Tag 1295: Statische Wohnmobile

von Heiko Gärtner
02.12.2017 17:00 Uhr

Wieder einmal war es uns nicht vergönnt, direkt nach der kurzen Strecke anzukommen. Dafür durften wir aber im ersten Ort ein Caravandorf besichtigen.

Hier waren nicht nur Wohnwagen aller Art für die Besucher bereitgestellt, sondern auch für potentielle Käufer ausgestellt worden. Gespannt wagten wir einen Blick ins Innere, um uns einen ersten Eindruck machen zu können, wie wohl ein Leben in so einem Gefährt aussehen würde. Ganz repräsentativ war es nicht, da es sich um statische Wohnwagen mit Überbreite handelte, die auf der Straße nicht zugelassen waren. Wir brauchen später eher eine schmalere Version, die man dann mit Ausschüben wieder auf die selbe Breite bringt. Trotzdem war es interessant, sich zumindest erst einmal inspirieren zu lassen, wie so ein Begleitfahrzeug überhaupt aussehen kann.

Zum Übernachten mussten wir dann noch einmal 14km weiter bis in den nächsten Ort, in dem wir zur Abwechslung den städtischen Veranstaltungssaal zur Verfügung gestellt bekamen. Zur Feier des Tages wurden wir dann am Abend noch in das heimische Restaurant eingeladen. Der Koch war recht begeistert von unserer Tour und gab uns gleich noch gute Aussichten auf den kommenden Tag mit auf den Weg. Morgen erreichen wir Rannoch Station, ein winziges Örtchen, das quasi nur aus dem Bahnhof besteht. Doch es gibt auf ein Ehepaar, das ein kleines Café mit gutem Kuchen betreibt und das uns bestimmt aufnimmt, wenn wir es von ihm grüßen.

 

Spruch des Tages: So kann man also auch unterwegs sein.

Höhenmeter: 90 m

Tagesetappe: 17 km

Gesamtstrecke: 24.059,27 km

Wetter: Bedeckt und regnerisch

Etappenziel: Kirchenzentrum, Bendooragh, Nordirland

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Heiko Gärtner
Heiko Gärtner ist Wildnismentor, Extremjournalist, Survivalexperte, Weltreisender und einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Antlitz- und Körperdiagnostik. Nachdem er einige Jahre als Agenturleiter und Verkaufstrainer bei einer großen Versicherungsagentur gearbeitet hat, gab er diesen Job auf, um seiner wahren Berufung zu folgen. Er wurde Nationalparkranger, Berg- und Höhlenretter, arbeitete in einer Greifenwarte und gründete schließlich seine eigene Survival- und Wildnisschule. Seit 2014 wandert er zu Fuß um die Welt und verfasste dabei mehrere Bücher.

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