Tag 627: Ein neuer Lernpartner

Heiko Gärtner
19.09.2015 03:06 Uhr

Fortsetzung von Tag 626:

Da ich das zweite Kind war, kam ein ähnlicher Prozess zum Tragen wie der, wo meine Mutter geboren wurde und ihre Mutter nicht genügend Lebenskraft hatte, um ein Neugeborenes vollständig zu versorgen. Die Frage in der Seele meiner Mutter war: Wenn Heiko geboren wird, kann ich zwei Kinder versorgen und den Lernwünschen von Hans in mir nachkommen? Da Hans noch nicht befreit wurde, um zum Licht also zum Vater aufzufahren, zog ich Hans bei meiner Geburt in mein Leben. Ich spürte, dass meine Mutter mit der Gesamtsituation, also mit der Schuldbesetzung überfordert war. Da ich jedoch überleben wollte, habe ich Hans in meinen Körper eingeladen. Ja ihr habt richtig gehört, jeder lädt seinen Geist ein. Man kann niemals von einem Geist befallen oder besetzt werden, wenn man den selbigen nicht unbewusst oder bewusst in sein Haus, also in den Körper einlädt. Ich bot ihm schlussendlich an, sein neuer Wirt zu sein.

„Lass uns gemeinsam lernen, so dass wir uns beide befreien können, um zum Licht gehen zu können.“

Bewusst wusste ich von diesem Pakt nichts mehr. Was ich jedoch weiß ist, dass ich in meiner Kindheit mit einem Schattenwesen in meinem Kinderzimmer regelmäßig kommunizierte. Wie ich später erfuhr, war der häufigste Gast in meinem Zimmer Hans. Irgendwie konnte ich mit den schwarzen Hüllen sprechen. Vielleicht war es Hans, der mir die Fähigkeit zeigte, wie man mit der universellen Sprache mit allen Lichtwesen kommunizieren kann. Als ich jedoch von meinen Eltern hörte, dass dies alles nur wilde Albträume seien und dass alles nicht real sein könne, vergrub ich das Erlernte so tief ich nur konnte. Ich wollte von meinen Gaben nichts mehr wissen. So stellte ich den Kontakt in der universellen Sprache zu allen Lebewesen wie Tieren, Pflanzen, Spirits, Geister und vielen mehr vollständig ein. In mir war die Angst entfacht, wenn ich nicht richtig also Gesellschaftskonform bin, werde ich weggesperrt und ich muss dann kläglich verhungern. Also vergrub ich meine Talente, die bis heute fast zu 100% noch immer brach liegen und darauf warten, wiederentdeckt zu werden. Wahrscheinlich hat mir Hans den Weg zur universellen Heilungssprache gezeigt, so dass ich permanent eine latente Motivation in mir spürte, dass ich wieder zu dieser Sprachkunst zurückkehren will. Denn nur der, der mit allen Wesenheiten kommunizieren kann, kann auch die Gesetze der Natur verstehen und deuten. Trotzdem war es eine reine Egoentscheidung, Hans zu mir zu nehmen. Ich wollte, ganz einfach und simple ausgedrückt, meine Haut retten. Durch diese Handlung stellte ich meine Versorgungssituation mit Liebe und Nahrung sicher. In mir war der Satz :Wenn ich Hans nicht in mein Leben ziehe, muss ich sterben! Und ja, Hans war und ist mein größtes Geschenk um auf den Weg des Lichtes zu stoßen. Er war mein Bote zum Licht also zur Liebe. Er brachte mich dem Vater aller Lichtwesen näher. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er in der größtmöglichen Liebe versucht hat, stets einen Weg zu finden, den ich gerade noch beschreiten konnte, es aber trotzdem so viel Lerndruck bestand, dass ich erwachen konnte, so dass ich nun zum Paradies also zur heiligen Liebe gehen kann.

Danke dir Hans. Ich wünsche dir für dein neues Lebenskapitel alles Gute.

So waren wir in einem Buch mit unendlichen Kapiteln als Lichtwesen für ein Teilkapitel miteinander verwoben, so dass wir beide den Weg zur Liebe wieder finden konnten. Nun ist es an der Zeit, den Weg mit einem neuen Lernpartner zu gehen, fast so, als hättest du sie gerufen. Paulina, meine Bestimmungspartnerin, die ebenfalls den Weg der heiligen Liebe und Beziehung gehen will ist nun zeitgleich zum Lösungsprozess zu mir gestoßen. Wie schön ist es, das sie mit ihrer kosmischen Kraft dich, Hans, ins Licht geben konnte. Sie weiß noch nichts von ihren Talenten aber eines Tages wird sie wissen warum sie eine Geistheilerin und eine Erdenhüterin ist. So haben wir uns nicht ohne Sinn gefunden, denn der Weg, den wir beschreiten, ist ein Weg zur vollkommenen Gesundheit und Genesung.

Auch bei meiner Mutter konnte eine Genesung eintreten. Als ich damals Hans in den Bergen ganz zu mir holte, verschwanden auf wundersame Weiße bis auf Weiteres die Herzrhythmusstörungen, die sie seit vielen Jahren plagten. Dem aber noch nicht genug. Nach dem Ritual mit Paulina wo wir Hans ins Licht gegeben haben, erfuhr ich die Nachwirkungen einer Geistesaustreibung. Mein Atem wurde schal und ich bekam einen Mundgeruch, den man eher als reinen Gestank titulieren könnte. Ich atmete über mehrere Tage all das aus was sich an dunkler Energie sich auslöste. Aber auch mein Darm öffnete alle Pforten und die Ausgasungen waren so Geruchsintensiv wie ich sie noch nie erlebt habe. Viel mehr noch sie waren um mindestens 600% schlimmer wie jemals zuvor. Auch mein Stuhlgang verhäufte sich und die Gerüche waren unerträglich.

Ich möchte mich außerordentlich bei allen Helfern, bei allen Spirits, bei meinen Eltern und auch meiner restlichen Familie bedanken, dass wir so lange dieses Gefühlschaos aushielten und doch zusammen immerwährend nach einer Lösung suchten. Ich bin dankbar für den Kastanienbaum der all meine Worte unterstrichen hat und ich bin dankbar dafür, dass ich mich nun freier bewegen kann. Mama ich liebe dich von ganzem Herzen. Du hast stets alles getan, was du konntest und sogar meistens noch mehr. DU hast mich in allen Projekten und Lebensplänen unterstützt. Auch du Papa warst mein Fährmann der mir immer wieder Mut gemacht hat, dass ich es schaffe, meinen Weg zu finden. Ob du mir geholfen hast, beim Basteln, wenn ich geweint habe und wie Hans das Gefühl hatte, dass ich zu nichts nütze bin. Wenn du mir in einer Seelenruhe alles gezeigt hast und wir es doch fertig gebracht haben. Oder ob du mir im vollsten Vertrauen Geld gegeben hast so dass ich die Wildnisschule aufbauen konnte. Ich bin dankbar für eure Lockerheit und die tollen Telefonate. Meiner Schwester bin ich dankbar, dass sie meine Abstraktheit anerkennen kann und ich trotzdem auch zu ihrer Familie den Kontakt über die Bilder und die witzigen Anekdoten habe. In diesem Sinne ich bin nun nach acht Stunden schreiben hungrig.

Ich melde mich ab.

Spruch des Tages: Es ist Zeit für einen neuen Lernpartner

Höhenmeter: 10 m

Tagesetappe: 6 km

Gesamtstrecke: 11.040,27 km

Wetter: sonnig und heiß

Etappenziel: Zimmer in einem Stundenhotel, in der Nähe von Bibaj, Kosovo

Hier könnt ihr unser und unser Projekt unterstützen. Vielen Dank an alle Helfer!

Heiko Gärtner
Heiko Gärtner ist Wildnismentor, Extremjournalist, Survivalexperte, Weltreisender und einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Antlitz- und Körperdiagnostik. Nachdem er einige Jahre als Agenturleiter und Verkaufstrainer bei einer großen Versicherungsagentur gearbeitet hat, gab er diesen Job auf, um seiner wahren Berufung zu folgen. Er wurde Nationalparkranger, Berg- und Höhlenretter, arbeitete in einer Greifenwarte und gründete schließlich seine eigene Survival- und Wildnisschule. Seit 2014 wandert er zu Fuß um die Welt und verfasste dabei mehrere Bücher.

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