Tag 1153: Aussicht auf Großbritannien

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Tag 1153: Aussicht auf Großbritannien

Tag 1153: Aussicht auf Großbritannien

28.02.2017

Unser Schlafquartier war die Küche eines großen und beeindruckend kalten Veranstaltungssaals neben dem Rathaus. Abgesehen davon, dass uns die meiste Zeit des Tages eiskalt war, gibt es darüber nicht viel zu erwähnen. Auffällig war lediglich, dass wir den Nachmittag über immer wieder von Dorfbewohnern besucht wurden, die kurz ein paar Infos über uns wollten und dabei gerne auch nach unserer Essenssituation fragten, jedoch nie bereit wren, selbst einen Teil beizutragen. Außer den Franzosen gab es im Ort jedoch zwei Britische Familienan, die hierher ausgewandert waren. Und diese beiden reichten aus, um uns komplett zu versorgen.

Um aber unsere Euphorie über die Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit der Briten nicht ins unermessliche steigern zu lassen, bekamen wir gleich am nächsten Tag wieder einen kleinen Dämpfer verpasst. Das Wetter war eines der ungemütlichsten und unstetesten unserer Reise und normalerweise würde man nicht einmal einen Hund vor die Tür jagen. Dennoch waren es insgesamt vier britische Familien bzw. Paare die uns zwar ihr Bedauern ausdrückten, sonst aber nicht weiterhelfen wollten, obwohl sie es gekonnt hätten.

Spruch des Tages: Langsam ist man schon wirklich gespannt darauf, was einem dieses Großbritannien so bringt!

Höhenmeter: 80 m
Tagesetappe: 26 km
Gesamtstrecke: 21.134,27 km
Wetter: bewölkt, kalt und regnerisch
Etappenziel: Kloster „Saint Jean“, Cherves-Richemont, Frankreich

Hier könnt ihr uns und unser Projekt unterstützen. Vielen Dank an alle Helfer!

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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