Tag 40: Im Niemandsland

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Tag 40: Im Niemandsland

Tag 40: Im Niemandsland

„Lies mal vor, was du geschrieben hast!“ sagte Heiko, als ich mit meinem Tagesbericht von gestern fertig war. Ich setzte an und las einige Zeilen bevor er mich unterbrach. „Tobi, du musst den Leuten die Situation hier erklären! Es hilft nichts, wenn du nur versuchst Pointen aneinanderzureihen, ohne dass sich jemand vorstellen kann, was wir hier eigentlich machen. Kann es sein, dass du gerade einfach versuchst, so schnell wie möglich mit dem Text fertig zu werden? Ja, es ist wichtig, dass du dir eine Struktur angewöhnst und nicht für alles drei Mal so lange brauchst, wie nötig. Aber das heißt nicht, dass du den Text einfach herunterleiern sollst, wie das Protokoll einer Bundestagssitzung!“

Ich schaute noch einmal auf meine geschriebenen Zeilen. Waren sie wirklich so unverständlich und so trocken? Ich tat es nicht gern, aber ich musste gestehen, dass er
Recht hatte. Nach vierzig Tagen war das regelmäßige Schreiben des Tagesberichtes wirklich zu einer Routine geworden, die ich so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte. Ich hatte gehofft, dass sich das Thema Zeit auf unserer Reise von alleine Lösen würde. Schon in der Schule, in der Uni und auch in den Jahren danach, hatte ich immer das Gefühl zu wenig Zeit zu haben. Es gab so viel, was erledigt werden musste, dass ich nie damit fertig wurde. Und je mehr ich versuchte, mich zu beeilen, desto schlimmer wurde es. Eine meiner größten Hoffnungen für diese Reise war es gewesen, dieses Thema damit abzuhaken. Eigentlich müsste das auch funktionieren, denn ich habe ja keinerlei Verpflichtungen mehr. Ich muss nicht arbeiten, für keine Prüfungen lernen, keine Seminare vorbereiten und keine Termine einhalten. Und trotzdem ist das Thema noch genauso präsent wie zuvor. Wir wandern, kommen irgendwann im Laufe des Nachmittages an einem Platz für die Nacht an und dann haben wir meist noch einige Stunden für uns. Während des Wanderns ist alles entspannt. Dann aber möchte ich es schaffen, meinen Bericht zu schreiben, die Mails meiner Freunde und Verwandten zu beantworten, den Sponsoren zu schreiben, ein bisschen am Block zu arbeiten, zu lesen, neue Heilungsübungen auszuprobieren und zum Tagesabschluss dann vielleicht noch einen Film auf dem Computer zu schauen. Doch meist schaffe ich es gerade so eben den Bericht fertigzustellen und vielleicht noch flüchtig auf ein paar Mails zu reagieren. Wo ist all die freie Zeit hin? Und warum fällt es mir oft so schwer, die Erlebnisse des Tages aufzuschreiben, dass ich mehrere Stunden dafür brauche? Langsam wurde mir bewusst, dass ich mich geirrt hatte. Allein die Tatsache, dass wir jetzt als Nomaden leben, reicht nicht aus, dass sich all meine Lebensthemen von selbst lösen. Ich muss wohl oder übel auch selbst noch etwas dafür tun.

Nachdem ich meinen Text überarbeitet hatte, las ich ihn ein zweites Mal vor. Diesmal hakte Heiko an der Stelle mit dem platten Reifen ein: „Tobi, du erzählst es ohne jedes Gefühl! Es klingt fast ein bisschen als wären wir überhaupt nicht dabei gewesen. Du schreibst aus der Perspektive unserer Wagen, die durch eine Landschaft rollen und hin und wieder Hindernisse überqueren müssen. Aber da gibt es doch mehr! Was hast du denn in der Situation gefühlt? Wie ging es dir damit, dass du schon wieder eine Panne hattest? Du bist doch ein Mensch und keine Maschine, also kannst du doch auch so schreiben!“

Ich schwieg betroffen. Gerne hätte ich etwas darauf geantwortet aber mir fiel einfach keine Antwort ein. Wie hatte ich mich denn gefühlt? Hatte ich überhaupt etwas gefühlt? Irgendetwas war da. Es war eine Mischung aus Verzweiflung und Ärger gewesen. Warum passierten solche Dinge immer ausgerechnet mir? Ich war mit meinem Wagen bereits gestürzt, hatte eine Deichsel verbogen, meine eine Schnalle abgerissen, eine Achse hatte sich gelöst und jetzt war auch noch mein Reifen kaputt. Es war zum Kotzen! Eigentlich hätte ich laut fluchen wollen, doch aus irgendeinem Grund konnte ich es nicht. Die Gefühle wollten nicht raus und hielten sich sogar so sehr versteckt, dass ich hinterher nicht einmal etwas darüber schreiben konnte. Warum war das so? Warum habe ich eine solche Angst davor zu zeigen, dass ich mich über etwas ärgere? Oder das ich vor etwas Angst habe? Oder das ich überhaupt etwas fühle. Manchmal fällt es mir ja sogar schwer zu zeigen, dass ich mich freue. Meine Gedanken liefen Amok und noch immer hatte ich Heiko keine Antwort gegeben. Langsam wurde er ungeduldig.

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„Verdammt nochmal Tobi! Wie wollen wir denn bitte ein Gespräch führen, wenn du jedes Mal eine halbe Stunde zum Antworten brauchst?“

„Es tut mir leid Heiko!“ gab ich zurück, „aber ich kanns einfach nicht sagen. Es fällt mir so unglaublich schwer mit meinen Gefühlen umzugehen, dass ich es gar nicht ausdrücken kann! Manchmal glaube ich, ich habe gar keine.“

Heiko schmunzelte: „Naja, dann hast du immerhin schon mal erkannt was dein erster Lernschritt auf dieser Reise ist. Dein Problem ist, dass du immer versuchst, rund zu sein. Du gestehst dir selbst nicht zu, dass du auch Ecken und Kanten haben darfst. Du versuchst so zu sein, wie ein kleines Kind, dem niemand Böse sein kann. Und deswegen gestehst du dir auch keine Gefühle ein. Du hast Angst davor verletzlich zu sein. Aber ist es nicht langsam an der Zeit erwachsen zu werden und zu dir selbst zu stehen? Gerade versuchst du, möglichst männlich zu wirken, indem du alle deine Schwächen versteckst. Aber das kann nicht funktionieren. Erstens klappt es nicht, weil du sie damit nur noch stärker machst und zweitens sind sie ein wichtiger Teil von dir! Nur wenn du dir deine Fehler eingestehst und sie als wertvollen Teil von dir wahrnimmst, kannst du auch daraus lernen.“

Ich schluckte. Stimmte das wirklich? Versuchte ich mich selbst zu verstecken, weil ich Angst davor hatte nicht akzeptiert zu werden? Die Antwort darauf wusste ich bereits. Sie lautete „ja!“ Die Frage war nur, warum?

Wir sprachen noch eine ganze Weile darüber, aber eine befriedigende Antwort auf diese Frage fand ich nicht. Als Mitternacht bereits vorüber war, heizten wir den Kamin noch einmal ordentlich an und legten wir uns in unsere Schlafsäcke. Vor dem Einschlafen leitete Heiko dann noch eine Übung an, die er von einigen Medizinleuten gelernt hatte. Es ging darum, in sich hinein zu spüren um den eigenen Energiekörper und die Verbindung zur kosmischen Energie wahrzunehmen. Wir lagen auf dem Rücken und ich konzentrierte mich darauf, meine eigene Aura zu fühlen. Bislang waren mir derartige Übungen immer sehr schwer gefallen und meist hatte ich sie enttäuscht beendet, ohne überhaupt etwas gespürt zu haben. Diesmal aber fühlte es sich an, als wäre ich von einem engen Kokon umgeben. Wie eine Schutzhülle in die ich eingewickelt war und die sich immer fester um mich herum zuzog. Ich spürte deutlich dass es nichts mit meinem Schlafsack zu tun hatte, sondern dass es etwas ganz anderes war. Sogar das Atmen fiel mir schwer. Es war gleichzeitig ein Schutzschild und ein Gefängnis. Ich wusste nicht so Recht wie ich damit umgehen sollte. Sollte ich mich freuen, dass ich etwas spürte, oder sollte ich mich davor fürchten was ich spürte? Oder sollte ich besser alles nur als Einbildung abtun? Doch die Übung ging noch weiter. Jetzt ging es darum, die Verbindung zwischen mir selbst und dem Universum zu spüren. Ich versuchte mich so gut es ging zu entspannen und mich auf Heikos Worte zu konzentrieren. In mir tauchte ein Bild auf, wie von einer Art Rankepflanze, die von meinem Bauchnabel aus in den Himmel emporstieg. Weiter oben bestand sie aus hellem, weißem Licht. An meinem Ende jedoch war sie milchig und beige, so als wäre sie geronnen und verstopft. Ich überlegte gerade noch, ob ich etwas damit machen sollte, damit sie auch unten wieder klar wurde, als ich spürte, dass mein Bauch ganz warm wurde. Er fing an zu rumoren und zu grummeln. Noch immer unsicher, was ich von der ganzen Sache halten sollte, schlief ich schließlich ein.

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Es war eine unruhige Nacht. Einige Male wachte ich auf und war schweißgebadet, andere Male fror ich erbärmlich. Ich stand auf und legte Feuerholz nach. Dann konnte ich lange nicht mehr einschlafen und wälzte mich unruhig hin und her. Irgendwann schreckte ich einmal auf, weil irgendwo am anderen Ende des raumes ein Rauchmelder schellte, um zu sagen, dass seine Batterie schwach war.

Am Morgen fühlte ich mich wie gerädert. Ich wusste noch, dass ich viel geträumt hatte, konnte mich aber an keine Einzelheiten mehr erinnern. Auch Heiko ging es ähnlich. Nur dass ihm dank seiner Ohropacks der Schockmoment mit dem Rauchmelder erspart geblieben war. Gerne wäre ich noch für einige Stunden im Bett geblieben, aber wir hatten ausgemacht, dass wir um 9:00 die Schlüssel für den Raum übergeben.

Der heutige Tag bot viel Zeit zum Nachdenken und Nachfühlen. Es war grau, kalt und nass, von morgens bis abends. Die Straße führte geradewegs durch immer gleiche Felder und immer gleiche Wälder. Alle 5 bis 7 Kilometer kam ein Dorf mit 80 bis 150 Einwohnern, von denen sich niemand auf der Straße befand. Nach einer Stunde hatten wir das Gefühl, die einzigen Menschen auf dieser Welt zu sein. Hatten wir vielleicht ausversehen das Armageddon verpasst und waren jetzt die letzten Überlebenden? Irgendwo von fern hörte man eine Motorsäge kreischen. War das ein Waldarbeiter oder ein Zombie auf dem Weg zu uns? Wir wussten es nicht, aber von der Gesamtstimmung des Tages hätte es durchaus ein Zombie sein können. Hin und wieder fühlte ich mich selbst ein wenig wie ein Zombie. Ich hing fest in meinen Gedankenketten und setzte wie automatisiert, einen Fuß vor den anderen. „Hallo! Tobi! Aufwachen!“ rief ich mir selbst zu. „Schau dich mal um und versuch im Jetzt zu leben, anstatt immer nur in deiner gedanklichen Phantasiewelt.“

„Danke für den Tipp!“ schnauzte ich zurück. „Ich versuch’s ja, aber das ist nicht so einfach! Dieser Verstand plappert nun mal den ganzen Tag, ob ich das will oder nicht!“ Ich versuchte mir mehr Mühe zu geben, aber es wollte mir nicht richtig gelingen. Die Alternative war auch nicht allzu verlockend. Meine Füße waren nass, der Nieselregen tropfte mir ins Gesicht und alles um mich herum war grau und trübe. Wie wollte man es da schaffen, nicht seinen Gedanken nachzuhängen?


Am Nachmittag erreichten wir dann einen kleinen Ort, der mit seinen 160 Einwohnern in dieser Region sogar schon als Stadt durchgehen konnte. Das Rathaus war verschlossen und so ging ich auf ein nahegelegenes Haus zu um dort nach Hilfe zu fragen. Die Tür stand offen und es schallte mir lautstarke Musik entgegen. Als ich „Bonjour!“ rief, fiel die Tür ins schloss. „Oh,“ dachte ich mir, „nicht gerade ein gutes Zeichen, aber vielleicht ein Versehen!“ Ich klopfte also an und stand drei Sekunden später einem Hünen von Mann gegenüber, der mich missmutig anstarrte. Sein Oberkörper war nackt und er hatte eine Sprühdose mit einem giftig aussehenden Lösungsmittel in der Hand. Verschreckt trat ich einen Schritt zurück. Am liebsten hätte ich mich sofort für die Störung entschuldigt und ihm vorgeschlagen, dass ich einfach an einer anderen Tür klingele. Doch dazu war mein Französisch noch immer zu schlecht. Stattdessen grüßte ich ihn freundlich und zeigte ihm meinen Zettel mit der Bitte um einen Schlafplatz. Er drehte sich um und schrie aus vollem Hals nach seiner Frau. Sofort kam sie herbeigeeilt, allerdings mit bekleidetem Oberkörper, und las sich den Zettel ebenfalls durch. Beide waren der Meinung, dass ich im Rathaus fragen sollte. Als ich einwandte, dass das Rathaus geschlossen hatte, warf sich der Mann einen Pully über und wies mich an, ihn zu begleiten. Gemeinsam gingen wir zum Rathaus, wo nun auch der Mann feststellte, dass es geschlossen hatte. Er überlegte kurz und forderte mich dann wieder auf, im zu folgen. Während sich Heiko in einer Bushaltestelle vor dem Regen versteckte, fuhr ich mit dem Jeep des Mannes kreuz und quer durch die Ortschaft, um den Bürgermeister zu hause aufzusuchen. Die beiden Männer tauschten einige Worte, von denen ich die meisten nicht verstand, dann packte mich der Hüne wieder ein und wir fuhren zum Rathaus zurück. Kurze Zeit später erschien jetzt auch der Bürgermeister und schloss uns die Tür auf, um uns einen großen Saal zu zeigen, in dem wir übernachten können. Wir waren bereits jetzt glücklich darüber, wie gut wir hier wieder leben durften, doch es wurde noch besser! Der Bürgermeister ging zu einem großen Schrank, schloss ihn auf und stellte uns drei Packungen Chips und eine große Flasche Saft auf den Tisch. Chips! Die hatten wir uns schon seit langem gewünscht!

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Wir drehten die Heizung auf und freuten uns über die Möglichkeit, unsere Füße zu wärmen. Wieder einmal hatten wir genau das bekommen, was wir brauchten. War dies vielleicht die Verbindung mit dem Universum, die wir gestern Abend gespürt hatten? Oder ein kleiner Teil davon? Was mochte noch alles Möglich sein, wenn man es schaffte, wirklich ins Vertrauen zu kommen? Den ganzen Tag über im Regen hatte ich mir wieder ununterbrochen Gedanken darüber gemacht, ob ich es wohl jemals schaffen würde, mich meinen Schattenseiten wirklich zu stellen. Konnte ich überhaupt lernen, zu mir zu stehen und meine Gefühle zu zeigen? Oder würde ich in jeder Situation in der es wichtig war, doch wieder in meine alten Muster hineinrutschen? Jetzt, wo wir an der Heizung saßen schien das erst mal bedeutungslos. Aber bald schon wird es weiter gehen und dann wird sich zeigen, was noch so alles auf uns zukommt.

Spruch des Tages: Wer den Hafen nicht kennt in den er segeln will, für den ist kein Wind gut.

Tagesetappe: 18,5 km

Gesamtstrecke: 896,77 km

Bewertungen:

 
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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

7 Comments

  1. Heidi 11. Februar 2014 at 0:36 - Reply

    Hey Jungs,
    das war der bisher ehrlichste und schönste Tagesbericht von euch.
    Da sich niemand in seiner Anschauung und Gefühlslage im Stillstand befinden wird, ist es sehr wichtig offen über alles zu sprechen. Die Verletzbarkeit wird eigentlich umso größer, je mehr man sich vor allem verschließt, deshalb „raus damit“ ;D
    Find ich super, weiter so, und hier noch Worte die ich sehr passend zum heutigen Thema finde:
    “ Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo alles stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Vollkommenheit.“

    A bientôt et bonne nuit
    embrasser, heidi

  2. Christophe 11. Februar 2014 at 12:06 - Reply

    Thank you for the great Day. It was such a good thing that you visit us.

  3. ines 11. Februar 2014 at 13:11 - Reply

    ah super – nun wirds erstmals richtig interessant. Dachte schon es kann ja gar nicht sein dass alles so „rund “ läuft. Den jakosweg sind schon viele gelaufen und auch die Weltreise ist nichts neues…aber die Perspektive aus der berichtet wird kann schon einen deutlichen Unterschied machen.
    In diesem Bericht war es möglich sich selbst wider zu finden- deine Ängste und Gedanken sind nicht fremd und man kann sich hineinversetzen udn die reise tatsächlich mit gehen….und so wird es plötzlich spannend zu erfahren wie sie auf vielleicht ganz unterschiedliche Weise gewisse Knoten lösen werden…oder eben auch nicht.

    Weiterhin viel Erfolg mit dem intensiverem und etwas lebensnaherem Schreibstil, der wahrscheinlich durchaus mehr Zeit, hinfühlen und nachdenken in Anspruch nehmen wird- aber auch mehr Potential hat diese Berichte mit noch mehr Leben zu füllen und zu etwas wirklich besonderen zu machen.

    Aber auch so- ich mag den Humor mit dem du schreibst- trotz mancher platten Schieflagen die der Altag mit sich bringt. Sympatisch.

    Weiterhin eine gute Reise, vor allem innerlich.

    • Heiko Gärtner und Franz Bujor 22. November 2019 at 16:14 - Reply

      Danke dir für deine liebevollen Worte und ja wir wachsen noch heute stetig an den Aufgaben, die uns gestellt werden.
      Wie ist es bei dir – Wohin hat dich das Leben gezogen?

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