Tag 60: Nevers

Tag 60: Nevers

Tag 60: Nevers

Dass wir Nevers bei strahlendem Sonnenschein erreichen würden, hätten wir uns heute Morgen nicht einmal erträumen lassen. Als wir aufbrachen lag die Temperatur noch immer knapp unter 0°C. Die Spinnenweben in den Hecken waren gefroren, unsere Finge starben trotz Handschuhe beinahe ab und unsere Zehen wurden während des Laufens kalt.

Einen solchen Wintereinbruch hätten wir nach dem milden Januar und dem verregneten Februar Anfang März nicht mehr erwartet. Doch das war längst noch nicht alles, was das Wetter zu bieten hatte. Nebelschwaden zogen herauf und nach nur wenigen Metern war der Nebel so dicht, dass man kaum mehr 30m weit sehen konnte. Die Welt lag wie unter dem kalten Hauch des Todes begraben. Bereits am Vortrag war Guérigny eine halbe Geisterstadt gewesen, doch im Nebel sahen die verlassenen Häuser und Fabrikgebäude aus, wie die Kulisse eines Horrorfilms. Eines erstklassigen Horrorfilms, nicht eines billigen Schinkens, sondern einer von der Sorte, bei dem man sich bereits fürchtet, wenn man nur den Vorspann sieht.

Als die letzten Häuser hinter uns lagen wurde es sogar noch gespenstischer. Aus dem Nichts tauchten die knorrigen Äste alter Eichen vor uns auf, die sich wie bizarr verkrümmte Arme nach uns ausstreckten. Der Regen der letzten Wochen hatte die gesamte Gegend überschwemmt. Links und rechts des Weges gab es nichts als unendliche Wasserflächen, die irgendwann mit dem Nebel verschmolzen. Hin und wieder konnte man die Umrisse einige Bäume oder ganzer Wälder erahnen. Ein halb umgestürztes Zaungatter stand mitten im Wasser, als stummer, einsamer Zeuge dafür, dass dies eigentlich eine Wiese war.

Plötzlich tauchte eine große, steinerne Mauer vor uns auf, von der eine kälte ausging, die nichts mit der sonstigen Umgebungstemperatur zu tun hatte. Ein schmiedeeisernes Tor gab den Blick auf einige alte Gräber frei. Besser hätte man einen Friedhof dramaturgisch in diesem Tag nicht unterbringen können. Die alten und verfallenen Steingruften sahen aus, als würde jeden Moment ein Toter aus ihnen auferstehen. Hätte zwischen den Steinplatten eine dürre, weiße Hand herausgeschaut, wären wir wahrscheinlich nicht einmal überrascht gewesen.

Die bittere Kälte und die geisterhafte Stimmung gaben uns den Anlass dafür, uns gedanklich in wärmere Gefilde zu träumen. Wie würde es wohl sein, wenn wir erst in Südspanien, Griechenland oder der Türkei waren? Nicht nur, dass wir uns keine Gedanken mehr wegen einer Unterkunft machen mussten, auch der Reichtum, den uns die Natur dort bieten würde war unvorstellbar. Orangen, Zitronen und Mandarinen im Winter, Melonen im Sommer und Wein, Feigen, Äpfel und Birnen im Herbst. Der Gedanke führte wieder einmal dazu, dass wir Hunger bekamen und da wir Obsttechnisch nicht gerade gut ausgestattet waren, machten wir uns über eine Packung Zwieback her. Dabei kam uns noch ein anderer Gedanke. Wieso waren eigentlich ausgerechnet die Länder am ärmsten, die von Natur aus den größten Reichtum hatten?

Je näher ein Land am Äquator liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um ein 3. Welt Land handelt, obwohl dort die reichhaltigsten und süßesten Früchte wachsen. Auch den meisten Ländern mit vielen Bodenschätzen geht es im internationalen Vergleich nicht besonders gut. Nehmen wir als Beispiel nur mal die Ölländer um nahen Osten, die theoretisch den wertvollsten Rohstoff unserer Zivilisation besitzen. Praktisch sind die Menschen dort aber ärmer als fast überall sonst auf der Welt und den Profit bekommen die Länder der „westlichen Zivilisation“, die so weit von den Quellen weg sind, wie nur irgend möglich. Ziemlich paradox, wenn ihr mich fragt. Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Mir fiel ein Referat ein, dass ich in der 8. oder 9. Klasse einmal über Samoa hatte schreiben müssen. Samoa ist ein Inselpaar, ein gutes Stück vor Australien und war eine der wenigen deutschen Kolonien. Die Europäer haben die Inseln erst spät entdeckt und somit war die Kolonisationsgeschichte relativ kurz. Dennoch fand ich sie sehr spannend. Die Samoaner waren ein äußerst relaxtes Volk, deren Insel so viel Reichtum bot, dass sie nicht viel mehr tun mussten, als in der Hängematte zu liegen und das zu essen, was sie von dort aus erreichen konnten. So etwas wie Arbeit gab es in ihrer Vorstellung nicht, da ja immer alles verfügbar war. Als die Kolonisten kamen sahen sie in der Insel eine tropische Schatzkammer, die sie Plündern wollten.

Die Idee war es, den natürlichen Reichtum abzuholzen und durch Plantagen zu ersetzen, in denen die Einheimischen als Sklaven arbeiten sollten. Bald jedoch mussten die Einwanderer einsehen, dass die Samoaner „unversklavbar“ waren. Sie waren einfach nicht für´s Arbeiten geboren und sahen auch keinen Grund, etwas daran zu verändern. Also blieb den Deutschen nichts anderes übrig, als Sklaven aus Afrika zu importieren. Auch für den Krieg erwiesen sich die samoanischen Ureinwohner als unbrauchbar. Als Frankreich damit begann, die zweite samoanische Insel zu besetzen, brach ein Krieg zwischen den beiden Kolonialmächten aus. Beide Seiten rekrutierten je einen Stamm der Ureinwohner, in der Hoffnung so ihre eigenen Soldaten nicht verbraten zu müssen. Die Samoaner kämpften ein paar Tage lang, dann versammelten sie sich zu einem Friedensfest, gratulierten sich gegenseitig für die spannende Abwechslung und gingen wieder zu ihrer friedlichen Tagesordnung über. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Details, aber ich weiß noch, dass auch das Wetter auf der Seite der Inselbewohner stand. Die Europäer hatten jeweils eine große Flotte zusammengestellt, die den entscheidenden Kampf um die Inseln vor dem Hafen austragen sollten. Am Vorabend der Schlacht kam jedoch ein gewaltiger Sturm auf, der nahezu alle Schiffe versenkte, so dass keine Macht die Überhand gewinnen konnte.

Doch so anekdotenreich die Geschichte auch ist, ganz so positiv endet sie leider nicht. Samoa war für viele Jahre eine Kolonie, Jahre in der die Europäer viel Schaden anrichten konnten. Ich weiß noch das eines der Bücher, in denen ich damals recherchiert hatte, mit etwa dem folgenden Text endete: „Seit einigen Jahren ist Samoa nun unabhängig und inzwischen ist es auf dem besten Wege eine starke Wirtschaft aufzubauen.“ Dieser Absatz war als positiver Ausblick in die Zukunft gemeint, doch er erschütterte mich zu tiefst. Aus einem Volk, das in vollkommenem, natürlichem Reichtum gelebt hatte, sollte nun eine aufstrebende Wirtschaftsmacht werden, die dem gleichen, zweifelhaften Konsumzwang nachjagte, wie es die Europäer taten. Und warum? Weil der natürliche Reichtum in den Wäldern und ein großer Teil des inneren Reichtums in den Herzen durch die Gier der Einwanderer zerstört worden war. Was sollte daran positiv sein?

Es ist nun einige Jahre her, dass ich das Referat gehalten habe und ich weiß nicht, was seitdem auf Samoa so alles passiert ist. Auch hatte ich mein Wissen damals aus Büchern, die ebenfalls von Europäern geschrieben wurden, so dass ich nicht sagen kann, was davon wirklich der Wahrheit entspricht. Aber jetzt wo ich an die Geschichte denke, fällt mir auch wieder ein, dass ich bereits damals beschlossen hatte, irgendwann einmal nach Samoa zu reisen. Es wird sicher nicht das nächste Etappenziel, aber irgendwann auf dieser Reise werde ich es tun. Und dann kann ich euch erzählen, wie die Geschichte wirklich weitergegangen ist.

Bis nach Nevers führte uns der Jakobsweg ohne weitere Probleme. Dann verließen uns die Muschelwegweise jedoch und setzten und in der Stadt ohne weitere Hinweise aus. Ein Jogger lief an uns vorbei und ich rief ihm die Frage: „Stadtzentrum?“ zu. Ich sparte mir lange Worte, um ihn nicht aufzuhalten, doch nachdem er die Frage beantwortet hatte, blieb er trotzdem stehen, um kurz mit uns zu plaudern. Es fasziniert mich immer wieder, wie entspannt die Menschen hier sind.

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Nevers gilt als Stadt der Kunst und der Geschichte, weiß aber beides zunächst recht gut zu verstecken. Oder anders gesagt, wir brauchten eine Weile, bis wir die interessanten Flecken gefunden hatten. Dann belohnte uns die Stadt aber mit einigen wirklich schönen Impressionen. Als wir die Kathedrale besichtigten passierte etwas Eigenartiges. In unserer Abwesenheit hatte jemand einen 5€ Schein an meinen Wagen gesteckt. Danach war jemand anderes gekommen und hatte diesen Schein wieder geklaut. Als wir aus der Kirche kamen fanden wir nur noch einen kleinen Fetzten des Geldscheins, der noch unter dem Spanngurt steckte. Der Dieb musste ihn also in aller Hast herausgezogen haben, ohne darauf zu achten, dass er ihn damit beschädigte. Für einen Moment überlegten wir, ob wir uns über den unbekannten Dieb ärgern sollten, doch wenn wir ehrlich zu uns waren, störte es uns nicht im Geringsten. Wir hatten schließlich nichts verloren.

Alles war beim Alten, abgesehen von der Tatsache, dass ein Unbekannter einem anderen Unbekannten Geld gegeben hatte, dass eigentlich für zwei Menschen gedacht war, die dem Spender ebenfalls unbekannt waren. Es fühlte sich sogar ganz gut an, zu spüren, dass nach all den Zweifeln der vergangenen Tage gerade wieder ein Gefühl des Vertrauens da war. Das Vertrauen darin, dass es für alle genug gab und dass jederzeit etwas zu uns kommen konnte, wenn wir es brauchten. Und wer weiß, vielleicht brauchte der unbekannte Dieb das Geld ja sogar deutlich dringender als wir. Vielleicht haben wir ihm in einer schwierigen Situation geholfen, einfach nur dadurch, dass wir unsere Wagen vor der Tür gelassen hatten, während wir ein paar schöne Fotos von der Kathedrale schossen.

Eigentlich hätte ich an dieser Stelle jetzt schreiben wollen, dass ich mich in Bezug auf unseren Reiseführer doch getäuscht hatte. Denn für Nevers versprach er eine Unterkunft in einem Kloster, in der Pilger eine Nacht umsonst verbringen durften. Das hätte unsere Theorie über die Absprachen mit den Herbergen zumindest ein bisschen widerlegt. Doch als wir an der besagten Adresse ankamen, wurde ich dort von einer mäßig freundlichen Dame aufgrund meiner Frage für vollkommen verrückt erklärt. Eine Nacht hier kostete für Pilger 13,50€, sowohl die erste, wie auch jede weitere. Das ist so, war so und wird auch immer so bleiben und für uns mache man da keine Ausnahme. Enttäuscht von unserem Reiseführer und von der Kirche ging ich wieder nach draußen.

Dass uns Privatpersonen, Stadtgemeinden und herkömmliche Herbergen ablehnten, war gut nachvollziehbar. Aber dass wir nun erneut von einem Kloster abgelehnt wurden, machte uns sowohl traurig, als auch ärgerlich. Denn ob es ihr nun passte oder nicht, die christliche Kirche hatte es sich nun einmal vor langer Zeit zur Aufgabe gemacht, sich um Arme, um Notleidende, um Ratsuchende und auch um Pilger auf dem Weg zu heiligen Orten zu kümmern. Da konnte es doch eigentlich nicht so schwer sein, irgendwo ein kleines Zimmer für uns bereitzustellen, gerne auch mit der Aufforderung alles wieder im besten Zustand zu hinterlassen. Vor allem dann nicht, wenn man in einem Gebäude saß, dass mit Gästebetten vollgestopft war. War es wirklich ein Wunder, dass der Glauben immer mehr verloren ging, wenn nicht einmal mehr diese Aufgaben wahrgenommen wurden?

Eine halbe Stunde später wurden wir dann jedoch wieder versöhnlich gestimmt. Wir hatten das Maison de Dioscese erreicht, ein kirchliches Altenheim. Ein freundlicher, älterer Herr öffnete uns und strahlte über beide Ohren, als er hörte, dass wir Pilger seien. Er führte uns zum Haupthaus, wo uns eine geschäftig wirkende Frau öffnete. Er erklärte ihr unser Anliegen. „Normalerweise ja!“ antwortete sie in einem Ton, der eigentlich eine deutliche Abweisung vermuten ließ. „Aber?“ fragte der alte Mann zögerlich, der offenbar genauso irritiert war wie wir. „Kein aber!“ gab die Frau zurück und wirkte nun deutlich freundlicher. „Kommt herein, ich zeige euch euer Zimmer!“

Das tat sie dann auch und sie ließ es sich nicht nehmen, uns das Zimmer mit der besten Aussicht auf die Stadt im ganzen Haus zu geben. Da waren wir also! Wieder einmal an einem Ort, der genau so war, wie wir ihn uns gewünscht hatten. Ein Ort, an dem wir willkommen waren, an dem man sich über unseren Besuch freute, an dem wir Ruhe und Zeit für uns hatten, an dem wir etwas warmes zu essen bekamen und an dem wir ein warmes, gemütliches Zimmer hatten, in dem wir uns wohl fühlten.

Die Tatsache, dass es wieder einmal ein Altenheim ist, erinnerte mich an eine Geschichte, die uns Agnés unsere Gastgeberin von vor drei Tagen erzählt hatte. Ihre Großmutter, die bereits über 90 Jahre alt war, war gestürzt und hatte sich den Knöchel verstaucht. (Vielleicht war es auch etwas anderes. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber für die Geschichte ist es auch egal.) Die Schwester im Krankenhaus hatte vor der Untersuchung gefragt, welche Medikamente die alte Dame denn regelmäßig einnehmen müsse. Die Großmutter hatte daraufhin geantwortet, dass sie überhaupt keine Medikamente nehme. „Nein, nein!“ entgegnete die Schwester, „Ich meine, welche Tabletten sie brauchen!“

„Ich brauche keine Tabletten!“ beharrte die alte Frau. Die Schwester war am verzweifeln. Es war für sie unvorstellbar, dass ein Mensch in diesem Alter ohne Medikamente auskommen konnte. War die Frau vielleicht dement und konnte sich nicht daran erinnern? Schließlich ließ sie sich die Nummer des Hausarztes geben um sich die Medikamentenliste von ihm persönlich geben zu lassen. Erst als auch dieser bestätigte, dass die Überneunzigjährige kein einziges Medikament nahm, gab sie entgeistert Ruhe. Auf der einen Seite, ist die Geschichte eine lustige Anekdote. Doch überlegt einmal, was es über eine Gesellschaft aussagt, wenn ein alter Mensch für verrückt erklärt wird, nur weil er gesund ist…

Spruch des Tages: Die Wichtigste Form der Altersvorsorge ist eine positive Einstellung gegenüber dem Alter.

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Gesamtstrecke: 1270,37 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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