Tag 74: Der Reichtum der Natur

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Tag 74: Der Reichtum der Natur

Tag 74: Der Reichtum der Natur

In den letzten Wochen hatten wir des Öfteren ein merkwürdiges Gebäck bekommen, wenn wir beim Bäcker nach etwas zu Essen gefragt hatten. Es bestand aus Blätterteig mit einer Füllung aus Kartoffeln und Creme-Fresh. Bis gestern Abend haben wir nie verstanden, warum es in dieser Gegend als besondere Spezialität galt. Es war eindeutig Essbar, aber nichts, dass man probiert haben musste. Gestern Abend jedoch bereitete uns unsere Gastgeberin zum erstem Mal eine selbstgemachte Kostprobe dieser Spezialität zu, die in keinster Weise vergleichbar mit der Fertigvariante in den Bäckereien war. Es war wirklich lecker und die alte Dame freute sich so sehr darüber, dass es uns schmeckte, dass wir nicht aufhören konnten, bis alles verputzt war. Dann gab es noch einen Salat und zum Nachtisch einen Kuchen, den sie ebenfalls extra für uns gebacken hatte. Schließlich mussten wir uns ins Bett rollen und hatten Angst die ganze Nacht nicht schlafen zu können. Eine Sorge, die sich als absolut unbegründet herausstellte, denn wir waren schneller im Land der Träume als wir gucken konnten. Die Nacht davor hatte offenbar doch mehr gezehrt als uns bewusst gewesen war.

Der nächste Morgen war genauso nebelig wie der letzte und obwohl wir genau wussten, dass die Sonne da war, drang sie doch nicht zu uns durch. Während wir durch die geisterhafte Landschaft wanderten, kamen wieder einmal die alten Gedankenspiralen auf, die uns ständig auf unserer Reise begleiten. Es war die gute, alte Frage, ob wir den Menschen mit unserer Art zu Reisen etwas Gutes tagen, oder nicht. Bei einigen Begegnungen konnten wir deutlich spüren, dass wir hilfreich für die Menschen waren, doch bei anderen war es weniger deutlich und sofort kam wieder ein schlechtes Gewissen auf. War es wirklich ok, sie bei einem alten Ehepaar einzuquartieren und sich durchzufuttern, wenn man nicht einmal wirklich mit ihnen reden konnte? Wir hatten wirklich geschlemmt und was haben wir dafür zurückgegeben?

Mir fiel eine Situation ein, die wir auf der Obdachlosentour erlebt hatten. Damals hatte uns ein Punk auf seine Decke eingeladen, der in der Innenstadt von Frankfurt auf der Straße lebte. Er hatte uns erklärt, warum er sich dafür entschieden hatte, auf der Straße zu schnorren, anstatt Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe zu beantragen. „Ich finde es ungerecht, wenn Menschen für mich bezahlen, die nicht danach gefragt wurden. Wenn ich von Sozialhilfe leben würde, würde ich Millionen von Menschen auf der Tasche liegen, die mich nicht kennen und die mich nur deshalb unterstützen, weil sie keine Wahl haben. Wenn ich aber auf der Straße schnorren gehe, dann lebe ich von dem Geld, das mir die Menschen freiwillig geben. Jeder hat die Wahl, ja oder nein zu sagen und nur diejenigen, die mich unterstützen wollen, unterstützen mich auch!“

War es bei uns nicht genau das Selbe? Die Bürgermeisterin zum Beispiel hatte sich dafür entschieden, eine schlechte Stimmung zu verbreiten und nicht hilfreich zu sein. Und das war ok. Die alte Dame und ihr Ehemann hingegen hatten uns aufgenommen und sie hatten eine große Freude daran, uns bekochen und uns einen warmen Platz bereiten zu können. Vielleicht war es wirklich bereits ein großes Geschenk, den Menschen die Möglichkeit zu geben, etwas schenken zu können.

Gerade als wir zu diesem Schluss kamen, kam uns ein Mann in einem Sportwagen entgegen. Er war ohne jeden Zweifel sehr reich und auch wenn ich die Automarke nicht erkannt habe, so bemerkte ich doch, dass es ein schweineteurer Wagen war. Der Mann sah uns an und hob den Daumen als Zeichen seiner Anerkennung und Zustimmung. Es war, als wollte er uns bestätigen und sagen, dass es genau richtig sei, was wir da taten.

Wir wanderten eine Weile schweigend weiter, dann begann Heiko das Gespräch von neuem: „Die Frage, die uns immer antickt, ist ja die, was passieren würde, wenn alle so leben würden wie wir. Würde es dann auch noch funktionieren?“

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Ich überlegte einen Moment, dann sagte ich: „Ich habe keine Ahnung, was passieren würde, wenn jeder Mensch plötzlich anfangen würde, ohne Geld um die Welt zu laufen. Aber das ist auch nicht der Punkt. Ebenso könnte man fragen, was würde passieren, wenn jeder Mensch auf der Welt plötzlich Anwalt werden würde oder Bäcker oder Bundestagsabgeordneter. Das würde natürlich alles durcheinanderwürfeln. Aber die frage ist ja viel eher, was würde passieren, wenn jeder plötzlich anfangen würde, nach seinem Herzen zu leben. Wenn jeder genau das täte, was er sich erträumt, wenn er seine Talente nutzen und seinem Lebensweg und seiner Lebensaufgabe folgen würde. Das wiederum kann ich mir sehr gut vorstellen! Ich denke sogar, dass es dazu führen würde, dass jeder im wahren Wohlstand leben würde.“

„Das denke ich auch!“ sagte Heiko, „Das Problem ist nur, dass wir nicht daran glauben, dass es möglich ist. Wir können uns nicht vorstellen, dass das Leben auch leicht sein könnte und deswegen verbieten wir es jedem, aus dem System auszubrechen, dass wir uns erschaffen haben. Schau dich doch einmal um. Es gibt auf der ganzen Welt keine einzige Spezies außer dem Menschen, die arbeitet. Ich kann gar nicht fassen, dass es mir noch nie bewusst geworden ist, obwohl wir es doch jeden Tag sehen. Alle Pflanzen wachsen von alleine! Die Samen, die die Eichhörnchen und die Mäuse Fressen entstehen ganz von selbst. Niemand muss dafür arbeiten. Auch die Mäuse entstehen von selbst, ohne dass der Fuchs etwas dafür tun muss. Er muss sich lediglich bedienen.“

„So hab ich das noch nie gesehen,“ sagte ich nachdenklich, „aber du hast vollkommen Recht. Dort wo die Natur noch intakt ist, ist sie so reich, dass die Menschen ohne Aufwand alles finden können, was sie brauchen. Und hier war es ja nicht anders. Auf all diesen riesigen Feldern, durch die wir nun seit rund 1500 Kilometern wandern, gab es zuvor einen unvorstellbaren Reichtum an unterschiedlichsten Pflanzen und Tieren. Doch wir haben gesagt, dass wir diesen Reichtum nicht wollen. Wir wollen nicht, dass hier Erdbeeren und da Äpfel und direkt daneben Mohrrüben wachsen. Wir wollen, dass es nur eine einzige Pflanzenart in einem Bereich gibt. Und dafür arbeiten wir! Es ist nicht anstrengend, die Geschenke der Natur zu nutzen, sondern die Natur davon abzuhalten, den Reichtum wiederherzustellen. Denn aus Sicht der Natur, sind all diese Felder krank. Es ist unnatürlich so einen Überschuss von nur einer Pflanze und so einen Mangel an allen anderen zu haben. Deswegen kommen Insekten und Pilze und andere Pflanzen, die die Monokultur verdrängen und durch ein gesundes Biotop ersetzen wollen. Nur weil glauben, dass wir das verhindern müssen, brauchen wir ja die Massen von Pestiziden und die Düngemittel.“

„Richtig,“ bestätigte Heiko, „weil wir glauben, dass der Naturkreislauf etwas Schlechtes ist, den wir durch unsere eigenen Erfindungen ersetzen müssen, wird die Nahrungsbeschaffung plötzlich Arbeit. Und für die Arbeit wollen wir entlohnt werden. So beginnt der ganze Kreislauf. Sobald jemand daraus ausbrechen will, hat er ein schlechtes Gewissen, weil er ja plötzlich auf Kosten anderer lebt. Aber hat ein Eichhörnchen ein schlechtes Gewissen, wenn es eine Nuss von einem Baum frisst? Oder hat der Baum ein schlechtes Gewissen, wenn er von dem Wasser trinkt, dass um seine Wurzeln fließt? Geld ist genauso eine Energieform wie Wasser oder Nahrung also sollten wir eigentlich auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir es annehmen, verschenken, ausgeben oder ganz darauf verzichten.“

„Und du kannst sogar noch einen Schritt weiter gehen,“ setzte ich den Gedankengang fort. „Wenn Eichhörnchen einen Fichtenzapfen fressen, dann fressen sie ihn nie ganz. Warum auch, die Samen am Ende sind schwierig zu bekommen und es gibt mehr Zapfen als genug. Aber sie tragen die Zapfen an neue Plätze und so helfen sie dem Baum bei seiner Verbreitung, ohne sich darüber auch nur Gedanken zu machen. Das gleiche passiert, wenn sie ihre Wintervorräte vergraben. Kein Baum würde von einem Eichhörnchen eine Gegenleistung für die Nahrung verlangen, die er ihm schenkt und kein Eichhörnchen würde für die Verteilung der Samen eine Bezahlung wollen. Es kommt automatisch.“

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„Oder bei den Feldhasen!“ ergänzte Heiko, „Sie fressen immer nur ein drittel der Pflanze, so dass diese einen Wachstumsimpuls bekommt und sich ausbreitet. Nur dadurch, dass er frisst, pflegt er seinen Garten und zwar nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen Tiere, die die gleichen Pflanzen fressen. Stell dir einmal die Frage, was passieren würde, wenn der Hase plötzlich Geld für die Ernte bekommen würde! Was wäre, wenn er selbstsüchtig würde und Angst hätte, nicht genug zu bekommen?“

„Er würde den gleichen Raubbau betreiben wie wir es tun!“ antwortete ich, „Und er würde beginnen, seinen eigenen Lebensraum dadurch zu zerstören.“

„Genau!“ stimmte Heiko zu „Das ist letztlich der Grund, warum der Mensch das einzige Lebewesen auf der Welt ist, dass nichts zum Erhalt des Naturkreislaufs beiträgt, sondern zu dessen Zerstörung. Doch wir haben uns so daran gewöhnt, dass wir vergessen haben, dass wir auch im natürlichen Reichtum leben könnten. Wir haben vergessen, dass die Natur uns alles schenkt was wir brauchen und dass wir glücklich waren, als wir noch als ein Teil ihres Kreislaufs lebten. Es ist so normal geworden, dass wir nicht einmal mehr merken, dass mehr als 70% aller Menschen krank sind. Und dass mindestens ebenso viele mit ihrem Leben unzufrieden sind.“

Bevor ihr nun sagt, dass diese Zahlen übertrieben sind, denkt einmal daran, wie viele Menschen ihr kennt, die weder an Darmproblemen noch Verspannungen, Allergien, Karies, Kurzsichtigkeit, Tinnitus, Diabetes, Übergewicht, Mangelernährung, Leberschwäche, Herzschwäche oder Haarausfall leiden. Zu Darmproblemen zählt es dabei auch, wenn die Verdauung geschwächt ist, so dass der Stuhlgang länger als 30 Sekunden dauert und den Hintern verschmiert. Ein Mensch mit einer wirklich gesunden Verdauung braucht also keinerlei Klopapier. Wie viele Menschen kennt ihr, bei denen dass so ist?

Und zum Thema Zufriedenheit: Wie viele Menschen kennt ihr, die wirklich von sich behaupten können, dass sie genau ihre Träume leben und all ihre Potentiale nutzen? Es bedeutet auch, dass man weder Alkohol, noch Zigaretten, noch andere Genussmittel oder künstliche Highlights zum braucht um mit seinem Alltag zufrieden zu sein. Auch da wird die Liste wahrscheinlich recht kurz. Und wenn es um die künstlichen Highlights in Form von Süßigkeiten oder abends einem lustigen Film geht, dann sind wir auch noch immer weit vorne mit dabei. Doch zurück zu unserem Gespräch:

„Unsere eigene Unzufriedenheit projizieren wir jedoch stets auf andere“, fuhr Heiko fort, „’Wenn die Ausländer nicht wären, die uns all die Jobs wegnehmen, dann ginge es uns besser!’ Oder ‚wenn es diese ganzen Alternativen nicht gäbe, die nicht im System mitspielen wollen, dann wäre alles gut! Dann müsste ich die nicht mit durchfüttern und für mich würde mehr übrig bleiben.’ Doch wir verstehen dabei nicht, dass das System niemals so sein kann, dass es uns glücklich macht. Es dient ja dazu, uns von unserem natürlichen Dasein abzuhalten. Es ist so als wollten wir versuchen, den Kreislauf der Natur anzuhalten, anstatt zu erkennen, dass es unsere Aufgabe ist, ein Teil des Schwungrades zu sein. Wir dienen nun nicht mehr dem Universum, sondern wir arbeiten für ein System, dass uns Krank macht. Wir arbeiten nicht um hilfreich zu sein, sondern um unser Ego zu befriedigen und aus Angst davor, dass es nicht genug für alle gibt. Damit sind wir schon wieder bei dem alten Gesetz von ‚Geben ist bekommen’! Wir haben uns ein System erschaffen, dass verhindert, dass uns die Natur beschenkt. Dadurch haben wir Angst davor zu kurz zu kommen und schenken auch selbst nichts mehr, wodurch wir noch mehr natürlichen Reichtum von uns abwenden.“

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„Dann ist es also wirklich nicht verkehrt“, überlegte ich laut, „den Menschen die Möglichkeit zu geben, etwas zu unserer Reise beizutragen. So bringen wir den Naturkreislauf zumindest wieder ein bisschen in Schwung.“

„Höchst wahrscheinlich!“ gab Heiko zurück, „und mir fällt gerade noch etwas ein. Beim Thema Heilung ist es genau das gleiche. Wir behandeln nur die Symptome, nie aber die Ursachen einer Krankheit und damit schaffen unsere Ärzte genau das Gleiche wie der Bauer auf dem Feld.“

„Du meinst,“ sagte ich, „dass sie nicht zur Heilung beitragen, sondern dazu, dass das Ungleichgewicht im Körper und damit auch die Krankheit erhalten wird?“

„Genau!“ antwortete er, „und warum? Weil die Medizin ein Wirtschaftszweig ist. Wenn ein Arzt einen Patienten vor sich hat, dann ist er eine Geldquelle. Ob er sich dessen bewusst ist oder nicht, der Patient hilft ihm als Dauerkunde mehr, denn als Patient, der nach einmaliger Behandlung wieder gesund wird. Gleichzeitig legt der Patient Geld auf den Tisch und erwartet damit vom Arzt, dass er ihn heilt. Er gibt also seine ganze Verantwortung ab. So aber kann keine Heilung stattfinden. Es wäre das gleiche, wie wenn ein Schüler zu seinem Lehrer sagen würde: ‚hier sind 5€, lern du die Französischvokabeln, damit ich sie dann weiß!“ Das kann nicht funktionieren. Der Lehrer kann seinem Schüler nur Aufgaben geben, damit dieser selbst lernen kann. Genauso kann ein Heiler nur einen Heilungsweg aufzeigen. Gehen muss ihn der Patient jedoch selbst. Und früher war es ja auch genau so.

An diesem Tag passierten noch zwei magische Dinge. Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass wir vor ein paar Tagen die Idee hatten, einen Trinkflaschenhalter an unsere Wagen zu basteln, damit wir uns immer mit ausreichend Wasser versorgen können. Gestern Abend fanden wir dann eine Trinkflasche im Gras, die genau so war, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Ein glücklicher Zufall! Heute fanden wir jedoch passend dazu eine zweite in der gleichen Größe. Wieder ein Zufall? Auf 1500km haben wir nie auch nur eine solche Flasche gesehen und zwei Tage nachdem wir sie uns wünschen finden wir gleich zwei davon. Wie wahrscheinlich ist das?

Am Nachmittag kamen wir dann nach Les Billanges, wo wir uns ein Nachtquartier suchen wollten. Nach einer Absage im Altenheim setzten wir uns vor die Kirche in die Sonne und schauten, ob etwas passieren würde. Nach einer viertel Stunde kam ein Mann aus einem Haus, um sein Auto zu waschen. Wie sich herausstellte war er Brite und vor einigen Jahren selbst einmal ohne Geld von hier nach Santiago gewandert. Pilger gab es viele, doch Menschen, die den Weg ohne Geld zurückgelegt hatten gab es nur sehr wenige. Zumindest in unserem Jahrhundert. Auf der ganzen Welt mochten es vielleicht 20 oder 30 Stück sein. Vielleicht  sogar fünfzig, wenn man sehr großzügig ist schätzt. Doch selbst dann war die Wahrscheinlichkeit einen von ihnen durch Zufall zu treffen noch immer bei  1:1,4 Milliarden. Noch dazu eine Stunde nach unserem Gespräch über das Leben als Nomade ohne Geld. Wirklich nur ein Zufall?

Spruch des Tages: Menschen sind ein sonderbares Volk.

 

Tagesetappe: 22 km

Gesamtstrecke: 1545,97 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

2 Comments

  1. Doris Pötzinger 19. März 2014 at 10:38 - Reply

    Sehr interessanter Bericht .In vielem bin ich euerer Meinung. l.g. Doris.

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