liebesausdehnung hilft.

Mit dem Gegenspieler tanzen

Jedes Lebewesen sollte so früh es ihm möglich ist lernen, dass es diesen Gegner gibt und wie man ihn im Zaum hält um kein Daueropfer von ihm zu werden. Wir müssen also am Anfang unseres Lebens erst lernen, wie man das Wahrnehmungsteleskop scharf stellt und es auf die Liebesausdehnung ausrichtet, so das wir uns nicht verlaufen können. Am Anfang sehen wir jedoch alles vernebelt. In Naturklans haben junge Menschen daher stets einen Mentor an ihrer Seite, der ihnen zeigt, wie man das Teleskop ausrichtet und scharf stellt. Da wir in der Gesellschaft solche Mentoren leider nicht mehr besitzen, gehen wir ohne Wissen über den „Gegner“ vollkommen blauäugig und naiv in unser Traumleben. Dadurch sind wir für ihn natürlich eine gefundene Beute. Es ist wie bei der Wolfsmutter.

Lernen mit den Ängsten und Widerständen zu tanzen

Man muss lernen, mit den Ängsten und Widerständen zu tanzen.

Den Gegner kennenlernen

Ihre Kinder sind erst dann in Sicherheit, wenn sie ihnen alle Tricks und Kniffe beigebracht hat um sich vor den Räubern zu schützen. Erst wenn wir diese Jagdgeheimnisse verinnerlicht haben, sind wir gegenüber dem „Gegner“ sicher. Wenn wir dann aus unserer Naivität erwachen, transformieren wir uns. Es entsteht etwas gänzlich anderes. Wir gewinnen den Zugang zur Gottkraft und sind nun nicht mehr der „Fremdgesteuerte“ durch den „Gegner“, sondern der Kapitän unseres Lebens. Erschwerend kommt mit hinzu, dass unsere Gesellschaft ihre Mitglieder durch eine unentwegte Propaganda, ihren Urinstinkten zu misstrauen, beeinflusst. Solch eine Gedankenmanipulation muss unwillkürlich zu einem immensen Verlaufen und somit zu einer Vielzahl von Gottkonflikten führen, die folglich einen riesigen Druckkörper, in Form von Leid anziehen.

Je mehr wir uns trauen auch die schmerzhaften undschönen Dinge im Leben zu betrachten desto besser lernen wir uns kennen

Je mehr wir uns trauen, auch die schmerzhaften, undschönen Dinge im Leben zu betrachten, desto besser lernen wir uns kennen.

Unsere innere Stimme hingegen ist immer darauf ausgerichtet, uns zu unserem wahren Selbst zu führen, uns zu heilen, zu stärken, zu harmonisieren und uns in einen Zustand der Glückseligkeit zu führen.

Unsere Gegenspieler auf unserem Lebensweg

Die Schwierigkeit besteht wie gesagt darin, dass unsere innere Stimme des Hellwissens nicht die Einzige ist, die mit uns in Kontakt treten will. Unser Bauchgefühl ist oft hilfreich und kann uns vor gefährlichen Situationen warnen. Wenn wir den Fokuspunkt des Hellfühlens entdeckt haben und so genau erkennen, dass dieses Bauchgefühl eine göttliche Eingabe ist, können wir ihm ebenso vertrauen, wie unserer Intuition. Solange dies aber nicht der Fall ist, verwechseln wir es leicht mit einem Bauchgrummeln, das nicht mit unserem höheren Selbst, also dem Allwissen, sondern mit unseren früheren Erfahrungen verbunden ist. Es ist also oft die Stimme der Angst in uns und wenn wir ihr vertrauen passiert es leicht, dass wir uns selbst um wertvolle und bereichernde Lebenserfahrungen bringen.

Je mehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen desto leichter lassen wir uns verwirren

Je mehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen, desto leichter lassen wir uns verwirren.

Der Verstand

Unser Verstand in Form des „Gegners" ist sogar noch weiter von unserer Göttlichkeit entfernt. Er setzt sich zusammen aus allen Glaubenssätzen und Gedankenmustern, die wir irgendwann einmal in unserem Leben erfahren und angenommen haben. Wie ein kleiner Plappermann überschüttet er uns ständig mit Gedanken, die zum Teil vollkommen widersprüchlich sind. Er kann die Stimme der Vernunft sein, aber auch die unserer Eltern, Ehepartner oder Vorgesetzten, die unserer eigenen Angst, unseres Übermutes, unserer Gier, unserer Naivität oder unseres Egos. Wann immer es komplexe logische oder mathematische Aufgaben zu lösen gilt, ist unser Verstand die erste Adresse, an die wir uns wenden sollten, doch darüber hinaus dient er vor allem dazu, uns zu verwirren, zu verunsichern und in die Irre zu führen.

Unser Verstand kann uns ebenso in die Irre leiten wie er uns helfen kann

Unser Verstand kann uns ebenso in die Irre leiten, wie er uns helfen kann.

Die Fantasie

Dann gibt es noch unsere Fantasie, mit der wir uns alles ausmalen können, was immer wir wollen. Es kann auf Erfahrungen oder Tatsachen basieren, kann aber auch frei erfunden sein. Ein winziger Impuls reicht aus, um mit Hilfe unserer Phantasie eine komplette Geschichte aufzubauen, in der unsere Träume, Wünsche und Sehnsüchte ebenso Platz haben, wie unsere Ängste und unsere dunkelsten Schattenseiten.

Auch Fantasie wird leicht mit Intuition verwechselt

Auch Fantasie wird leicht mit Intuition verwechselt.

Das Ego

Und letztlich ist da natürlich noch unser Ego, das uns einredet, wir wären von allem getrennt, dass für unseren Selbsterhaltungstrieb zuständig ist, das uns aber auch immer wieder zu Handlungen und Denkweisen überredet, die wir weder mit dem Herzen noch mit dem Verstand gutheißen können. Wie also sollen wir unter all diesen Stimmen unsere Intuition erkennen?

Häufig zeigen wir auch uns selbst nur Masken hinter denen wir unser wahres Sein verstecken

Häufig zeigen wir auch aufgrund unseres Egos auch uns selbst nur Masken, hinter denen wir unser wahres Sein verstecken

Wie erkennen ich meine Intuition, bzw. mein Hellwissen?

Die folgenden Punkte helfen uns dabei, unser Hellwissen also unsere Intuition zu erkennen:

Gedankenfreiheit

Zunächst einmal müssen wir verstehen, dass unsere innere Stimme nicht wie unser Verstand mit Gedanken, Worten und Sätzen arbeitet. Wann immer wir also etwas denken, können wir uns sicher sein, dass es nicht von unserer Intuition kommt. Unsere innere Stimme nutzt Bilder, Eingebungen, Gefühle, Visionen und Erkenntnisse, um mit uns zu kommunizieren. Es ist ein spontaner Impuls, der uns plötzlich etwas wissen lässt, das wir zuvor nicht wussten.

Unsere innere Stimme spricht in Bildern und Gefühle nicht in Worten zu uns

Unsere innere Stimme spricht in Bildern und Gefühle, nicht in Worten zu uns.

Erster Impuls

Unsere Intuition arbeitet stets schneller als unser Verstand und auch als unser Bauchgefühl. Es ist also immer der erste Impuls, der in uns aufkommt und der klar und ohne jeden Zweifel erscheint. Unklarheiten und Zweifel kommen erst mit unseren Gedanken und Ängsten. Sie brauchen oft nur Sekundenbruchteile länger als die Intuition und schaffen es so, uns die ursprüngliche Klarheit sofort wieder zu entreißen. Es heißt nicht umsonst, dass die erste Idee meistens die Beste ist. Sobald wir zögern, beginnen wir, die Dinge zu zerdenken. Unsere Intuition wird nun durch unseren Verstand, unser Ego unsere Fantasie oder unsere Ängste überlagert. Die Intuition ist nicht hartnäckig oder durchsetzungsstark. Sie funkt einmal auf und teilt uns mit, was unser höheres Selbst, also das Gottbewusstsein für uns vorgesehen hat. Dann überlässt sie das Feld unseren Gedankenstimmen und somit den „Gegnern“, bzw. Engeln, der Liebesausdehnung.

Es ist stets der erste Impuls der uns in die richtige Richtung weist

Es ist stets der erste Impuls, der uns in die richtige Richtung weist.

Der Fokuspunkt der Intuition

Aus neurobiologischer Sicht betrachtet, liegt der Sitz unserer Intuition, also unseres Hellwissens am obersten Punkt unseres Kopfes, wo sich der sogenannte corpus callossum befindet, ein massives Nervenbündel, das beide Gehirnhälften miteinander verbindet. Um unsere Intuition wieder verstärkt wahrzunehmen ist es daher hilfreich, sich auf diesen Punkt zu fokussieren, wenn man sich bewusst mit dem Allwissen verbinden will. Um den Fokuspunkt zu verstärken könnt ihr euch dazu auch eine Kordel oder einen Trichter visualisieren, der das Allbewusstsein direkt mit eurem Kopf verbindet und durch den das Allwissen in euch hineinfließt.

Stellt euch vor wie das Allwissen wie durch einen Trichter in den höchsten Punkt eures Kopfes fließt

Stellt euch vor, wie das Allwissen wie durch einen Trichter in den höchsten Punkt eures Kopfes fließt.

Übung: Erstellen eines Gefühlstagebuchs

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Impulse von unserer Intuition kommen und welche nicht, können wir uns selbst genau beobachten. Unsere Intuition sagt uns stets, welche Situationen uns gut tun und welche nicht. Wann immer wir also nach einem Impuls handeln, der dazu führt, dass wir uns erfüllter, verbundener, gesünder und energiereicher fühlen, können wir sicher sein, dass er von unserer inneren Stimme stammte.

Das Schreiben eines Gefühlstagebuchs hilft beim Training der Intuition und der inneren Stimme.

Das Schreiben eines Gefühlstagebuchs hilft beim Training der Intuition und der inneren Stimme.

Gehen wir jedoch einer Idee oder einem Gedanken nach, durch den wir uns in unangenehme, kraftzehrende Situationen begeben, dann haben wir aus unserem Ego, unserem Verstand oder unserer Angst heraus gehandelt. Wir sind also dem „Gegner“ auf dem Leim gegangen. Auch wenn uns unsere Gedankenstimmen oft einreden, dass wir dabei ja unserem Gefühl gefolgt sind, hatte dies nichts mit Hellwissen zu tun.

Mit Hilfe eines Energietagebuchs könnt ihr erkennen was euch Kraft gibt und was nicht

Mit Hilfe eines Energietagebuchs könnt ihr erkennen, was euch Kraft gibt und was nicht.

Die entscheidenden Fragen lauten also:

Wann handeln wir nach unserem Herzen und wann handeln wir gegen uns, so dass wir uns aus Existenzangst selbst versklaven oder aus Anerkennungssucht verbiegen?

Wann lassen wir uns Energie entziehen und wann sind wir voller Inspiration und Lebensfreude und gewinnen dadurch neue Lebensenergie hinzu?

Oftmals spüren wir bereits vor einer unangenehmen Situation, dass diese uns nicht gut tun wird, doch aufgrund von Angst oder Gewohnheit ignorieren wir den Impuls. In diesem Fall haben wir unsere Intuition gespürt, sind ihr aber nicht nachgegangen. Wenn wir uns all diese Situationen bewusst machen, können wir viel über unsere Intuition lernen und das Vertrauen in sie stärken. Gleichzeitig fällt es uns auf diese Weise auch immer leichter, Energieräuber sowie ungesunde Lebensroutinen auszuschalten und die positiven Routinen und Beziehungen in unserem Leben zu verstärken.

Wann handeln wir nach unsrem Herzen Wann lassen wir uns verbiegen

Wann handeln wir nach unsrem Herzen Wann lassen wir uns verbiegen?

Damit wir den „Gegner“ erkennen und ihm kein Mitspracherecht mehr einräumen, ist es wichtig, dass wir uns selbst immer wieder überprüfen und uns einen Kontrollmechanismus in unseren Alltag einbauen. Genau dies ist das Gefühlstagebuch. Schreibt in den kommenden Monaten alles auf, was euch Kraft gibt und was euch Kraft kostet. Macht dazu am Besten zwei Spalten in euer Notizbuch und betitelt eine mit „Energiequellen“ und eine mit „Energieräuber“.

Was gibt mir Kraft was raubt mir Energie

Was gibt mir Kraft was raubt mir Energie?

Reality-Check und Selbstüberprüfung

Haltet in eurem Alltag immer wieder Inne und stellt euch die folgenden Fragen:

Was tue ich gerade?

Warum tue ich das?

Mache ich es gerne oder weil ich das Gefühl habe, es machen zu müssen?

Singt mein Herz dabei oder muss ich es vielleicht sogar unterdrücken, damit ich diese Tätigkeit ausführen kann?

Fühle ich mich wohl?

Dient mein Handeln dem Wohl der Welt und ihrer Bewohner oder richte ich damit eher einen Schaden an?

Tue ich es wirklich mit Liebe?

Bringt es mich auf meinem Lebensweg weiter oder lenke ich mich gerade nur davon ab, so dass ich mich eigentlich auf einem Holzweg befinde?

Fragt euch: „Sind meine Handlungen auf das Erwachen ausgerichtet?“

Haltet immer mal wieder einen Moment inne um herauszufinden was real ist und was nicht

Haltet immer mal wieder einen Moment inne, um herauszufinden, was real ist und was nicht.

Ein Protokoll über die Erfahrungen führen

Tragt anschließend die aktuelle Situation in die entsprechende Spalte ein und geht jeden Abend alles noch einmal durch. Wie viel von dem was ihr tut lässt euer Herz tanzen? Bedenkt dabei, dass nichts, das ohne Liebe und Freude getan wird, etwas Positives bewirken kann, auch dann nicht, wenn eine positive Absicht dahinter steht. Wenn ich etwas in Nicht-Liebe vollführe, speise ich es mit ablehnender Energie. Wenn ich diese vor den Spiegel halte, muss mir ein Energieentzug, also eine ablehnende Energie gespiegelt werden.

Fragt euch, bei welchen Situationen ihr bereits zuvor intuitiv gespürt habt, dass sie euch nicht nähren werden. Verurteilt euch jedoch nicht dafür, dass ihr eure Intuition ignoriert habt und stattdessen dem „Verwirrer“ gefolgt seit, sondern freut euch darüber, dass ihr es überhaupt wahrnehmen konntet. Warum? Ganz einfach. Alles was wir nicht lieben, also ablehnen, ziehen wir mit einer noch größeren magnetischen Kraft in unser Leben.

Je genauer man seine Erfahrungen protokolliert desto leichter fällt einem das innere Wachstum

Je genauer man seine Erfahrungen protokolliert, desto leichter fällt einem das innere Wachstum.

Schlüsselgeheimnis: Die universelle Sprache verstehen

Da die universelle Gottsprache in Bildern und Symbolen spricht, erkennt der Gottversand nicht, wenn ihr euch etwas nicht wünscht. Ein Bild vom Nichtsein existiert nicht. Das bedeutet, wenn ich mir wünsche icht krank oder nicht arm zu sein, erzeuge ich dadurch Bilder von Krankheit und Armut. So erreiche ich das Gegenteil von dem, was ich erreichen will. Denn da unsere am stärksten geglaubten Gedanken wahr werden müssen, heißt das im Umkehrschluss, dass das was wir ablehnen zwangsweise erschaffen werden muss. Schließlich lehnen wir es ja nicht ohne Grund ab. Wenn wir also sagen: „Ich will nicht mehr leiden.“ Dann haben wir ein klares Bild von unserem Leid im Kopf.

Ergo muss dieses über unsere göttliche Erschaffungskraft verstärkt werden. Wenn ich also einen Zustand ablehne, also zum Ausdruck bringe, ‚Ich finde dich nicht richtig!’, verneine ich ihn. „Du sollst so nicht sein!

Da "nicht", nicht gehört werden kann, hört die Spiegelfläche: „Ich finde dich richtig, du sollst genau so sein.“ Der Leidensdruck bleibt also gleich. Wenn wir aber wie oben beschrieben denken: „Ich will nicht mehr leiden.“ Nimmt der Spiegel, ‚Ich will mehr leiden wahr1’ und verstärkt das Leid.

Alle Wesen des Universums beherrschen die universelle Sprache

Alle Wesen des Universums beherrschen die universelle Sprache.

Nur was ich annehme, kann sich auch wandeln

Alles was wir ablehnen, muss also genau so bleiben wie es ist oder noch stärker werden. Die Ablehnung ist somit der Konservator des angeblichen Problems. Erst wenn wir erkennen, dass es gar keine Probleme oder etwas Falsches geben kann, werden wir frei. Alles ist eins, alles ist Liebe. Alles was je geschieht und je geschehen wird, geschieht nur, damit sich das Paradies ausdehnen kann. Erst wenn wir den Ist-Zustand liebevoll bejahen, da wir erkannt und anerkannt haben, dass alles was uns je widerfahren kann, göttlich sinnvoll ist, da es die Liebe ausdehnt, fühlt sich der Zustand wahr- und angenommen. Wichtig zu verstehen ist, dass nur das transformiert werden kann, was ich als göttlich sinnvoll in Liebe annehmen kann. Was ich jedoch ablehne, muss in Form eines noch größeren Druckkörpers zu mir kommen, so dass ich noch höher motiviert bin, die göttlichen Spiegelgesetze zu erlernen.

Anderen fällt es meist schneller auf als uns selbst wenn wir versuchen jemand zu sein der wir nicht sind

Oft versuchen wir aus Angst oder Scham, jemand zu sein, der wir nicht sind.

Intuitionstraining

Um die Intuition zu verfeinern, ist es besonders wichtig, alle Situationen zu notieren, in denen wir bereits nach unserer Intuition gehandelt haben. Bedankt euch dafür bei ec selbst. Denn die Dankbarkeit nährt all das, wofür wir dankbar sind. Ergo werden wir durch unsere Dankbarkeit die Fähigkeit unsere Intuition hören zu können ausdehnen. Versucht, die Routinen, die euch Kraft geben, noch stärker in euren Alltag zu integrieren. Je mehr energievolle und heilsame Routinen ihr besitzt, desto kraftvoller und gesünder werdet ihr.

Jeder Mensch hat übersinnliche Fähigkeiten

Jeder Mensch hat übersinnliche Fähigkeiten, die er mit etwas Training verfeinern und ausbauen kann.

Die passenden Rahmenbedingungen für das Hellwissen schaffen

Um die sehr leise Stimme der Intuition zu hören, ist es zunächst einmal wichtig, dass alles andere leiser wird. Je mehr wir uns im Stress und im Lärm befinden, desto lauter werden die Gedankenstimmen. Sie überlagern unsere Intuition und machen es und fast unmöglich diese noch wahrzunehmen. Es ist also kein Wunder, dass es in unseren Großstädten kaum noch Menschen gibt, die einen echten Bezug zu ihrer inneren Stimme haben. Sie müssen also zum größten Teil dem Schreihals der Angst in Form des „Verwirrers“ folgen.

In der Natur sieht das hingegen ganz anders aus. Jedes Tier und jede Pflanze handelt stets nach seiner Intuition und ist permanent mit seiner inneren Stimme verbunden. Es ist kein Zufall, dass die „Baseline“, bzw. Friedenslinie des Waldes eine sanfte, harmonische Stille ist, denn in diesem Zustand kann jeder seiner Intuition am Besten zuhören und folgen. Dies ist auch der Grund, warum wir selbst wieder so viel stärker mit unserer Intuition in Verbindung kommen, sobald wir uns wieder hinaus in die Natur begeben.

Je naturverbundener wir aufwachsen desto leichter höhren wir unsere innere Stimme

Je naturverbundener wir aufwachsen, desto leichter höhren wir unsere innere Stimme.

Einen Fokus setzen und den Geist beruhigen

Solange in unserem Kopf all die Gedankenstimmen herumspuken, können wir die Intuition und das Hellwissen nicht wahrnehmen. Dazu müssen wir also zunächachst einmal die heilige Stille in uns stärkern und erhöhen. Dies gelingt beispielsweise durch Meditationen und Übungen, bei denen man seinen Geist auf einen bestimmten Punkt fokussiert. Eine der effektivsten Übungen dafür ist der sogenannte Sitzplatz. Dafür sucht ihr euch einen schönen Platz in der Natur, der nicht weiter als 20 Minuten Fußweg von eurem Zuhause entfernt ist. Diesen sucht ihr nun möglichst jeden Tag für eine Stunde auf, um einfach nur ruhig dazusitzen und zu beobachten.

Ein Sitzplatz in der Natur hilft beim Beruhigen des Geistes

Ein Sitzplatz in der Natur hilft beim Beruhigen des Geistes.

Starke Verbindungen knüpfen

Zu wissen, was unsere Intuition ist, ist jedoch nur der erste Schritt. Damit wir sie wirklich nutzen können, brauchen wir starke und energiereiche Verbindungen nach außen. Man kann es sich ein bisschen wie mit einem Schienennetz vorstellen. Auch ein kleiner Dorfbahnhof ist über seine Gleise mit dem kompletten Schienennetz der Welt verbunden. Er hat jedoch vielleicht nur ein oder zwei direkte Anbindungen. Somit fährt nur einmal am Tag ein Zug vorbei, der dann auch noch sehr begrenzte Verbindungsmöglichkeiten bietet.

Eine direkte Verbindung mit den Wesen in meiner Umgebung aufbauen

Eine direkte Verbindung mit den Wesen in meiner Umgebung aufzubauen ...

Starke Verbindungen zu den Geschöpfen des Universums helfen in allen Lebenslagen

... kann einen in vielen Situationen heiterhelfemm helfen in allen Lebenslagen.

Ein zentraler Hauptbahnhof hingegen hat Anschlüsse an hunderte von Knotenpunkten. Darüber hinaus kann kann er auch noch das Straßenbahnsystem und den Busverkehr nutzen, um Fahrgäste, also Gottinformationen zu empfangen oder auszusenden. Hier findet also zeitgleich ein Austausch auf unterschiedlichen Ebenen in alle vorstellbaren Richtungen statt. Ganz ähnlich funktionieren unsere Intuition und unser Hellwissen. Wenn wir fast keine Verbindung zu den Wesen dieser und anderer Welten haben, bekommen wir zwar hin und wieder eine Eingebung, doch es läuft schleppend und die Verstandesstimmen der Angst überwiegen stets über das Hellwissen.

Nur wenige Menschen können sich die tiefe Verbindung erhalten die sie als Kind hatten

Nur wenige Menschen können sich die tiefe Verbindung erhalten, die sie als Kind hatten.

Aus diesem Grund ist es wichtig, gute, vielseitige, klare und starke Beziehungen in alle Richtungen zu haben. Bei den meisten Menschen beschränken sich die Beziehungen, die sie pflegen auf andere Menschen. Wir vernetzen uns also hauptsächlich mit den Bahnhöfen in unserer unmittelbaren Umgebung und erschaffen so einen Kreisverkehr, der zwar in sich geschlossen relativ gut funktioniert, aber kaum Anschlussmöglichkeiten nach außen hat. Wir knüpfen also Verbindungen zu Menschen, die wiederrum nur kläglich mit der Intuition bzw. dem Allwissen verbunden sind.

Fragt euch deshalb:

Ist das wirklich sinnvoll, uns nur mit Infozentralen zu verbinden, die vom „Verwirrer“ gesteuert werden?

Sollten unsere Kordeln nicht überwiegend zu den Wesen gezogen werden, die ihre Intuition, bzw. das Allwissen perfekt nutzen? Schlussendlich lernen wir durch Spiegelung. Sollten wir nicht dann die Naturwesen als Vorbilder zum Spiegeln betrachten die schon immer im Gottbewusstsein leben? Genau aus diesem Grund fällt es uns oft schwer, zu erwachen, uns weiter zu entwickeln und zu heilen, da wir immer wieder die gleichen Ansichten, Informationen und Überzeugungen von Nicht-Erwachten herumschicken, ohne dass wir wirklich neue Standpunkte und Inspirationen der heiligen Liebe einnehmen können. Um diesen Kreislauf zu verlassen brauchen wir starke Verbindungen zu den Erwachten.

Mit der Zeit bekommen wir so viele Informationen von außen übergestülpt dass wir kaum noch wissen wer wir selber sind

Mit der Zeit bekommen wir so viele Informationen von außen übergestülpt, dass wir kaum noch wissen wer wir selber sind.

Um diese Verbindungen aufzubauen, müssen wir präsent und aufmerksam sein. Unsere Sinne sind die direkteste Verbindung zum Rest des Universums. Je klarer, offener und leistungsfähiger sie sind, desto stärker ist auch unsere Verbindung nach außen. Mit allem was wir wahrnehmen, bauen wir eine Beziehung auf und je klarer unsere Wahrnehmung ist, desto klarer sind auch unsere Beziehungen. Der erste Schritt auf dem Weg der Eröffnung für das Hellwissen besteht also darin, dass ihr eure Aufmerksamkeit in der physischen Welt trainiert. Wenn ihr hier bereits einige Erfolge erzielt habt, könnt ihr um eure Beziehungen weiter auszubauen, noch einen Schritt weiter gehen. Dazu trainiert ihr nun eure Wahrnehmung für die geistige, energetische Welt. Auf diese Weise könnt ihr später nicht nur in Kontakt mit den geistigen Wesen treten, sondern auch ein Gespür für eure eigene Lebensenergie und Gotteinstellungen bekommen.

Ausbildung zum Schamanen

Unsere eigene Ausbildung zum Schamanen: Die Neuauflage unseres Buches ist jetzt erhältlich

Was genau ist eigentlich diese geistige Welt?

Die geistige Welt ist der Bereich der Wirklichkeit in dem beispielsweise Engel, Spirits, Geisthelfer, Hüter und viele weitere Wesen zuhause sind, die wir oft dem Reich der Mythen oder der Esoterik zuschreiben. Es gibt jedoch einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Jahrmarkt-Hokus-Pokus um Wahrsagerei, Kristallkugeln und Zukunftsdeutung auf der einen und dem echten Verbinden mit der geistigen Welt auf der anderen Seite. Dies soll nicht bedeuten, dass es nicht auch Hellseher und Wahrsager gibt, die ihr Handwerk beherrschen und daher wirklich hilfreiche Aussagen treffen können.

Auch bei der Arbeit mit Tarotkarten und Engelskarten ergeben sich sehr häufig Erkenntnisse, die tatsächlich eine Orientierung bieten da beim Kartenlegen eine gewisse Verbindung mit der Intuition hergestellt wird. Leider gibt es hier aber auch sehr viel Scharlatanerie und noch mehr Halbwissen. Es ist also immer eine gewisse Vorsicht geboten. Lasst euch auch hier am besten bereits von eurer Intuidion leiten und achtet genau auf eure Wahrnehmung. Wie reagiert beispielsweise die Natur auf das Geschehen? Reagiert sie überhaupt? Wirkt sie unterstützend und bestätigend oder eher warnend und abweisend?

Auch wenn wir einen physischen Körper besitzen, sind wir vor allem geistige, energetische Wesen. Die physische und die geistige Welt sind nicht voneinander getrennt. Sie sind zwei Ebenen der gleichen Welt, die einander bedingen und durchdringen. Nur wenn wir beide Ebenen wahrnehmen, können wir uns an das universelle Hellwissen anschließen und uns wieder vollständig mit unserer Intuition verbinden.

Die geistige Welt hat viele Gestalten

Die geistige Welt hat viele Gestalten.

Weiterführende Doku über Intuition

Ihr möchtet noch tiefer in das Thema eintauchen und die Intuition auch von wissenschaftlicher Seite erforschen? Dann könnt ihr euch hier ein Video anschauen, das der Fage auf den Grund geht, was Intuition aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt ist:

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Übung: Stärken der Intuition

Die folgende Übung hilft euch dabei, eure Beziehungen nach außen zu festigen und das Vertrauen in eure Intuition zu stärken.

Schritt 1: Die Vorbereitung

Wenn ihr zu zweit seid, könnt ihr die Übung im Wechsel machen. Dabei übernimmt einer die Rolle des Trommlers, und der andere führt die Übung durch. Wenn ihr keinen Partner habt, könnt ihr euch auch Trommelschläge auf eine CD aufnehmen und diese mit Hilfe eines tragbaren CD-Players abspielen. Der Trommler oder der CD-Player befindet sich dabei zunächst in einer Entfernung von etwa 200m von euch irgendwo im Wald versteckt. Nun setzt ihr euch eine Augenbinde auf und versucht diesen Punkt blind und nur mit Hilfe der Trommelschläge zu finden. Wenn euch das gelungen ist, wiederholt ihr die Übung mit größerem Abstand. Platziert das Ziel dann zunächst 500m, später 1km und schließlich 2km von euch entfernt.

Solange der Schamane trommelt, folgt man dem Klang und der eigenen Intuition um ihn zu finden.

Solange der Schamane trommelt, folgt man dem Klang und der eigenen Intuition um ihn zu finden.

Schritt 2: Die Intuition aktivieren

Wenn euch auch dies gelingt, wiederholt ihr die Übung ein weiteres Mal mit dem geringsten Abstand. Allerdings ist die Aufgabe nun, den gleichen Ort ohne ein akustisches Signal finden. Vertraut dabei ganz auf eure Intuition, bzw. die Gottstimme in euch. Lasst euch von eurem göttlichen Selbst leiten. Wenn euch dies gelingt, könnt ihr den Abstand wieder erhöhen, bis ihr erneut eine Strecke von 2km überwindet. Wenn ihr auch dies problemlos schafft, setzt ihr dem ganzen die Krone auf. Ihr sucht euch nun ein Ziel, das ihr zuvor noch nicht durch Trommelsignale gefunden habt. Es ist nun also rein eure Intuition die euch leitet. Verbindet euch mit eurem Fokuspunkt für das Hellwissen und lasst euch dann einfach leiten. Dies erfordert ein hohes Maß an vertrauen und eine tiefe Gewissheit, dass ihr auch geleitet werdet. Wenn es euch gelingt, ist es ein Leichtes, diese Gewissheit auch in euer tägliches Leben zu übertragen.

Der Verzicht auf die Sehfähigkeit schult die Intuition

Der Verzicht auf die Sehfähigkeit schult die Intuition.

Noch tiefer ins Thema Hellwissen einsteigen

Ihr wollt noch mehr über eure Hellsinne, eure geistigen Fähigkeiten und eure eigene Heilkraft erfahren? Dann könnt ihr euch mit Hilfe unseres BuchesDie natürliche Heilkraft der Bäume“ auf einen spannenden und intensiven Entwicklungsweg begeben. In diesem Buch beschreiben wir wie die Kinder in Naturvölkern zu Schamanen und Heilern ausgebildet werden. Ihr bekommt also einen intensiven Leitfaden mit vielen Geschichten, Übungen und Beispielen an die Hand.

Dabei wird die Natur selbst zu eurem wichtigsten Lehrmeister. Schon nach kurzer Übungszeit werdet ihr so in der Lage sein, in eine völlig neue Welt einzutauchen. Eine Welt, von dessen Existenz ihr bisher höchstens eine leise Ahnung hattet.

Anfang April 2020 ist dazu die Neuauflage mit neuem Cover und Design erschienen: Darüber hinaus ist auch die ältere, klassische Version noch immer erhältlich:

Alles was existiert entsteht aus unserer Vorstellung heraus

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Weitere Bücher über Intuition und Hellwissen

Mit unserer Intuition können wir auf das gesamte Wissen des Universums zugreifen

Mit unserer Intuition können wir auf das gesamte Wissen des Universums zugreifen.

Gibt es Geister wirklich? Und was sind Geister überhaupt?

 

Sind Geister nur ein Mythos oder gibt es sie wirklich?

Im Laufe unserer Reise sind wir immer wieder aus verschiedensten Gründen auf das Thema Geister gekommen. Stets tauchten dabei die gleichen zentralen Fragen auf: Gibt es Geister? Gibt es Geister wirklich? Und wenn ja: Was sind Geister dann? Sind es Monster aus einer anderen Welt oder die verlorenen Seelen unserer Toten? Wie entstehen Geister? Warum gibt es manche Orte, an denen es regelrecht spukt und andere an denen man sich eine Existenz von Geistern nicht einmal vorstellen kann?

Geschichten, Erzählungen und Legenden rund um das Thema Geister und Gespenster gibt es seit vielen Jahrtausenden in allen Kulturen überall auf der Erde. Auch heute noch berichten Menschen immer wieder, dass ihnen Geister begegnet sind oder dass sie Kontakt zu verstorbenen Personen aufnehmen konnten. Gleichzeitig gibt es Untersuchungen von Toten mit der sogenannten Kilian-Fotografie, bei der man den Energiekörper des Menschen sichtbar machen kann. Dadurch wird es in gewisser Weise möglich, die Seele eines Menschen zu beobachten. In den Versuchen konnte man feststellen, dass sich diese bei einem natürlich gestorbenen Menschen recht schnell entfernt. Innerhalb weniger Stunden ist daher nichts mehr erkennbar. Bei einem tragischen Unfall dauert es hingegen Tage und bei Mord oder Selbstmord sogar Wochen. All dies deutet darauf hin, dass es tatsächlich Wesen gibt, die auch ohne einen physischen Körper noch immer auf der Erde verweilen und die durchaus in der Lage sind, mit uns zu kommunizieren.

Gibt es Geister wirklich? Wenn ja, wie wird man ein Geist?

Gibt es Geister wirklich? Wenn ja, wie wird man ein Geist?

Was sind Geister?

Wenn wir nun also davon ausgehen, dass es so etwas wie Geister gibt, dann stellt sich als nächstes die Frage, was genau ein Geist ist. Auch hierzu findet man verschiedene Theorien, Ansätze und Geschichten. Wir haben uns daher einmal daran gemacht, die Frage nach Geistererscheinungen in unterschiedlichen Kulturen zu beleuchten. Dabei haben wir festgestellt, dass es immer wieder Punkte gibt, an denen sie sich einig oder fast einig sind. Im folgenden Artikel haben wir euch einmal die Punkte zusammengestellt, in denen die meisten Religionen und Philosophien übereinstimmen.

Natürlich muss dass, was hier steht nicht der Wahrheit entsprechen, denn wir behandeln hier immerhin ein Gebiet, das von den meisten Menschen nicht wahrgenommen werden kann und für dass es nur wenig faktische Beweise gibt. Es ist viel mehr eine Skizze davon, wie die Geisterwelt aller Wahrscheinlichkeit nach aussehen könnte, wenn sich die Gelehrten und spirituellen Meister nicht irren. Wenn ihr selber Erfahrungen oder interessante Fakten zu diesem Thema habt, freuen wir uns auf eure Kommentare.

Was geschieht nach dem Tod?

Während unser physischer Körper nach unserem Tod zerfällt und in andere Energieformen umgewandelt wird, kehrt unser feinstofflicher Körper wieder zur Urquelle, also zu Gott zurück. Dort gelangt er in eine Art Waschstraße. Er wird also von unseren Erinnerungen an unsere früheren Leben gereinigt. Die Energien und Lebensthemen aus dem Diesseits werden abgewaschen, während wir unser Leben noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten können. Was genau dabei passiert ist jedoch abhängig von der Art und Weise, wie wir gestorben sind. Haben wir unsere Lebensaufgabe erfüllt und sind im Frieden mit uns selbst von der Erde gegangen, starten wir ein freies, neues Leben. Haben wir unsere Aufgabe jedoch nicht erfüllt und waren bei unserem Tod zum überwiegenden Teil in Nichtliebe, so bekommen wir durch den Tod die Möglichkeit für einen Neustart. Dies bedeutet, dass wir das gleiche Thema nun noch einmal auf eine andere Weise angehen zu können.

Über das Leben nach dem Tod gibt es viele Vorstellungen und Legenden, aber was geschieht wirklich?

Über das Leben nach dem Tod gibt es viele Vorstellungen und Legenden, aber was geschieht wirklich?

Werden wir für unsere Sünden bestraft?

In vielen Religionen wird dies als eine Art Strafe angesehen, weil wir nicht „gut“ oder nicht „richtig“ gelebt haben. Dies ist jedoch ein Irrglaube. Alles ist Liebe und es gibt keinen alten, bärtigen Mann im Himmel, der rachsüchtig ist und uns für unsere Sünden bestraft. Der Tod ist viel mehr eine Unterstützung, die wir bekommen, wenn wir uns zu sehr in eine Richtung verrannt haben, aus der wir keinen Ausweg mehr sehen. Wären wir unsterblich, würden wir unter umständen bis in alle Ewigkeit gegen ein und die selbe Wand rennen, ohne je eine Lösung zu finden. Der Tod ermöglicht es uns jedoch aufzuwachen und die Dinge noch einmal von Oben zu betrachten. So können wir erkennen, dass diese Wand nicht besonders hilfreich ist.

Neues Leben, neues Glück

Anschließend können wir dann über andere Wege versuchen die Aufgabe zu lösen, so dass wir einfacher ans Ziel kommen können. Dies ist vor allem bei Selbstmord der Fall. Also dann, wenn wir selbst die Notbremse ziehen, weil wir im aktuellen Leben mit den uns gestellten Aufgaben nicht mehr zurecht kommen. Von unserer jetzigen Perspektive aus sehen wir keinen anderen Ausweg mehr, als das Leben zu beenden und noch einmal ein neues zu beginnen. Dadurch bleibt uns die Lösungsfindung natürlich nicht erspart, aber wir können es noch einmal auf andere Weise versuchen.

Gibt es wirklich so etwas wie die Hölle, in der wir für unsere Sünden bestraft werden?

Gibt es wirklich so etwas wie die Hölle, in der wir für unsere Sünden bestraft werden?

Ungelöste Aufgeben mit ins neue Leben nehmen

Haben wir uns zum Zeitpunkt unseres Todes sehr weit von der Liebe entfernt kann es sein, dass wir in unserem nächsten Leben gleich von Anfang an sehr starke Liebesboten und Wegweiser mitbekommen. Diese können die Form von Behinderungen oder angeborenen, chronischen Krankheiten haben. Sie können aber auch in Form von extremen Familiensystematiken, wie extremer Armut, schlagenden oder vergewaltigenden Elternteilen oder ähnlichen Rahmenbedingungen auftreten, die wir oft als ungerecht empfinden, wenn wir sie nicht verstehen.

Des gibt jedoch noch eine weitere Möglichkeit, die Themen der letzten Leben zu bearbeiten und hier kommen wir nun wieder zu den Geistern zurück.

Wie wird aus einer Seele ein Geist?

Warum wird ein Mensch zum Geist?

Warum wird ein Mensch zum Geist?

Wenn wir uns im Jenseits dazu entscheiden, dass wir nicht bereit sind, ein neues, irdisches Leben anzutreten, dann kann unser feinstofflicher Körper zu einer Art Geist werden. Die offenen Lebensthemen, die Verhaftung in der Nichtliebe und die Teile unseres Seins, die wir uns zuvor aberkannt haben, werden nun präsent und versetzen unseren feinstofflichen Körper in eine niedrigere Energieschwingung, so dass dieser schwarz wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir dadurch nun böse, teuflisch oder dämonisch sind, wir befinden uns lediglich auf einer anderen Stufe des Lernens.

Gründe für eine Geisterexistenz

Diese Geisterexistenz ist dann besonders wahrscheinlich, wenn wir zu unserem Tod noch viele unerfüllte Wünsche hatten, deren Erfüllung wir uns selbst verweht haben. Wenn wir hauptsächlich in negativen Gedanken gelebt und uns daher eine negative Welt mit negativen Erfahrungen erschaffen haben, kann dies ebenfalls ein Grund für eine Geisterexistenz sein. Das gleiche gilt für Fälle, in denen wir anderen Leid zugefügt und uns so mit Schuld beladen haben.

Auch im gegenteiligen Fall, also wenn wir uns selbst für andere aufgeopfert und uns die Selbstliebe verweht haben, kann es passieren, dass wir nicht bereit für den Schritt ins Jenseits sind. Ebenso kann es aber auch sein, dass wir uns in all unseren vergangenen Leben so sehr in unseren Aufgaben und Lebensthemen verrannt haben, dass wir nun nicht glauben können, dass uns ein weiterer Versuch helfen würde. Wir sind uns bewusst, dass wir in einem neuen Leben wieder in die gleichen Sackgassen rennen würden und entscheiden uns daher, es einmal auf ganz andere Weise zu versuchen.

Lernen als Geist

Als Geist haben wir nun die Möglichkeit, die Lernschritte im Jenseits zu gehen, die wir im Diesseits nicht gehen konnten. Dafür brauchen wir jedoch einen Menschen oder ein anderes Wesen, das uns dabei als Spiegelpartner hilft.

Um lernen zu können benötigt der Geist also einen Menschen, der nun im Diesseits ebenfalls Lebensthemen hat, die er nicht auflösen kann und die zu denen des Geistes passen. Diese Zusammenkunft zwischen dem Geist und dem Menschen nennen wir dann Besetzung. Es handelt sich dabei jedoch weder um eine Strafe noch um einen Angriff, sondern um eine Lernpartnerschaft, die jedoch nur dann funktionieren kann, wenn wir sie verstehen.

Spiegelpartnerschaft zwischen Geist und Wirt

Dabei funktioniert die Spiegelpartnerschaft zwischen einem Geist und einem Menschen ganz ähnlich wie die zwischen zwei Menschen. Angenommen wir haben ein großes Thema mit fehlendem Vertrauen und leben in ständiger Angst, verlassen zu werden, so werden wir immer wieder Menschen in unser Leben ziehen, die uns genau diese Angst deutlich machen und vor Augen führen. Wir haben Freunde, auf die wir uns nicht verlassen können, ziehen Partner an, die untreu sind oder die uns so Eifersüchtig machen, dass wir durchdrehen könnten. Vielleicht verlassen uns auch unsere Kinder oder wir verlieren immer wieder den Kontakt zu den Menschen, die uns wichtig sind.

Die Schuld-Perspektive

Nun haben wir zwei Möglichkeiten, wie wir damit umgehen können. Wir können die Situation aus der Perspektive von richtig und falsch, Schuld und Unschuld, gut und böse betrachten und uns fragen, was mit diesen ganzen Arschlöchern los ist, dass sie uns immer wieder im Stich lassen. Passend dazu können wir uns natürlich auch selbst verurteilen und fragen, was mit uns nicht stimmt, dass uns jeder Mensch hasst, weil wir einfach nicht liebenswert sind.

Die Spiegelperspektive

Die andere Möglichkeit ist es, die Situation aus der Perspektive der Spiegelgesetze zu betrachten und zu fragen, welche Reiz-Reaktions-Mechanismen hier am Werk sind. So schmerzhaft die Erfahrungen für uns auch sein mögen, sie dienen nicht dazu, uns zu verletzen, sondern uns dabei zu helfen, die versteckte Verlustangst ausfindig zu machen, sie wahrzunehmen, anzuerkennen und in Urvertrauen zu transformieren. So ist jeder Mensch, der uns je in unserem Leben begegnet, ein Spiegelpartner, der uns auf unsere eigenen ungelösten und unbewussten Ängste, Blockaden und Lebensthemen hinweist. Je mehr wir einen Menschen dabei als unangenehm, eklig oder abstoßend empfinden, desto größer und zentraler ist das Thema auf dass er uns hinweist.

Spiegelpartnerschaft mit Geistern

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch eine Spiegelpartnerschaft mit einem Besetzergeist. Natürlich ist eine Besetzung oftmals alles andere als angenehm, ähnlich wie auch ein Schnupfen, ein gebrochenes Bein oder ein nervender Nachbar nicht gerade angenehm sind. Dennoch dienen alle unserer eigenen, persönlichen Entwicklung. Weder der Schnupfen, noch das gebrochene Bein, noch der Nachbar noch der Geist, noch wir selbst sind dabei gut oder böse. Sie sind Boten, Partner und Wegbegleiter auf unserem Weg zur Ausdehnung der bedingungslosen Liebe. Dabei bekommt jeder stets die Wegweiser, Partner und Hinweisschilder, die ihm in diesem Moment die größte Wahrscheinlichkeit eines Lernerfolges bringen.

Das gilt auch für die Beziehung zwischen Geistern und Besetzten. Wenn ich beispielsweise ein Leben mit einer unausgeglichenen, lieblosen Sexualität geführt habe, dann komme ich möglicherweise als Geist zu einem Menschen, der sich die Sexualität aberkennt und sie überhaupt nicht leben will. Auf diese Weise können Geist und Mensch von einander lernen, so dass eine liebevolle Sexualität entstehen kann. Mehr zum Thema Besetzungen findet ihr außerdem in unseren Artikeln „Was sind Besetzungen?“ und „Woran erkennt man eine Besetzung?“

Poltergeister halten ein Haus besezt

Poltergeister halten ein Haus besezt

Unterschiedlich starke Geister

So wie es bei den Menschen auch unterschiedlich starke gibt, so gibt es auch unterschiedlich mächtige Geister. Diese können dementsprechend auch unterschiedlich stark in das Leben der Menschen eingreifen. Keiner dieser Geister, auch nicht der mächtigste, ist böse. Dennoch können sie durchaus unterschiedlich gefährlich für uns Menschen sein. Es ist wie im Tierreich. Es gibt keine bösen Tiere, aber es gibt Tiere, die für einen Menschen durchaus gefährlich werden können, wenn er nicht weiß, wie er mit ihnen umgehen kann. Auch bei uns Menschen ist es ja nichts anderes. Wenn ich aufgrund meiner Lebensthemen, meiner Gedankenausrichtung und meiner Glaubenssätze beispielsweise einen psychopathischen Killer anziehe, dann bedeutet das nicht, dass dieser Mensch böse ist. Er ist ebenso in seinen Lebensthemen verstrickt wie ich in meinen und auch er folgt nur dem Gesetz der Anziehung und des Spiegelns. Dennoch kann eine Begegnung mit ihm sehr wohl tödlich enden.

Ausgleich zwischen der Stärke des Geistes und des Menschen

Nichts anderes ist es auch mit Besetzern und Geistern, wenngleich es hier aufgrund der Spiegelgesetze einen Mechanismus gibt, der dazu führt, dass es keine allzu große Gefahr gibt. Um das zu verstehen, kann man die Besetzungen ein bisschen mit einem Computerspiel vergleichen. Dabei gibt es beispielsweise eine Kraftstufenskala von 1-10. Ein Mensch, der sich noch nie mit der bedingungslosen Liebe beschäftigt hat, weder bewusst noch unbewusst und daher auch kaum Macht über sein eigenes Bewusstsein hat, befindet sich auf Stufe eins. Ein Meister in Sachen Liebe und Gottesverständnis hingeben besitzt die Stufe zehn. Die gleiche Stufenverteilung gibt es auch bei den Geistern, die einen Menschen besetzen können. Dabei benötigt jedoch jeder Geist stets den passenden Spiegelpartner, also einen Partner, der sich auf der gleichen Stufe befindet, wie er selbst.

Ein Geist der Stufe 10 würde einen Menschen der Stufe eins sofort töten, ähnlich wie ein Bär, der ein Kind mit seiner Pranke erwischt. Doch keiner von beiden hätte einen Lernerfolg daraus. Der Geist müsste sich sofort einen neuen Partner suchen und der Mensch müsste sein Leben noch einmal von vorne beginnen. Andersherum hätte ein Geist der Stufe 1 kaum eine Chance auf eine längere Besetzungspartnerschaft bei einem Menschen der Stufe 10, da dieser ihn sofort erkennen und abschütteln oder von vornherein abblocken würde.

Weil wie sie nicht vertehen, sind Besetzungen durch Geister für uns oft angsteinflößend.

Weil wir sie nicht verstehen, sind Besetzungen durch Geister für uns oft angsteinflößend.

Unterschiedliche Wellenlängen

Ähnlich ist es ja auch bei Menschen. Wenn wir auf andere Personen treffen, die sich beispielsweise tierisch über etwas aufregen, dass uns wie eine Lappalie vorkommt, dann interessieren wir uns dafür genauso wenig, wie wenn es dabei um ein Thema geht, dass zu hoch für uns ist, so dass wir es nicht verstehen. Wir sagen dann, wir sind einfach nicht auf einer Wellenlänge und daher gibt es auch keine echte Begegnung. Und genau das ist es auch. Wir befinden uns auf unterschiedlichen Wellenlängen, also auf unterschiedlichen Energieleveln und kommen uns daher nicht in die Quere. Nur wenn wir im gleichen oder ähnlichen Feld schwingen, kommt es zu einer Begegnung. Es sei denn natürlich, dass wir genau diese Erfahrung anziehen und dass unser Lernerfolg im tödlichen Ausgang der Situation liegt. Aber wenn das der Fall ist, dann war die Begegnung mit dem Spiegelpartner aus der Gesamtperspektive betrachtet ja ebenfalls erfolgreich.

Wie entstehen starke, mächtige Geister?

Wenn die Macht eines Wesens von seiner Fähigkeit zu lieben sich mit dem Gottbewusstsein zu verschmelzen abhängt, dann dürfte es ja eigentlich keine mächtigen Geister geben, da jeder, der seinen Geist in seinem irdischen Leben gestärkt hat ja automatisch zu einem Lichtwesen werden müsste. Denn jede Art der Magie, der Heilung und der Entwicklung funktioniert ja nur dann, wenn sie der Liebesausdehnung dient.

Um das zu verstehen, muss man zunächst einmal erkennen, dass es zwei unterschiedliche Arten der Liebesausdehnung gibt.

Direkte Liebesausdehnung

Der erste Weg ist der des Heiligen, aber auch der aller Tiere und Pflanzen, also die natürliche, ursprüngliche Art der Liebesausdehnung. Der Heilige erkennt, dass er ein Teil der Schöpfung und damit auch ein Teil Gottes ist. Er gibt sich der bedingungslosen Liebe hin, was bedeutet, dass er sein eigenes Ego auflöst, alles gleich liebt und all seine Wünsche und sein Handeln auf das Wohl des Kollektivs ausrichtet, weil er weiß, das er selbst auch dieses Kollektiv ist. Er strebt danach ein Paradies für alle zu erschaffen von dem er ein Teil ist und in dem er leben kann.

Indirekte Liebesausdehnung

Der zweite Weg ist der des Hexers, des Magiers oder Manipulators. Er entsteht dadurch , dass wir bereits einen Teil unseres Urvertrauens und unserer Gottesverbindung verloren haben. Der Hexer erkennt, dass er Gott ist, gibt sein eigenes Ego aber nicht auf. Stattdesen versucht er ein Paradies für sich selbst zu erschaffen. Er weiß, dass er allmächtig ist, fühlt sich aber dennoch getrennt vom Rest der Schöpfung. Somit lebt er nicht in dem Vertrauen, dass die anderen ebenfalls in der Lage sind, das Paradies zu erschaffen. Daher nutzt er seine Fähigkeit nicht im Sinne des Allgemeinwohls, sondern versucht die Welt so zu gestalten, wie sie seiner Meinung nach ideal wäre.

Macht gemischt mit Angst

Er handelt als Gott, aber nicht wie Gott. Seine Handlungen dienen seinem eigenen Vorteil und er ist im Verstand von den anderen getrennt. Um sein eigenes Paradies zu schützen, kann es sein, dass er sehr viel Leid verursacht und andere Wesen nur als Werkzeuge und Bausteine ansieht. In seinen Augen sind sie Wesen, die er manipulieren und nach seinen Vorstellungen verdrehen muss. Dies rührt jedoch nicht aus einer Bösartigkeit her. Es ist viel mehr die Unfähigkeit, darin zu vertrauen, dass die anderen ebenfalls ein Paradies erschaffen können, dass mit dem eigenen im Einklang steht.

Sein Beitrag zur Liebesausdehnung besteht aus zwei indirekten Beiträgen, die er zum Gesamtkonzept beiträgt. zum einen darin, dass er anderen Wesen die Chance gibt, ihn trotz des Leides zu lieben, dass er durch sein Ego-Paradies verursacht. Zum anderen gibt es aber auch große Bereiche in seinem Leben, in denen er bedingungslos vertrauen und lieben kann, so dass ihm die Erschaffung seines eigenen Paradieses überhaupt möglich ist.

Mächtige Geister entstehen meist durch die Kombination von Macht und Angst.

Mächtige Geister entstehen meist durch die Kombination von Macht und Angst.

Gegenseitiges Lernen und Lehren

In beiden Varianten gibt es schwächere und stärkere, die auf ihre Art lernen und die sich gegenseitig unterstützen können, so dass ein vollkommenes Paradies entsteht.

Ein großer Magier, der es versteht, wahnsinnig viel zu erschaffen und die ganze Menschheit zu lenken, hat sehr viel von den Gesetzen der Liebe verstanden. Das einzige, was ihm fehlt ist die Einsicht, diese Fähigkeit für die Erschaffung eines Paradieses und nicht die einer Hölle zu nutzen. Ein „Heiliger“ also ein Mensch, der sich der Liebe verschrieben hat, aber nicht weiß, wie man so viel Kraft für die Heilung entwickeln kann, um so machtvoll zu werden, der kann viel von ihm lernen. Ebenso wie umgekehrt. Daher begegnen sich möglicherweise beide als Geist und Besetzter um sich gegenseitig zu lehren.

Ob jemand ein Geist oder ein Besetzter wird hängt davon ab, wo für ihn ein Lernerfolg am wahrscheinlichsten ist.

Immer größere Schritte

Je weiter man auf seinem Weg zum Liebesausdehner und Heiler ist, desto offener wird man auch für den Kontakt mit den Geistern, desto höher ist also die Chance, besetzt zu werden. Und desto mächtiger werden die Geister, die einen besetzen wollen. Je stärker wiederum die Besetzungen sind, desto größer sind auch die damit verbundenen Lernerfolge in dem Fall, dass man sie annehmen und lösen kann. Daher wird die Entwicklung auch immer schneller und größer.

Bewusstes Entscheiden

Wenn man sich bewusst für ein Leben als Liebesausdehner entscheidet, steigt dadurch auch die Offenheit für Geistesbesetzungen. Denn in diesem Fall sagt man ja bewusst, dass man sich Lernpartner und Liebesboten wünscht um weiter zu kommen. Es ist ein bisschen, wie wenn man sich zu einem Lehrgang anmeldet. Dadurch, dass man die Bereitschaft zum Lernen nach außen gegeben hat, wird einem diese auch in Form von Lektionen gespiegelt, an denen man wachsen kann. Darin steckt jedoch auch eine gewisse Gefahr. Denn dies kann bedeuten, dass man ein sehr leidvolles Leben hat, wenn man nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Wenn man beispielsweise ein Akupunkteur oder ein Energieheiler sein möchte, der tiefer in die Heilkünste eintauchen will, kann es sein, dass man sich für die Begegnung mit Geistern öffnet, ohne dass es einem bewusst ist.

Lektionen für das eigene Wachstum

Dadurch zieht man dann Besetzungen an, ohne sie zu verstehen und ohne dass einem klar wird warum sie da sind. Ähnliches kann übrigens auch mit Krankheiten passieren. Wenn man sich dafür öffnet, den eigenen Lebensweg zu gehen und seine Lebensaufgabe anzunehmen, dann wird man dafür von Universum jede Unterstützung bekommen, die man benötigt. Dies kann jedoch bedeuteten, dass man deutlich mehr Hinweise vom eigenen Körper gespiegelt bekommt als zuvor. Sowohl bei den Krankheiten als auch bei den Besetzungen handelt es sich um Geschenke. Es sind Hilfsangebote, die einem das Wachstum überhaupt erst ermöglichen oder zumindest deutlich erleichtern. Dennoch kann es sein, dass man diese Geschenke nur schwer als etwas Positives annehmen kann. Daher bekommen wir dann das Gefühl, vom Leben bestraft zu oder ungerecht behandelt zu werden.

Wer sich bewusst für das Wachstum entscheidet, läd dabei manchmal auch Geister als Lernpartner ein.

Wer sich bewusst für das Wachstum entscheidet, läd dabei manchmal auch Geister als Lernpartner ein.

Man ist immer stark genug

Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass man immer nur die Aufgaben bekommt, die man auch schaffen kann. Egal welche Art der Besetzung oder der Krankheit also in unserem Leben auf uns zukommt, sie sind immer so gewählt, dass wir den Lernerfolg durch die erlangen können. Gleichzeitig ist aber auch ein mögliches „Scheitern“ kein Grund zur Sorge. Denn selbst im Falle unseres Scheiterns kommen wir einfach zurück zum Vater, bzw. zum Allbewusstsein. Von dort können wir alles aus der übergeordneten Perspektive betrachten und es anschließend noch einmal versuchen. Es gibt also keine Gefahr. Die Angst die wir verspüren und die uns den Umgang mit den Besetzungen oder Krankheiten so schwer macht, hat nichts mit der Gefahr an sich zu tun, sondern lediglich mit unseren Gedankenkonzepten vom Tod.

Wir empfinden den Tod als beängstigend, weil wir ihn für endgültig halten. Wir können uns nicht vorstellen, was uns dort erwartet. Daher glauben wir oft, dass der Tod etwas Negatives ist, wodurch wir krampfhaft an unserem Leben festzuhalten. Erst wenn wir erkennen, dass unser jetziges Leben nur ein Kapitel in einem Buch der Unendlichkeit ist und dass mit unserem Tod nichts vorbei ist, können wir loslassen und in den Prozess vertrauen. Und nur wenn wir dieses Vertrauen haben, können wir auch wirklich lernen.

In der Entwicklung heimisch fühlen

Um also zu verhindern, dass unser Leben durch die Entscheidung lernen zu wollen zu einem immerwährenden Leidensweg auf Krankheit und Besetzung wird, müssen wir in diesem Entwicklungsprozess heimisch werden. Wie in allem gilt auch hier: Der Weg ist das Ziel!

Wenn wir nur die Erleuchtung gefunden haben wollen, den Weg dorthin aber nicht lieben und uns darüber nicht freuen können, dann werden wir keinen einzigen Schritt schaffen. Unser Leben wird uns als einziger Kampf erscheinen, in dem wir uns immer wieder behaupten müssen. Dadurch wird der Entwicklungsweg jedoch zur Arbeit und früher oder später verbrauchen wir unsere Energie so sehr, dass wir erschöpft und ausgebrannt sind. Wir landen im Burn-Out und kommen auf unserem Weg nicht mehr voran. Wir müssen uns also in diesem Prozess zu hause fühlen und es uns hier gemütlich machen. Nur wenn wir mit Spaß und Begeisterung dabei sind und uns über jeden kleinen Schritt freuen können, dann können wir auch die Erfüllung in unserem Lebensweg finden.

Wie genau funktionieren Besetzungen durch Geister?

Am einfachsten ist es, das Thema anhand eines Beispiels zu erklären. Nehmen wir dafür einmal ein, Ute hat in sich den Glaubenssatz verankert oder von ihren Eltern übernommen, dass Sexualität Sünde ist. Für sie ist jede Art der körperlichen Lust, der Ekstase und der Begierde etwas negatives, teuflisches, das sie vollkommen ablehnt. Ihren eigenen sexuellen Drang verneint sie und sie kann keine Form der lustvollen Sexualität ausleben. Auch wenn sie selbst glaubt, dass sie dadurch besonders Rein und edel ist, bringt sie dieser Glaube jedoch von ihrem eigenen Gottsein und damit auch von der Liebe weg. Denn sie erkennt sich selbst einen wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit ab. Sie vernein einen Teil ihrer göttlichen, schöpferischen Kraft und gerät so mit sich selbst in Unfrieden. Sie hat sich selbst so sehr in dieser Prinzip verbohrt, dass sie keine Möglichkeit mehr hat, ihre Sexualität auszuleben und sich mit diesem Teil ihrer Selbst auszusöhnen.

Der Lernweg mit der größten Erfolgschance

Die göttliche Kraft des Universums will ihr dennoch die Möglichkeit geben, zu lernen und mit diesem Aspekt ihrer Persönlichkeit frieden zu schließen. Aus diesem Grund kann sie nun mit einem Besetzergeist in Kontakt kommen, der ihr genau diese Lernmöglichkeit gibt. Natürlich gibt es auch noch viele andere Möglichkeiten, mit der sie lernen kann. Beispielsweise durch einen menschlichen Spiegelpartner, durch bestimmte Situationen in die sie gerät oder auch durch Krankheiten. Doch wenn die Chance auf einen Lernerfolg durch eine Besetzung am höchsten ist und sie sich gleichzeitig vor einer solchen Besetzung nur schwer schützen kann, dann wird sie wahrscheinlich einen Geist als Spiegel- und somit Lernpartner bekommen.

Bei einer Besetzung über nimmt der Geist ganz oder zeitweilig die Kontrolle.

Bei einer Besetzung über nimmt der Geist ganz oder zeitweilig die Kontrolle.

Gegensätzliche Probleme ziehen sich an

Dieser Geist hat beispielsweise das Problem, dass er seine Sexualität in früheren Leben zu exzessiv ausgelebt hat. Daher ist er in einer anderen Richtung aus dem Gleichgewicht geraten. In dem Moment, in dem er sich in Utes Körper einnistet, kann er je nachdem wie stark er ist und wie sehr sich Ute selbst schützen kann, die Kontrolle über ihr Bewusstsein übernehmen. Es kann sein, dass sie nun vollkommen unter der Kontrolle des Geistes steht. In diesem Fall sieht sie sich selbst nur noch als eine Art stiller Beobachter. Es kann aber auch sein, dass sie zunächst gar nichts merkt. Dann aber, immer mal wieder in bestimmten Situationen verliert sie die Kontrolle und tut Dinge, die sie selbst nie tun würde.

Hinterher kann sie sich dann nicht erklären, wie es dazu kommen konnte. Ihr eigener Verstand und ihre Entscheidungsgewalt wurden ausgeschaltet und die Handlungen werden direkt von dem Besetzer übernommen. Dabei werden die Dinge, die sie zuvor verneint hat nun überdeutlich gemacht und ausgeführt, so dass sie ganz klar erkennen muss, was vor sich geht. Ihr Lebensthema mit der Sexualität wird dadurch überspitzt und so deutlich gemacht, dass es leicht verständlich wird.

Gegenseitiges Annähern

Gleichzeitig nimmt auch der Geist die Gefühle und Gedanken von Ute wahr, sodass auch er zu einer Erkenntnis kommen kann. Man kann sich die Situation ein bisschen wie bei diesen Komödien vorstellen, bei denen zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, aus irgendeinem Grund zusammengesteckt werden, so dass sie von nun an miteinander auskommen müssen. Im Idealfall kracht es dabei zunächst eine ganze Weile, bis beide erkennen, dass sie viel von einander lernen können und dass sie sich gegenseitig ergänzen. In den Filmen werden die beiden Streithammel dann am Ende oft unzertrennliche Freunde.

Automatisches Lösen der Verbindung

Bei den Besetzungen ist es eher so, dass die Verbindung aufgelöst wird, sobald einer oder beide ihre Lektion gelernt haben. Kommt nur der Geist zu seiner Erkenntnis, so kann es sein, dass er den Körper von Ute einfach wieder verlässt. In diesem Fall muss Sie nicht einmal etwas dafür tun. Wenn sie ihr Thema mit der Sexualität dabei jedoch nicht auflöst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie schon bald wieder einen Geist anziehen wird. Löst Ute ihr Thema auf, der Geist jedoch nicht, so kann es sein, dass er sich nicht mehr in ihr halten kann, und verschwindet um sich einen neuen Menschen zu suchen.

Wenn die Lebensaufgaben gelöst wurden, löst sich die Besetzung durch den Geist wieder.

Wenn die Lebensaufgaben gelöst wurden, löst sich die Besetzung durch den Geist wieder.

Schutz vor Geistern durch positive Routinen

Es kann aber auch sein, dass man sich trotz eines starken Lebensthemas so sehr vor Besetzungen schützt, dass einem diese Spiegelpartner kaum geschenkt werden können. Angenommen Ute hat ihr Thema mit der Sexualität nie angeschaut und hat auch nicht vor, es zu lösen. Dafür aber umgibt sie sich sehr stark mit Licht und übt sich in bedingungsloser Liebe. Sie hegt viele positive Gedanken, nimmt lichtreiche Nahrung zu sich, achtet stets auf ihre Bedürfnisse. Sie hört stets auf ihre innere Stimme, solange es dabei nicht um Sexualität geht. Dadurch hat sie sich selbst eine sehr lichtstarke Aura erschaffen, die sie vor Besetzungen schützt. Sie ist auf ihre Art also mit einem gut trainierten Sportler zu vergleichen, der durch seinen optimalen Muskelaufbau deutlich besser vor Verstauchungen und Zerrungen geschützt ist, als ein untrainierter Stubenhocker.

Schaffung von Lernchancen

Damit Ute das Thema dennoch angehen kann, wird sie zunächst in eine heikle Situation kommen. Diese dreht sich dabe genau um ihr Kernthema der Sexualität. Nutzt sie diese Situation um das Thema aufzulösen, so ist sie einen Schritt weiter. Eine Besetzung in diesem Bereich ist dann also nicht mehr nötig. Reagiert sie jedoch im alten Muster und fällt damit wieder in die Ablehnung ihrer Sexualität zurück, so schwächt dies für einen Moment ihre Aura. Dadurch spricht sie gewissermaßen eine Einladung aus,so dass eine Besetzungsmacht eindringen und die Führung übernehmen kann. Dies tut der Geist jedoch nicht aus Böshaftigkeit um Ute zu schädigen. Er tut es um sie zu schützen. Und um ihr die Möglichkeit des Lernens zu offerieren, da sie andernfalls stagnieren würde.

Ohne die Kontrollübernahme des Besetzers würde Ute auch weiterhin in ihre alten Muster zurückfallen. Dadurch würde sie sich selbst immer weiter schwächen, bis sie schließlich in ernste Gefahr gerät. Ihre Moralvorstellungen sind wie ein Käfig, aus dem sie einfach nicht ausbrechen kann. So sehr sie es sich vielleicht auch wünscht. Durch die Besetzungen werden diese eigenen Moralvorstellungen, die eigenen Grenzen, Blockaden und Hürden jedoch außer Kraft gesetzt. So handelt sie darüber hinaus, ohne dass sie es kontrollieren kann. Auf diese Weise kann sie sehen, was sich hinter ihren Grenzen befindet. Sie erfährt, was passiert, wenn die Moralvorstellungen außer Kraft gesetzt werden und auf diese Weise kann sie zu völlig neuen Erkenntnissen kommen.

Geist und Besetzter können sich gegenseitig helfen ins Licht zu gelangen.

Geist und Besetzter können sich gegenseitig helfen ins Licht zu gelangen.

Weitere Informationen zum Thema Geister

Wenn ihr mehr über Geister und Besetzungen erfahren wollt, könnt ihr einen Blick auf unsere Artikel „Was sind Besetzungen?“ und „Wie erkennt man Besetzungen?“ werfen. Um noch tiefer einzutauchen haben wir euch hier einige hilfreiche Bücher zusammengestellt: