Tag 236: Die Straußenfarm

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Tag 236: Die Straußenfarm

Tag 236: Die Straußenfarm

Seit Paulinas Abreise schwirrten uns noch viele Dinge im Kopf herum. Es gab einiges das uns durch die Begegnung mit ihr aufgefallen ist und auch jetzt wo sie weg war, fielen uns Dinge auf. So merkten wir beispielsweise, dass wir zu zweit deutlich weniger lachten. Nicht dass es eine getrübte Stimmung gewesen wäre oder so etwas in der Art. Doch den Sarkasmus und die Ironie, die wir in den letzten Tagen wieder kräftig ausgepackt hatten, waren plötzlich wieder verschwunden. Natürlich machten wir immer noch hin und wieder dumme Kommentare und es gab auch noch immer Fröhlichkeit, aber zu dritt war es definitiv lustiger gewesen. Auch war uns aufgefallen, dass wir selbst durch Paulina wieder zielgerichteter und fokussierter wurden. Es war ein bisschen, als hätte sie uns täglich daran erinnert, warum wir auf dieser Reise waren. So konnten wir unsere Gedanken und Gespräche klarer und zielstrebiger fließen lassen. Und uns wurde wieder bewusst, das wir selbst auch mehr auf uns achten müssen. Bei den vielen Recherchen und Studien haben wir oft vergessen, was wir selbst gerade brauchten um gesund zu werden. Doch der Kontakt mit Paulina hat uns noch einmal deutlich gezeigt, um wie viel hilfreicher man ist, wenn es einem selbst gut geht. Ein kranker, dürrer Baum am Wegesrand, der um sein eigenes Überleben kämpfen muss, weil er kaum noch genügend Wasser bekommt, kann kaum etwas für seine Umgebung beitragen. Eine riesige Eiche, die voll in ihrer Kraft steht und ihre gewaltige Krone in den Himmel reckt, bietet hingegen Lebensraum und Schutz für unzählige Lebewesen. Sie produziert Sauerstoff, ernährt Mäuse, Eichhörnchen und andere Tiere und kann mit ihren alten, abgestorbenen Ästen Energie für ein Feuer liefern. Wir Menschen glauben jedoch oft, dass wir es nicht verdient haben eine solche Eiche zu sein, das wir nicht gut genug sind und dass es egoistisch wäre, selbst eine solche Kraft auszubilden. Wir glauben, dass es hart ist an Wasser zu kommen und kämpfen daher jeden Tag darum, anstatt in uns hineinzufühlen, damit wir die Wasserader erkennen, die 10 Zentimeter unter unseren Wurzeln entlangfließt, ohne das wir es merken. Dies ist vielleicht die wichtigste Lektion für uns selbst. Um wahrhaft hilfreich zu sein, muss man auch dafür sorgen, das es einem wahrlich gut geht. Als Zombie-Lemming wird man kaum etwas verändern können. Wie oft hatten wir wieder gezweifelt, ob das was wir über die psychosomatischen Zusammenhänge zwischen Körper-, Geist- und Seele auch wirklich stimmte. Wir waren wie Petrus. Obwohl wir wussten, dass es stimmte, reichte immer wieder ein kleiner Windhauch um ins Zweifeln zu geraten. Doch Paulina hatte nun noch einmal gezeigt, dass die Zweifel unbegründet waren. Wie sonst hätte es sein können, dass ihre Blase ununterbrochen weinte und ihr in Form einer Blasenentzündung die tiefe Trauer körperlich wiederspiegelte, die sie über Jahre hinweg hinuntergeschluckt hatte. Eine Trauer, die sie jetzt zum ersten Mal wieder bewusst wahrgenommen hatte und genau in diesem Moment taucht auch die Blasenentzündung auf. Sagt dazu was ihr wollt, aber für mich steht fest, das es kein Zufall sein kann.

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Mit Cobisa hatten wir als Tagesetappenziel nun einen wahren Glückstreffer gelandet. Erst waren wir reicher beschenkt worden, als wir es tragen konnten und dann durften wir ohne jeden Aufwand in den Räumen der Caritas übernachten. Es war nicht der komfortabelste Schlafplatz, den wir je hatten, aber es war einer der interessantesten. Spannend war vor allem, wie unangenehm es dem Pfarrer war, uns die Räume zu zeigen. Es ging ihm nicht darum, dass er uns nicht helfen wollte. Ganz und gar nicht, das wollte er auf jeden Fall und er unterstützte uns später sogar noch mit einem Kochtopf und erlaubte uns, alles von den Nahrungsspenden zu verwenden, das wir brauchte. Es ging darum, dass es ihm wirklich peinlich war, dass ein Fremder die Räume sah. Und wir konnten es auch gut nachvollziehen, denn das was hier passierte hatte wirklich nichts mit einer Unterstützung von bedürftigen zu tun. Der linke Raum war komplett vollgestopft mit Kleidungsspenden, mit Schuhen, Taschen und allerlei Zeug, das irgendjemand nicht mehr brauchte und nicht wegwerfen wollte. Zum Teil waren wirklich gute Sachen dabei, doch sie waren so chaotisch im Raum verteilt, das niemand mehr einen Überblick haben konnte. Man musste kein Profiler sein um zu erkennen, dass dies kein Raum war, aus dem etwas gespendet wurde. Es war ein Raum in dem Sachen eingelagert und nie wieder herausgeholt wurden.

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„Entschuldigung, aber im Sommer ist es hier leider immer Chaotisch!“ hatte der Pfarrer schuldbewusst gesagt, als ich den Raum zum ersten Mal betreten hatte. Doch war es wirklich nur im Sommer so? Ich versuchte es, doch ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es im Winter strukturierter sein sollte. Warum hätte es das sein sollen?

Der andere Raum war ebenso Chaotisch, enthielt jedoch hauptsächlich Essensspenden. Kiloweise lagen hier die Nudeln, die Konservendosen, die Reispakete und die Babynahrungsgläschen herum. Hinten an der Wand standen zwei Betten, die so eingebaut waren, dass es unmöglich war, sie jemals wieder zu befreien. Davor stapelten sich Kinderwägen und Rollstühle. In einer anderen Ecke standen Kartons mit Shampoo und Duschzeug. Für wen sollten diese Spenden sein? Es kam uns immer mehr so vor, als ging es nicht im Geringsten um die Unterstützung von bedürftigen, sondern viel mehr um das gute Gefühl der Reichen. Diejenigen, denen es trotz der Krise gut ging, hatten ein schlechtes Gewissen und wollten daher einen Beitrag für die ärmeren leisten. Daher spendete man dann einen Kinderwagen oder ein Bett für die Caritas und diese sperrte alles in einen Raum, damit es niemandem im Weg stand. Faszinierend war vor allem, die Reaktion des Pfarrers heute Morgen. Vor der Messe kam er bei uns vorbei, fragte ob wir gut geschlafen haben und ob er die Räume schon abschließen kann. Wir waren bereits fertig und zogen uns nur noch vor der Tür die Schuhe an, also hatten wir nichts dagegen.

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„Ist dir was aufgefallen?“ fragte Heiko, nach dem er gegangen war. Ich drehte mich um und konnte es fast nicht glauben. Er hatte nur den Raum mit den Nahrungsmittel abgesperrt. Der andere Stand speerangelweit offen und auch die Toilette war noch unverschlossen. Es war ihm also nur darum gegangen, die Lebensmittel zu sichern. Der Rest war offensichtlich nicht so wichtig, denn dafür gab es wahrscheinlich kaum einen Interessenten.

Für die Reise versorgten wir uns aus der Kammer mit Tunfisch und zwei Gläsern Babynahrung.

Die Nestlé Babynahrung aus 99,8% reinen Früchten probierten wir in unserer ersten Pause. Es war eine faszinierende Erfahrung, das Zeug als Erwachsener noch einmal zu probieren. Der erste Löffel schmeckte fantastisch. Es war fruchtig und süß. Nach ein paar Löffeln merken wir jedoch, dass die Fruchtpampe so süß war, dass man sie kaum essen konnte. Es war ein bisschen, als würde man reinen Zucker in sich hineinlöffeln. Nach dem ganzen Glas war uns fast ein bisschen schlecht. Was war bloß in diesem Glas, dass einem so den Magen verklebte? Laut den Inhaltsstoffen bestand der Brei wirklich nur aus 5 verschiedenen Früchten und etwas künstlichem Vitamin C. Warum um alles in der Welt setzte man einem Gericht, das zu 100% aus Früchten besteht noch künstlich Vitamin C zu? Das ist ja in etwa so, als würde man nach Mallorca reisen und dort am Strand noch ein paar Körner künstlich hergestellten Sand aus dem Labor verteilen. Sinnvoll konnte das nicht sein, aber es klang natürlich gut: „Mit extra Vitamin C!“ Der Haken dabei ist nur, dass unser Körper künstlich synthetisiertes Vitamin C überhaupt nicht aufschlüsseln kann und daher als Giftstoff wieder ausscheiden muss. Doch wesentlich interessanter war das Obstkonzentrat an sich. So intensiv wie es schmeckte, musste es sich dabei um eingedickte Früchte handeln. Ähnlich wie bei Agavendicksaft wird dabei dem natürlichen Obst das Wasser entzogen, so dass der Fruchtzucker in hoch konzentrierter Form vorliegt. Wenn man das als Kind täglich zu essen bekommt, muss man ja zuckersüchtig werden. Und bei unseren Gläschen handelte es sich um die absolute Bio-Variante. Wie mag es dann erst bei den künstlichen Alternativen sein? Der berühmte Spruch mit „Alete kotzt das Kind!“ ist also vielleicht gar nicht so abwegig.

„Weißt du was ich denke?“ fragte Heiko, „Ich denke, dass Eltern nicht bloß einen Löffel probieren sollten, bevor sie so ein Glas ihrem Kind verabreichen. Ich meine, du musst dir ja bewusst machen, dass ein solches Glas für ein kleines Kind eine komplette Mahlzeit ist. Dementsprechend sollte man als Eltern zuvor ebenfalls einmal testen, ob einem das Zeug gut tut oder nicht. Ich denke man sollte mindestens fünf Gläser davon essen, also so viel, bis man wirklich satt ist. Und dann schaut man, wie man sich damit fühlt. Wenn es einem wirklich Kraft gibt, kann man seinem Kind ein Glas geben. Wenn man sich jedoch schlecht fühlt und spürt dass es einem nicht gut geht damit, dann sollte man tunlichst die Finger davon lassen. Es kann ja nicht sein, dass wir unsere Kinder mit Babynahrung vergiften, weil wir glauben, dass es für sie das Richtige ist.

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Kurz bevor wir Almonacid de Toledo erreichten entdeckten wir links der Straße das Casa Rural „La Mariana“, das uns gleich auf den ersten Blick einlud. Im dazugehörigen Restaurant sprach ich mit den beiden Besitzern. Es war ein Pärchen aus Rumänien, das vor 15 Jahren hier hergezogen war. Die beiden waren von unserem Projekt begeistert und freuten sich über die Möglichkeit ein Sprachrohr in die Außenwelt zu haben. Denn der Mann war nicht nur Restaurant- und Gasthausbetreiber sondern auch Straußenzüchter und es lag ihm sehr am Herzen, dass die Welt mehr über dieses Gewerbe erfuhr.

Als wir das Casa Rural betraten, waren wir sofort begeistert. Es war ein schönes und geschmackvolles kleines Häuschen mit Swimmingpool, zwei Schlafzimmern, einer Küche, einem schönen Badezimmer und einer Klimaanlage. Draußen vor dem Haus konnte man grillen und im Nebenhaus hatten noch einmal 4 Personen platz. Es war wirklich ein Ort zum Wohlfühlen und Verweilen. Vor allem für Familien war es der Knaller, weil man hier seine Ruhe für sich hatte, mit dem Auto aber in kürzester Zeit nach Toledo und Madrid fahren konnte, wenn man es wollte.

Das Beste war jedoch die Straußenfarm hinter dem Haus. Hier lebten ungefähr 100 Strauße in allen Altersgruppen. Die größten unter ihnen überragten Heiko und mich bei weitem und auch die kleineren wirkten schon äußerst beeindruckend. Heiko schätzte die Vögel im ersten Gehege auf etwa 1,5 Jahre, doch der Straußenzüchter erklärte uns, dass sie gerade einmal 3 Monate alt waren. Innerhalb kürzester Zeit wuchsen die kleinen Babyvögel zu wahren Riesen heran. Im letzten Gehege waren die 10monatigen Tiere, die bereits reif für die Schlachtung waren. Die Meisten Vögel waren für den Fleischmarkt. Zur Zucht blieben nur einige wenige, die im Jahr rund 80 Eier legten. Der Züchter erklärte uns, dass er einmal versucht hat eine Nestgrube mit der Schaufel für die Weibchen zu graben. Doch sie hatten seine Arbeit verschmäht. Das Nest musste vom Mann gebaut werden, sonst wollten sie es nicht. In dem fertigen Nest legte sich das Weibchen dann auf den Boden, klappert mit dem Schnabel und wackelt mit dem Arsch. Auf diese Weise signalisiert sie dem Männchen, dass sie rallig ist und das es mal wieder Zeit für ein Schäferstündchen wäre. Der Paarungstanz des Männchens ist sogar noch ein bisschen cooler. Der Riesenvogel hat einen echten Groove drauf und wirft seinen Kopf dabei immer von einer Körperseite auf die andere, während er seine Flügel zu den Seiten ausstreckt.

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Das trockene Klima, das hier in Zentralspanien herrscht ist für die Straußenzucht ideal. Die Vögel lieben die Sonne und haben auch nichts gegen Temperaturen bis zu 50°C im Schatten. Dennoch ist Straußenfleisch in Spanien nahezu unbekannt und das führt dazu, dass die Preise, die er für seine Vögel bekommt fast lächerlich sind. Ein Jungvogel kostet ungefähr 60€. In den ersten beiden Monaten ist die Sterblichkeitsrate jedoch bei gut 50%, so dass nur jeder 2. Strauß durchkommt. In dieser Zeit brauchen sie die meiste Pflege und das beste Futter. Später ernähren sie sich dann hauptsächlich von Getreide und Wildkräutern, wobei sich letztere hier nur schwer auftreiben lassen. Ein 10monatiger Strauß wiegt rund 110kg, wovon jedoch nur etwa 40kg als Fleisch verwertet werden können, der Rest ist Haut und Knochen. Doch auch dafür gibt es eine Verwendung. „Wenn ich einen Strauß an einen Spanischen Händler verkaufe, bekomme ich etwa 300€ dafür“, erklärte uns der Mann, „das ist eigentlich der Preis von vor 10 Jahren. Heute ist so ein Tier gut 400€ bis 500€ wert. Doch durch die Krise in Spanien gibt es hier niemanden der das bezahlt. Das fiese dabei ist jedoch, dass der Händler mit einem Tier dann locker seine 1000€ macht. Ihr müsst rechnen, dass alles einzeln verkauft wird. Das Fleisch aus den Schenkeln und dem Rücken wird zu Nahrung verarbeitet, die Federn gehen nach Brasilien und werden hauptsächlich für die prunkvollen Karnevalskostüme verwendet. Aus der Haut werden Handtaschen, Gürtel oder Armbänder gemacht, die Wimpern finden ihre Verwendung als Schminkpinsel oder ähnliches und die Krallen werden zu Schlüsselanhängern. Mit 300€ kann ich mich gerade über Wasser halten, doch ohne die anderen Geschäfte mit der Bar und dem Gästehaus könnten wir davon nicht leben. Mein größter Traum wäre es, einen Abnehmer aus Deutschland, England oder Frankreich zu finden, mit dem ich einen Dauervertrag machen kann. Ab nächstes Jahr kann ich jährlich rund 400 Strauße abgeben, die unter natürlichen Bedingungen in Bioqualität heranwachsen. Ein Freund von mir hat eine Straußenfarm ein paar Dörfer weiter. Er könnte noch einmal die gleiche Menge verkaufen zusammen würde sich ein Handelsvertrag also wirklich lohnen!“

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Zum Schluss durften wir noch zu den zehnmonatigen ins Gehege. Es war ein komisches Gefühl, den großen Vögeln direkt gegenüber zu stehen. Sie waren definitiv Respekteinflößend.

„Passt ein bisschen auf die Füße der Vögel auf. Der Rest ist harmlos, aber wenn sie euch mit den Füßen treten, dann kann das ordentlich in die Hose gehen!“ warnte uns der Züchter. „Ich habe mal auf Discovery-Chanel einen Bericht gesehen, in dem ein Strauß einen Löwen getötet hat. Die Raubkatze ist ihm zu nahe gekommen und der Vogel hat ihr dann einen kräftigen Tritt gegen den Kopf verpasst. Der Löwe hat es nicht überlebt!“

„Na du machst und Mut!“ sagte ich.

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„Keine Sorge!“ antwortete er, „sie sind Menschen gewöhnt und sie tun euch nichts. Seht her!“

Er streckte seine Hand aus und ein Strauß schnappte mit seinem Schnabel danach. Doch der Mann war schneller. Mit Daumen und Zeigefinger erwischte er den Schnabel und hielt ihn für einen kurzen Moment fest.

„Seht ihr, man kann mit ihnen spielen!“

Die Vögel waren wirklich extrem neugierig und freuten sich über das gegenseitige Schnappspiel. Ihr Schnabel war weich und es tat nicht weh, sich von ihnen erwischen zu lassen. Jedenfalls nicht, wenn sie einem nicht in den Oberarm zwickten.

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Nach unserer Besichtigung in der Farm lud uns der Mann noch zum Mittagessen in seinem Restaurant ein. Hier durften wir das Fleisch dann als Gulasch probieren. Es war der Knaller! So ein zartes und leckeres Fleisch hatten wir lange nicht gegessen und dazu war es noch gesund und wurde vom Körper anders als Schwein nicht säurehaltig verstoffwechselt. Da ist doch wirklich die Frage, warum Straußenfleisch so wenig gegessen wird! Falls ihr jemanden kennt, der ein Restaurant hat oder einen Partyservice und der seinen Kunden etwas wirklich Gutes anbieten will, dann könnt ihr gerne die Kontaktdaten unseres Gastgebers weitergeben:

Marianariku2012@yahoo.com, Tel: +34 627 68 81 05

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Am Nachmittag merkten wir dann erst einmal, wie erschöpft wir waren. Die Zeit mit Paulina war schön und intensiv, doch einem Menschen so viel in so kurzer Zeit mit auf den Weg zu geben ist nicht unanstrengend. Nicht für sie, aber auch nicht für uns. Es wird noch seine Zeit dauern bis wir wieder vollkommen erholt und ausgeruht sind.

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Spruch des Tages: Alles was uns an anderen missfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen. (Carl G. Jung)

Höhenmeter: 60 m

Tagesetappe: 16 km

Gesamtstrecke: 4650,47 km

Bewertungen:

 
2016-03-01T22:59:55+00:00 Allgemein, Spanien, Tagesberichte|

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