Tag 106: Bayonne

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Tag 106: Bayonne

Tag 106: Bayonne

 Da unsere Pilgerwagen nun sicher in der Kathedrale untergebracht waren, konnten wir die Stadt als freie Männer erkunden. Auch wenn wir uns bereits sehr an unsere treuen Lastenvehikel gewöhnt haben, ist es doch jedes Mal wieder ein befreiendes Gefühl, ohne seinen kompletten Hausstand spazieren gehen zu können. Hin und wieder drehe ich mich dann sogar einmal spontan im Kreis, einfach nur weil ich es kann. Mit dem Wagen muss man ja immer eine größere Kurve fahren.

Bevor ich euch von unserem Rundgang berichte, muss ich noch von einer Begegnung erzählen, die wir hatten, kurz bevor wir das Zentrum und die Kathedrale erreichten. Unsere Wagen waren also noch bei uns und verrieten durch die großen Schriftzüge mit www.heiko-gaertner.de und www.lebensabenteurer.de, dass wir irgendwo aus dem deutschsprachigen Raum kommen mussten. Wir wanderten gerade an einigen Männern vorbei, die auf  einer Parkbank saßen, Bier tranken und ihrem Hund beim Baden in der L’Adour zuschauten. „Na wo samma denn hea?“ rief einer der Männer, als wir schon fast vorüber waren. Wir drehten uns um und sahen ihn an. Er grüßte uns mit einer Handbewegung und wiederholte seine Frage. Dann erzählte er uns, dass er Österreicher war, was wir uns anhand seines Dialektes schon fast gedacht hatten. Er war bereits vor Jahren nach Frankreich ausgewandert und hatte unterschiedlichste Gelegenheitsarbeiten verrichtet. Das letzte Mal war er vor drei Jahren für eine Wintersaison in Österreich um sich Geld als Küchengehilfe zu verdienen. Doch das hatte ihm nicht wirklich zugesagt und so war er schnell wieder zurückgekehrt. Auf die Frage, was ihm an Südfrankreich am besten gefalle sagte er: „Die Mentalität! Die Menschen sind hier einfach anders als in Österreich!“

Damit hatte er wohl Recht, denn das was er mit Mentalität meinte war ganz  offensichtlich die Art wie er hier lebte. Und die bestand zum großen Teil darin, seine Tage mit ein paar Freunden in der Sonne zu verbringen, Bier zu trinken, zu lachen, zu rauchen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Klar tat ihm der Alkohol nicht gut, aber gestresst und unzufrieden wirkte er definitiv auch nicht. Zum Abschied gab er uns noch einen Tipp, wo wir eine gute Obdachlosenunterkunft finden konnten, in der es Schlafplätze, Waschmöglichkeiten und ausreichend Essen gab. Er hatte sich also tatsächlich dafür entschieden, hier mit Obdachlosen zu leben und ab und an etwas zu jobben, anstatt in Österreich einer Arbeit nachzugehen. Eine etwas unorthodoxe Entscheidung, aber eine die er definitiv nicht bereute.

Im Laufe dieses und des kommenden Tages sollten wir noch die unterschiedlichsten Varianten von Nomaden und Aussteigern kennenlernten, die innerhalb der Zivilisation lebten.

Der erste von ihnen war Scott. Wir trafen ihn vor einem baskischen Feinkostladen in der Altstadt von Bayonne. Er hatte sich dort gerade ein Steak für einen Grillabend gekauft und wir uns einen Schinken erschnorrt. Scott war Neuseeländer und vor einem guten Jahr nach Europa gekommen, um hier mit einem deutschen Freund zu reisen. Zuvor hatte er in Neuseeland als Polizist gearbeitet, was ihn jedoch nicht wirklich glücklich gemacht hatte. Also hatte er all sein Geld zusammengenommen und war losgezogen um die Welt zu erkunden. Doch kaum waren er und sein Kumpel in Deutschland aufgebrochen, da hatte sich dieser auch schon in eine Brasilianerin verliebt und war mit ihr durchgebrannt. Die gemeinsamen Pläne mit seinem Neuseeländischen Kameraden wurden über Bord geworfen und er kaufte sich mit seiner neuen Freundin einen Campervan, in dem er nun gemeinsam mit ihr durch die Lande tourt.

Scott blieb allein zurück und musste sich neue Pläne schmieden. Er kaufte sich ein Fahrrad, dass gleichzeitig auch sein Lastentier wurde und machte sich auf den Weg durch Südeuropa. In der ersten Zeit hatte er geglaubt, dass Geld für ihn kein Thema wäre. Er hatte genug und achtete wenig darauf, wofür er es ausgab. Doch schon bald merkte er, dass er seine Reise würde beenden müssen, wenn er nicht sorgsamer haushaltet. Seine Nächte verbringt er seitdem überwiegend in einem Hängemattenzelt im Wald. Als wir ihn trafen war er bereits wieder auf dem Weg nach Norden. Er reiste den Jakobsweg also Rückwärts und wollte am nächsten Tag weiter in Richtung Bordeaux radeln. Während wir mit ihm sprachen verstrich die Zeit und langsam mussten wir unsere Wagen von der Kirche wieder abholen. Scott begleitete uns, da er erstens froh über etwas Gesellschaft war und zweitens großes Interesse an unseren Wagen hatte. Vor der Kathedrale trafen wir auf eine weitere Weltreisegruppe. Es war eine Familie, die ebenfalls mit Fahrrädern unterwegs war. Sie hatten ein Tandem, bei dem eines der Kinder vorne sitzen konnte. Das andere saß in einem Fahrradanhänger hinter dem zweiten Rad. Wir unterhielten uns nicht lange mit ihnen, doch auch sie hinterließen einen tiefen Eindruck bei uns. Es war eine andere Art zu Reisen, als die die wir bisher kannten, doch sie schien gut zu funktionieren.

Eigentlich hätten wir um 18:00 bei unseren Gastgebern sein wollen, doch durch die vielen Unterhaltungen war es nun bereits viertel nach und wir hatten noch einiges an Weg vor uns. Also verabschiedeten wir uns von Scott und brachen auf.  Zuvor lud er uns aber noch zum gemeinsamen Grillen im Park ein. Er wollte sich dort mit einer jungen Frau treffen, die er hier kennengelernt hatte, sowie einigen weiteren interessanten Leuten, darunter ein paar Obdachlose aus der Stadt.

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Als wir die halbe Strecke bis zu unserem Nachtquartier zurückgelegt hatten, wurden wir von einer jungen Dame an einer Ampel entdeckt. Sie lächelte uns an, las sich unsere Hinweisschilder an den Wagen durch und fing an zu lachen. „Habt ihr zufällig Lust auf einen Kaffee?“ fragte sie dann. „Ich habe nicht viel Zeit, aber eine Viertelstunde wäre schon drin!“

„Uns geht es ähnlich!“ antwortete ich, „wir haben eigentlich schon eine Verabredung, aber klar, warum nicht! Zu spät sind wir eh schon, da kommt es auf eine Viertelstunde mehr oder weniger auch nicht mehr an.“

„Cool! Wo wollen wir hingehen?“ antworte sie.

„Keine Ahnung!“ antworteten wir, „wir kennen uns hier nicht aus. Aber ich denke es wäre gut, wenn wir ein Café finden, dass nicht mehr als 14 Minuten von hier entfernt ist.“

Wir fanden eines in zwei Minuten. Maria, wie sich die junge Dame vorstellte, war Journalistin und hatte gerade einige Zeit in Jerusalem verbracht. Das war auch der Grund, weswegen sie nicht viel Zeit hatte, sie musste zum Sprachunterricht. Nach dem kurzen aber lustigen und netten Zwischenstopp, verabredeten wir uns für den nächsten Tag. Genauer gesagt verabredeten wir, dass wir uns am nächsten Tag noch einmal verabreden würden.

Die Adresse unserer Gastgeber zu finden war nicht ganz so einfach, wie wir gedacht hatten. Die Straßen in der Umgebung hießen alle fast gleich und kaum jemand, den wir nach dem Weg fragten konnte sie auseinanderhalten. So kam es, dass wir zunächst an der Tür eines Arabischen Kulturvereins klingelten, der jedoch keine Pilger aufnehmen wollte. Schließlich fanden wir unsere Gastgeber dann aber doch. Es handelte sich um ein internationales Pärchen und damit um eine weitere Variante von außergewöhnlichen Menschen, die wir an diesem Tag trafen. Catharina kam ursprünglich aus Hamburg und war von dort den Jakobsweg gewandert. Später hatte sie Pilger in Empfang genommen und dabei auch Gregogry kennengelernt.

Zusammen waren sie dann nach Bayonne gezogen und hatten sich hier für die Eröffnung einer Pilgerherberge eingesetzt. Der Bischof von Bayonne entgegnete dieser Idee jedoch mit dem größten Wiederstand, der überhaupt möglich war: Er sagte ja, tat aber nichts. Wann immer die beiden nachfragten, hieß es, es sei alles schon im Gange, dauere aber noch seine Zeit. Und so ging es nun schon seit Jahren. Daher hatten sie ihre eigene Wohnung zu einer Pilgerherberge gemacht und nahmen nun Jakobswanderer gegen Spenden auf. Catharina fertigte außerdem Lampen, Möbel und Kunstwerke aus Treibholz an. Gregory war gerade dabei eine ganz eigene Geschäftsidee aufzubauen. In einem alten Bully richtete er ein mobiles Antiquariat ein, in dem er seltene Bücher verkaufte. Eigentlich hätte außer uns noch eine weitere Frau heute hier übernachten sollen, die laut Angaben des Pfarrers eine Obdachlose war. Doch sie tauchte nicht auf. Als unsere beiden Gastgeber schlafen gingen, brachen wir noch einmal auf, um die Stadt bei Nacht zu sehen. Wir schauten auch in dem Park vorbei, in dem Scott sein Barbecue abhalten wollte, konnten ihn jedoch nicht finden.

Am nächsten Morgen kamen wir dementsprechend schlecht aus dem Bett und da wir uns auch beim Frühstück noch ordentlich verquatschten, kamen wir erst kurz vor Mittag los. Kaum waren wir auf der Straße, trafen wir auch schon wieder auf Scott und die junge Französin von der er uns erzählt hatte. Es kam wie es kommen musste! Wir verbrachten den Rest des Vormittages und den Anfang des Nachmittages mit den beiden auf dem Platz vor der Kirche und tauschten uns über unsere Reiseerfahrungen aus.

Die Junge Frau hieß Mo, war 25 und reiste bereits seit fünf Jahren zusammen mit ihrem Hund durch Frankreich. Zuvor hatte sie in einem Architekturbüro gearbeitete, doch nachdem sie den Job verloren und keinen neuen gefunden hatte, hatte sie sich gedacht, dass sie auch einfach loslaufen könne, um zu sehen, was die Welt so bietet. Genau das hatte sie dann auch getan. Zunächst hatte sie in unterschiedlichen Cafés und Restaurants gearbeitet, um kochen zu lernen und sich ihre Reisen zu finanzieren. Später hatte sie unterschiedliche Arbeiten angenommen und lebte hauptsächlich von ihrer Straßenkunst. Sie malte Bilder auf den Asphalt. Wir haben leider keines gesehen, aber von dem war wir mitbekommen haben, müssen sie echt cool sein. Sowohl Mo als auch ihr Hund haben je einen Rucksack, wobei der Hund sein eigenes Futter trägt. Nach sechs Jahren, meinte sie, kenne sie ihre Heimatland nun recht gut, daher wolle sie nun nach Spanien weiterziehen. In Bayonne wartete sie nun auf die Impfunterlagen für ihren Hund, damit er nach Spanien einreisen konnte. Auch sie lebte eher spartanisch und hatte nur das nötigste bei sich, was aber immer noch so schwer war, dass man es der kleinen Frau kaum zutraute, dass sie ihren Rucksack stemmen konnte. Außerdem kannte sie so ziemlich jeden Obdachlosen in Frankreich. Später viel uns auf, dass sowohl Mo als auch Scott, Catharina und der Österreicher kaum Kontakt zu ihren Familien hatten und dass dies bei allen ein offenes Thema war. Ein Thema, das auch uns immer wieder beschäftigte und für das wir noch keine wirklich zufriedenstellende Lösung hatten.

Zwei weitere Nomadenvarianten trafen wir noch. Der erste nannte sich selbst Juggling-Man. Er war ein schräger Geselle mit vielen Tattoos und schriller Kleidung. „Normalerweise spricht mich eigentlich nie jemand an!“ kommentierte er unsere Kontaktaufnahme.

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„Das dachte ich mir!“ erwiderte Heiko, „deswegen tue ich es ja!“

Wenn wir wollten, könnten wir ihn vielleicht später im Park jonglieren sehen. Das heißt, wenn er später Lust dazu habe. So etwas könne man vorher ja nie wissen.

Die zweiten waren ein Paar, das ebenfalls mit dem Rad unterwegs war. Sie saßen in einem Park, durch den wir hindurchwanderten und schienen von einander recht genervt zu sein. Als wir sie grüßten, zwangen sie sich ein Lächeln ab und versuchten überzeugend rüber zu bringen, dass es ihnen gut ging.

Diese Flut an Begegnungen zu verarbeiten uns zu reflektieren war nicht einfach. Irgendwie war uns klar, dass jeder dieser Menschen etwas mit uns zu tun hatte. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir nun Menschen getroffen, die alleine, mit Freunden, mit dem Partner, mit der Familie und mit einem Hund reisten. Menschen, die zu Fuß unterwegs waren, mit dem Rad, mit und ohne Geld sowie mit und ohne Ausrüstung. Menschen, die ständig weiterzogen, andere, die länger an einem Ort blieben und wieder andere, die schließlich ganz sesshaft geworden waren. Und jeder von ihnen hatte Mechanismen gehabt, die gut funktionierten, sowie andere, die überhaupt nicht passten. Scott zum Beispiel fühlte sich so einsam, dass man es ihm bereits in der ersten Sekunde ansehen konnte. Mo hatte dieses Problem nicht, denn sie hatte ihren Hund dabei. Dafür fehlte es ihr an einer Mission, einer Aufgabe, die sie mit ihrer Reise und ihrem Leben erfüllen konnte. Die Familie wirkte nach außen hin so, als hätten sie wirklich einen Lebenstraum wahr gemacht, doch bei näherer Betrachtung schauten sie wie sieben Tage Regenwetter. Es war deutlich zu sehen, dass sie eine hohe Erwartung an ihre Reise gehabt hatten, die sich nun aber doch nicht erfüllt hatte. Catharina hingegen brachte es fast nicht übers Herz, uns gehen zu lassen, ohne selbst wieder aufzubrechen. Und auch wir kannten jedes einzelne dieser Themen und Gefühle. Wir leben in einer ziemlich abstrakten Welt, in der wir uns so viele lebensfeindliche Mechanismen erschaffen haben, die wir nicht einmal mehr bemerken, dass es manchmal fast unmöglich erscheint, einen erfüllenden Weg hinaus zu finden.

Wie es der Zufall, das Schicksal oder unser höheres Selbst wollte, fanden wir nach dem Trubel der großen Stadt für die nächste Nacht eine Oase der Stille. Catharina hatte uns erzählt, dass es in der Stadt ein Nonnenkloster mit einem besonders sehenswerten Friedhof gäbe, das wir uns unbedingt ansehen mussten. Und genau dieses Kloster nahm uns für die Nacht auf. Wie das letzte Kloster in dem wir übernachten durften, war auch dieses so aufgebaut, dass es fast Autark existieren konnte. Und obwohl es mitten in der Stadt lag, hatte man doch den Eindruck, irgendwo weit draußen in der Wildnis zu sein, wo einen niemand stören konnte. Und hier trafen wir auf eine ganz andere Art von Aussteigern: Die Nonnen. Und vielleicht waren sie von allen sogar diejenigen, die am zufriedensten mit ihrem Weg waren. Lustig und fröhlich waren sie jedenfalls.

Spruch des Tages: Es gibt unendlich viele Arten zu Reisen, doch jede führt dich immer wieder zurück zu dir selbst.

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Tagesetappe 10 km

Gesamtstrecke: 2131,47 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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