Gruppendynamik für Blödies
‚Gruppendynamik für Blödies’ ist eine Werkzeugkiste für Pädagogen, Gruppenleiter, Seminarleiter, Trainer, Lehrer und Mentoren aller Art, die die Sozialkompetenzen ihrer Schüler, Klienten oder Teilnehmer effektiv fördern wollen. Wir haben in diesem Buch die besten Methoden zusammengetragen, um sowohl den Gruppenzusammenhalt als auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen zu stärken. Die Erfahrungen, die in dieses Buch eingeflossen sind, stammen zum einen aus unserer langjährigen Arbeit mit Schulklassen und Jugendgruppen. Auch unser Selbststudium in Psychologie und Verhaltensforschung von Kindern und Erwachsenen führte zu unseren Rückschlüssen, wie Gruppendynamik leicht erreicht werden kann. Hinzu kamen unsere Erfahrungen mit den Lehrmethoden der Maori und anderen Naturvölkern, die unseren Lernansatz bestärkten.

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Gruppendynamik für Blödies Covervorschau

Lernen wie bei den Naturvölkern

Aus diesen vielfältigen Erfahrungen heraus, entstand ein Methodenfundus, der die Abenteuerspiele der Erlebnis- und Reformpädagogik mit den traditionellen Erziehungs- und Lehrtechniken der Naturvölker verbindet. Denn dort bedeutet Lernen etwas vollkommen anderes, als wir es von unseren Schulen her kennen. Gelernt wird vor allem durch Ausprobieren, selbst Erfahren, Experimentieren und Nachahmen. Der Lehrer ist dabei in erster Linie ein Begleiter, der den Schüler durch gezieltes Stellen von Fragen und Aufgaben immer wieder neu auf eigene Erkenntnisse kommen lässt.
Ein Blick ins Buch Gruppendynamik für Blödies

Die Herausforderungen unserer modernen Zeit

Bei unserer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen konnten wir jedoch auch einige beunruhigende Tendenzen feststellen. Es scheint kaum noch Kinder und Jugendliche zu geben, die einen Bezug zur Natur haben. Aktives und selbstbestimmtes Erleben wird immer mehr durch das Konsumieren von virtuellen Abenteuern ersetzt. Soziale Netzwerke, Handys und Smartphones nehmen zunehmend den Platz von realen Beziehungen ein. Das Risikobewusstsein und die Verantwortung für das eigene Handeln nehmen immer mehr ab.
Es ist für uns immer wieder beeindruckend, wie schnell sich Schüler mit unseren Lehrmethoden verändern können. Umso schmerzlicher ist die Erkenntnis, dass es sich hierbei lediglich um einige Tropfen auf dem heißen Stein handelt, sofern diese Arbeit nicht regelmäßig und vermehrt fortgesetzt wird. Diese Feststellung war die Hauptmotivation, das vorliegende Buch zu schreiben, um auf diese Art und Weise möglichst viele Pädagogen, Lehrer und Eltern zu erreichen, und die Tropfen dadurch zu einem steten Regen werden zu lassen.

Unsere Motivation hinter "Gruppendynamik für Blödies"

Um unsere Erfahrungen weitergeben zu können, war es uns wichtig, kein reines Spielbuch zu schreiben. Wir erschufen ein Buch, dass alle Aktionen immer zusammen mit ihrem pädagogischen Hintergrund erläutert. Je nachdem wie es angeleitet wird, kann jedes Spiel lediglich ein Spiel mit einem, mehr oder weniger großen Unterhaltungswert sein. Oder auch eine effektive Methode zur Förderung der Sozialkompetenzen und der persönlichen Entwicklung.

Unser Ziel war es deswegen, den potenziellen Spielleitern möglichst viel an Hintergrundinformationen mitzugeben, sodass Sie in der Lage sind, den zweiten Weg zu gehen. Dafür haben wir eine umfangreiche Sammlung an Spielen und Methoden für praktisches, erlebnispädagogisches Arbeiten zusammengestellt.
aktives lernen in der Gruppe

Wie das Erlebnispädagogik-Buch angewendet werden kann

Die einzelnen Aktionen sind dabei nach Schwierigkeitsgrad und pädagogischem Einsatzbereich geordnet. So kann der Pädagoge auf den ersten Blick erkennen, welche Aktionen für seine Gruppe zu welchem Zeitpunkt die richtigen sind. Da jedoch alle Spiele mehrere Grundaspekte enthalten, ist die Trennung in die einzelnen Kapitel idealtypisch. Um dem Leser einen besseren Überblick zu verschaffen, ist deshalb durch eine Schautafel rechts neben jeder Spielüberschrift noch einmal angegeben, welche Kompetenzen in welchem Maße gefördert werden.
Von den meisten Spielen haben wir zudem eine Vielzahl an Varianten aufgeführt, sodass sie individuell auf die verschiedensten Gruppen angepasst werden können– von Gymnasialklassen bis hin zu schwererziehbaren Jugendlichen, vom Grundschulausflug bis hin zum Führungskräfteseminar.
Erlebnispädagogische Spiele mit Kindern im Wald

Der Aufbau des Buches

Das Buch ist so aufgebaut, dass man eine Gruppe damit vom ersten bis zum letzten Treffen begleiten kann. Es beginnt mit einfachen Namens- und Kennenlernspielen, die den Teilnehmern bereits einen guten Start in die neue Gemeinschaft ermöglichen.
Die Schüler oder Erwachsenen werden durch die Spiele und Übungen zur körperlichen Fitness, zur Kreativitätsförderung, zur Wahrnehmung, zum gegenseitigen Vertrauen und zur Zusammenarbeit angeregt. Einen gutes Spielende finden Sie durch unsere Reflexionsmethoden und Abschlussrituale, mit denen die Gruppe mit einem guten Gefühl auseinander gehen kann.
In den einzelnen Kapiteln wiederum, sind die Spiele so aufgeführt, dass sie sich von vorne nach hinten in ihrer Komplexität und Herausforderung steigern.
Der Leser sieht so auf den ersten Blick, welche Spiele wann für welche Gruppe besonders gut geeignet sind. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Einleitung, in der die pädagogischen Hintergründe und die Wirkung der jeweiligen Spielkategorie erklärt wird, sowie Besonderheiten und Hinweise darüber, was bei der Anleitung der Spiele beachtet werden sollte.

Einleitungsteil

Das Buch beginnt mit einem Einleitungsteil, in dem wir unser Konzept sowie die pädagogischen und psychologischen Hintergründe der aufgeführten Methoden erklären.
Zunächst gehen wir dabei auf die Bedeutung von Spielen als Lernmethode ein und zeigen auf, wie unser veränderter Umgang mit dem Spiel der Kinder die oben erwähnten Tendenzen in ihrer Entwicklung beeinflusst.

Namensspiele

Das erste Spiele-Kapitel enthält 10 Spiele, mit denen es einer neu zusammengesetzten Gruppe leicht fällt, gegenseitig in kürzester Zeit alle Namen zu lernen. Die Spiele fördern dabei die Kreativität und helfen bei der Verknüpfung neuer Informationen im Gehirn. Außerdem schaffen sie eine Atmosphäre, in der es allen Beteiligten leicht fällt, sich wohl zu fühlen und offen auf die neuen Gesichter zuzugehen.
Für gruppendynamische Prozesse, wie auch für die Entwicklung jedes einzelnen Gruppenmitgliedes ist es wichtig, dass alle Teilnehmer möglichst schnell alle Namen kennen. Denn über den Namen bauen wir deutlich schneller einen tieferen Bezug zu einem anderen Menschen auf.
Das gilt natürlich auch für den Spielleiter selbst.
Namensspiele

Kennenlernspiele

Die 10 Kennenlernspiele in diesem Kapitel unterstützen die Gruppenmitglieder vom ersten Moment an dabei, eine gut funktionierende Gemeinschaft aufzubauen und die Grundvoraussetzungen für ein harmonisches und konstruktives Miteinander zu schaffen: gegenseitiges Vertrauen, Offenheit, Verständnis, Kritikfähigkeit sowie Freude und Spaß an gemeinsamen Aktionen.
Kennenlernspiele und Spiele zur Gruppenfindung

Spiele zur Gruppenfindung

Dieses Kapitel zeigt 10 unterschiedliche Methoden auf, um eine große Gruppe in mehrere Kleine einzuteilen, ohne das sich dadurch jemand verletzt oder benachteiligt fühlt. Dabei geht es vor allem darum, immer wieder neue Gruppenkonstellationen zu finden, um so der Gefahr einer festen Cliquenbildung mit verhärteten Fronten und Rivalitäten entgegenzuwirken.
Gruppendynamische Aufwärmspiele

Aufwärmspiele

Das Kapitel umfasst 11 Sportspiele, die die körperliche Fitness der Spieler aber auch ihren Teamgeist, ihre Kameradschaftlichkeit und ihren positiven Umgang mit Siegen und Niederlagen stärken. Der Wettbewerbscharakter dieser Spiele hilft ihnen, ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten im Vergleich mit anderen besser einschätzen zu können.
Besonders bei unruhigen Gruppen helfen die Aufwärmspiele dabei, dem Bewegungsdrang der Schüler nachzukommen und dadurch auch ihre Bereitschaft und Fähigkeit zu stärken, sich auf andere Aktionen zu konzentrieren.
Gleichzeitig machen aber auch die Aufwärmspiele bereits verschiedene gruppendynamische Strukturen unter den Spielern sichtbar, die später bearbeitet werden können.

Geländespiele

Die 10 Geländespiele in diesem Kapitel sind Spiele, bei denen die Kinder und Jugendlichen in ein inszeniertes Abenteuer eintauchen. Sie übernehmen dabei die Rolle der Helden. Dadurch werden ihre Initiativkraft, ihre Kreativität und ihr Unternehmergeist wieder angefacht. Die Geländespiele selbst sind eine Mischung aus Sportspielen, Wettkampf, erlebbaren Geschichten und Kooperationsspielen. Sie können auf dem Schulhof oder einem anderen größeren Gelände gespielt werden.
Geländespiele

Wahrnehmungsspiele

Das Hauptziel der 11 Spiele in diesem Kapitel ist das Training der Sinnesorgane. Dadurch das unsere modernen Medien, die unsere Wahrnehmung zum größten Teil bestimmen, nur über die Augen und die Ohren wahrgenommen werden können, stumpfen unsere Sinne zusehends ab. In den aufgeführten Spielen werden einzelne Sinnesorgane jeweils besonders gefordert und dadurch trainiert. Gleichzeitig werden auch die Aufmerksamkeit und die Konzentrationsfähigkeit gestärkt.

Vertrauensspiele

Um zu lernen und um sich weiterzuentwickeln ist das Vertrauen in die Menschen, mit denen man zusammen ist, von ausschlaggebender Bedeutung. Denn nur wenn man ihnen vertraut, traut man sich auch sich zu öffnen, Fehler zu machen und Schwächen zu zeigen. Dieses sind Grundvoraussetzungen für die Weiterentwicklung. Das nötige Vertrauen in die anderen und in die Gesamtgruppe zu stärken, ist Ziel der 11 Vertrauensspiele in diesem Kapitel. Die Spiele sind dabei so angelegt, dass die Spieler die Vertrauenswürdigkeit ihrer Kameraden praktisch und körperlich spüren können.
Im Verlauf des Kapitels steigern sich die Vertrauensspiele sowohl in Hinblick auf ihren Schwierigkeitsgrad, als auch in Hinblick auf das Maß an Vertrauen, dass die einzelnen Spieler dabei untereinander aufbringen müssen.
Wahrnehmungsspiele und Vertrauensspiele

Kooperationsspiele

Mithilfe der 11 Kooperationsspiele in diesem Kapitel, stärken und trainieren die Spieler ihre Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, indem sie Aufgaben gestellt bekommen, die sie nur gemeinsam als ganze Gruppe lösen können. Die Spiele stellen dabei Anforderungen an die Gruppe, die auch bei vielen Aufgaben im Alltag, in der Schule oder im Beruf bestanden werden müssen und sind somit ein spielerisches Lernfeld für reale Situationen.
kooperative Abenteuerspiele

Reflexionsmethoden

Um den größtmöglichen pädagogischen Nutzen aus den verschiedenen Spielen zu gewinnen ist es wichtig, dass die Spieler sich die eigenen Handlungen und Verhaltensmuster und ihre Auswirkungen auf den Spielverlauf bewusst machen. Dafür haben wir in diesem Kapitel 11 Reflexionsmethoden zusammengestellt, mit denen die Spiele noch einmal aus der Meta-Ebene betrachtet werden können.
Reflexionsmethoden und Abschlusspiele

Abschlussspiele

Das letzte Spiele-Kapitel beinhaltet 5 Spiele, die als immer wiederkehrende Abschlussrituale genutzt werden können, um einen festen Rahmen zu schaffen. Dadurch geben Sie vor allem jungen und unruhigen Gruppen eine Orientierung, die es ihnen erleichtert, sich auf neue Herausforderungen einzulassen. Darüber hinaus sind sie ideal, um einer Gruppe, die ihre gemeinsame Zeit nahezu beendet hat, ein positives Gefühl mit auf den Weg zu geben und die gemeinsamen Erinnerungen noch einmal zu vertiefen.
Abschlussspiele sind also eine gute Methode, um die bereits entstandenen gruppendynamischen Prozesse und die Entwicklungen jedes einzelnen noch einmal zu festigen, zu vertiefen und mit in den Alltag zu nehmen. Sie runden das Programm ab und bilden die Brücke zwischen der Spielumgebung und der "normalen Welt".

Tipps für Spielleiter

Im letzten Kapitel gehen wir noch einmal auf besondere Fragestellungen, Probleme und Herausforderungen ein, denen man sich als Spielleiter häufig stellen muss. Dadurch wird das Spielangebot noch einmal durch praktische Tipps und Hinweise abgerundet, die wir euch mit an die Hand geben wollen. Auf diese Weise könnt ihr euch auch auf schwierige Situationen rechtzeitig vorbereiten und so einer Menge Frust und Enttäuschung vorbeugen, die durchaus auch mit dem gruppendynamischen Arbeiten auftreten können. Gruppendynamik für Blödies ist damit eine Art Rundum-Sorglos-Paket für das praktische, erlebnispädagogische Arbeiten mit Gruppen und für die Förderung und Entwicklung einer positiven Gruppendynamik.

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Gruppendynamik für Blödies Covervorschau

Leseprobe: Gruppendynamik für Blödies - Praktische Erlebnispädagogik

Gruppendynamik für Blödies - Leseprobe

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