Tag 444: Nur fünf Minuten

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Tag 444: Nur fünf Minuten

Tag 444: Nur fünf Minuten

Heute war wieder einer dieser berühmt berüchtigten Internettage. Es ist kaum noch vorstellbar, das es mal Zeiten gab, in denen wir täglich ans Netz kamen um jeden Bericht sofort einstellen zu können und in denen es reichte, die Wegstrecke für die nächsten 20 bis 50 km herauszusuchen. Zurzeit sammelt sich so viel an, dass jeder Internettag zu einem wahren Marathon-Akt des Einstellens, Raussuchens, Recherchierens, Mailschreibens und so weiter wird. Am Ende war es nach vier Uhr in der Nach, als ich mich endlich ins Bett legen konnte und dann war ich so ausgekühlt, dass ich einfach nicht einschlief. War das zu fassen? Die ganze Zeit hatte ich mich so aufs Schlafen gefreut und jetzt lag ich einfach wach da. In meinem Kopf tickte die Uhr, und zählte den Counddown der Schlafenszeit-Phase herunter. Irgendwie machte aber auch das mich nicht schläfriger. Als ich dann in der Früh aufstand, war ich wie gerädert. Ihr merkt vielleicht, ich schreibe diesen Bericht gar nicht heute, sondern eigentlich morgen, was aus der Perspektive dieses Tages natürlich paradox ist, aber heute war einfach keine Zeit dafür.

Wie dem auch sei, der Tag von dem ich euch eigentlich erzählen möchte ist gestern, also aus meiner Schreibperspektive im Prinzip vorgestern. Gott sind diese Zeiten komplex!

Zeit war auch das Problem an jenem Tag, von dem ich euch nun erzählen möchte. Durch eine Verkettung verschiedener Ereignisse wanderten wir deutlich weiter als geplant und kamen wieder einmal in die Abenddämmerung, ohne einen Schlafplatz zu haben. Der nächste Ort war noch gute 7km entfernt und wir hatten nur noch eine knappe Stunde Zeit, bis es dunkel wurde. Für die letzten Kilometer waren wir von nichts umgeben, als von schier endlosen Feldern, die uns wieder zurück an die Extremadura in Spanien erinnerten. Nur waren sie hier grün oder dunkelbraun und nicht sandgelb wie in der Spanischen Wüste. Plötzlich tauchte vor uns ein winziges Dorf auf, das aus nicht mehr als 30 Häusern bestand, dafür aber eine Kirche hatte. Könnte dieser Ort hier vielleicht die Lösung sein? An der Pfarrhauspforte machte niemand auf, doch gegenüber befand sich ein Haus mit einer Reihe an Marienstatuen und der Aufschrift „Casa Famiglia“. Bereits auf der Via Francigena hatten wir einmal in einem solchen Haus übernachtet. Es war eine Art Heim, meist für Frauen und Kinder von gewalttätigen Männern, aber auch für Behinderte, Waisenkinder, Rentner oder Menschen, auf die gleich alles zutraf. Als ich klingelte öffnete mir eine Frau, die eher so wirkte, als wäre sie eine Bewohnerin, denn eine Leitungsperson. Hätte man in diesem Dorf das Märchen von Hänsel und Gretel nachdrehen wollen, dann wäre diese Dame die Starbesetzung für die böse Hexe gewesen. Hinter ihr tauchte eine weitere Frau auf, die die ideale Stiefmutter gewesen wäre und die tatsächlich zum Personal des Hauses gehörte. Sie konnte mir zwar nicht helfen, rief aber ihre Chefin an, die versprach, in wenigen Minuten vorbeizukommen.

Nun hatten wir das Dilemma. Auf der einen Seite gab es eine reale Chance, dass die Dame uns wirklich weiterhelfen konnte, auf der anderen Seite wussten wir aber auch um das Zeitgefühl der Italiener und 5 Minuten konnten hier alles bedeuten. Alles zwischen 5 Minuten und niemals, wie es bei dem mutmaßlich verstorbenen Pfarrer der Fall war. Wenn wir jedoch warteten, dann verloren wir jede Chance, im Hellen bis nach Jolanda zu kommen. Wenn der Pfarrer uns dann absagte und wir im Dunkeln einen Schlafplatz suchen mussten, dann würde es die ganze Geschichte erst recht komplex machen.

Doch die junge Frau kam. Nur war damit noch nichts geklärt. Im Casa Famiglia gab es für uns keinen Platz aber sicher war es möglich, uns im Pfarrhaus unterzubringen. Wieder wurde das Telefon gezückt und ich war mir sicher, dass uns die Sonne, die sich unaufhaltsam dem Horizont näherte, genau in diesem Moment eine lange Nase zeigte. Denn wie wir nach einigem Hin und Her im Sprachenwirrwarr verstanden, besaß der Pfarrer überhaupt kein Telefon. Die Person am anderen Ende der Leitung war seine Köchin und Haushälterin gewesen und diese hatte ebenfalls versprochen in wenigen Minuten aufzutauchen. Wieder wurden wir etwas unruhiger und wieder kam auch sie im angekündigten Zeitrahmen. Ab hier begann es dann kurios zu werden. Denn wie wir später erfuhren war das Pfarrhaus komplett unbewohnt. Der Pfarrer selbst kam nur regelmäßig hier her, um sich von den alten Damen aus dem Ort bekochen und betüddeln zu lassen. Sie pflegten und versorgten das Haus so, als wäre es noch bewohnt, doch der Pater kam nur wenn er Lust hatte und hatte ansonsten mit der Ortschaft nicht mehr viel zu tun. Dennoch waren seine Schäfchen so loyal, dass sie keine eigenen Entscheidungen über das Anwesen treffen konnten. Nur er persönlich durfte entscheiden, ob hier in der Nacht Gäste aufgenommen werden durften, oder ob sein Haus stattdessen lieber leerstehen sollte. Nur war er, wie die Köchin es anerkennend nannte, „sehr franziskanisch“, was bedeutete, dass er keinen Bezug zur Technik hatte und nicht einmal in seinem Pfarrbüro in der Nachbarsortschaft ein Telefon besaß. Darin erschöpfte sich sein Bezug zum heiligen Franziskus dann jedoch auch schon, denn mit Besitzlosigkeit oder übergroßer Nächstenliebe hatte er nicht viel am Hut. Wer etwas von ihm wollte, der musste eben vorbeikommen. Und genau das taten wir dann auch. Die Köchin lud mich in ihr Auto und fuhr mit mir die 12km zum Pfarrer, um ihn nach der Erlaubnis für den Schlafplatz zu bitten. Die Heimleiterin fuhr mit ihrem Auto hinterher und Heiko bewachte unsere Wagen.

Als wir das Büro des Pfarrers betraten schaute er mich zunächst missmutig und musternd an und wartete dann, bis die Frau ihm unser Anliegen vorgetragen hatte.

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„Könnt ihr euch ausweisen?“ war seine einzige Reaktion.

Ich nickte, erklärte aber, dass alle Papiere bereits mit dem Rest unserer Sachen vor seiner Kirche standen.

„Alles klar, ihr könnt bleiben! Aber später will ich eure Papiere sehen!“

Wir fuhren also zurück und ich freute mich bereits darauf, Heiko die frohe Botschaft zu übermitteln. Doch ganz so schnell ging das nicht. Zunächst mussten wir noch einmal an einer anderen kleinen Kapelle halten, wo meine Fahrerin die Blümchen auf dem Altar austauschte. Die Heimleiterin, die auch auf dem Rückweg wieder hinter uns herfuhr, überholte uns und fuhr direkt zur Kirche zurück. Warum ich beim Blumentausch anwesend sein musste, habe ich nicht verstanden. Langsam wurde es kalt und es wäre schön gewesen, sich eine Jacke holen zu können. Außerdem wollte ich einfach nur noch ankommen. Doch wenn man hier in Italien eines lernen konnte, dann war es Geduld. Wie viel Zeit man hier mit warten verbrachte war einfach unglaublich.

Bereits am Mittag hatte es eine Situation gegeben, die das wieder beispielhaft verdeutlichte. Anstatt des Pfarrers hatten wir im letzten Ort eine junge Frau getroffen, die sich um punkt zwei Uhr mit dem Geistlichen verabredet hatte. Doch dieser war weder am Treffpunkt noch konnte sie ihn telefonisch erreichen. Also wartete sie. Als ich sie traf war es bereits halb drei. Wir suchten uns in der Zwischenzeit ein Mittagessen, machten eine Entspannungspause und suchten vergeblich nach Alternativen. Um drei Uhr gaben wir es auf und zogen weiter. Die junge Frau wartete noch immer und war deswegen nicht einmal besonders irritiert. Der Mann würde schon kommen, früher oder später und sicher hatte er einen guten Grund, warum er noch nicht da war. Ich weiß, ich bin selbst auch nicht gerade die Pünktlichkeit in Person, aber das hier übertrifft selbst meine Rekorde.

Die Frau am Abend versuchte nun offenbar herauszufinden, ob meine Geduld genauso strapazierfähig war, wie die des Mädchens. Gerade als sie mit dem hindrapieren der neuen Blumen fertig war, entdeckte sie eine Schale mit kleinen Stiefmütterchen, die draußen im Hof standen.

„Oh, che bella!“ rief sie, „Oh wie schön!“

Dann schnappte sie sich die Schale und brachte sie ebenfalls in die Kirche. Links vom Altar stand eine weiße Säule aus Keramik, in die man oben einen Blumentopf hineinstellen konnte. Als sie die Stiefmütterchen jedoch hineinstellte, verschwanden sie so tief im Sockel, dass man nur noch ein einziges violettes Blütenblatt sehen konnte. Sie hob sie wieder heraus, stellte sie auf den Altar, ging in eine Abstellkammer und holte ein kleines Postest, dass sie unter den Topf stellen konnte. Nun ragten die Blumen soweit heraus, dass man sie im Vorbeigehen vom Sockel stoßen konnte. Das war so auch nicht richtig, also musste eine andere Lösung her. Ich weiß nicht wie oft, die Frau das Spiel noch spielte. Ich beschloss jedenfalls, dass es für mich entspannter war, wenn ich hinaus in den Park ging und ein wenig auf den Bordsteinen balancierte.

Als wir zurück zur Kirche kamen war Heiko bereits fast erfroren. Er hatte zunächst versucht zu lesen, musste dabei aber feststellen, dass unser Tolino kaputt gegangen war. Ob es die Kälte oder der Druck oder etwas ganz anderes war, wissen wir leider nicht. Klar ist nur, dass wir einen tragischen Trauerfall zu melden haben.

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Nun durften wir schließlich dann doch noch unser Zimmer beziehen. Es war die alte Wohnung des Pfarrers und sie war noch immer so eingerichtet, als wäre sie belebt. Abgesehen vielleicht von den Spinnenweben und der Staubschicht, unter denen die Betten verborgen lagen. Im Gästezimmer stapelte sich die Weihnachtsdekoration, während in der Küche bereits für Ostern geschmückt wurde. Der gute alte Spruch vom Weihnachtsfest und Ostern, die auf einen Tag fallen, scheint hier gar nicht ganz so abwegig zu sein, wie an anderen Orten. Nachdem wir in einem längeren und etwas umständlichen Gespräch erklärt hatten, welche Dinge wir essen und welche nicht, wurden wir von der Köchin zum Abendessen eingeladen. Da wir selbst nur noch ein paar Fenchelköpfe und einige Zwiebeln hatten, klang das sehr verlockend. User Kohlgericht vom Vortag, war in der Sonne leider bereits gekippt und damit ungenießbar geworden. Doch hätten wir zu diesem Zeitpunkt geahnt, was für ein Akt das abendessen wird, dann hätten wir wahrscheinlich doch darauf verzichtet.

Denn was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten war, dass die gute Dame aus Freude über unseren Besuch das komplette Dorf eingeladen hatte. Inklusive der Frauen aus dem Casa Famiglia, bei denen es sich tatsächlich um ältere Damen mit stärkeren psychischen Problemen handelte. Als wir den Trubel sahen erschraken wir fast ein bisschen. Der Tag war anstrengend und lang gewesen und eigentlich wollten wir nichts anderes als unsere Ruhe. Vor allem Heikos Ohren hatten nicht die geringste Lust auf wildes Durcheinandergerede von vielen Menschen. Unter anderem auch deshalb, weil wir bereits zuvor festgestellt hatten, dass es nichts brachte, wenn man versuchte etws zu erzählen. Zuhören war einfach nicht ihre Stärke. So hatte mich die Köchin bei der Autofahrt mehrmals zu unserer Reise befragt, doch ich war nie weiter als zwei Worte gekommen. Dann unterbrach sie mich und beantwortete sich ihre Fragen selbst. Schließlich beschloss ich, dass es sinnvoller und nervenschonender war, einfach zu nicken und Ja zu sagen. Ich habe keine Ahnung, welchen Reisenden die Frau da getroffen hat und was er alles so macht. Mit mir hat er jedenfalls nichts zu tun, doch es ist bestimmt eine spannende Sache.

Schließlich war auch der Pfarrer aufgetaucht, der nun deutlich freundlicher war, als bei unserer ersten Begegnung. Dennoch wollte er zu aller erst unsere Ausweise sehen. Zunächst hatten drei Frauen einen riesigen Stress gemacht, dass wir nun so schnell wie möglich ins Esszimmer kommen sollten, damit das Essen nicht kalt wurde. Dann hatte uns der Pfarrer wieder zurückgetrommelt und als wir damit durch waren, wurden wir zurück an den Tisch geschickt. Dort standen wir dann noch etwa eine Viertelstunde, bis der Pfarrer kam und das Essen mit einem kurzen Gebet einleitete. Zuvor hatten wir ihn in der Küche gefragt, ob wir nicht im Stillen in einem anderen Raum essen könnten, weil die vielen Menschen für Heiko aber auch für mich sehr unangenehm waren.

„Nein, nein!“ hatte er gesagt, „wir essen alle zusammen!“

Und wieder siegte unser Hunger über unsere Selbstliebe. Obwohl wir wussten, dass es uns nicht gut tat, ließen wir uns breitschlagen. Am Tisch wiederholte ich die Bitte dann noch einmal für alle. Die Köchin war sofort bereit, doch der Pfarrer stoppte sie und wiederholte seine Aussage. Daraufhin bat ich die Anwesenden insgesamt einfach in Stille zu essen, womit jeder einverstanden war, mit Ausnahme des Pfarrers. Der begann in die Ruhe hinein damit uns mit Fragen zu löchern. So lange, bis ihn die Köchin böse ansah und ihm unmissverständlich klar machte, dass sie es ein Unding fand, dass er den Wunsch eines Gastes nicht respektieren konnte.

Zu unserem erstaunen schafften es die Menschen wirklich, den Lautstärkepegel auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Bei uns wäre dies etwa die Lautstärke gewesen, in der man sich unterhält, wenn niemand mit Ohrenproblemen am Tisch ist. Auf der einen Seite waren wir wirklich erschrocken, dass so etwas wie Schweigen unmöglich zu sein schien, selbst dann, wenn jeder am Tisch es wollte. Auf der anderen Seite waren wir aber mächtig stolz auf die Leute, dass sie es versuchten. Dennoch war die Atmosphäre nicht wirklich angenehm. Was die Kochkünste anbelangte, so gab es das, was es hier immer zu geben scheint, wenn jemand keine Nudeln isst: Matschigen Reis mit etwas Dosengemüse als Vorspeise und einen Hauch von nichts als Hauptgericht. In diesem Fall bestand dieses Nichts aus einem Teller mit hartgekochten Eiern und Thunfisch aus der Dose, der unter 10 Personen aufgeteilt wurde. Dazu gab es etwas Salat. Keiner der Anwesenden, uns eingeschlossen, genoss sein Essen. Jeder schlang es hinunter, als hätte er seit Wochen nichts bekommen Wenn man bedachte, wie selten Thunfische geworden sind und um was für großartige und majestätische Tiere es sich dabei handelte, dann war es wirklich ein Hohn, ihr Fleisch so achtlos herunterzuwürgen. Normalerweise war das Essen für uns immer eine Zelebration, doch hier war einfach nur der Wunsch da, so schnell wie möglich wieder auf unser Zimmer zurückkehren zu können. Dabei waren die einzelnen Menschen an sich nicht unangenehm, aber in der Kombination spürte man einfach deutlich, dass es keine gesunde, heilsame Situation war. Es raubte Energie und das fühlte sich für uns einfach nicht mehr gut an. Hinzu kamen noch einige weitere Faktoren. Zum Beispiel die Unsitte dass wieder einmal nur Plastikbecher und Plastikgeschirr verwendet wurden. Und dann war da noch dieses unangenehme Pfeifen im Hintergrund, das sich irgendwie verdächtig nach einem Tinnitus anhörte. Das halbe Essen über rätselte ich, wo die Ursache von diesem Störgeräusch liegen konnte, dann stupste mich Heiko an und meinte: „Es ist das Hörgerät!“

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Neben ihm saß eine dicke, ältere Frau, deren Hände aufgequollen waren, wie Hefeklöße. Eine Tatsache, die mich vor allem deshalb etwas beunruhigte, weil meine eigenen bis vor ein paar Tagen recht ähnlich ausgesehen hatten. Sie war eine der Damen aus dem Heim und war die einzige, die bisher wirklich geschwiegen hatte. Und tatsächlich! Sie trug ein Hörgerät und von diesem Hörgerät ging das schrille Pfeifen aus. Es war absolut klar, dass sie selbst es nicht mehr wahrnehmen konnte, doch wie konnte es sein, dass keiner der anderen es bemerkte? Oder wussten sie es, gaben ihr jedoch nicht Bescheid? Heiko erzählte mir später, dass Hörgeräte solche Töne manchmal von sich geben, wenn zu viele Geräusche gleichzeitig in einem Raum sind. Dies ist auch einer der Gründe, warum sich Menschen mit Hörgeräten nicht mehr gerne in solchen Gruppen aufhalten. Unsere Bitte nach Schweigen hätte also, wenn sie wirklich erhört worden wäre, nicht nur uns, sondern auch ihr gutgetan.

Spruch des Tages: Wo wahre Liebe und Weisheit ist, da ist nicht Furcht noch Unwissenheit. (Franz von Assisi)

Höhenmeter: 15

Tagesetappe: 25 km

Gesamtstrecke: 8164,77 km

Wetter: sonnig, teilweise bewölkt

Etappenziel: Gemeindehaus, 45012 Ariano nel Polesine, Italien

Bewertungen:

 

About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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