Tag 345: Die Mauer (Teil 2)

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Tag 345: Die Mauer (Teil 2)

Tag 345: Die Mauer (Teil 2)

… Fortsetzung von Tag 344:

Sicher gab es in unserem Familienleben viele Situationen in denen es wichtig gewesen wäre, dass mein Vater seinen eigenen Stadtpunkt vertritt und dass er auch einmal gegen meine Mutter Partei ergreift. Doch nie wäre es für mich so wichtig gewesen, wie heute.

Dass ich nun meinen eigenen Weg für mich gewählt habe, der mit dem, von meiner Mutter vorgesehenen nichts zu tun hat, ist für sie nicht akzeptabel. In ihren Augen ich trete ich sie und ihre Liebe dadurch mit Füßen. Doch ist es wirklich Liebe, einen in Sorgen und Ängsten zu ersticken?

Hier schließt sich der Kreis. Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Wenn wir uns also unser Leben lang auf unsere Ängste und Sorgen konzentrieren, dann sorgen wir dafür, dass sie definitiv wahr werden. Es ist wie bei einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Die größte Angst in meiner Mutter war immer, dass ich sie verlassen und den Kontakt zu ihr vollkommen abbrechen würde, so wie es damals ihre eigene Mutter getan hatte. Diese Angst war sogar größer als die Angst, dass mir etwas zustoßen, dass ich krank werden oder dass ich sterben könnte. Doch durch die Fokussierung auf die Angst hat sie automatisch stets so gehandelt, dass es unweigerlich zu dieser Trennung kommen musste. Nur ein Vogel, der freigelassen wird, kann auch zurückkommen. Ein Vogel in einem goldenen Käfig, kann immer nur nach Freiheit streben und zu fliehen versuchen. All dies passierte auf einer unterbewussten Ebene und so begann ich ohne dass es mir klar war bereits sehr früh damit, mich von meinen Eltern zu entfernen. Zunächst nur im Geist, indem ich aufhörte über mich zu erzählen und alle meine Probleme mit mir selbst ausmachte. Dann, indem ich begann mehr Zeit in der Schule und bei meinen Freunden zu verbringen, als zu hause. Es war keine bewusste Entscheidung, nicht bei meiner Mutter sein zu wollen, es trieb mich nur einfach nicht zurück. Einige Male gab es Streit deswegen und ich weiß noch, dass die Reaktion meiner Mutter auf mein ständiges Fortbleiben nur dazu führte, dass ich noch weniger Lust hatte, nach hause zu kommen.

Später wählte ich dann unbewusst eine Uni aus, die mich in eine andere Stadt führte. Ich entschied mich nicht dafür auszuziehen und einen neuen Lebensabschnitt anzufangen, so dass ich mein eigenes Leben aufbaute und meine Eltern besuchen kam. Ich behielt mein altes Zimmer, ließ es wie es war und blieb der Sohn, der noch immer zu hause wohnte. Ich war nur nie daheim. Ich hatte das Gefühl, dass ich es ihr nicht antun konnte, sie zu verlassen, also machte ich keinen klaren cut, sondern entfernte mich unbewusst und unauffällig immer weiter. Nach der Uni zog ich dann wieder zuhause ein, suchte mir mit der Erlebnispädagogik jedoch einen Job, bei dem ich niemals zuhause war. Ich verbrachte 90% meiner Zeit in Jugendherbergen irgendwo in Deutschland. Damit schaffte ich es, einen größtmöglichen Abstand zu bekommen, ohne dass ich meine Mutter verlassen musste. Auch dies war keine bewusste Entscheidung. Ich machte es einfach und redete mir ein, dass ich auf diese Weise alle glücklich machen konnte. Mich eingeschlossen. Auch hier traf ich die Entscheidung also nicht aufgrund einer inneren Überzeugung, sondern einzig und allein aufgrund meiner Harmoniesucht. Wenn ich geliebt werden will, dann muss ich es allen Recht machen. Mir, meiner Mutter und auch allen anderen. Gleichzeitig steckte in mir jedoch auch der tiefe Wunsch, das Muster aufzulösen und zu einem wirklich hilfreichen Mitglied der Gesellschaft zu werden. Ich wollte meine Aufgabe annehmen und ich wusste, dass ich sie aufgrund meiner Harmoniesucht verdrängte. Da mein Vater immer nur ein Kumpel für mich war, hatte ich schon früh den Wunsch in mir, einem Mentor zu begegnen, von dem ich lernen konnte, wie ich mich auf meinem eigenen Lebensweg zurecht finde. Der Wunsch war so stark, dass ich schließlich Heiko anzog, der zu eben jenem Mentor wurde.

Auch das wurde mir erst viel später klar, denn bei unserem ersten Treffen empfand ich ihn zwar als irgendwie interessanten Typen, doch als Mentor hätte ich ihn mir damals nicht vorstellen können.

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Dennoch begann ich mit der Ausbildung zum Wildnispädagogen bei ihm und für einen Monat lang hatten wir ein offizielles Schüler-Mentor-Verhältnis, bei dem ich einiges über das Leben in der Natur lernen durfte. Dabei wurde für uns beide klar, dass es mit zwei mal 14 Tagen noch lange nicht getan war. Wir wurden Freunde, Kollegen, bauten die Wildnisschule gemeinsam weiter aus und vom Wildnismentor wurde er ein Mentor für meinen Lebensweg. Damals hätte ich mir nie erträumen lassen, wohin das alles einmal führen würde.

Zu diesem Zeitpunkt wohnte ich offiziell noch immer bei meinen Eltern zu hause und als ich mich dafür entschied, in die Wildnisschule einzusteigen, war ich mir sicher, dass ich dennoch regelmäßig den Kontakt zu ihnen halten würde. Doch langsam aber sicher wurde es sporadischer und schließlich ließ ich mich nur noch zwei oder drei Mal im Jahr blicken. Zu Weihnachten, zu Ostern und vielleicht noch zu einer Familienfeier. Ich hatte oft ein schlechtes Gewissen deswegen, konnte mir aber nicht erklären, warum es mich so wenig nach hause zog. Denn oberflächlich war ja alles gut. Es gab ja keinen Streit und keine Disharmonie, die mich hätte vertreiben können. Oberflächlich. Doch darunter war immer das Gefühl, nicht ich sein zu dürfen, sobald ich nach hause kam. Je mehr ich über mich selbst lernte, desto schwerer fiel es mir, das Bild aufrecht zu erhalten, dass ich in der Familie spielen sollte. Gleichzeitig konnte ich jedoch auch nicht erklären, was in mir vor sich ging. Ich trug selbst noch so viel Unsicherheit in mir, dass ich es meinen Eltern unmöglich machte, mich zu verstehen.

Erst im letzten Jahr vor der Reise kamen dann die ersten Konfliktpunkte an die Oberfläche und wurden sichtbar. Immer nur ein Stück und jedes Mal glaubte ich, dass sich alles wieder in eine Harmonie einpendeln würde, die dieses Mal echt war. Doch es waren immer nur Kratzer im Lack der blank polierten Masken. Die Kernangst, des Verlassen-Werdens und die ganze Tragweite der unterbewussten Manipulation blieben mir verborgen.

Im vergangenen Jahr ist nun auch dies aufgebrochen. Zum ersten Mal habe ich eine Idee davon, wer ich wirklich bin und mir wurde bewusst, dass dieses Ich nichts mit dem Bild meiner Mutter zu tun hat.

In der alten, griechischen Sage von Ödipus, erfahren die Eltern von einem Seher, dass ihr neugeborener Sohn eines Tages den Vater töten und mit der Mutter schlafen würde. Aus Angst vor diesem Schicksal geben sie ihren Sohn ab, so dass er weit entfernt von ihnen aufwächst, und die Gefahr niemals besteht. Doch der Sohn reist als junger Mann durchs Land und trifft dabei auf einen Mann, der ihm völlig unbekannt ist. In einem Streit (vielleicht auch aus irgendeinem anderen Grund, daran erinnere ich mich gerade nicht mehr) erschlägt er den Fremden. Kurz darauf lernt er eine Frau kennen, die er heiratet. Erst viel später erfährt er, dass der Mann, den er tötete, sein eigener Vater und dass seine Ehefrau dessen Witwe war.

Was will ich damit sagen? Die Angst der Eltern hat automatisch dazu geführt, dass sie wahr werden musste. Hätten sie in die Schöpfung vertraut, wäre der Sohn einfach bei ihnen aufgewachsen und es wäre nichts passiert.

Genau das gleiche System gibt es in meiner Familie auch. Durch die permanente Angst meiner Mutter, dass ich sie für immer verlassen werde, setzte sie unterbewusst alles daran, dass genau dies eintreffen musste. Und an diesem Punkt stehen wir nun. Mit ihrer letzten Mail, schlug sie die Tür so fest zu, dass sie sich nicht wieder öffnen lässt.

Wenn man viele Jahre lang in eine Richtung gegangen ist, die einen krank und unzufrieden macht, dann sind das Erwachen und der Kurswechsel immer mit Anstrengung und mit Schmerzen verbunden. In der Homöopathie wird dies Erstverschlimmerung genannt, andere nennen es Heilkrise. Diese Heilkrisen sind wichtig und unverzichtbar, wenn man in Richtung Heilung gehen will. Wen man Gifte aus seinem Körper ausleitet, dann gelangen sie zunächst ins Blut und es geht einem Dreckig. Wenn man ein altes Trauma auflösen will dann muss man es zunächst aus der Verdrängung holen und den Schmerz noch einmal durchleben. Anders geht es nicht. Doch genau in diesen Heilkrisen sieht meine Mutter eine Selbstverstümmelung. Sie wirft mir vor, meinen Körper nicht zu achten und zu ehren, weil ich altes Narbengewebe mit kleinen Nadelstichen wieder aufbreche, um der Haut eine Regenerierung zu ermöglichen. Das schlimmste für sie ist jedoch die Tatsache, dass ich meine Trichterbrust auskurieren möchte. In ihren Augen ist es eine Behinderung, mit der ich geboren wurde und damit habe ich sie auch zu akzeptieren. Genauso wie ich akzeptieren muss, dass ich langsam, unaufmerksam und oftmals trottelig bin. Es gibt keinen Weg der Veränderung und der Wandlung. Man muss sich so lieben, wie man ist und man muss auch genauso bleiben. Auf diese Weise ist es also meine Pflicht als guter Sohn, die gleiche Rolle in unserer Familie einzunehmen, die auch mein Vater und sein Vater bereits innehatten. Doch wenn ich diese Rolle annehme, dann setze ich das alte Thema in unserer Familie fort. Ich würde vielleicht zurückkehren, eine Familie gründen und ein sesshaftes Leben führen. Doch ich würde meinen Kindern die gleiche Angst vor dem Leben wieder vermitteln. Ich würde meine eigenen Lebensthemen mit mir herumtragen, bis ich schließlich daran sterbe und ich würde meiner Mutter die Chance nehmen, ihr Thema zu erkennen und aufzulösen.

Wenn ich mich jedoch dafür entscheide, mein Muster aufzulösen und mich durch die Operation in eine schwierige und schmerzliche Situation begebe, die mir anschließend eine Besserung ermöglicht, dann bin ich für meine Mutter als Sohn gestorben. Dies ist für sie ein Grund mich endgültig zu verstoßen. Nicht nur als Mutter, sondern stellvertretend für die ganze Familie. Und mein Vater steht nur nebenan und schaut zu, ohne etwas dazu zu sagen. Mit seinem Schweigen bestätigt er ihren Entschluss und schlägt seinen Stempel unter das Urteil. Das ist es, was mich wirklich wütend auf ihn macht. Ein einziges Mal in seinem Leben hätte er Farbe bekennen können und zeigen, dass ihm sein Sohn etwas wert ist. Doch das einzige was kommt ist, dass er mir durch meine Mutter ausrichten lässt, dass er mir selbst niemals schreiben wird. Und sogar die Gefühle, die er in sich trägt, aber nicht äußern kann, werden ihm durch meine Mutter aufdiktiert: „Er hat nicht das Talent seine Gefühle, Wut, Enttäuschung, Trauer in Text zu verfassen.“ Was ist mit Zuneigung, Liebe, Freude, Verständnis? Darf er solche Gefühle nicht haben? Kommt es nicht einmal in Frage, dass diese Gefühle überhaupt existieren könnten?

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Dass meine Eltern ihr eigenes Leben so kurz vor der Rente nicht mehr ändern wollen, kann ich gut verstehen. Sie haben viele Jahre lang gearbeitet und wollen nun ihren Lebensabend in Ruhe genießen, ohne sich große Sorgen oder Gedanken zu machen. Doch da mein Leben mit ihrem verwoben ist, ist es für sie unmöglich, mich bei meinem Weg der Wandlung zu begleiten und mir dabei zuzuschauen. Jeder Schritt den ich gehe, muss für sie wie ein Angriff auf ihre Entscheidung des Stillstandes wirken. Es gibt also nur zwei Wege. Entweder ich gebe mich selbst auf und kehre zurück, so dass ich krank werde und an den Folgen meiner Seelenverleumdung sterbe, oder aber ich gehe meinen Weg alleine und akzeptiere ihren Wunsch, dass der Kontakt zwischen uns für immer beendet wird. Wie ich mich auch entscheide, meine Mutter wird mich verlieren, denn als braver aber toter Sohn bringe ich ihr auch nichts.

Erst heute Mittag ist mir die ganze Tragweite der Situation vollkommen bewusst geworden. Nach dem ersten Lesen der Mail, war mir bereits klar, dass ich mich entschieden hatte, dass der Kontakt zu meinen Eltern nun beendet ist. Doch eine kleine, hartnäckige Stimme in mir versuchte ständig mir einzureden, dass es doch noch einen anderen Weg geben müsste. Immer wieder flammte diese Hoffnung auf. Ständig wurde ich in meinem Entschluss verunsichert. Doch woher kam diese leise Stimme?

Ein Teil von mir, wollte wieder einmal seine Rolle als Sohn nicht annehmen und sich stattdessen anmaßen, den Mentor für meine Eltern zu spielen. Wenn ich es schaffte, sie davon zu überzeugen, dass ich im Recht war, dann liebten sie mich vielleicht doch wieder und ich konnte meinen Lebensweg gehen. Vielleicht konnte ich sie ja doch dazu bewegen, ihren eigenen Wandlungsprozess anzunehmen und so konnten wir dann eines Tages wieder zusammen finden. Wie unglaublich hochnäsig und egoistisch waren diese Gedanken in mir! Ich war sauer auf meine Mutter, weil sie meinen Lebensweg beeinflusste und im gleichen Atemzug, versuche ich sie bei ihrem eigenen zu manipulieren. Dazu habe ich keinerlei Recht. Das ist mir nun bewusst. Die Stimme in mir, die mir sagt, dass es doch einen Mittelweg geben muss, die mich außerdem davon abhalten will eine klare Entscheidung zu treffen und die mir zu guter Letzt einen Notanker lassen will, ist also nicht die meines Heiler-Bewusstseins, sondern die meiner Harmoniesucht. Doch was würde passieren, wenn ich dieser Stimme nachgeben würde? Ich würde weiterhin in einer Nicht-Entscheidung leben und auch meine Eltern in dieser Nicht-Entscheidung gefangen halten. Wir hätten für ein paar Wochen oder Monate Funkstille und danach würde alles wieder von vorne beginnen. Es kämen neue Hoffnungen, neue Verletzungen, neuer Groll und neue Endtäuschung auf beiden Seiten hinzu. Das Leid würde schlussendlich fortgesetzt und Entwicklung und Friede wäre unmöglich. Als Harmonie-Süchtling habe ich lange Zeit tatenlos zugesehen, wie meine Eltern und meine Freunde ebenfalls in krankmachenden Mustern und Routinen lebten. Viele von ihnen konnte ich erkennen, doch aus Angst, sie zu verärgern hatte ich lieber geschwiegen, anstatt ihnen die wichtigen Hinweise zu schenken. So wurde ich zum Lügner, der eine künstliche, oberflächliche Harmonie erschaffen hat, die Krankheit erzeugte und unter der die wahren Gefühle vergraben wurden. Dass dadurch irgendwann mein Darm, als Sitz meiner eigenen Gefühlswelt durchdrehte und sich entzündete, war nur logisch. So habe ich nicht nur meinen eigenen Entwicklungsprozess blockiert, sondern auch den meiner Eltern unbewusst aufgehalten.

Will ich nun wirklich wieder das gleiche machen? Will ich wirklich einen Schrecken ohne Ende produzieren und uns immer und immer wieder in den gleichen Mustern gefangen halten? Oder bin ich bereit, zu mir zu stehen und eine klare Entscheidung zu treffen, die zwar ein Ende mit Schrecken aber doch ein klares Ende schafft und somit den Weg frei macht, dass etwas neues entstehen kann. Von meinem Vater bin ich maßlos enttäuscht, weil er damals eine solche Entscheidung nicht treffen konnte und gleichzeitig versuche ich mich ebenfalls wieder davor zu drücken. Das kann jedoch in keinerlei Weise richtig sein.

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Meine Mutter hat am Ende ihrer Mail geschrieben, dass sie mir wünscht, dass ich in Frieden leben kann. Das wünsche ich mir und ihr, sowie meinem Vater ebenfalls.

Damit steht meine Entscheidung fest!

Ich akzeptiere die verschlossene Tür zwischen meinen Eltern und mir als das was sie ist. Sie ist nun keine Türe mehr, sondern eine zugemauerte Versiegelung. Hass, Intrigen und Manipulationen werden nun durch die Wand der bedingungslosen Akzeptanz und Liebe abgewiesen. Ich wünsche meinen Eltern, dass sie ihren Weg und ihren Frieden finden und lebe von nun an das Leben eines selbst gewählten Waisen. Danke, für das Geschenk des Lebens, das ich von euch erhalten habe! Ich ehre und achte es und setze es so ein, wie es mein höheres Selbst es für mich vorgesehen hat, so das ich so gut es geht dem Kollektiv der Mutter Erde und des Vater Universums diene. Von nun an, liegt es wieder in den Händen der allumfassenden Mutter der Schöpfung und nicht mehr in euren. Lebt Wohl! Die Lebensaufgabe wird nicht in des Sucht des Egos der Eltern geboren.

Lernnotizen:

  • Hingabe
  • Dienen
  • Vertrauen
  • Und das Dharma in mir annehmen.

Spruch des Tages: Es ist alles gesagt.

 

Höhenmeter: 95 m

Tagesetappe: 14 km

Gesamtstrecke: 6404,37 km

Bewertungen:

 

About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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