Tag 277: Heilungsritual

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Tag 277: Heilungsritual

Tag 277: Heilungsritual

Es gibt Tage, an denen wäre man besser einfach im Bett geblieben. Dieser fühlte sich bereits beim Beginn danach an und so fiel es uns heute besonders schwer aus dem Bett, bzw. aus dem Zelt zu kommen. Auch sonst kam es hin und wieder vor, dass wir morgens etwas träge und lustlos waren, doch es hielt meist nicht lange an und mit den ersten Schritten der Wanderung kam normalerweise auch die Lebensenergie zu uns zurück. Heute war das irgendwie nicht so. Daher beschlossen wir einen Erholungstag einzulegen und nur bis zur Küste zu laufen, was etwas mehr als 10km ausmachte. Ab hier jedoch spielte sich das gleiche Theater ab, das wir von den letzten Tagen her bereits kannten. Wir bekamen eine Abfuhr nach der nächsten, fanden keinen Pfarrer und verloren Zeit ohne Ende. Dann wanderten wir weiter, bis zu einem Hotel, das unsere letzte Aussicht auf Erfolg darstellte und stellten fest, dass dieses seit dem 1. September geschlossen hatte. Ein Schild hing an der Tür, das die Besucher, die für diesen Zeitraum bereits eine Buchung hatten darüber informierte, dass sie nun ins Partnerhotel im Nachbarort umquartiert wurden. Das ist ja auch mal ein schöner Urlaubsbeginn! Da kommt man mit dem Flieger hier an, freut sich auf sein Hotel und steht vor einer verschlossenen Bruchbude, in der noch Tag und Nacht die Alarmanlage jault. Und dann darf man schauen, wie man in den nächsten Ort kommt um dort in einem Hotel einzuchecken, in das man nie einchecken wollte. Später erfuhren wir, dass dies schon seit Jahren die Masche der Hotelbetreiber war. Das andere Hotel hatte einen deutliche niedrigeren Standard, wurde aber immer zuerst vollgefüllt. Dieses Hotel hier öffnete seine Pforten nur, wenn der Bruderkomplex wirklich ausgebucht war. Mit Kundenfreundlichkeit hatte das nicht besonders viel zu tun, dafür aber umso mehr mit Betrug. Doch dies war Spanien und hier waren solche Praktiken offenbar nicht ungewöhnlich und auch nicht moralisch verwerflich.

Wäre diese unnötige Alarmanlage nicht gewesen, hätte uns das Hotel immerhin eine perfekte Zeltplatzwiese geboten, doch so war es hier leider nicht auszuhalten. Wir fanden jedoch eine Wiese in der Nähe und da es noch nicht allzu spät war, bauten wir nicht nur das Zelt sondern auch unsere Solarsegel auf um die Laptops zu laden. Und genau hier begann der Wurm der in diesem Tag steckte richtig zuzuschlagen. Aus irgendeinem Grund, funktionierte die Ausrüstung nicht. Wäre es das erste Mal gewesen, dass wir sie testeten, hätten wir wahrscheinlich einfach gedacht, dass sie nichts taugt, so aber wussten wir, dass es funktionieren musste. Und doch bewegten sich die Laptop-Akkus keinen Millimeter. Das Handy hingegen ließ sich laden. Das verstehe wer will. Zum Glück lernten wir ein Pärchen aus der Schweiz kennen, das neben unserem Zeltplatz wohnte und das uns nicht nur mit Obst, Gemüse, Öl und Tunfisch für unser Abendessen sondern auch mit Strom für die Laptops versorgte.

Dann aber tauchte das nächste Problem auf. Unser Kocher funktionierte nicht, da er offensichtlich zu sehr mit Ruß vollgesetzt war. Das Benzin in diesem Land ist einfach zu minderwertig und Rußt zu stark. Wieder halfen uns die beiden Schweißer aus, diesmal mit Brennspiritus. Doch auch hiermit wollte der Kocher nicht funktionieren. Warum weiß der Teufel. Warum nennt sich so ein Ding Multi-Fuel-Cooker, wenn er am Ende mit nichts funktioniert? Nach einer langen Säuberungs- und Reparatur-Aktion die den gesamten Abend in Anspruch nahm, funktionierte noch immer nichts. Schließlich gaben wir es auf und aßen unser Essen einfach roh.

Am Ende war der Tag rum, ohne das groß etwas passiert ist, ohne dass wir großartig etwas geschafft oder erlebt hatten und ohne dass wir wirklich wussten, wo all die Zeit hinverschwunden war, die nun vergangen war.

Doch auch wenn es von uns selbst eigentlich nicht viel neues gibt, haben wir doch noch etwas spannendes zu erzählen. Paulina hat uns nämlich ihren Bericht über das Heilungsritual geschickt, das sie vor einigen Wochen mit Heiko gemacht hat. Sie sind ihre Erfahrungen in ihren eigenen Worten:

Kordelarbeit

5 Wochen sind nun vergangen, seit diesem einprägsamen, heiligen Ritual, welches nun rückwirkend betrachtet sehr viel ins Rollen brachte und lösen konnte. Und doch frage ich mich, warum es mir so schwer fällt darüber zu schreiben. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Erfahrung machen durfte, die Kraft, die in diesem Ritual steckt spüren und erleben konnte und doch habe ich mich Tag für Tag vor diesen Zeilen gedrückt. Sogar jetzt im Moment sitze ich hier, futtere Nüsschen, werde unruhig und mir fallen 100 unerledigte Dinge ein, mit denen ich mich auch beschäftigen könnte.

Normalerweise kenne ich das nur in Situationen, die mir unangenehm sind, die Anstrengung erfordern oder auf die ich einfach keinen Bock habe, auf Deutsch gesagt. In diesem Fall wäre es allerdings respektlos gegenüber allen Helfern, Krafttieren und Energien, die mir während des Rituals zur Seite standen, zu sagen ich habe keine Lust mich damit zu beschäftigen.

Vielmehr ist es eher die Angst davor, sich der Herausforderung zu stellen, etwas zu beschreiben was einerseits mir zu persönlich ist um es ins kleinste Detail zu beschreiben und zu veröffentlichen und zusätzlich so abstrakt und intensiv, dass man es kaum in Worte fassen kann.

Was hält mich noch davon ab einfach drauflos zu schreiben und den Gefühlen freien Lauf zu lassen?

Ah. Gefühle. Fühlen. Das könnte der Knackpunkt sein.

Habe ich Angst vor Gefühlen? Oder davor über Gefühle zu schreiben, Gefühle zu beschreiben oder gar zu fühlen?

Ich kann diese Frage gerade nicht beantworten. Bis vor kurzem war ich der Meinung, ganz groß zu sein im Fühlen und gefühlvollen Handeln. Seit den letzten Wochen komme ich mir hin und wieder wie ein Elefant im Porzellanladen vor und beginne nun aufmerksam und achtsam auf meine Gefühle und die meiner Mitmenschen zu achten.

Seit ich nun ein Teil der Herde geworden bin, ich in Heikos und Tobias Leben gepurzelt bin (oder sie in meines?), ist mein Leben in einem stetigen Wandel (eures vielleicht auch?). Ein ständiges Auf und Ab. Ich stelle sämtliche Dinge, in Frage, die mich bewegen, beschäftigen und bin dabei so bewusst, dankbar und aufmerksam wie es nur geht. Und doch finde ich mich immer wieder in den letzten Wochen ganz plötzlich in der Sackgasse alter Gewohnheiten wieder und mir wird klar, dass es nicht so einfach ist, von der Klippe in ein neues Leben zu springen, auch wenn man noch so gerne möchte.

Nun denn, Nüsschendose zu und los. Schließlich geht es ja heute darum alte Verbindungen zu lösen und Vergangenes aufzuarbeiten.

Die intensiven Gespräche mit Heiko und Tobias, alle Zeichen, die die Natur mir schenkte, Tiere die uns immer wieder begegnen und begleiten und auch die Veränderungen an meinem Körper, welche ich selbst offensichtlich spüren kann, tragen dazu bei, dass Themen ans Tageslicht treten, die mich schon seit Jahren bewusst oder unbewusst begleiten. Einiges davon war immer nur ein wages, dumpfes Gefühl, eine Ahnung, der ich nie auf den Grund gehen konnte, da mein Gehirn diese Erlebnisse geschickt verschüttet hat. Ich spürte nur die Symptome, welche ich in den letzten Jahre immer mehr schaffte zu lindern oder sogar vollkommen aus meinem Leben zu verbannen, wobei ich mich immer fragte ob es nicht nur ein Verdrängen war, denn den wahren Ursachen konnte ich nie 100% auf den Grund gehen.

Diese Themen verfolgen mich bis heute. In meiner Jugend führten sie dazu, dass ich mich nicht selbst annehmen konnte und versuchte mich zu zerstören. Auch heute noch beeinflussen sie mich immer wieder negativ und bremsen mich in meiner Suche nach meinem wirklichen Sein.

Ich leide immer noch sehr, bin voller Wut und gehe Verhaltensmustern nach, welche dazu führen dass ich mich immer und immer wieder im Kreis drehe. Ich möchte Frieden schließen mit allem was mich in der Vergangenheit negativ beeinflusst hat. Alles hatte seine Gründe und die Vergangenheit kann nicht verändert werden, jedoch aber geheilt, so dass ein Weg frei wird, der mich meiner Lebensaufgabe näher bringt.

Begriffen, was bei der Kordelarbeit wirklich passiert habe ich bisher immer noch nicht ganz. Es fühlt sich sehr groß, mystisch und doch so unglaublich an. Tatsächlich konnten alte „Kordeln“ Verbindungen zu negativen Erlebnissen gelöst und in Vergebung geheilt werden.

Ich möchte hier nicht ausführlich auf meine Themen eingehen, jedoch aber versuchen zu beschreiben wie sich das Ritual für mich anfühlte.

Zu Beginn begebe ich mich in einen vertrauensvollen, sicheren Raum und lausche nur noch Heikos Stimme und entspanne meinen Körper mehr und mehr. Ich spüre die Verbindung zu ihm und den Druck seiner Hände auf meinem Kopf und werde von Sekunde zu Sekunde schläfriger. Ich sinke in die Tiefe und ergebe mich dem was kommen mag. Es fühlt sich für mich ähnlich an wie bei einer Hypnosesitzung. Entgegen der Meinung, dass man wie weggetreten in seinem Körper verweilt, hat man das Gefühl im Jetzt zu sein, wie in genau dem Zustand kurz vor dem Aufwachen oder Einschlafen. Man könnte gefühlt in jedem Moment aufstehen und loslaufen – das Problem ist nur, dass man so entspannt ist, das man gar nicht aufstehen möchte.

Als Heiko mystische Leute und Helfer bittet, den Raum zu betreten um uns zu helfen, zweifle ich kurz und werde unsicher. Wer soll das sein? Wackeln gleich die Wände und ein großer tanzender Teufel erscheint? Ein Gefühl, dass ich schwer beschreiben kann, Angst und Neugierde zugleich schnüren mir für einen kurzen Moment die Kehle zu, der Gedanke, „Was mache ich hier eigentlich?“ tritt auf und dann werde ich ganz ruhig. Ich beginne zu fühlen: die Furcht wird abgelöst von einer sehr starken Energie, die sowohl den Raum als auch meinen Körper durchströmt, auf meiner Haut fühlt es sich wie ein kleiner Windhauch an und ich bekomme kurz Gänsehaut.

Heikos Stimme höre ich dumpf wie aus weiter Ferne, so komme ich schließlich in einem Raum meiner Vorstellung an. Der Raum und dass ich mich in ihm befinde wirkt so real, dass ich mich in ihm bewegen und umsehen kann. Allerdings bin ich mit den Beinen, bewegungsunfähig an einen Stuhl gebunden. Es fühlt sich an wie in einem sehr realen Traum, den man durchlebt und sich morgens fragt, was eigentlich genau geschehen war. Ich nehme nun, angeleitet durch Heikos Worte wahr wer ich bin und wie ich da bin, in dieser Situation. Eine weitere mir sehr nahestehende Person befindet sich ebenfalls in diesem Raum. Rein über die Betrachtungsebene hinaus nehme ich Emotionen wahr und spüre hinein was ich der anderen Personen gegenüber empfinde.

Der Druck von Heikos Händen auf meinem Kopf verändert sich immer wieder und ein teils schwindeliges Gefühl durchströmt meinen Körper und meinen Geist. Als meine Beinfesseln, die für eine große Angst und meine Bewegungsunfähigkeit als Kind stehen, gelöst und in ein Feuer gegeben wurden spüre ich zum ersten Mal starke Emotionen. Mein Körper reagiert heftig und ich durchlebe Gefühlsketten, die schon lange bestehen, mit dem Unterschied, dass ich nun sehen kann woher sie resultieren.

Ich beginne zu erkennen, warum manche Menschen so handeln mussten und zwar weil sie wiederum mit anderen durch Kordeln verbunden waren, die ihre in diesem Fall negative Energie weitergaben. Tränen fließen und ich spüre eine große Verzweiflung und Trauer, nicht nur um mich, sondern auch auf Grund der Erkenntnis wie verletzt diese anderen Personen sein mussten.

Mein Verstand wusste schon zu diesem Zeitpunkt, dass auch die Vergangenheit der Personen die mit mir in einem Kontext stehen dazu führen musste, dass sie handelten wie sie es eben taten. So gut sie konnten, ohne bösen Willen und doch führten ihre Handlungen zu Verletzungen meinerseits.

Während des Rituals kann ich zum ersten Mal mit dem Herzen diese Verbindungen spüren und sehen. Mein Körper steht unter Anspannung und leidet mit, durchlebt Gefühle und Situationen ein weiteres Mal, realistisch wie damals. Das klingt vielleicht etwas masochistisch. Warum sollte man alte Wunden aufreißen um Dinge erneut zu erleben die man doch so schön über viele Jahre erfolgreich verdrängt hat und doch so halbwegs gut zurecht kommt im Leben? Genau aus diesem Grund. Weil ein „ganz gut zurecht kommen“ eben kein „erfülltes, freies, glückliches, friedvolles Leben“ bedeutet, in dem man absolut mit sich im Reinen und Frieden sein kann. Dieses Leben wünsche ich mir sehr und daher möchte ich allem Alten auf den Grund gehen, heilsam nachspüren und Frieden schließen auch wenn dabei ein paar Tränchen fließen.

Zurück zum Ritual.

Ich werde nun angeleitet, Verbindungen der Kordeln zwischen mir und Personen auf eine liebevolle Art und Weise zu trennen und teilweise mit Licht oder Feuer aufzulösen. Auch die schmerzhafte Verbindung einer Person die mir sehr nahe steht und einer weiteren Person, die ich als bedrohlich empfinde und ich auch in Wirklichkeit früher als bedrohlich empfand, kann ich lösen. Ich spüre deutlich, wie ich der mir nahestehenden Person damit Erleichterung verschaffe. Ich weiß nicht genau was ich tue sondern bin noch im Fühlen und in der Vorstellung. Es sind schöne, erleichternde Gefühle die hoch kommen und trotz allem fühle ich mich noch sehr schwach.

Ich bin immer noch das kleine Mädchen meiner Kindheit. Klein und ängstlich sitze ich in einem Raum mit drei Wänden, so dass mich nichts Böses von hinten oder den Seiten angreifen kann. Womit ich mich allerdings außerhalb des lebbaren Raumes befinde, in den ich nicht zu gehen wage.

Auf die Frage hin, ob es nicht jemanden geben könnte, der mir helfen könnte oder den ich gern als Unterstützung an meiner Seite hätte, entsteht ganz deutlich das Bild eines großen Braunbären, eines Kodiakbären, für meinem inneren Auge. Im spirituellen Sinn schützt das Fell des Bären vor Angriffen aller Art und verleiht Stärke um mit neuer Kraft dem Leben entgegen zu treten.

Auch mir legt der Bär seinen „Mantel“ um, um mir Kraft zu schenken. Zeige dich. Offenbare dein wirkliches Sein.

Auch nun fällt es mir anfangs wieder nicht sehr leicht dieses Bild entstehen zu lassen. Das Bild der Frau, die ich im Inneren bin und die leider so lange Jahre nicht da sein durfte. Plötzlich wird das Bild lebendig. Ähnlich wie bei meinem Singlewalk sehe ich diese kraftvolle, ausdrucksstarke, gesunde Frau vor meinem inneren Auge. Ich habe langes, dichtes, glänzendes Haar, trage etwas seltsame Schuhe, die ich vielleicht als Römerlatschen bezeichnen würde, einen kurzen Rock und ein Trägertop. Es durchströmt mich ein gutes, positives Gefühl von Stärke und Zuversicht.

Die Zeit ist gekommen, um meine Kraft zu leben!

Weiter wird meine Erinnerung leider etwas ungenau. Ich erinnere mich an eine Verbindung die hergestellt wurde zwischen mir und dem Universum nach oben hin und Mutter Erde nach unten hin. Durch diese Verbindung in goldgelben Licht sende ich nach oben einen Kolibri und nach unten in die Erde den Schmetterling. Ich verspreche mir und dem Universum, dass ich dienen möchte, sensibel, aufmerksam und durchlässig zu werden um Heilung schenken und Freude bringen zu können. Ich spüre wie eine kraftvolle Energie meinen Körper durchströmt und bin vollkommen entspannt.

Nun bin ich schon fast am Ende des Rituals angelangt. In meiner Vorstellung gelange ich zurück an den Ausgangsort. Die Frage steht im Raum, wie nun sämtliche Personen verbleiben sollen, die mit mir in Verbindung getreten sind. Anfangs möchte ich alle Personen getrennt von einander lassen und ohne Verbindung zueinander, jedoch ist das nicht von den Helfern und Hütern gewünscht. Es entsteht eine heilsame Verbindung mit einer weißen Kordel zwischen uns allen wobei aber Filter eingebaut werden, welche helfen sollen, schlechte Gefühle, Angewohnheiten und eigene Themen nicht in den anderen hineinfließen zu lassen. Das fühlt sich auch für mich nun gut uns stimmig an.

Zum Abschluss bedanke ich mich bei allen Hütern und Helfern, die mich durch dieses Ritual begleitet und geleitet haben. Es ist nicht zu leugnen, dass etwas Kraftvolles geschehen sein muss. Als ich wieder zu mir komme, fühle ich mich sehr erschöpft, etwas benommen, schläfrig und doch auch etwas verwirrt, da mein Verstand gleich wieder alles begreifen will. Auch Heiko hat es sichtlich Kraft gekostet. Heute Nacht werden wir sicher gut schlafen…denke ich.

Spruch des Tages: Glaube mir, denn ich habe es erfahren: Du wirst mehr in den wäldern finden als in den büchern. Bäume und steine werden dich lehren, was du von keinem lermeister hörst. (Bernhard von Clairvaux)

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Höhenmeter: 120 m

Tagesetappe: 15 km

Gesamtstrecke: 5402,37 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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