Tag 1311: Wie gewonnen so zerronnen!

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Tag 1311: Wie gewonnen so zerronnen!

07/24/2017

First of all, I realized that something was wrong with the people here. It was a wonderfully warm day, the calm sea glittered in the golden sunlight and the mood was peaceful and pleasant. In my opinion, it was absolutely impossible to be in those conditions, and yet the locals turned out to be true geniuses in this field. Of the fifty houses that made up the village, about fifteen were inhabited, of which eight were at home. Once I was wildly gesticulating way expelled from the property, even before I had completely opened the garden gate. Once I was greeted in a friendly way and then already after the words „Can I ask you a question?“ Strangled. Twice the answer to my question was simply „NO!“ followed by an energetic door to the castle and four times there were good excuses and justifications for why I wanted to help, but could not do it right at that moment. So only two houses left. The first belonged to the man who had already fed me two bananas in the afternoon. Surely it would not hurt to ask him for two more potatoes. My expectations were even exceeded: I got three potatoes!

Kentyre Island

Kentyre Island

Das letzte Haus gehörte zu einer freundlichen aber schüchternen Dame in den frühen sechzigern, die mich umstandslos herein bat und mir eine Tüte mit verschiedenen Speisen zusammen stellte. Darunter waren weitere Kartoffeln, ein Porree, eine Zwiebel und ein paar Tomaten. Schließlich fügte sie noch ein halbvolles Glas mit Chutney hinzu, da dies einer Sauce am nächsten kam. Gerade in diesem Moment kam ihr Ehemann herein, sah wie das Chutney vrschenkt wurde und gab ein leicht enttäuschtes „Oh!“ von sich. Ich begrüßte ihn freundlich, stellte mich vor und fasste mit kurzen Worten den Grund unserer Reise und meines Besuches zusammen. Dann verabschiedete ich mich von beiden und drehte noch eine kurze erfolglose Runde um den hinteren Teil des Ortes, bevor ich in unseren Saal zurückkehrte.

Scottish prairie

Schottisches Grasland

Als ich dort eintraf fand ich nicht nur Heiko, sondern auch den Ehemann der netten Frau vor. Ich hatte noch kein einziges Wort gehört und doch erkannte ich allein an seiner Körperhaltung, dass er nicht gekommen war, um uns etwas Gutes zu tun. Diese Mann war auf Krawall gebürstet! Soviel stand fest.

Heiko hatte die gleiche Beobachtung wenige Minuten zuvor ebenfalls gemacht, als der Mann ohne zu klopfen und ohne einen Gruß durch unsere Eingangstür gestürmt war, um sich direkt vor ihm aufzubauen. Einen Moment lang hatte er überlegt, ob er der Höflichkeit halber aufstehen und seinen Schlafsack verlassen sollte. Da Höflichkeiten in dieser Begegnung aber offenbar keinen Platz hatten, verwarf er den Gedanken wieder.

This ferry connects Kentyre Island with the neighboring island

Diese Fähre verbindet Kentyre Island mit der Nachbarinsel

Wild zeternd pluderte sich der Mann auf und begann ohne Umschweife mit einer Tirade wilder Abwertungen und Beschimpfungen. „Sucht euch verdammt noch mal einen Job und hört auf fremde Menschen zu belästigen und ihr Essen zu stehlen! Betteln ist aus gutem Grund seit Jahrzehnten verboten, in diesem Land! So etwas könnt ihr in Indien machen, aber nicht hier in Schottland! Hier verbitte ich mir so etwas! Wer sagt mir, dass ihr keine Verbrecher seit? Welches Recht habt ihr, einfach an einer Tür zu klingeln und nach Essen zu fragen? Das ist eine Frechheit sondergleichen! Und eine Zumutung ist es auch!“

Scotland has many dangers! For example sheep ...

Schottland birg viele Gefahren ! Zum Beispiel Schafe …

Ich kann gar nicht alles wiedergeben, was der Mann an Abfälligkeiten aus sich heraussprudeln ließ, aber es wurde nicht besser. Von dem Moment an, als ich durch die Tür trat, gab ich ihm etwa 30 Sekunden, in denen ich versuchte höflich zu bleiben und ihn zu beruhigen. Dann beschloss ich, dass es A) keinen Zweck und er es B) auch nicht verdient hatte. Stattdessen drückte ich ihm die Tüte mit den Lebensmitteln in die Hand, die ich von seiner Frau geschenkt bekommen hatte und forderte ihn auf, uns in Ruhe zu lassen. Da fängt er doch nicht allen ernstes noch zum Diskutieren an und will plötzlich wissen, mit welcher Begründung und welchem Recht wir uns hier überhaupt aufhielten? Langsam platzte mir die Hutschnur. Da dringt dieser Mann allen Ernstes ohne einen Funken Anstand in unsere Privatsphäre ein, stiehlt uns unsere Zeit, verurteilt, beleidigt und beschuldigt uns, ohne etwas über uns zu wissen, verlangt die Nahrung zurück, die uns seine Frau zuvor geschenkt hat und glaubt dann auch noch, dass wir ihm nun freundlich erklären, wer wir sind? Was glaubt er denn, wer er war?

respect rider

oder Reiter…

„Hier haben Sie Ihr Essen zurück und nun verschwinden Sie und lassen Sie sich nie wieder blicken!“ zischte ich ihn an, „Sie hätten all diese Fragen an uns stellen können, bevor sie sich entschieden haben sich derart daneben zu benehmen!“

Wieder fing er zum Diskutieren an und begann sich zu rechtfertigen. Ich war nun so sauer, dass ich mich bändigen musste um ihn nicht an den schütteren Haaren zu packen und aus dem Saal zu schleifen. Und wenn der Mann nun nicht doch von alleine gegangen wäre, hätte ich es sicher auch getan. Für die nächste halbe Stunde regte ich mich noch in Gedanken und Teilweise auch laut über ihn auf. Nicht nur, dass mich Essensrunde mit dem Kontakt zu den vielen unfreundlichen Leuten eh schon gelangweilt hatte, jetzt standen wir auch noch wieder ohne Essen da! Da hätte ich mir die ganze Geschichte also auch sparen können!

or foxes sneaking around the corner

oder Füchse, die um die Ecke schleichen.

Erst etwas später fiel mir auf,dass es vielleicht doch nicht so sinnlos gewesen war, wie ich zunächst dachte. Denn wir waren ja nicht die einzigen, denen gegenüber er sich unmöglich verhalten hatte. Auch seine Frau sah nun sein wahres Gesicht und erkannte, mit was für einem Menschen sie da verheiratet war. Sie teilte sich ihr Bett mit jemanden, der so geizig war, dass er hungrigen Wanderern das bereits geschenkte Essen weg nahm obwohl er davon ausgehen musste, dass sie dadurch den Tag lang hungern mussten. Jemand, der auf ihre Meinung so wenig gab, dass er eine solche Szene aufführte, ohne sie zuvor zu fragen, warum sie sich für die Hilfe entschieden hatte. Denn der Frau hatte ich ja bereits alles im Detail erklärt. Jemand, der so rassistisch und menschenverachtend war, dass er es als angemessen betrachtete, wenn Menschen in Indien um Essen bettelten, während er selbst, der durch seinen Lebensstil maßgeblich zum Leid dort beitrug, verlangte, dass in Schottland niemand um Hilfe bitten dürfte. Kurz: Er hatte sich durch diese Aktion als ein unsoziales Arschloch geoutet, das sogar noch weniger Anstand und Ehrerbieten hatte, als der besoffene Vergewaltiger, der Paulina in ihrem Serbischen Hotelzimmer aufgesucht hatte. Wenn sie also einen Grund gebraucht hatte, um sich von ihm trennen zu können, dann war es wohl dieser.

A long walk is behind and

Ein langer Fußmarsch liegt hinter und

Der Gedanke daran beruhigte mich und stimmte mich sofort wieder friedlich. Vielleicht war es ja wirklich genau das gewesen, das noch gefehlt hatte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Denn Glücklich hatte die Frau ganz und gar nicht gewirkt. Und vielleicht war es ja auch genau das, was der Mann brauchte. Es mag komisch klingen, aber das beste, was ihm passieren könnte wäre, dass er tatsächlich von seiner Frau rausgeworfen wurde, dadurch so sehr aus dem Konzept geriet, dass er zu trinken begann, seine Besitztümer verlor und schließlich auf der Straße landete, so dass er auch die andere Seite einmal kennenlernte. Denn dies war wahrscheinlich seine einzige Chance aufzuwachen und zu erkennen, was Leben wirklich bedeutete.

Picturesque ruin over the Küsreq

Malerische Ruine über der Küsre

Der heutige Tag verlief hingegen recht harmonisch. Die Sonne zeigte sich wieder aus ihrem besten Licht und wir konnten sogar ein Picknick am Strand machen. Landschaftlich war es wieder einmal besonders schön und es schien, als wollte sich Schottland zum Ende noch einmal so präsentieren, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nur dass die Straße wieder einmal jedes Tal und jeden Gipfel mitnahm, obwohl neben uns die seichte, ebene Küste verlief, blieb uns ein Rätsel. In Carradale, unserer Zielortschaft erlebten wir dann das genaue Gegenteil von gestern. Im Restaurant bekamen wir eine hervorragende Pastinak-Suppe geschenkt, die uns nicht nur Kraft gab, sondern die gleich noch eine positive Kettenreaktion auslöste. Dadurch, dass die Hotelmanagerin entschieden hatte, dass wir unterstützenswert waren, wollten nun auch alle anderen Helfen und wir bekamen problemlos die Kirche, ein Abendessen aus einem weiteren Restaurant und ein Essen von einer Privatfamilie.

Proverb of the day: Is this actually mouth robbery?

Altitude: 46 0 m

Stage of the day: 29 km

Total distance: 24,757.27 km

Weather: rain without end

Destination: Carmelite Monastery, Knocktopher, Ireland

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07/24/2017

First of all, I realized that something was wrong with the people here. It was a wonderfully warm day, the calm sea glittered in the golden sunlight and the mood was peaceful and pleasant. In my opinion, it was absolutely impossible to be in those conditions, and yet the locals turned out to be true geniuses in this field. Of the fifty houses that made up the village, about fifteen were inhabited, of which eight were at home. Once I was wildly gesticulating way expelled from the property, even before I had completely opened the garden gate. Once I was greeted in a friendly way and then already after the words „Can I ask you a question?“ Strangled. Twice the answer to my question was simply „NO!“ followed by an energetic door to the castle and four times there were good excuses and justifications for why I wanted to help, but could not do it right at that moment. So only two houses left. The first belonged to the man who had already fed me two bananas in the afternoon. Surely it would not hurt to ask him for two more potatoes. My expectations were even exceeded: I got three potatoes!

Kentyre Island

Kentyre Island

Das letzte Haus gehörte zu einer freundlichen aber schüchternen Dame in den frühen sechzigern, die mich umstandslos herein bat und mir eine Tüte mit verschiedenen Speisen zusammen stellte. Darunter waren weitere Kartoffeln, ein Porree, eine Zwiebel und ein paar Tomaten. Schließlich fügte sie noch ein halbvolles Glas mit Chutney hinzu, da dies einer Sauce am nächsten kam. Gerade in diesem Moment kam ihr Ehemann herein, sah wie das Chutney vrschenkt wurde und gab ein leicht enttäuschtes „Oh!“ von sich. Ich begrüßte ihn freundlich, stellte mich vor und fasste mit kurzen Worten den Grund unserer Reise und meines Besuches zusammen. Dann verabschiedete ich mich von beiden und drehte noch eine kurze erfolglose Runde um den hinteren Teil des Ortes, bevor ich in unseren Saal zurückkehrte.

Scottish prairie

Schottisches Grasland

Als ich dort eintraf fand ich nicht nur Heiko, sondern auch den Ehemann der netten Frau vor. Ich hatte noch kein einziges Wort gehört und doch erkannte ich allein an seiner Körperhaltung, dass er nicht gekommen war, um uns etwas Gutes zu tun. Diese Mann war auf Krawall gebürstet! Soviel stand fest.

Heiko hatte die gleiche Beobachtung wenige Minuten zuvor ebenfalls gemacht, als der Mann ohne zu klopfen und ohne einen Gruß durch unsere Eingangstür gestürmt war, um sich direkt vor ihm aufzubauen. Einen Moment lang hatte er überlegt, ob er der Höflichkeit halber aufstehen und seinen Schlafsack verlassen sollte. Da Höflichkeiten in dieser Begegnung aber offenbar keinen Platz hatten, verwarf er den Gedanken wieder.

This ferry connects Kentyre Island with the neighboring island

Diese Fähre verbindet Kentyre Island mit der Nachbarinsel

Wild zeternd pluderte sich der Mann auf und begann ohne Umschweife mit einer Tirade wilder Abwertungen und Beschimpfungen. „Sucht euch verdammt noch mal einen Job und hört auf fremde Menschen zu belästigen und ihr Essen zu stehlen! Betteln ist aus gutem Grund seit Jahrzehnten verboten, in diesem Land! So etwas könnt ihr in Indien machen, aber nicht hier in Schottland! Hier verbitte ich mir so etwas! Wer sagt mir, dass ihr keine Verbrecher seit? Welches Recht habt ihr, einfach an einer Tür zu klingeln und nach Essen zu fragen? Das ist eine Frechheit sondergleichen! Und eine Zumutung ist es auch!“

Scotland has many dangers! For example sheep ...

Schottland birg viele Gefahren ! Zum Beispiel Schafe …

Ich kann gar nicht alles wiedergeben, was der Mann an Abfälligkeiten aus sich heraussprudeln ließ, aber es wurde nicht besser. Von dem Moment an, als ich durch die Tür trat, gab ich ihm etwa 30 Sekunden, in denen ich versuchte höflich zu bleiben und ihn zu beruhigen. Dann beschloss ich, dass es A) keinen Zweck und er es B) auch nicht verdient hatte. Stattdessen drückte ich ihm die Tüte mit den Lebensmitteln in die Hand, die ich von seiner Frau geschenkt bekommen hatte und forderte ihn auf, uns in Ruhe zu lassen. Da fängt er doch nicht allen ernstes noch zum Diskutieren an und will plötzlich wissen, mit welcher Begründung und welchem Recht wir uns hier überhaupt aufhielten? Langsam platzte mir die Hutschnur. Da dringt dieser Mann allen Ernstes ohne einen Funken Anstand in unsere Privatsphäre ein, stiehlt uns unsere Zeit, verurteilt, beleidigt und beschuldigt uns, ohne etwas über uns zu wissen, verlangt die Nahrung zurück, die uns seine Frau zuvor geschenkt hat und glaubt dann auch noch, dass wir ihm nun freundlich erklären, wer wir sind? Was glaubt er denn, wer er war?

respect rider

oder Reiter…

„Hier haben Sie Ihr Essen zurück und nun verschwinden Sie und lassen Sie sich nie wieder blicken!“ zischte ich ihn an, „Sie hätten all diese Fragen an uns stellen können, bevor sie sich entschieden haben sich derart daneben zu benehmen!“

Wieder fing er zum Diskutieren an und begann sich zu rechtfertigen. Ich war nun so sauer, dass ich mich bändigen musste um ihn nicht an den schütteren Haaren zu packen und aus dem Saal zu schleifen. Und wenn der Mann nun nicht doch von alleine gegangen wäre, hätte ich es sicher auch getan. Für die nächste halbe Stunde regte ich mich noch in Gedanken und Teilweise auch laut über ihn auf. Nicht nur, dass mich Essensrunde mit dem Kontakt zu den vielen unfreundlichen Leuten eh schon gelangweilt hatte, jetzt standen wir auch noch wieder ohne Essen da! Da hätte ich mir die ganze Geschichte also auch sparen können!

or foxes sneaking around the corner

oder Füchse, die um die Ecke schleichen.

Erst etwas später fiel mir auf,dass es vielleicht doch nicht so sinnlos gewesen war, wie ich zunächst dachte. Denn wir waren ja nicht die einzigen, denen gegenüber er sich unmöglich verhalten hatte. Auch seine Frau sah nun sein wahres Gesicht und erkannte, mit was für einem Menschen sie da verheiratet war. Sie teilte sich ihr Bett mit jemanden, der so geizig war, dass er hungrigen Wanderern das bereits geschenkte Essen weg nahm obwohl er davon ausgehen musste, dass sie dadurch den Tag lang hungern mussten. Jemand, der auf ihre Meinung so wenig gab, dass er eine solche Szene aufführte, ohne sie zuvor zu fragen, warum sie sich für die Hilfe entschieden hatte. Denn der Frau hatte ich ja bereits alles im Detail erklärt. Jemand, der so rassistisch und menschenverachtend war, dass er es als angemessen betrachtete, wenn Menschen in Indien um Essen bettelten, während er selbst, der durch seinen Lebensstil maßgeblich zum Leid dort beitrug, verlangte, dass in Schottland niemand um Hilfe bitten dürfte. Kurz: Er hatte sich durch diese Aktion als ein unsoziales Arschloch geoutet, das sogar noch weniger Anstand und Ehrerbieten hatte, als der besoffene Vergewaltiger, der Paulina in ihrem Serbischen Hotelzimmer aufgesucht hatte. Wenn sie also einen Grund gebraucht hatte, um sich von ihm trennen zu können, dann war es wohl dieser.

A long walk is behind and

Ein langer Fußmarsch liegt hinter und

Der Gedanke daran beruhigte mich und stimmte mich sofort wieder friedlich. Vielleicht war es ja wirklich genau das gewesen, das noch gefehlt hatte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Denn Glücklich hatte die Frau ganz und gar nicht gewirkt. Und vielleicht war es ja auch genau das, was der Mann brauchte. Es mag komisch klingen, aber das beste, was ihm passieren könnte wäre, dass er tatsächlich von seiner Frau rausgeworfen wurde, dadurch so sehr aus dem Konzept geriet, dass er zu trinken begann, seine Besitztümer verlor und schließlich auf der Straße landete, so dass er auch die andere Seite einmal kennenlernte. Denn dies war wahrscheinlich seine einzige Chance aufzuwachen und zu erkennen, was Leben wirklich bedeutete.

Picturesque ruin over the Küsreq

Malerische Ruine über der Küsre

Der heutige Tag verlief hingegen recht harmonisch. Die Sonne zeigte sich wieder aus ihrem besten Licht und wir konnten sogar ein Picknick am Strand machen. Landschaftlich war es wieder einmal besonders schön und es schien, als wollte sich Schottland zum Ende noch einmal so präsentieren, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nur dass die Straße wieder einmal jedes Tal und jeden Gipfel mitnahm, obwohl neben uns die seichte, ebene Küste verlief, blieb uns ein Rätsel. In Carradale, unserer Zielortschaft erlebten wir dann das genaue Gegenteil von gestern. Im Restaurant bekamen wir eine hervorragende Pastinak-Suppe geschenkt, die uns nicht nur Kraft gab, sondern die gleich noch eine positive Kettenreaktion auslöste. Dadurch, dass die Hotelmanagerin entschieden hatte, dass wir unterstützenswert waren, wollten nun auch alle anderen Helfen und wir bekamen problemlos die Kirche, ein Abendessen aus einem weiteren Restaurant und ein Essen von einer Privatfamilie.

Proverb of the day: Is this actually mouth robbery?

Altitude: 46 0 m

Stage of the day: 29 km

Total distance: 24,757.27 km

Weather: rain without end

Destination: Carmelite Monastery, Knocktopher, Ireland

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One Comment

  1. Evelyn 11. Januar 2018 at 12:50 - Reply

    Hallo ihr,

    ein spannender Beitrag der sich liest wie eine Geschichte. Auf meinem Jakobsweg bin ich auch ab und an Menschen begegnet, bei denen ich sie selbst mit meinem freundlichsten Lächeln nicht besänftigen konnte. Ich denke, man darf sein eigenes Gemüt nicht durch andere zerstören lassen, aber das habt ihr ja, so denke ich, mit Bravour gemeistert 🙂

    Würde mich freuen, wenn ihr auch mal einen Blick in meinen Blog wirft 🙂
    https://feelinqblessed.wordpress.com/

    Liebe Grüße
    Evelyn

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