Heiler als Lebensweg

Das Thema Heilung und Heiler-Werden spielte in unserem Leben schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. So stellte ich bereits als Jugendlicher fest, dass ich niemals einfach so krank wurde. Viel mehr schien es immer einen Grund zu geben, dass ich genau jetzt, genau diese Krankheit bekam. Ich konnte es mir zunächst nicht erklären und verstand auch die Zusammenhänge noch nicht. Doch bereits jetzt war mir klar, dass es in diesem Bereich mehr zu entdecken geben musste.

Die Natur kann einen viel über Heilung lehren

Die Natur kann einen viel über Heilung lehren

Dem Heilungscode auf der Spur

Meine Entdeckungsreise begann dabei vor allem mit den gesundheitlichen Problemen, die ich selbst hatte. Wie konnte es sein, dass ich genau in dem Moment eine Nierenkolik bekam, in dem mir bewusst wurde, dass ich in meiner aktuellen Beziehung nicht glücklich war, mich jedoch auch noch nicht trennen konnte? Warum bekam ich genau dann eine Hirnhautentzündung, als ich mir den Kopf darüber zerbrach, welchen beruflichen Werdegang ich einschlagen sollte?

Krankheiten erkennen

Irgendwo musste hier ein Zusammenhang bestehen und ich hatte mir fest vorgenommen, diesen herauszufinden. Dazu durchstöberte ich zunächst einmal sämtliche Bibliotheken, die ich zum Thema Medizin finden konnte. Und tatsächlich! Es hatte bereits einige Heiler und Forscher gegeben, die sich dieselben Fragen gestellt hatten. Und diese hatten dazu bereits Beobachtungen und Studien angelegt. So gab es einen Professor, der genauestens die Körper von Toten untersucht hatte. Dabei war er auf erstaunliche Gesetzmäßigkeiten zwischen ihren physischen Merkmalen und ihrer Todesursache gestoßen. Menschen, die beispielsweise an einer Herzkrankheit gestorben waren, zeigten alle dieselben Veränderungen der Zunge und der Iris. Menschen, die einem Nierenversagen erlagen, zeigten hingegen andere Merkmale, die einander jedoch ebenfalls wieder glichen.

Antlitzdiagnose: Krankheiten am Gesicht erkennen

Antlitzdiagnose: Krankheiten am Gesicht erkennen

Hier findet ihr noch die letzten Exemplare der Bücher dieses Professors. Sie sind nicht billig, aber dafür extrem spannend und aufschlussreich:

welches antlitzzeichen bedeutet was

Welches Antlitzzeichen bedeutet was?

Antlitzdiagnose zur Einschätzung von Versicherungspolicen

Nach und nach fand ich heraus, dass die Menschen schon seit vielen Jahrtausenden die Zusammenhänge zwischen körperlichen Auffälligkeiten und Krankheiten erkannt hatten. Die Heilungsmethoden vieler antiker und naturaler Kulturen basierten darauf. Und auch heute in unserer westlichen zivilisierten Welt wurde die Technik noch immer verwendet. Nur musste ich  feststellen, dass man sie heute nicht mehr nutzte, um Menschen zu heilen. Viel mehr nutzte man es in der Versicherungsbranche, um zu erkennen, wie hoch das Risiko für bestimmte Krankheiten ist.

Kulturen überall auf der Welt nutzen die Antlitzdiagnose seit Jahrtausenden

Kulturen überall auf der Welt nutzen die Antlitzdiagnose seit Jahrtausenden

Zu diesem Zweck gab es einige Experten bei großen Versicherungsagenturen, die potenzielle Patienten anhand dieser Antlitszeichen analysierten. Das Ergebnis entschied dann über die monatliche Beitragssumme, die zu leisten war. Auch das Versicherungsunternehmen, in dem ich meine Ausbildung machte, hatte eine solche Abteilung und nur wenig später durfte ich mich ebenfalls zu den Experten zählen, die dort arbeiteten. Zunächst war ich fasziniert von dem Wissen, das hier nun plötzlich zugänglich war und ich saugte alles in mich auf, was ich nur in Erfahrung bringen konnte. Doch schon bald wurde mir klar, dass ich mit der Antlitzdiagnose einen wichtigen Schlüssel in Sachen Heilung in der Hand hielt, der hier jedoch nicht zur Heilung, sondern lediglich zur Gewinnoptimierung meines Arbeitgebers genutzt wurde.

Heute wird die Antlitzdiagnose leider vor allem zum Geld einsparen und weniger zur Heilung genutzt.

Heute wird die Antlitzdiagnose leider vor allem zum Geld einsparen und weniger zur Heilung genutzt.

Heilen oder Kurieren

Je länger und intensiver ich mich mit dem Thema Heiler-Sein befasste, desto deutlicher wurde, dass es zwei Herangehensweisen an Krankheiten gab, die sich sehr stark voneinander unterschieden. Die erste Variante war die Heilung, bei der es wirklich um ein Auflösen der Krankheit und um die vollständige Genesung des Patienten ging. Die zweite Variante könnte man als Kurieren bezeichnen. Hierbei wurde lediglich versucht, die aktuell spürbaren und sichtbaren Symptome zu unterdrücken. Dadurch wirkte der Patient zunächst oberflächlich gesund oder gesünder. Bei genauer Betrachtung blieben  jedoch die eigentlichen Probleme und Krankheitsursachen bestehen.

WAnn geht es bei unserer Medizin wirklich um Heilung und wann nur um eine Symptomunterdrückung?

WAnn geht es bei unserer Medizin wirklich um Heilung und wann nur um eine Symptomunterdrückung?

Diese Variante war es auch, auf der unser modernes schulmedizinisches System aufbaute. Unsere Ärzte verhielten sich ein bisschen wie Automechaniker, die bei ihren Kunden jedes Mal die Ölkontrolllampe zerschlugen, wenn diese aufleuchtete, anstatt den Ölstand zu prüfen und nachzufüllen. Unter diesen Umständen war es dann auch kein Wunder mehr, dass nach offiziellen Statistiken der WHO rund 95 % der Weltbevölkerung krank sind, also mindestens ein körperliches oder psychisches Leiden haben.

WHO-Studie: 95% der Menschen sind Krank

WHO-Studie: 95% der Menschen sind Krank

Krankheitsursachen erforschen

Doch wie konnte man nun wirklich die Ursache einer Krankheit ausfindig machen und heilen? Welche Zusammenhänge hatten unsere Gefühle mit unserem seelischen Befinden und unserem körperlichen Gesundheitszustand? Auf welcher Ebene mussten Veränderungen stattfinden, um wirklich gesund werden zu können?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begann ich mit meinen eigenen Forschungen und Studien. Ich fuhr in die führende Krebsklinik nach Heidelberg und befragte dort mehrere hundert Patienten. Hatte es in ihrem Leben besondere, einschneidenden oder traumatischen Erlebnisse vor dem Ausbruch ihrer Krankheit gegeben?. Und auch hier stieß ich wieder auf erstaunliche Regelmäßigkeiten. Für weitere Feldstudien besuchte ich unter anderem auch ein Hochsicherheitsgefängnis. Dort befragte ich Serienmörder, ob es auch bei ihnen Auffälligkeiten und Regelmäßigkeiten im Leben gab, bevor sie zu Tätern wurden.

Auch bei Mördern lässt sich ein Muster an Ursachen erkennen.

Auch bei Mördern lässt sich ein Muster an Ursachen erkennen.

Das Medizinwissen der Welt zusammentragen

Als Franz hinzustieß, um mich bei meiner Arbeit zu unterstützen, hatte ich bereits mehrere tausend Seiten mit dem Heilungswissen gefüllt, dass ich in den vergangenen Jahren angesammelt hatte. Nachdem ich meine Karriere bei der Versicherung beendet hatte, hatte ich zunächst in die Notfallmedizin gewechselt und hatte mich nebenbei im Bereich der Psychologie und Psychoanalyse weitergebildet. Nun da wir zu zweit weiter forschen konnten, waren wir bald bereit, unser erstes Buch über die Zusammenhänge der Antlitzdiagnose auf den Markt zu bringen. Hier könnt ihr es euch genauer anschauen:

Doch damit war die Forschungsreise noch lange nicht beendet. Gemeinsam besuchten wir ein Treffen von Medizinleuten aus aller Welt. So konnten wir in das Thema Energieheilung eintauchen, wie es von Naturvölkern rund um unseren Globus seit vielen Jahrtausenden angewendet wird. Auch die aktuelle Weltreise ist noch immer eine Forschungsreise. Eine Reise um das Wissen über Medizin und Heilung zusammenzutragen und den Menschen zugänglich zu machen. Dabei entstand bereits ein weiteres Buch über die Lernmethoden, mit denen sich die Kinder in verschiedenen Naturvölkern zu Medizinleuten und Schamanen ausbilden lassen.

Anfang April 2020 ist dazu die Neuauflage mit neuem Cover und Design erschienen: Darüber hinaus ist auch die ältere, klassische Version noch immer erhältlich:
die natürliche Heilkraft der Bume

Die natürliche Heilkraft der Bäume.

Heiler sein als Lebenskonzept

Das Heiler-Sein kein Job ist, in dem man sich ein Pensum an nützlichen Heilmethoden aneignet, war uns dabei schon längst klar geworden. Heiler sein war eine Lebensaufgabe sowie eine Lebenseinstellung für die man sich entscheiden und die man mit all seinen Konsequenzen annehmen musste. Es bedeutete, zwischen den verschiedenen Ebenen unserer Existenz hin und her wechseln zu können. Es bedeutet, eine Verbindung mit allem aufzunehmen und zu erkennen, dass bereits alles miteinander verbunden ist. Und auch heute, nach rund 40 Tausend Kilometern des Wanderns und nach intensivem Auseinandersetzen mit Mutter Erde, mit der geistigen Welt und mit den verschiedenen Kernursachen von Krankheit ist uns vollkommen bewusst, dass wir noch ganz am Anfang einer langen und äußerst spannenden Reise stehen.

Die beiden Heiler stehen noch immer am Anfang ihrer Reise

Die beiden Heiler stehen noch immer am Anfang ihrer Reise

Quellen:

Tagesanzeiger: 95 Prozent der Weltbevölkerung sind krank

Kann man Muscheln roh essen?

Noch vor wenigen Jahren hätten wir auf die Frage „Kann man Muscheln roh essen?“ geantwortet:

„Muscheln kann man überhaupt nicht essen! Die sind eklig!“

Meeresfrüchte und allen voran glibbrige, schleimige Muscheln hatten nie eine Verlockung auf uns. Schon gar nicht als Delikatesse.

Rohe Muscheln als Survival-Nahrung?

Die einzige Situation, in der wir ernsthaft über diese Frage nachgedacht hätten, wäre eine Survival-Tour gewesen. Als tierische Notnahrung waren Muscheln, ähnlich wie Schnecken nicht unpraktisch. Sie waren leicht zu finden und ließen sich einfach sammeln, ohne dass man schnell, geschickt oder Jagd erfahren sein musste. Und dennoch: Roh?

Nein, diese Frage hätten wir definitiv verneint und wir würden es auch noch immer tun. Denn in einer Survival-Situation darf man nicht viele Fehler machen und das Risiko, sich an einer rohen Muschel eine Fischvergiftung zu holen ist eines, das man definitiv leicht ausschließen kann.

Miesmuscheln kann man roh und gegart essen

Miesmuscheln kann man roh und gegart essen

Die Psyche isst mit

Denn eines muss man vor allem in Überlebenssituationen bedenken: Die Psyche ist immer mit. Allein die Tatsache, dass man hier einen rohen, unbekannten Glibber isst, bei dem man nicht sicher sein kann, ob man ihn verträgt, kann schon dazu führen, dass einem davon schlecht wird. Und Durchfall ist definitiv das letzte, was man in einer Survivalsituation braucht.

Schwer verdaulich

Hinzu kommt ein weiterer Faktor. Wie wir heute am eigenen Leib erfahren durften liegen rohe Muscheln verdammt schwer im Magen. Sie sind deutlich schwerer verdaubar als gegartes Fleisch oder gegarter Fisch. Das bedeutet, die Muscheln roh zu essen entzieht dem Körper erst einmal Energie, die er dann später durch das Aufschlüsseln der Nahrung zurückgewinnt. Ist man jedoch bereits kraftlos und erschöpft ist dies äußerst kontra-produktiv.

Austern zum Dinner

Austern zum Dinner

Auf die Zubereitung kommt es an

Daher ist unser Tipp in einer Survival-Situation, in der man Muscheln zur Verfügung hat: Essbar sind sie, sofern man sie noch lebend findet und zügig weiterverarbeitet. Aber man sollte sie in jedem Fall über dem Feuer garen. So werden sie bekömmlicher und zudem sicherer als Lebensmittel. Und für alle, die es nicht gewohnt sind, Muscheln zu essen ist außerdem deutlich angenehmer und weniger belastend für die Psyche.

Sind Muscheln giftig?

Eine Sache muss man jedoch beachten: Hin und wieder kommt es auch bei gänzlich frischen Muscheln zu Vergiftungserscheinungen. Dies liegt nicht am Muschelfleisch selbst, sondern ist ein ähnliches Phänomen, wie man es bei Weinbergschnecken mit dem grünen Knollenblätterpilz findet. Muscheln ernähren sich nämlich von Algen. In den meisten Fällen ist dies vollkommen harmlos, da viele Algen auf für uns Menschen essbar oder zumindest unschädlich sind. Es gibt aber einige wenige Arten, die sogenannte Phykotoxine ausbilden. Für die Muscheln sind sie unschädlich, doch wenn sie sich im Fleisch der Muschel befinden wird diese dadurch für den Menschen giftig.

verschiedene Muscheln in Zitrone

verschiedene Muscheln in Zitrone

Auf die Umgebung achten

Gefährlich wird dieses jedoch nur dann, wenn sich besagte Algenarten in großen Mengen vermehren, beispielsweise weil es zuvor zu einem Ungleichgewicht im Wasser gekommen ist. In diesem Fall färbt sich das Wasser geradezu rot vor Algen, manchmal aber auch braun oder grün. Das bedeutet also, dass ihr euch vor eurer Muschelspeise erst einmal umsehen solltet, ob ihr übermäßig viele Algen im Wasser findet. Wenn ja: Finger weg von den Muscheln!

Ein weiterer guter Hinweisgeber sind Meeresvögel und andere Tiere, die sich von Muscheln ernähren. Denn auch diese sterben an dem Algengift, wenn sie die Muscheln fressen. Wenn ihr also irgendwo vermehrt leidende, sterbende oder tote Vögel oder Fische in der Nähe seht, solltet ihr ebenfalls auf die Muscheln verzichten.

Mit der Wirkung der Phykotoxine ist nicht zu spaßen. Sie reicht von Erbrechen und Durchfall über Bewusstseinsveränderungen, Gedächtnisverlust und Nervenausfällen bis hin zu vollständiger Atemlähmung und dem daraus folgenden Tod.

Aber wie kommen wir überhaupt auf dieses Thema?

Der Blick bei Nacht auf die Küste Kalabriens

Der Blick bei Nacht auf die Küste Kalabriens

 

Muscheln als Spezialität

Nachdem wir nun im Herzen Kalabriens angekommen sind, kamen wir heute in die Verlegenheit, unsere ersten rohen Muscheln zu kosten. Kalabrien ist eine Region, in der die Menschen Meeresfrüchte nichtssagend und verallgemeinernd als „Fisch“ bezeichnen und über alles lieben. Es gibt sie zur Pasta, als Vorspeise, im Salat, im Brötchen und sogar auf der Pizza. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Funktionalität und Organisiertheit sind hier weitgehend Fremdworte, die man nur vom Hörensagen kennt und meist belächelt. Dafür aber liebt man das Meer, den Strand, laute Partymusik, Süßigkeiten, Wein und Meeresfrüchte. So hat halt jede Region ihre Eigenheiten.

Heute jedenfalls waren wir mit dem Pfarrer, der uns zu sich nach Hause eingeladen hat in einem Restaurant an der Küste essen.

Pizza aus dem Steinofen gab es als Hauptgericht

Pizza aus dem Steinofen gab es als Hauptgericht

Typisch Kalabrien

Zunächst kamen wir dabei in den Genuss der Unstrukturiertheit und der Party-Musik. Denn obwohl das Restaurant nur zu etwa drei vierteln belegt war, mussten wir gut eine halbe Stunde abseits der Speisetische in einer Art Lounge warten. Schließlich wollte man die Kellner und Köche ja nicht überfordern oder bei ihren Zigarettenpausen und Pläuschchen stören.

Als Nächstes kamen wir dann in den kulinarischen Genuss. Zum Trinken gab es Wasser (wofür wir bei der Hitze sehr dankbar waren) und Cola. Säfte oder zuckerfreie Getränke gab es nicht. Abgesehen von Bier vielleicht.

Wir bestellten je eine Pizza und der Pfarrer fügte der Bestellung noch jeweils ein Antipasta hinzu, bestehend aus „Rohem Fisch“, wie er sagte.

„Mögt ihr rohen Fisch?“, fragte er noch kurz.

„Ja!“, antworteten wir nickend und dachten dabei an Sushi.

Was kurz darauf kam, war natürlich kein Sushi. Warum hätte es das auch sein sollen?

Rohe Austern in Zitrone

Rohe Austern in Zitrone

Andre Länder, andre Sitten

Es war eine Schüssel mit rohen Krabben, die in einer Sauce aus Zitrone und Salz badeten, sowie für jeden einen Teller mit unterschiedlichen Muscheln. Ein Teil davon waren Miesmuscheln, die wir bereits von zahlreichen Muschel-Pasta-Gerichten her kannten. Ironischerweise hießen sie auf Italienisch „Cozze“, was man tatsächlich wie „Kotze“ ausspricht. Bislang kannten wir sie jedoch nur gekocht. Roh waren sie deutlich größer und glibbriger.

Außerdem befanden sich rosafarbene Muscheln auf dem Teller, die wir noch nicht kannten, sowie einige Austernschalen. Alle waren in Zitrone gebadet worden. In Norwegen hatten wir bereits von dieser Technik gehört, die dort mit Lachs verwendet wird. Die Zitronensäure zerstört die Molekülstruktur von Eiweißen auf ähnliche Art und Weise wie Hitze. Dadurch lassen sich mit Hilfe von Zitrone Fische und Muscheln sozusagen kalt Garen.

Kalt garen mit Zitrone

Noch einmal kurz zurück zu unseren Survival-Freunden: Wenn ihr in der Notsituation also eine Zitrone, aber kein Feuer bei euch habt und zudem einen starken Magen besitzt, dann kann auch dies eine Lösung sein.

In Filmen, bei denen Galen und Empfänge von reichen Leuten gezeigt werden, auf denen es Austern als spezielle Delikatesse gibt, sieht es immer so leicht aus. Man setzt die Schale an den Mund, macht ein kurzes Schlürfgeräusch und die Muschel ist verschwunden. In Wirklichkeit ist es jedoch bei weitem nicht so einfach. Denn die Muschel hängt, auch wenn sie tot ist, noch immer fest an ihrer Schale.

Schöne Momente am Strand

Wenn die Muscheln hier landen, sind sie nicht mehr essbar...

Wie isst man Muscheln richtig?

Unser Pfarrer löste das Problem sehr geschickt mit einem gekonnten Schwung mit der Gabel. Ich versuchte dasselbe und löste damit überhaupt nichts. Die Gabel glitt durch die Muschel, als wäre sie reiner Schleim. Was sie letztlich ja auch war.

Also versuchte ich die Methode, die ich aus den Filmen kannte und saugte den Flubber einfach mit dem Mund ein. Das ging auf soweit ganz gut. Eben bis zu jenem Punkt, an dem sie an der Verbindung mit ihrer Schale hängen blieb. Die einzige Lösung, die mir einfiel, war die Muschel hier mit den Zähnen abzukratzen. Das klappte bei den Miesmuscheln relativ gut. Bei den rosafarbenen war es deutlich schwieriger und bei den Austern kratzte man automatisch mit den Zähnen an der Unterseite der Schale entlang, wodurch man einiges an Kalkkrümeln in den Mund bekam.

Heiko entschied sich hingegen für eine deutlich brachialere Methode. Er packte die Muschel mit Daumen und Zeigefinger und riss sie aus ihrer Schutzbehausung.

Zumindest was die Austern betrifft haben wir später sogar noch eine Anleitung gefunden, wie man die Sache auch elegant lösen kann:

Geschmacksache

Der Vorteil davon, die Muscheln roh und nicht gekocht zu essen, lag laut unserem Pfarrer darin, dass sie so mehr nach Meer schmeckt. Unsere Geschmackszellen konnten diesen Vorteil allerdings nicht erkennen. Das ganze schmeckte erfrischend nach Zitrone, was so weit super war. Aber es hatte eben auch dieses typische Aroma, das man von Häfen her kennt.

Also nach einer Mischung aus Salzwasser und verwesendem Fisch.

  Spruch des Tages: Man gewöhnt sich offenbar an alles. 1. Tagesetappe: Distanz: 22 km; Höhenmeter: 60 m; Ziel: Pfarrhaus, Mirto Italien 2. Tagesetappe: Distanz: 125 km; Höhenmeter: 160 m; Ziel: Pfarrhaus, Cariati, Italien 3. Tagesetappe: Distanz: 19L km; Höhenmeter: 66 m; Ziel: Pfarrhaus, Ciró Marina, Italien 4. Tagesetappe: Distanz: 45 km; Höhenmeter: 140 m; Ziel: Zeltplatz auf einem Feld inmitten der Ortschaft, Crotone, Italien 5. Tagesetappe: Distanz: 15 km; Höhenmeter: 60 m; Ziel: Caritas-Station der Gemeinde San Domenico, Crotone Italien

Die Prophezeiung der weißen Büffelkalbsfrau

Geschichten um die weiße Büffelkalbsfrau gibt es überall auf der Welt und sie sind heute aktueller als je zuvor. Doch was genau hat es damit auf sich? Sind es nur alte, indianische Legenden, oder steckt vielleicht mehr dahinter? Was ist die wahre Botschaft, die durch die Geschichten vermittelt wird? Und was hat das alles mit uns persönlich zu tun? Diesen und einigen weiteren Fragen, sind wir in diesm artikel auf den Grund gegangen.

Die Lende einer besonderen Begegnung

Die Überlieferungen um die weiße Büffelkalbsfrau sind bereits weit älter als 1000 Jahre. Damals gab es bei den Lakota-Indianern in Nordamerika eine schwere Dürrezeit, die mit viel Hunger für die Indianer verbunden war. Dieser Hunger kam jedoch nicht daher, dass es in der Natur plötzlich keinen Reichtum mehr gab, sondern dass die Indianerstämme immer mehr in ihr Ego verfielen, so dass sich bei ihnen die gleichen Tendenzen breit machten, die auch unsere Gesellschaft ausmachen. Zuvor waren sie sich stets ihrer eigenen Göttlichkeit bewusst und lebten daher in einem vollkommenen Paradies. Nun aber wurde auch bei ihnen der Gegner stärker und sie wurden faul, habsüchtig und gierig, verloren das Urvertrauen und den Bezug zur Natur, bekamen immer mehr Angst und begannen schließlich, allem und jedem mit Feindseligkeit zu begegnen. Der Mangel, den sie aufgrund der Angst und des Nichtvertrauens nun im Herzen spürten, wurde ihnen auch von der Außenwelt gespiegelt und so kam es schließlich zu der Hunger- und Dürreperiode, die den Stämmen so sehr zu schaffen machte. Um einen Ausweg aus dieser Zeit der Schwere zu finden machten sich zwei Krieger auf die Suche nach Büffeln und begegneten dabei einem machtvollen Geistwesen, in Form einer anmutigen, wunderschönen und verführerischen Frau, die in weißes Wildleder gekleidet und eindeutig nicht von dieser Welt war. Einer der beiden Männer verfiel sofort in eine Gier und wollte dieses wunderbare Wesen für sich alleine besitzen. Mit gierigem Blick griff er nach der geheimnisvollen Frau und versuchte sie zu sich zu ziehen. Doch ehe er sie auch nur berühren konnte, löste sie sich in einen Nebel auf, der ihn einhüllte. Als der Nebel wieder verschwand und wieder die Frau erschien, war vom Krieger nur noch ein Haufen Knochen übrig. “Keine Angst”, sagte die Frau zum anderen Krieger, “Ich habe ihm nur genau das gegeben, um das er mich gebeten hat. Er wünschte sich, sein komplettes Leben wie einen einzigen Moment mit mir zu verbringen.

Die weiße Büffelkalbsfrau in der Legende.

Die weiße Büffelkalbsfrau in der Legende.

Die Überbringerin der sieben Traditionen

Der zweite Jäger hingegen erkannte, dass die Frau ein göttlicher Bote war und begegnete ihr mit Achtung und Respekt. Er wurde daraufhin beauftragt, in den Clan zurückzukehren und dort die Ankunft der Büffelfrau vorbereiten zu lassen, damit diese das Volk unterrichten und wieder auf den Weg in ihr eigenes Gottbewusstsein zurückführen konnte. Wenige Tage später erschien die Frau dem Clan und begann, ihr Versprechen in die tat umzusetzen. Sie lehrte sie, wieder auf ihre Intuition zu vertrauen, sich ans universelle Wissen anzuschließen und sich an die eigene Göttlichkeit zu erinnern. Dabei zeigte sie ihnen auch sieben heilige Riten, die von da an zu den zentralen Traditionen der Stämme werden sollten. Der Lakota-Stamm gab das Wissen an andere, verwandte Stämme weiter und mit der Zeit breitete es sich immer mehr aus, bis es schließlich alle nordamerikanischen Stämme erreicht hatte. Die Frau trug ihnen dabei auf, das Wissen und auch die Rituale sorgfältig zu hüten und zu bewahren, was immer auch kommen möge. Diese sieben Riten waren:

Zur Visionssuche an einem einsamen Platz im Wald.

Zur Visionssuche an einem einsamen Platz im Wald.

Die Schwitzhütte zur Reinigung von Körper, Seele und Geist, die oft auch als Vorbereitung für andere Rituale und Zeremonien dient. Wie der Sonnentanz, wird sie traditionell nur von Männern durchgeführt.

Die Visionssuche, bei der die Menschen in eine direkte Verbindung mit dem universellen Wissen treten konnten, in dem sie über mehrere Tage fastend und still an einem Baum saßen und so ihre Bitte oder ihre Frage nach außen trugen.

Die Olowanpi-Gesänge sind der Übergang vom Mädchen- ins Frau sein und der Willkommensruf der eigenen Weiblichkeit. Sie werden direkt nach der ersten Regel einer Frau in der ersten Mondphase zelebriert.

Der Sonnentanz ist eine der heiligsten indianischen Zeremonien.

Der Sonnentanz ist eine der heiligsten indianischen Zeremonien.

Der Sonnentanz, ein Initiationsritual für Männer, bei dem für vier Tage ohne Wasser, Nahrung und Schatten in der Sonne getanzt wird um so in eine tiefe, todesähnliche Trance zu fallen. Dabei haben die Tänzer sogenannte Piercings in der Haut, also Adler- oder Bärenkrallen, bzw. Holzpflöcke, die mit Schnüren an einem Baum befestigt sind. Das Ritual endet damit, dass die Haut reißt und sich die Tänzer so von den Schnüren befreien.

Das Seelenhüten, zur Segnung und Läuterung der Seelen der Ahnen und Verstorbenen, um so Seelenverstrickungen aufzulösen und zu erkennen, dass alles Liebe ist.

Die Verschwägerung, oder auch Blutsbruderschaft als Zeichen dafür, dass man eine tiefe Verbindung miteinander eingeht und letztlich eins ist. Hierbei geht es vor allem darum, die Beziehungen in alle Richtungen zu stärken und zu erkennen, dass es keine Individuen gibt, sondern dass wir alle Zellen eines großen Organismus sind.

Bei der Verschwägerung wird das Einssein mit einander deutlich gemacht.

Bei der Verschwägerung wird das Einssein mit einander deutlich gemacht.

Das Ballspiel, ist ein Spiel mit vier Mannschaften und vier Toren, die nach dem Medizinrad angeordnet sind und die vier Himmelsrichtungen repräsentieren.

Die Prophezeiung eines großen Umbruchs

es wird eine Zeit des Umbruchs kommen...

Es wird eine Zeit des Umbruchs kommen...

Bevor die Frau den Lakota-Stamm wieder verließ, kündigte sie an, dass sie nun für eine sehr lange Zeit nicht mehr auftauchen würde und den Stämmen vertraue, dass diese ihre Lehren und die damit verbundene Verantwortung ehrten und hüteten. Viele Jahrhunderte lang würden sie dies ganz in Ruhe tun können, doch es würde auch eine Zeit kommen, in der der Gegner in Form eines Fremden Volkes auftauchen und sie vor eine harte Prüfung stellen würde. Schließlich würde die ganze Welt in eine turbulente Zeit voller Umbrüche und Krisen fallen. Wenn dies soweit war, dann würde sie noch einmal auf die Erde zurückkehren und sich ihnen wieder zeigen, damit sie sie erneut auf das Kommende vorbereiten konnte. Diese turbulente Kriesenzeit wäre die Zeit kurz bevor die große “Reinigung der Erde” beginnen würde. Wenn diese Zeit erreicht war, würde sie der Natur und auch den Naturvölkern sowie allen Erdenhütern schützend und unterstützend zur Seite stehen. Ihre Ankunft würde dabei mit der Geburt mehrerer weißer Büffelkälber angekündigt.

Das Auftauchen kristallener Büffelschädel zeigt die Zeit des Umbruchs an.

Das Auftauchen kristallener Büffelschädel zeigt die Zeit des Umbruchs an.

Nachdem die Frau ihr Mentoring beendet hatte, verwandelte sie sich in einen Büffel, dessen Fellfarbe nacheinander in alle Farben des Medizinrades annahm: Gelb, rot, schwarz und letztlich weiß. Als sie schließlich weiß wurde, war aus dem ausgewachsenen Büffel ein Büffelkalb geworden, das im Wald verschwand. In den kommenden Wochen kehrten die Büffel zurück und die Hungersnot wie auch die Ego-Sinnkrise der Indianer war vorüber.

Die Zeichen der Rückkehr

Seit jener Zeit ist die Propherzeihung bei allen nordamerikanischen Indianerstämmen am Leben erhalten geblieben und seit dem Auftauchen der Kollonialisten in Amerika war ihnen klar, dass sich die Rückkehr der weißen Büffelkalbsfrau auf die heutige Zeit beziehen würde. 1994 wurde dann das erste weiße Büffelkalb geboren. Weiße Büffel sind extrem selten und kommen eigentlich nie vor. Wenn dann aber nur in Form von Albinobüffeln, also als Tiere mit einer Pigmentstörung, so dass sie keine Fellfarbe ausbilden können. Dieses Büffelkalb jedoch war kein Albino, sondern wirklich ein weißer Büffel. 2001, 2002 und 2005 wurden in den USA drei weitere solche Tiere geboren und für die Indianer war nun klar, dass die Zeit des Umbruchs und der Wiederkehr der weißen Büffelkalbsfrau gekommen war.

Der Ayers Rock ist eine der Fundstücke der Kristallschädel.

Der Ayers Rock ist eine der Fundstücke der Kristallschädel.

Zeitgleich fand man in Australien in einem trockenen Salzseegebiet zwischen dem Uluru (Ayers Rock) und den Orgas, die beide zu den heiligsten Kultstätten der Aborigines zählen, mehrere Tierschädel, die mit weißen Kristallen überzogen waren. Wie sie entstanden und warum sie so gut erhalten sind, ist aus wissenschaftlicher Sicht ein vollkommenes Rätsel. Einige der Schädel stammen wirklich von Büffeln, aber alle sind Schädel von Hornträgern. Wieso man die Schädel, inmitten von glitzernden Salzkristallen, überhaupt finden konnte ist ebenso ungeklärt, wie die Frage, wo der Körper der Tiere geblieben ist, und warum es sich bei den Kristallen auf dem Knochen um Bergkristall handelt, der nicht im geringsten mit den Salzen der Umgebung vermischt ist. Tatsächlich müssen die Schädel in einer Art Hohlraum gelegen haben und waren nicht mit Salz verkrustet odr verbacken. Warum sie nun an die Oberfläche kamen wo man sie dann in einer kilometerlangen Einöde aus unendlich vielen glitzernden Kristallen hat finden können, ist ebenfalls kaum erklärbar. All dies wird von Einheimischen überall auf der Welt ebenfalls als ein Zeichen für die baldige Rückkehr der Büffelkalbsfrau angesehen.

Die Prophezeiung erfüllt sich

In den Überlieferungen heißt es, dass die vier weißen Büffelkälber für die vier Beine des Büffelkalbsfrau stehen. Sie verkörpert das weibliche, gütige, wohlwollende und zulassende Prinzip von Mutter Erde. Mutter Erde ist der Aspekt des göttlichen Allbewusstseins, der sein unerschöpfliches Vertrauen in uns setzt, dass wir es schaffen unseren inneren Gegner aus eigener Kraft zu besiegen und wieder in die Harmonie zurückzukehren, so dass wir die Liebe ausdehnen können. Über viele Jahrhunderte und Jahrtausende hat sie es über sich ergehen lassen, dass wir sie treten, vergewaltgien, ausbeuten und zerstören, wobei wir uns immer weiter von uns selbst und von unserem wahren, göttlichen Sein entfernt haben. Die vier weißen Büffelkälber nun sind ihre vier Beine, die durch unsere Lernresistenz nach und nach ausgerissen wurden. Wenn alle vier auftauchen zeigt dies, dass nun die Zeit des großen Umbruchs und der Reinigung gekommen ist.

Die Prophezeihung der weißen Büffelkalbsfrau.

Die Prophezeihung der weißen Büffelkalbsfrau.

Doch was genau bedeutet dies?

Je mehr wir unser Urvertrauen und damit unser Gottbewusstsein verloren haben, desto mehr gewann unser Verstandesgegner die Oberhand, bis er uns schließlich fast vollständig einnehmen konnte, so dass wir aus Angst und Unvertrauen zu den Zerstörern unseres eigenen Lebensraums und unseres eigenen Lebens wurden. Auf diese Weise haben wir ein dichtes Netz aus “schwarzer” Energie, also “Angstenergie” um unseren Planeten gesponnen. Die weiße Büffelkalbsfrau, die das weibliche Prinzip von Mutter Erde verkörpert hat nun die Aufgabe, das Vertrauen in uns zu stärken, so dass wir wieder in Richtung Licht- und Liebesenergie gehen können. Doch es ist auch klar, dass dies alleine nicht ausreichen wird. So wie bei der ersten Begegnung der Büffelkalbsfrau mit den Kriegern, stecken auch in uns beide Parte, die beide auf ihre Weise behandelt werden müssen, damit es zur Liebesausdehnung kommen kann. Der Teil von uns, der glaubt, vertraut, erkennt und in seinem Gottbewusstsein ist, muss gestärkt und ausgebildet werden, so wie es die Lakota durch die Büffelkalbsfrau erfahren haben. Der Teil in uns, der dem Gegner verfallen ist, braucht jedoch einen klaren Faustschlag, um zu erkennen, dass seine Zeit nun endgültig vorbei ist. Und genau dies ist mit der “Vollständigen Reinigung der Erde” gemeint. Diese Reinigung wird in fast allen Kulturen und Überlieferungen prophezeit und dabei immer auf unser Zeitalter datiert.

Die Zeit des großen Umbruchs

Die Bibel spricht von der Apokalypse und dem jüngsten Gericht, die Maya von einem großen Umbruch, der mit dem Wechsel von 2012 begann und unzählige weitere Schriften sagen einen großen Umbruch für unser Zeitalter voraus. Im allgemeinen glauben wir dabei an einen Weltuntergang mit Feuer und Flammen, bei dem der Teufel höchst persönlich auf die Welt springt und uns mit seinem Dreizack ersticht. Das ist natürlich Blödsinn, denn gemeint ist mit der Apokalypse nicht das Ende und die totale Zerstörung der Welt, sondern eben eine Reinigung. Die Bibel spricht vom “Jüngsten Gericht”.

Befinden wir uns kurz vor einem großen Umbruch?

Befinden wir uns kurz vor einem großen Umbruch?

Was bedeutet dies?

Ein Gericht sorgt nicht dafür, dass alle gleichermaßen in die Verdammnis kommen, sondern zumindest im Idealfall dafür, dass jeder genau das bekommt, was er braucht um zu erwachen und um seinen Weg zu finden. Diejenigen, die bereits in ihrem Gottbewusstsein sind, bzw. die sich aktiv auf den Weg dorthin machen, bekommen die Unterstützung in Form einer Hilfestellung und einer beratenden Hand. Dies ist die Aufgabe der Büffelkalbsfrau. Diejenigen, die jedoch noch immer vollkommen in ihrem Ego-Verstand und ihrem Angstbewusstsein leben, brauchen jemanden, der ihnen mit einem ordentlichen Tritt in den Hintern zeigt, dass sie sich auf dem Holzweg befinden. Sie benötigen einen Schlag ins Gesicht, der sie dazu bringt, endlich aufzuwachen und ins Leben zu gehen. Und genau an dieser Stelle kommt Vater Universum ins Spiel. Der Legende nach wird auch er durch einen Büffel verkörpert, jedoch nicht durch einen weißen, friedlichen weiblichen, sondern durch einen roten Bullen, der sich nichts gefallen lässt, sondern jeden sofort in seine Schranken weist.

Das jüngste Gericht ist nicht der Untergang.

Das jüngste Gericht ist nicht der Untergang.

Auch für diesen Büffel wurde bereits ein kristalliner Schädel gefunden, jedoch nicht im australischen Salzsee sondern tief unter Wasser. Wo genau konnte ich leider bisher nicht in Erfahrung bringen. Dieser Kristall-Schädel ist mit Rauchquarzkristallen überzogen und wirkt daher rot. Auch dieser Fund gilt als ein Vorbote der Erfüllung der Prophezeiung. Wir haben uns von einer Spezies, die vollkommen im Gottbewusstsein lebte und eine wichtige Aufgabe als Erdenhüter und Erdheiler hatte, langsam aber kontinuierlich zu einem Volk von Erdzerstörern entwickelt, das fast nur noch dem Gegner folgt. Wir haben also nahezu den Punkt erreicht, an dem sich die Liebe maximal ausdehnen kann. Das „Gummiseil“, das uns mit unserem Gottbewusstsein verbindet, ist bereits bis zum Zerreißen gespannt. Innerhalb von nur 60 Jahren haben wir rund 90% aller Fischbestände ausgelöscht und jedes Jahr roden wir 1% aller Wälder.

Wie lange glauben wir, dass dies gutgehen kann?

Es ist nicht möglich!

Wir stehen am Scheideweg des Erwachens

Wir stehen also kurz vor dem Kipppunkt, der uns nur in zwei Richtungen führen kann. Entweder, wir wachen auf, erkennen dass alles Liebe ist und werden so zu Erdhütern und -heilern, oder aber wir halten weiter an unserer Angst fest und bekommen von der Schöpfung so sehr eine übergebraten, dass wir ebenfalls ins Erwachen kommen müssen.

Wir müssem uns entscheiden ob wir unserem Herzen folgen wollen oder nicht.

Wir müssem uns entscheiden ob wir unserem Herzen folgen wollen oder nicht.

Der zweite Weg bedeutet jedoch für einen Großteil von uns, dass er dabei stirbt und erst in Jenseits erkennt, das alles eine Illusion war. Es ist auch hier wieder wie in einem Traum. Wenn wir träumen halten wir den Traum zunächst für die Realität, doch wenn wir dabei aufmerksam sind und die Traumwelt als Traumwelt erkennen, dann können wir uns noch im Traum bewusst darüber werden, dass nichts von dem, was wir hier erleben real ist. Wir schlafen und träumen noch immer, doch ist es nun ein Traum in dem wir erwacht sind. Wenn wir zuvor einen Alptraum hatten oder einen Traum in dem wir Leid erfahren haben, dann erkennen wir nun, dass es das Leid nicht gibt und dass wir nichts zu fürchten brauchen. Wir werden nun also zu bewussten Schöpfern unserer Traumwelt und können uns selbst das Paradies erschaffen. Erkennen wir den Traum jedoch nicht und glauben bis zum Ende der Nacht daran, dass alles real ist, dann kommt unser Erwachen schließlich mit dem wirklichen Aufwachen aus dem Schlaf. Wir öffnen unsere Augen, merken, dass wir im Bett liegen und erkennen, dass alles nur eine Illusion war. Auch im Leben haben wir diese beiden Möglichkeiten. Entweder wir erkennen den Traum bereits im Leben und werden so zu erwachten Gottpartikeln, die sich ihrer wahren Natur bewusst sind, oder wir sterben und erkennen dann im Tod, das alles nur ein Traum war.

Ausbildung zum Heiler: Jetzt autodidaktisch mit unserem neuen Buch

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Mit der vollständigen Reinigung unserer Erde ist also eine Reinigung von unserem Ego- und Angstbewusstsein gemeint. Wir können uns also entscheiden, ob wir dieses Angstbewusstsein loslassen wollen, so dass es gehen kann und wir auf der Erde bleiben, oder ob wir daran festhalten wollen und unseren Lebenstraum gemeinsam mit ihm beenden.

Liebe ist das einzige, was existiert.

Liebe ist das einzige, was existiert.

Wie kann ich ins Erwachen kommen?

Du möchtest ebenfalls deine wahre Bestimmung finden und nicht länger ein Erstzerstörer sondern ein Erdheiler und Erdhüter sein, der sein volles Potential ausschöpft, aktiv und bewusst seine Welt und sein Leben gestaltet, der sich selbst und andere heilen und stärken kann, der in vollkommener Zufriedenheit und Glückseligkeit lebt und der ganz und gar weiß, wer er ist?

In unserer Gesellschaft erscheinen diese Ziele fast utopisch, doch letztlich sind sie nichts anderes, als unser Naturzustand. Der Weg zum Erdheiler und Erdhüter, also der Weg dahin, unserer wahren Bestimmung zu folgen, wird in den meisten Naturvölkern gleich von Beginn an, durch die Ältesten an die Kinder weiter gegeben. Bei uns hingegen ist es leider schwer, einen Mentor zu finden, der einen auf diesem Weg begleiten kann. Um euch dennoch so gut wie möglich dabei zu unterstützen haben wir einen Leitfaden entwickelt, der die ersten Schritte auf diesem Weg beschreibt, so wie ihn die indianischen Kinder beschreiten. Mehr zu unserem Buch und zu deinem eigenen Entwicklungsweg erfährst du hier.

Anfang April 2020 ist dazu die Neuauflage mit neuem Cover und Design erschienen: Darüber hinaus ist auch die ältere, klassische Version noch immer erhältlich: