Tag 304: Halloween

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Tag 304: Halloween

Tag 304: Halloween

Pünktlich um 18:00Uhr klingelte das Telefon und die freundliche Dame vom spanischen Paketdienst unseres Vertrauens war am Apparat. Das Paket war wirklich wieder in Spanien angekommen und lag nun auf dem Paketstation. Und das obwohl die Adresse inzwischen korrigiert wurde, so dass es eigentlich keinen Grund mehr gab, warum es nicht hätte ankommen sollen. Doch der Paketdienst begeisterte uns erneut.

„Ich glaube, den Computer noch einmal an den Laden zu schicken ist nicht sinnvoll,“ sagte die Frau, „aber Sie können mir die Adresse Ihrer Eltern geben. Wenn ich das Richtig in Erinnerung habe, dann wohnen Sie in der Nähe und könnten den Laptop direkt abgeben.“ Ich wusste nicht, ob ich vor Begeisterung jubeln oder vor Entsetzen weinen sollte. Wie konnte es sein, dass der Reparaturdienst das Paket nicht angenommen hatte, obwohl die Adresse korrekt war? Und wie großartig war dieser Paketdienst, dass er unser Päckchen einfach noch einmal losschickte, ohne dass wir es erneut bezahlen mussten. Allein, dass sich die Frau noch an unsere Aussagen von vor zwei Wochen erinnern konnte, war der Wahnsinn!

Gleichzeitig führte mir die Geschichte natürlich auch wieder ein altes Muster von mir deutlich vor Augen, das ich noch immer nicht losgeworden war. Das Thema war, die Verantwortung abzugeben und naiv zu glauben, dass alles gut werden würde, ohne mich selbst darum zu kümmern. Dann die Anzeichen, dass es schief gehen könnte zu ignorieren und so lange zu warten, bis alles in einer Katastrophe endet, die nur noch mit viel Glück und starken Nerven wieder zu kitten ist. Hätte ich nur drei Tage früher beim Compustore angerufen, dann wäre das Paket noch in Deutschland gewesen und es hätte keine große Aufregung gegeben. Vor allem hätte es die Sache nicht noch einmal um eine Woche verzögert. Das Fehlen des Computers macht meine Arbeit nicht gerade effektiver und so verdaddel ich jede Menge Zeit, die ich anders viel Sinnvoller hätte nutzen können.

Dennoch vielen Dank an das Universum für die Lehre, an Seur für den großartigen Service und an Heikos Eltern, dass ihr mir immer wieder aus der Patsche helft!

Etwas beruhigt und deutlich erleichtert, gingen wir die Treppe hinunter, um mit unserem Gastgeber einen Tee zu trinken. Wir befanden und in einem kleinen Ort namens Arlet le bains und hatten hier einen neuseeländischen Pfarrer getroffen, der uns zum Abendessen und zum übernachten eingeladen hatte. Er hieß Toni und begrüßte mich bei meinem ersten Besuch im Bademantel.

„Sorry, wenn ich keine Termine habe, dann habe ich die Angewohnheit, mich einfach so an den Frühstückstisch zu setzen und mich erst später fertig zu machen. Gestern hatte ich etwas länger Besuch und daher war auch mein Frühstück etwas später! Aber komm herein und setz dich erstmal! Worum geht es denn?“ Hätte man ein Gespräch lässiger und entspannter beginnen können als so?

Als er von unserer Reise hörte, gab es keine Frage, dass wir in seinem Gästezimmer schlafen konnten.

„Ich muss sie nur noch wieder herrichten,“ meinte er, „denn wie gesagt, der letzte Besuch ist gerade erst gegangen! Aber als aller erstes brauche ich eine Dusche!“

Wir verabredeten, dass wir uns noch etwas den Ort anschauen und dann in etwa zwei Stunden zu ihm kommen würden. In der Zwischenzeit hatte er nicht nur geduscht und für ein köstliches Abendessen eingekauft, er hatte unser Zimmer auch so liebevoll hergerichtet, dass wir überlegten, gleich für immer einzuziehen. Auf den Betten lagen die flauschigsten Handtücher mit denen wir uns je abgetrocknet hatten und darauf sogar kleine Fläschchen mit Bio-Kräuter-Duschgel.

Beim Tee erzählte er uns, dass er vor nun 76 Jahren in Neuseeland geboren wurde und dort bereits als Jugendlicher Pfarrer Werden wollte. Dann musste er jedoch zum Militär, kam in die Airforce und bereitete so seine Karriere in der Luftfahrt vor. Zwanzig Jahre lang arbeitete er dann für Quantas, die größte Australische Fluggesellschaft. So kam er viel herum, doch der Wunsch, sich in den Dienst Gottes zu stellen blieb bestehen. Schließlich brach er alles ab und ging nach Amerika um dort als Pfarrer zu arbeiten. Als er das erzählte, sagte er einen Satz, in dem wir uns zu 100% wiederfinden konnten: „Es war eine große Entscheidung, aber keine schwere!“ Genau das gleiche Gefühl hatten auch wir gehabt, als wir uns entschieden hatten, das Leben als Wildnislehrer gegen das des Forschernomaden zu tauschen.

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Toni war ein lustiger, gemütliche uns sehr entspannter, angenehmer Mann, der so viele Anekdoten erzählte, dass ich sie mir leider nicht alle merken konnte. Das ist echt schade, denn es waren viele weise Dinge darunter. Gerade fällt mir nur noch eine Geschichte über Neuseeland ein.

Eines Tages sagte Gott zu den anderen Wesen im Himmel, dass er eine Idee hätte und dafür eine siebentägige Auszeit brauchte. Die anderen hatten nichts dagegen und so verschwand Gott für sieben Tage, ohne dass er in dieser Zeit gesehen wurde. Dann kam er voller Stolz zurück und meinte: „Kommt her Leute, das müsst ihr euch ansehen!“

Er zeigte ihnen einen runden Planeten, der voller wunderbarer Dinge und voller Leben war.

„Seht her, was ich gebaut habe!“ Erzählte er begeistert „Alles ist in perfekter Balance. Es gibt Wasser und Land, Hitze und Kälte, unterschiedlichste Arten von Lebewesen, Höhen und Tiefen. Es gibt gute und schlechte, schlaue und dumme, offene und verschlossene Menschen und alles ist genau austariert. Aber seht euch das hier an! Das ist das beste! Auf diesem kleinen Stück Land ist alles vereint. Es gibt Eis und heiße Quellen, Wälder und Wüsten, Täler und Gebirge und alles ist absolut perfekt!“

„Das kann nicht sein!“ Rief eines des anderen göttlichen Wesen, „du hast doch gesagt, alles sei absolut ausbalanciert! Wie kann dann ein Ort so perfekt sein, ohne dass es ein Gegenstück gibt?“

„Naja,“ sagte Gott, „da brauchst du dann nur ein Stück weiter oben schauen, dort hast du dann dein Gegenstück!“ Und er deutete auf Australien.

Toni lachte und meinte: „Das ist diese alte Fehde zwischen den Australien und den Neuseeländern. Wir können uns gegenseitig einfach nicht ernst nehmen. Ich habe viele Jahre in Australien gelebt und war immer gerne dort. Trotzdem bleibt diese angeborene Ironie den Australien gegenüber. Wir nennen sie liebenswerte Banditen, was zum Teil daher kommt, dass die ersten australischen Siedler Kriminelle waren. Die ersten Siedler auf Neuseeland waren übrigens Schotten. Meistens waren es die viert- oder fünftgeborenen Söhne. Die ersten bekamen das Land der Eltern, die zweiten bekamen eine Ausbildung und finanzielle Unterstützung, die dritten kamen ins Kloster und die vierten kamen nach Neuseeland.“

Plötzlich gab es einen Tumult vor der Tür. Durch das Fenster sahen wir eine Horde kleiner Monster, die sich dort versammelte.

„Oh,“ sagte Toni, „die Halloween-Kids. Wollt ihr sie erschrecken?“

Noch ehe wir antworten konnten, meldete sich Rudi von meinem Wagen: „Ich will, ich will, ich will!“ Rief er aufgeregt und wäre dabei fast von seinem Packsack gefallen. Er versteckte sich hinter der Tür und wartete, bis es klingelte. Dann reiß er sie mit einem Satz auf, sprang nach draußen und brüllte, so laut er konnte. Ungeplanter Weise stieß er dabei auch aus versehen einen schrillen, lauten Pfeifton aus.

Der kleine Frankenstein in der ersten Reihe, der bereits erwartungsvoll seinen Sammelbeutel in die Höhe gestreckt hatte, erschreckte sich so sehr, dass er sich glatt auf den Boden setzte. Rudi konnte sich vor Lachen und vor Freude kaum mehr halten. Auch die anderen Kinder waren begeistert und als der kleine Frankenstein realisiert hatte, was gerade passiert war, konnte auch er ein Lachen nicht unterdrücken. Dann wurde jeder mit Süßigkeiten versorgt und die Monster zogen weiter. Rudi durfte sein neues Hobby an diesem Abend och vier mal ausüben und freute sich jedes mal aufs neue. Einen so großen Schrecken löste er jedoch nur beim ersten mal aus.

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Die vierte Halloweengruppe bestand seltsamerweise fast nur aus Erwachsenen. Erst bei der Süßigkeitenverteilung fiel uns auf, dass zwei der älteren Halloweengäste gar keine Halloweengäste sondern Tonis Nachbarn waren, die uns besuchen wollten. Die beiden stammten aus England und lebten ebenfalls seit längerer Zeit hier im Ort.  Alles in allem gab es rund 15 englischsprachige Bewohner hier, was bei einem Dorf mit nicht viel mehr als 100 Einwohnern bereits eine beachtliche Menge ist.

Die Frau war früher Lehrerin gewesen und hatte unter anderem Französisch und Hauswirtschaft unterrichtet. Eine ihrer Aufgaben war es gewesen, jungen, sozialschwachen Müttern beizubringen, wie sie für sich und ihre Kinder günstig und gesund kochen konnten. Es war keine leichte Aufgabe und bis heute schwirrten ihr noch viele Fragen im Kopf herum. Einmal hatte sie die Schülerinnen gebeten, zu erzählen, was sie gewöhnlich zum Frühstück aßen. Die mehrheitliche Antwort hatte ‚Rum und Cola‘ gelautet.

„Was? Rum und Cola zum Frühstück?“ Witzelte Toni, „warum bin ich nie auf diese Idee gekommen?“

Doch der Engländerin war das Thema ernst. „Habt ihr eine Idee, wie man es schaffen kann, den jungen Leuten zu zeigen, wie sie für sich und ihre Familien gut sorgen können, anstatt sich nur von Fastfood zu ernähren?“ Fragte sie.

Heiko erzählte ihr von unseren Schülerkursen und davon, dass wir oft vor ähnlichen Fragen gestanden haben. „Man kann nur Angebote rausgeben und den Menschen damit eine Option aufzeigen.“ Sagte er, „entscheiden müssen sie schließlich selbst. Und egal, wie sie sich entscheiden, man muss die Entscheidung respektieren. Wenn sie ungesund Leben und sich selbst krank machen wollen, dann muss das Ok für einen sein. Sonst geht man daran kaputt. Außerdem wird man sonst so verbissen, dass man niemanden mehr erreichen kann.

„Ich glaube,“ sagte Toni, „für die Menschen meiner Generation ist es oft sehr schwer, zu sehen, wie sich die Jugend gerade entwickelt und wie viel dadurch kaputt geht. Es ist eine Zeit voller Veränderungen. Einige davon sind gut, andere ganz und gar nicht. Und  viele der negativen Entwicklungen sind die Folgen von dem was unsere Generation getan hat. Oder auch von dem, was sie nicht getan hat, aber hätte tun sollen. Wir haben viele der Entwicklungen kommen sehen, haben aber nichts dagegen getan. Und jetzt beschweren wir uns über die Jugend, dass sie so ist, wie sie ist.“

Er erzählte uns auch von einer erstaunlichen Entwicklung auf einem Anderen Gebiet: „Mein erster Flug von Australien nach Amerika hat damals fünf Tage gedauert. heute kann sich das keiner mehr vorstellen. Es war einer der ersten Passagierflüge nach dem Krieg und es waren wirklich komplette fünf Tage von Flughafen zu Flughafen. Die Bootstour bis nach Australien hat selber auch noch einmal fünf Tage gedauert.“

Das Gespräch mit den beiden Engländern und mit Toni war sehr interessant. Trotzdem hatte ich einen Punkt erreicht, an dem ich ihm kaum noch folgen konnte. Ich starb fast vor Hunger und im Ofen schmorte eine saftige Lammkeule vor sich hin, die darauf wartete, mit Sauerkraut, Couscous und Salat serviert zu werden. So sehr ich auch versuchte, aufmerksam zu bleiben, mein Magen richtete den Fokus doch immer wieder auf das leckere Essen, dass er gleich empfangen würde.

Er wurde nicht enttäuscht! Das Lamm war perfekt und unser Gastgeber stellte sich als hervorragender Koch heraus. Mit unserem Kürbis-Eintopf vom Vortag war das nicht zu vergleichen.

Schließlich wurde es Zeit, um ins Bett zu gehen. Wir waren satt und müde und schliefen wie zwei Steine. Nur die Füße wollten partout nicht warm werden.

Toni hatte sich in der Früh bereits um 7:30 Uhr mit einer anderen Nachbarin verabredet um zu einer Prerdeshow zu fahren. Wir sollten einfach in Ruhe Frühstücken und dann den Nachbarn bescheid geben, dass wir nun aufbrechen würden.

Die Nachbarin führte uns jedoch zunächst noch zu einer Freundin, die sich mit Heilkräutern und Wildpflanzen beschäftigte. Wir trafen sie vor ihrer Haustür und sie erzählte uns, dass sie hier im Ort den Kindern die Natur näher bringen wollte. Außerdem trug sie das Pflanzenwissen der ältesten Generation zusammen. Sie merkte jedoch auch, wie schwer es war, ihr eigenes Kind von den wilden Pflanzen zu überzeugen. Wieder waren wir beim Thema Angebot. Es musste gelingen, die Neugierde, die Begeisterung und den Wunsch auf Wildes Wissen zu wecken. Anders konnte es leicht dazu kommen, dass der Versuch, dem Kind eine gesunde Ernährung zu ermöglichen nur dazu führte, dass er aus Rebellionslust umso mehr Süßigkeiten und Junkfood aß.

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Unser Weg führte uns heute auf der alten Straße durch den Canyon nach Limoux. An vielen Stellen war sie nur noch ein Trampelpfad und man konnte kaum glauben, dass dies einmal die Hauptverbindungsroute gewesen sein soll. Die heutige Hauptstraße hingegen verlief auf der anderen Flussseite. Der Weg war anstrengend aber schön und bot uns die Gelegenheit, am Flussufer auf einigen Felsen eine Sonnenpause zu machen. Hier schauten wir dem Wasser beim fließen zu und knackten die Mandeln und Walnüsse, die wir geschenkt bekommen hatten. Wie schön es war, am 1. November hier in der Sonne zu sitzen und den kleinen Nussschalen zuzusehen, wie sie langsam hinter der Flussbiegung verschwanden.

In Limoux trafen wir ebenfalls auf einen Pfarrer, der uns an eine Dame verwies, die etwas außerhalb der Stadt lebte. Die Beschreibung „geht zur Kirche am Ende des Ortes“ war etwas vage und es kostete und unser gesamtes Französisch-Repertoire, den richtigen Weg ausfindig zu machen.

Dann standen wir vor einer großen Kirche, zu der auch ein Nebengebäude gehörte. Ein alter Mann bestätigte uns, das wir hier an der richtigen Adresse waren und kurze Zeit später lernten wir Marion und ihren Gärtner kennen. Marion war in Deutschland geboren, hatte dann aber vierzig Jahre in Amerika gelebt und war zur Rente hier her gezogen. Die Kirche lag auf einem Seitenarm eines unbekannten Jakobsweges und war deswegen mit einer kleine Herberge ausgestattet. Nachdem der Leiter der Herberge vor einigen Jahren gestorben war, hatte Marion seine Aufgabe übernommen. Zunächst nur für einen Sommer, dann für immer. So kam es, dass wir heute sogar wieder einen Pilgerstempel bekamen. Wer hätte das gedacht?

Christian, der Gärtner stammte ebenfalls aus Deutschland, war jedoch bereits vor Jahren nach Spanien und später nach Frankreich ausgewandert. Er hatte unglaublich treue, liebenswerte Augen und war ein Mann der tief in sich ruhte. Gleichzeitig war es erfrischend ehrlich. In Deutschland konnte man seiner Ansicht nach nicht entspannt leben. Zumindest nicht, wenn man nicht reich war. Miete, hohe Kosten für Essen und der gleichen mehr zwangen einen dazu, in einer Stressspirale gefangen zu bleiben. Das war nichts für ihn. Hier hatte er einige verschiedene Jobs als Gärtner und mit der Zeit hatte er es geschafft, die perfekte Balance zu finden, so dass er genug arbeitete, um gut Leben zu können, dabei aber so wenig, dass es ihn nicht stresste. Er war ein wahrer Hobbit und ging bereits sein halbes Leben barfuß. Dementsprechend ausdrucksstark waren auch seine Füße. Nachdem wir uns eine Weile mit ihm unterhalten hatten, steckte er uns zwanzig Euro zu und meinte: „Für die Portokasse!“ Damit hatten wir nicht gerechnet. Ausgerechnet ein Mann, der gerade genügend zum Leben hatte, beschenkte uns mit einer so großzügigen Spende! Das war wahrer Reichtum! davon konnte ich mir auf jeden Fall noch eine dicke Scheibe abschneiden

Spruch des Tages: Es war eine große Entscheidung, aber keine schwere.

 

Höhenmeter: 90m

Tagesetappe: 13 km

Gesamtstrecke: 5904,37 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

One Comment

  1. windelkartonlieferantin 4. November 2014 at 19:37 - Reply

    Ich hoffe, Eure Reise läuft wie geplant. Ich – windelkartonlieferantin – denke oft an Euch und bereue, nicht mitgekommen zu sein.

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