Tag 71: Nahrungsreserven

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Tag 71: Nahrungsreserven

Tag 71: Nahrungsreserven

Unsere Pension bestand aus einem kleinen, gemütlichen Holzhäuschen im Garten des Hotels. Ein Abendessen war in der Unterbringung nicht enthalten und da wir auch sonst relativ abgebrannt waren, was die Nahrung betraf, machten wir uns auf zu einem kleinen Beutezug. Bäckereien, Supermärkte, Schlachter oder Tante-Emma-Läden gab es in diesem Ort genauso wenig wie Strände, Flughäfen oder Eiskunsthallen. Also mussten wir uns an die Privathaushalte wenden und das war äußerst lehrreich. Die ersten Menschen bei denen wir klingelten, behaupteten kein einziges Wort von dem zu verstehen was wir sagten. Hätte mich überhaupt niemand verstanden, dann hätte ich daraus geschlossen, dass ich dringend an meinem Französisch feilen muss. Das ist auch richtig, mein Französisch ist noch immer unter aller Sau, aber diesen einen Satz habe ich auswendig gelernt und bereits mehr als hundert Menschen haben ihn ohne Probleme verstanden. Da ist es doch eher unwahrscheinlich, dass er bei den anderen plötzlich so unverständlich ist. Auch von der Körpersprache her, zeigten uns die Menschen deutlich, dass sie uns gegenüber ablehnend eingestellt waren. Warum aber trauten sie sich nicht, offen zu sagen, dass sie uns nichts geben wollten? Andere Hausbewohner erfanden andere Geschichten um uns abzulehnen, ohne uns eine direkte Absage zu erteilen. Ein Mann beispielsweise erzählte uns, dass er aufgrund einer Krebserkrankung weder Brot noch Obst essen könne und daher nichts davon im Haus habe. Die Sache mit der Krebserkrankung stimmte höchstwahrscheinlich, aber warum sollte er deswegen keine Grundnahrungsmittel mehr zu sich nehmen können? Nachdem wir uns von ihm verabschiedet hatten, dachten wir noch eine Weile über diese Begegnung nach. Auf der psychischen Ebene entsteht Krebs durch eine innere Zerfressenheit, also daraus, dass das Herz etwas ganz anderes will, als das, was der Mensch in seinem Leben umsetzt. Er ist das letzte große Hinweisschild, dass einem mitteilt, dass man sich auf dem Holzweg befindet und dass es Zeit ist, seinem wahren Lebensweg zu folgen. So wie der Mann auf uns gewirkt hat, war er nicht nur uns, sondern auch dem Leben an sich gegenüber ablehnend und wahrscheinlich gab es viele harte Kämpfe, die er in seinem Inneren mit sich selbst ausfechten musste. Man konnte sich also recht gut vorstellen, warum gerade er den Krebs bekommen hatte. Wir wünschten ihm in seiner Abwesenheit alles gute und dass er seinen Weg und seine Heilung finden würde.

Bei unserer Tour durch das kleine Dorf gab es insgesamt nur drei Häuser, bei denen wir etwas bekamen. Im ersten wohnte ein altes Pärchen, das gerade selbst dabei war, ein Abendessen zuzubereiten. Von ihnen bekamen wir zwei Apfelsinen. Die zweite war eine junge Frau mit einem riesigen, kläffenden Hund und zwei Katzen, die in einem heruntergekommenen kleinen Haus lebte. Sie wirkte, als habe sie selbst gerade genug zum Leben, schenkte aber aus vollem Herzen und gab uns sogar noch zwei Messer und zwei Löffel dazu. Als wir das Besteck in der Tüte bemerkten, legten wir es ihr wieder vor die Tür, da wir es ja nicht benötigten.

Bei der dritten Tür sprang uns als aller erstes ein kleiner Hund entgegen, der wild um unsere Füße herumtollte. Dann kamen zwei kleine Mädchen, die neugierig um die Ecke schauten und uns freudig zuwinkten. Schließlich kam die Mutter und nachdem wir ihren Hund beruhigt hatten, gab auch sie uns eine kleine Tüte mit zutaten für ein Abendessen. Damit waren wir für Heikos Geburtstagsessen gut ausgestattet.

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Auffällig an unserer Bettelaktion war vor allem aber eines: Je lebendiger die Haushalte und die Menschen waren, desto großzügiger waren sie auch. Dabei spielte es keine Rolle, ob sie viel hatten oder nicht. Wenn die Menschen jedoch frustriert oder unzufrieden mit sich selbst oder ihrem Leben waren, wenn sie innerlich resigniert hatten, dann gaben sie nichts. In fast allen Fällen konnte man bereits im ersten Moment sagen, ob der Gegenüber etwas geben würde oder nicht. Natürlich hat jeder das Recht „Nein“ zu sagen und wenn es ihm schwer fällt ist es auch vollkommen ok, wenn er eine Ausrede erfindet. Aber es ist beeindruckend zu sehen, wie stark die Unterschiede bei den Menschen sind. Wieder einmal zeigt sich, wie viel Wahrheit in dem Satz „Geben ist bekommen steht“ Die Menschen, die uns beschenkten, sahen sich selbst als reich an, während die anderen das Gefühl hatten, selbst nicht genug zu haben, um uns etwas geben zu können. Dabei war es bei beiden egal, ob sie objektiv betrachtet viel oder wenig besaßen. Denn so etwas wie einen Apfel, eine Orange oder ein halbes Baguette für 50 Cent, war rein praktisch gesehen für niemanden ein großer Verlust.

Nach unserem Geburtstagsessen im Hotel ließen wir den Tag mit einem Kinoabend ausklingen. Auf dem Laptop schauten wir uns erst Free Birds und dann einen uralten James Bond film an. Der erste, war ein Animationsfilm über sprechende Truthähne, die versuchen Thanksgiving zu verhindern. Er war lustig und nicht besonders gehaltvoll. Spannend war jedoch, dass es dabei um einen wilden Truthahnstamm und Truthähne auf einer Farm ging. Während die wilden, geniale Köpfe waren, die den Jägern immer wieder ein Schnippchen schlugen, waren die Vögel in Gefangenschaft träge und faul geworden. Sie konzentrierten sich nur noch auf ihr Fressen und liefen alle in die gleiche Richtung, die ihnen vorgegeben wurde. Der Bauer, der ihnen Mais gab, wurde zu ihrem Gott, den sie anbeteten und von dem sie sich ohne zu zögern töten ließen. Ganz schön viel Symbolik für einen lustigen, animierten Kinderfilm…

Heute wanderten wir auf Crozant zu, ein kleiner Ort am Rande eines Canyons, der wieder direkt auf dem Jakobsweg liegt. Nachdem wir die letzten vier Tage neben dem Weg gewandert waren, fühlte sich die Rückkehr auf den guten alten Pilgerpfad fast wie ein nachhause kommen an. Es war schon komisch, da lief man nun durch schöne Orte und schöne Gegenden und war nur 20km vom Jakobsweg entfernt und doch kam man sich irgendwie verloren vor. Egal zu was für einem Hype das Pilgern vielleicht auch verkommen sein mag, die vielen Wanderer, die sich mit einer positiven Absicht auf den Weg machten, hatten etwas verändert. Man kann es nicht beschreiben, es ist mehr ein Gefühl. So als ob es eine Art Energie gibt, die die Wanderer mitgebracht und weitergetragen haben, die dazu führt, dass man sich aufgehoben fühlt. Wenn doch auch der Lebensweg immer so einfach zu spüren wäre, wie dieser Wanderweg!

Als wir Crozant dann jedoch schließlich erreichten, war unsere Sehnsucht nach dem Jakobsweg sofort wieder vergessen. Der Ort war zwar nicht hässlich, aber bei weitem auch nicht so schön, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Dafür aber war er unglaublich touristisch und bereits beim Passieren des Ortsschildes war eigentlich klar, dass wir hier auf keinen Fall einen Schlafplatz finden würden. Wir versuchten es trotzdem und unser Gefühl wurde nach nur wenigen Minuten zur Gewissheit. Die Frau in der Touristeninformation war so abweisend wie man nur sein konnte. „Nein! Hier gibt es nichts! Auch keine Säle oder Veranstaltungsräume und schon gar nicht für umsonst!“ Das Schild mit Multifunktionshalle direkt vor ihrer Tür war ihr offenbar entgangen und anders als all ihre Kollegen in anderen Städten machte sie sich auch nicht die Mühe irgendwo nachzufragen. Immerhin war die Antwort klar und deutlich gewesen und hatte nicht unnötig Zeit gekostet. Anders war es mit einer Oma in einem Gemischtwarenladen, die ich um etwas zu Essen bitten wollte. Sie trieb mich fast in den Wahnsinn.

„Entschuldigung, ich habe eine Frage“, begann ich das Gespräch. „Wir sind Pilger, die…“

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„Pilger!“ rief sie, „dann suchen sie einen Schlafplatz! Da fragen sie am besten im Rathaus bei der Touristeninformation! Das ist einfach hier die Straße hinunter!“

„Ja!“ sagte ich, „Ich weiß, da war ich schon, aber die konnten mir nicht helfen! Ich wollte eigentlich auch etwas anderes fragen. Wir sind nämlich auf dem Weg nach Santiago um…“

„Santiago!“ unterbrach sie mich sofort, als sie ihr Stichwort hörte, „der Weg nach Santiago führt hier entlang, einfach die Straße herunter!“

„Ja!“ sagte ich, „Ich weiß, aber das wollte ich eigentlich auch nicht fragen! Es geht darum, dass wir wie Bettelmönche reisen und…“

„Mönche!“ fuhr sie dazwischen, „nein Mönche gibt es hier nicht! Auch keine Pfarrer oder sonst jemanden. Nur die Kirche, aber die ist nicht offen!“

Langsam machte sie mich kirre, mit ihrem dazwischengefunkte. Wenn sie mich nur für 30 Sekunden ausreden ließ, wäre ich bereits die mal fertig und hätte auch längst eine Antwort haben können, die mir half. Es war wieder einmal das alte Thema mit freundlich aber nicht hilfreich sein. Um meine Situation komplett zu verstehen, müsst ihr wissen, dass ich das Gespräch für den Blog deutlich gekürzt habe. Zu jeder Antwort kamen noch zirka 5 Minuten an weiteren Erklärungen auf Französisch hinzu, die ich nicht verstand und die ich irgendwann auch nicht mehr verstehen wollte. Als ich es schließlich doch schaffte, bis zu dem Teil mit der Bitte um Nahrung zu kommen, antwortete sie hingegen ungewöhnlich knapp: „Nein, da kann ich dir nicht helfen! Aber wenn du Informationen über den Weg brauchst, dann….“

Diesmal war ich es, der sie unterbrach: „Vielen Dank, aber ich komme zurecht! Auf Wiedersehen!“

Damit verließ ich den Laden und war froh, wieder auf der Straße zu stehen.

Da Crozant nicht unser Ort für die Nacht werden wollte, zogen wir weiter am Fluss entlang nach Süden. Es dauerte noch etwa sieben Kilometer, bis wir den nächsten Ort erreichten. Kurz zuvor, kamen wir an einem Fischteich und einer Wiese mit wunderschön blühenden Obstbäumen vorbei. Ja, es stand ein Schild daran, dass man sie nicht betreten dürfe, weil es sich um Privateigentum handelte, aber Heikos Fotografenherz konnte dem Anblick einfach nicht widerstehen. Außerdem war es eine einfache Wiese und es gab nicht einmal einen Zaun. Wir sattelten ab und Heiko machte sich mit der Kamera bewaffnet auf den Weg zu den Bäumen. Wenig später kamen wir an einem Bauern und einer Bäuerin vorbei, bei denen es sich offensichtlich um die Besitzer des Grundstückes handelte. Wir grüßten freundlich und die Frau grüßte ebenso freundlich zurück. Der Mann jedoch sah uns an, als wollte er uns mit seinem Blick vergiften und fing wild zu Schimpfen und zu Fluchen an. Dabei machte er immer wieder Gesten, als würde er etwas Fotografieren. Einmal kam er sogar mit seiner Unkrauthacke auf uns zu, besann sich dann aber wieder eines Besseren. Wir erklärten ihm, dass wir kein Französisch sprachen und verabschiedeten uns. Es war eigentlich eine unbedeutende Situation aber sie beschäftigte uns noch eine ganze Weile. Der Mann hatte sich über uns aufgeregt, weil wir seinen Besitz betreten hatten. Wir hatten weiter nichts getan. Wir haben weder etwas beschädigt, noch etwas mitgenommen oder etwas verbraucht. Wir waren über eine Wiese gegangen und hatten ein Foto von einem schönen Baum gemacht. Genauso gut hätte der Mann sich ebenso über den Baum freuen können. Er hätte sich auch darüber freuen können, dass er bewundert wird. Doch stattdessen hat er nun wahrscheinlich den ganzen Abend ein schlechtes Gefühl und Wut im Bauch. Wieso machten wir Menschen uns das Leben so schwer. Es ist ja nicht so, als hätten wir in unserem Leben nicht schon oft genug das Selbe getan. Doch wem half diese Wut? Sie führte nur zur  Unzufriedenheit und schließlich zur Krankheit. Und warum? Weil er das Gefühl hatte, Herr über eine Wiese zu sein und damit das Recht zu haben, sie als einziger genießen zu dürfen. Von Milliarden von Insekten, hunderten von Vögeln und dutzenden von Säugetieren einmal abgesehen. Hätte er nicht viel mehr davon, wenn er das Leben und damit auch andere Menschen in sein kleines Paradies einladen würde, anstatt zu versuchen, jeden auszusperren und dann alleine darin zu verbittern?

In Chapelle-Baloue sah es zunächst auch nicht besser aus, was den Schlafplatz anbelangt. Es gab nur ein einziges Café mit Gästezimmern und die Besitzerin wies uns mit der Ausrede ab, die Zimmer seien bereits durch andere Pilger belegt. Dreister und unnötiger hätte sie kaum lügen können. Ein einfaches „Sorry, aber ich muss Geld verdienen!“ hätte es auch getan. Ansonsten war das Dorf relativ unbewohnt und damit gab es auch nur wenige Möglichkeiten um zu fragen. Schließlich entdeckten wir zwei junge Menschen, die in einem Garten arbeiteten. Der Mann war Holländer und sprach sogar fließend Deutsch. Nach einiger Überlegung boten sie uns an, in dem Haus zu schlafen, dass sie gerade renovierten. Es gab noch keine sanitären Einrichtungen und auch keine Küche, aber wir hatten ein Dach über dem Kopf und einen Kamin um zu heizen. Das klang nach einer guten Alternative zu weiteren 7 Kilometern Fußmarsch in ein Dorf, in dem eine Übernachtungsmöglichkeit genauso ungewiss war wie überall sonst.

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Tagesetappe: 25 km

Gesamtstrecke: 1480,97 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

3 Comments

  1. Anja 15. März 2014 at 11:24 - Reply

    Eigentlich ist es schon verständlich, dass der Mann auf der Obstwiese so reagiert hat. Immerhin stand ja deutlich dran, was er gerne möchte und ihr hab euch drüber hinweggesetzt.
    Jetzt lass es mal keine Obstwiese sein, sondern vielleicht dein Garten. Würdest du wollen, dass jeder, der gerade Lust hat dort hinein marschiert? Nicht jeder ist so guten Sinnes wie ihr und es gibt leider viele Menschen, die Freude daran haben, Dinge einfach nur kaputt zu machen und anderen weh zu tun. Und genau dies ist oft die Ursache, dass Menschen so „egoistisch“ sind, ihr Hab und Gut für sich alleine haben zu wollen. Die Angst, dass es einem genommen wird, dass einem das, was man so schön hegt und pflegt, in das man seine Energie steckt, von anderen mutwillig missachtet wird.
    DAS ist das Problem. Wenn alle so wären wie ihr, wären sicher auch mehr Leute bereit, ihr Eigentum zu teilen, aber leider ist dies nicht der Fall …

    Wie schon früher mal von mir angemerkt, dürft ihr nicht nur von eurer eigenen Haltung ausgehen (die ja sehr positiv und wünschenswert ist) sondern müsst die Haltung der Menschen im allgemeinen berücksichtigen, wenn ihr diese beurteilen wollt. Und dann wundert einen so manches überhaupt nicht mehr.
    Die Menschen, die Gesellschaft, macht uns zu dem, was wir sind und denken. Wir nehmen dies als Glaubenssätze an und nur ein Bruchteil der Menschen ist sich dessen überhaupt bewusst. Sie kommen überhaupt nicht auf den Gedanken, dass es auch anders sein könnte oder anders funktionieren könnte.
    Für mich ist dies auch momentan ein großes Thema und selbst, wenn man mit den Menschen darüber spricht, begreifen es viele nicht.

    Da haben wir noch viel Pionierarbeit zu leisten. 🙂

    (Leider hat ihr in solchen Situationen die Sprachbarriere, ich denke auch dies könnte eine eurer Missionen neben dem Heilen sein. Menschen nicht nur Gesundheit, sondern auch neues Denken mitzugeben.)

    • info@naturspirit.de 20. März 2014 at 3:28 - Reply

      Vielleicht hast du Recht, aber könnte es nicht auch genau anders herum sein? Dass die Menschen angefangen haben, alles kaputt zu machen aus enttäuschung darüber, dass Mauern, Zäune und Verbotsschilder aufgestellt wurden?

    • Heiko Gärtner und Franz Bujor 24. November 2019 at 17:09 - Reply

      Ich finde, du hast das perfekt zusammengefasst. Danke dir für deine ausführlichen Worte.

      Wie geht es dir und wo stehst du gerade in deinem Leben?

      Liebe Grüße

      Heiko

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