Tag 537: Abendgespräche

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Tag 537: Abendgespräche

Tag 537: Abendgespräche

Noch 25 Tage bis zum Treffen mit Paulina!

Ehe wir uns versahen war es bereits kurz vor 21:00Uhr. Um neun sollte es Abendessen geben, also mussten wir uns beeilen um noch vorher duschen zu können und um es uns in unserem Zimmer ein bisschen gemütlich zu machen. Beim Abendessen setzen wir das Gespräch dann fort, wobei wir noch viele weitere spannende Dinge erfuhren. Nun waren wir zum ersten Mal alle versammelt: Die beiden Jungs, die ich gleich zu beginn kennengelernt hatte, Stefanie, Ludger, seine Frau und wir beide. Marcel, der kleinere der beiden Sanitäter wusste einiges über den Bosnienkrieg, der hier stattgefunden hatte. Er war jemand, der eigentlich nur das glaubte, was er selbst sah und nachvollziehen konnte, doch auch er konnte nicht leugnen, dass von Medjugorje eine besondere Kraft ausging. „Es klingt vielleicht banal,“ meinte er, „aber allein die Art, wie wir jedes Mal hier ankommen, ist etwas besonderes. Jeder kommt einfach irgendwann und es wird nichts vorher abgesprochen. Außerdem haben wir den ganzen Tag dienst und es kann immer sein, dass irgendetwas passiert, wo alle unterwegs sein müssen. Trotzdem bin ich noch nie hier angekommen, ohne dass ich nicht empfangen wurde. Die anderen auch nicht. Selbst in der stressigsten Zeit ist immer genau in dem Moment, in dem ein neuer kommt, jemand da, der ihn in Empfang nehmen kann. Klar kann das Zufall sein, aber seltsam ist es schon!“

Über die Vorkommnisse in Medjugorje kamen wir auf das Thema Naturmedizin und auf die verschiedenen Erlebnisse, die wir mit den Medizinleuten machen durften. Erlebnisse, die auf herkömmliche Art ebenso unerklärlich waren. Dabei kamen wir dann auch auf Hypnose zu sprechen. Ludger erzählte uns, dass er in seiner Militärzeit einen sehr guten Hypnotiseur kennengelernt hatte, der mit den Kameraden allerlei Späße getrieben hatte. Dabei hatten sie an einem Abend auch einmal ausprobiert, ob es möglich war, jemanden durch Hypnose dazu zubringen, einem anderen Menschen schaden zuzufügen. Natürlich hatte der Versuch in einem Rahmen stattgefunden, in dem nichts passieren konnte. Der Hypnotisierte bekam eine Waffe in die Hand, von der er nicht wusste, dass sie nicht geladen war, und sollte damit auf einen anderen schießen. In dem Moment, in dem sein Finger den Abzug berührte erwachte er aus der Hypnose und warf völlig entgeistert die Waffe weg. Heiko hatte selbst einmal an einem ähnlichen Experiment teilgenommen und auch dabei hatten sie herausgefunden, dass man durch Hypnose niemanden dazu bringen konnte, einen Schaden anzurichten. Jedenfalls nicht direkt. Es gab eine Möglichkeit, diesen Schutzmechanismus unseres Gehirns zu umgehen. Die Hypnose endet nämlich nur dann, wenn der Betroffene merkt, dass er etwas Negatives tun soll. Glaubt er, dass er dem anderen durch seine Handlungen hilft, funktioniert der Schutzmechanismus nicht. Man könnte also jemanden dazu bringen, einem anderen eine Bombe zu überreichen, solange der Hypnotisierte glaubt, dass es sich dabei nicht um eine Bombe sondern um etwas handelt, das der andere dringend braucht.

Vom Thema Hypnose wechselten wir dann wieder zurück zum Krieg in Bosnien, über den Marcel noch einiges zu berichten hatte. Aus irgendeinem Grund hatten einige verschiedene Großmächte ein relativ starkes Interesse an dem kleinen Land. Neben den USA, die das Land ja überhaupt erst erschaffen hatten, waren da unter anderem die Türkei und Russland. Russland war es wohl auch, das Serbien in der Vergangenheit immer wieder angestachelt hatte, um kriegerisch aktiv zu werden. Doch noch immer blieb die Frage nach dem Warum. Was wollten alle von dem kleinen, fast menschenleeren Bergstaat? Marcel vermutete, dass es an der zentralen Lage im Balkan lag. Aus militärstrategischer Sicht war also zumindest die Lage des Landes nicht uninteressant. Außerdem hatte vielleicht auch gerade der Umstand, dass das Land so leer und unzugänglich war gewisse Vorteile. Es bot beispielsweise viel Platz, um Schmugglerware zu verstecken und nach Europa zu bringen. Möglicherweise war Bosnien daher auch als Umschlagplatz für Drogen- und Menschenhandel gefragt. Dafür sprach, dass die Nato-Truppen während des Krieges sehr aktiv waren, wenn es darum ging, Bordelle und Prostitutionsringe aufzubauen. Auch in Sachen Kinderpornografie sollen sie recht fleißig gewesen sein. Bei seinen Reisen von Deutschland nach Medjugorje und zurück hatte er selbst einmal einen Fall mitbekommen, der ihm zu Denken gegeben hatte. Er hatte in einem Reisebus gesessen in dem auch eine ganze Menge junger, schöner Frauen unterwegs waren. Als sie an die Grenze kamen, wurden alle Fahrgäste genauestens von den Grenzbeamten kontrolliert und mussten ihre Pässe abgeben, damit diese registriert werden konnten. Alle, außer die besagten Damen. Sie wurden von den Beamten vollkommen ignoriert.

Dafür stieg ein gutgekleideter Herr aus dem Bus, sprach mit einem der Beamten und steckte ihm ein dickes Bündel mit Geldscheinen zu. Marcel konnte die beiden von seinem Fensterplatz aus genau beobachten und sah, dass es sich bei den Scheinen um 100€-Scheine handelte. Menschenhandel schien hier also wirklich ein florierendes Geschäft zu sein. Doch als Hauptgrund für den Krieg schien es uns noch immer nicht besonders plausibel. Noch etwas war auffällig. Marcel erzählte von einem Soldaten, den er einmal getroffen hatte. Dieser hatte ihm von seiner Kriegszeit berichtet und dabei mehr oder minder damit geprahlt, von welchem Berg aus er immer auf die Leute geschossen hatte. Dabei hatte er sich auf einen Berg bei Split bezogen. Nach dem, was wir bislang von den Einheimischen erfahren hatten, hatte es bei Split jedoch nie einen Krieg gegeben. Jedenfalls nicht diesen. Hier kamen die Soldaten oder auch die Zivilisten her, um sich zu sonnen. Geschossen wurde hier nicht. Warum also wurde es erzählt? Hier in diese Region kamen damals auch viele Flüchtlinge, was ja ebenfalls keinen Sinn gemacht hätte, wenn hier auch Kämpfe stattgefunden hätten. Marcel bestätigte übrigens auch eine Beobachtung, die wir selbst mehrere Male gemacht hatten. Aus irgendeinem Grund schien sich hierzulande seit Kriegsende so gut wie nichts zu bewegen. Die verlassenen Häuser blieben verlassen, das Zerstörte wurde nur langsam wieder aufgebaut, wenn überhaupt. Südlich von Medjurgorje gibt es noch immer ein Flüchtlingslager, das Marcel im letzten Jahr einmal besucht hatte. Er hatte dabei einige Fotos gemacht und sie anschließend mit Archivfotos verglichen, die direkt nach Kriegsende geschossen wurden. Sie waren nahezu identisch. Seither hatte sich dort nichts verändert. Der Krieg war nun jedoch schon seit fast 20 Jahren vorbei. Zwanzig Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges war in Deutschland kaum noch etwas von den Zerstörungen sichtbar. Was war hier also anders? Eine Ursache schien die Resignation der Menschen zu sein. Der Feuerwehrmann, der uns vor einigen Tagen auf den Hof seiner Eltern eingeladen hatte, hatte uns davon ebenfalls berichtet. Vor dem Krieg war es ein wohlhabender und gut gepflegter Hof gewesen, doch der Krieg habe alles zerstört. Was genau er dabei mit „alles“ meinte wussten wir nicht. Die Gebäude waren es jedenfalls nicht, die standen noch in ihrem Urzustand. Dennoch war der Hof seither immer mehr verkommen und niemand konnte sich mehr aufraffen, ihn wirklich zu pflegen. Auch eine andere Frau, die uns vor einiger Zeit begegnet war meinte, dass die Jugoslawen egal welchen Ursprungs früher einmal ein fröhliches und lebensfrohes Volk gewesen waren, dass dies seit dem Krieg jedoch fast vollkommen verloren gegangen war. Und dann kamen natürlich auch noch die Rückschläge von anderer Seite hinzu, wie beispielsweise die große Sintflut im letzten Jahr. Viel von dem, was wieder aufgebaut worden war, wurde durch den Dauerregen und die damit verbundene Überschwemmung wieder zerstört.

Gleichzeitgig befand sich die Regierung durch die Dreigeteiltheit zwischen Moslem, Serben und Kroaten noch immer in einem Zustand der Handlungsunfähigkeit. Auf dem Land spielt das keine Rolle, aber in den Städten kriselt es dadurch noch immer. Marcel erzählte uns von einer neuen Bewegung unter den Jugendlichen, die die handlungsunfähige Regierung unter Druck setzen und zu einer Reform bewegen wollte. Ihre Methoden waren dabei vielleicht etwas fragwürdig, denn sie verschafften sich die Aufmerksamkeit unter anderem dadurch, dass sie Regierungsgebäude in Brand steckten. Aber ihre Absichten und ihre Vorstellungen waren nobel und Marcel sah in ihnen die größte Hoffnung auf eine positive Veränderung, die Bosnien gerade hatte.

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Tag 577: Immer Ärger mit dem Pilgerwagen

Schließlich erfuhren wir auch noch einige interessante Fakten über den Malteserorden selbst. Bislang hatten wir nicht einmal gewusst, dass es sich dabei um einen richtigen Orden handelte. Ich hätte es eher für einen gemeinnützigen Verein gehalten, ähnlich dem DLRG oder der Bergwacht. Rechtlich betrachtet gibt es auch verschiedene Malteser-Vereine, doch in seinem Ursprung waren es Mönche. Der Malteser-Orden wurde zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem gegründet um sich dort um die Gesundheit der Pilger zu kümmern. An dieser Aufgabe hat sich seither nichts geändert und das ist auch der Grund, warum die Malteserstation hier in Medjugorje errichtet wurde. Auch hier kümmern sie sich um verletze, kranke oder vermisste Pilger, wenngleich natürlich auch die Einheimischen versorgt werden. Alle deutschen Helfer sind dabei ehrenamtlich tätig. Sie bekommen lediglich die Unterkunft gestellt, müssen sich aber selbst verpflegen und opfern ihre Urlaubszeit für ihren Dienst, der von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends dauert. Lediglich die einheimischen Ärzte sind hauptberuflich und entgeltlich für den Orden tätig. Was jedoch vollkommen neu für uns war, ist dass die Malteser der einzige noch existierende autonome Orden der Welt sind. Das bedeutet, dass sie genau wie der Vatikan nicht nur eine Organisation, sondern auch ein eigener Staat sind. Fast niemand weiß davon, aber der Hauptsitz der Malteser in Rom ist vor dem Vatikan und vor der City of London der wirklich kleinste Staat der Welt. Es ist also fast ein bisschen ärgerlich, dass wir es verpasst haben, ihn zu besuchen, als wir in Rom waren. Wobei man sagen muss, dass wir daran vorbeigelaufen sind.

Damit ist der Großmeister des Ordens nicht nur der Ordensführer sondern auch ein Staatschef. Faktisch hat der Orden in vielen Ländern überall auf der Welt eigene Botschaften und unterhält diplomatische Beziehungen mit einer Vielzahl von Nationen. In Bosnien gab es dadurch allerdings auch einige Probleme, da die muslimischen Parteien kein Interesse am Einfluss eines katholischen Staates in ihrem Land hatten.

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Tag 707: Zurück in Europa

Ehe wir uns versahen war es bereits kurz vor Mitternacht. Stefanie hatte sich schon vor einiger Zeit verabschiedet und war zu Bett gegangen. Auch für uns wurde es Zeit, denn wir wollten zumindest noch Stichpunkte von dem festhalten, was alles so passiert war. Außerdem hatten wir erfahren, dass die Straße, die wir am kommenden Tag einschlagen wollten, eine Erfindung von Googlemaps war und in der Realität nicht existierte. Wir brauchten also noch einen Alternativplan.

Beim Verabschieden sprachen wir mit Ludger noch einmal kurz über seinen persönlichen Bezug zu Medjugorje. Er und seine Frau kamen nun seit zehn Jahren jeden Sommer hierher und blieben für einen Monat. Viele Male hatten sie schon überlegt, ob es nicht vielleicht das letzte Mal gewesen sein sollte, doch dann waren sie trotzdem wieder gekommen. Es fühlte sich einfach immer wie ein nachhause kommen an. Nur ein einziges Mal war es anders gewesen. Vor zwei Jahren war der Touristentrubel so groß, dass Ludger den Frieden, den er hier so mochte zunächst nicht spüren konnte. Es dauerte eine weile, bis er sich eingefunden hatte.

Seine Frau Inge berichtete uns beim Frühstück am nächsten Morgen etwas ähnliches. Auch sie mochte diesen Platz sehr, doch der Tourismus war jedes Jahr schlimmer geworden und machte viel von der eigentlichen Kraft des Platzes kaputt. Vor zehn Jahren war Medjugorje nichts weiter als ein ruhiger kleiner Ort gewesen, der Menschen Hoffnung gab. Nun war es die größte Touristenattraktion des Landes. Und mit jedem Jahr ging es schneller. Auch die Einheimischen bedauerten dies, doch gleichzeitig trieben sie die Entwicklung voran, weil sie hofften, so auch etwas vom großen Kuchen abzubekommen. Nach und nach wurde hier deshalb alles versilbert, das irgendwie lukrativ aussah. So gab es ganz in der Nähe des Dorfes einen sehr schönen Wasserfall, den man früher nur über einen schmalen Trampelpfad erreichen konnte. Später hatte es dann einen Feldweg, dann eine Straße und schließlich sogar ein kleines Dorf mit Restaurants und Souvenirläden an diesem Wasserfall gegeben. Dann folgte ein Großparkplatz, damit auch Reisebusse das Naturschauspiel anfahren konnten, ohne dass die Gäste lange laufen mussten. Und seit dem letzten Jahr kostete die Besichtigung der Wasserfälle sogar Eintritt.

Nach dem Essen wollten wir eigentlich aufbrechen um weiter zu ziehen, doch wie verquatschten uns noch fast bis zum Mittag. Marcel gab uns einen Zettel mit verschiedenen Kontakten, überall auf der Welt und erzählte uns noch eine interessante Geschichte über den Irak. Homosexualität ist dort noch immer unter Todesstrafe verboten, aber gleichzeitig wird Transsexualität als Krankheit anerkannt. Ein Mann, der sich also als Frau fühlt, kann sich umoperieren lassen, um sich so zu heilen. Die Kosten für die Operation werden dabei sogar übernommen. Viele Homosexuelle, die ihre Sexualität leben wollen, lassen sich daher einer Geschlechtsumwandlung unterziehen, da sie so der Gefahr einer Hinrichtung entgehen.

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Als wir es schließlich schafften uns doch von unseren neuen Bekannten loszureißen, stand die Sonne bereits fast im Zenit. Wir schafften es gerade bis hinter die Stadtgrenze von Medjugorje, bevor wir an einem Imbiss unsere Mittagspause einlegten. Reden macht schließlich auch Hunger.

Der Rest des Weges war leider nicht mehr allzu schön. Da unser Bergpfad ein Mythos war, mussten wir wieder an der Hauptstraße entlang, bis wir in einer kleinen Stadt namens Capljina ankamen. Man spricht sie Tschaplina aus, was ein unverhältnismäßig schön klingender Name für eine so hässliche Stadt ist. Sie bestand nur aus grauen Betonklötzen und einer Kirche. Diese aber erwies sich als äußerst hilfreich, denn sie wurde von einem Franziskanerorden geführt. Der Mönch, der hier die Leitung hatte, war ein überaus entspannter und angenehm lockerer Zeitgenosse, der uns auf unsere Frage nach einem Kommunionsraum gleich ein Hotelzimmer buchte. Später wanderten wir dann noch einmal durch die Stadt, in der Hoffnung, ein wenig zum essen zu bekommen und ein paar Fotos machen zu können. Beides blieb allerdings ohne jeden Erfolg. Dafür prellte sich Heiko seine große Zehe an einer Steinplatte, die aus dem Gehsteig ragte. Das arme Ding wurde sofort dick und blau und Heiko hatte einen Moment lang Angst, dass sie gebrochen sein könnte. Die Zehe natürlich, nicht die Steinplatte. Gebrochen war sie zum Glück nicht, aber sie schmerzte dennoch einige Tage lang.

Spruch des Tages: Jeder erlebt sein eigenes Medjugorje

Höhenmeter: 240m

Tagesetappe: 21 km

Gesamtstrecke: 9693,77 km

Wetter: leicht bewölkt aber warm

Etappenziel: Zeltplatz auf einem Hof am Berghang, Trncina, Bosnien und Herzegowina

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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