Marina di Roseto – eine versteckte Oase in Kalabrien

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Marina di Roseto – eine versteckte Oase in Kalabrien

Marina di Roseto – eine versteckte Oase in Kalabrien

Heute wurden wir in das Hotel „La Testuggine“ in einem kleinen Ort namens Marina die Roseto Capo Spulico eingeladen. Es liegt ganz im Norden Kalabriens am Meer und ist eine versteckte kleine Oase, die fast niemand kennt. Dabei ist es wahrscheinlich einer der schönsten Urlaubsorte, die wir in letzter Zeit hier in Italien besucht haben.

Das Hotel La Testuggine

Das Hotel La Testuggine

Unter dem Schutz der alten Burg

Gleich am Ortsbeginn wird man von einer trotzigen alten Burg in Empfang genommen, die heute ein Restaurant beherbergt. Sie befindet sich direkt über dem Meer und bildet ein kaum vergleichbares Fotopanorama, das von vielen Gästen auch gut genutzt wird.

Unser Zimmer im Hotel La Testuggine

Unser Zimmer im Hotel La Testuggine

Direkt davor findet sich eine urige Felsformation, die ein bisschen wie eine auf den Kopf gestellte Pyramide aussieht. Hier beginnt auch der Badestrand, der vielleicht das einzige kleine Manko an diesem Ort darstellt. Denn er besteht nicht aus Sand, sondern aus einem recht groben und etwas unangenehmen Kies. Dies hält jedoch weder Einheimische noch Touristen davon ab, es sich hier gemütlich zu machen und den Nachmittag unter ihrem Sonnenschirm zu verbringen. Anders als üblich werden dabei aber auch kleinere und größere Aktivitäten unternommen, sie beispielsweise Schnorcheln entlang der Felsen. Auch das übliche Animationsprogramm einiger Hotels darf natürlich nicht fehlen. Wir kamen nicht umhin, einer Gruppe eine Weile beim nachmittäglichen Showtanzen zuzusehen.

Die Deko in unserem Zimmer im Hotel La Testuggine

Die Deko in unserem Zimmer im Hotel La Testuggine

Ein relativ ruhiger Ort in einer lauten Welt

Ansonsten besticht der Ort vor allem durch seine Abgeschiedenheit und seine geringe Größe, dank derer man hier trotz küstennaher Autobahn noch echte Ruhe erfahren kann. Für alle, die gerne mal wieder einen Urlaub in Kalabrien machen möchten, können wir Marina die Roseto Capo Spulico definitiv empfehlen. Auch unser Hotel „La Testuggine“ ist durchaus empfehlenswert. Es liegt direkt am Meer, nur durch die kleine Strandstraße vom Strand getrennt, hat große, gemütliche Zimmer mit Balkon und eigenem Bad und zudem einen schattigen Außenbereich in dem man sich auch zur Mittagszeit im Freien sein kann, ohne vor Schwitzen zu zerlaufen. Kurz: Für einen entspannten, ruhigen Urlaub, bei dem man trotzdem so einiges zu sehen bekommt, ist man hier bestens aufgehoben.

Italienische Küstenstadt

Die meisten italienischen Küstenstädte sehen hingegen etwas anders aus.

Spruch des Tages: Hin und wieder findet man doch noch ein schönes Plätzchen

1. Tagesetappe:  14 km, 50 Höhenmeter, Ziel: Kirchengemeindehaus, Nova Siri Scalo, Italien

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2. Tagesetappe: 15 km, 66 Höhenmeter, Ziel: Gemeindesäle unter der Kirche, 87070 Marina CS, Italien

3. Tagesetappe: 11 km, 36 Höhenmeter, Ziel: Gemeindehaus der Kirche, Hotel La Testuggine, Marina di Roseto Capo Spulico, Italien

 

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Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.
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