Tag 591: Kampftraining

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Tag 591: Kampftraining

Tag 591: Kampftraining

An den vergangenen Tagen haben wir uns immer wieder auch mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Vornehmlich ging es dabei um Paulinas Verhungerungskonflikt und um ihre Esssucht, aber dabei wurde auch mir stets bewusst, dass ich mit dem Thema noch nicht durch war. Auch für mich war Nahrung eine Ersatzbefriedigung mit der ich viel kompensierte und mit der ich viele unangenehme Gefühle hinunterschluckte, um sie nicht sehen zu müssen. Heiko hatte vorgeschlagen, dass Paulina einmal in der Woche einen Fastentag machen könnte. Zum einen um ihr Verhältnis zu Nahrung noch etwas bewusster wahrzunehmen und zum anderen um ihrem Körper die Möglichkeit der Reinigung und der Entgiftung zu geben. Wo wir gerade bei dem Thema waren, wurde mir bewusst, dass dies für mich sicher auch keine schlechte Idee war und so beschloss ich, ebenfalls einen festen Fastentag einzulegen. Da die Motivation von innen heraus kommen sollte, einigten wir uns auf unterschiedliche Tage. Wie sich herausstellte, war Paulina dann aber doch noch nicht bereit dafür und ließ ihren ersten Fastentag ausfallen. Meiner war der Tag danach, also der Montag und damit heute.

Doch bevor ich damit beginnen konnte, nichts zu essen, gab es erst einmal einen weiteren Redekreis mit Paulina. Nach den Ereignissen des gestrigen Tages hatte sie beschlossen, dass sie die Reise beenden wollte. Noch ehe wir in der Früh aufgestanden waren, hatte sie ihr Zelt bereits zusammengepackt und alles aus ihrem Wagen aussortiert, das sie uns dalassen wollte.

„Ich werde zurück nach Baijna Bašta gehen, mich dort in dem kleinen Hotel einmieten und warten bis ich einen Weg gefunden habe, wie ich wieder nach hause kommen kann!“ sagte sie uns in der Früh. „Ich schaffe das einfach nicht mehr! Ich halte es nicht aus, dass ständig nur an mir herumgemeckert wird, dass alles falsch ist, was ich mache und dass ich das Gefühl habe ich bin nur eine Last für euch! Ich kann so nicht weiter machen, deshalb gehe ich lieber zurück!“

Es kam natürlich wieder zu einigen längeren Diskussionen die sich die meiste Zeit im Kreis drehten wie ein Kinderkarussell. Dann aber kamen wir schließlich zur Kernessenz, also zu dem Punkt, um den es eigentlich ging. Natürlich belasteten sie auch die Lebensthemen und die Angst davor, sie nie lösen zu können, doch das war nicht der Grund weshalb sie aufgeben wollte. Ihre Angst war viel mehr eine existentielle. Vorgestern hatte sie erfahren, dass wir mindestens für weitere eineinhalb Monate durchs Gebirge wandern würden und gestern hatte sie bei dem steilen Anstieg gespürt, was das für sie bedeutet. Ihr war klar geworden, dass es kein Kinderspiel war und dass sie die Wanderungen mit dem schweren Wagen auf die steilen Berge an ihr körperliches Limit brachten. Was war, wenn sie es nicht schaffte? Wenn sie vielleicht wirklich vor Erschöpfung zusammenbrach? Sofort schaltete sich das gleiche Programm ein, dass sie auch auf der Visionssuche kennengelernt hatte. Wenn ich jetzt aufgebe, dann kann ich noch zurück. Gehe ich aber weiter, dann muss ich es durchziehen. So wie sie aufgestanden und vom Berg gegangen war, bevor es dunkel wurde, wollte sie nun umdrehen bevor wir so weit in den Bergen waren, dass es kein zurück mehr gab. Es steckte eine echte Todesangst in ihr. Was war, wenn ich beim Versuch nach Griechenland zu wandern sterben würde?

„Was wäre denn so schlimm daran, wenn du stirbst?“ fragte Heiko.

„Wie bitte?“ stellte Paulina ihre Gegenfrage empört zurück.

„Nein,“ sagte er ruhig, „ich meine das ernst! Was wäre so schlimm daran, wenn du auf der Reise stirbst? Ich habe mir die gleiche Frage vor unserem Aufbruch auch gestellt. Wenn ich nicht gegangen sondern zuhause geblieben wäre und mich weiterhin mit der Arbeit kaputt gemacht hätte, wäre ich auf jeden Fall gestorben. Irgendwann hätte ich es mit dem Tinnitus nicht mehr ausgehalten und wäre von der Brücke gesprungen. Oder ich wäre anders drauf gegangen, an irgendeiner Krankheit weil ich ständig gegen mich gelebt habe. Auf jeden Fall wäre das keine Lösung gewesen. Selbst wenn ich jetzt hier sterbe, aus welchem Grund auch immer, dann habe ich nun wenigstens noch ein fettes Abenteuer, bin eineinhalb Jahre durch die Welt gezogen, hab mehr sehen und erleben können, als viele andere in ihrem ganzen Leben und hatte jede Menge Spaß. Das war es auf jeden Fall wert, ganz gleich, ob ich die Tour überlebe oder nicht!“

„Mh“, sagte Paulina, „da ist etwas dran! Die Aussicht hier ist der Knaller und wenn ich hier auf einem Berggipfel vor Erschöpfung sterbe, dann ist es immer noch besser als in irgendeiner Kammer in Nürnberg dahinzusiechen.“

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„Abgesehen davon!“ fügte ich hinzu, „ist es überhaupt nicht möglich, vor Erschöpfung zu sterben. Unser Körper speichert so viele Energiereserven, die er erst einmal zurück hält, dass wir um ein vielfaches mehr leisten können, als wir selbst für möglich halten. Ich weiß noch damals, wo wir für den NDR die Survivaltour an die Ostsee gemacht haben. Drei Tage lang sind wir gewandert und haben fast nichts gegessen. Ich war so fertig, dass ich nicht einmal mehr stehen bleiben konnte, ohne einen Schwindelanfall zu bekommen und dann kommt der Depp da an und simuliert einen Beinbruch. Ich musste ihn zwei Kilometer auf dem Rücken quer durch den Wald tragen und dabei noch auf unsere Sachen achten. Doch plötzlich war wieder alle Energie da, die ich dafür brauchte. Es kommt immer wieder vor, dass Menschen sterben, die ihr Leben lang sehr viel Sport gemacht haben und dann plötzlich damit aufhören. Das verkraftet der Kreislauf nicht, aber anders herum stirbt man nicht. Außer natürlich man wird wie in einem Arbeitslager zur ständigen Überforderung gezwungen, so dass der Körper immer über seine Grenzen geht und dann auch die letzten Reserven aufbraucht, weil er weiß, dass er erschossen wird, wenn er es nicht tut. Aber das wird dir hier ja wohl eher nicht passieren!“

Schließlich wurde Paulina bewusst, dass die Idee mit dem Umkehren nicht die beste war und dass sie den Entschluss nicht aus Überzeugung sondern rein aus Angst gefasst hatte. Also räumte sie alles wieder in ihren Wagen und wir brachen gemeinsam in Richtung Süden auf. Der Weg ging noch eine ganze Weile weiter bergauf und forderte jede Menge Power von uns ein. Dafür belohnte er uns aber auch mit einer absolut traumhaften Landschaft, die jeden Tropfen Schweiß wert war. Rechts von uns fiel der Berg steil hinab in ein tiefes, bewaldetes Tal. Links formte sich der Berg zu schroffen Felswänden auf. Dann bogen wir hinter einem der Felsen um eine Kurve und befanden uns plötzlich auf einer Hochebene mit seichten grünen Wiesen. Nie hätten wir erwartet, solch einen Landschaftswechsel vorzufinden.

Wir beschlossen die Ebene für einen Schlafplatz zu nutzen, bevor es sich die Landschaft wieder anders überlegte und bauten unser Lager auf einer Alm neben einer Kuh auf.

Da es noch sehr früh am Nachmittag war, hatten wir ausreichend Zeit für ein sportliches Sonderprogramm und dieses Mal stand Kampftraining im Terminplan. Das letzte Mal, dass mich Heiko in Selbstverteidigung unterrichtet hatte war nun immerhin schon über ein Jahr her und seitdem hatten wir das Training etwas aus den Augen verloren. Diesmal war zunächst Paulina an der Reihe. Auch sie kämpfte mit sehr viel Wut und sehr wenig Kontrolle und hatte kaum eine Chance, irgendetwas gegen Heiko auszurichten. Als erstes ging es darum, die eigenen Schwachpunkte kennenzulernen. Meiner war zweifelsfrei die Überforderung mit schnellen Bewegungen. Sobald Heiko irgendwie mit seinen Händen vor mir herumfuchtelte, geriet ich in Panik, weil ich keine Ahnung hatte, wie ich darauf reagieren sollte. Schnelle Bewegungen überstiegen einfach mein Reaktionsvermögen. Ich konnte nicht so schnell schauen und konnte auch kein Muster entdecken wodurch ich vollkommen hilflos wurde. Paulinas Problem war hingegen ihre Berserker-Taktik. Sobald sie sich angegriffen fühlte preschte sie wie ein Nashorn mit geschlossenen Augen nach vorne und vergaß jede Deckung und jede Form der Kontrolle. Beide hatten wir das Problem, dass wir handelten ohne zu überlegen. Wir hatten keinen Plan, kein Konzept, keine Idee von dem was wir da taten. Wir schauten nicht, was der andere für Schwachpunkte hatte und hatten auch keine Idee dazu, was unsere eigenen waren. Genau hier setzte dann unser Training an.

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„Wichtig ist erst einmal,“ begann Heiko, „dass ihr die Schmerzpunkte eines Gegners erkennt. Vor allem, wenn ihr nicht kämpfen könnt, denn dann braucht ihr es mit fairen Methoden gar nicht erst versuchen. Aber in einer Notsituation verlangt niemand von euch, dass ihr Fair seit. Jeder Mensch hat bestimmte Punkte, die man drücken kann und die so schmerzhaft oder unangenehm sind, dass er unmöglich weiterkämpfen kann. Man muss sie natürlich treffen und man muss ein Gefühl dafür entwickeln.“

Es stellte sich heraus, dass ich in dieser Lektion gar nicht mal so schlecht war. Bereits in der zweiten hälfte des Trainings konnte ich mich einige Male gegen Heiko verteidigen, nicht weil ich etwas konnte, sondern einfach weil ich es verstand, eine linke Bazille zu sein, die unfaire Methoden anwandte.

„Was mir auffällt ist, dass ich zu viel versucht mit Kraft zu arbeiten.“ fuhr Heiko seine Lektion fort. „Das ist nicht nur beim Kämpfen so, sondern in allem. Auch wenn ihr einen Berg hinaufgeht oder wenn ihr etwas erschaffen wollt. Ihr seit nicht im Fluss sondern versucht etwas gewaltsam zu erzwingen. Die Kunst beim Kämpfen ist es, die Kraft des Gegners zu verwenden und nicht die eigene. Ihr selbst braucht fast keine Kraft, wenn ihr wisst wie ihr fließen könnt. Ein Beispiel.“

Heiko stellte sich vor Paulina und packte ihren Oberkörper.

„Wenn ich so versuche, sie hochzuheben, ist es fast unmöglich. Ich brauche meine ganze Kraft um ihr Gewicht zu stemmen.“

Er ging etwas in die Knie, so dass seine Hüfte unter der von Paulina war.

„Jeder Mensch hat seinen Schwerpunkt etwas oberhalb der Hüfte. Wenn ihr darunter kommt, benötigt ihr nicht mehr eure eigene Kraft, sondern könnt die Hebelwirkung nutzen. Seht her!“

Er beugte sich leicht nach vorne und schon lag Paulina auf seinen Schultern.

„Wenn ich wollen würde, könnte ich dich nun ganz einfach vor mir auf den Boden fallen lassen!“ sagte er setzte sie dann aber sanft wieder ab.

Die nächste Lektion war das Falltraining. Denn wenn man ringen wollte, dann musste man dabei auch sicher fallen und sich abrollen können. Ich kann euch sagen, dass hier noch einiges an Training nötig ist, bevor ich das auf die Reihe bekomme. Die dreijährigen, die Heiko früher im Judo trainiert hatte, waren da sicher bei weitem leichtere Schüler gewesen. Denn kaum stand ich auf oder vor der Matte kam sofort wieder dieses Problem auf, das ich neulich schon einmal beschrieben hatte. Im Sprung bekam ich Angst und es ging einfach nichts mehr. Nur wenn Heiko mich an den Händen, am Rücken oder an den Schultern festhielt, konnte ich mich ein bisschen abrollen. Und wie bei jeder selbsterfüllenden Prophezeiung bestätigte sich meine Angst auch dieses Mal wieder selbst, indem sie mich dazu brachte so ungeschickt aufzukommen, dass ich mir einen Wirbel verrenkte. Jetzt brauche ich erst einmal wieder ein paar Tage, bis ich meinen Kopf wieder richtig drehen kann.

In der Nacht hatte ich gleich zwei verschiedene Träume, die mich sehr stark bewegt haben. Der erste war ein Traum über Wut. Ich stand nacheinander allen Menschen gegenüber, auf die ich irgendwann einmal wütend gewesen war, die mich geärgert oder über die ich mich aufgeregt hatte, denen ich meinen ärger aber nie direkt mitgeteilt hatte. All diese angestaute Wut schrie ich ihnen nun im Traum entgegen. Sobald ich mit einem fertig war, verwandelte sich sein Gesicht in das eines anderen und es ging von vorne los. Dann kam der nächste und wieder der nächste. Auf eine gewisse Art fühlte es sich befreiend an, doch gleichzeitig hatte ich auch das Gefühl, dass ich mich immer mehr in die Wut hineinsteigerte. Am Ende tauchte eine Stimme auf, die mir sagte: „Es reicht! Das führt so zu nichts! Kannst du das nicht erkennen?“ Dann wachte ich auf.

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Der zweite Traum war etwas konkreter. Ich schrieb eine SMS an eine Frau, wobei ich nicht mit Bestimmtheit sagen kann, um wen es sich dabei handelte. Aus der SMS wurde eine ganze SMS-Diskussion bei der wir uns in einem Ego-Streit immer neue Anschuldigungen, Rechtfertigungen und Verteidigungen an den Kopf warfen. Schließlich wurde mir im Traum bewusst, was ich da machte. Mir wurde klar, dass jede SMS 20 Cent kostete und dass ich nun bereits mehr als 6€ für eine Diskussion ausgegeben hatte, bei der von Anfang an klar gewesen war, dass sie zu nichts führt. Ich fühlte ein tiefes Bedauern und eine Art Schuldgefühl mir selbst gegenüber, dass ich auf die Diskussion eingestiegen war und so viel investiert hatte, das eigentlich nicht nötig gewesen wäre.

Nachdem ich aufgewacht war, fielen mir zwei verschiedene Situationen ein, auf die der Traum passte. Zum einen waren da die Diskussionen mit Paulina, auf die wir uns alle drei immer wieder einließen obwohl uns bewusst war, dass sie auf diese Weise nichts bringen konnte. Jeder von uns investierte viel Energie hinein, die einfach verpuffte, weil wir uns immer wieder auf eine Kopfdiskussion einließen anstatt Herzensgespräche zu führen.

Die zweite Situation war die mit meiner Mutter. Zum Geburtstag hatte sie mir eine SMS mit „Alles gute zum 30. Geburtstag“ geschickt. Weiter nichts. Es war mehr oder weniger die gleiche SMS gewesen, die ich meinem Vater zu seinem letzten Geburtstag geschrieben hatte. Als Antwort war ein schlichtes „Danke!“ zurückgekommen.

Seit meinem Geburtstag trug ich nun die Frage in mir, wie ich auf die Nachricht meiner Mutter reagieren sollte. Sollte ich ebenfalls ein einfaches „Danke!“ zurückschreiben? Es fühlte sich kindisch an das zu tun und es wäre auch nicht authentisch gewesen, weil ich mich über die SMS nicht wirklich gefreut hatte. Ich war nicht dankbar, warum sollte ich es also schreiben. Wenn ich aber mehr schrieb, wenn ich eine Mail aufsetzte mit so etwas wie: „Wollen wir den Schwachsinn nicht einfach beenden und wieder ganz normal mit einander reden? Das führt doch zu nichts!“ dann hatte ich Angst, dass ich damit eine Lawine lostreten würde, die uns wieder genau dahin brachte, wo wir vor unserer Kommunikationspause standen. Nämlich in einem endlosen Mail-Hin-und-Her, in das jeder von uns viel Zeit und Nerven investieren würde, ohne dass es etwas brachte. War dies also das Gefühl aus meinem Traum? Noch immer habe ich keine Antwort und bislang ist meine Lösung, dass ich einfach gar nicht reagiert habe. Doch wirklich gut fühlt sich das auch nicht an.

Spruch des Tages: Everybody’s Kung-Fu-Fighting! Didlddidldidididi…!

 

Höhenmeter: 40 m

Tagesetappe: 9 km

Gesamtstrecke: 10.378,27 km

Wetter: sonnig und heiß

Etappenziel: Zeltplatz auf einem Feld, Kratovo, Serbien

Bewertungen:

 

About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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