Survival International - Menschenrechte Weltweit
Wer ist Survival International?
Survival International ist eine weltweit operierende Menschenrechtsorganisation, die sich für den Schutz und die Rechte indigener Kulturen einsetzt. Es ist keine Entwicklungshilfe-Organisation im klassischen Sinne, denn es geht nicht im Geringsten darum, eine fremde Kultur in eine Richtung zu schubsen, die wir Entwicklung oder Fortschritt nennen. Viel mehr geht es darum, natürlich lebende Kulturen davor zu schützen, zu Opfern unseres sogenannten Fortschritts zu werden. Mit Hilfe von Aufklärung, Lobbyarbeit, rechtlichen Beistand und Medienkampagnen gibt Survival International den indigenen Kulturen dabei eine Stimme innerhalb unserer Gesellschaft unserer Medien und unseres Rechtssystems, um ihre Rechte, ihre Traditionen, ihr Land und ihr Leben zu verteidigen. Dabei verfolgt Survival International eine klare Philosophie im
Umgang mit den Naturvölkern, die den Erfolg ausmacht und durch die sichergestellt wird, das die Organisation nicht aus Versehen zum Werkzeug der Zerstörung anstatt des Schutzes wird:
Alle Probleme, die ein indigenes Volk für sich selbst verursacht, bleibt auch Sache dieses Volkes und muss auch von ihm selbst gelöst werden. Sämtliche Probleme, die wir ihnen verursachen, sei es nun durch Waldrodung, Rohstoffabbau, diskriminierende Gesetze oder das Verursachen von Umweltkatastrophen, müssen hingegen auch von uns gelöst werden, da sie Mittel und Wege erfordern, die einer Indigenen Kultur vollkommen unbekannt sind. Wie beispielsweise sollte sich ein Volk vor Gericht gegen die Enteignung seines Landes verteidigen, wenn ihm so etwas wie ein Rechtssystem vollkommen unbekannt ist, weil alle Streitfragen per Redekreis im Konsens geklärt werden?
Afrikanischer Waisenjunge
Survival International ist also gewissermaßen Anwalt, Lobbyist, Pressesprecher und Botschafter für Indigene Völker überall auf der Welt und bietet diesen gleichzeitig eine Plattform, um für sich selbst zu sprechen und um auf akute Probleme aufmerksam zu machen.

Wie alles begann...

1969 saß eine Gruppe junger Männer und Frauen und London über eine Zeitung gebeugt und konnte nicht fassen, was sie da las. Neben den neusten Meldungen über Sport, Klatsch und Wetter berichtete die Sunday Times von einem Zwischenfall im weit entfernten Amazonasgebiet. Ein Gebiet, das so weit entfernt war, dass die meisten Leser diesen Artikel nicht einmal beachteten. Was kümmerte es einen schließlich, was irgendwo im Dschungel auf der anderen Seite der Welt passierte?

Hier jedoch war es anders. In der kleinen Londoner Wohnung herrschte betroffenes Schweigen. Bilder brannten sich in die Köpfe der jungen Menschen ein. Bilder die so stark und intensiv waren, dass sie sie nie wieder vergessen würden. Mehr noch: Bilder, die ihr gesamtes restliches Leben verändern sollten und das von unzähligen weiteren Personen überall auf der Welt gleich mit.

Der Artikel, den sie dort vor sich auf dem Tisch liegen hatten, berichtete von einem Massaker im brasilianischen Regenwald. Jahrhunderte lang hatte hier ein Einheimischenstamm gelebt, der bis kurz zuvor keinen Kontakt zu den weißen Siedlern hatte. Es war ein Volk, das in vollkommener Symbiose mit der Natur lebte. Ein Volk, das ebenso zum Wald gehörte, wie die Bäume und die Vögel. Ein Volk, das über tieferes Wissen über den Regenwald, seine Bewohner und das Leben darin verfügte, als wir es uns je vorstellen könnten. Dann aber war der Zivilisationsmensch gekommen, der sich weder für den Wald, noch die Tiere oder die Menschen darin interessierte. Das einzige Interesse, das ihn antrieb, war der Profit, den er aus den Rohstoffen schlagen konnte, wenn er das Land an sich riss.
Afrikanische Nomaden
Die Einheimischen hatten nicht den Hauch einer Chance. Binnen weniger Stunden metzelten die Eindringlinge sie nieder, töteten Männer, Frauen und Kinder und ließen die leblosen Körper in ihrem eigenen Blut zurück. Kein einziger blieb am Leben. Hunderte, vielleicht tausende von Jahren hatten sie hier in vollkommener Harmonie existiert und nun waren sie einfach ausgelöscht worden. Ohne jede Vorwarnung, ohne auch nur eine Frage zu stellen. Abgeschlachtet wie Vieh, als ob sie nicht einmal Menschen wären. Und mit dem letzten Atemhauch des letzten Stammesmitglieds gingen auch das Wissen, die Kultur, die Sprache, die Traditionen und all ihre Geheimnisse für immer verloren.

Heute stand dieser Artikel in der Zeitung und sorgte für Schlagzeilen, doch schon morgen würde er wieder in Vergessenheit geraten. Und mit ihm der

Stamm, der auf brutalste Weise ermordet worden war. Bald schon war es, als hätte es ihn nie gegeben. Es war ein Völkermord gewesen, der dem an den Juden im dritten Reich um nichts nachstand und doch gab er hier nicht einmal ein Mahnmal oder einen Gedenkstein.

Und die Mörder? Sie handelten im Auftrag eines namhaften Unternehmens, dem man nichts anhaben konnte. Nicht einmal einen wirklichen Tadel hatten sie zu erwarten. Ganz nach dem Motto: „Das war nicht nett! Macht das ja nicht noch einmal! Hört ihr!“

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