Tag 1041: Seelische Verträge lösen

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Tag 1041: Seelische Verträge lösen

Tag 1041: Seelische Verträge lösen

Fortsetzung von Tag 1040:

Ich hingegen stockte an diesem Punkt der fehlenden Selbstliebe und des Verpflichtungsgefühls gegenüber allem und jedem. Spannend dabei ist, dass ich drei Tage zuvor bei Heidi eine Karte gezogen habe, die genau zu diesem Thema passte und die die Situation fast exakt beschrieb. Es war nicht wirklich eine Tarrot-Karte, aber das Grundprinzip war sehr ähnlich. Die Karte, die ich dabei für mich auswählte trug den Titel „Schuld“, und dies war die Botschaft, die sie trug:
„Wir glauben, dass eine Geschichte der Schuld uns anders und etwas Besonderes sein lässt. Mit Hilfe dieser Geschichte haben wir uns arrogant in den Mittelpunkt gestellt und uns selbst als die Wurzel des Problems verurteilt. Wir haben die Geschichte der Schuld benutzt, um uns selbst in der Falle gefangen zu halten. Dies ist ganz offenkundig ein Fehler, der uns vom Leben und von den Menschen trennt, die wir lieben. Der erste Satz in der Geschichte der Schuld lautet: „Ich bin unwürdig, weil es mein Fehler ist.“ Das lässt nicht zu, dass wir etwas lernen oder uns verändern, und verhindert somit das mit der Heilung verbundene natürliche Wachstum, das uns angeboten wird. In Wahrheit kann man uns keinen Vorwurf machen. Höchstwahrscheinlich haben wir einige Fehler gemacht, und es ist an uns, daran etwas zu ändern. Doch Schuld verhindert Veränderung, und eine Geschichte der Schuld bedeutet, dass wir uns vor dem Leben und vor unserer Aufgabe verstecken. Unter unserer Geschichte der Schuld, in der wir uns Vorwürfe machen, verbirgt sich ein Finger der Anklage und des Angriffs, der auf andere Menschen und auch auf Gott gerichtet ist. Wenn wir Verantwortung übernehmen, dann trittt eine Veränderung ein. Wir können unsere Fehler korrigieren, statt sie durch Schuld fortbestehen zu lassen. Dadurch können wir das reinigen, was wir der Welt und dem Himmel anbieten. Möglich wird dies dadurch, das wir unsere Geschichte der Schuld als zerstörerisch und unwahr aufgeben und die Wahrheit unserer eigenen Unschuld erkennen.

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Was diese Karte bedeutet:
Dies ist ein sehr wichtiger Tag in deinem Leben. Es ist nicht nur ein Tag, um dir selbst zu vergeben, sondern auch ein Tag, um dein Leben zu verstehen. Etwas vollkommen zu verstehen führt immer zur Unschuld aller an einer Situation beteiligten Menschen. Dies ist ein Tag, um die Geschichte der Schuld aufzugeben, die dein Leben zugedeckt, dich in der Depression gefangen gehalten und von der Wahrheit ferngehalten hat. Bitte um ein Wunder. Bitte darum, dass dir die Wahrheit und der Weg, der dich aus der Schuld herausführt, gezeigt werden mögen. Entscheide dich für eine neue Geschichte, für ein neues Leben. Entscheide dich für eine heilende Geschichte . Entscheide dich dafür, die Fülle zu empfangen, die dich umgibt. Deine Schuldgefühle haben dich blind gemacht. Wenn du diese Karte erhältst, dann bedeutet das, dass du einen Fehler zu einem Denkmal erhoben hast, was dich deiner Auffassung nach davon befreit, neue Schritte nach vorne gehen zu müssen. Benutze die Geschichte der Schuld nicht länger gegen dich selbst und die Menschen, die du liebst. Das Leben dreht sich nicht um die Vergangenheit, sondern um die Gegenwart. Entscheide dich heute dafür, in die Gegenwart zurückzukehren. Die Geschichte der Schuld, an der du festhältst, verankert genau dieselben Geschichten auch bei den Menschen, die du liebst. Hör auf, dich noch länger auf diese Weise zu verstecken. Du wirst dringend gebraucht und von ganzem Herzen geschätzt. Tritt aus der Dunkelheit hervor in das Licht. Die Wahrheit wird dir zu einer neuen Vision verhelfen. Es wird Zeit, das du aufhörst, dir selbst, anderen Menschen und Gott Vorwürfe zu machen. Es ist an der Zeit, das du dir selbst, anderen Menschen und Gott vergibst.“
Und genau hier geriet ich ins Stocken. Das Gefühl der Schuld das ich mir und allen anderen gab, saß so tief, dass ich keine Lernschritte machen konnte. Ich fühlte mich als Opfer, das selbst keine Handlungsgewalt hatte, sondern wie ein Spielball von allen äußeren Umständen hin und hergeworfen wurde. Dies hatte die Beziehung zu meiner alten Familie zerstört und es belastete auch die Beziehung zu meiner neuen Familie in Form von Heiko und Heidi. So wie ich als Kind gelernt hatte, wie eine Marionette zu funktionieren und das zu tun, was meine Mutter für mich vorgesehen hatte, so versuchte ich nun aus Heiko einen neuen Marionettenspieler zu machen und ihm die Aufgabe zuzuschieben, mit meinen Weg zu zeigen, damit ich ihn dann einfach nur noch gehen musste. Dies war es auch, was nach außen hin so oft wirken musste, als würde Heiko mich manipulieren und mir seinen Willen aufzwengen. Er wollte die Aufgabe nicht haben, aber ich schob sie ihm immer wieder zu. Das Problem war, dass ich mich so sehr von meinen Gefühlen abgeschnitten hatte, dass ich nicht fühlen konnte, was mein Herz und meine Seele wirklich wollten. Mein Verstand hingegen hüpfte herum wie ein Flummi und ließ sich von allem und jedem verunsichern, da er ja keine Verbindung zu meinen Gefühlen hatte und daher auch nicht wusste, was wirklich zu mir gehörte und was nicht. Immer wieder kamen Momente der Klarheit in denen ich doch eine Verbindung zu meinen Gefühlen und meiner Intuition hatte und in diesen war ich mir dann zu 100% sicher, was mein Weg war. Doch dann verlor ich diesen Bezug wieder und versuchte den erkannten Weg rein aus dem Verstand heraus zu gehen. Dies aber war so, als würde man mit einer Augenbinde umher laufen. Ich hatte ein Ziel in der Ferne angepeilt, mich in diese Richtung ausgerichtet und lief dann blind weiter, in der Hoffnung wirklich dort anzukommen. Aber wie auch beim echten Blindlauf ging ich dabei nicht gerade, sondern kam immer wieder links und rechts vom Weg ab, bis ich vollkommen die Richtung verlor. Damit mir genau dies nicht passierte, versuchte ich mich an irgendetwas entlang zu hangeln, von dem ich glaubte, dass es mir im Außen halt geben konnte. Früher war das meine Familie gewesen, dann waren es verschiedene Freunde und nun war es Heiko. Doch das Problem dabei war, dass ich mich durch das Entlanghangeln immer mehr auf das Außen verließ und immer weniger auf das Gefühl in meinem inneren. Irgendwann hatte ich so eine Angst davor, alleine weiterzulaufen, dass ich mich am Orientierungsgeber im Außen festkrallte und ihn nicht mehr loslassen wollte. Nun vergaß ich die Stimme in meinem inneren wieder und vertraute nur noch auf den Orientierungsgeber im außen. Es war also kein Wunder, dass ich mein ganzes Leben lang immer irgendjemandem gefolgt war, nur nicht mir selbst. Da dieses Muster in mir verankert war, konnte mir natürlich auch Heiko nichts anderes spiegeln. Ich war einfach eine Klette, die siche jeden Arm krallte und verlangte, von ihm geführt zu werden. Heikos Thema hingegen war es, dass er zwar sich selbst zu 100% vertrauen konnte, dass es ihm jedoch schwer fiel, an die Entwicklungsfähigkeit anderer zu glauben. Es war das gute alte Helfersyndrom, das in ihm steckte und dass ihm immer wieder sagte: „Verdammt, ohne deine Hilfe packt er es nie!“

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Und genau hier waren wir nun in einer Spirale gefangen. Je größer meine Angst wurde, meinen Weg selbstständig und aus meiner Intuition heraus zu gehen, desto mehr klammerte ich mich an Heiko fest. Und je mehr er meine Angst wahrnahm und sah, wie ich von meinem Weg abkam, desto mehr wollte er mich wieder in die richtige Richtung zurückschubsen. Doch uns beiden war vollkommen klar, dass wir uns selbst und dem anderen damit Aufgaben übertrugen, die nicht unsere waren und dass wir so permanent Keile zwischen uns trieben. Anders als meine Mutter, die versucht hatte, ihre Führungsmacht über mich so lange wie möglich beizubehalten und dafür zu sorgen, dass ich ihr so lange wie möglich hörig blieb, versuchte Heiko mit allen Mitteln, mich zur Selbstständigkeit zu bewegeun und dafür zu sorgen, dass ich ins Lernen kam. Und doch trat ich weiterhin auf der Stelle und kam immer wieder bei den selben Punkten an.
Julie holte mich aus dem Heilprozess zurück in die Gegenwart und bat mich, als Zeichen dafür, dass wir diesen Schritt beendet hatten, die Stellvertreterkarten mit „Ich“ und „Meine Mutter“ zu zerreißen. Es war nun wieder einfach nur ein Stück Papier. Doch mit der Heilsitzung waren wir noch nicht am Ende.

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Auf zwei weitere Zettel schrieben wir nun die Worte „Täter“ und „Opfer“ und legten sie einander gegenüber auf den Boden. Heiko stellte sich nun auf den Täter-Zettel und ich auf den Opfer-Zettel. Wieder fühlten wir beide in uns hinein und stellten fest, dass uns die Rollen vertraut und gewohnt vorkamen, sich aber nicht gut anfühlten. Der folgende Prozess wurde dann der wohl tiefste des Abends. Auch hier kann ich nicht alles im Detail und in der richtigen Reihenfolge wiedergeben. Ich weiß noch, dass wir die Rollen tauschten und Heiko meine Position einnahm und ich seine. Zunächst fühlte ich erst einmal überhaupt nichts, weil mein Kopf wieder einmal sämtliche Gefühle abblockte. Auch Heiko befand sich zu einem großen Teil auf der Verstandesebene und genau das zeigte, warum wir oftmals nicht weiter kamen. Wir waren in vielerlei Hinsicht so verschieden und gegensätzlich, wie man nur sein konnte, aber in einem Bezug waren wir uns sehr ähnlich. Wir waren beide absolute Kopfmenschen und versuchten stets alles zu analysieren und mit unseren Gehirnen zu verstehen. Das Fühlen kam dabei stets etwas zu kurz. Heiko gelang es aber schließlich doch, sich auf die Gefühlsebene zu begeben und er begann, mir mein Verhalten ihm gegenüber sehr anschaulich zu symbolisieren. Erst kam er auf mich zu, griff mit beiden Händen an meinen Bauch und zog daran, so als wolle er mich aussaugen. Hätte ich mich in diesem Moment in ihn einfühlen können, hätte ich seine Hände mit einem entschiedenen Schlag zur Seite befördert und ihm Deutlich gemacht, dass er mir so nicht kommen brauchte. Doch das konnte ich nicht. Ich ließ es einfach zu und als ich merkte, dass ich gerade ausgesaugt wurde, ohne mich zu verteidigen, nahm ich die Hände vorsichtig von meinem Bauch weg. Da war es wieder! Das Gefühl, kein Recht dazu zu haben, meine eigene Haut zu verteidigen. Egal wie sehr man mich auch verletzte, ich ließ es zu. Und mein Verstand verbot mir dabei sogar, auch nur ein ungutes Gefühl zu bekommen. Mehrere Male war ich während dieses Prozesses den Tränen nahe, doch jedes Mal unterdrückte ich sie automatisch, bevor sie kommen konnten. Ich wollte weinen, ich wollte die Gefühle spüren, aber ich konnte es nicht. Auch irgendeinem Grund blockte ich sie so vehement ab, dass ich keine Chance hatte, irgendetwas wahrzunehmen.
Erst in einem zweiten Anlauf konnte Heiko ein bisschen was aus mir herauskitzeln. Er ging auf mich zu und spiegelte mir nun die Gefühle, die er wahrnahm, wenn er sich in mich hineinversetzte. Es war nichts als blanker Hass. Es waren lauter Mord- und Gewaltfantasien, die ich mir selbst noch immer nicht eingestehen wollte. Als ich nun erkannte, dass sie da waren, begann ich zu weinen und zum ersten Mal an diesem Abend rannen mir die Tränen vom Gesicht. Eine Weile ließ ich ihnen freien Lauf, dann sperrte mein Verstand sie zurück in den Käfig der Gefühlsunterdrückung.

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„Lass es zu!“ ermutigte mich Julie, „es ist OK! Auch Mordgedanken zu haben ist OK! Das hat jeder von uns und es ist absolut in Ordnung!“
Erneut war ich in meinen Verstand zurückgekehrt und spürte wieder nur noch Leere. Heiko startete einen weiteren Anlauf. Er ging auf die Knie, robbte sich zu mir vor und begann wie ein Hund an meiner Hand zu lecken, an mir zu ziehen und mich Erwartungsvoll anzusehen, damit ich ihm sagte, was er nun tun solle. Dieses Mal stieg Wut in mir auf. Ich hasste diese Arschkriecherei aus vollem Herzen. Ich zog meine Hand weg und stieß Heiko zurück, doch dieser ließ nicht locker. Die Wut in mir wurde stärker und ich begann auf Heiko einzuprügeln, ihn auf den Boden zu schubsen und zu treten. Dieses jämmerliche Wesen, das da auf mich zugekrochen kam, ekelte und widerte mich an! Doch auch jetzt noch unterdrückte ich meine Gefühle automatisch und hielt mich sofort wieder im Zaum.
„Lass es zu!“ rief Julie, „es ist ok, lass es raus!“
Aber es war schon wieder zuspät. Mein Verstand hatte bereits wieder die Kontrolle und die Gefühle verblassten.
„Warum hasst du dich so?“ fragte Maxi, „was siehst du in dem Wesen, dass an deiner Hand leckt?“
„Ich finde es ekelhaft! Es widert mich einfach an!“ sagte ich und konnte es nicht genauer beschreiben.
„Willst du wissen, was ich darin sehe?“ fragte Heiko, „Ich sehe eine Überlebensstrategie. Klar fühlt es sich scheiße an, aber ohne diese Arschkriecherei hättest du deine Kindheit niemals überlebt. Es war der einzige Weg, in deiner Famileinkonstelation zurecht zu kommen und es war ein Weg, der dir viele Jahre lang geholfen hat, überhaupt weiter zu kommen und am Leben zu bleiben. Ich spüre eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass er das geschafft hat, auch wenn es jetzt nicht mehr hilfreich ist!“
Auf diese Weise hatte ich es noch nicht betrachtet. Ich hatte stets nur gesehen, wie sehr mir diese Speichellecker-Taktik nun im Wege stand. Ich hasste es, nicht authentisch sein zu können und ich hasste es, dass ich immer wieder aufs Neue nicht zu mir stand. Dass aber genau dieses Verstecken, Einschleimen, Gefühle unterdrücken, Mitspielen und Anpassen dafür gesorgt hatte, dass ich überhaupt hatte überleben können, dass ich überhaupt hatte so weit kommen können, dass ich nun hier stand und in der Lage war, mir Gedanken darüber zu machen, das hatte ich nie werschätzen können.

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Wie aber sollte die Beziehung zwischen mir und Heiko nun zukünftig aussehen? Ich selbst hatte in diesem Moment den Wunsch, wieder zu dem Schüler zu werden, als der ich angefangen hatte. In den ersten vier Wochen, in denen ich bei Heiko die Ausbildung zum Wildnismentor gemacht hatte, hatte ich mehr gelernt, als zuvor in meinem ganzen Leben. Damals hatte ein helles Feuer in meinem Herzen gebrannt. Es hatte gelodert und war mit einem unstillbaren Hunger nach Wachstum und Entwicklung erfüllt gewesen. Die komplette Nacht hindurch bis zum nächsten Morgen hatte ich Bücher durchgewälzt um alles über Feuer, Orientierung, Wildnahrung und vieles mehr herauszufinden, was es darüber zu wissen gab. Dann waren wir gemeinsam in die Wälder gezogen und hatten überprüft, was von diesem neu erworbenen Wissen stimmte und was nicht. Ich hatte Nächte in der Laubhütte verbracht und war am nächsten Morgen halb erfrohren und voller Dreck aufgestanden, hatte mich eine Stunde an einen Baum gesetzt um die Natur zu beobachten und war dabei glücklich wie nie zuvor in meinem Leben. Wo aber war diese Begeisterung nun? Wo war das Feuer hin und wann war es erloschen? Genau wie bei Paulina hatte auch meine Herzensflamme ihren ersten großen Dämpfer bekommen, als ich zurück nach hause gekehrt war. Ich war nicht mehr der alte gewesen, da ich nun das Feuer der Freiheit in mir hatte brennen fühlen. Und nun versuchte mich mein gesamtes Umfeld wieder zurück in das alte Muster zu pressen, in das ich nun nicht mehr passte. Allein dies führte immer wieder dazu, dass ich mich ausgelaugt, energielos und depressiv fühlte. Da ich nun zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl hatte, etwas zu können, nutzte meine Mutter mein Ego als perfekten Angelpunkt, um das Feuer in mir wieder zu ersticken. Sie pflanzte die Idee in mir, dass ich nun nicht mehr Heikos Schüler sondern ein vollwärtiger, gleichberechtigter Kollege und Partner sein musste. Es reichte nicht, dass ich Wissen und Fähigkeiten von ihm erhielt, dass ich teil eines großartigen Projektes sein konnte, dass ich nun im Fernsehen auftreten, an Büchern mitwirken und Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten durfte. Mein Name sollte neben dem von Heiko ganz oben auf der Firmenseite stehen, am besten sogar darüber! Bis zu diesem Moment hatte ich nichts als Dankbarkeit und Freude über das Wissen und die Chancen empfunden, doch nun ließ ich mich von diesem Gedanken verunsichern und plötzlich wollte ich etwas sein, was ich gar nicht war. Aus dem wissbegierigen Schüler wurde nun ein Großkotz, der glaubte, sich über seinen Mentos stellen zu können. Da ich jedoch merkte, dass ich genau dies nicht konnte, da es ja auch überhaupt nicht mein Weg war, begann ich mich dafür zu verurteilen. Ich konnte nun die Geschenke, die Heiko mir gemacht hatte nicht mehr als Geschenke ansehen, sondern fühlte mich Schuldig und glaubte, ihm dafür etwas zurückzahlen zu müssen. Nicht in Form von Geld, aber in irgendeiner Form. Von diesem Moment an wurde alles zu einer Pflicht. Ich tat noch immer die Dinge, die ich tun wollte, doch nun tat ich sie nicht mehr weil ich sie tun wollte, sondern weil ich glaubte, sie tun zu müssen. Damit ging sämtliche Freude daran verloren. Das Feuer in mir war aus und ich fühlte mich nicht mehr brennend sondern ausgebrannt. Von jetzt an hetzte ich nur noch einer Aufgabe nach der nächsten hinterher um meine gelgaubten Pflichten zu erfüllen. Gleichzeitig konnte ich nun keine Lektionen mehr annehmen, weil ich glaubte, bereits alles können und wissen zu müssen, wodurch jeder Lernhinweis zu einer Kritik wurde, der nur noch mein Ego, nicht aber meinen Entwicklungsdrang antickte. Und damit war ich an dem Punkt gelandet, an dem ich nun stand. Jede Form der Weiterentwickung und des Lernens machte mir Angst und alles spontane und schöne war nur noch ein Hinderniss, das mich davon abhielt, mit meinen Pflichtaufgaben voranzukommen. Lebensfreude, Feuer und Leidenschaft hatten in diesem Konzept keinen Platz mehr. Und da wunderte es dann, wenn Heiko das Gefühl hatte, mit einem Zombie an seiner Seite zu reisen?

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Doch der Schritt zurück in die Anfänge und zu unserem Schüler-Mentor.Verhältnis kam nun nicht mehr in Frage. Auf den ersten Blick schien er für mich der perfekte Schritt zu sein, doch das Gefühl täuschte. Es ging mir nicht darum, das alte Verhältnis wiederherzustellen, sondern darum, das alte Feuer wieder zu spüren. Ganz Schüler zu sein und Heiko damit ganz zum Lehrer zu machen würde hingegen nur bedeuten, schon wieder meine Verantwortung nach außen hin abzugeben und ein noch größeres Ungleichgewicht herzustellen. Genau dieses Ungleichgewicht, bei dem ich versuchte, aus Heiko so viele Lebenslektionen wie möglich herauszusaugen hatte uns ja gerade in diese Lage gebracht. In eine gesunde Richtung kamen wir nur dann, wenn jeder für den anderen sowohl Schüler als auch Mentor war. Ich musste die Orientierungshand loslassen und meine wackeligen Schritte als Blinder in der Dunkelheit selbst gehen, um so ein Gefühl dafür zu bekommen, wohin mich mein Weg führte. Irgendwie musste ich die Orientierung in mir selbst finden, so dass ich keinen Leitfaden von außen mehr brauchte.
Dieser Gedanke brachte uns auf die Idee mit dem inneren Sanktionator. So oft Heiko seinen Tinnitus und auch die vielen anderen Krankheiten und Schmerzen, die ihn in seinem Leben immer wieder begleitet hatten auch verflucht hatte, sie waren doch stets der Schlüssel dazu gewesen, dass er immer genauer wusste, wohin sein Weg führte. Er brauchte niemanden, der ihm sagte, ob er gerade seinem Herzen folgte oder nicht, da er jedes Mal einen Faustschlag ins Gesicht in Form eines Ohrgeräuschs oder einer Krankheit bekam, wenn er sich verirrte. Bei mir hatte er diese Rolle bislang als externer Sanktionator übernommen, was uns schon ein gutes Stück weiter gebracht hatte, jedoch noch immer keine Ideallöseung war. Auch wenn ich jedes Mal spürte, dass es mir gut tat und dass ich dadurch wachsen konnte, war die Angst vor dem Fühlen doch immer so stark, dass ich immer wieder nach Mitteln und Wegen suchte, um mich davor zu drücken. Wenn ich also wirklich wieder ins Wachsen kommen wollte, dann brauchte ich etwas, dass mir von innen heraus in den Arsch trat, das mich anschob, mich zu bewegen und vor dem ich mich nicht drücken konnte. Als Kind hatte ich den inneren Sanktionator in Form der Krankheiten abgelehnt. Nun war es an der Zeit, ihn wieder einzuladen. Ich spürte, wie die Angst in mir aufstieg, diesen Schritt zu machen, aber ich spürte auch, dass er absolut richtig und wichtig war. Was braucht Heilung heute? Genau dieser Punkt!

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Seit der Konflikt mit meiner Familie akut geworden war, hatte ich immer wieder das Gefühl gehabt, mich zwischen ihr und damit auch meinem alten Leben und meinem alten Ich auf der einen und zwischen Heiko und meinem neuen Leben auf der anderen Seite entscheiden zu müssen. Immer wieder hatte ich gelgaubt, diese Entscheidung getroffen zu haben und doch hatte ich im Nachhinein feststellen müssen, dass dies nie wirklich der Fall gewesen war. Erst jetzt verstand ich warum. Ich hatte mich für Heiko und für die Weltreise entschieden, nicht aber für meinen Entwicklungsprozess.
„Ja, mit allen Konsequenzen!“ das war es, was wir vor über einem Jahr so oft von Paulina hatten hören wollen, was sie uns aber nie hatte mit voller überzeugung sagen können. Erst jetzt fiel mir auf, dass auch ich diese Entscheidung nie wirklich getroffen hatte. „Ja ich will als Nomade um die Welt ziehen und dabei gemeinsam mit Heiko unterwegs sein!“ das war klar. Aber ein „Ja, ich werde meinen Lebensweg mit allen Konsequenzen gehen, was immer dies auch bedeuten mag!“ hatte ich nie abgegeben. Nicht mir gegenüber und auch nicht nach außen hin. Nun war es dafür an der Zeit.
Ich zerriss die Zettel mit „Täter“ und „Opfer“ darauf und Heiko fertigte einen neuen an auf dem „Innerer Sanktionator – Krankheit, Schmerz, Leid“ stand. Er legte ihn in die Mitte auf den Boden und wir machten zu viert einen Kreis herum. Dann lud Heiko die Hüter aller sieben Himmelsrichtungen ein und bat sie, mir bei meinem Entschluss und dem daraus folgenden Weg zu helfen, mich zu unterstützen, wo ich Unterstützung brauchte und mir in den Arsch zu treten, wo ich ins Stocken geriet.
Bereits zuvor hatte mir Julie eine Atemtechnik gezeigt, mit der man sich mit der Energie des Kosmos und mit der von Mutter Erde verbinden konnte. Man schließt dafür die Augen und atmet drei Mal gefühlt durch den Scheitelpunkt ein und durch den Bauchnabel wieder aus. Anschließend folgen zwei weitere Atemzüge, bei der man die Energie von einem Meter überhalb des eigenen Kopfes in sich ströhmen und durch die Fußsohlen wieder nach außen fließen lässt. Am Ende folgt ein Atemzug, bei dem Man vom Kosmos ein und zum Kern von Mutter Erde wieder ausatmet. Dann beginnt man von vorne.

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Diese Atmung wiederholte ich nun so lange, bis ich das Gefühl hatte, nicht länger nur aus meinem Verstand heraus zu handeln, sondern in einer echten Verbundenheit mit meinen Gefühlen und mit dem Allbewusstsein zu sein. Dann trat ich einen bewussten Schritt nach vorne auf den Zettel am Boden und spürte in mich hinein, wie es sich anfühlte. Aufregung stieg in mir auf, aber auch das Gefühl einen wirklichen, wichtigen und guten Schritt zu machen. Laut sagte ich: „Ich nehme meinen inneren Sanktionator an und verspreche, von nun an mit allen dazugehörigen Konsequenzen meinen Weg zu gehen. Ich lade Schmerzen und Krankheiten ein, zu mir zu kommen und mir den Weg zu zeigen, wenn ich gegen mein Herz verstoße und ich verspreche, dass ich sie fühlen und ihren Hinweisen folgen werde.“
Zum Abschluss des Rituals begann ich ein Lied zu singen, das sich in diesem Moment besonders kraftvoll für mich anfühlte und in das die anderen mit einstimmten: „Evening rise, spirit comes – sun goes down when the day is done – mother earth awakens me with the heartbeat of the sea.“ Dann nahm ich jeden der drei in die Arme und fühlte dabei zum ersten Mal seit langem eine tiefe Verbundenheit. Ein Dlick aus dem Fenster zeigte, dass es bereits leicht zu dämmern begann. Alles in allem hatten wir mit der Heilarbeit und den Ritualen fast neun Stunden verbracht. Mir selbst war die Zeit dabei nicht einmal ein zehntel so lang vorgekommen. Nach einer letzten kleinen Abschlussreflexion brachten uns Julie und Maxi mit dem Auto zurück nach Postbauer-Heng und fuhren dann selbst nach Hause. Als wir auf dem Grundstück von Heikos Eltern ankamen, hüpfte eine Pekasine über die Wiese. In Deutschland sind diese Vögel nahezu ausgestorben und so lange Heiko hier lebte, hatte er in seinem Garten noch nie eine gesehen. Es war also sicher kein Zufall, dass sie genau jetzt auftauchte.
Nachwirkungen
In den nächsten Tagen zeigte sich die Wirukung der Geistheilung auf unterschiedlichen Ebenen. Zunächst einmal war da natürlich die Frage nach dem Fuchs. Rein Theoretisch hatte ich die Bestätigung ja bereits in der Heilung selbst durch die Erscheinung des Fuchses an meinem Lebensweg im Wald erhalten, doch das wusste ich nicht, da ich es selbst nicht bemerkt hatte und die anderen nichts dazu gesagt hatten. Voller Spannung ging ich nun umher und hielt überall Ausschau nach Füchsen in allen nur erdenklichen Formen. Mir war klar, dass es nicht unbedingt eine Begegnung mit einem echten, lebenden Fuchs sein musste und so malte ich mir die unterschiedlichsten Szenarien aus. Das einzige, mit dem ich dabei nicht rechnete war, dass wir irgendwann auf eine Kreuzung einbogen und von dort an nicht nur dem Jakobsweg, sondern auch dem „Fuchswanderweg“ folgten, der von nun an für einen guten Kilometer mit kleinen Fuchssymbolen an jedem Baum gekennzeichnet war. Es hatte also funktioniert! Der Fuchs hatte es bestätigt. Nun erzählte mich Heiko auch von der Situation am Vorabend und darüber, dass sich alle drei regelrecht das Lachen hatten verkneifen müssen, weil ich einfach nichts hatte wahrnehmen wollen. Um ganz sicher zu gehen, dass ich nicht schon wieder alles übersah, tauchte der Fuchs auch am Folgetag noch einmal auf. Dieses Mal als Werbeschild einer Firma, die an unserem Wegesrand lag.

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Am Abend testen wir dann noch einmal aus, was unsere Muskeln zum Heilungserfolg sagten. Zu Heikos Ergebnissen habe ich ja bereits einiges geschrieben. Bei ihm wie auch bei mir konnte einiges gelöst werden und auch unsere Energiebalance wurde fürs erste wieder hergestellt. Zu der Geschichte mit dem Wolf fanden wir noch heraus, dass es auch hier wieder eine starke Beziehung zu Heidi gibt. So wie Heiko auch heute noch die Medizin des schwarzen Wolfs insich trägt, trägt Heidi die einer weißen Wölfin in sich. Auf irgendeine Art ergänzen sich beide. Wie das genau aussieht, wird sich noch zeigen.
Bei mir kam zusätzlich heraus, dass der Entschluss mit dem inneren Sanktionator in Stein gemeißelt war. Meine Entscheidung war echt gewesen und kam von Herzen und mein höheres Selbst hatte sie angenommen. Die ersten Konsequenzen spürte ich sofort. Den ganzen Tag über hatte ich starke Schulterschmerzen gehabt und am nächsten Tag schmerzte mein linkes Knie, so dass ich es zeitweilig kaum noch bewegen konnte. Unter anderen Umständen hätte ich mir wahrscheinlich Sorgen deswegen gemacht, aber nun freute ich mich sogar darüber, so komisch das auch klingen mag. Es war ein Schmerz, der immer mal wieder auftauchte und dann wieder verschwand. Die Fragen, die mit einem schmerzenden Knie verbunden sind lauten:
– In welchem Bereich habe ich die Demut verloren?
– Wollte ich vielleicht etwas zu übereilt übers Knie brechen?
– Kann es sein, dass ich so wütend bin, dass ich jemanden
übers Knie legen möchte?
– Bei welchen Beziehungsthemen bekomme ich im wahrsten
Sinne des Wortes weiche Knie?
Wut, Demut, Ungeduld und offene Beziehungsthemen, damit hätten wir dann tatsächlich schon so ziemlich die Kernthemen bei einander. Spannend ist, dass während der Polarbeit immer wieder mein rechtes Knie zu knacken begonnen hatte. Teilweise sogar regelmäßig bei jedem Schritt. Das rechte Knie steht in Verbindung mit der Mutter-Kind-Beziehun, während das linke für Freundschaften und Partnerschaften steht. Zu diesem Zeitpunkt, an dem mir nun das linke Knie weh tat, war ich noch immer am Überlegen, ob und was ich meinen früheren Freunden auf ihre Mailflut antworten sollte. Vielleicht gab es auch hier einen Zusammenhang. Die schmerzenden Schultern hingegen waren laut Muskeltest eine Folge des noch immer aktiven Konfliktes mit meinen Eltern. Denn hier war ich mit der Heilung leider nicht erfolgreich gewesen. Die Kordeln und Verbindungen, die es zu kappen galt, hatte ich noch immer nicht trennen können, weil ich noch immer eine zu große Angst hatte. Nicht so sehr vor dem Verlust, sondern viel mehr vor der Entwicklung an sich und vor dem, was dann kommen würde. Hier brauchte ich noch einmal Hilfe, denn alleine würde ich die Kordeln einfach nicht lösen können.

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Auch Heiko spürte die Nachwirkungen der geistigen OP in vielerlei Hinsicht. Zum einen waren seine Ohren nun erst einmal wieder besonders sensibel und reagierten auf alle, was irgendwie nervig, energieraubend oder unangenehm war. Zum anderen spürte er seine Muskeln, die abwechselnt schmerzten und sich immer wieder verspannten und verkrampften. Beides waren aber tatsächlich direkte Nachwirkungen der Behandlung und erforderten keine weitere Heilung in diesem Moment.
Bei mir kam als weitere, tendenziell eher unangenehme Nachwirkung hinzu, dass ich bereits bei der kleinsten Anstrengung zu schwitzen begann und dass mein Schweiß dabei deutlich übler roch als normalerweise. Der Grund dafür war, dass es auch kein normaler Schweiß, sondern Angstschweiß war. Die Angst, die ich immer unterschwellig in mir trug, kam immer mehr an die Oberfläche und vielleicht war ich nun auch in der Lage, mich ihr wirklich zu stellen. Gleichzeitig äußerte sie sich auch in Form einer starken Unsicherheit über alles, was mich und meinen Weg betrifft. Wollte ich wirklich als Mönch im Zölibat und ohne Geld leben, um einen Weg in die Erleuchtung zu gehen, der von Sanktionen, Krankheiten und Schmerzen begleitet wurde, die mir beim Vorankommen halfen? Mein Verstand war sich da so unsicher wie nie, doch in meinem Herzen, meiner Seele und meinem Körper war ich noch immer felsenfest davon überzeugt. Für dieses Traumleben war dies mein Weg und ich wollte ihn bis zum Ende gehen. Was dann im nächsten Leben kam, stand wieder auf einem anderen Blatt Papier.
Ein sehr ähnliches Ergebnis kam heraus als wir fragten, wie ich zu meinen Eltern und meiner Familie stand und früher gestanden hatte. Vom Verstand her waren sie meine Eltern, da ja alle logisch verständlichen Anzeichen dafür sprachen. Vom Herzen und von meiner Seele her hatte ich es aber nicht so wahrgenommen oder nahm es zumindest jetzt nicht mehr so wahr. Es war hart, sich dessen bewusst zu werden und es ist auch hart, dies nun zu schreiben. Aber wenn ich wirklich ehrlich in mich hinein horche, dann fühlt es sich genau so an.

Spruch des Tages: Weg mit den alten Verträgen!

Höhenmeter: 310 m
Tagesetappe: 21 km
Gesamtstrecke: 19.044,27 km
Wetter: Windig, regnerisch und kalt
Etappenziel: Kappellenzimmer der Pilgerherberge St. Jakobus, Oberdischingen, Deutschland

Hier könnt ihr uns und unser Projekt unterstützen. Vielen Dank an alle Helfer!

Bewertungen:

 
2016-11-12T19:03:37+00:00 Deutschland, Tagesberichte|

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