Tag 326: Montpellier

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Tag 326: Montpellier

Tag 326: Montpellier

Es ist nicht leicht, eine Stadt wie Montpellier so zu beschreiben, dass man ihr gerecht wird. Der Weg in die Stadt war wie der Weg in jede Stadt. Je dichter man ihm kam, desto größer wurden die Straßen und desto stärker wurde der Verkehr.

Dann kam das Ortseingangsschild und mit ihm begannen die ersten Häuser der Stadt. Die Frau mit dem Kopftuch, die fragte, ob sie uns helfen könne, sprach weder Englisch, noch Französisch sondern nur polnisch. Die riesigen Plattenbauten die links und rechts von uns in den Himmel ragten, waren über und über mit Kleidung und Handtüchern behangen, wie abstrakte Weihnachtsbäume aus Beton. Dies war die Zigeunerstadt von Montpellier, wie wir kurz darauf erfuhren. Wenige Kilometer später erreichten wir das arabische Stadtviertel. Hätte uns jemand erzählt, dass wir uns in Istanbul befinden, hätten wir es ihm wahrscheinlich ohne zu zögern geglaubt. Auch dieses Viertel wirkte ärmlich und heruntergekommen. Es war eine Gegend, in der man bereits Tagsüber ein ungutes Gefühl hatte und von der man wusste, das man sich nachts definitiv nicht hier aufhalten wollte. Überall gab es Basare und halblegale Märkte, in denen man von der Computerplatine bis zum Goldschmuck alles kaufen konnte, wenn man keine unangenehmen Fragen stellte. Die Ladenschilder waren größtenteils auf arabisch und nach einem französischen Passanten suchte man weitgehend vergebens. Doch es dauerte nicht lange, und die Menschen, denen wir begegneten hatten unsere leichte Skepsis in Luft aufgelöst. Ein Auto hielt neben uns an und fragte und nach unserer Reise. Hinter ihm staute sich der Verkehr in die Unendlichkeit, doch der Mann sah das entspannt und ließ sich nicht im mindesten davon stören.

Eine Gruppe düster aussehender Türken (vielleicht waren es auch Syrer, Albaner oder Irani) rief uns hinterher, wohin wir denn wollen. Dann sahen sie unsere Muschel und riefen: „Oh, Santiago! Coole Sache!“ Für einen Moment lang war die Situation unangenehm und ich war versucht, die Männer zu ignorieren aus Angst, sie wollten vielleicht einen Streit anfangen oder etwas in der Art. Dann aber wurde klar, dass sie wirklich einfach nur interessiert waren und dass sie sich über uns freuten. Wir winkten ihnen und grüßten sie und sie grüßten freudestrahlend zurück. Egal wo wir in diesem Viertel nach etwas zum Essen fragten, wir bekamen es. Einmal durften wir es uns sogar aussuchen. In einem anderen Laden traf ich zunächst nur auf ein 11jähriges Mädchen, das an der Kasse saß. Sie spielte dort im Computer und kassierte, falls mal ein Kunde kam. Der Chef saß hinter einem Regal und quatschte lautstark mit einem Kumpel. Als ich ihn um ein paar Äpfel bat, lud er mich so voll, dass ich sie kaum mehr tragen konnte. In der Zwischenzeit wurde Heiko von einem jungen Künstler angesprochen, der ihm anbot, uns etwas in dem kleinen Laden zu kaufen. Doch er hatte keine Chance. Was immer er auch auswählte, der Ladenbesitzer schenkte es uns. Am Ende drückte uns der Junge einfach 5€ in die Hand und meinte, wir sollten uns wo anders selbst etwas davon kaufen. Als Gegenleistung würde er nur gerne ein paar Fotos von uns machen.

Kurze Zeit später saßen wir mit zwei Dönerboxen auf dem Gehsteig und Genossen unser Mahl. Wenn wir schon in einem arabischen Viertel waren, dann mussten wir ja zumindest die arabischen Spezialitäten probieren. Der Gehsteig war nun bereits an der Grenze zwischen dem arabischen Viertel und der Innenstadt. Hier kamen nun auch viele Franzosen vorbei, die jedoch zu neunzig Prozent dreinblickten, als hätte man ihnen gerade ins Knie geschossen. In eine Gruppe von 9 piekfeinen, französischen Geschäftsmännern hatte sich ein einzelner türkischer Opa mit einem lustigen Mützchen verirrt. Wir grüßten fröhlich in die Runde und ernteten nur böse Blicke. Bis auf einen! Der Türke grüßte mit dem freundlichsten ‚Bonjour‘ zurück, das er zu bieten hatte.

„Tschuldigung, habt ihr zufällig einen Beutel oder eine Tüte für mich?“ fragte ein junger Obdachloser mit mehreren Schnittverletzungen im Gesicht. Er war zwei Tage zuvor von einer Gruppe Hooligans überfallen worden, die ihm seinen Rucksack mitsamt allen Pässen und seinem Schlafsack geklaut hatten. Wir schenkten ihm einen Jutebeutel und einige der Äpfel, die wir zuvor bekommen hatten. Es gäbe nur wenige Nazis hier, aber vor denen müsse man sich in Acht nehmen. Dass die Rechtsradikalen ausgerechnet einen Franzosen zusammengeschlagen und ausgeraubt hatten wunderte nicht. Sich hier mit den arabischen Mitbürgern anzulegen wäre ihr Todesurteil gewesen. Für uns stand jedenfalls fest: von der Freundlichkeit her mussten die Arabischen Länder ein Traum sein. Was jedoch die Sprache anbelangte, da hatten wir dann wohl mal so ziemlich verschissen.

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In der Innenstadt bauten wir unsere Basis zunächst auf einem großen Platz auf, in dessen Mitte ein ungeschmückter Weihnachtsbaum stand. Ich ließ mich hier nieder und Heiko wanderte umher um ein paar Fotos zu machen. Nach einem Schlafplatz brauchten wir heute glücklicherweise nicht zu suchen. Vor ein paar Tagen hatten wir in der Touristeninformation eine junge Dame kennengelernt, die uns damals in dem entsprechenden Ort zwar nicht weiterhelfen, dafür in Montpellier aber einen Platz auf ihrer Couch anbieten konnte. Sie hatte ab 18:30 Uhr für uns Zeit und so hatten wir den Nachmittag für und in der Stadt zur freien Verfügung. Uns stresste also nichts. Vor dem Weihnachtsbaum wurden wir zunächst von einer asiatisch aussehenden Frau mit Plastikblümchen im Haar und einer schrillen Handtasche in Form einer Eule angesprochen. Sie war Amerikanerin und arbeitete hier als Krankenschwester. Das Gespräch mit ihr dauerte noch eine ganze Weile, doch mehr Informationen bekamen wir nicht. Es blieb so oberflächlich,dass wir uns zwischenzeitlich fragten, warum wir überhaupt Worte austauschten.

Nachdem sie verschwunden war, tauchte ein Mann neben unseren Wagen auf. Als er das Schild mit „Danke für ein Lächeln, eine Spende, eine Umarmung, etc.“ Las, fing er an zu lachen und meinte: „Das gefällt mir, Jungs! Das ist ein cooles Schild! Eine Umarmung kann ich euch gerne geben!“ Das Tat er dann auch wirklich und damit war er nach der portugiesischen Pilgetruppe bei Santiago der zweite auf der gesamten Reise.

Der Mann hieß Ruben, war Mitte 50, stammte aus Holland und setzte sich zu uns. Vor rund 20 Jahren hatte sein Leben eine Dramatische Wendung genommen. Damals war sein Lebensgefährte an AIDS gestorben und der Verlust hatte ihn so sehr getroffen, dass er in die Alkohol- und Drogensucht abgerutscht war. Er verlor seinen Job und später auch seine Wohnung. „Damals dachte ich mir,“ meinte er humorvoll, „wenn ich schon obdachlos werde, dann doch bitte nicht in Amsterdam!“ Er kratzte sein letztes Geld zusammen, flog in die Staaten und reiste dort eine Weile umher. Vor allem Hawaii sagte ihm zu und er liebte es, sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Später wanderte er dann in die Mongolei, fuhr mit der Transsibirischen Eisenbahn quer durch Russland, wanderte über die Seidenstraße bis nach Asien und bereiste Skandinavien und Osteuropa. Nur nach Holland wollte er um keinen Preis zurück. Also wanderte er nach Süden, bereiste Frankreich und Italien und kam schließlich nach Montpellier. Hier lernte er dann einen Mann kennen, in den er sich verliebte und mit dem er bis heute zusammen ist. Dies ist auch der Grund, warum er die letzten fünf Jahre in Montpellier verbrachte.

Rubens Leidenschaft war die Kunst. Er war Bildhauer und Freskenmaler, hatte ein Buch über das Straßenleben von Montpellier geschrieben, machte Portraitfotografie und verdiente sich sein Geld darüber hinaus mit Straßenmusik. Vor zwei Tagen jedoch hatte ihm jemand seine Gitarre gestohlen und so konnte er nicht mehr spielen. Dummerweise war es nicht seine eigene Gitarre sondern die seines Freundes gewesen und dazu noch eine sehr wertvolle. Seither war sein Freund noch immer sauer auf ihn und als er uns später auf der Straße begegnete, schaute er Ruben kaum an.

Doch die gestohlene Gitarre war nicht die einzige harte Prüfung, vor die ihn das Leben gestellt hatte. Vor zwei Wochen musste er einen wahren Dauerlauf der Hiobsbotschaften über sich ergehen lassen. Zunächst hatte er einen schweren Fahrradunfall, bei dem er fast gestorben wäre. Er geriet dabei zwischen ein Auto und eine Straßenbahn. Doch außer einigen Schirfwunden und einem verrissenen Kreuz kam er recht glimpflich davon. In den darauffolgenden Tagen jedoch wurde es schlimmer. Zunächst verstarb sein Hund und dann bekam er einen Anruf, dass seine Schwester, sein Vater, sein Schwager und sein Neffe bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen waren. Alles zusammen hatte dazu geführt, dass er wieder mit dem Trinken begonnen hatte. Es stand für ihn fest, dass er damit wieder aufhören würde, doch im Moment saß die Trauer noch zu tief, um sie sich wirklich anschauen zu können. Als er uns davon in einem kleinen Park erzählte, kamen ihm fast die Tränen. Auch wir waren betroffen. Was für eine Aufgabe musste noch in ihm stecken, dass ihn das Leben gleich mit so vielen harten Bandagen auf einmal packte?

Für den Rest des Nachmittages war Ruben unser Stadtführer und er war definitiv der beste Stadtführer, den man sich wünschen konnte. Er hatte diese Stadt faktisch mit erschaffen und er liebte und lebte die Kunst, die er uns zeigte. In einer versteckten Gasse, die von den Einheimischen nicht ohne Grund die Pinkelgasse genannt wurde, hatte er ein Selbstporträt auf eine schwarze Holzverschalung gesprayt. Sprühkunst, so erklärte er uns, ist mit die teuerste Art der Kunst,wenn man sie hochwertig machen will. Doch diese kleinen versteckten Bildchen waren nicht alles. Ruben war einer der Künstler gewesen, die die riesigen

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Fresken in der Stadt erschaffen hatten, die Millionen von Touristen anlockten. Zu unserem Erstaunen wurden die Künstler für ihre Arbeit von der Stadt nahezu nicht bezahlt. 15 Leute arbeiteten mehr als zwei Monate an der Fertigstellung des Freskos und am Ende blieben für jeden nicht einmal ganz 200€ hängen. Eines der Fresken verzierte die Wand gegenüber der Kirche von St. Pierre. Die Kirche war in einer Auseinandersetzung zwischen den Katholiken und den Evangelisten vor Jahrhunderten entstellt wurden. Damals hatte man alles an Zeichen und Statuen zerstört, das die Gotteshäuser geziert hatte. Auf die Hauswand des gegenüberliegenden Gebäudes hatten die Künstler daher eine Fassade mit Fenstern gemalt, in der sich die Kirche so spiegelte, wie sie einmal ausgesehen hatte. Als wir uns auf die Treppenstufen gesetzt hatten, erzählte uns Ruben zudem die Geschichte von St. Pierre.

Der heilige war eigentlich kein Mann der Kirche gewesen, sondern ein Heiler, der losgezogen war um die Menschen von der Pest zu heilen. Sein Elternhaus  hatte genau an der Stelle gestanden, wo sich heute die Kirche befand. Von hier aus war er nach Santiago gewandert, wobei er jedoch auch an der Pest erkrankte. Kurz darauf wurde er von einem Hund besucht, der ihm das Essen brachte und der ihm täglich die Wunden leckte, so lange, bis er wieder gesund wurde. Daher ist St. Pierre bis heute immer mit einem Hund abgebildet. Leider weiß ich nicht warum, doch irgendwann wurde der heilige Heiler auch ans Kreuz genagelt. Aus Respekt vor Jesus, den er als großen Meister und als Vorbild ansah, bat er jedoch darum, nicht auf die gleiche Weise hingerichtet zu werden wie er. Dies habe er einfach nicht verdient. Darum schlug man ihn kopfüber ans Kreuz, so dass deine Füße nach oben schauten. Wir hatten bereits in einigen Kirchen Zeichnungen und Glasmalereien mit diesem Motiv gesehen, konnten bislang jedoch nichts damit anfangen. Das kopfstehende Kreuz wird heute meist als Symbol des Satanismus angesehen, doch eigentlich ist es das Kreuz von St. Pierre und damit ein Symbol des Respektes vor Gott.

Nach der Kirche schauten wir uns noch die Kathedrale, den botanischen Gärten, die medizinische Fakultät und eine Kunstausstellung in einer umgebauten Kirche an. Letztere war eine temporäre Ausstellung, was in diesem Fall bedeutete, dass die Werke alle zerstört wurden, sobald die Ausstellung vorbei war. Die anderen Gäste gingen mit dem erhabenen, verständigen Blick durch den Kirchensaal, den man oft bei großen Kunstkennern sieht, oder zumindest bei Menschen, die sich dafür halten. Ruben jedoch hatte eine wirkliche Verbindung zu den Werken. Seine Begeisterung strömte aus jeder seiner Poren und schlug sofort auch auf Heiko und mich über. Ohne ihn wären es für uns einfach große Leinwände mit schwarzen Punkten und Linien darauf gewesen. Doch durch ihn wurden die Bilder lebendig und bekamen eine Dynamik, die wir selbst nie in ihnen entdeckt hätten. Und dann geschah etwas unvergleichbares. Der eigensinnige Holländer mit den strubbeligen Haaren, der zerrissenen und mit Staub übersäten Hose und den kaputten, aufgeschürften Händen, stand in der Mitte des Ausstellungsraums, hob die Hände und begann zu applaudieren. „Applaus für den großartigen Künstler!“ Rief er mehrfach hinter einander und wirkliche Hochachtung schwang in seiner Stimme mit. Die anderen Ausstellungsgäste schauten ihn irritiert an und wurden vollkommen aus ihrer elitären Welt des geheuchelten Kunstverständnisses gerissen. Für einige Sekunden lang wussten wir nicht, ob wir uns schämen oder freuen sollten. Dann entschieden wir uns für letzteres. Er hatte vollkommen Recht mit seiner Aussage. „Kunst ist Kunst! Warum applaudieren wir einem Musiker, nicht aber einem Maler? In einer Kunstausstellung glauben wir, dass wir leise und anmutig sein müssen, doch der Künstler selbst will ja die Gefühle der Menschen ansprechen. Er will sie bewegen. Er braucht keine Zombies, die auf seine Werke starren wie Roboter. Ich weiß ja nicht, ob der Künstler anwesend war oder nicht, aber in jedem Fall hat er es verdient, dass man ihm Wertschätzung gegenüber bringt.“

Auf dem Weg zurück in die Innenstadt kamen wir an einem Haus vorbei, dessen Besitzer gerade den Sperrmüll auf die Straße gestellt hatten. Darunter befanden sich auch drei Ölgemälde. Für Ruben war es, als hätte jemand seine Katze in eine Mülltonne gesteckt. „Wie kann man Kunst einfach so wegwerfen?“ Fragte er entsetzt. Er brachte es nicht übers Herz, die Bilder einfach stehen zu lassen. Da er jedoch nicht alle mitnehmen konnte, rettete er zumindest das größte von ihnen. Kurz darauf kamen wir an einem Pärchen vorbei, das in der Innenstadt spazieren ging. Ihnen schenkte er das Bild, was die beiden zunächst in einen Zustand des fassungslosen Erstaunens brachte. Sie wussten nichts mit dem Geschenk und der Situation anzufangen. Dann jedoch schluckte die Frau ihr misstrauen herunter und bemerkte, dass sie das Bild selbst ebenfalls möchte. Also nahm sie es an und dankte dem Holländer dafür.

Dies waren nur einige, der vielen kleinen und großen Eindrücke, die die Stadt in uns hinterließ. Ruben erzählte noch viel mehr, zeigte uns noch weitere Plätze und ließ uns an spannenden Begegnungen teilhaben. Schließlich wurde es Zeit abschied zu nehmen. Es wurde bereits dunkel und die abendlichen Straßenkünstler traten auf den Plan. Dies war Rübsens Szene, das spürte man sofort. Er schnappte sich die Gitarre eines Bekannten und begann lauthals das Lied Lola zu singen. Nur die ersten Zeilen. Dann merkte er, dass die Gitarre saumäßig verstimmt war und gab sie zurück. Auf dem Platz, an dem wir uns kennengelernt hatten, verabschiedeten wir uns auch wieder. Von hier aus mussten wir unseren Weg zu Laurie alleine finden. Vorbei an einem Stand mit heißen Maronen und an einem Platz,vier so voller Straßenkünstler war, dass die nächsten schon schlänge standen, während die ersten noch spielten, ging es in eine riesige Einkaufspassage. Dann eine Fußgängerzone entlang bis zu einem großen halbrunden Platz, der von riesigen Verwaltungsgebäuden umgeben war. Schließlich folgten wir einem Fluss und kamen dann wieder in eine Gegend mit Wohnblöcken. Von der Grundidee war es nichts anderes als im Zigeunerviertel, doch waren die Wohnblocks hier deutlich teurer und nobler. Außerdem waren sie mit Toren abgeriegelt, so dass nur die Bewohner und deren Gäste in den Innenbereich kamen. Hier wurden wir von Laurie empfangen. Gemeinsam mit ihr und einem Freund aus Marseille bereiteten wir ein Abendessen vor und ließen den ereignisreichen Tag so langsam ausklingen.

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Spruch des Tages: Am Anfang ist jede Religion keine Religion sondern eine Phylosophie (Spruch des Künstlers von der Kirchenausstellung)

Höhenmeter: 40 m

Tagesetappe: 20 km

Gesamtstrecke: 6156,37 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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