Tag 1012: Alten Schmerz fühlen

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Tag 1012: Alten Schmerz fühlen

Tag 1012: Alten Schmerz fühlen

26.09.2016

Es ist nun fast einen Monat her, seit ich meinen Bericht über die Namensänderung und meinen Wandel zum Mönchsein veröffentlicht habe. Vor der Veröffentlichung war ich mir sicher, dass ich eine heftige Reaktion darauf bekommen würde, dass es Proteste und Kritik hageln würde und dass zumindest von Seiten meiner engeren Familie und der früher engsten Freunde ein Feedback kommen würde. Doch letztlich passierte nichts dergleichen, oder zumindest fast nichts. Es gab zwar Reaktionen und auch kritische, aber so gut wie keine von den Menschen, von denen ich es erwartet hätte. Es war, als hätte ich nie existiert und als wären die Beziehungen, die ich nun abgebrochen hatte, nie etwas wert gewesen. Nicht einmal eine Hassmail oder ein kurzes Lebewohl bekam ich von meiner Schwester und den engsten Freunden zurück. Und ich trug es mit Gelassenheit. Zumindest äußerlich. Ich wusste, dass ich schwer enttäuscht und auch sauer deswegen war, konnte diese Gefühle aber nicht zulassen. Es schien mir selbst, als wäre es mir egal. Aber war es das wirklich?
Nein, definitiv nicht! Auch wenn ich es immer gerne zu verhindern suchte, war ich ein menschliches Wesen und die Gefühle waren da, auch wenn ich sie unterdrückte und nicht nach außen lassen konnte. Es war nicht so, dass ich nichts fühlte. Es war viel mehr, als wäre ich gemeinsam mit meinen Gefühlen in mir selbst eingesperrt, ohne dass es einen Weg nach draußen gab. Die Frage war nur: Warum?

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Gestern abend bekam ich dann doch eine Reaktion, nur von einer Seite, von der ich nicht damit gerechnet hatte. Es war eine eMail, die zu 100% die Worte meiner Mutter enthielt, ohne dass sie jedoch von ihr abgeschickt worden war. Ob sie dazu meinen Mailaccount gehackt und in alten Mails nach einer Person gestöbert hatte, der sie diese Worte in den Mund legen konnte, oder ob es eine Art geistig mentale Übertragung war, bei der ich von einer unabhängigen Person genau das gesagt bekam, was meine Mutter mir nicht sagen konnte, weiß ich nicht. Letztlich ist es aber auch egal, da ohnehin alles eins ist und es bei der Sache ja nicht wirklich um meine Mutter, sondern um mich geht. Die Reaktion, die ich zu lesen bekam waren Worte meines eigenen Verstandes, also meine eigenen Zweifel, Ängste und Selbstmanipulationen, denen ich im Kopf die Stimme meiner Mutter gab. Doch was sie auslösten war hefitg.
Oder besser gesagt, was sie nicht auslösten. Denn obwohl dies wahrscheinlich das heftigste war, was eine Mutter ihrem Sohn gegenüber bringen konnte, wollte noch immer keine Wut nach außen kommen. Egal ob es stimmte oder nicht, in meinen Augen hatte meine Mutter mein e-Mailkonto geknackt, sich all meine Mails durchgelesen, eine Frau ausfindig gemacht, mit der ich vor langer Zeit eine kurze Affaire hatte, dieser dann ihr Leid geklagt und sie überredet, in eine Mail an mich zu schreiben, in der genau jene manipulativen und verunsichernden Worte standen, die sie mir selbst nicht sagen konnte, weil wir ja keinen Kontakt hatten. Wenn das nicht ausreichte um wütend zu werden, was dann? Ich war nun verstoßen und als Spalter betrachtet worden, weil ich Gefühle haben wollte, meine ganze Familie war gegen mich aufgehetzt worden, ich hatte jahrelang ein Leben gelebt, das nicht meines war und mich dabei so sehr verbogen, dass ich nicht einmal mehr wusste, wer ich überhaupt war. Und all dies reichte nicht um wütend zu werden und eine Grenze zu setzen? Wie konnte das sein? Was war da los mit mir?
Um das herauszufinden machten Heiko und ich heute einige verschiedene Übungen, bei denen ich einige sehr spannende Dinge über mich selbst erfuhr.

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Zunächst einmal gibt es zwei verschiedene Arten, wie ich auf eine Bedrohung, bzw. einen schädigenden Einfluss reagiere. Solange ich die Schädigung einschätzen kann, nehme ich sie in aller Regel hin. Ich sehe ein Messer auf mich zukommen, lasse zu, dass es mich ein kleines bisschen ritzt, weiche dann zurück und versuche schließlich vor der Situation davonzulaufen. Wannimmer ich eine Gefahr erkenne und einschätzen kann, ist dies meine Taktik. Daher ließ ich auch die Schädigungen durch meine Mutter immer zu, da ich sie erkannt habe und einschätzen konnte. Doch genau hierin besteht das Problem. Denn nur weil ich erkennen konnte, inwiefern es mir schaden würde, hieß dies noch nicht, dass ich den Schaden damit vermied. Das Messer ritzte mich trotzdem, auch wenn ich zuvor erkannte, dass es dies tun würde.Das zurückweichen führte jedoch dazu, dass ich mich automatisch verbog und dabei immer weniger Handlungsfähig war, bis ich vollkommen in der Situation gfangen war. Ich war nun wie eine Marionette, die sich an ihren Schmerzpunkten steuern ließ.

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Vollkommen anders war es, wenn ich eine Gefahr nicht abschätzen konnte, weil wie beispielsweise von hinten kam oder weil ich sie nicht sehen konnte. In diesem Fall kam sofort die Todesangst auf und ich geriet in Panik. Noch schlimmer war es, wenn ich wusste oder glaubte, dass mich eine Gefahr ernsthaft verletzen würde, ich ihr aber nicht ausweichen konnte. In diesem Fall wurde die Todesangst fast unerträglich. Die höchste Steigerung war natürlich die Kombination aus beidem. Keinen Handlungsspielraum zu haben und gleichzeitig nicht zu wissen, welche Gefahr wo auf mich zukam, war dies absolute Hölle für mich. Dies waren Faktoren, bei denen ich reagierte und intuitiv versuchte eine Grenze zu ziehen oder der Situation zu entkommen. Wichtig war dabei für mich das Körperliche. Psychoterror ertrug ich ohne Ende, egal wie sehr er mich schädigte. Hier hatte ich den Leitsatz, dass ich es einfach durchstehen müsse. Spannenderweiße hatte ich mir angewöhnt, immer wieder in die Gefahrensituation zurückzukehren. Wenn ich also erkannt hatte, dass mich etwas schädigte, und ich dann irgendwann wirklich einmal auswich, dann kehrte ich danach wieder zurück, nur um erneut ausweichen zu können. Warum? All dieses Leid brachte mir Anerkennung und Aufmerksamkeit ein und dies war mir wichtiger, als meine Gesundheit und mein Leben. Erst wenn meine Existenz bedroht wurde, setzte mein Selbsterhaltungstrieb ein.

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Was ich aber nicht tat, war Schädigungsfaktoren abzustellen. Ich setzte keine Grenzen, sondern versuchte stattdessen, die Gefahren im Auge zu behalten und einzuschätzen, wie stark sie mich schädigten. Ich hatte also permanent Angst davor, verfolgt und angegriffen zu werden und verwendete fast meine gesamte Aufmerksamkeit darauf, diese Schädigungsfaktoren im Auge zu behalten. Es war also kein Wunder, dass für alles andere keine Aufmerksamkeit mehr übrig blieb und ich ständig irgendeinen Blödsinn anstellte. Hinzu kam, dass die permanenten Schädigungen, die ich zuließ, fast meine ganze Energie verbrauchten. Ich spürte ständig, dass ich mich müde und kraftlos fühlte, konnte aber nie wirklich sagen warum. Klar gab es Zeiten in denen ich wenig schlief und das machte es natürlich nicht besser. Aber dies kam ja nicht allzu oft vor und auch in den anderen Zeiten fühlte ich mich meist schwach und energielos. Wenn man bedenkt, dass ich mich permantent wie ein gehetztes Reh auf der Flucht fühlte und gleichzeitig alles hinnahm, was mich schwächte, solange es meine Existenz nicht direkt und akkut bedrohte, ist das natürlich kein Wunder.

Was ich zunächst jedoch noch nicht verstand, war der Unterschied, ob ich nun ein Sklave meines eigenen Herzens oder der meiner Mutter und ihrer externen Manipulationen war. Die Beziehung, die auf der energetischen Ebene noch immer zwischen mir und meiner Mutter bestand, war so, als hätte ich dicke Kordeln im Rücken und in der Brust, an der man mich in jede beliebige Richtung schubsen und ziehen konnte, ohne dass ich etwas dagegen unternehmen konnte. Ich gehorchte aufs Wort und auf jede kleine Regung. Warum? Zum einen weil ich dieses Gehorchen mit Anerkennung-Erhalten verband. Wenn ich eine brave Marionette war, dann bekam ich ein Leckerlie und das wollte ich haben. Zum anderen, weil ich Angst vor dem Schmerz hatte. Die Kordeln steckten tief in meiner Haut und wenn ich sie loswerden wollte, musste ich die mir herausreißen, wodurch tiefe, klaffende Wunden entstehen würden. Als wir dies im Rahmen einer Gestalttherapie einmal physisch durchspielten, verstand ich plötzlich, warum der Sonnentanz für mich so wichtig war. Jetzt hier im Pfarrhaus verwendeten wir natürlich keine Haken sondern nur Heikos Finger, mit denen er mich an den entsprechenden Punkten am Rücken festhielt. Doch auch hier war die Wirkung bereits immens. Zum ersten Mal fühlte ich die Kraft mit der mich meine Mutter gefangen hielt und herumschubste. Zuvor war es nur eine Idee gewesen. Sofort rannen mir die Tränen über die Wangen und ich spürte eine tiefe Trauer und Wut über mich selbst, dass ich mir dies 31 Jahre lang angetan hatte und noch immer antat. Natürlich war es nur ein kleines bisschen von dem, was es hier zu fühlen gab, aber es war schonmal ein minimaler Anfang.

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Diese unfreiwillige Versklafung der Manipulation hatte jedoch nicht das geringtse mit einer freiwilligen Sklavenbeziehung zu tun, wie sie z.B. im SM-Bereich gelebt wird. Klar kommt dies rein praktisch bei mir nicht in Frage, da ich ja im Zöllibat lebe, aber im übertragenen Sinne ist es genau die Beziehung, die ich mit meinem eigenen höheren Selbst pflege, oder pflegen sollte. Hier ging es nicht darum, dem Willen eines anderen zu folgen, der einem aufgedrängt wird, sondern genau so geführt zu werden, dass man der eigenen Herzensstimme folgen konnte. Jede Sanktion geschieht aus Liebe und sie findet nur dann statt, wenn ein Herzensverstoß stattgefunden hat. Es ist also ein süßer Schmerz, von dem man weiß, dass er einen zur Heilung und zur Erleuchtung führt. Es ist nichts, vor dem man sich fürchtet, genau wie sich auch ein SM-Sklave nicht vor der sexy Domina fürchtet, die ihn sanktioniert. Die Sanktionen selbst sind etwas gwinnbringendes, lustvolles und der Untergebene weiß, dass er dem Sanktionator zu 100% vertrauen kann, dass dieser nichts tun wird, war ihn schädigt. Bei der Manipulationsversklavung hingegen kann man sich zu fast 100% sicher sein, dass einen so gut wie alles schädigen wird was passiert.

Mir fiel auf, dass ich grundsätzlich keine Gesichter vor meinem inneren Auge zuließ, wenn ich an die Dinge dachte, die mir meine Familie „angetan“ hatte. Die Reaktionen oder auch Nichtreaktionen die kamen fand ich krass, teilweise erschütternd oder entsetzend, aber ich brachte sie nie mit den Personen in Verbindung, die ich von früher kannte. Alles wurde in meinem Kopf abstrahiert und anonymisiert. Nimm es nicht persönlich, war der Gedanke dahinter. Aber konnte das funktionieren. Ein Messer, das sich in meine Hand bohrt, verursachte die gleiche Verletzung, egal ob ich es nun persönlich nahm oder nicht. Doch durch die Anonymisierung fiel es mir leichter, meine Gefühle zu unterdrücken. Alles wurde irgendwie irreal und war nur noch ein Gedankenkonzept. Jetzt stellte ich mir zum ersten Mal die Gesichter dazu vor, und merkte sofort, wie es in mir zu brodeln begann. Ja ich bin sauer und tief enttäuscht und ja, die Gefühle sind da und ich spüre sie auch. Gerade habe ich mehrere Hasstriaden zu papier gebracht, bloß mit dem was jetzt in mir präsent war. Sie sind allerdings etwas zu heftig und zu persönlich um sie hier zu veröffentlichen. Auffällig dabei war aber, dass viele Gewalt- und Mordfantasien darunter waren und dass ich anderen wirklich Leid auf den Hals wünschte. Vielleicht war dies auch einer der Gründe, warum ich mir meine Wut nicht eingestehen wollte, weil ich wusste, wie tief und verletzend sie war und ich Angst davor hatte, diese Seite an mir zu erkennen.

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Nun aber noch ein paar Zeilen zu den Ereignissen des Tages. Dank der freundlichen Unterstützung einer Weingutbesitzerin, die mir ihr Klo zur Verfügung stellte und uns im Anschluss ein paar Reisetips gab, gelang es uns heute, der Hauptstraße ein gutes Stück mehr auszuweichen, als es der Donauradweg vorgesehen hatte. Sie verriet mir, dass hinter den Häusern ein schmaler Weg begann, der mitten durch die Weinberge führte und bei weitem schner war, als der Hauptfahrradweg. Doch bevor wir dazu aufbrachen trafen wir uns zunächst mit einer jungen Dame von der Kleinen Zeitung Wien, die uns knapp drei Stunden lang interviewte. Dementsprechend späte setzten wir unsere Reise fort und so kamen wir heute nicht besonders weit. Der Zielort war ein Dorf namens Spitz, in dem wir einen Gemeinderaum in einem urigen Kleinen Kirchenhof bekamen. Der Pfarrer betreute die Gemeinde bereits seit 27 Jahren und hatte sich nun mit 74 dafür entschieden, nächstes Jahr in Rente zu gehen. Zum Mittag aßen wir bei ihm im Wohnzimmer und lernten bei dieser Gelegenheit auch den Köster der Gemeinde kennen. Er warf nur einige wenige Themenpunkte ein, aber die waren mehr als nur spannend.

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So erzählte er, dass es in dieser Region ganz offiziell ein Hagelschutzsystem gab, das verhindern sollte, dass der Wein durch die Hagelkörner zerstört wurde. Es bestand aus einem Wetterüberwachungssystem und einigen Flugzeugen, die bei bedarf Silberjodit-Nanopartikel in der Atmonsphäre verteilten. Im Klartext: Hier in der Wachau wurden ganz offiziell Chemtrails eingesetzt und das mit der vollen Zustimmung der Einwohner, da man auf diese Weise ihren geliebten Wein schützte. Die Bewohner der Nachbarsregion um Tulln, einige Kilometer weiter östlich, wurden sogar für ihre Rückständigkeit belächelt, da diese sich gegen eine chemische Wettermanipulation zum Hagelschutz ausgesprochen hatten. Klar, die Nanopartikel führten dazu, dass in dieser Gegend auch ganz im Allgemeinen der Niederschlag zurückging, wodurch die Böden immer trockener wurden, was dem Wein letztlich mehr schadete, als ein möglicher Hagelschauer, aber trotzdem war den Einheimischen die Trockenheit lieber als der Hagel. Zumindest war dies die Ansicht des Kösters. Spannend war, das beide, Köster wie Pfarrer beobachtet hatten, das seit einigen Jahren auch der Schnee in diesem Tal ausblieb. Hin und wieder waren die Bergspitzen weiß überzuckert, aber früher gab es teilweise so viel Schnee, dass man nicht mehr aus dem Haus gehen konnte. Auch dieser war für den Wein wichtig, denn er sorgte für Wasser, das über lange Zeit langsam in den Boden einsickern und so die Berghänge mit einer gleichmäßigen Feuchtigkeit versehen konnte, die sie besonders fruchtbar machten. Dass diese Winterausfälle ebenfalls eine Verbindung zur Wettermanipulation haben könnten, sahen sie jedoch nicht.

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Am meisten erschreckte uns aber, wie sehr die Chemtrails in kurzer Zeit zur Normalität geworden sind. Als wir uns das erste Mal damit beschäftigt hatten, war das ganze Thema noch so undurchsichtig, dass man sofort als Verschwörungstheoretiker galt, wenn man nur erwähnte, dass so etwas wie eine Wettermanipulation überhaupt existieren könnte. Nun waren Chemtrails bereits salonfähig geworden und man galt als Hinterwäldler, wenn man sich dagegen aussprach. So schnell wandelten sich die Zeiten.

Spruch des Tages: Die Gefühle sind da, irgendwo da drinnen, sie müssen nur noch raus.

Höhenmeter: 80 m
Tagesetappe: 21 km
Gesamtstrecke: 18.509,27 km
Wetter: bewölkt und regnerisch
Etappenziel: Meditationsraum der Pfarrgemeinde, 94034 Passau, Deutschland

Hier könnt ihr uns und unser Projekt unterstützen. Vielen Dank an alle Helfer!

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