Tag 985: Auschwitz – Teil 1

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Tag 985: Auschwitz – Teil 1

Tag 985: Auschwitz – Teil 1

31.08.2016

Auch zum Frühstück gab es wieder Krakauer Würstchen mit Brot und Senf und langsam kam in uns der Verdacht auf, dass dies das einzige war, was in der Pfarrer-WG jemals gegessen wurde. Uns aber sollte es Recht sein, denn auf Würstchen hatten wir schon lange mal wieder Lust gehabt.

Nach der Verabschiedung führte uns unsere Wanderung durch ausladende Felder und zwischen mehreren Seen hindurch. Es war ein schönes Gebiet und auch vom Verkehr her war es nun deutlich ruhiger und angenehmer. Erst als wir Auschwitz erreichten, wandelte sich das Bild wieder. Die Stadt, oder zumindest der Teil, den wir am Anfang zu sehen bekamen, machte dem Ruf, den man mit ihr verband alle Ehre. Es war eine Ansammlung aus Betonplattenbauten, die selbst ebenfalls den Anschein eines KZs machten. Einen Moment lang hatten wir sogar sorge, dass wir das Museum und die Gedenkstätte überhaupt nicht erkennen würden, weil hier alles aussah, als wäre es eine Verwahrungsstätte für Todgeweihte. Über eine Brücke erreichten wir die Betonbunker und schlängelten uns anschließend in den Straßenschluchten zwischen ihnen hindurch. Vor einiger Zeit hatte man alle Gebäude mittels EU-Förderung neu und Farbenfroh gestrichen, so dass sie auf den ersten Blick nicht mehr ganz so deprimierend aussahen.

Doch die dünne Farbe konnte die Hässlichkeit und Trostlosigkeit, die darunter verborgen lag kaum verbergen. Schließlich aber lichtete sich der Betondschungel und wir kamen in einen Bereich mit einigen Parkanlagen und flacheren Gebäuden. Hier entdeckten wir auch eine kleine Pension, die bewusst so gebaut worden war, dass sie für Besucher der Gedenkstätte attraktiv war. Sie war günstig, hatte viele Zimmer, lag in unmittelbarer Nähe des Museums und war daher gut zu Fuß erreichbar. Das Hotel lebte also komplett davon, dass hier vor rund siebzig Jahren 1,3 Millionen Menschen umgebracht wurden, denen nun gedacht werden sollte. Umso erstaunter waren wir über das, was sich in den folgenden Minuten zwischen und und dem Besitzer abspielte. Ich betrat das Hotel und wandte mich an die Rezeption, um dem Besitzer unsere Reise und unser Angebot für eine Werbung-gegen-Schlafplaz-Zusammenarbeit anzubieten. Zunächst wollte er ablehnen, dann aber meinte er, dass er uns ein Zimmer im Hostel-Bereich seines Hotels für einen Preis von umgerechnet 4€ pro Person überlassen könnte.

Normalerweise wäre dies nicht in Frage gekommen, denn ohne Geld heißt ohne Geld und nicht 8€, aber in diesem Fall waren wir bereit, eine Ausnahme zu machen. Zum einen hatten wir gerade reichlich polnische Slotti bekommen, von denen wir ohnehin nicht wussten, was wir damit anstellen sollten und zum anderen hatten wir nur wenig Lust, den halben Tag mit der Suche nach einem Schlafplatz zu vergeuden, wenn wir doch eigentlich zur Gedenkstätte wollten. Also sagten wir zu. Statt mir jedoch die Schlüssel zu geben und mir unser Zimmer zu zeigen wollte der Mann nun mit mir nach draußen gehen und sich Heiko persönlich anschauen, um zu wissen, wen er sich dort in sein Hotel eingeladen hatte. Heiko zu sehen änderte an seiner Stimmung nichts, doch als sein Blick auf unsere Wagen fiel, machte er plötzlich eine Kertwendung um 180°.

„Vergesst es!“ rief er, „Ihr kommt mit hier nicht ins Hotel! Behaltet euer Geld!“ Damit ließ er uns stehen und kehrte in seine Rezeption zurück. Ganz so einfach wollten wir uns dann aber doch nicht abspeisen lassen und so huschte ich hinterher, um ihn nach dem Grund für seinen plötzlichen Sinneswandel zu fragen. Dieser war einfach: Die Wagen wirkten auf ihn, als seien sie von Flüchtlingen oder Zigeunern und obwohl er wusste, dass beides nicht auf uns zutraf, obwohl er sie bereits zuvor in unserem Trailer gesehen hatte und obwohl ihm vollkommen klar, war, dass es unmöglich war, eine solche Reise zu unternehmen und zu dokumentieren, ohne dabei die nötige Ausrüstung zu haben, wollte er nun nichts mehr mit uns zu tun haben. Wenn jemand aussieht, wie ein Flüchtling, dann kommt er hier nicht ins Haus, egal ob er nun wirklich einer war oder nicht. Das was uns dabei schockierte, war gar nicht mal so sehr, dass er uns abwies, sondern dass er es mit genau dieser Begründung tat. Sein kompletter Profit baute auf dem Konzentrationslager und den schrecklichen Geschehnissen darin auf. Er verdiente sein Geld wenn man ganz ehrlich war also auf dem Rücken der 1,3 Millionen Menschen, die hierher verschleppt, gequält und schließlich ermordet wurden. Menschen, also die alles dafür gegeben hätten, um fliehen zu können. War es da wirklich angebracht, so eine herablassende und aggressive Anti-Haltung gegenüber Flüchtlingen zu haben?

Für uns war die Ablehnung das Beste, was uns passieren konnte, denn nur einen knappen halben Kilometer weiter entdeckten wir ein Kirchenzentrum der Saliciani, in dem wir als Gäste aufgenommen wurden. Wir bekamen ein Gästezimmer, das wahrscheinlich schöner und ruhiger war, als das was wir im Hotel bekommen hätten. Dazu lag unsere Herberge nun direkt neben dem Zaun, der das ehemalige KZ umgab.

Doch auch hier war der Empfang etwas seltsam. Zunächst vermtete ich, dass es ein Missverständnis aufgrund der Sprachbarriere war, dass unser Gastgeber sagte: „Ok, dann muss ich euch wohl aufnehmen!“ Später waren wir uns da aber nicht mehr so sicher. Nicht dass uns die unterkülte und distanzierte Art gestört hätte, es war nur auffällig, dass wir auch hier wieder kein einziges Wort wechselten, nachdem uns unser Zimmer gezeigt worden war.

Jetzt, da wir eine Ausgangsbasis hatten, konnten wir uns in aller Ruhe aufmachen, um uns das ehemalige Konzentrationslager anzusehen. Jedenfalls dachten wir das, denn tatsächlich sollte es noch mehrere Stunden dauern, bis wir an den Wachleuten vorbei ins innere kamen. Doch auch das Stehen vor der Tür war auf seine Art schon mehr als nur beeindruckend. Es herrschte hier ein Massenrummel, bei dem so manches Schützenfest nicht mithalten konnte. Von allen Seiten und aus allen Herren Ländern strömten die Menschen herbei, um sich die alten KZ-Reste anzuschauen. Laut der Beschreibung, die ich im Internet gelesen hatte, gab es dabei sowohl die Möglichkeit, dies kostenlos und auf eigene Faust zu tun, oder aber mit einem Guide, für den man einen Obolus bezahlen musste. Jetzt fanden wir heraus, dass dies nur für den Nachmittag galt. Vor drei Uhr war das Buchen eines Reiseführers Pflicht. Auch dies fühlte sich für uns irgendwie seltsam an. Das Museum und die Gedenkstätte wurden von Deutschland aus, wie auch durch die EU gefördert, damit das Andeken an dieses dunkle Kapitel in der europäischen Geschichte erhalten blieb. Und doch wurde hier ein Eintrittsgeld verlangt, damit die Menschen ihre Runden drehen konnten. Klar, die Guides leisteten hier eine Arbeit, die auch irgendwo entlohnt werden musste, aber war es nicht trotzdem etwas geschmacklos, so offensichtlich Profit aus dem Leid von tausenden von Menschen zu schlagen? Während des zweiten Weltkrieges war Auschwitz nicht nur eine Todesfalle, sondern auch ein Arbeitslager, Das dritte Reich erwirtschaftete sich also schon damals einen Gewinn aus dem Leid der Gefangenen. Und nun wurde aus dem gleichen Leid ein zweites Mal Profit geschlagen.

Da wir weder eine Führung noch etwas bezahlen wollten, verließen wir das Gelände zunächst wieder und nutzten die Zeit bis um drei, um einen Abstecher in die Innenstadt zu machen. Wieder mussten wir an den Betonbaracken vorbei über die Hauptstraße und kamen dann in einen langen Park, der an einem Fluss entlang bis in die Altstadt führte. Besonders spektakulär, schön oder interessant war sie nicht. Es gab wenig zum Fotografieren und noch weniger zum Essen. Alles was wir auftreiben konnten, waren ein Eis und ein Hotdog. In jeder anderen Stadt hätte das gleiche Zentrum keinen hinter dem Ofen hervorlocken können. Hier aber war es anders. Die Menschen kamen wegen dem KZ und machten dann natürlich gleich auch noch eine Stadtbesichtigung. Auf diese Weise verdiente die Stadt Millionen mit Touristmus, der ebenfalls wiederum nur auf dem Rücken der hier vergasten Nazi-Opfer aufgebaut war.

Eine der Touristenattraktionen war das Jüdische Museum, das gleichzeitig auch die Touristeninformation war. Wir statteten ihm einen Besuch ab, um etwas mehr über die Gegend uns die Stadt herauszufinden. Zu unserer Überraschung wurde es von zwei jungen Männern aus Österreich geführt. Es waren Zivis, die hier ihren Wehrersatzdienst ableisteten. Man sah ihnen deutlich an, dass sie sich von der ursprünglichen Idee, den Zivildienst ins Ausland zu verlagern nun nicht mehr so begeistert waren, wie sie es am Anfang gehofft hatten. Zivildienst im Ausland hatte nach Abenteuer und Erlebnis geklungen und machte Hoffnung, neue Bekanntschaften zu machen, vor allem natürlich die von Frauen. Doch so wie es aussah, war es mit dem Abenteuer hier nicht weit her. Ihr Job bestand hauptsächlich darin, ein leeres und leider auch beeindruckend nichtssagendes Museum zu bewachen und hin und wieder einmal ein paar Prospekte mit Standartinformationen rauszugeben, die niemandem wirklich helfen konnten.

Gegen 15:00 Uhr kehrten wir zum Konzentrationslager zurück. Erst jetzt verstanden wir, wie das System wirklich funktionierte. Auch ohne Eintritt brauchte man eine Eintrittskarte. Auf dieser stand dann verzeichnet, um wie viel Uhr man das Gelände der Gedenkstätte betreten durfte. In unserem Fall war das 15:30. Wir mussten also noch einmal eine halbe Stunde warten. Wie sich herausstellte war das aber nicht verkehrt, denn wir mussten ohnehin noch einmal auf unser Zimmer, da man keinen Rucksack mit auf das Gelände nehmen durfte, der größer war als ein Din A4 Blatt. Mit kompletter Kameraausrüstung wurde es also nichts. Auch dies kam uns bewusst kalkuliert vor, denn fast jeder hatte einen Rucksack dabei, der zu groß war und den er deshalb in der Gepäcklagerstelle abgeben musste. Der Eintritt selbst war frei, aber die Lagerung des Gepäcks kostete natürlich.

Die zweite Hälfte der Wartezeit verbrachten wir damit, die Leute zu beobachten, die sich vor dem Eingang tummelten. Besonders spannend war dabei eine Gruppe von Koreanern, die allesamt erboßt darüber waren, dass auch sie noch nicht durch das Eingangsportal durften. Es war eine organisierte Reisegruppe und soweit wir es erkennen konnten, hatte die Reiseleitung verpasst, die Karten so rechtzeitig zu organisieren, dass der Ablauf reibungslos stattfinden konnte. Einer der Teilnehmer dieser Reisegruppe war sogar so wütend, dass er der Frau, die die Organisation übernommen hatte, eine saftige Ohrfreige verpasste. Dies wiederum sorgte für einen heftigen Tumult unter den anderen Verstretern der Reisegruppe. Ob der Schlag gerechtfertigt war oder nicht, können wir natürlich nicht beurteilen, aber es wirkte auf jeden Fall als hätten sie einen so strickten Reiseplan dass jeder auch unter Idealbediungen schon komplett blanke Nerven hatte.

Schließlich durften wir dann doch noch an den beiden jungen Frauen vorbei, die den Eingang bewachten. Als wir durch den Übergangsbereich in das Freigelände traten, fielen wir fast vom Glauben ab. Wir hatten erwartet, hier die Reste eines Todeslagers vorzufinden, in denen man nachfühlen konnte, wie es den Menschen damals hier wohl ergangen war. Wir hatten mit einer düsteren, bedrückenden und deprimierenden Atmosphäre gerechnent, die einem den Magen verkrampfen ließ, weil man an den Ort so vieler Gräueltaten kam. Doch nichts davon war der Fall. Das Wort Museum am Eingang war vollkommen ernst gemeint gewesen. Dies war keine Andachtsstätte, in der man die Grausamkeit der Geschichte am Leben erhielt, damit sie sich nicht wiederholte. Es war ein Freilichtmuseum, so wie man es von Museumsdörfern her kennt. Die gesamte Aufmachung entsprach einer Parkanlage mit Bänken, schönen Rasenflächen und hellen, freundlichen Wegen und alles schien unter dem Motto: „Auschwitz – Der Freizeitpsaß für die ganze Familie“ zu stehen.

Genau so war auch die Stimmung bei den Besuchern. Man schlenderte über das Gelände machte Fotos von den Gebäuden und ließ es sich dabei gut gehen. Ein Mann mit Cowboyhut, der vor uns her ging, knabberte dabei seine Kürbiskerne, genau so, wie man es im Kino mit einer Tüte Poppcorn machn würde. Dabei blieb er einen Moment stehen, blickte auf die Schautafel mit der Aufschrift „Die Gefangenen, die versucht haben zu fliehen und daraufhin erschossen wurden, wurden meißt zur Abschreckung der anderen hier an dieser Stelle aufgebahrt.“ Der Gesichtsausdruck den der Mann dabei zeigte, sagte soviel aus wie „Boa! Fett!“ dann steckte er sich den nächsten Kern in den Mund, spuckte die Schale auf den Boden und ging weiter zur nächsten Attraktion. Ich spürte, wie Wut in mir aufkam, als ich den Mann beobachtete, musste aber gleichzeitig zugeben, dass er sich genau so verhielt, wie es diese Gedenkstätte provozierte. Es wollte einfach kein Gefühl von Echtheit aufkommen. Eigentlich wollte überhaupt kein Gefühl aufkommen. Es war nichts anderes, als wenn man irgendwo sonst auf der Welt zwischen alten aber gut erhaltenen Backsteingebäuden herumlief.

Als weitaus schlimmer aber empfand ich die Führungen, die hier gehalten wurden. Die Guides waren typische Touristenführer, wie man sie von anderen Museen oder von Stadtführungen her kennt und sie hatten den selben, gleichgültigen Tonfall drauf, der für solche Führungen charakteristisch ist. Es war der Vortrag eines Menschen, der täglich viele Male den gleichen Brei runterleierte und keinerlei Gefühl mehr dazu hatte. Sie erzählten keine Geschichten und ließen die Zeit des KZs nicht lebendig werden, so dass die Menschen ein Gefühl oder zumindest eine vage Vorstellung bekamen, was damals hier passiert ist. Sie beteten Zahlen und Fakten herunter, die so gewählt waren, dass niemand sie sich würde merken können. In gewisser Hinsicht war es fast schon beeindruckend, wie sie es schafften, ein so dramatisches Kapitel der Weltgeschichte so darzustellen, dass es vollkommen langweilig und belanglos klang.

Vor uns lag nun das damalige Eingangsportal, über dem der berühmte und zu tiefst makarbere Spruch „Arbeit macht Frei!“ stand. Ich wusste noch, dass dieser Satz immer einen negativen Beigeschmack hatte, konnte mich aber nicht mehr daran erinnern, woher das kam. Nun wurde es mir wieder klar. Einen solchen Satz als Begrüßungsformel in ein Todescamp zu hängen, war die Perversion in sich.

Einige der alten Wohngebäude waren geöffnet und konnten auch von innen besichtigt werden. Andere waren verschlossen und man konnte durch die Fenster erkennen, dass sie heute als Lagerräume für allerlei Gerümpel oder auch als Verwaltungsgebäude für die Museumsangestellten dienten. Auch dies kam uns irgendwie makarber und respektlos vor. Die geöffneten Gebäude jedoch waren nicht so hergestellt worden, wie man es von den Bildern und Aufzeichnungen über das Lager noch wusste, so dass die Besucher ein echtes Bild bekommen konnten. Sie waren allesamt mit „Ausstellung“ überschrieben und tatsächlich in typische Museen mit Vitrinen, Ausstellungsstücken und vielen Kunstelementen verwandelt worden. Am meisten schockierte mich dies bei dem Gebäude mit der Aufschrift „Chirurgische Abteilung“. Dies war der Bereich des Lagers, in dem früher die Menschenversuche durchgeführt wurden. Das Leid, das in diesen Mauern steckte, war noch immer deutlich spürbar und sogar mich unsensiblen und gefühlskalten Klotz überkam ein tiefes Gefühl der Trauer, als wir die obere Etage betraten. Doch wenn wir geglaubt hatten, dass wir hier Informationen oder Bilder zu den Versuchen vorfinden würden, dann hatten wir uns geschnitten. Der „Ausstellungsraum“ zeigte eine „Exposition“ über das Leben der Juden in Amsterdamm. Dabei wurde sorgfältig darauf geachtet, dass alles, was ein Gefühl auslösen könnte, sofort im Keim erstickt wurde. Es gab Fotowände, Vitrinen mit Alltagsgegenständen aus Amsterdamm, Bücher und dergleichen mehr. Alles stand irgendwie in einem Bezug zur Judenverfolgung im Dritten Reich, so dass man es irgendwie rechtfertigen konnte, dass diese Ausstellung hier einen Platz einnahm. Doch letztlich tat sie nichts anderes, als das zu überdecken, was wirklich einst in diesen Räumen geschehen ist.

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Fortsetzung folgt…

Spruch des Tages: Museum Auschwitz – Das Freizeitvergnügen für die ganze Familie

Höhenmeter: 380 m
Tagesetappe: 19 km
Gesamtstrecke: 17.951,27 km
Wetter: Sonnig und extrem heiß
Etappenziel: Leerstehende Wohnung in einem Privathaus, 682 01 Vyskov, Tschechien

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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