Tag 14: Kalte Nacht

Tag 14: Kalte Nacht

Heute haben wir die Kälteste Nacht erlebt seit Reisebeginn – 8 Grad Celsius. Die Sternklare Nacht war so beeindruckend, dass ich nach dem Nachtpinkeln erst nach 30 Minuten wieder einschlafen konnte. Was für ein Naturschauspiel. Auch auf unserer Tagestour wurden wir mit grandiosen Ausblicken belohnt. Heute war der erste Tag wo wir rüde beschimpft wurden. Der mann hat in der Presse gelesen was wir tun und fragt sich doch ernsthaft, ob man seine Zeit nicht sinnvoller nutzen kann. Ah ja, es gibt doch Menschen die keinen Sauerstoff und kein Trinkwasser benötigen. Mir war nicht bewusst, das Aliens auf unserer Erde leben. Mir war nicht bewusst das man Menschenschutz in Form von Umweltschutz ablehnen kann. Mit seiner unüberlegten Argumentation hat er nur ausgedrückt, dass er nicht die Energie hat für sein Erdenrecht ein zu stehen. Schade das man nicht jeden erreichen kann. Aber vielleicht wirkt die Zeit und die Berichte über verhäufte Naturkatasstrophen auf den Geist der Ablehnenden ein.

Spruch des Tages: wer den Kopf in den Sand steckt, braucht sich nicht wundern, wenn er früher oder später mit den Zähnen knirscht.

Km-stand 392

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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