Tag 370: Wahre Weihnachten

///Tag 370: Wahre Weihnachten

Tag 370: Wahre Weihnachten

Tag 370: Wahre Weihnachten

Heiligabend ist nun bereits 13 Tage her, doch heute haben wir nun wirklich Weihnachten gefeiert. Der 6. Januar ist in Italien ebenfalls ein Feiertag und der Abschluss der Weihnachtszeit. Es ist der Tag an dem das Eintreffen der drei heiligen Könige im Stall von Bethlehem gefeiert wird. Doch wie sich herausstellte ist das nicht überall auf der Welt gleich. Es gibt auch Regionen, an denen die Geburt von Jesus heute gefeiert wird. Und in solch eine Feierlichkeit sind wir am Abend per Zufall mitten hineingeraten.

Doch am Morgen ahnten wir noch nichts von alledem. Wir rollten uns gemütlich aus den Betten und verließen unser Kloster. Den Mönch, der uns am Abend empfangen hatte, sahen wir nicht mehr. Überhaupt schien niemand anwesend zu sein und so verschwanden wir ohne ein Wort des Abschieds. Wieder wunderten wir uns darüber, wie wenig Kontakt wir im Schnitt zu den Klöstern hatten, die uns einluden.

Dafür hatten wir einen intensiveren Kontakt zu drei Obdachlosen, die unten an der Hafenpromenade saßen. Einer von ihnen versuchte gerade ein Zelt zusammenzulegen. Es war eines von diesen Wurfzelten, auf dessen Verpackung so verführerisch groß „Aufgebaut in nur 2 Minuten“ steht. Doch mit dem Zusammenlegen wird vorsorglicher Weise nicht geworben, denn dies ist fast unmöglich. Der arme Mann hatte noch nicht einmal genügend Alkohol intus um ruhige Finger zu haben und war bereits kurz vor dem Durchdrehen. Eine Frau und ein anderer Mann versuchten abwechselnd ihm zu helfen, doch sie machten die Sache nur noch schlimmer. Heiko erinnerte sich daran, dass er sich auf seiner Steinzeittour viele Morgende mit dem Zusammenlegen eines ähnlichen Zeltes herumgeärgert hatte, das seiner damaligen Freundin gehörte.

„Meinst du, wir sollten ihm helfen?“ fragte er deshalb.

Ich hatte nichts dagegen und so standen wir wenige Sekunden später mit den widerspenstigen Konstrukt aus Zeltplane und Glasfaserstangen in der Hand auf dem Gehsteig. Der Trick war es, die Stangen, die insgesamt zu zwei großen Ringen verbunden waren, so zu verdrehen, dass sie sich als acht kleine Kreise übereinanderlegten, die genauso groß waren, dass sie in die Verpackung passten. Doch egal wie wir es auch drehten und wendeten, sie wollten einfach nicht so wie wir. Die Obdachlosen hatten sich derweil auf eine Bank zurückgezogen und beobachteten amüsiert das Schauspiel, das wir ihnen boten. Zum Glück hatten sie genau für solche Fälle ausreichend Bier dabei. Es dauerte nicht lange und wir hatten sie vollkommen vergessen. Wir hatten hier eine Herausforderung angenommen und die wollten wir nun auch lösen! Heiko und Tobias im Kampf gegen das Zelt der Widerspenstigkeit. Stirb du Biest! Gegen uns hast du keine Chance, also leg dich lieber gleich selbst zusammen, als zu versuchen, dich mit uns anzulegen!

Doch das Zelt war da anderer Meinung! Es machte einen auf großen Krieger, der sich einfach nicht bändigen lassen wollte. Am Ende stand es 1:0 für das Zelt und wir mussten geschlagen den Rückzug antreten. Es war einfach unmöglich. Hätte der obdachlose Zeltbesitzer nicht irgendwann selbst eingegriffen und uns das Zelt aus der Hand genommen, dann würden wir wahrscheinlich noch immer an der Promenade stehen und die Stangen biegen. Oder aber wir hätten das Zelt in tausend Stücke gerissen, die Stangen auf der großen steinernen Columbus-Statue zerschlagen und alles ins Meer geworfen. Es war also eine weise Entscheidung des Obdachlosen gewesen und zu erlösen. Wurfzelte sind offensichtlich etwas für Menschen mit mehr Geschick.



Der Weg führte uns zunächst weiter an der Küste entlang bis zu einer kleinen Dönerbude, die von einem pakistanischen jungen Mann geleitet wurde. Bei ihm bekamen wir den leckersten und größten Dönerteller seit gut einem halben Jahr! Allein dafür hat sich der Weg hier her schon gelohnt. Der Imbissbudenleiter war vor sechs Jahren aus Pakistan hier her gezogen, weil ein Großteil seiner Familie hier lebte. Doch jetzt suchte er sich bereits nach einer neuen Heimat um. In Italien war es auch für ihn durch die Wirtschaftskrise schwer geworden. Und das obwohl er mitten in einem Touristengebiet lebte. Er wollte daher wahrscheinlich nach Deutschland oder in die Schweiz ziehen und war begeistert davon, ein Testurteil von zwei Deutschen zu bekommen. Unseren Segen hatte er jedenfalls. Damit würde er auf jeden Fall Erfolg haben.

Frisch gestärkt konnten wir uns nun an den Aufstieg wagen. Als wir Genova erreicht hatten, hatten wir auch den nördlichsten Punkt des Mittelmeeres zwischen Spanien und Italien erreicht. Nun ging es auf der Ostseite wieder nach Süden und das änderte auch das Landschaftsbild der Küste. Die Klippen waren hier steiler und höher und sie führten noch direkter ins Meer. Daher konnten wir nun nicht mehr einfach an der Küste entlang wandern. Es war eher wieder wie auf dem Camino del Norte. Die Städte und größeren Ortschaften lagen allesamt in den Buchten und Tälern auf knapp über Null Höhenmetern. Dazwischen erhoben sich die Berge, die man überwinden musste, wenn man von einem Ort in den nächsten wollte. So war es auch hier. Erst ging es gut 300 Höhenmeter bergauf, dann genauso viel wieder bergab. Hier erreichten wir ein kleines Dorf mit einer großen Kirche. Leider gab es keinen Pfarrer dazu und auch nach einer ausgedehnten Mittagspause wollte noch immer keiner auftauchen. Egal wie sehr wir uns auch schon auf Feierabend eingestellt hatte, wir mussten noch einmal einen neuen Anstieg antreten. Dazu ging es nun wieder rund 300 Höhenmeter nach oben und anschließend wieder nach unten.

Die Stadt in der nächsten Bucht hieß Chiavari und war so groß, dass es schon wieder schwierig wurde. Die ersten drei Kirchen, sowie ein Franziskanerkloster lehnten uns ab, mit der Begründung dass sie A keinen Platz hätten und B dass es ja genügend andere Gemeinden in dieser Stadt gäbe.

„Ich kann euch leider nicht sagen, wer euch hier aufnehmen kann!“ erklärte uns der Mönch, „Die Gemeinden hier sind alle unabhängig von einander und haben nichts miteinander zu tun. Daher weiß ich auch nichts von den anderen und kann euch nicht weiterhelfen. Ihr müsst euch einfach durchfragen!“

Wie Bitte? Die Gemeinden in dieser Stadt haben so wenig miteinander zu tun, dass man nicht einmal weiß, an wen man Pilger schickt und an wen nicht? Gehören diese Leute nicht alle zur gleichen Kirche?

Schließlich kamen wir an die Kathedrale, der auch ein Priesterseminar angegliedert war, also eine Art Internat für zukünftige Pfarrer. Hier wurden wir zwar nicht direkt abgewimmelt, dafür aber um eine gute Stunde vertröstet, denn man müsse den Seminarleiter fragen und der sei gerade nicht im Haus.

In einer guten Stunde würde es 17:15 Uhr sein und damit stockdunkel. Ein bisschen riskant für ein vages „Vielleicht“.

Also suchten wir weiter nach einer anderen Alternative. Der 6. Januar war hier zwar ein Weihnachtsfeiertag, hatte mit der Art von Weihnachten wie wir sie uns vorstellen jedoch wenig zu tun. Es war eher vergleichbar mit den spanischen Ferrias, den Stadtfesten und Jahrmärkten, bei denen es hauptsächlich um laute Musik, Fahrgeschäfte und Blinkelichter ging. Am Hafen befand sich ein großer Jahrmarkt und in der Stadt waren überall Veranstaltungsplätze aufgebaut, auf denen Tanzshows und ähnliches vorgeführt wurden. Können und Talent zählte dabei ganz offensichtlich nicht zu den Auswahlkriterien für die Künstler. Die meisten wirkten eher kläglich. Doch dieses Manko kompensierten sie durch Lautstärke. Das absolute Highlight war ein Platz auf dem gleich drei verschiedene Tänze mit drei komplett unterschiedlichen Musikrichtungen aufgeführt wurden. Und das direkt nebeneinander, so dass man alle drei gleichzeitig sehen und natürlich auch hören konnte. Die einzige Gemeinsamkeit, die von den Tönen aus den unterschiedlichen Boxen ausging, waren die Störgeräusche der Übersteuerung. So schnell wie möglich suchten wir das Weite.

Dabei stolperten wir zufällig über eine kleine unauffällige Kirche in einer Seitenstraße, die als potentieller Schlafplatz recht vielversprechend wirkte. Die Kirche selbst war leer, doch von ihr aus kam man in einen Nebenbereich und dort herrschte ein ordentliches Treiben.

Es war eine ukrainische Gemeinde, die hier, wie wir später erfuhren, ihr Weihnachten feierte. Denn in der Ukraine ist die Geburt von Jesus nicht am 24. Dezember sondern wirklich erst am 6. Januar. Der Pfarrer war ein junger Mann mit langen schwarzen Haaren, der sich gerade auf die heilige Messe vorbereitete. Unwissend wie ich war platzte ich natürlich erst einmal mitten in seine Stille-Phase hinein. Eine kleine Frau mit dunklen Haaren zog mich zurück und klärte mich mit einer lustigen Mischung aus Deutsch, Ukrainisch, Italienisch, Englisch und Pantomime darüber auf, dass ich noch ein paar Minuten warten müsse. Schließlich kam der Pfarrer in einem festlichen, weißen Gewand aus seinem Verschlag, schritt durch den engen Gang an uns vorbei und betrat ein anderes Zimmer, das bis unter die Decke vollgestopft war mit wartenden Menschen.

„Fünf Minuten!“ wiederholte die kleine Frau und lächelte mich an.

Sie hatte nicht übertrieben. Nach einigen Liedern, einer Kurzen Ansprache und einem Gebet war der offiziell Teil des Abends vorüber und der lustige begann. Einen Schlafplatz konnte uns der Pfarrer leider nicht anbieten, da die Kirche nicht ihm unterstellt war. Es hatte keine eigene Gemeinde, sondern durfte lediglich die Räumlichkeiten für einige Feste und Gottesdienste der ukrainischen Gemeinde nutzen. Dafür wurden wir jedoch zum Essen eingeladen. Wir überlegten einen Moment und nahmen die Einladung dann dankend an. Es war jetzt eh nur noch eine halbe Stunde hin, bis wir vom Priesterseminar eine Antwort bekamen, also konnten wir auch darauf vertrauen, dass sie uns nahmen und die Zeit jetzt für ein Abendessen nutzen.

Wir bereuten die Entscheidung nicht! Bislang wusste ich noch nicht viel über die Ukraine, aber heute Abend ist sie auf der Sympathieskala der Länder, die wir noch bereisen wollen deutlich nach oben gestiegen. Es war ein völlig anderer Kontakt als der, den wir in der letzten Zeit mit den Einheimischen hier hatten. Der kleine Raum wurde von einem großen Tisch beherrscht, der über und über mit sonderbarem Essen eingedeckt war. Jeder aus der Gemeinde hatte etwas dazu beigesteuert und es waren lauter Spezialitäten aus der Ukraine. Dazu gehörten verschiedene Salate, Krautsalate, Kohlrouladen, sonderbare Kartoffelteigtaschen, die doch nicht so weizenfrei waren, wie man uns versicherte, verschiedene Arten von Fisch, Aal-Stückchen und vieles mehr, dass ich jetzt gar nicht beschreiben kann. Rings um den Tisch drängten sich die Leute. Einige saßen, andere Standen oder lehnten an den Wänden. Der Pfarrer stellte uns kurz vor und kündigte an, dass wir für den Abend nun die Gäste seien und sofort wurden wir von der gesammelten Truppe adoptiert. Wir bekamen Teller in die Hände gedrückt, die bereits mit bis zum Rand mit den exotischen Speisen gefüllt waren, noch ehe wir überhaupt realisiert hatten, was mit uns geschah. Dann schob man uns zwei Stühle zurecht und wir begannen zu mümmeln. Einiges war gewöhnungsbedürftig, aber alles schmeckte auf seine Art sehr lecker. Am meisten faszinierte uns jedoch, dass es mit Ausnahme der Teigtaschen und etwas Brot, sowie einigem Süßgebäck zum Nachtisch fast nur mit gesunden Zutaten zubereitet wurde. Es gab viel Gemüse, Rote Bete, Kohl, Fisch, Vollkornreis aber keine Milchprodukte, kein Schwein und so gut wie kein Weizen. Immer, wenn eine Speise auf unseren Tellern fast leer gegessen war, dann kam jemand vorbei und tat uns etwas neues auf. Es war wie im Schlaraffenland. Wie oft hatten wir uns in Spanien und auch in Italien gefragt, wie die Menschen bloß satt werden konnten, wenn sie aßen wie die Spatzen. Dieses Problem gab es hier nicht. Hier wurden wir fast gemästet. Und als wir schließlich alles ablehnten, weil wir kurz vorm Platzen waren, bekamen wir zum Nachtisch jeder noch einen großen Becher mit Obstsalat.

Die Stimmung war ausgelassen und wuselig, doch deutlich angenehmer, als wir sie in Spanien erlebt hatten. Irgendwie herrschte hier trotz des Durcheinanders und trotz der vielen Menschen eine Friedlichkeit. Irgendwann begann der Pfarrer damit ein Lied anzustimmen und kurz darauf fielen alle anderen mit ein. Dann stimmte ein anderer ein Lied an und kurz darauf sangen wieder alle gemeinsam. Der Pfarrer hatte seine weiße Festrobe nach der Zeremonie abgelegt und trug nun nur noch ein einfaches, schwarzes Gewand. Er war nun nicht mehr als Pfarrer hier, sondern einfach als Mensch. Und genauso verhielt er sich auch. Während er Weihnachtslieder vor sich hin trällerte spielte er in seinem Handy und postete einige Bilder der Feier bei Facebook. Die Lieder waren auf Ukrainisch und klangen seltsam fremd, doch die Menschen sangen sehr gut und deutlich melodischer als wir es von den Mönchen gewohnt waren. Dennoch war die Lautstärke nach dem Tag voll Autolärm und Jahrmarktmusik für Heiko etwas zu viel. Er sehnte sich nach Ruhe, damit seine Ohren endlich wieder etwas abschalten konnten. Doch sobald sollte es damit noch nichts werden.

„Kennt ihr ein deutsches Weihnachtslied?“ fragte uns die Frau, die mich bereits am Anfang über die Rituale aufgeklärt hatte. „Ihr müsst auch etwas singen!“

Ohje, damit hatten wir nun gar nicht gerechnet! Doch es gab kein Entkommen. Wir waren hier zu Gast, wir hatten am Festmahl teilgenommen, also mussten wir auch unseren Teil zur Feier beisteuern. Wir wanden uns zunächst wie die Aale, die auf unseren Tellern lagen, doch schließlich gaben wir uns geschlagen. Die Frau stimmte die Melodie von Stille Nacht, heilige Nacht an und wir sangen den Text dazu auf Deutsch. Zum Glück trug die nette Dame mit ihrer Stimme die Melodie, denn ohne sie hätten wir die anderen wahrscheinlich in die Flucht geschlagen. Belustigt lauschten uns die anderen und schenkten uns schließlich einen freudigen Applaus. Mehr aus Höflichkeit denn als Kompliment, aber immerhin. Für ein weiteres Ständchen wäre eh keine Zeit mehr gewesen, denn wir mussten uns nun verabschieden und zum Priesterseminar zurück, wenn wir die Nacht nicht im Freien verbringen wollten.

„Ist dir eigentlich klar, dass wir gerade Weihnachten gefeiert haben?“ fragte Heiko auf dem Rückweg.

„Stimmt!“ sagte ich, „das war mir gar nicht so bewusst.“ Wir hatten uns gewünscht, Weihnachten irgendwo in einem Kloster, einer Gemeinde oder einer Familie zu verbringen und dabei die Traditionen unserer Gastgeber kennenzulernen. Doch am heiligen Abend waren wir mit unserer Filmenacht alleine gewesen und so hatten wir geglaubt, dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung gegangen war. Doch wie man so schön sagt, sind die Wege des Herren unergründlich und so bekamen wir das was wir wollten einfach zu einem Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr damit rechneten. Wie sehr sich dieser Abend noch in Richtung Festlichkeit entwickeln sollte, ahnten wir jedoch zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht.

Spruch des Tages: Für Weihnachten ist es nie zu spät…

 

Höhenmeter: 650 m

Tagesetappe: 16 km

Gesamtstrecke: 6842,37 km

Wetter: Sonnig und warm

Etappenziel: Priesterseminar, 16043 Chiavari, Italien

Bewertungen:

 
Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

Leave A Comment

Translate »