Tag 2: Der Ruf der Wildnis

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Tag 2: Der Ruf der Wildnis

Tag 2: Der Ruf der Wildnis

Auch wenn es uns mit aller Macht hinaus in die Natur treibt, wollte uns Nürnberg noch nicht so schnell gehen lassen. Denn vor unserer Weiterreise  gab es noch einiges an organisatorischen Aufgaben zu erledigen. Unsere kleine Kamera, die bislang noch immer nackt und ungeschützt in unserer Tasche lag, hat nun eine Hülle bekommen und unsere Wagen wurden mit schönen Bannern mit www.lebensabenteurer.de geschmückt. Das wichtigste Treffen des Tages war jedoch mit Josephine, Ninfa und Konstantin. Mit ihnen zusammen haben wir ein Projekt ausgearbeitet, mit der unsere Reise bald noch mehr bewirken wird, als wir uns zuvor vorstellen konnten. Konstantin wird eine Organisation ins Leben rufen, mit der er Urwaldflächen, Reservate von Naturvölker und Naturgebiete vor der Zerstörung durch den Zivilisationsmenschen schützt. Mit jedem Kilometer den wir laufen können dann immer größere Naturflächen geschützt werden. Auf diese Weise können wir für alles, was wir unterwegs vom Universum erhalten immer auch etwas zurückgeben.

Unsere Stimmung gleicht noch immer in fast allen Bereichen dem Wetter. Hin und wieder klart sie auf und dann kommt unser sonniges Gemüt mit Freude und Humor durch. Doch die meiste Zeit ist sie noch immer genauso bedeckt wie der graue Himmel. Auch unsere Trauer- und Melancholie Phasen, die immer wieder auftauchen, passen zu den Regenschauern. Die Erschöpfung der letzten Wochen hängt uns noch immer tief in den Knochen und wird wohl auch noch eine Weile brauchen, bis wir sie ganz aus uns herausgelaufen haben. Je mehr wir hier unterwegs sind, desto deutlicher spüren wir, dass die Großstadt zurzeit kein Ort für uns ist. Die grauen Mauern und der graue Asphalt sind einfach nicht die richtige Kulisse um einen Aufzumuntern. Auch die Hektik und der ununterbrochene Lärmpegel helfen uns nicht gerade noch dabei, unsere innere Ruhe und Entspanntheit zurückzufinden. Klar ist es die höchste Kunst der Meditation, inmitten des größten Trubels in seiner Mitte zu bleiben, aber es ist ja erst unser zweiter Tag und da will es uns noch nicht so recht gelingen. Dementsprechend freuen wir uns schon darauf, morgen die ersten Wälder zu durchqueren und der Stadt den Rücken zu kehren.

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Tageskilometer: 18km

Gesamtkilometer: 57km

Bewertungen:

 
53
Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

2 Kommentare:

  1. Oliver 4. January 2014 um 20:33 - Antworten

    Hi Jungs, falls eure Route nach Nbg Dinkelsbühl kreuzt , dann ist bei uns Schlafgelegeheit warme Dusche und Essen vorhanden. Vg Oli

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