Tag 952: Ohren zu und durch!

/, Ukraine, Ungarn/Tag 952: Ohren zu und durch!

Tag 952: Ohren zu und durch!

Tag 952: Ohren zu und durch!

26.07.2016

So heiß die Sonne am Vormittag vom Himmel gebrannt hatte, so gut versteckte sie sich am Nachmittag hinter den Wolken. Solarstrom zu generieren war also nicht möglich. An dieser Stelle sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass wir tatsächlich eine Möglichkeit gefunden haben, die Segel trotz der fehlenden Ersatzteile wieder zum Laufen zu bekommen. Sie funktionierten also wieder einwandfrei, aber natürlich funktionierten sie noch immer nur mit Sonne. Ohne sie gab es auch keinen Strom und so machte ich mich am Abend auf um nach einer Steckdose zu suchen. Dabei kam ich zu einem Soldatenlager, das ebenso auch ein Holzfällercamp sein konnte. So genau konnte man es nicht sagen. Entweder waren es Holzfäller, die einfach gerne Tarnkleidung trugen, oder es waren Soldaten, die gerade Holz verarbeiten. In jedem Fall aber luden sie mich in ihr kleines Aufenthaltsräumchen ein, wo ich mich an den Tisch setzte und zu schreiben begann. Zunächst war ich hier alleine, doch dann versammelten sich alle Arbeiter/Soldaten in dem Raum, um gemeinsam zu Abend zu essen. Spannend war, dass ihr Essen dabei tasächlich aus nichts anderem bestand, als den Sachen die wir auch in den Minimärkten finden konnten. Es gab Brot mit Tomaten, Gurken, Schmalz und Schweinespeck, dazu chinesische Fertignudelsuppen und einen Schlunz, der sowohl aus Fisch als auch aus Fleisch oder oder aus dem drei Mal wiedergekäuten Mageninhalt einer Kuh hätte stammen können. Ich bekam auch etwas angeboten, beschränkte mich dabei aber auf Brot und Gurken. Das andere war mir dann doch ein bisschen zu riskant. Vor allem auch deshalb, weil selbst die Holzfällersoldaten nur sehr sparsam davon aßen.

Als das Essen vorbei war, war es kurz vor zwölf Uhr. Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Jungs nun ins Bett gehen würden, was die meisten von ihnen auch taten. Dies beduetete jedoch nicht, dass nun Feierabend war, denn zwei kehrten in die Sägerei zurück und sägten fröhlich weiter. Als ich gegen halb eins den Heimweg antrat, waren sie noch immer fleißig am Werkeln und beschallten dabei das komplette, kleine Dorf neben ihnen.
In der Früh konnten wir es kaum erwarten, den Ort wieder zu verlassen und weiter zu ziehen. Er war definitiv wieder der Beste Platz im Umkreis gewesen, den wir hätten nehmen können, doch das bedeutete nicht, dass er nicht trotzdem vollkommen schrecklich war, was die Lärmbelästigung anbelangte. Es war schon ein wahnsinn, welche Orte wir nun überhaupt als Schlafplätze in Betracht ziehen mussten. Im Balkan hätten wir hier nicht einmal überlegt, ob er in Frage gekommen wäre.

Nach einer knappen Stunde der Wanderung erreichten wir einen Pass. Hier gab es zum ersten Mal seit langem keine Besiedelung mehr sondern nur noch saftige, tiefe Wälder. Genau so hatten wir uns die Ukraine vorgestellt. Hier hätte es auch großartige Zeltplätze gegeben, doch wir waren leider erst ein paar Kilometer unterwegs und brauchten zu diesem Zeitpunkt noch keinen. Wenn wir gewusst hätten, dass es später wieder ein vollkommenes Desaster werden würde, hätten wir wahrscheinlich trotzdem unser Zelt aufgebaut. Doch das hätte das Unvermeidliche auch nur ein bisschen hinausgezögert.
Gegen 13:30 Uhr hatten wir unser eigentliches Tagesetappenziel erreicht und für einen kurzen Moment schien es, als hätten wir genau an dieser Stelle den perfekten Schlafplatz gefunden. er lag kurz vor der Stadt, so dass man problemlos hineingehen und Essen besorgen konnte. Direkt in der Nähe gab es ein Hotel, um Strom abzuzapfen, sowie einige Wanderhütten um ungestört zu arbeiten. Gleichzeitig lag der Platz versteckt im Wald und war nicht zu nahe an der Straße, so dass man den Verkehrslärm kaum noch hören konnte. Vollkommen perfekt also. Bis auf ein kleines Detail. Ein Bauer hatte genau hier an dieser Wiese eine Kuh angepflockt, die eine riesige, schrille Glocke um den Hals trug. Man hörte sie bereits von mehr als 100m Entfernung und schon nach wenigen Minuten machte einen das Gebimmel wahnsinnig. Hier konzentriert zu arbeiten war vollkommen unmöglich, von Schlafen ganz zu schweigen. Es war einfach unfassbar. Wir konnte es sein, dass ein einziger Bauer mit einer einzigen Kuh einen ganzen Landstrich unbenutzbar machte. Wieso um alles in der Welt, hatte diese Kuh überhaupt eine Glocke um den Hals, wenn sie doch ohnehin an einer Leine hin?

Doch alles Fluchen und Schimpfen half nichts. Der Platz, so schön er auch war, war unbenutzbar und uns blieb nichts anderes übrig, als weiter zu ziehen und unser Glück woanders zu versuchen. Für die nächsten fünf Kilometer brauchten wir uns dahingehend jedoch keine Hoffnung machen, denn über diesen Bereich erstreckte sich die Stadt. Es war noch immer ein Dorf, wenn man sich an der Einwohnerzahl orientierte, aber die Häuser erstreckten sich eben entlang der einzigen Straße und bildeten Schließlich ein Zentrum mit einer Einkaufsmeile. Wie schon bei der letzten Stadt dieser Art waren auch hier die Gebäude plötzlich heruntergekommen, alt und hässlich, obwohl sie sonst überall top gepflegt waren. Die Touristen hielt dies jedoch nicht davon ab, in Scharen in dieses Zentrum zu strömen. Allein in der Zeit, die wir für das Durchwandern benötigten, kamen mehr als 15 Busse an, die voll beladen mit einkaufswütigen Menschen waren. Und mit vollbeladen meine ich nicht, dass es keine freien Sitzplätze mehr gab. Ich meine, dass jede Sitzbank mit mindestens vier Personen belegt war während der Mittelgang bis zum zerplatzen stehenden Fahrgästen gefüllt wurde. Unweigerlich musste ich an die Chicken-Busses in Guatemala denken, die einen änhlichen Standart hatten. Der Name „Chicken-Bus“ kam daher, dass man sich in ihnen fühlte wie in einer Legebaterie. Wobei dies vielleicht noch ein bisschen harmlos ausgedrückt war.
Die Hauptfrage war jedoch, was all diese Menschen hier wollten. Klar war die Stadt etwas größer als die umliegenden, doch dies bedeutete nicht, dass sie außer der Hässlichkeit auch mehr bot. Es gab noch immer die gleichen Minimärkte, die das gleiche Sortiment aus Plastikwurst, Keksen und Fertignahrung boten wie überall sonst. Sehenswürdigkeiten, Kinos, Schwimmbäder oder sonstige Attraktionen, die einen solchen Andrang hätten erklären können, suchten wir jedoch vergeblich. Erst am Ende der Ortschaft kamen wir in einen Bereich, der ein bisschen was rechtfertigen konnte. Hier gab es eine Kneipenmeile die an den Ballermann erinnerte und in denen man sich als Jugendlicher nach allen Regeln der Kunst gnadenlos abschießen konnte. Wenn es schon nichts schönes gab, dann konnte man es sich hier wenigstens schön saufen.

Für unsere Schlafplatzsuche war eine Partymeile natürlich nicht besonders Hilfreich und es war klar, dass wir noch einmal einiges an Abstand gewinnen mussten. Sobald wir die Stadt jedoch hinter uns gelassen hatten, verengte sich der Canyon soweit, dass es gerade noch genpgend Patz für den Fluss und die Straße gab. Dies war auch der Grund, warum hier keine Häuser mehr standen. Nicht weil man sie nicht hätte bauen wollen, sondern nur weil man sie unmöglich hatte hineinquetschen können. Kaum aber weitete sich der Canyon wieder, begannen auch wieder die Häuser. Jeder Platz, der breit genug für ein Zelt war, war auch breit genug, um einen Zaun darum zu bauen und eine Haus hineinzustellen. Es war einfach aussichtslos!
Doch noch immer hatten wir nicht den Höhepunkt des ukrainischen Bau- und Verkerswahnsinns erreicht. Mitten in der nächsten Stadt begann traf unsere Straße auf eine Querstraße, die nun durch einen neuen Canyon führte. Dieser durchzog fast das ganze Gebirge bis hin zur Rumänischen Grenze. Es war eine von drei Straßen, die überhaupt durch die Kaparten führten und dementsprechend hoch war auch das Verkehrsaufkommen. Sie war nun keine Hauptstraße mehr. Es war eine Autobahn, nur mit schlechtem Asphalt, so dass jedes einzelne Auto drei mal so unangenehm war, wie normal. Hinzu kam natürlich, dass nun in der Hauptsaison noch einmal deutlich mehr los war, als zu anderen Jahreszeiten. Kurz: Die Straße war für uns eigentlich unbegehbar. Es war eine wunderschöne Landschaft mit großartigen Bergen und tollen Waldsystemen, doch der gesamte Verkehr wurde mitten durch dieses Tal geleitet. Es war, als würden wir direkt auf der A1 durchs Ruhrgebiet wandern. Nur eben mit großartiger Aussicht und schönen Häuschen links und rechts, die aussahen, als würden sie irgendwo einsam oben auf einer verlassenen Alm stehen. Wäre es nur eine ekelhafte Straße in einem ekelhaften Gebiet gewesen, hätte man sich vielleicht noch damit abfinden können. Doch so hatten wir permanent die absolute Schönheit der Bergen vor Augen und konnten doch nichts davon genießen, weil die Menschen alles zerstört hatten. Dummerweise gab es keine Alternative und der Canyon hatte eine Länge von gut 80km, bis es das erste Mal einen Abzweig gab. Als Heiko realisierte, in was für ein Gebiet ich uns hier manövriert hatte war er gelinde gesagt etwas ungehalten. Er konnte nicht verstehen, warum ich beim Raussuchen der Strecke nicht gemerkt hatte, dass diese Straße so unglaublich gräßlich und aber auch gefährlich war. Ich konnte seinen Ärger verstehen, hatte aber noch immer das Gefühl, dass ich keine Wahl gehabt hatte, da es einfach keine Wege durch dieses Gebirge gab, die nicht über einer dieser drei Hauptstraßen führten. Erst später wurde mir klar, dass genau hierin mein Denkfehler gelegen hatte. Ich hatte erkannt, dass es ein unpassierbares Gelände war und hatte versucht, uns auf dem besten Wege hindurchzuschläusen. Ich war also wieder dem gleichen Fehler unterlaufen, wie bereits in Süditalien: Nicht einzusehen, dass es keine gute Lösung gab und daher einen vollkommen neuen Weg zu suchen. Niemand hatte mich gezwungen, uns so durch die Kaparten zu lotsen. Wir hätten auch einen kurzen Abstächer in die Ukraine machen und dann wieder nach Rumänien abbiegen können. Doch auf diese Idee war ich nicht gekommen. Nun konnte man es nicht mehr ändern und ein Blick im Internet eines Hotels auf die große Google-Übersichtskarte zeigte, dass es hier wirklich keine Ausweichmöglichkeiten gab. Die Devise lautete also: Ohren zu und durch!

Erst nach rund acht Kilometern nahm der Verkehr etwas ab. Wir hatten uns nun immer höher auf einen Pass hinaufgeschraubt und die Zahl der Hotels nahm nun etwas ab. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir den höchsten Punkt des Passes. Von hier aus nahmen wir eine steile Schotterstraße, die uns bis über den Berggipfel führte, so dass wir dahinter auf einer Wiese landeten, die von der Straße abgewand lag. Nach 45km Wanderung war also nur noch ein Extremanstieg auf einem Geröllfeld nötig um einen Schlafplatz zu finden, der nicht vollkommen grausam war. Als wir ihn erreicht hatten, waren wir kurz vor dem Exodus. Mein Lungenvolumen reichte nun kaum mehr aus, um unsere Luftmattratzen aufzupusten. Dennoch musste ich noch einmal hinunter zur Straße, um dort in einer Bar nach einer Alternativroute zu suchen. Man mochte nicht viel abkürzen können, doch jeder Meter, den wir uns auf dieser Straße sparen konnten, war ein Reingewinn. Und tatsächlich. Ich entdeckte einen Steilpass, bei dem wir nur rund 600 Höhenmeter überwinden mussten, um auf die andere Bergseite zu kommen und in einem Nebental zu landen. Dort gab es eine Straße, die nur halb so stark befahren war. Ideal war das noch immer nicht, aber es war schonmal besser als nichts.
Erst jetzt wurde mir klar, dass dieser Höllenscanyon der perfekte Spiegel meiner aktuellen Situation und meiner Lernaufgabe war. Mein erster Impuls war es wieder einmal, die aktuelle Situation zu verurteilen, weil ich sie als nicht angenehm empfand. Es gefiel mir hier nicht, genauso wenig, wie mir gefiel, wer ich war und wo ich gerade im Leben stand. Doch es war nun einmal mein Standort, sowohl geografisch als auch auf das Leben bezogen. es half nichts, ihn zu verurteilen und zu verleugnen und mich in Gedanken ganz woanders hin zu sehnen. Normalerweise war ich bei sochen Strecken immer damit beschäftigt, die Kilometer zu zehlen und mein ganzes Bewusstsein befand sich von Anfang an eigentlich schon am Ziel. So verfiel ich jedes Mal in einen inneren Stress und eine Hektik, nahm überhaupt nichts mehr wahr, weil ich nur noch einen Tunnelblick auf das erlösende Ende richtete und konnte so weder etwas lernen, noch die Schönheit des Augenblicks wahrnehmen. Denn wie gesagt, es war ja nicht alles hässlich hier. Wir waren umgeben von kraftvollen und wunderschönen Bergen, die es verdient hatten, das man sie wahrnahm und ehrte. Das konnte man aber nur, wenn man wirklich ganz da war, wo man sich befand.

Und genau wie mit dieser elenden Straße durch den Horrorcanyon ging es mir auch mit meinem inneren Weg. Ich mochte ihn nicht, nein ich hasste ihn sogar und sehte mich nur danach, endlich irgendwo anders anzukommen, weil ich glaubte, dass ich von da dann leichter und mit mehr Freude ins Erwachen gehen konnte. Doch das war natürlich Blödsinn. Zum einen gibt es keinen Grund und auch keinen Beweis dafür, dass es mir besser ginge, wenn irgendetwas in meinem Leben anders wäre, als es jetzt gerade ist. Die aktuelle Situation und der aktuelle Schritt sind genauso gut und wichtig, wie alle anderen. Zum anderen wurde mir nun auch etwas klar, das ich bereits vor einem Jahr über Paulina geschrieben, dabei selbst aber nicht verinnerlicht hatte. (Ich finde es echt immer wieder beeindruckend, wie gut ich Sachverhalte verstehen und anschaulich darstellen kann, ohne sie aber jemals in einen Bezug zu mir selbst zu setzen und ohne sie auch nur im geringsten zu verinnerlichen). Wenn man versucht, irgendwo anders hinzukommen, ohne die aktuelle Ist-Situation anzunehmen, dann ist das so, als würde man irgenwo durch einen Wald irren, aber glauben, man sei am Strand. Irgendwo weiß man natürlich, dass man im Wald ist, denn man sieht ja ständig die ganzen Bäume, doch man will es einfach nicht wahr haben und bildet sich deswegen ein, irgendwo an einem Strand entlang zu laufen, weil man glaubt, dass es dort bestimmt schöner sei. Um nun dahin zu kommen, wo man eigentlich hin will, sucht man sich nun lauter Landkarten der Küste und bestimmt den Weg, der einen vom Strand aus ans Ziel führt. Gleichzeitig kann man einfach nicht verstehen, warum man nicht weiter kommt, obwohl man sich doch so gut informiert. Erst wenn man sich eingesteht, dass man im Wald ist, kann man auch das passende Kartenmaterial suchen, um seinen Weg von hier aus zu finden.
Als ich das damals geschrieben habe, hörte es sich so wunderbar einläuchtend und schlüssig an. Doch bis jetzt habe ich es trptzdem nie verstanden. Oder besser gesagt, ich habe nie verstanden, dass ich genau das tat, was ich für Paulina beschrieben hatte.

Mehr für dich:
Tag 36: Zurück an die Mosel

Spruch des Tages: Ohren zu und durch!

Höhenmeter: 30 m
Tagesetappe: 22 km
Gesamtstrecke: 17.138,27 km
Wetter: sonnig und heiß
Etappenziel: Gemeindehaus der katholischen Kirche, 4531 Nyirpazony, Ungarn

Hier könnt ihr uns und unser Projekt unterstützen. Vielen Dank an alle Helfer!

Bewertungen:

 

About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

Leave A Comment

Translate »