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Survival-Wiki 2019-09-25T07:30:52+00:00
Survival-Wissen von Heiko Gärtner

Survival-Wissen das Leben rettet!

Herzlich willkommen in unserem Survival-Wiki! Survival war schon seit unserer Jugend eines unserer absoluten Lieblingsthemen. Gerade Heiko verpasste keine Chance, sein trautes Heim zu verlassen und sich durch die Wälder, Berge und Täler zu schlagen. Was einst ein Jugendhobby war, wurde dann zur Passion. Über 15 Jahre Hinweg nutzte er jede Gelegenheit, um sich in Sachen Survival noch weiter zu schulen und auszubilden. Er lernte von seinem Onkel, von alten Indianerhäuptlingen, von Bergrettern und Höhlenforschern, von Extremsportlern, von Medizinleuten und von speziellen Überlebenstrainern. Später gab er dann sein Wissen an Franz und Shania sowie durch seine Wildnisschule auch an viele andere Schüler weiter. Unter dem Spitznamen Dr. Sir-Vival trat er schließlich in die Fußstapfen der wirklich großen Überlebenskünstler unserer Erde. Hier haben wir nun für euch einen Teil unseres Survivalwissens in verschiedensten Artikeln aufbereitet und wir freuen uns, auf diese Weise auch ein Stück unserer Leidenschaft, unseres Erfahrungsschatzes und unserer Überlebensfertigkeiten an euch weitergeben zu können.

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Survival-Wissen von Heiko Gärtner alias Dr. Sir-Vival

Dr. Sir-Vival verrät sein geheimes Survival Wissen

Survival ist Heiko Gärtners zweiter Vorname. Und das nicht nur, weil er einer der bekanntesten und härteten Survivaltrainer Deutschlands ist, sondern auch, weil er dank seines umfangreichen Wissens zu diesem Thema den Beinamen „Dr. Sir-Vival“ bekommen hat. Ein Wissen, dass er und sein Team hier nun an alle interessierten Leser weiter geben. Egal ob ihr Tipps und Tricks zu verschiedenen Überlebenstechniken braucht, ob ihr mehr über eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart herausfinden wollt, ob ihr nach einer hochwertigen und passenden Survivalausbildung sucht oder ob ihr in das indigene Wissen über das Leben in und mit der Natur eintauchen möchtet. Hier werdet ihr fündig! In unserem Wiki erscheinen in regelmäßigen Abständen neue Artikel, die euch auf die eine oder andere Art beim Leben und Überleben helfen. Wir zeigen euch, welche Bücher wirklich Hilfreich sind, welchen Survivaltrainern ihr vertrauen könnt, wie ihr eure Sinne und eure Fertigkeiten ausbaut und wie ihr vollkommen in der Natur zu Hause sein könnt.

Im Folgenden findet ihr schon einmal kurze und knackige Antworten auf die häufigsten Survivalfragen. Genauere und tiefere Informationen gibt es dann natürlich in den entsprechenden Artikeln in unserem Wiki. Klickt euch einfach mal durch und lest, was euch spontan anspricht. Solltet ihr Hilfe oder Informationen zu einem Thema brauchen, dass es noch nicht in unserem Survivalwiki gibt, könnt ihr uns auch gerne eine Nachricht hinterlassen. Wenn es sich um ein Thema handelt, das auch für uns passt, werden wir es in einem der nächsten Artikel behandeln.

Die häufigsten Fragen zum Thema Survival

Der Begriff Survival stammt aus dem Englischen und bedeutet letztlich nichts weiter als „Überleben“. Er wird jedoch als Oberbegriff für eine ganze Palette von Fertigkeiten, Kenntnissen und Techniken verwendet, die einem dabei helfen, in Katastrophen- und Notsituationen zu überleben. Dementsprechend ist ein Survival-Training die Ausbildung und Vorbereitung, die man benötigt, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Ziel ist es dabei stets, jede Situation vollkommen ohne oder mit möglichst geringer Ausrüstung meistern zu können. Dabei kann es um individuelle Notsituationen wie Flugzeugabstürze, Bootsunglücke, Autounfälle oder Unfälle bei der Ausübung von Extremsport gehen. Als einfachstes und dennoch bedrohliches Szenario reicht sogar oft das Verlaufen im Wald oder in einem unbekannten Gelände. In den Bereich „Streetsurvival“ also „Überleben auf der Straße“ fällt außerdem die Vorbereitung auf den Fall, obdachlos zu werden und/oder all sein Geld zu verlieren und von dort an auf der Straße leben zu müssen.

Ebenso können aber auch globale Katastrophen Ziel der Vorbereitung sein, wie beispielsweise Überschwemmungen, Erdbeben, Wirbelstürme, Atomkatastrophen, Kriege oder Vulkanausbrüche. Die Unterkategorie Endzeit-Survival befasst sich zudem mit der Frage, wie wir uns vorbereiten müssen, um einen „Weltuntergang“ beziehungsweise den kompletten Untergang unserer Zivilisation zu überleben. Andere Spielarten des Survivals bereiten sich hingegen nicht auf Katastrophen oder Unglücke vor, sondern wollen bewusst lernen, wieder autark in der Natur leben zu können. Genaueres zu den unterschiedlichen Sparten des Survival findet ihr in unserem Artikel über Survival-Ausbildungen.

Ganz allgemein geht es jedoch immer um die Frage, wie man sich in jeder nur erdenklichen Situation seine Grundbedürfnisse nach Wasser, Nahrung, Schutz, Wärme, Orientierung und „Rettung“ erfüllen kann. Der letzte Punkt bezieht sich vor allem auf die Behandlung von Wunden, Verletzungen und Krankheiten. Im militärischen Kontext wird zudem oft der Begriff „Durchschlagen“ ergänzt, was sich auf das Verlassen des feindlichen Gebietes und die Rückkehr in ein sicheres, heimisches Territorium meint.

Wörtlich übersetzt heißt Survival nichts anderes als Überleben. Je mehr der Begriff im Zusammenhang mit verschiedenen Bewegungen seit Ende des 19. Jahrhunderts jedoch zu einer gewissen Bekanntheit kam, desto klarer wurde er auch als feststehender Begriff definiert. Seither bezieht er sich vor allem auf das Überleben von Extrem- und Katastrophensituationen. Survival lässt sich daher am besten mit „Überleben von Katastrophen“ übersetzen.

Rüdiger Nehberg, der den Begriff im deutschsprachigen Raum entscheidend mitgeprägt hat, übersetzte den Begriff Survival mit „Überleben in scheinbar ausweglosen Situationen.“

Er führte außerdem folgende ergänzende Definitionen an:

Survival ist die:

  • Kunst, dem unnötig vorzeitigen Tod ein Schnippchen schlagen

  • die Rückbesinnung auf Urinstinkte und Urfertigkeiten

  • die Unabhängigkeit vom Luxus der Zivilisation

  • die Kunst, dem Leben völlig neue Dimensionen zu verleihen

Survival wird oft auch mit den Worten „Überleben mit nichts“ übersetzt, was sich darauf bezieht, dass man lernen soll, vollkommen ohne eine Survivalausrüstung zurechtzukommen. Die Frage, worin das absolute Minimum einer Survivalausrüstung bestehen sollte, ist also relativ leicht mit „Nichts“ zu beantworten.

Natürlich ist diese Antwort etwas zu pauschal und zudem nicht besonders hilfreich. Denn letztlich kommt es immer auf eure Vorerfahrungen und auf aktuelle Ausrichtung und Absicht an.

So ist das „Überleben mit nichts“ in gewisser Weise die Königsdisziplin des Survival. Das heißt, das Ziel vieler Survivaltrainings ist es, irgendwann in der Lage zu sein, vollkommen ohne Hilfsmittel in allen erdenklichen Krisensituationen zu überleben. Es ist jedoch nicht besonders sinnvoll auf diese Weise anzufangen, denn auch der Umgang mit verschiedenen Materialien und Techniken gehört zum Survival dazu. Außerdem kann es gerade am Anfang recht frustrierend und demotivierend sein, wenn man versucht, sich ohne jedes Hilfsmittel in einer unbekannten Situation zurechtzufinden. Das Minimum, das ihr zumindest am Anfang stets bei euch haben solltet, ist daher ein Survivalmesser und eine Trinkflasche.

Wenn ihr unbekanntes Gebiet durchstreifen wollt, ist zudem ein Kompass auf jeden Fall Pflicht!

Dies kommt natürlich ganz darauf an, was ihr in Sachen Survival vorhabt. Denn Survival ist so vielfältig wie das Leben selbst. Die Frage: „Was ist die optimale Survivalausrüstung?“, ist also in etwas so klar zu beantworten wie die Frage „Was soll ich mit in den Urlaub nehmen?“

Es kommt also erst einmal darauf an, wo ihr hin wollt. Soll es eine klassische Survivaltour in die Wildnis werden oder ein Streetsurvivaltrip? Seit ihr eher in heißen, trockenen Regionen oder eher in der Kälte unterwegs?

Unabhängig davon können wir euch jedoch ein paar allgemeine Tipps geben, mit denen ihr euch generell auf jede Situation vorbereiten könnt.

Nicht zu viel und nicht zu wenig: Es ist stets gut, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Dies darf jedoch nicht bedeuten, dass ihr lauter unnötiges Gepäck mit euch herumschleppt. Klar, ein Seil, mit dem man sich notfalls abseilen oder mit dem man eine Seilbrücke über einen reißenden Fluss bauen kann, ist eine tolle Sache. Aber es ist auch ein extrem schweres Material, das ihr daher nur mitnehmen solltet, wenn ihr sicher seid, dass ihr euch auch wirklich abseilen oder über einen unbezwingbaren Fluss befördern müsst. Stabile Schnur dabei zu haben, die man einsetzen kann, um etwas zu befestigen, um sich die Schuhe zu binden, um sich einen Bogen zum Feuerbohren zu bauen oder um Fallen aufzustellen, kann hingegen niemals schaden. Sie ist vielseitig Einsetzbar und zudem leicht und platzsparend. Unter diesen Kriterien solltet ihr eure gesamte Ausrüstung bewerten. Denkt daran: Eure Survivalausrüstung sollte stets so gewählt sein, dass sie euch Kraft, Energie und Zeit spart. Fragt euch also stets, ob es anstrengender ist, bestimmte Dinge mitzunehmen und permanent tragen zu müssen, oder sich diese Gegenstände im Zweifelsfall vor Ort bauen zu müssen.

Die optimale Survival-Packliste besteht also aus Dingen, die leicht sind, wenig Platz wegnehmen, quasi unkaputtbar sind (denn andernfalls kann man fast sicher sein, dass sie genau in dem Moment, in dem sie funktionieren sollen, nicht funktionieren) und die man immer dabei haben kann. Unser persönliches Optimum für eine permanente Survival-Ausrüstung (auch Survival-Kit genannt) sieht daher folgendermaßen aus (Unter den Links findet ihr jeweils passende und empfehlenswerte Produkte bei Amazon):

  • 1 Messer bzw. 1 Multitool (Achtung: Seit kurzem ist es verboten, Messer, die nicht eindeutig als Brot- oder Küchenmesser eingestuft werden können, in der Öffentlichkeit bei sich zu tragen. Typische Survival- und Jagdmesser sind noch erlaubt, wenn man sich damit direkt in den Wald begibt. Innerhalb einer Stadt oder auch nur einer Ortschaft sind auch diese verboten. Wir raten daher dazu, das Survivalmesser irgendwo unten im Rucksack dabei zu haben und nur am Körper zu tragen, wenn ihr bereits im Wald seit. Wenn ihr gerne ein Messer permanent bei euch tragen wollt, raten wir euch zu einem Opinel mit abgerundeter Spitze. Dies ist noch immer scharf und robust, eignet sich also auch zum Schnitzen etc., ist aber eindeutig als Brotschmiermesser zu erkennen. Wir für uns haben uns jedoch für eine andere und in unseren Augen noch deutlich praktischere Lösung entschieden. Anstelle eines Messers haben wir stets unser Multitool dabei, das unter anderem auch ein Messer enthält. Es enthält aber auch eine Zange, eine Schere, mehrere Schraubenzieher, Korkenzieher, Dosenöffner, eine Pfeile, eine Säge und allerlei andere nützliche Dinge, dessen Funktionen nicht immer eindeutig sind. Gerade diese lassen sich aber oft in Momenten verwenden, in denen man improvisieren muss. Dieses Tool ist für sich genommen bereits ein eigenes Survival-Kit, denn wir nutzen es für nahezu alles. Angefangen beim Brot schmieren und Gemüse schneiden, über Nagel- und Hautpflege (ja, man sollte es zwischen verschiedenen Nutzungsformen immer mal wieder waschen) bis hin zur Wagenreparatur, zum Schnitzen, zum Kräuter-Schneiden und zum Basteln.
  • 1 Mini-Nähset (Zum Flicken von Kleidung. Kann außerdem im Notfall noch dazu dienen, schwere Wunden zu nähen)
  • 1 kleiner robuster Kompass (braucht anders als ein GPS-System keine Batterien und ist beim Orientieren so unglaublich hilfreich, dass man ihn manchmal knutschen möchte)
  • 1 kleines Feuerzeug (es ist einfach der einfachste Weg um ein Feuer zu machen, auch wenn es nicht so cool wirkt wie mit einem Feuerbohrset oder einem Funkenschläger. Aber glaubt mir, wenn ihr halb erfroren im Nirgendwo hockt und mit klammen Fingern versucht, euch ein Feuer zu machen, werdet ihr froh sein, wenn dies so einfach wie nur möglich funktioniert. In der Regel ist eh niemand da, der einen Loben kann, wenn man es mit komplexeren Techniken schafft. Und falls euer Feuerzeug durch einen dummen Zufall in diesem Moment nicht funktionieren sollte, könnt ihr noch immer eure Schnur zum Feuerbohren nutzen.)
  • 1 robuste, einwandige Edelstahl-Trinkflasche (Edelstahlsflaschen haben gegenüber Aluminiumflaschen zwei Vorteile: 1. Sie sind deutlich stabiler und gehen nicht so leicht kaputt, wenn sie mal auf den Boden fallen. 2. Sie lösen kein Alzheimer, keine Allergien und keinen Krebs aus, wenn man sie häufig verwendet. Außerdem kann man sie nutzen, um Wasser direkt über dem Feuer abzukochen, was einem das Einnehmen ekelhafter und ungesunder Chlorpräparate erspart. In kalten Nächten kann man sie zudem mit heißem Wasser füllen und als Wärmflasche nutzen und in einer Kampfsituation geben sie eine äußerst respekteinflößende und effektive Schlagwaffe ab.
  • ca. 3 m dünne, robuste Rebschnur (diese ist universal einsetzbar und eignet sich auch als Bogensehne zum Feuerbohren)

Wichtig ist natürlich auch, dass mit den Materialien, die ihr bei euch habt, auch wirklich umgehen könnt. Es nützt zum Beispiel niemandem, ein Funkenschlägerset dabei zu haben, wenn man nicht weiß, wie man damit ein Feuer macht. Probiert daher alles in eurer Ausrüstung gut aus und trainiert damit so lange, bis ihr im Schlaf und blind damit umgehen könnt.

Zusätzlich noch ein paar Tipps zu eurer Kleidung:

  • – Im Zweifelsfall sind Knöpfe immer besser als Reißverschlüsse, da man diese zur Not durch kleine Hölzchen etc. ersetzen kann (Wenn man sein Mini-Nähset dabei hat). Wenn ein Reißverschluss kaputt ist, ist es in der Regel kaputt.
  • – Zwiebelschichten-Systeme sind immer besser als einzelne dicke Kleidungsstücke. Am besten sind Hemden oder Jacken, die sich öffnen lassen, denn dann habt ihr pro Kleidungsstück bereits drei verschiedene Wärmegrade: Ausgezogen, angezogen aber geöffnet und angezogen und verschlossen.
  • Achtet bei der Wahl der Kleidermaterialien auf die unterschiedlichen Eigenschaften, die diese besitzen und stellt euch stets die Frage, was für euch gerade am praktischsten ist. Baumwolle hat den Vorteil, dass sie nicht schmilzt und daher in Kombination mit Feuer deutlich ungefährlicher ist, als beispielsweise Synthetik-Gewebe oder Seide. Dafür saugt sie sich recht gerne mit Wasser voll und gibt dieses nur langsam wieder her. Dies wiederum ist bei Regen und Nässe recht unpraktisch.

Vor allem für Kinder sind Survival-Einstiegs-Kurse eine ganz besonders tolle Sache. Denn zum einen lernen sie dabei bereits in jungen Jahren Dinge, die ihnen ihr ganzes Leben lang helfen können. Zum anderen – und vielleicht wichtigeren – bekommen sie auf diesem Wege aber auch die einmalige Gelegenheit, ihr eigenes, reales Abenteuer zu erleben. Vor allem in unserer digitalisierten Zeit ist dies ein Geschenk, das sich extrem positiv auf ihre Entwicklung auswirken kann. Es ist ein Weg, um ein neues Interesse zu wecken und ihnen eine spannende Welt jenseits der Mattscheibe oder des Handy-Displays zu zeigen. Das gute dabei ist, dass viele auf medialem Wege schon einiges über Suvival-Abenteuer kennengelernt haben. YouTube-Stars wie Bear Grylls oder das Survival-Duo haben dafür gesorgt, dass Survival „cool“ geworden ist. Dies lässt sich nutzen, um Kinder zu motivieren, wieder mehr Zeit in der Realwelt zu verbringen und dabei gleichzeitig noch ihren Körper, ihren Geist und ihre Seele zu trainieren. Besonders schön sind in diesem Zusammenhang auch die Vater-Kind-Camps, bei denen Väter und Kinder gemeinsam das „Kampf-ums-Überleben-Abenteuer“ bestehen müssen. Vor allem, wenn die Väter berufstätig sind und nur wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen können, bietet sich dadurch noch einmal die Gelegenheit einen völlig neuen Bezug zu seinem Kind aufzubauen.

Doch damit es jedoch gelingen kann, das Kind zu begeistern, ist es wichtig, dass man einen Survival-Kurs erwischt, der die Teilnehmer gleich von der ersten Minute an umhaut. Man braucht einen Trainer, der den Spirit, den die Kinder von ihrem ersten Outdoor-Abenteuer erwarten auch wirklich tragen kann. Er muss selbst fasziniert und begeistert von seiner Arbeit sein und seine Mitmenschen von diesem Fieber anstecken können. Er muss fähig und talentiert sein, sodass er die Teilnehmer immer wieder verblüffen und fesseln kann.

Leider ist es nicht leicht, einen solchen Trainer zu finden, da das Angebot sehr groß ist und es keine zuverlässigen Qualitätskontrollen gibt. Wir können euch an dieser Stelle auch keinen bestimmten Kurs empfehlen, sondern lediglich ein paar Tipps und Empfehlungen geben, wo ihr suchen und worauf ihr achten könnt.

Folgende Organisationen bieten Survival- und Wildnis-Schnupperkurse an:

Pfadfinder / Scouts

Hier findet man in der Regel sehr günstige Angebote, die Teilweise auch sehr gut und spannend sein können. Man muss jedoch etwas aufpassen und sollte sich den infrage kommenden Ortsverein als Eltern zuvor anschauen. Ich selbst erinnere mich noch sehr gut an einen Survival-Schnuppertag, der von den ortsansässigen Pfadfindern in meiner Heimatstadt als Sommerferienprogramm angeboten wurde. Dieser war für mich damals so enttäuschend, dass es Jahre gedauert hat, bis ich mich dazu durchringen konnte, einen zweiten Versuch zu unternehmen. Später als Erlebnispädagoge habe ich dann aber auch Pfadfindergruppen kennengelernt, die sehr schöne Survivalangebote für Kinder hatten. Meist, das muss man dazu sagen, allerdings in Kombination mit einem extern eingebuchten Survivaltrainer.

Wildnisschulen

Hier gibt es inzwischen sehr viele Angebote in Deutschland, von denen die meisten allerdings eher im Hobbybereich oder Nebenberuflich aktiv sind. Wer davon gute Kurse anbietet und wen man lieber meidet lässt sich pauschal schwer sagen. Hier solltet ihr am besten mit mehreren Schulen Kontakt aufnehmen und dann auf euer Bauchgefühl hören. Wenn ihr bereits gute oder schlechte Erfahrungen mit bestimmten Schulen gemacht habt, könnt ihr uns dies gerne unten in die Kommentare schreiben und so anderen Lesern weiterhelfen.

Bushcraft- und Survival-Stars

Viele der Survival- und Bushcraft-Stars, die ihre Tutorials und Abenteurer auf YouTube ausstrahlen bieten auch eigene Kurse und Ausbildungen an. Hier ist der Vorteil, dass man die Survivaltrainer bereits über ihre Videos sehr gut kennenlernen kann. Auf diese Weise kann man sich dann für denjenigen entscheiden, der einem am fähigsten erscheint. Auch hier freuen wir uns über eure Erfahrungswerte.

Erlebnis-Börsen und Erlebnisgeschenk-Anbieter

Erlebnisgeschenkanbieter wie Jochen Schweizer oder Mydays bieten ebenfalls verschiedene Survivalprogramme an, von denen sich viele auch für Kinder eignen. Hierzu könnt ihr einmal einen Blick auf unser Erlebnisgeschenke-Vergleichsportal werfen, um so passende Angebote in eurer Nähe zu finden.

Ein Sonderfall unter diesen Erlebnisbörsen ist die Firma Guiders. Normalerweise ist es bei Erlebnisgeschenken üblich, dass das Programm überwiegend vom Portalbetreiber vorgegeben wird, der dann je nach Standort verschiedene Trainer einbucht. Bei Guiders hingegen kann man gezielt nach bestimmten Trainern suchen. Wenn ihr einen Blick auf die Angebotspalette werfen wollt, könnt ihr dies unter www.guiders.de tun.

Der Buchmarkt ist heute voll mit unzähligen Büchern, Anleitungen und Ratgebern zum Thema Survival und Überlebenstraining. Dabei besteht für den Käufer auch hier wieder das große Problem, dass er zwischen guten Büchern und Schwachsinn unterscheiden muss. Außerdem gibt es verschiedene Arten von Survivalbüchern, für die jeweils andere Kriterien gelten. Allgemeine Bücher über Survival sollten möglichst umfassend sein, dabei aber jede einzelne Übung gut genug beschreiben, um sie nachmachen zu können. Themenspezifische Bücher hingegen sollten sich auf ein Fachgebiet konzentrieren und dieses dann so tief beleuchtet wie möglich. Dabei sollten natürlich beide außerdem Spannend, gut illustriert und inspirierend sein. Ein Hauptqualitätsmerkmal auf das ihr achten könnt ist es daher, ob der Autor die beschriebenen Techniken selbst ausprobiert oder ob es nur bei anderen Survival Büchern abgeschrieben hat. Dies merkt man in der Regel sehr schnell, wenn man ein paar Zeilen in das Buch hinein lest.

Wenn ihr eine Übersicht über unsere persönlichen Top-Highlight Bücher im Bereich Survival haben wollt, könnt ihr ja einmal einen Blick auf unsere Liste mit den besten Büchern im Bereich Survival werfen. Hier ist außerdem eine kurze Auswahl an Survival-Autoren, deren Bücher wir ohne Bedenken empfehlen können:

Wie gesagt, es gibt hier viele gute Bücher und die meisten von ihnen haben ihre Stärken und Schwächen. Gerade für den Einstieg können wir jedoch das folgende Buch empfehlen, weil es einem einen fast allumfassenden Überblick über das Thema Survival verschafft. Außerdem bereitet einen der Autor hier sehr detailliert auf verschiedenste Katastrophen und Notfall-Szenarien vor. Wer dieses Buch intensiv durchgearbeitet hat, hat im Grunde schon einmal Survival-Basis auf der er weiter aufbauen kann.

Das grosse Buch der Überlebenstechniken
254 Bewertungen
Das grosse Buch der Überlebenstechniken
Das große Buch der Überlebenstechniken beschäftigt sich mit dem Überleben in Extremsituationen, dem Überleben in der Natur und dem Überleben in der Zivilisation. Jegliche Art von Situationen, in die ein Mensch kommen kann, sind hier aufgezeigt, und es gibt eine Menge Tipps und Ratschläge, wie man sich dann verhalten soll.

Ihr möchtet alleine oder mit ein paar Freunden euren ersten Survival-Trip organisieren und einfach für ein paar Tage irgendwo im Wald leben? Hier sind ein paar Tipps dazu:

  1. Zunächst einmal braucht ihr ein Gebiet, in dem ihr weitgehend ungestört sein könnt, das aber auch wieder nicht so groß ist, dass ihr euch darin wirklich verlaufen könnt. Für den Anfang eigenen sich daher vor allem Waldflächen in Deutschland oder Österreich, die immer wieder mit Wegen durchzogen sind, anhand derer man sich orientieren kann.
  2. Achtet darauf, dass ihr dabei nicht in einem Naturschutzgebiet landet. Außerhalb von Naturschutzgebieten ist das Übernachten im Freien für eine Nacht in Deutschland erlaubt. In innerhalb von Naturschutzgebieten ist es hingegen verboten. Hier sind auch die Strafen, die man zahlen muss, wenn man beim Feuermachen o.ä. erwischt wird, deutlich höher.
  3. Informiert eure Angehörigen möglichst genau über eure Pläne und lasst sie präzise wissen, wo ihr sein werdet und wann ihr eure Rückkehr plant. Nur für den Fall, dass die Dinge vielleicht nicht ganz so laufen wie geplant. Wenn ihr Bedenken habt, euren Eltern zu viele Details mitzuteilen, vertraut sie wenigstens einem Freund an, der den Auftrag hat, eure Eltern zu informieren, wenn es schiefgeht.
  4. Sorgt für eine gute Sicherheitsausrüstung. Nehmt neben eurem Survial-Kit immer auch einen Erste-Hilfe-Koffer, eine Rettungsdecke und am Anfang am besten ein Tarp und einen Notfallschlafsack mit. Ihr müsst ihn ja nicht nutzen, wenn ihr nicht wollt, aber für den Fall der Fälle ist es gut zu wissen, dass er da ist.
  5. Plant euren Trip am besten für den Spätsommer oder den frühen Herbst. Also für die Zeit, in der das Wetter noch recht mild und konstant ist, in der aber schon die meisten Früchte reif sind. Dies ist für den Einstieg die einfachste Zeit und hier macht es auch am meisten Spaß.
  6. Habt auf jeden Fall einen Kompass dabei, mit dem ihr zur Not einfach stur in eine Himmelsrichtung laufen könnt. Wenn ihr euch so richtig verlaufen habt, dass ihr nicht mehr wisst, wo oben und unten ist, könnt ihr euch so in Deutschland wieder aus dem Schlamassel befreien. Denn bei uns gibt es immer früher oder später wieder eine Straße, über die man auf eine größere Straße und dann in eine Ortschaft kommt. Ohne Kompass habt ihr jedoch das Problem, dass ihr immer ein dominantes Bein habt. Das heißt, ein Schritt ist immer größer als der andere und dies führt dazu, dass ihr ohne Orientierungspunkte früher oder später im Kreis lauft. Dadurch kann man sich bereits in einem Wald mit nur 5 km² so verlaufen, dass man nicht mehr hinausfindet.
  7. Nehmt außerdem ein ausgeschaltetes Handy mit, dass ihr nur einschaltet, wenn es unbedingt nötig ist. So habt ihr im Notfall immer noch eine Möglichkeit zum Kommunizieren und falls es ein Smartphone mit GPS ist auch eine Orientierungsmöglichkeit. Achtet jedoch zuvor darauf, dass es keines von der Sorte ist, die sich auch entleeren, wenn man sie ausschaltet.
  8. Vergesst auch eine Kamera nicht. Denn ihr werdet euch später ärgern, wenn ihr euren ersten Survival-Trip nicht dokumentiert habt!

Dies ist ein bisschen abhängig davon, was für eine Art von Survival ihr trainieren wollt. Geht es euch um einen generellen Grundkurs in Sachen „Überleben in der Wildnis?“ oder eher um spezielle Szenarien wie „Überleben nach einem Flugzeugabsturz“, oder „Überleben nach dem Untergang unserer Zivilisation? Genaueres darüber könnt ihr in unserem Artikel „So findest du deine passende Survival-Ausbildung!“ nachlesen.

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, weshalb wir ihr einen kompletten Artikel gewidmet haben. Wenn ihr es genau wissen wollt, werft einmal einen Blick in „Survivalprofi werden – Das macht einen guten Survivaltrainer aus!

Ansonsten haben wir hier aber schon einmal ein paar Tipps in Kürze:

Viel hilft viel

Es gibt heute ein großes Angebot an Survivaltrainings, -trips und -ausbildungen. Die Kunst ist es, herauszufinden, welcher Anbieter davon etwas drauf hat und welcher nicht. Am besten funktioniert dies, wenn man sich zunächst einmal einen Überblick verschafft. Passende Adressen sind im Netz leicht zu finden, aber das sagt noch immer nichts über die Qualität aus. Wichtig ist auch, dass ein guter Survivaltrainer nicht zwingend auch ein guter SEO-Spezialist sein muss. Das bedeutet: nur weil jemand eine schöne Homepage hat, die bei Google als erstes gelistet wird, muss er noch kein guter Trainer sein. Vielleicht ist der komische Vogel auf Seite 18 mit dem hässlichen Foto und dem kompletten Mangel an ästhetischem Bewusstsein ein deutlich besserer Überlebenstrainer. Gerade in diesem Bereich gibt es viele Leute, die sich mit dem Computer nicht im geringsten auskennen. Eben weil sie es so sehr lieben, in der Natur unterwegs zu sein. Andererseits gibt es aber auch wirklich fähige Leute, die eine Art Doppelleben führen und ihr Leben entweder vor dem Computer oder im Wald verbringen. Oder es sind Spezialisten im Bereich Businesssurvival, die es drauf haben, mit dem geringstmöglichen Aufwand den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Daher ist es gut, sich zunächst einmal einen möglichst breiten Überblick zu verschaffen und entsprechende Survivaltrainer aus verschiedensten Bereichen kennenzulernen. Scheut also nicht davor, einmal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und mit den Leuten zu telefonieren. Stellt ihnen Fragen, die euch interessieren, achtet darauf wie sie euch begegnen und wie ihr euch dabei fühlt. So werdet ihr schnell herausfinden, welcher Trainer für euch der beste ist.

Bauchgefühl vs. Angsthasenradar

Unser Bauch ist der Fokuspunkt für unseren medialen Sinn des Hellfühlens. Das ist auch der Grund dafür, weshalb es oft sinnvoll ist, auf sein Bauchgefühl zu hören. Denn hierbei nehmen wir Dinge war, die uns mit unseren herkömmlichen Sinnen verborgen bleiben. (Mehr dazu im Artikel „Hellfühlen“) Allerdings ist unser Bauch auch der Sitz unserer Gefühle und damit auch der Ort, an dem wir Ängste, Sorgen und Bedenken spüren. Dies gilt es strikt zu trennen, denn auf diese Weise können zwei vollkommen unterschiedliche Impulse in uns auf. Unsere Intuition lässt uns beispielsweise zu einem Trainer tendieren, der uns besonders viel beibringen kann und dessen Training besonders intensiv ist. Unsere Angst-Stimme versucht aber vielleicht gerade diesen Trainer auszuschließen, weil sie befürchtet, dem Training möglicherweise nicht gewachsen zu sein. Wenn ihr das spürt, also wenn ein Impuls in euch aufkommt, der euch sagt: „Lass die Finger von dem, der wird mich fertig machen!“ Dann könnt ihr euch sicher sein, dass dies der Trainer ist, den ihr wählen solltet.

Ein Survival-Kit ist eine Art Notfallkoffer, den ihr immer dabei habt und der euch in jeder nur erdenklichen Notsituation weiterhelfen kann. Sein Ziel ist es, euch Energie und Aufwand zu ersparen, sodass eure allgemeinen Überlebenschancen steigen. Wichtig ist jedoch, dass man sich nicht abhängig macht, von einem Survival-Kit. Ihr solltet also immer auch in der Lage sein, ohne es auszukommen. Hier ein paar Beispiele:

Feuer machen

Als echte Survivalspezialisten solltet ihr in der Lage sein, auf jede nur erdenkliche Art ein Feuer entfachen zu können. Die ursprünglichste Variante ist das Feuerbohren, für die ihr nichts braucht, als die Dinge, die ihr ohnehin in der Natur findet. Dennoch ist es eine sehr anstrengende Methode, für die man Kraft, Energie und Kondition braucht. Außerdem natürlich die richtige Technik und die nötige Gelassenheit und Konzentration. Euer Survival-Kit sollte daher etwas enthalten, das euch im Notfall diese Art des Feuermachens abnimmt. Ein Feuerzeug beispielsweise oder ein Funkenschläger. Noch leichter wäre es mit einem Benzinkanister. Diesen jedoch ständig mit sich herumzutragen, für den Fall, dass man ihn vielleicht irgendwann einmal brauchen könnte, ist nicht nur lästig und gefährlich, sondern auch sehr Energieaufwendig. Er kostet letztlich also mehr Kraft, als er bringt. Daher hat er in einem Survival-Kit nichts verloren.

Orientieren

Je mehr ihr euch im Bereich Orientierung schult, desto leichter wird es euch fallen, stets zu wissen, wo ihr seit, wo ihr hin wollt und wie ihr dorthin gelangt. Außerdem werdet ihr viele Methoden kennen, um die Himmelsrichtungen anhand der Sonne, der Sterne oder anderer Merkmale zu bestimmen. Dennoch ist euer Leben in einer Extremsituation bedeutend leichter, wenn ihr stattdessen nur einen kurzen Blick auf euren Kompass werfen müsst.

Tipps dazu, was alles in einem Survival-Kit enthalten sein sollte, findet ihr gleich hier unter der Frag „Was sollte eine Survivalausrüstung mindestens enthalten?“

Zunächst einmal seit ihr natürlich schon auf einem sehr guten weg, denn ihr habt unser Survival-Wiki ja bereits gefunden. Darüber hinaus gibt es natürlich noch einige weitere Quellen, wie:

  • Survivalbücher
  • YouTube-Channels zum Thema Survival
  • Survival-Sendungen im Fernsehen
  • Homepages von Survialtrainern und Wildnisschulen
Survival Extrem: Überlebenstrainer Heiko Gärtner bei der Ausbildung für den Einsatz in Katastrophengebieten
Dr Sir Vival Heiko Gärtner ozean
Heiko "Dr Sir Vival" Gärtner beim Spiel mit dem Feuer

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