Greening the Desert
Desert Greening - Die Wüste lebt wieder!
Naturschutzprojekte gibt es mehr als man sich vorstellen kann. Doch leider gibt es unter ihnen nur wenige, die auch einen wirklichen Beitrag zum Naturschutz leisten. Oft fließt ein Großteil des gespendeten Geldes in Taschen, in denen es eigentlich nichts zu suchen hat. Doch selbst wenn es dort ankommt, wo es ankommen soll, besteht noch immer häufig die Frage, wie hilfreich die geleistete Hilfe wirklich ist.
Es hat lange gedauert, bis wir mit "Desert Greening" ein Projekt finden konnten, dem wir wirklich vertrauten und das in unseren Augen einen echten Beitrag zum Erhalt unseres Lebensraumes leistet.
Die Idee hinter diesem Projekt ist es, das Ungleichgewicht, das wir in die Natur gebracht haben, auf natürliche Weise wieder auszubalancieren. Es wurde 2005 von Madjid Abdellaziz ins Leben gerufen, um der zunehmenden Ausbreitung der Dürre in Algerien entgegenzuwirken.
Von Menschen erzeugtes Chaos
Seit Beginn der Technisierung der Menschheit haben wir immer wieder auf unterschiedlichste Art und Weise in den Naturkreislauf eingegriffen. Wir haben Tiere und Pflanzen an Orte gebracht, an denen sie nichts zu suchen hatten. Dort breiteten sie sich teilweise in verheerenden Mengen aus, während sich die heimischen Arten immer weiter zurückdrängen ließen. Wir haben Wasserkreisläufe und Meeresströmungen verändert, Staudämme gebaut, Ökosysteme zerstört und sogar das Wetter verändert.
Die meisten Ansätze, um dieses Chaos wieder zu bereinigen, bestehen darin, weitere Eingriffe zu starten, um den alten entgegenzuwirken. Doch in den meisten Fällen vergrößern wir das Chaos damit nur noch weiter. Madjid Abdellaziz war es daher wichtig, eine Methode zu erschaffen, mit der er eine natürliche Harmonisierung unterstützen konnte. Anstatt das Chaos, das die Menschen angerichtet haben, durch neues Chaos zu bekämpfen, wollte er die Erde bei ihrer Selbstheilung unterstützen.
Normalisierung des Wetters
Mithilfe von Wilhelm Reich, N. Tesla und V. Schauberger gelang es ihm, eine sogenannte Sphärenharmonisierungsanlage in Betrieb zu nehmen, die den natürlichen Regenkreislauf wieder herstellte. Anders als bei Techniken wie HAARP und den Chemtrails wurde hier nicht mit künstlichen Strahlungen oder chemischen Giftstoffen gearbeitet. Es ging viel mehr um eine Reinigung der Atmosphäre von genau diesen Giftstoffen und Störfrequenzen, sodass sich die Bedingungen wieder normalisieren konnten. Dadurch kam es auch zu einer Normalisierung des Wetters. Der Regen, der früher in diesem Gebiet normal gewesen war, setzte nach einer langen Dürreperiode wieder ein. Die Feuchtigkeit, die vom Boden aufgenommen wurde, ermöglichte ein neues Pflanzenwachstum und bald schon konnte mit einer Begrünung des Gebietes begonnen werden. Zuvor war der Grundwasserspiegel permanent weiter abgesunken, jetzt füllte er sich erstmals wieder auf. Mit ihm konnte in einem fast völlig abgetöteten Bereich wieder neues Leben entstehen.
Welche Faktoren beeinflussen unser Wetter?
Neues Leben für die Wüste
In der westlichen Welt gab es unter Wissenschaftlern schon die verschiedensten Konzepte, um die Wüsten wieder zu begrünen. Doch die meisten von ihnen sind aufwändig, extrem teuer und nur wenig erfolgversprechend. Im Normalfall geht es darum, der Wüste ein neues, grüneres Gesicht aufzudrängen, anstatt ihr dabei zu helfen, sich selbst wieder zu regenerieren. Genau diese Idee aber steckt hinter Desert Greening.
Ist in so einer Wüste wirklich noch Leben möglich?
Weltweite Wasserknappheit auf einem blauen Planeten
Vor allem die Sahara breitet sich seit Jahren immer weiter aus und umfasst bereits Gebiete, die zuvor grüne und fruchtbare Landflächen gewesen waren. Neben Südeuropa, Australien und Bereichen in Asien ist Afrika weltweit am stärksten von einer zunehmenden Wasserknappheit bedroht. Weltweit haben nach Schätzungen der WHO bereits mehr als 1,1 Millionen Menschen keinen Zugang zu verwertbarem Trinkwasser mehr. Das liegt nicht daran, dass es auf der Welt kein Wasser mehr gibt. Das Wasser verschwindet ja nicht einfach und verlässt unseren Planeten auf der Suche nach einem anderen, auf dem es vielleicht schöner ist. Nein, das Wasser ist noch da. Es ist nur zunehmend verseucht oder aber es verteilt sich auf eine ungünstige Weise, sodass es an einigen Orten zu viel und an vielen anderen fast gar nicht vorkommt. Da warme Luft deutlich mehr Wasser aufnehmen kann, als kalte, verdunstet über warmen Regionen auch deutlich mehr Wasser als über kalten.
Anschließend wird die Luft durch die Winde verwirbelt und das mitgenommene Wasser gelangt in kältere Regionen, wo es wieder herabregnet. Aus diesem Grund ist es besonders in heißen Regionen wichtig, dass die Erde von einem Vegetationsmantel umgeben wird, der die Wasserreserven speichert und festhält. Sobald dieser Pflanzenschutzmantel fehlt, steigt die Gefahr einer Dürre und das Land wird immer trockener.

Von der Verwüstung zur Schaffung neuer Paradiese
Genau diesem Prozess will Desert Greening entgegenwirken. Der Ort, an dem das Projekt startete, trägt heute den Namen Djanan und er ist zu einer einzigartigen Oase geworden. Doch auch der Rest von Algerien profitiert von einem steigenden Grundwasserspiegel und infolgedessen auch von steigenden Ernteerträgen. Viele Flüchtlinge, die Aufgrund der Dürren oder der Kriege in anderen Regionen Afrikas ihre Heimat verloren, fanden hier ein neues Zuhause und konnten gleichzeitig an dessen Erschaffung mitwirken. Die Idee ist es nun, die natürliche Wüstenbegrünung weiter auszudehnen und so einen grünen Gürtel zu erschaffen, der die Ausbreitung der Sahara stoppt und so Menschen, Tieren und Pflanzen eine neue Heimat bietet.
Wie kann ich helfen?
Wie ihr euch vorstellen könnt, ist Desert Greening ein sehr umfangreiches und komplexes Projekt, das auf vielen Ebenen gleichzeitig arbeitet. Denn zur Wiederbegrünung der Wüsten gehört weit mehr, als lediglich ein paar Regenwolken zu überreden, ihren Ballast über der Wüste abzuwerfen. Viele der Länder, die von der Verwüstung, also der Wüstenausbreitung betroffen sind, leiden auch unter großer Armut, politischen Unruhen, Krankheiten und korrupten oder diktatorischen Systemen. Dementsprechend kann Desert Greening auch Hilfe auf allen Ebenen gebrauchen. Hier sind einige Beispiele, wie ihr beitragen könnt:

1. Durch eine Direktspende in der Höhe, die sich für euch gut und richtig anfühlt. Dies könnt ihr am besten direkt über die Internetseite von Desert Greening machen: Zum Spendenbereich
Naturschutzprojekt
2. Als Lebensabenteurer-Wander-Pate: Werdet Teil unseres Charity-Walks und überlegt euch einen Betrag, den ihr für jeden von uns gelaufenen Kilometer an Desert Greening spenden wollt. Ob ihr dabei einen Cent pro Kilometer spenden wollt, 10 Cent, 27 Cent, 1 € oder mehr, ist ganz euch überlassen. Ebenso, wie die Dauer eurer Partnerschaft, denn ihr verpflichtet euch zu nichts und könnt jederzeit wieder zurücktreten, wenn euch danach ist. Schreibt uns einfach eine kurze Nachricht und wir besprechen mit euch alles Weitere: Zum Kontaktformular

3. Als freiwilliger Helfer: Desert Greening ist ein Projekt, das Menschen motivieren möchte, selbst aktiv zu werden und die Hilfe zu leisten, die man leisten möchte. Ob ihr als „Botschafter“ von Europa aus auf die Arbeit von Desert Greening aufmerksam macht und so für noch mehr Unterstützung sorgt, oder ob ihr direkt vor Ort mit anpacken und selbst ein Stück wüste begrünen wollt, ist dabei gänzlich euch überlassen. Infos dazu findet ihr auf der Seite von Desert Greening unter "Internationale Projekte"
4. Als Baumpate: Bäume sind das tragende Element von Desert Greening. Denn sie sind es, die ein Mikroklima erschaffen, in dem Leben für andere Wesen, seien es nun Pflanzen, Tiere oder Menschen überhaupt erst möglich ist. Die harmonisieren die Temperaturen, halten das Wasser, bremsen den Wind und schaffen eine Atmosphäre, die uns das Atmen erlaubt. Die Ausbreitung der Wüsten weltweit kommt vor allem durch die Abholzung der Bäume zustande. Im Umkehrschluss sorgen neue Bäume auch dafür, dass man die Verwüstung stoppen und wieder umkehren kann. Je größer eine bewaldete Fläche ist, desto mehr Leben entsteht in ihr und desto mehr Kraft bekommt sie, um sich schließlich auch ganz von selbst weiter auszubreiten. Daher ist es ein erklärtes Ziel von Desert Greening, eine Million Bäume in der Wüste anzupflanzen. Und dies kann nur mithilfe von Baumpaten gelingen. Was ihr tun müsst, um selbst ein Baumpate zu werden, erfahrt ihr unter www.desert-greening.com/baumpflanzung
Bäume sind das Zentrum eines empfindlichen Umweltsystems
5. Als aktiver Wasser-Retter: Der Umstand, dass gerade Wasser zu so einem Mangelgut wird, obwohl unser Planet voll davon ist, hängt vor allem mit unserem unverantwortlichen Umgang mit diesem Element zusammen. Das bedeutet auch, dass jeder einzelne von uns bereits einen großen Beitrag leisten kann, wenn er das Wasser, das er nutzt, wieder ehrt und achtsam verwendet. Das bedeutet nicht in erster Linie, dass wir Wasser sparen müssen, denn anders als oft geglaubt wird, geht es ja nicht kaputt, weil es durch einen Wasserhahn fließt oder weil wir unseren Rasen damit sprengen. Die wirklichen Probleme werden viel mehr durch die vielen Chemikalien und Giftstoffe verursacht, mit denen wir unser Wasser verseuchen. Achtet beispielsweise darauf, dass ihr keine chemischen Seifen, Waschmittel oder Zahnpasten verwendet.  Vermeidet hormonhaltige Medikamente und lasst die Finger von chemischen Düngemitteln oder Pestiziden für euren Garten. Auf diese Weise könnt ihr aktiv zur Rettung des Wassers beitragen, da viele unserer Alltagsgifte nur schwer oder gar nicht mehr aus dem Wasserkreislauf entfernt werden können. So haben wir bereits eine erschreckend hohe Zahl an Hormonen, Weichmachern, Plastik-Mikropartikeln und vielen anderen Schadstoffen in unserem Wasserkreislauf, die wir dann selber durch unser Frischwasser wieder in unseren Organismus aufnehmen. Dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann, ist wohl offensichtlich. Daher unser Aufruf an euch: Werdet zum Wasser-Retter und motiviert andere, das selbe zu tun. Beispielsweise indem ihr eure Geschichten und Erfahrugnen hier teilt: Zum Kontaktformular

Alle weiteren Informationen über das Projekt selbst und darüber, wie ihr es unterstützen könnt, findet ihr auf der Internetseite von Desert Greening.

Wir danken euch für eure Unterstützung und wünschen euch viel Spaß beim Helfen!