Tag 327: Wie verwirkliche ich meine Lebensvision?

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Tag 327: Wie verwirkliche ich meine Lebensvision?

Tag 327: Wie verwirkliche ich meine Lebensvision?

Montpellier wirkte noch eine Weile in uns nach und das wird wahrscheinlich auch noch länger so bleiben. Es gab einfach zu viele unterschiedliche Eindrücke auf einmal und das sind wir als Kleindorf-Wanderer nicht mehr gewohnt.

Da war die Begegnung mit der Amerikanerin japanischen Ursprungs, die wir mit Ruben vor einer Kirch trafen. „Oh my god! Great to See You!“ Rief sie überschwänglich und meinte nichts davon ernst. „Das ist ja unglaublich, das wir uns hier treffen, wie geht es dir denn?“

„Großartig!“sagte Ruben, der wusste, dass sie an seinem Befinden nicht wirklich interessiert war.

„Mir auch!“ Rief sie mit einer übertriebenen Fröhlichkeit zurück, bei der sich einem die Fußnägel zusammenringelten. Auf Deutsch kann man das fast nicht so rüberbringen, wie es auf Englisch klingt. „Einfach fabelhaft, phantastisch, phänomenal!“ Beschrieb sie ihre Lage, und sagte es in einem Ton, der klang als wäre sie ihre eigene Parodie. Sie zeigte noch einmal deutlich, was passierte, wenn man es mit dem Positiv-Reden zu ernst nahm. Es fehlte jede Authentizität und selbst ein Blinder mit Krückstock und Hörgerät konnte spüren, dass sie sich unter dem überschwänglichen Fassade mehr als nur dreckig fühlte.

„I’m sorry!“ Sagte sie dann, „ich bin mit einem Freund verabredet und muss weiter, aber toll, dass wir uns hier begegnet sind!“

Heiko und ich sahen uns an und konnten es kaum glauben. Wäre die Frau so wie sie war in einem Spielfilm vorgekommen, hätte man den Regisseur ausgebuht und die Szene für absolut übertrieben gehalten.

Und noch etwas anderes spukte uns im Kopf herum. Als wir gestern gemeinsam vor der medizinischen Fakultät standen, hatten wir um ersten mal wirklich auf das Zeichen der Mediziner geachtet, das man auch auf jeder Apotheke sehen konnte. Es bestand aus einem Stab um den sich eine Schlange kringelte. Die Schlange war von jeher das Krafttier der Heilung, doch was war das eigentlich für ein Stab? Ruben klärte uns auf: „das ist das Zeichen der Isis, der Ägyptischen Göttin der Heilung.“

Sofort fiel mir die Geschichte wieder ein, die ich damals in der Schule gehört hatte. Isis war die Geliebte oder die Frau von Osiris gewesen, der jedoch von Seth ermordet und in lauter Einzelteile zerstückelt wurde. Isis hatte daraufhin die Teile ihres Mannes wieder zusammengeklaubt, die überall in der Wüste verstreut lagen. Sie setzte sie wieder zusammen, balsamierte sie ein und erweckte den Gott wieder zum Leben. Daher galt sie bei den Ägyptern als Urmutter der Heilung. Warum jedoch wählten die modernen Mediziner ausgerechnet ein ägyptisches Heilungssymbol und ein heidnisches Krafttier, wo doch nach Ansicht der Schulmedizin weder das eine noch das andere ernstzunehmende Heilungstraditionen waren?

Apropos Heilung. Auf dem Weg aus der Stadt kamen wir auch auf dieses Thema noch einmal zurück. Es ging um die Frage, was wir von Paulina erwarteten, wenn sie ab nächstem Dezember ein Teil unserer Herde werden würde. Was waren die Aufnahmebedingungen? Was musste sie für die Gruppe beitragen? Was musste sie bis dahin erreicht haben um wirklich ein vollwertiges Mitglied der Herde sein zu können? Heiko fragte mich nach meiner Meinung und ich spürte, wie ich ins stottern geriet.

„Also irgendwie sollte sie schon so ungefähr…“ Begann ich meinen Satz und merkte selbst bereits, dass er zu nichts führen würde.

„Kann es sein, dass du Angst hast, hier konkret zu werden, weil du selbst unsicher bist, was deinen eigenen Entwicklungsstand anbelangt?“ Fragte Heiko und traf damit direkt ins Schwarze.

Es stimmte. Wie konnte ich Forderungen an Paulina als Mitglied in unserer Herde stellen! wenn ich wusste! dass ich sie selbst nicht erfüllte.

Vor der Reise hatte ich einige konkrete Pläne. Ich wollte es irgendwie schaffen, 200€ im Monat zu verdienen, ich wollte meinen Körper so fit bekommen, dass ich einen definierten Oberkörper, eine gute Ausdauer, flexible Muskeln und ein gesundes Verdauungssystem hatte. Ich wollte meine seelischen Themen mit meinen Eltern, mit meiner Selbstverantwortung, meiner Männlichkeit, meinem Heilerbewusstsein und meiner Lebensaufgabe auflösen, wollte konkret wissen, wo meine Talente und meine Fähigkeiten liegen und wollte mich meinen Ängsten stellen. Außerdem wollte ich meine Aufmerksamkeit trainieren und so ständig wachsamer werden, so dass ich auch meine Gefühle und meine Intuition wieder intensiver spürte. Unterwegs tauchten dann noch weitere Themen auf, die zwar auch zuvor schon bestanden haben, die mir jedoch nicht bewusst waren. Die Krampfadern, die Vorhautverengung, die Trichterbrust. Hinzu kommt, dass ich mein Leben insgesamt strukturierte gestalten wollte, um nicht mehr so viel Zeit zu verplempern und dass ich meine Augen trainieren und die Kurzsichtigkeit kurieren wollte.

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Nun ist fast ein ganzes Jahr vergangen und damit ist es an der Zeit, ein Resümee zu ziehen. Was von diesen Zielen habe ich erreicht? Oder an welchen habe ich zumindest konkret und konsequent gearbeitet, so dass sich sichtbare Fortschritte erkennen lassen?

Zunächst das Praktische. 200€ im Monat zu sparen, um ausreichend Geld für die Versicherungen und für ein finanzielles Notfallpolster zu haben, hätte bei einer erfolgreichen Durchführung 2400€ im ersten Jahr ausmachen müssen. Faktisch habe ich dank der Spenden und Dank einiger bezahlter Artikel jedoch insgesamt gerade einmal rund 300€ auftreiben können, von denen ich bereits 210€ in eine neue Brille investiert habe. Wenn man dann noch die Laufenden Kosten für den Blog abzieht, bleiben unterm Strich gerade einmal rund 50€ übrig. Das sind gerade einmal 2% von dem, was ich erreichen wollte.

Wie sieht es mit den körperlichen Themen aus?

Ich schaffe es inzwischen an 6 von 7 Tagen 25 Liegestützen zu machen, um meinen Oberkörper zu trainieren und um meinen Brustkorb etwas aufzudehnen. Doch von einem fitten, gesunden, sportlichen und anmutigen Körper bin ich noch weit entfernt. Wahrscheinlich bin ich in diesem Bereich auch bei etwa 2% angelangt. Nur die Beine sind durch das Wandern natürlich kräftiger geworden. Vor allem mit den Waden und den Schienbeinmuskeln bin ich recht zufrieden. Ansonsten hat sich wenige verändert. Ich habe noch immer keine Brustmuskulatur, bin noch genauso kurzsichtig, habe noch immer Krampfadern, die sogar etwas stärker geworden sind und noch immer drückt der Trichter in meinen Rippen auf meine Lunge und mein Herz.

Und geistig, bzw. seelisch? Meine Aufmerksamkeit liegt noch immer knapp über der einer Dose Bohnen, eine Struktur in mein Leben zu bringen, gelingt mir immer mal wieder für ca. 5 Minuten und die Unsicherheit schlägt mein Selbstbewusstsein um Längen. Männlicher fühle ich mich eigentlich auch nicht und die Leichtigkeit, die ich erreichen wollte, huscht immer nur für wenige Momente vorbei.

Man könnte den Erfolg in diesen Bereichen also ohne schlechtes Gewissen als mäßig zusammenfassen.

Fließen lassen ist definitiv eine gute und wichtige Sache, doch wenn sich etwas wandeln soll, dann muss ein konkreter Plan her. Ein Plan, an dem ich immer wieder erkennen kann, was ich eigentlich erreichen will, welche regelmäßigen Routinen ich in meinen Alltag integriere, welche Schritte aufeinanderfolgen und wie ich es schaffe, permanent am Ball zu bleiben, ohne mich ständig wieder ablenken zu lassen. Denn darin besteht das Hauptproblem. Ich habe immer wieder Erwachungsmomente, in denen mir bewusst wird, was ich zu tun habe. Dann bin ich eine Weile hoch motiviert und nach wenigen Tagen kommt irgendetwas, das sich in den Weg stellt und schon schleichen sich alle alten Muster wieder ein, bis ich komplett vergessen habe, was ich eigentlich wollte.

Wenn Paulina also in einem guten Jahr zu unserer Herde dazustößt, wenn sie bis dahin ihre Aufgaben erledigt haben muss, um aufgenommen zu werden, dann muss auch ich bis dahin das gleiche geschafft haben.

Damit das gelingen kann, brauche ich zum einen eine lebendige Vision vor Augen, die meinen Fokus stets auf sich gerichtet hält, so dass ich nicht mehr vom Weg abkommen und mich verlaufen kann.

Was also ist meine Lebensvision?

In einem Jahr bin ich ein Lebensphilosoph, ein Forscher und ein Detektiv, der den Dingen mit Begeisterung auf den Grund geht. Alles was ich tue, tue ich mit Hingabe und Freude. Ich bin aufmerksam und behalte stets sowohl das große Ganze als auch jedes Detail im Auge. Ich bin ein Geschichtenerzähler, der die Menschen mit seinen Erzählungen nicht nur begeistert, sondern ihnen dabei auch die Spiegel und Hinweise gibt, die sie für ihre nächsten Schritte brauchen. Ich bin ein Heiler, der erkennt, was ein Mensch gerade benötigt und der genau das in ihm anstoßen kann, was ihm jetzt im Moment die größte Heilung bringt. Ich spüre die Verbindung zu meinen Gefühlen, zur Mutter Erde und zu den Helfern aller Welten und lebe im vollkommenen Wohlstand und Uhrvertrauen. Ich lebe bewusst und stehe zu 100% zu mir selbst, auch wenn ich etwas tue, was mir peinlich oder unangenehm ist.  Mein Körper ist kräftig, gesund und flexibel. Konkret bedeutet dies, dass ich mich bis zu den Füßen nach unten beugen kann, wenn ich die Beine durchgestreckt habe, dass meine Schultern entspannt und locker sind, dass mein Oberkörper definiert ist und ich deutlich sichtbare Brust, Bauch und Armmuskeln habe. Meine Rippen haben sich so geweitet, dass sie eine gesunde und natürliche Brustkorbform bilden. Meine Durchblutung und die Versorgung mit Sauerstoff ist in meinem ganzen Körper im Gleichgewicht, so das alles frei fließen und versorgt werden kann. Die Giftstoffe, die sich aufgrund der Jahrelangen Ernährung mit schädlicher Nahrung in meinem Körper eingelagert haben, sind ausgeleitet wurden und es kommen nur noch so geringe Mengen nach, dass mein Körper sie einfach und locker gleich wieder entsorgen kann. Meine Haut ist rein und die Poren auf meiner Nase haben sich auf ein normales Niveau verkleinert. Meine Verdauung funktioniert einwandfrei und mein Magen-Darmsystem hat eine gesunde Form. Der Stuhlgang ist fest und leicht eingeschleimt, so dass mein Darm und auch mein Hintern stets sauber bleiben.

Auf meinem Konto befinden sich nun mindestens 6.000€ Als Sicherheitspuffer für alle Eventualitäten, sowie als Möglichkeit, länger an einem Ort zu bleiben um dort spannende Dinge wie Heilungsmethoden oder ähnliches zu lernen und um intensiv an den Büchern schreiben zu können. Mein Pilgerwagen und meine Reiseausrüstung sind stets gepflegt und befinden sich in einem guten Zustand. Unser erstes Buch, „Krankheiten auf einen Blick erkennen“, verkauft sich international, hilft Millionen von Menschen und ermöglicht uns die Finanzierung weiterer Projekte und Ideen. Das Zweite Buch über die Grundsanierung des Körpers  ist fertiggestellt und bereits bei einem Verlag untergebracht, der es in mehreren Sprachen veröffentlicht und auch das Buch über Heikos Reise als Steinzeitpilger hat einen Abnehmer gefunden.

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Soweit die Vision.

Kommen wir nun also zur konkreten Umsetzung!

Mit der Nahrungsumstellung haben wir ja bereits begonnen und wir werden es in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausbauen. Dazu gehört, dass wir zunächst regelmäßig einen Wildkräuteranteil mit zu unserer Nahrung hinzu nehmen. In den letzten Tagen habe ich das bereits halbherzig immer mal wieder versucht. Ab morgen werde ich dann täglich während des Wanderns mindestens eine Hand voll Wildkräuter sammeln, die am Abend mit in unser Essen gegeben werden. Jedes mal, wenn ich das aus irgendeinem Grund nicht schaffen sollte, mache ich als Sanktion und als Ausgleich 25 Zusatzliegestütze. Stufenweise werden wir dann nach und nach weitere krankmachende Lebensmittel aus unserem Speiseplan streichen. Dafür brauchen wir jedoch noch einen konkreten Plan, denn so wie es bislang aussieht bleibt dann nicht mehr viel übrig und noch stehen wir der Umsetzung etwas ratlos gegenüber. Von dem vielen Plastik, Aluminium, Fluor, Jod, Glutamat und den anderen unsichtbaren Giften mal ganz zu schweigen.

Wir werden unsere MMS-Therapie, sowie die tägliche Einnahme von Spirulina- und Chlorella-Algen zur Ausleitung der Giftstoffe weiterführen und ich achte darauf, dass es nicht in Vergessenheit gerät. Auch wenn ich abends müde bin, sehe ich es als meinen Verantwortungsbereich, mich um diese Dinge zu kümmern. Außerdem achte ich darauf, dass wir täglich einen Meerwasserbecher zur Mineralisierung trinken trinken. Auch weiterhin benutzen wir nur reine Olivenölseife oder reines Wasser und Bürsten unsere Haare täglich mit einer Schweineborstenbürste.

Diese Routinen werden ständig wieder überprüft und durch weitere ergänzt, die wir aufgrund der Recherchen als wichtig empfinden.

Dann zum geistigen Teil. Um nicht immer wieder in die gleichen Muster zu verfallen, brauche ich eine tägliche Selbstreflexion, die einen festen Platz in meinem Alltag bekommt. Ich habe es bereits eine Weile Geschäft, das jeden Abend vor dem Schlafengehen zu machen, doch dann scheiterte es daran, dass ich zu schnell einschlief und ins Stöcken geriet. Ab morgen mache ich es nun wieder Täglich unterm Wandern und schreibe diesmal am Abend eine Zusammenfassung in den Tagesbericht, damit ich mich selbst nicht betrügen kann. Außerdem mache ich nun täglich wieder Aufmerksamkeitsübungen indem ich mir morgens einen Fokuspunkt setze, auf den ich an diesem Tag besonders achten werde. Morgen beginne ich damit, alle Wildkräuter um mich herum genau wahrzunehmen. Einmal in der Woche nehme ich mir außerdem Zeit um eine Aufmerksamkeitsübung zu machen, bei der ich mir verschiedene Dinge innerhalb von wenigen Sekunden einprägen kann und sie dann mit geschlossenen Augen wieder aufsagen muss. Während des Wanderns trainiere ich außerdem täglich den Weitwinkelblick und achte darauf, dass ich im hier und jetzt aufmerksam bin, und nicht in Gedanken versinke.

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Hinweise von Heiko, von Menschen, die mich spiegeln, von Krafttieren und anderen Situationen, die als Schlüssel in mein Leben treten, nehme ich dankbar an und setze sie um. Einmal im Monat, immer an jedem ersten, überprüfe ich, ob ich mich mit meinen Übungsroutinen noch immer auf dem richtigen Weg befinde, ob ich etwas verändern muss und ob sich wieder Faulheiten eingeschlichen haben. Bitte schreibt mir auch regelmäßig, als Nachricht oder Kommentar, und tretet mir ordentlich auf die Füße, wenn ich schluderig werde.

Dann zum körperlichen Teil. Täglich mache ich mindestens 25 Liegestützen und 25 Sit-Ups. Beim Wandern achte ich darauf, dass meine Haltung aufrecht, meine Schultern gerade und meine Wirbelsäule aufgerichtet ist. Wenn ich krumm gehe, macht mich Heiko darauf aufmerksam und darf sich bei vier Ermahnungen eine Strafe ausdenken. Zweimal wöchentlich mache ich zusätzliche Übungen für den Muskelaufbau und für die Brustkorbaufdehnung. Beim Wandern visualisiere ich außerdem täglich, dass sich mein Brustkorb einen Meter nach außen dehnt und dass die Knorpelmasse in der Mitte weich und flexibel ist, so dass sie ihre natürliche Form annehmen kann.

Jedes Mal wenn ich eine Dusche habe, arbeite ich an der Weitung der Vorhaut, worauf ich jetzt aber nicht näher eingehe.

Mindestens einmal täglich mache ich Dehnungsübungen um die Muskeln in Armen, Beinen und Rücken flexibler zu machen. Außerdem machen wir mindestens einmal die Woche eine Massagesession und einmal eine Heilübung. Wenn ich mit dem Bericht fertig bin, schreibe ich eine Exeltabelle, in die ich alle Punkte eintrage, um die Übersicht behalten zu können, ob sie bereits erledigt wurden oder nicht.

Zum finanziellen. Hier muss ich zugeben, dass es mir bislang noch ein bisschen an Ideen mangelt. Wenn ihr gute Vorschläge habt, wie ich unterwegs Geld verdienen kann, dann immer her damit. Auch über kleine und größere Spenden für Blogberichte, die euch besonders gut gefallen, die euch inspiriert oder weitergebracht haben, bin ich sehr dankbar.

Weitere Ideen, die ich Umsetzen werde:

– Den Blog weiter ausbauen, so dass er selbst Geld generiert.

– Meine geistige Haltung gegenüber Geld wandeln, so dass ich nicht mehr das Gefühl habe, es nicht verdient zu haben, für meine Arbeit bezahlt zu werden. Hier was Ruben nochmal ein fetter Spiegel, der in Montpellier als Bettler lebt, obwohl er die großartigsten Fresken erschuf, die die Stadt je gesehen hat.

– Bei meinen Rundgängen in den Ortschaften werde ich konkreter auch nach Geld fragen. Wenn ich am Tag nur 10€ bekomme, reicht es ja vollständig aus.

– Mich nach Zeitschriften und Zeitungen umsehen, für die ich als freier Autor Artikel schreiben kann.

– Konsequent weiter an den Artikeln für die Bücher schreiben, so dass wir das gesammelte Wissen rausbringen und den Menschen zur Verfügung stellen können und wir für diesen Beitrag Energie in Form von Geld zurückbekommen.

Ich denke, dass ich noch viele wichtige Punkte vergessen habe, die mir wahrscheinlich erst in der Nacht oder morgen einfallen werden. Wenn euch etwas auffällt, das fehlt, oder das so keinen Sinn macht, dann weist mich gerne darauf hin.

Vor allem du, Paulina, weil du ja viele ähnliche Themen hast und auch einen solchen Plan brauchst. Vielleicht geht es ja aber auch einigen anderen Lesern ähnlich, dass sie Ziele und Visionen haben, deren Umsetzung aber immer wieder an den kleinen Alltagsdingen scheitern. Vielleicht fühlt ihr euch ja auch inspiriert, einen Plan und eine Zeitfokussierung zu machen und immer mal wieder ein Feedback zu geben, wie es bei euch läuft.

Ich werde jetzt jedenfalls erst einmal Schluss machen, um mich an die Umsetzung der Körperübungen zu machen.

Spruch des Tages: Wer kein Ziel vor Augen hat, der geht die dreifache Strecke.

 

Höhenmeter: 10 m

Tagesetappe: 15 km

Gesamtstrecke: 6171,37 km

 

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

3 Comments

  1. Teresa 25. November 2014 at 1:48 - Reply

    Hallo Tobias,

    Hut ab vor so vielen Zielen, dann pass mal auf, dass du vor lauter Bäumen den Wald nicht übersiehst!

    Der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du deinen Zielen näher kommst!

    Teresa

  2. wildkräuter thomas 25. November 2014 at 9:35 - Reply

    Hallo Ihr beiden,
    ich finde es wunderbar dass du bzw. ihr euch so geöffnet habt,
    und die Dinge beim Namen nennt.
    ich glaube ihr seit genau am richtigen Weg zu Euch selbst..
    Ja die Erwartungshaltung, wie was sein soll (muss).
    Erwartungen können eigentlich nie wirklich in dem umfang erfüllt werden wie man es gerne hätte,
    und somit fühlt man sich minderwertig oder unbefriedigt.
    Ich glaube geht es um das annehmen des seins (des Jetzt),
    jetzt rede ich wichtig weil es auch mein Thema ist.
    Beim visualisieren würde ich den Endzustand (Wunschzustand) Visualisieren, nicht wie er entstehen soll, sondern so als ob es schon so ist.
    Diesen Istzustand sehen und fühlen.

    Übrigens dass mit den Wildkräutern als Teilkost find ich gut.
    Da habt ihr einen reich gedeckten Tisch mit den wertvollen Mineralien, Vitaminen und Sekundärstoffen die Euch viel Energie geben.

    Wünsch Euch noch viele wunderbare Begegnungen.
    und ein Leben im Einklang mit unserer Natur
    Wildkräuter Thomas

  3. Mario 3. Dezember 2014 at 14:02 - Reply

    Hallo Tobias,

    lang ist es her.

    Ich habe mal einen Tipp für dich bez. des Aufbaus deines Körpers.
    Ich orientiere mich seit einigen Monaten an „Ido Portal“ und habe fortschritte in jeglicher Hinsicht
    sei es, Flexibilität oder Kraft gemacht. Schau ihn dir bei Youtube an, es gibt zwar nicht viele Videos von ihm da er lieber die Leute zu sich kommen lässt für Seminare, jedoch gibt es genug andere Menschen die bereit sind das was sie selbst in solchen Seminaren gelernt haben weiter zu geben.

    Was bringen uns Klimmzüge, Liegestütze, Gewichtstraining und etc. wenn wir nicht einmal die einfachsten und grundlegendsten Bewegeungen für die unser Körper geschaffen ist, machen und nutzen können.

    Versuch dich doch mal in folgenden zwei „Übungen“ um Allgemein flexibler zu werden.

    1. Tiefe Kniebeuge.
    Sitz jeden Tag min. 30 Min in der Kniebeuge. Vor sechs Monaten konnte ich meine Zehen nicht berühren mit durchgestrekten Beinen und jetzt geht das. Anstatt einfach am Stück 30 Min so zu sitzen, da es mir langweilig wurde, fing ich an so zu essen, auf den Bus zu warten und und und. Manche Kulturen pflegen es noch heute in dieser Position zu ruhen. Es ist somit gesehen, sobald man entspannt genug geworden ist, kein Kraftakt sondern eine Ruheposition.

    2. Hänge.
    Häng dich Schulterbreit an eine Stange, Ast, Türrahmen etc. und hänge einfach solange du kannst. Am Anfang 15 sec., später 2 Min. Entspanne den Schultergürtel vollkommen, keine Anspannung.
    Mit der Zeit wirst du sehen wie viel lockerer du im gesammten Oberkörper wirst.
    Ich pers. ziehe es mittlerweile vor dies mit einer Hand zu machen, zu schwingen, zu drehen und so weiter.

    LG

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