Woher erhalte ich kostenlose Lebensmittel?

von Shania Tolinka
01.08.2026 13:56 Uhr

 

Als wir am 01.01.2014 aufgebrochen sind, fragten wir uns: Woher erhalten wir kostenlose Lebensmittel? Es war so weit, nach zwei Jahren der Vorbereitung starteten wir in unser größtes Abenteuer. Einmal zu Fuß und ohne Geld jedes Land der Erde zu durchwandern. Der längste Charitywalk der Welt. Nach acht Jahren haben wir nun den Weltrekord geknackt und kein Mensch ist weiter ohne Geld und zu Fuß um die Erde gelaufen. Doch wie geht das? Wie kommt man an kostenlose Lebensmittel überall auf der Welt?

Warum gibt es überhaupt kostenlose Lebensmittel weltweit?

Laut dem WWF werfen wir circa 1/3 der Nahrung die wir produzieren weg. Das mag für Sie schockierend klingen und ein raunzen in Ihnen anstacheln. Doch warten Sie, nach 8 Jahren Spendenlauf sind wir auf das Ergebnis gekommen, das es Länder in Europa gibt, wo nur 28% der produzierten Nahrung auch wirklich verköstigt wird. 72% der Nahrung landet nie auf einen Teller und wird bis zum letzten Happen gegessen. Wir produzieren gerade circa für 21 Milliarden Menschen Nahrung und trotzdem müssen 811 Millionen Menschen hungern und circa 2 Milliarden Menschen leiden unter einer Mangelernährung. 1/4 der Menschen weltweit haben keine Möglichkeit sich ausgewogen zu ernähren oder nur so viel zu essen, das sie satt sind. Ist das nicht eine fantastische Leistung unseres Systems? Obwohl wir drei mal so viel Nahrung produzieren, laut unserer Recherchen, als wir für die Weltbevölkerung benötigen würden, werfen wir im Schnitt in den von uns untersuchten Ländern (48 Stück) circa 54% der Nahrung weg. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger und ja, das Medikament Nahrung, wäre gar nicht so schwer zu verabreichen. Kostenlose Lebensmittel müsste es doch genug geben, wenn wir zu 54% unsere Nahrung nicht nutzen. Daran kann es schon mal nicht liegen.

Wie viele Menschen sterben an Hunger?

https://weather.com/de-DE/wissen/umwelt/news/2019-04-17-44-prozent-des-restaurant-essen-landet-im-mull-wo-reste-mitnehmen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1198917/umfrage/anzahl-an-mangelernaehrung-verstorbener-menschen-weltweit/
https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger
https://ga.de/app/consent/
https://de.wikipedia.org/wiki/Todesursache
https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/uebergewicht-und-mangelernaehrung-weltweit-wo-89-prozent-der-erwachsenen-uebergewichtig-sind-a-c35dd075-659b-4a41-bce3-d83f04f8eba9
https://www.wetter-by.de/Internet/global/themen.nsf/0/69E12D7AAFDC6793C1257C85005AD19C?OpenDocument
https://toogoodtogo.de/de/movement/knowledge/what-food-is-wasted
https://www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/soja-und-fleischkonsum/wie-viel-fleisch-pro-woche
https://www.agrarheute.com/pflanze/kartoffeln/50-prozent-kartoffel-ernte-landet-tonne-516956
https://toogoodtogo.de/de/movement/knowledge/what-food-is-wasted
https://www.welthungerhilfe.de/fileadmin/pictures/publications/de/fact_sheets/topics/2021-factsheet-lebensmittelverschwendung.pdf
https://idw-online.de/de/news760844

Jean Ziegler geht davon aus, das an den Folgen der Unterernährung und am Hunger selbst circa 30-40 Millionen Menschen pro Jahr versterben. Man muss hier davon ausgehen, das die meisten Menschen nicht direkt an den Hungerfolgen versterben, sondern weil sich das System durch die Mangelernährung kaum mehr wehren kann und es so zu einem verfrühten Tod kommt. (Stand 2007) Jedes siebte Kind ist weltweit untergewichtig (Stand 2014) und jedes vierte Kind ist chronisch unterernährt (Stand 2012).

Die offizielle Statistik eröffnet uns einen anderen Blickwinkel: Statista sagt aus, das 2017 weltweit 231.771 Menschen an Hunger verstorben sind. Auch hier gibt es wieder eine riesige Kluft zwischen dem was wirklich auf der Welt passiert und das was wir annehmen. Hier möchte ich zu bedenken geben, das in Deutschland von 10.000 Totenscheinen, 9777 falsch ausgefüllt waren, als ein Rechtsmediziner diese geprüft hat. 50% der Todesursachen die im Schnitt eingetragen sind, werden bei einer Optoption erkannt, dass Sie nicht richtig waren. Wie gut können also unsere Schätzungen sein? Wenn wir in Jean Ziegler vertrauen dann sterben im Jahr 30-40 Millionen Menschen an der Fehlernährung. Wenn wir dann bedenken das im Schnitt auf der Erde (Stand 2020) circa 50-60 Millionen Menschen sterben, dann gibt es wohl kaum eine schlimmere Krankheit als den Hunger. 2019 Zum Beispiel hatten wir 55,4 Millionen Todesfälle.

Jean Ziegler, der US Sonderberichterstatter der für das recht auf Nahrung eintritt, schätzte im Jahr 2007, das Hunger bzw. die Folgen von Mangel- oder Fehlernährung die Todesursachen Nummer 1 seien. Und ja, wir sprechen hier von 30 bis 40 Millionen Menschen. Sich falsch zu ernähren bedeutet also das zwischen 54% - 72% aller Menschen an einer falschen Ernährung im kausalen Zusammenhang laut Jean Ziegler versterben. Die schlimmste Krankheit die wir also kennen ist Hunger und Fehlernährung. Der Anteil an übergewichtigen Personen hat sich laut der WHO seit 1975 fast verdoppelt. Das spannende dabei ist, das auch Fettleibigkeit eine Art der Mangelernährung ist, denn man isst nicht das, was der Körper benötigt um gesund zu bleiben. Kostenlose Lebensmittel sollten an sich Pflicht sein, so das sich jeder ausgewogen und körperbezogen ernähren kann.

2016 waren laut Daten der Weltgesundheitsorganisation etwa 39% der Weltbevölkerung übergewichtig. Wenn wir von dieser Prozentzahl heute ausgehen, dann gibt es 3 Milliarden Menschen von 7,7 Milliarden Personen auf der Welt die Fettleibig sind.

Fassen wir zusammen:

✓ 3 Milliarden Menschen die Fettleibig sind und eine Mangelernährung aufweisen.
✓ 811 Millionen Menschen hungern so stark, das Sie vor dem Hungertod stehen.
✓ 2 Milliarden Menschen leiden unter einer Mangelernährung die todesursächhlich sein kann.
✓ 2,7 Milliarden Menschen haben eine ausgewogene Ernährung.

Sollte es nicht für alle Menschen kostenlose Lebensmittel geben, so das wir uns richtig ernähren könnten? 65% der Menschen ernähren sich also so falsch, das dies zu Ihrem Tod führen kann. Ob dies nun freiwillig oder nicht geschieht, spielt natürlich eine Rolle, doch ist es nicht absolut fabulös?

Wir werfen im Schnitt 54% der Nahrung weg und 64% der Menschen können sich nicht richtig ernähren, weil Sie nicht an die richtige Nahrung kostenlos kommen?

Fassen wir noch mal zusammen:

✓ 2019 sind 55,4 Millionen Menschen verstorben.
✓ Circa 54-72% aller Menschen sterben in Zusammenhang mit einer Mangelernährung.

Die schlimmste Krankheit auf der Welt ist also, das wir nicht das Essen, was wir essen sollten. Wir haben also ein System erschaffen, in dem die meisten Menschen an einer falschen Ernährung sterben. Ist das nicht vollkommen pervers?

Sollte es nicht absolut verpflichtend sein, das es nur noch kostenlose Lebensmittel gibt? Sind Nahrungsetter nicht die Menschen die es verstanden haben, das man auf diese Art und Weise nicht mehr weiter machen kann? In Deutschland ist es verboten die weggeworfene Nahrung aus den Supermarktcontainer zu fischen. Ist das nicht pervers? Es ist verboten, Nahrung zu verwenden!

Es sterben rund 70% aller Menschen frühzeitig, weil Sie nicht an die richtige Nahrung kommen und wir verbieten es, das Menschen sich aus den Nahrungsabfällen bedienen, während 811 Millionen Menschen verhungern. Sind wir Pervers oder kann man hier nur noch von mega PERVERS sprechen?

Dieses System zu unterstützen ist unterlassene Hilfeleistung!

Als und das klar wurde, beschlossen wir aufzubrechen. Geldstreik! Wir wollten ein Zeichen setzen. Walk, for People who cannot Walk. Wir starteten also unseren Charitywalk und zogen um die Welt. Wir zeigten andauernd wie wir aus den Abfällen lebten und beim Dumpstern waren. Wir waren Mülltaucher. Wir fischten nach weggeworfenen Lebensmitteln. Wir kontrollierten in jedem Land, wie viel Nahrung auf den Feldern blieb und wie gut die Ernteverfahren waren. Kostenlose Lebensmittel gab es überall. In Spanien blieben teilweise bis zu 45% der Zwiebeln auf den Feldern, weil Sie nicht groß genug waren oder zu groß waren. Wir konnten uns also stets den Bauch voll schlagen und hatten trotzdem oft Bauchschmerzen mit dem Wissen, was wir durch ein kaputtes System an Leid und Schmerz erschaffen, der nicht sein müsste.

Nochmal circa 54-72% der Menschen sterben im Zusammenhang mit einer Mangelernährung!!!

Und ja, es gäbe dafür eine Lösung, freier Zugang zu Lebensmitteln. Es kann doch nicht sein, das wir drei mal so viel Nahrung produzieren, wie die Weltbevölkerung essen kann und wir trotzdem die Sterbebeteiligung durch Mangelernährung haben. Und hier ist es vollkommen egal ob es die Überernährung oder die Unterernährung ist. Wenn ein System so gestrickt ist, das man sich nicht normal ernähren kann, dann hat das System einen exorbitanten Fehler.

Kein Geld für Essen. Wie man kostenloses Essen bekommt.

als wir losgezogen sind, haben wir uns große Sorgen gemacht, weil wir nicht wussten ob wir bei der Wanderschaft auch immer kostenlos an Lebensmittel kommen würden. Mit der Zeit wurden wir aber immer ruhiger, da wir spürten, das es immer eine Lösung gab, auch ohne Geld, kostenlos an Essen zu kommen. Und nein, es muss nicht immer eine Armenspeisung sein.

Wo haben wir auf der Reise überall Nahrung gefunden oder kostenlose Lebensmittel erhalten?

✓ Dinge die im Restaurant zurückgegangen sind.
✓ Dinge die über dem Verfallsdatum waren.
✓ Lebensmittel die wir aus den Supermarktcontainer geholt haben.
✓ Lebensmittel die auf dem Wochenmarkt weggeworfen wurden.
✓ Dinge die in der Natur gewachsen sind.
✓ Lebensmittel die wir aus Gärten von Privatpersonen geschenkt bekommen haben.
✓ Lebensmittel von Supermärkten die Sie uns gegeben haben.
✓ Reste vom Mittagsbüffet oder Abendbüffet.
✓ Rest von Kantinen.
✓ Feldfrüchte die man wegen dem Aussehen nicht verwerten kann.
✓ Feldfrüchte die nach der Ernte auf dem Feld bleiben.
✓ In Gemeindehäusern oder Kirchengebäude wo wir geschlafen haben, gab es immer Dinge die schon sehr lange über dem Verfallsdatum waren und die man essen konnte.
✓ Einladungen zum Essen annehmen.
✓ Früchte die Druckstellen haben und aussortiert werden müssen, bei Fruchthändlern anfragen.
✓ Jedes fünfte Brot wird in Deutschland weggeworfen. Wien wirft so viel Brot weg, das ganz Graz davon leben könnte. Nach altem Brot fragen.
✓ Beim Metzger werden die Wurstanschnitte weggeworfen, auch nach diesen kann man fragen.
✓ Jäger haben oft Innereien übrig, die nicht verwertet werden.
✓ In Altenheimen bleibt jeden Tag sehr viel Nahrung übrig.
✓ Nahrung die runter gefallen ist, und nicht mehr verkauft werden darf.
✓ Bei Kinosälen werden immer Popcornkübel und Nachobehälter zurückgegeben und meistens sind diese noch zum Teil gefüllt, Ähnlich wie die großen Getränkeflaschen.

Was wird weggeworfen und warum können Sie davon leben?

✓ Circa 10 bis 20 % aller Bäckereiartikel werden weggeworfen. Wir sprechen hier in Deutschland von circa 500.000 Tonnen im Jahr. Jedes fünfte Brot landet im Müll.
✓ Wir werfen in Großbritannien 570.000 Tonnen Frischfleisch im Wert von 1.300 Millionen Pfund weg. Das spannende daran ist, das die hälfte des Fleisches immer noch essbar wäre. Wir werfen also pro Jahr in Großbritannien 50 Millionen Bühne weg. Wir werfen 1,5 Millionen Schweine weg und wir werfen 100.000 Rinder weg, weil es uns einfach egal ist.
✓ Weltweit werfen wir ungenutzt 12 Milliarden Tiere weg. Circa 2 Tiere pro Person. Wenn wir hier von einem Durschnittsgewicht von 30 Kilo ausgehen. Werfen wir pro Erdenbürger 60 Kilo Fleisch weg. In Deutschland konsumieren wir circa 60 Kilo Fleisch im Jahr, das ist genau so viel, wie wir ungenutzt wegwerfen.
✓ 50% der Kartoffel Ernte landet in der Tonne.
✓ 1.400 Millionen Tonnen Obst und Gemüse kommen nie in den Supermarkt, weil das Obst und Gemüse nicht normgerecht ist. Das entspricht 46% der Produktionslinie. Wenn wir jetzt noch bedenken, wie viel Obst und Gemüse der Supermarkt und dann noch der Endverbraucher wegwerfen muss, dann essen wir maximal 1/3 der produzierten Obst- und Gemüsesorten.
✓ 598 Millionen Tonnen Wurzeln und Knollen kommen nie in den Supermarkt, weil die Knollen und Wurzeln nicht normgerecht sind. Das entspricht 46% der Produktionslinie. Wenn wir jetzt noch bedenken, wie viele Wurzeln und Knollen der Supermarkt und dann noch der Endverbraucher wegwerfen muss, dann essen wir maximal 35% der produzierten Knollen und Wurzeln.
✓ Circa 17% der Milch kommt nie in den Supermarkt und wird schon zuvor weggeworfen.

Was man sehen kann, das wir mit der Nahrung bei weitem nicht gut umgehen. Und das sind nicht unsere Zahlen, sondern die offiziellen. Das was wir in insgesamt knapp 80 Ländern in unserem Leben sehen konnten, übersteigt diese Schätzungen bei weitem. Oft frage ich mich, wie diese Zahlen zustande kommen. Wer einmal ein Feld in Portugal, in Indien, in Mexiko oder in einem anderen Land kontrolliert hat, kann niemals auf diese Zahlen kommen.

Allein in den privaten Haushalten in Deutschland landet im Schnitt 75 Kilo Nahrung pro Kopf und Jahr im Müll. Wenn wir dann bedenken, das wir 330 Kilo Nahrum im Schnitt pro Jahr essen, ist das nicht erschreckend?

Wir werfen also als Privatperson in Deutschland circa 23% der Nahrung weg. Wenn wir davon ausgehen, das die Zahlen stimmen, und wir bei der Produktionslinie circa 45 bis 55% der Nahrung nicht verwerten. Dann kommen wir in Deutschland auf eine Wegwerfgesellschaft die nur maximal 30% der Nahrung verwerten, ist das nicht pervers? Selbst wenn wir von 40% der Nahrung ausgehen und wir uns um 10% verrechnet haben, dann ist es immer noch pervers.

In Deutschland entstehen im Jahr 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Das entspricht circa einen Wert von 25 Milliarden Euro. Pro Bürger schmeißen wir also einen Wert von rund 300 Euro im Herstellungswert weg.

Wie kann es sein, das Menschen verhungern?

Wie kann man kostenlose Lebensmittel retten?

Kein Geld für Lebensmittel? Es gibt nichts Schlimmeres als Hunger, wenn man kein Geld in der Tasche hat. Zum Glück gibt es kostenlose Lösungen für Lebensmittel. Es gibt genügend Lebensmittel auf der Welt, und man braucht nicht immer Geld, um seinen angemessenen Anteil daran zu erhalten. Es gibt keinen Grund zu hungern, wenn man kein Geld hat. Ganz im Gegenteil. Im Folgenden finden Sie gute Beispiele dafür, wie Sie in Europa, in den USA, im Vereinigten Königreich und in Australien sowie in Neuseeland, Kanada und Irland kostenloses Essen bekommen. Die Tipps und Tricks sollten es Ihnen auch ermöglichen, in anderen Ländern der Welt kostenloses Essen zu erhalten.

Heute brauche ich Hilfe mit Lebensmitteln, denn ich habe kein Geld:

Wenn Sie dringend Lebensmittel benötigen, sollten Sie die örtliche Lebensmittelhilfe in Ihrem Land oder Ihrer Stadt aufsuchen. Eine Liste von Tafeln und Essensausgaben finden Sie im Internet.
In jedem Land das wir bereist haben, gab es eine Einrichtung die weggeworfene Lebensmittel an Arme verteilt hat. Bei uns zum Beispiel kann die Tafel nur von einer Industriebäckerei das weggeworfene Brot annehmen, und selbst von dem muss Sie noch 30% wegwerfen, weil die Armen es nicht essen können. Sie müssen also kein schlechtes Gefühl haben, wenn Sie zur Tafel, Caritas oder einer ähnlichen Organisation gehen. Eine einzige Industribäckerei kann mit den Abfällen weit mehr als nur die Amen Menschen versorgen. Oft scheuen sich die Personen die Angebote anzunehmen, da Sie denken, dass sie den richtigen Armen etwas wegessen. Wenn es nichts mehr geben sollte, müsste man von unzähligen Industriebäckerei einfach eine zweite einladen, das Sie auch noch Ihre Abfälle abgibt.

Wenn Sie also in einer Situation sind, in der Sie kostenlose Lebensmittel benötigen, können Sie versuchen, bei der Lebensmittelbank oder durch die Aneignung von Lebensmittelabfällen kostenlose Lebensmittel zu bekommen.
Sie können nach Lebensmitteln fragen und nach Lebensmitteln suchen. Wenn Sie einige dieser Tipps befolgen, essen Sie vielleicht sogar leckerer, als wenn Sie Ihr Essen gekauft hätten. Wir sprechen über Lebensmittelbanken, Müllcontainer, die Suche nach Lebensmitteln in der Natur und sogar über den eigenen Anbau von Lebensmitteln.

Zusammenfassung: Wie man kostenloses Essen bekommt

Ich bin hungrig, wo bekomme ich kostenloses Essen? Besonders jetzt, in der aktuellen Covid-Krise, stellen immer mehr Menschen diese Frage: Wie bekomme ich kostenloses Essen in meiner Nähe? Nun, wenn es um kostenlose Lebensmittel geht, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Fragen:

Fragen Sie bei einer Essensausgabe, in Geschäften oder sogar in Restaurants - nutzen Sie die Fülle an Lebensmitteln, die soziale Interaktion auf verschiedenen Ebenen erfordert. Wir selbst haben stets höflich gefragt und mitgeteilt, warum wir kostenlose Lebensmittel brauchen und warum wir für dieses Thema mit einem Geldstreik einstehen. Wir haben in 98% der Fälle eine Zusage erhalten, da die gefragten Personen unsere Bedenken teilten oder uns unterstützen wollten.

Finden:

Sie können Lebensmittel in der Natur oder in Müllcontainern finden. Es gibt viele Ratgeber, die Ihnen erklären, wo Sie Ihre Lebensmittel umsonst finden können. Wir haben hier die besten Bücher und Ratgeber für Sie zusammen gestellt.

Anbauen:

Die wohl nachhaltigste Methode ist es Nahrung selbst anzubauen, aber es braucht Zeit. Kümmern Sie sich also jetzt darum, damit Sie auch in Zukunft kostenlose Nahrung haben.

Um kostenloses Essen bitten

Man braucht nicht immer Geld zum Essen. Sie können auch einfach nach Essen fragen. Das können Sie in Restaurants, auf Märkten, in Geschäften oder bei Bekannten tun. Es ist immer wichtig, dass Sie erklären, warum Sie Lebensmittel brauchen: zum Beispiel, weil Sie kein Geld zum Essen haben. Am Anfang ist das nicht einfach, aber definitiv nicht unmöglich. In Portugal und Deutschland gibt es sogar Organisationen, die übrig gebliebene Lebensmittel von Restaurants nehmen und diese an Menschen ohne Geld weitergeben.

Lebensmittelhilfen

Eine der einfachsten Möglichkeiten, um Lebensmittel zu erbitten, ist der Gang zu einer Essensausgabe. Dies sind gemeinnützige Organisationen, die Lebensmittel an Menschen ohne oder mit wenig Geld verteilen, um Hunger zu vermeiden und oft auch eine Quelle für nahrhafte Lebensmittel zu bieten. Im Jahr 2014 versorgten die Lebensmittelbanken im Vereinigten Königreich, einem der reichsten Länder der Welt, fast eine Million Menschen. Es gibt keinen Grund, sich zu schämen, eine Lebensmittelbank aufzusuchen, aber viele Lebensmittelbanken haben bestimmte Bedingungen, an welche Menschen Sie nur kostenlose Lebensmittel ausgeben dürfen. Auch in Entwicklungsländern wie Südafrika und Indien gibt es Lebensmittelbanken.

In den Vereinigten Staaten ist es auch möglich, in öffentlichen Bibliotheken kostenlos Lebensmittel zu erhalten.

In einem Restaurant nach Resten fragen

Sie glauben vielleicht, dass es viel Mühe macht, nach Essen zu fragen, aber Übung macht den Meister! Seien Sie geduldig, dann klappt es schon. Manche Restaurants stellen Ihnen sogar einen Tisch zur Verfügung, an den Sie sich setzen können, wenn Sie kein Geld haben, und servieren Ihnen das Essen dort kostenlos. Wie funktioniert das? Sie gehen hinein und warten, bis jemand zu Ihnen kommt. Sie erklären der Person, dass Sie kein Geld haben. Sie fragen, ob sie in der Küche etwas übrig haben. Es ist gut, wenn man eine leere Plastikbox hat, in die man Essen legen kann.

Die Idee mag auf den ersten Blick lächerlich erscheinen, aber wenn Sie in einer Stadt leben, können Sie das in einem Restaurantviertel leicht ausprobieren. Bei einer Erfolgsquote von 5 % müssen Sie es in 20 Restaurants versuchen. Es kommt auch auf den Zeitpunkt an. Gehen Sie nach der Hauptgeschäftszeit, aber nicht zu spät. Es hilft auch, eine persönliche Beziehung zu den Mitarbeitern des Restaurants aufzubauen. Es kann sein, dass sie beim ersten Mal nichts zu essen haben, aber wenn sie freundlich sind, können Sie fragen, ob sie Ihnen am nächsten Tag etwas übrig lassen können.

Da wir selbst eine Botschaft haben und mit Grund in einen Geldstreik gegangen sind, haben wir bei circa 80% der Rastaurants Lebensmittel oder ein fertiges Gericht bekommen. Wir selbst haben dazu gesagt, das wir gerne Essen haben das zurückgegeben wurde und man gesetzlich wegschmeißen muss. Nicht alle Restaurantbetreiber trauen sich diese Nahrung auszugeben, aber viele wahren froh, das ein Teil der Nahrung der weggeworfen werden muss, so sinnvoll verwertet werden konnte.

Circa 44% des Restaurant Essen landet im Müll, genau deswegen waren die Restaurantbetreiber sehr offen uns diese übrig gebliebenen Speisen mitzugeben.

Bei mobilen Caterina bleibt in der Regel zwischen 45% bis zu 75% übrig. Vor allem bei Hochzeiten und Feiern, bleiben besonders viele Speisen übrig. Hier ist die Situation am perversesten.

Wie man online kostenloses Essen bekommt

Nach dem Versuch, in Restaurants nach Essen zu fragen, gibt es jetzt auch neue Möglichkeiten, online nach Essen zu fragen. Es gibt spezielle Apps für Ihr Telefon, mit denen Sie nach Orten wie Restaurants und Supermärkten suchen können, die übrig gebliebene Lebensmittel kostenlos oder zu einem reduzierten Preis abgeben.

Beispiele sind Too Good To Go. Sie müssen das Essen immer noch selbst abholen, es ist also nicht wirklich eine Möglichkeit, sich kostenlos Essen liefern zu lassen. Aber zumindest ist es ziemlich billig.
Ein weiteres Beispiel für eine App, mit der Sie Lebensmittel von Restaurants zu einem reduzierten Preis erhalten, ist Foodforall.com

Der Nachteil ist, dass diese Börsen in Deutschland noch nicht entabliert sind, und Sie diese nur auf Reisen nutzen können. Hier müssen Sie sich informieren, welche Börse in welchem Land greift und wie Sie online an kostenloser Nahrung kommen können.

Wenn Sie Hilfe bei der Beschaffung von Lebensmitteln suchen und nicht in der Lage sind, Ihre Wohnung zu verlassen, sollten Sie unbedingt um Hilfe bitten. Oft gibt es Nachbarschaftsgruppen, Freiwilligenorganisationen und Gruppen für gegenseitige Hilfe, die Ihnen zur Seite stehen.

Finden Sie kostenlose Lebensmittel im Internet

Manche Menschen bieten auch über Websites kostenlose Lebensmittel an. Es gibt neue Initiativen wie die deutsche foodsharing.de, die es Menschen ermöglichen, ihre Essensreste anderen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um eine dezentrale Initiative zum Teilen von Lebensmitteln.

Kostenlose Lebensmittelproben und Gutscheine

Weltweit gibt es viele Unternehmen, die kostenlose Proben von neuen Produkten verschicken. Sie können dies auch nutzen, um kostenlose Lebensmittel zu erhalten.

Kostenlose Gutscheine sind eine weitere Möglichkeit. Sie können die Gutscheine online anfordern, diese werden Ihnen dann nach Hause zu geschickt. Mit den Gutscheinen können Sie dann die Lebensmittel in Geschäften oder Restaurants verbilligt kaufen oder kostenlos erhalten.

Kostenlose Lebensmittel auf dem Markt erhalten.

Sie können auch auf Märkten herumfragen. Am besten ist es, wenn Sie gegen Ende der Öffnungszeit hingehen. Sagen Sie, dass Sie kein Geld haben, und fragen Sie: "Vielleicht haben Sie etwas, das Sie nicht mehr verkaufen können?" Die Chancen stehen zehn zu eins, dass die Person Ihnen etwas Salat oder Äpfel gibt. Wenn nicht, bedanken Sie sich trotzdem und fragen Sie am nächsten Stand nach. So lange, bis Sie genug für sich selbst haben.

Unserer Erfahrung nach, muss man bei Wochenmärkten und festen Märkten kurz vor Marktende warten. Denn beim einräumen sortieren Sie die Nahrung aus, die Sie nicht mehr mit nach Hause nehmen wollen. Da dies in der Regel zehn bis fünfzehn Prozent sind. Sollten Sie genau zu dieser Zeit fragen. Auch wenn Sie nichts erhalten, verzagen Sie nicht. Sie werfen eh alles in die Tonnen. Sie müssen aber schnell sein, da die Komune die Nahrung so schnell wie möglich abtransportieren will. Oft haben Sie nicht mal einen halbe Stunde um die gute Nahrung zu retten.

Kostenloses Essen von Supermärkten bekommen

Das Gleiche können Sie auch mit Supermärkten machen. In großen Geschäften funktioniert das zwar nicht so gut, aber auch hier haben wir schon sehr viele Treffer rund um den Globus erleben dürfen. Da man es nie genau sagen kann, sollten Sie immer fragen. Häufig sagen die Angestellten : "Mein Chef erlaubt mir das nicht." Und mit diesem Chef kann man nie sprechen. Wenn Sie fest an einem Ort leben, rufen Sie an und vereinbaren ein Gesprächstermin. Hier könnten Sie den größten Erfolg haben. Kleine Supermärkte hingegen sind viel offener und freundlicher. Wir selbst haben vor allem bei Bioläden und Tante Emma Läden gute Erfahrungen gemacht, da es den Leuten in der Seele weh tut, so viel Nahrung wegwerfen zu müssen. Viele Geschäfte, die von Ausländern (Einwanderern) in großen Städten der westlichen Welt geführt werden, sind in der Regel gerne bereit, etwas zu geben, insbesondere Geschäfte, die von Muslimen geführt werden. Wir haben noch nie ausländische Mitbürger so zu schätzen gelernt, wie auf unserem Spendenlauf. Wir wurden stets wie Gäste wahrgenommen und die Einstellung, das niemand hungern soll, ist einfach herzensstark. Wir bewundern diese Menschen sehr und wollen auch auf diesem Weg noch mal ein sehr herzliches Danke nach außen senden und sind sehr froh, das Ihr überall auf der Welt so viel Licht in das Land bringt.

Fragen Sie einen Bauern

Wenn Sie auf dem Land leben, gibt es oft nicht viele Möglichkeiten, in Restaurants oder Geschäften zu fragen. Zum Glück gibt es immer etwas zu essen bei einem Bauern, zumindest im Westen. Nicht alles, was ein Bauer anbaut, landet in den Geschäften. Vieles bleibt auf den Feldern liegen. Sie können den Bauern fragen, ob Sie die Reste ernten also einsammeln dürfen. Sie werden sicher eine Menge finden. Wir selbst durften für unseren arktischen Winter in Schweden dreihundert Kilo Kartoffeln ernten, da diese einen Wurm hatten und sie nicht verwertet worden wären.

Gemeinschaftsgärten

In zahlreichen Dörfern gibt es ein Stück Land, auf dem Menschen eine Parzelle in einem Gemeinschaftsgarten anlegen können. Sie teilen, was sie ernten. Fragen Sie sie! Vielleicht wollen sie Ihnen sogar beibringen, wie Sie Ihre eigenen Lebensmittel anbauen können. So können Sie sich selbst versorgen und brauchen kein Geld, um zu essen. Iss immer umsonst. Ein doppelter Win-Win-Effekt!

Auf der Suche nach Nahrung

Freie Nahrung wächst auf Bäumen, unter der Erde und in Sträuchern. Löwenzahn, Vogelmiere und Sauerklee können sehr schmackhaft sein und sind leicht zu finden. Wenn Sie ein bisschen Übung haben, werden Sie wissen, was Sie essen können und was nicht. Sogar in den Städten gibt es eine ganze Reihe von essbaren Wildpflanzen.

Auch in Müllcontainern, z. B. bei Geschäften, kann man tolle Lebensmittel finden. Das nennt man Dumpster Diving, und viele Leute machen das. Es mag seltsam klingen, aber in Wirklichkeit ist es noch viel seltsamer, dass fast die Hälfte der produzierten Lebensmittel im Müllcontainer landet. Nahrung aus Mülleimer zu rettenmag zunächst gewöhnungsbedürftig sein, wir haben nun seit 8 Jahren überwiegend aus Mülltonnen gelebt und hatten dadurch noch nie eine Magenverstimmung. Ähnlich wie Sie Ihre Nahrung vor dem zubereiten prüfen ob sie noch ok ist, müssen Sie auch die Nahrung aus dem Müll überprüfen, ob Sie noch genießbar ist. Zu zweit und später zu dritt haben wir circa 1,3 Tonnen Nahrung aus den Müllcontainern gerettet. Man muss aber mit dazu sagen, das wir jeden Supermarkt gefragt haben und die Erlaubnis hatten. Die meisten Supermarktbesitzer gaben uns die Produkte die sie am Abend eh weggeworfen hätten.

Leben ohne Geld oder ein bewusster Geldstreik

Man kann sich dafür schämen, kein Geld zu haben. Man kann es aber auch akzeptieren und ein reiches Leben ohne Geld führen. Das Wichtigste, wenn Sie kein Geld haben, ist, dass Sie sich nicht dafür schämen. Die Tatsache, dass alle um Sie herum Geld zum Essen haben, bedeutet nicht, dass Sie weniger wert sind als sie, oder dass Sie Angst davor haben müssen, was andere über Sie denken. Das sind Paradoxien, die von der Gesellschaft geschaffen wurden. Sie müssen sich nicht an sie halten. Vor allem nicht, wenn Sie kein Geld haben. Auf unserer Website finden Sie viele weitere Artikel über das Leben ohne Geld. Oft ist es auch eine Pflicht ohne Geld zu leben, wenn man weiß, das wir mit unserem Konsumverhalten im Schnitt pro Person 39 Sklaven benötigen, so das der Konsum gedeckt werden kann. Die Sklaven die wir indirekt beauftragen, da wir nicht aus dem System aussteigen, hat für die Sklaven die Konsequenz, dass Sie im Scnnitt 35 bis 45 eher versterben und zuvor ein Leben mit viel Leid und Krankheit haben. Nein, Sie sind kein schlechter Mensch, weil Sie ohne Geld leben, ganz im Gegenteil, vielleicht sind Sie dadurch so gar ein Mensch, der weniger Leid erschafft.

Bauen Sie Ihr eigenes Essen an

Wenn Sie kein Geld haben, ist der beste Weg, sich mit Lebensmitteln zu versorgen, der Anbau von Lebensmitteln. Wenn Sie auf dem Land leben und genügend Land zur Verfügung haben, brauchen Sie nur Saatgut zu kaufen. Es gibt viele Saatguttauschbörsen, in denen sich Gärtner treffen, um Saatgut zu tauschen. Wenn Sie kein eigenes Saatgut haben, das Sie tauschen können, gibt es sicher viele Leute, die Ihnen den Start erleichtern und einiges an Saatgut schenken werden. Wir selbst konnten dies in Schweden erleben und waren sehr positiv überrascht wie gut man sich hilft. Wenn Sie jedoch in der Stadt leben, kann Guerilla-Gärtnern eine interessante Alternative zum Besitz eines eigenen Grundstücks sein.

Wie funktioniert Guerilla Gardening?

Man bezeichnet Guerilla Gardening als heimliche Ansaat von Plfanzen auf öffentlichen Flächen, ohne vorher eine Genehmigung einzufordern. Durch diese Taktik versorgen sich einige Urban Survival Experten mit frischer Kost und konnten so einen Einstieg in ein Selbstversrogerleben finden.

Seien Sie nicht kritisch welche Nahrung sie ohne Geld erhalten.

Mit Geld kann man sich häufig aussuchen, was man isst. Ohne Geld hat man diese Wahl oft nicht. Es ist besser, mit dem zufrieden zu sein, was man findet oder bekommt. Sind Sie es gewohnt, Fleisch zu essen? Fleisch ist leicht verderblich und deswegen etwas schwieriger zu bekommen oder zu finden. Sind Sie Vegetarier oder sogar Veganer? Hier sollten Sie flexibler werden, denn Sie sollten als Nahrungsretter, die Nahrung retten die heute im Müll liegt. Das Tier kann nichts dafür, das es in den Müll geschmiessen wurde. Sie sind jetzt Freeganer, Sie essen, was frei zu haben ist.

Wir leben nun seit 8 Jahren aus den Mülltonnen und fragen nach Nahrung. Kostenlose Lebensmittel gehören zu unserem Geldstreik, wie das betreuen unserer sozialen Projekte mit denen wir kooperieren. Wir haben auch schon die kostenlose Lebensmittel App ausprobiert und haben uns mit foodsharing auseinandergesetzt. Was jedoch für uns immer der sinnvollste und einfachste Weg war, die Menschen anzusprechen und zu fragen. Niemand kann verlangen, dass Sie eine kostenlose Lieferung von Lebensmitteln erhalten. Sie müssen schon raus und nach Ihnen fragen. Ich weiß, das es sich zunächst komisch anfühlt nach kostenloser Nahrung zu fragen, doch schon nach wenigen Monaten ist es vollkommen normal. Sie sind ein Nahrungsretter. Und ja, das ist gut. Sie sind ein Nahrungsretter. Sie geben die Individualität beim Kochen zum teil auf, so dass Sie Nahrung retten können. Kostenlose Lebensmittel sind nichts verwerfliches. Es ist verwerflich, das rund 60% der Menschen im Zusammenhang mit einer Fehlernährung frühzeitig versterben. Es ist verwerflich das wir zwischen 50 und 70% der Nahrung circa wegwerfen. Und nein, es ist nich komisch das Sie Nahrungsretter werden wollen. Es sollte eine Normalität sein. Sie sind Nahrungsretter, weil es ethisch richtig ist, kostenlose Lebensmittel zu erfragen.

Shania Tolinka
Shania Tolinka ist Reflexzonentherapeutin, Altenpflegerin und Blog-Autorin. Das Erwecken und Annehmen der eigenen Weiblichkeit, der Umgang mit traumatischen Erlebnissen, sowie die Frage, wie man bereichernde, erfüllende Beziehungen zu sich, seinem Partner und der Natur aufbauen kann, sind Themen, die ihr besonders am Herzen liegen. Aber auch im Bereich von gesunder Ernährung, Heilmassagen und Heilkräutern ist sie Expertin. Seit 2020 ist sie als Vollzeitmitglied der Lebensabenteurer-Herde dabei.

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