Tag 703: Der Straßenhändler

Auch am nächsten Tag war unser Eindruck von Albanien noch nicht allzu überzeugend. Nach unserem Besuch im Kosovo hatten wir uns auf höfliche, respektvolle Menschen gefreut, mit denen man gut auskam. Immerhin gehörten die Bewohner Albaniens und die des Kosovo zum gleichen Volk. Doch abgesehen von der Sprache, der Religion und dem gleichen Namen, schienen die Albaner im Kosovo nichts mit denen in Albanien gemein zu haben. Man begegneter uns penetrant, laut und aufdringlich. Auch das Land selbst machte keinen allzu einladenden Eindruck bei all dem Müll und Gestank. Angenehme Wege zum Wandern gab es nur wenige und vor knatternden Motoren war man eigentlich nirgends wirklich sicher.

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Kaum hatten wir unser Feld verlassen kamen wir auf eine Hauptstraße auf der wir uns über einen Bergkamm schlängeln mussten. Hinter einer Serpentine kam uns ein Motorradfahrer entgegen. Er hielt an und winkte uns zu, als Zeichen dass er sich mit uns unterhalten wollte. Wie sich herausstellte, kam er aus Hamburg und war gerade auf dem Heimweg von einer längeren Motorradreise, die ihn bis nach Georgien geführt hatte. In den neun Wochen, die er nun unterwegs war, hatte er rund 12.000km zurückgelegt, also in etwa genauso viel wie wir in annähernd zwei Jahren. Wir sprachen unter anderem auch über seine Erfahrungen in der Türkei und in Syrien, was uns noch ein bisschen mehr von unserem Plan abbrachte, nach Israel zu wandern. Die politische Lage vor Ort hatte auch er als alles andere als entspannt erlebt. Im Osten der Türkei war er sogar Zeuge eines Attentats geworden, bei dem ein Polizeiauto in die Luft gesprengt wurde. Mehrere Menschen waren dabei ums Leben gekommen. Alles in alle klang das nicht gerade nach einem Ort an dem man zurzeit gut wandern konnte. Sollten wir unsere Strecke also noch einmal umplanen? Vielleicht war es sinnvoller, zunächst einmal in Europa zu bleiben und von Griechenland aus nach Rumänien und Bulgarien zu wandern, um sich dann in aller Ruhe Großbritannien und Skandinavien anzuschauen. Israel lief ja nicht weg und konnte jederzeit bereist werden, sobald es wieder etwas ruhiger war.

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Ein Junge kam auf uns zugelaufen und wollte uns Nüsse verkaufen. Daniel, der Motorradfahrer wies ihn ab, machte dabei aber den beliebten Fehler, so freundlich zu sein, dass man seine Ablehnung beinahe als Einladung verstehen konnte. Der Junge witterte die Chance auf eine leichte Beute und ließ nicht locker um uns doch noch ein paar Nüsse aufzudrängen. Heiko versuchte es etwas energischer, doch noch immer wollte er uns nicht in Ruhe lassen. Er wurde sogar richtig penetrant und wedelte uns mit den Nusssäckchen vor den Gesichtern rum.

„Ab! Verschwinde hier und lass uns in Ruhe!“ fuhr ich ihn an und machte dabei die gleiche Handbewegung, mit der die Hirten immer ihre Kühe vorantrieben. Dies funktionierte. Er wich zurück und setzte sich auf einen Stein, um auf neue potentielle Kunden zu warten. Ich verstand ihn nicht. Er schaute so missmutig und platzierte sich an einer so ungünstigen Stelle, dass niemand ihm etwas abkaufen konnte, selbst wenn er einen lockeren Geldbeutel und einen Heißhunger auf Nüsse hatte. Wie konnte er glauben, dass er Erfolg haben würde, wenn uns auf eine so unangenehme Art begegnete? Man drohte ihm fast Schläge an und noch immer war er nicht bereit, das Nein zu akzeptieren. Das war nicht nur gefährlich, denn er kannte uns ja nicht und wusste auch nicht wie wir reagieren würden, es war auch gegen jedes Marketingkonzept. Man konnte niemandem etwas verkaufen, wenn man ihn zur Weißglut brachte.

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Allerdings musste ich zugeben, dass ich es, wenn es um Schlafplätze oder Essen gegangen war auch schon einige Male auf die selbe Weise versucht hatte. Besonders bei spanischen Pfarrern.

Für die nächsten fünf oder sechs Kilometer mussten wir auf der Hauptstraße bleiben. Wir kamen an einer Schule und einigen Bars vorbei, von denen aus man uns hinterhergrölte und -brüllte. Auch das Anhupen von Wanderern war hier wieder eine Art Volkssport und alles zusammen machte den Streckenabschnitt zu einem reinen Spießrutenlauf. Wir waren nun gerade einmal den zweiten Tag in diesem Land und freuten uns bereits darauf, es wieder verlassen zu können. Wo war nur der freundliche und höfliche Charakter, den wir im Kosovo so geschätzt hatten?

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Doch auch nach Verlassen der Hauptstraße wurde es nicht viel besser. Sobald man aufs Land kam, wo es fast keine Menschen gab, war alles in Ordnung. Kam man jedoch in eine Ortschaft oder an eine viel benutzte Straße, wurde es unerträglich. Je mehr Menschen sich an einem Ort befanden, desto schlimmer wurde es. Später am Abend fand ich dann jedoch eine Besonderheit heraus, die mir zuvor nicht aufgefallen war. Ähnlich wie im Kosovo waren die Häuser hier stets eine Art Palast. Sie waren von hohen Mauern umgeben und bildeten so eine Art Miniwelt, die von der äußeren hermetisch abgeriegelt war. Innerhalb dieser Mauern herrschte Ruhe und Harmonie. Hier waren die Menschen freundlich, locker, hilfsbereit und zuvorkommend. Draußen jedoch gab es eine Art Krieg, bei dem jeder beweisen musste, dass er der beste war. Hier regierte das Ego und man musste sich stets als Proll und Aufreißer geben. Teilweise kamen dadurch recht lustige Situationen zustande. Ihr habt sicher alle Bilder im Kopf, von sonnengebräunten, dunkelhaarigen Typen mit Goldkettchen, die im BMW ihres Vaters lässig durch die Straßen cruisen, die Hip-Hop-Mucke auf voller Lautstärke, den Arm cool auf das offene Fenster gestützt, die Sonnenbrille auf und dabei leicht mit dem Kopf im Tackt des fetten Beats wippend. Hier gab es ähnliche Szenen, nur dass der betreffende Gangsterproll dabei auf einer Eselkutsche saß und dass sein Kopf nicht im Tackt der Musik sondern im Rhythmus der Schlaglöcher in der Straße wippte.

Kaum waren wir aus dem Schatten der Berge herausgetreten, kam ein immenser Wind auf, der uns entgegen blies. Er war wie ein Föhn, der konstant und kräftig über die Flachebene wehte, so stark, dass man sich regelrecht gegen ihn anlehnen musste. Bei diesem Sturm ein Zelt aufzubauen war nahezu unmöglich. Doch wir hatten keine Wahl. Windschutz gab es nicht, denn soweit das Auge reichte erblickten wir nur flache Felder. Und natürlich Ortschaften, aber von denen wollten wir uns ebenfalls fernhalten.

Mit vereinten Kräften gelang es uns dann letztlich doch und trotz aller Befürchtungen blieb es sogar die ganze Nacht über stehen. Fast wunderten wir uns darüber, dass wir am Morgen an der gleichen Stelle erwachten, an der wir abends eingeschlafen waren. Doch der Wind war nun vollkommen verschwunden. Es bewegte sich kein Lüftchen.

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Die Straße, die wir am Vorabend eingeschlagen hatten führte schnurgerade durch die flache Ebene. Fast den halben Tag lang wanderten wir auch heute auf ihr entlang, ohne ein einziges Mal abzubiegen. Dabei begegneten uns die urigsten Gestalten. Ein älterer Mann mit beeindruckend zahnlosem Mund fuhr auf einem quietschenden Fahrrad an uns vorbei, das er von oben bis unten mit Maispflanzen vollgepackt hatte. Wäre es so beim TÜV vorbeigefahren hätte man für ihn eine neue Klasse an Fahrzeugen erfinden müssen. Er war gewissermaßen ein LKF-Fahrer, also der Fahrer eines Lastkraftfahrrads.

Auch ein anderer Mann, der uns kurz darauf überholte fiel wohl unter diese Kategorie. Allerdings setzte er gleich noch einen obendrauf, indem er sein Rad zu einem Gefahrguttransporter machte. Er hatte eine handelsübliche Gasflasche auf den Gepäckträger geschnallt und zwar mit einem einfachen Gurtspanner. Keine Gasflasche, wie man sie für einen Campingkocher verwendet, sondern eine solche mit der man richtige Gasherde betreiben kann. Wir sprechen dabei übrigens noch immer von der selben Straße, die so voller Schlaglöcher war, dass sie den Gangsterkutscher am Vorabend zum Dauernicken brachte. Ihr könnt euch also sicher vorstellen, was für ein Hüpfkonzert die Gasflasche auf dem Gepäckträger veranstaltete. Die Flaschen sind in der Regel recht stabil, aber eben nur solange sie nicht auf das Ventil fallen. Und in landestypischer Sicherheitsmanier besaß die Flasche natürlich keine Schutzkappe. Wäre sie wirklich heruntergefallen, hätte sie sich durch den Überdruck in ihrem inneren in eine Rakete verwandelt, die wie ein Luftballon durch die Gegend gesaust wäre. Wahrscheinlich fuhr der Mann deshalb auf dieser Straße, denn hier konnte man die Flasche dann wenigstens lange Zeit beobachten.

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Gerade als wir fertig waren, den unverantwortlichen Gasflaschentransporter zu kommentieren, von dem wir sicher waren, dass es sich bei ihm um einen Einzelfall handelte, kam uns auch schon der zweite entgegen, der genau das gleiche machte. Augenscheinlich war es also eine ganz gewöhnliche und anerkannte Methode, sein Gas auf diese Weise zu transportieren.

Durch die permanent holprigen Straßen hüpften auch unsere eigenen Wagen immer fröhlich hinter uns her. Es dauerte nicht allzu lange, da bemerkten wir ein ungesund klingendes Klappern aus Richtung unserer Achsen. Wir blieben stehen und schauten uns die Sache näher an. Die Steckachsen hatten sich etwas gelockert und die Reifen schlugen nun ganz leicht hin und her. Das konnte so nicht bleiben, also stellten wir alles ab und machten uns an die Reparatur. Wir waren weit draußen zwischen den Ortschaften und stellten fest, dass der Platz angenehm ruhig und verlassen war. Wenige Meter weiter entdeckten wir dann noch eine leerstehende Bauruine, hinter der man vollkommen unsichtbar ein Zelt aufbauen konnte. Der einzige Haken an diesem Platz war, dass ich nun drei Kilometer bis in den nächsten Ort wandern musste um Essen und Wasser zu besorgen. So sehr ich mich auch über den schönen Platz freute, so sehr ärgerte ich mich auf dem Weg in den Ort über das erneut auftretende Problem des permanenten Zeitmangels. Ich war nun mit den Berichten bereits über einen Monat im Rückstand und immer wenn ich das Gefühl hatte ein bisschen aufholen zu können, kam etwas, das mir meine Zeit fraß. Heute zum Beispiel! Wir waren schon um halb zwei angekommen und eigentlich konnte es ein perfekt produktiver Tag werden, an dem ich reichlich Stoff zur Seite bringen konnte. Doch stattdessen brauchte ich nun eine gute halbe Stunde bis ich den Ort erreichte, dann würde ich sicher eine Stunde für die Nahrungs- und Wassersuche brauchen. Anschließend noch einmal eine gute halbe Stunde zurück, dann die restlichen Dinge am Wagen reparieren, eine kurze Mittagspause und erst dann würde ich mit dem Arbeiten beginnen können. Selbst wenn es gut lief würde ich meinen Laptop also nicht vor 16:30 Uhr aufklappen und um 18:00 mussten wir bereits mit dem Kochen beginnen, damit es nicht zu dunkel wurde. Wie sollte ich da jemals vorankommen? Ich war Genervt und spürte wie eine brennende Ungeduld in mir aufkam, gepaart mit einer Wut auch die Zeit im Allgemeinen, dieses Land, die vielen Texte, die ich noch schreiben wollte und das Gefühl immer zu langsam zu sein. Während ich das dachte wurde mir bereits klar, dass genau dies der Grund war, warum ich in diese Zeitnot geriet. Es war nicht das Land, das mir die Zeit stahl. Ich war es selbst und das Land und die Leute spiegelten mir die permanente Angst davor, nicht genug Zeit zu haben. Je verkrampfter ich versuchte, alles nachzuholen, desto mehr würde ich mich selbst ausbremsen. Doch der Fakt, dass ich das wusste änderte leider gar nichts. Im Gegenteil, ich wurde nur noch wütender auf mich, weil ich mich dafür verurteilte, dass ich mir immer wieder die gleiche Suppe einbrockte.

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Lustiger Weise schreibe ich diesen Text gerade heute, an einem Tag der ebenfalls komplett aus dem Ruder geraten ist. Noch immer habe ich ungefähr einen Monat Rückstand, bis ich alle Berichte aufgeholt habe. (Zwischenzeitig waren es schon fast 2,5 Monate) Und noch immer habe ich häufig das Gefühl, mit meiner Zeit einfach nicht hinzukommen. Gleichzeitig merke ich aber auch immer mehr, wie wichtig es ist, loszulassen und sich bewusst zu werden, dass alles die Zeit hat die es hat und die Zeit benötigt, die es benötigt. Heute beispielsweise sind wir um 11:00 Uhr losgekommen, haben eine Strecke von fast 30km zurückgelegt und wurden dann noch zweieinhalb Stunden von einem quirligen Pfarrer und seiner noch quirligeren Gemeinderatsvorsitzenden aufgehalten. Eine größere Geduldsprobe als das Gespräch mit dieser netten aber unglaublich nervraubenden Dame kann man sich kaum vorstellen. Und doch habe ich anschließend sogar noch einiges aufholen können.

Aber zurück zum Thema.

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Die Essenssuche dauerte wirklich eine knappe Stunde. In Albanien war gerade Kartoffelernte und überall standen die Bauern auf großen Wagen und holten Tonnenweise Kartoffeln ein. Als ich einen dieser Männer jedoch nach ein paar Kartoffeln fragte, sprang er vom Wagen herab, begleitete mich durch die gesamte Ortschaft zu einer Bar und bestellte mir dort auf seine Kosten zwei belegte Brote. Das war natürlich nett, aber es dauerte seine Zeit und reichte nicht für den ganzen Tag. Also musste ich weiter fragen und nach mehreren Absagen bekam ich von einem anderen Mann ca. 5kg mit Kartoffeln und 5kg mit Zwiebeln. Das reichte! Und zu unserer Überraschung wurde es sogar ein richtig gutes Essen. Einfach, aber gut.

Schwieriger wurde wieder die Suche nach Wasser. Der kleine Laden, den ich schließlich fand verkaufte zwar mehrere Flaschen, doch dieses Mal musste ich wirklich mit albanischem Geld bezahlen. Und dies wurde kompliziert. Sowohl die junge Verkäuferin als auch ihre Mutter sprachen gerade einmal doppelt so viel Englisch wie ich Albanisch und mit diesem geringen Verständigungsrahmen musste ich es irgendwie schaffen, den Wechselkurs zwischen europäischer und albanischer Währung herauszufinden, ohne mich übers Ohr hauen zu lassen. Nach ein paar Minuten fand ich folgendes heraus: 1€ entsprach 1400 Einheiten in der Landeswährung. Wenn ich also einen Zehner wechseln wollte, dann müsste ich dafür nach Adam Riese 14.000 Taler zurückbekommen. Die Frau drückte mir jedoch nur 1400 in die Hand, also genau jenen Betrag, von dem sie zuvor behauptet hatte, er sei einen Euro wert. Dafür aber zog sie für das Wasser jetzt nur noch 140 Taler ab, obwohl sie zuvor erklärt hatte, dass es 1400 koste. Ich verstand nun gar nichts mehr und bat darum, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Dieses Mal jedoch etwas langsamer.

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Das ganze widerholten wir dann rund drei Mal und am Ende hatte ich eine ungefähre Idee davon, wie die Sache funktionierte. Offensichtlich gab es einen Unterschied zwischen der Zahl die man auf eine Banknote schrieb und der mit der man sie bezeichnete. Sobald man über Geld sprach, erfand man grundsätzlich eine zusätzliche Null, die nirgendwo vermerkt war. Wenn auf dem Preisschild also 140 Taler stand, dann sagte einem die Kassiererin an der Kasse die Zahl 1400 und tippte anschließend 140 ein. Mein Einwand, dass diese Technik keinen Sinn ergab und nur für Verwirrung sorgte, wurde mit einem Schulterzucken hingenommen. Es war eben, wie es war.

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Vielleicht war es so. Vielleicht war es aber auch einfach Humbug und ich wurde gerade bis auf die Unterhose abgezockt. Doch ich hatte nicht viele Möglichkeiten. Entweder ich musste den Damen vertrauen und mich auf den Deal einlassen oder ich musste ohne Wasser nach hause gehen und riskieren, dass wir die ganze Nacht dursteten.

Also erklärte ich mich einverstanden, kaufte zwei Flaschen Wasser und ließ mir den Rest in albanischer Währung auszahlen. Entweder hatte ich nun acht Euro wiederbekommen, oder achtzig Zent. Das konnte ich nicht feststellen. Aus irgendeinem Grund bekam ich jedoch noch ein Eurostück in die Hand gedrückt, dass eigentlich gar nicht mir gehörte und mit dem irgendjemand versucht hatte, mir die ganze Rechnerei zu veranschaulichen. Im schlimmsten Fall hatte ich also nur 9€ verloren.

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Es dauerte übrigens noch rund drei Tage, bis ich mir sicher war, dass man mich nicht verarscht hatte.

Als ich schließlich wieder bei Heiko eintraf war der Tag beinahe vorbei. Eine knappe Stunde konnte ich noch an den Texten arbeiten, dann war es Zeit zum Kochen.

Spruch des Tages: Man weiß hier nie so wirklich, ob man verarscht wurde oder nicht...

 

Höhenmeter: 180 m

Tagesetappe: 12 km

Gesamtstrecke: 12.551,27 km

Wetter: sonnig

Etappenziel: Altkleiderlager der Caritas, 88836 Cotronei, Italien

Hier könnt ihr unser und unser Projekt unterstützen. Vielen Dank an alle Helfer!

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