Tag 80: Das Zen-Kloster

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Tag 80: Das Zen-Kloster

Tag 80: Das Zen-Kloster

Im Laufe unserer Reise gab es viele Dinge, die uns im Nachhinein oder auch bereits zum Zeitpunkt ihres Eintreffens wie eine Fügung vorkamen. Wir fanden Räume, die genau so aussahen, wie wir sie uns vorgestellt hatten, wir fanden Gegenstände, die wir benötigten und oft kamen wir genau zu den Menschen, denen wir gerade in diesem Moment am meisten Helfen konnten. Oftmals kam es uns fast gespenstisch vor, aber der heutige Tag setzte all dem noch einmal die Krone auf. Seit wir heute morgen unser Hotel verlassen hatten, wurden wir das Gefühl nicht los, dass dieser Tag von vorne bis hinten für uns durchgeplant worden war.

Das Wetter führte uns wieder einmal ordentlich an der Nase herum und wechselte ca. alle halbe Stunde von strömendem Regen zu strahlendem Sonnenschein. Kaum hatten wir unsere Regensachen angezogen, kam die Sonne wieder durch und es wurde so heiß dass wir sie wieder ablegen mussten. Nur damit es dann keine fünf Minuten später wieder zu schütten beginnt. Gerade zu Beginn einer solchen Starkregenphase begegneten wir einem Mann, der fragte, ob wir nicht eine kleine Pause machen wollen. Wir sagten natürlich nicht nein und so kam es, dass wir den härtesten Regenguss des Tages durch die Fenster eines gemütlichen Wohnzimmers betrachteten. Im Laufe des Gesprächs erzählte uns unser Gastgeber von einem buddhistischen Kloster, das nicht nur genau auf dem Jakobsweg, sondern auch genau bei dem Ort lag, in dem wir heute Abend nächtigen wollten. Er hatte sich schon öfter vorgenommen, es einmal zu besuchen, war aber noch nicht dazu gekommen. Es klang sehr interessant und wir hatten eh vorgehabt einmal ein solches Kloster besuchen zu können. Unsere kleine Rast hier bei dem Mann, hatte also offensichtlich mehr Gründe gehabt, als nur den, uns vor dem Regen zu schützen.

Als der Regen nachgelassen hatte, machten wir uns wieder auf die Stinkesocken. Wir folgten den Muschelwegweisern des Jakobsweges bis zu einer großen Bundesstraße. Von hier aus sollte es über eine Schlammpiste weitergehen, die bereits in unserem Wanderführer als nahezu unpassierbar beschrieben war. Die meisten anderen Schlammwege in denen wir fast stecken geblieben wären, wurden von dem Führer nicht einmal erwähnt, wie schlimm musste dann dieser sein? Wir beschlossen, dass es besser war, es nicht herauszufinden und suchten uns einen anderen Weg in Richtung Zen-Kloster. Unsere Route war recht umwegig und wieder einmal wurde sie von mehr als genügend Steigungen geprägt. Komplett ausgelaugt erreichten wir ein kleines Dorf und da wir selbst nichts mehr zu Essen hatten, fragten wir einige Einheimische nach einer Tankfüllung für unsere Mägen. An den ersten Häusern öffnete niemand, doch beim dritten Versuch standen wir einer stielvoll gekleideten Dame gegenüber, die uns sofort hereinbat. Sie und ihr Mann saßen gerade beim Mittagessen und sie hatten noch etwas Salat übrig. Dazu machte sie uns ein hervorragendes Omelette. Nach dem Essen fragte sie uns, ob wir auch einen Schlafplatz bräuchten. Sie habe ein Gästezimmer und es wäre überhaupt kein Problem. Wir könnten auch ihr Internet benutzten und uns zum Arbeiten zurückziehen. Das Angebot war mehr als nur verlockend, zumal wir noch immer recht kaputt waren. Andererseits waren wir erst zehn Kilometer gewandert und wollten uns auch unbedingt das Buddhisten-Kloster ansehen. Es war keine leichte Entscheidung, denn sowohl in Heiko als auch in mir gab es Stimmen für die eine und für die andere Seite. Also ließen wir das Los entscheiden. Es sagte, wir sollen weitergehen. „Verdammt!“ dachte mein Trägheits-Ich, „ich hatte mich schon so auf das Sofa gefreut!“ Um die Entscheidung zu überprüfen, warfen wir noch unsere Glücksmünze, die wir einmal am Straßenrand gefunden hatten und spielten Schnick-Schnack-Schnuck. Es war immer das gleiche Ergebnis: Geht weiter und schaut euch dieses Kloster an!

Also brachen wir erneut auf. Auch diesmal hatte uns die Pause einen heftigen Regenschauer erspart. Und wieder führte uns unser Weg nicht dorthin wohin wir eigentlich wollten. Zumindest nicht direkt. Wir liefen eine schmale Straße entlang, die plötzlich mitten in einem Privatgrundstück endete. Ein Mann trat aus einer Scheune und fragte uns, was wir denn hier wollten. Wir erklärten ihm, dass wir auf dem Weg zum Zen-Kloster waren und uns ein wenig verirrt hatten.

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„Theoretisch,“ sagte er, „würde diese Straße in eure Richtung führen. Allerdings ist es mein Privatweg, deswegen müsst ihr den Weg zurück gehen, den ihr gekommen seid und an seinem Ende rechts abbiegen. Dann nehmt ihr die nächste Straße in diese Richtung und geht an meinem Grundstück vorbei!“

Es kostete uns einige Überredungskunst, bis uns der Mann schließlich doch gestattete, seine Straße zu passieren. Der Teil, der ihm gehörte, war etwa 30 Meter lang und sah genauso aus, wie die Straße davor und danach. Es war verrückt, wie unterschiedlich die Menschen waren. Die Frau, bei der wir zu Mittag gegessen hatten, hatte uns eingeladen, Willkommen geheißen und war traurig gewesen, als wir ihr Angebot mit der Übernachtung ausgeschlagen hatten. Und dieser Mann hier, versuchte jeden Menschen auch nur von seinem Grundstück zu verbannen, der zufällig hier durch kam. Er besaß Unmengen von Land und nannte sogar eine ganze Straße sein eigen, doch Glücklich wirkte er dadurch nicht. Die Frau hatte uns erzählt, dass sie in dieses Haus gezogen war, weil man von dort eine wunderbare Aussicht und vor allem viel Ruhe hatte. Offiziell besaß sie nur das Haus mit dem kleinen Grundstück, aber vom Herzen her gehörte ihr das gesamte Land bis zum Horizont, dass die von ihrer Terrasse aus überblicken konnte. Am Morgen hatten wir bei dem Mann, der uns als erstes eingeladen hatte, über Neuseeland gesprochen. Er hatte bedauert, dass dort so viele Flächen eingezäunt waren, so dass man sie nicht besichtigen konnte. Nur das Land der Maori, der neuseeländischen Ureinwohner war für jedermann frei begehbar. Wir konnten das Bedauern des Mannes gut nachvollziehen, mussten aber feststellen, dass es hier sogar noch bedeutend schlimmer war. Im weiteren Verlauf des Weges kamen wir an mehreren schönen Seen, Wäldern und Wiesen vorbei, die alle systematisch eingezäunt waren. Warum taten die Eigentümer das? Es war eine dünnbesiedelte Gegend in der es kaum jemanden gab, der einen an seinem See belästigen würde. Und vor allem musste man bedenken, dass ein Zaun ja auch von beiden Seiten sichtbar ist. Wenn man einen See besitzt und im Sommer zum Angeln oder Baden dort hinfährt, will man dann wirklich komplett eingesperrt sein?

Am Abend erreichten wir dann das Zen-Kloster. Es lag ein bisschen abseits der Straße und als wir es erreichten, kam uns bereits eine Frau entgegen, die uns begrüßte. Zunächst wirkte sie sehr freundlich, doch als sie erfuhr, dass wir ohne Geld unterwegs sind und dass wir hier eventuell übernachten wollten, änderte sich ihr Auftreten schlagartig. Aufnehmen können sie uns auf keinen Fall, sagte sie entschieden. Dann erklärte sie uns, dass es eine Abmachung zwischen dem Kloster und den Pilgerherbergen im Ort gebe, die es ihr verbat, Pilgern eine Unterkunft zu gewähren. Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das wirklich stimmte, denn die Herbergen, die wir danach kennenlernten, wussten nichts von einer solchen Abmachung.

Wir erklärten ihr, dass wir keine reinen Jakobspilger sondern Weltreisende waren, die das Wissen über Naturmedizin und verschiedene Heilungsmethoden zusammentragen wollten.

„Kommt mit,“ sagte sie dann, „Ich bringe euch zu jemandem, der besser Englisch spricht als ich, der kann es euch erklären!“

Sie führte uns in einen Vorraum in dem wir unsere Schuhe und Socken auszogen und sie gegen viel zu kleine Schlappen tauschten. Meine hatten am Hacken eine so scharfe Kante, dass ich nur auf Zehenspitzen laufen konnte. Ich fühlte mich damit ein bisschen, als hätte sie mir Stöckelschuhe verpasst.

Wir betraten einen Raum im Kloster, in dem ein Kahlköpfiger Mann um die vierzig stand.

„Erzähl ihnen etwas über unser Kloster!“ weiß die Frau den Mann an, „sie können einen Tee trinken, aber bleiben können sie hier nicht!“ Damit verließ sie den Raum und wir sahen sie nicht wieder.

Zunächst hatte ich geglaubt, dass sie uns zu einem der oberen Mönche führen würde, der noch einmal über unseren Besuch entscheiden konnte, doch nun wurde klar, dass das nicht der Fall war. Unser Gegenüber war ein Mönchsanwärter, der nur für drei Monate hier verweilte und dann nach Nordirland in seine Heimat zurückkehrte. Zunächst waren wir etwas enttäuscht über die schnelle abfuhr, doch dann stellten wir fest, dass unser Besuch doch sehr interessant wurde. Der junge Mönch erzählte sehr offen von den Strukturen des Klosters und führte uns in den Räumern herum.

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Jeder Tag im Kloster war absolut identisch. Er begann morgens um 4:00 mit einem Gong, der alle Anwesenden aus dem Bett warf. Dann wurde drei Stunden lang meditiert und gesungen, wobei alle Gesänge auf japanisch oder chinesisch gehalten waren. „Das ist wirklich hart für mich, denn ich spreche kein Japanisch!“ sagte unser Führer.

Nach dem Gesang gibt es Frühstück, dann im Wechsel Arbeit, Gebet und Essen, bis um 21:00. In der Nacht gab es dann noch einmal einen Weckruf, der eine Meditationseinheit einläutete.

„Alles ist genau zeitlich festgelegt,“ fuhr der Mann fort, „es gibt eine bestimmte Zeit zum Essen und in dieser Zeit muss man fertig sein. Die ältesten essen unglaublich schnell. Ich schaffe das immer nicht.“

Dann führte er uns in den Nähraum. Wer ein richtiger Mönch werden wollte, der musste sein eigenes Gewand nähen. Es war sehr aufwändig und dauerte mehrere hundert Stunden. „Meistens verbringe ich damit meine Nächte!“ sagte er sichtlich erschöpft.

„Ich bin jetzt noch für zwei Wochen hier, dann bin ich endlich wieder frei! Es ist sehr interessant hier, aber es ist auch die Hölle auf erden. Manchmal denke ich an die letzten Wochen zurück und frage mich, was ich hier überhaupt gemacht habe. Die Tage und Zeiten verschwimmen vollkommen. Alles ist gleich. Das ist auch das Ziel des Klosters. So soll die Harmonie entstehen. Es ist ein bisschen wie bei Startreck mit den Borg! ‚Sie werden assimiliert werden!’ Alle Mönche und Nonnen sind exakt gleich. Es gibt keine Individualität. Die Gedanken sollen ausgeschaltet werden, genauso wie das Ego.“

Vor seinem Eintritt ins Kloster hatte er in einer Drückerstube in Nordirland mit Heroinabhängigen gearbeitet. Dann hatte man seine Einrichtung jedoch geschlossen und er wurde arbeitslos. „Nun werde ich eben Mönch!“ sagte er und lachte dabei, wobei sein lachen keinerlei Freude ausdrückte. Auch sonst wirkte er eher wie eine verlorene Seele als wie jemand, der dabei war seinen inneren Frieden und die Erleuchtung zu finden. Genauso war es bei den anderen Menschen, denen wir im Kloster begegnen. Auffällig war auch, dass unser Irischer Mönch fast alles schrie, was er uns sagte. Immer wieder lachte er laut und freudlos, so als wollte er ein Unwohlsein oder eine Verzweiflung überspielen. Bevor er von einem anderen Mönch gerufen wurde, weil es Zeit für´s Arbeiten war, erzählte er uns noch einige weitere Details über das Kloster. Es gab nur drei Mönche bzw. Nonnen hier, die das Kloster leiteten und die dauerhaft hier wohnten. Die Frau, die wir zu Beginn getroffen hatten, war eine von ihnen. Alle zwei Monate flogen sie nach Japan zum Muttertempel, um mit diesem in enger Verbindung zu bleiben. Die anderen Mönche und Nonnen kamen von überall her um. Sie zahlten dreihundert Euro im Monat und waren dafür zuständig alle Arbeiten zu erledigen, die hier im Kloster anfielen. Wenn sie ihr Gewand fertiggestellt und lange Zeit im Kloster verbracht hatten, dann wurden die in den Orden aufgenommen. Vorausgesetzt, sie bestanden eine Prüfung bei der sie bewiesen, dass sie wirklich die Regeln des Klosters befolgen konnten. Der Ire hatte vor seiner Ankunft lange Haare und einen langen Bart gehabt, die er beide hatte abrasieren müssen. Auch seine Ohrringe musste er entfernen oder zumindest durch unauffällige Kunststoffringe ersetzen. „Ich habe mich für Kunststoff entschieden, da es im Winter hier oft so kalt ist, dass ich mir mit Metallringen Erfrierungen an den Ohren zuziehen würde“, erklärte er uns.

Als die Zeit um war und die Obermönche bemerkten, wie viel der junge Mann ausplauderte, wurde er ab beordert und wir mussten gehen. So enttäuscht wir zunächst über die Absage waren, so glücklich waren wir nun darüber, dass wir dem Kloster wieder entfliehen durften.

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„Ich fand seine Erklärungen wirklich interessant“, sagte Heiko als wir wieder auf der Straße waren, „aber eine Sache habe ich nicht verstanden. Warum macht der Mann das?“

Ich zuckte mit den Schultern und sagte: „Ich weiß nicht allzu viel über Buddhismus und auch nicht über Zen, aber bislang hatte ich eigentlich immer eine sehr positive Meinung darüber. Kann sein, dass es Vorurteile sind, aber sollte es dabei nicht eigentlich darum gehen, achtsam zu werden, seine innere Stille zu finden und in Harmonie mit sich selbst zu kommen?“

„Das hatte ich auch gedacht!“ sagte Heiko, „und wenn du mich fragst, dann hat das ganze hier auch nicht das Geringste mit irgendeinem Glauben oder irgendeiner Form der Heilung zu tun. Es sind ja nur negative Routinen. Nicht von alleine wach werden können, bedeutet, dass man seine Träume nicht verarbeiten kann. Dann muss man unter Stress essen und arbeiten. Und beim Meditieren muss man auf einem harten Boden knien, der einem die Knie kaputt macht. Das kann nicht richtig sein! Es ist komplett gegen alles, was wir überall auf der Welt über Heilung gelernt haben. Klar, es schaltet die Gedanken aus, aber man hat ja gleichzeitig auch keine Zeit zum fühlen.“

„Das stimmt!“ sagte ich, „Es ist eigentlich nichts anderes als wenn man seine innere Ruhe dadurch finden wollte, dass man in eine Großstadt zieht in der man nicht mehr schlafen kann, wenn der Frühverkehr los geht und sich den stressigsten Job sucht, den man finden kann, so dass einem keine Zeit zum Essen bleibt. Ich glaube er hat es mit dem Beispiel aus Startreck schon wirklich gut beschrieben. Weist du, was er damit gemeint hat?“

„Nein, ich kenne Startreck nicht!“ antwortete er.

Ich fuhr fort: „Es gibt dort ein Volk, dass eine Mischung aus Mensch und Roboter ist. Alle sind gleichgeschaltet und niemand hat einen eigenen Willen oder auch nur eigene Gedanken. Es ist ein gemeinsames Bewusstsein mit dem alle funktionieren. Das Ziel dieses Klosters scheint nichts anderes zu sein.“

„Das beschreibt es wirklich gut!“ antwortete Heiko, „Wenn du mich fragst, ist es eine der krassesten Sekten, die ich jeh gesehen habe. Erinnerst du dich noch an die Sekte, die wir bei der Obdachlosentour besucht haben? Die hatten wenigstens noch Spaß mit ihrem Gesinge und Getanze, aber hier gibt es ja nichts mehr. Die Menschen haben ja sämtliche Lebensfreude und jeden Spaß an der Pforte abgegeben und beschlossen, sie nie wieder abzuholen.“

Auf unserem Weg durch den Ort trafen wir auf einen Esel. Er war in einer Koppel eingesperrt, wirkte aber dennoch deutlich freier, als es die Männer im Kloster getan hatten. Und doch litt auch er unter der Art wie er behandelt wurde. Die Weide war zu klein, um sich die Hufen abzulaufen und niemand hatte sie ihm geschnitten, so dass sie abgebrochen und tief eingerissen waren.

In La Coquille, etwa zwei Kilometer hinter dem Kloster fragten wir bei einer Pilgerherberge namens Maison Morain nach einem Schlafplatz. Die Besitzerin hieß Heidy und war Amerikanerin, die vor vier Jahren hier her gezogen war. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und erfuhren, dass Heidys Schwiegermutter vor einiger Zeit auch einmal einige Tage im Zenkloster verbracht hatte. Ihre Erfahrungen stimmten fast eins zu eins mit unseren Eindrücken überein. Im Laufe des Gesprächs stellten wir fest, dass wir auch hier nicht zufällig gelandet waren, sondern dass es einen guten Grund für unsere Anwesenheit gab, doch davon erzähle ich euch morgen…

Spruch des Tages: Nicht überall wo Buddhismus drauf steht ist auch Erleuchtung drin!

 

Tagesetappe: 29 km

Gesamtstrecke: 1662,97 km

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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