Tag 2: Alfredo unser kranker Großesel fehlt uns

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Tag 2: Alfredo unser kranker Großesel fehlt uns

Tag zwei – Alfredo unser kranker Großesel fehlt uns sehr und trotzdem merken wir immer mehr das die Strecken zur nächsten Wassergelegenheit sehr lange sind. Können wir wirklich acht Tage ohne Esel laufen und dann weiter machen als wäre nichts gewesen? Zweifel kommen auf und wieder merken wir das alle Lösungsansätze Geldabhängig sind. Trotz absoluter Freiheit spüren wir zurzeit noch jede Minute die Konsumgesellschaft. Du kannst nur Reisen, wenn du Geld hast. Trotzdem oder gerade deswegen will Heiko Gärtner das Projekt weiterführen. Wenn alle Stricke reißen, eben nur mit dem nötigsten Regenponcho, Minischlafsack, Steinzeitmesser, Feuerstahl und das wichtigste, den kleinsten Foto. Natürlich darf die Jakobsmuschel auch nicht fehlen. Josef sucht auch in seinem Kopf verzweifelt nach einer Lösung. 100 Tage mit nichts wird nicht mehr eine wilde Tour, sondern eine harte Tour.

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

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