Tag 289: Es geht bergauf!

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Tag 289: Es geht bergauf!

Tag 289: Es geht bergauf!

Heute bekamen wir einen ersten Vorgeschmack auf die Pyrenäen! Was haben wir uns da nur angetan? 25km Wanderung und davon mehr als die hälfte mit einer Steigung von rund 8%. Trotz der Kälte am Morgen schwitzten wir wie die Teufel. Verdammt, nach mehr als 1000km durch die Steppe hätten wir ganz vergessen wie anstrengend Berge sind. Und wie schön! Die Aussicht was so atemberaubend, dass man sogar immer wieder stehen bleiben könnte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

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„Bist du etwa schon kaputt?“

„Nein, ich genieße nur die Aussicht!“

„Aber warum schnaufst du dann so?“

„Weil sie mir den Atem raubt!“

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Die Straße war an sich nicht so steil, doch für die ersten 10km ging es ohne Pause aufwärts und da können einem die Beine schon mal weich werden.

„Was ist den los mit euch, ihr lahmen Säcke?“ fragte Rudi, der gemütlich auf meinem Wagen saß, die Beine ausstreckte und sich sonnte. „Ich dachte, ihr habt schon 5600km Training! Davon seh ich hier aber nichts!“

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„Rudi!“ sagte Heiko streng, „noch einmal so ein Spruch und ich spann dich vor meinen Wagen. Dann kannst du mal sehen, wie viel Power du in deinen kleinen Stummelbeinchen hast!“

„Bin schon ruhig!“ Antwortete er schnell, „ihr macht das prima! Ich bin wirklich stolz auf euch! Tolle Waden übrigens und heiko, hab ich dir schon gesagt, was für einen Knackarsch du hast. Wenn ich ein Weibchen wäre, würde ich bestimmt mal reinbeißen. Wenn ich ein Weibchen wäre und zähne hätte, natürlich!“

„Rudi, hör auf zu schleimen!“ Gab Heiko zurück.

„Bin schon ruhig! wollte eh grad die Aussicht genießen!“

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Neben der Steigung war es vor allem der Hunger, der uns zuscharren machte. Unsere Essensausbeute von gestern Abend war nicht überragend und so hing uns nach einigen Kilometern der Magen in den Kniekehlen. Ein Königreich für ein Restaurant! dachten wir und so als hätte Rudi an einer magischen Wunderlampe gerieben, kam wenige hundert Meter ein Schild mit einem gekreuzten Besteck darauf in Sichtweite. Noch besser war, dass das passende Restaurant dazu noch immer existierte und sogar geöffnet hatte. Bis die Küche ihren Betrieb aufnahm, dauerte es noch eine Viertelstunde und in dieser Zeit könnten wir uns vor der Tür in die Sonne legen und uns erholen. Anschließend wurden wir dann mit einem leckeren Essen gestärkt. Das Restaurant hieß Restaurant Hostal Nou und die Köchin wär eine wahre Göttin auf ihrem Gebiet.

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Mit neuer Kraft machten wir uns auf in die zweite Runde.

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Nach sechseinhalb Stunden erreichten wir Solsona, wo wir uns im Hotel La Freixera einquartieren durften. Das kleine Hotel im Zentrum dieser mittelalterliche Kleinstadt war für uns wie eine Oase der Erholung. Es ist eines der stilvollste die wir je besucht haben und die vielen liebevollen Details, die überall zu finden sind, zeigen mit wie viel Herzblut es geführt wird.

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Das mittelalterliche Steinhaus mit dem kleinen Innenhof hat seinen ganz eigenen Charme und den Hotelbetreibern ist es gelungen, diesen auf einzigartige Weise mit den modernen Elementen des Hotelbetriebes zu verschmelzen, so dass ein geschmackvolles, uriges und zugleich helles und freundliches Ambiente entsteht. Wir bekamen ein Zimmer zum Innenhof mit Abendsonne. Es war ein Top-Zimmer mit schöner Aussicht und angenehmer Ruhe. Am meisten freuten wir uns jedoch über den freundlichen und herzlichen Empfang, der mit seiner lockeren, familiären Stimmung dafür sorgte, dass man sich sofort heimisch fühlte.

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Bei unserem Spaziergang durch die Altstadt kamen wir auch an einem kleinen Spezialitätenladen vorbei, deren Besitzerin uns mit verschiedensten Zutaten für unser Abendessen versorgte. Neben Nüssen und Oliven war auch ein Truthahnschinken aus Deutschland dabei. Die gemütliche Frau war so begeistert von unserer Reise, dass sie gleich allen Kunden davon vorschwärmte, die in den Laden kamen.

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Es machte so viel Spaß, ihr etwas zu erzählen, dass wir selbst wieder voller Begeisterung steckten. Ein Gefühl, dass wir nach den vielen Wochen der generellen Interessenlosigkeit an allem was man erzählte schon gar nicht mehr kannten. Gut gelaunt und voller Enthusiasmus Verliesen wir ihren Laden und schauten uns die große Kathedrale an, die vor allem dadurch beeindruckte, dass sie vollkommen dunkel gehalten wurde. Vielleicht lag das daran, dass die Kirche ihre Haushaltskasse mit dem Geld aufbessern wollte, das die Touristen in die Automaten für die Deckenbeleuchtung warfen. Vielleicht lag es aber auch daran, das die Architekten der Dachkonstruktion einen Knick in der Optik hatten und das Kirchengewölbe daher komplett schief geworden war.

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Zurück im Hotel stießen wir noch auf einen neuen Ansatz zum Thema Heilung, mit dem wir uns in den nächsten Tagen noch einmal genauer befassen wollen. Er stammt von einem Arzt namens Dr. Hamer, der eine eigene medizinische Richtung begründet hat. Ihm nach gibt es vier verschiedene Ursachen von Krankheiten: Vergiftungen, Mangelerscheinungen, Verletzungen und sogenannte Schockmomente, die eine Reflexreaktion auslösen. Über die chronischen Vergiftungen haben wir ja schon einiges geschrieben und Heiko hat bereits tausende von Seiten herausgefiltert, die weitere interessante Informationen dazu enthalten. Mangelerscheinungen gehen in eine ähnliche Richtung. Hier ist das Problem jedoch darin begründet, dass unsere Nahrung wichtige Inhaltsstoffe nicht oder fast nicht mehr enthält, weil wir die bösen ausgelaugt haben oder weil wir die Tiere für die Fleischproduktion nur noch mit Scheiße füttern. Verletzungen brauche ich zumindest oberflächlich nicht weiter zu erklären.

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Jetzt kommen wir aber zum spannenden Teil. Alle anderen Krankheiten haben nach Hamer ihre Ursache in einer Schocksituation, die eigentlich von uns als schwerwiegend, dramatisch und akut eingestuft wurde, die und vollkommen überrascht hat und die wir nicht aufarbeiten konnten. Dabei geht es natürlich nur um die Subjektive Wahrnehmung. Es ist also vollkommen egal, ob das Ereignis auf andere ebenfalls dramatisch gewirkt hat oder nicht. Ein Beispiel: Ein Kaninchen begegnet einer Schlange, die für ihn einen tödlichen Fressfeind darstellt. Diese Wahrnehmung löst in ihm einen Schutzreflex aus, der dazu führt, dass der Organismus des Kaninchen all möglichen Sonderprogramme aktiviert. Das Herz schlägt schneller, die Atmung wird erhöht, die gesamten Zellen bekommen mehr Sauerstoff und das Kaninchen hat plötzlich viel mehr Kraft und Ausdauer um davonzulaufen. Nach wenigen Sekunden ist dieser Schutzreflex dann wieder vorbei, denn das Kaninchen ist entweder entkommen, oder es wurde gefressen. Auch wir Menschen haben die gleichen biologisch natürlichen Schutzreflexe noch immer, nur sehen unsere Gefahrensituationen heute in der Gesellschaft vollkommen anders aus. Die gleiche Reaktion wie beim Kaninchen könnte bei uns beispielsweise durch ein Gespräch mit einem Arzt ausgelöst werden, der und berichtet, dass wir eine tödliche Krankheit haben, an der wir unweigerlich sterben werden.

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Wenn wir dem Arzt nun glauben, dann versetzt uns die Information in die gleiche Todesangst, wie der Anblick des Fressfeindes. In unseren Gedanken und in unserer Psyche dreht sich nun alles um das übeleben und die Lösung dieser lebensgefährlichen Situation. Auf der körperlichen Ebene beginnt unsere Lunge damit auf Hochtouren zu laufen um die Flucht vor der Gefahr zu ermöglichen. Das Problem ist natürlich, dass wir der Situation nicht entkommen können, so dass sie für Wochen, Monate oder sogar Jahre bestehen bleibt. Wenn unsere Lungenbläschen jedoch über so lange Zeit Überstunden machen müssen, beginnen sie, sich zu vermehren, um mehr leisten zu können. Dies nehmen wir dann als Lungenkrebs war. Wird die Situation jetzt aufgelöst, weil wir beispielsweise eine Entwarnung vom Arzt bekommen, können auch die überflüssigen Lungenbläschen wieder abgebaut werden.

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Dies geschieht meist mit Hilfe von Tuberkulosebakterien, die jeder Mensch auf natürliche Weise im Körper hat. Die abgebauten Zellen müssen dann aus der Lunge abgehustet werden und der Mensch bekommt einen starken Husten, bei dem er geronnenes Blut ausspuckt. Dies reicht in der Regel aus, um sich sofort wieder Sorgen um sein Leben zu machen und alles beginnt von neuem. Tatsächlich aber ist weder der Lungenkrebs noch der Bluthusten etwas bösartiges, sondern nur die körperliche Reaktion auf die Lebensgefahr. Dauert dieser Ausnahmezustand zu lange an, wird er natürlich ebenfalls gefährlich. Es ist das gleiche wie bei einem Motor, der ununterbrochen auf Hochtouren läuft, bis er schließlich platzt. Wichtig ist dabei jedoch, dass dieses Schockmomentum von unserem ganzen Organismus gleichzeitig wahrgenommen wird und daher auch auf allen Ebenen ihre Auswirkungen zeigt. demnach ist die psychische Ebene also nicht die Ursache der Krankheit, sondern auch nur ein weiteres Symptom. Was das für die Heilung bedeutet und wie man die Schockmomente und die damit verbundenen Schutzreflex-Programme auflöst, müssen wir noch herausfinden. Wir halten euch aber auf dem laufenden.

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Spruch des Tages: Pyrenäen, wir kommen!

 

Höhenmeter: 650 m

Tagesetappe: 26 km

Gesamtstrecke: 5610,37 km

Bewertungen:

 
2016-02-20T23:30:30+00:00 Spanien, Tagesberichte|

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