15" Laptop Dell XPS 15 9500 (2020) im Test

 

Im Frühjahr 2019 haben wir bereits den Dell XPS 13 vorgestellt, der uns seither auf unserer Reise durch Europa begleitet hat. Als kleiner, leichter und kompakter Laptop war er dafür optimal. Passend zum Beginn unseres „Überleben-im-arktischen-Winter“-Projektes haben wir nun jedoch den neuen Dell XPS 15 bekommen, um auch diesen zu testen. Die etwas größere und damit auch schwerer Variante wäre vielleicht nicht unbedingt die erste Wahl für eine Rucksackreise gewesen, hat aber entscheidende Vorteile, wenn man sich für längere Zeit an einem Ort aufhält. Daher ist auch dieses Gerät wieder für Webnomaden und alle, die eine echte Arbeitsmaschine mit Leistung, Power, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit benötigen, besonders interessant. Nachdem wir den XPS 15 in den vergangenen Wochen nun ausgiebig testen konnten, ist es nun an der Zeit für unseren ersten Erfahrungsbericht.

 
Dell Computer Testbericht

Über den kleinen Bruder, den XPS 13 haben wir bereits 2019 berichtet.

Hier geht es direkt zum Testbericht des Dell XPS XPS 13.

Für wen eignet sich der Dell XPS 15            

Der XPS 15 von Dell ist definitiv ein Laptop für Menschen, die unterwegs die volle Leistung für ihre Arbeit brauchen. Es ist ein extrem leistungsstarkes Premiumgerät mit einer optimalen Auflösung und Farbtiefe, sodass es sich gut für Filmschnitt, Bildbearbeitung und Designarbeiten eignet. Gleichzeitig ist es noch immer kompakt und leicht genug, um es gut transportieren zu können, sodass man es bequem auf Reisen, im eigenen Wohnwagen oder Expeditionsmobil, in Cafés, Bibliotheken und Hotels aber auch im Freien nutzen kann. Wer Wert auf schnelles, präzises Arbeiten mit viel Speicherkapazität, hoher Robustheit und Strapazierfähigkeit und zugleich äußerster Präzision legt, der ist mit dem Dell XPS 15 gut beraten. Dazu nun im Detailbericht aber noch deutlich mehr.

Der Dell XPS 15 ist eine Arbeitsmaschine für alle, die auch mobil zuverlässig starke Leistung brauchen

Der Dell XPS 15 ist eine Arbeitsmaschine für alle, die auch mobil zuverlässig starke Leistung brauchen.

 

Der erste Eindruck

Die Verpackung

Der Dell XPS 15 kommt in einer sehr Edlen matt schwarzen Verpackung, die lediglich mit einem grauen Dell-Logo verziert ist, aus einem haptisch sehr ansprechenden, festen Karton besteht und mit einem Magnetverschluss geöffnet werden kann. Es handelt sich hierbei zwar lediglich um die Verpackung, aber Dell zeigt bereits damit, dass man hier Wert auf eine hohe Qualität gelegt hat.

Die edle Verpackung des Dell XPS 15 9500

Die edle Verpackung des Dell XPS 15 9500.

 

Das Grunddesign

Beim Öffnen der Verpackung wurde sofort deutlich, dass Dell seiner neuen 2020ger Generation der XPS Serie auch ein neues Design verpasst hat. Unverändert geblieben ist dabei die hochwertige Verarbeitung und der vollkommene Verzicht auf unangenehme Ecken und Kanten, der das Arbeiten mit den Laptops der XPS-Serie so schön angenehm macht.

Dell hat dem neuen XPS 15 auch ein neues Grunddesign verpasst

Dell hat dem neuen XPS 15 auch ein neues Grunddesign verpasst.

Material und Verarbeitung

Auch das Material ist unverändert geblieben. So besteht das Gehäuse des XPS 15 wieder aus einem hochwertigen, gefrästen Aluminium mit Diamant-geschliffenen Seitenwänden. Die Oberseite beim aufgeklappten Zustand aus robustem Karbon. Diese ist bei Dell in zwei Farben erhältlich, einmal in Weiß und einmal in Schwarz. Wir haben uns wieder einmal für die schwarze Version entschieden, die meines Erachtens noch ein wenig edler wirkt, wenngleich man dafür die Fingerabdrücke etwas stärker sieht. Aber dass ein Arbeitsgerät wie der XPS 15 nicht vollkommen ohne Gebrauchsspuren bleibt, sollte ohnehin klar sein. Dafür ist die Karbonfaser aber sehr angenehm an den Händen und fühlt sich bei kälteren Umgebungstemperaturen auch nicht so schnell unangenehm kalt an, wie dies beispielsweise bei MacBooks der Fall ist. Das Karbon ist dabei übrigens exakt das gleiche Material, das auch im Autorennsport verwendet wird, um die Karosserien gleichzeitig besonders leicht und extrem robust und belastbar zu machen. Dell hat sich hier also wirklich nicht lumpen lassen und bietet seinen Kunden für ihr Geld ein absolut hochwertiges Produkt, das auch kleineren Stürzen oder Schlägen problemlos standhält.

Material und Verarbeitung des Dell XPS 15 9500 zeugen von hoher Qualität

Material und Verarbeitung des Dell XPS 15 9500 zeugen von hoher Qualität.

 

Der Bildschirm wurde aus einem stabilen Gorilla-Glas von Corning gefertigt und ist somit weitgehend bruch- und kratzsicher. Wie viel es wirklich aushält haben wir aber vorsichtshalber nicht ausgetestet.

Das neue Grunddesign des Laptops führt auch dazu, dass man den XPS 15 9500 wieder deutlich leichter und angenehmer öffnen kann. Dabei verliert das Scharnier aber nichts an seiner Stabilität und bleibt auch beim Tippen auf wackeligen Untergründen, wie etwa den eigenen Beinen, stets in exakt der Position, auf die man den Bildschirm eingestellt hat.

Der Bildschirm unseres Dell XPS 15 besteht aus stabilem Gorilla-Glas von Corning

Der Bildschirm unseres Dell XPS 15 besteht aus stabilem Gorilla-Glas von Corning.

 

Größe und Gewicht

Mit seinen 2 kg Gewicht ist er zwar deutlich schwerer als unser MacBook Air und auch als sein kleiner Bruder, der SPX 13, für einen 15“-Laptop aber dennoch leichter als gedacht. Durch die „Infinity Edge” Technik des Bildschirms, bei der nahezu der gesamte Platz des Laptopoberteils mit dem Monitor ausgefüllt wird und es nahezu keine Ränder gibt, ist er wie auch schon der SPX 13 ein gutes Stück kleiner als die meisten Konkurrenten aus der gleichen Größenkategorie. Daher eignet sich auch der XPS 15 noch immer als Reiselaptop. Vor allem, wenn man bedenkt, wie unglaublich schwer zum Teil die kleinen Tabletts sind und wie schwer Laptops noch vor ein paar Jahren waren.

Trotz seiner größe ist der Dell XPS 15 noch relativ leicht

Trotz seiner Größe ist der Dell XPS 15 noch relativ leicht.

 

Das Ladegerät

Gleich auf den ersten Blick löste das Ladegerät bei uns etwas gemischte Gefühle aus. Auf der einen Seite waren wir wieder sehr erfreut über das großzügig bemessene Ladekabel, durch das man selbst am Stromnetz noch relativ flexibel sein kann. Der Effekt wird noch verstärkt, da auch der XPS 15 wieder auf beiden Seiten einen USB-C-Anschluss zum Laden aufweist, sodass man das Kabel nicht wie früher üblich umständlich um sich herumschlingen muss.

Das Ladegerät des Dell XPS 15 hat eine beachtliche Größe

Das Ladegerät des Dell XPS 15 hat eine beachtliche Größe.

 

Weniger überzeugt waren wir hingegen von der Größe und vom Gewicht des Ladegerätes. Optisch ähnelte es zwar dem Ladegerät des 13“-Models von 2018, es war aber mehr als doppelt so groß und dementsprechend auch schwerer. Gerade bei einem Laptop, bei dem ansonsten viel Wert auf Kompaktheit und Leichtigkeit gelegt wurde, hätte ich mir hier auch ein etwas kompakteres Ladegerät gewünscht. Dafür bringt es natürlich mit 130 w zu 45 w auch deutlich mehr Leistung, was die Größe wahrscheinlich rechtfertigt. Als Vielreisender muss ich jedoch sagen, dass ich persönlich für ein kleineres Ladegerät eine etwas längere Ladezeit gerne in Kauf genommen hätte.

Hier das Ladegerät des Dell XPS 15 im Vergleich zum Laptop selbst

Hier das Ladegerät des Dell XPS 15 im Vergleich zum Laptop selbst.

 

Die Anschlüsse

Auf der linken Seite des Laptops finden sich zwei USB-C-Anschlüsse, die jeweils auch über Thunderbolt™ 3 verfügen. Daneben befindet sich eine kleine Öffnung, um ein Sicherheitsschloss anbringen zu können, was für einen Reise-Laptop ebenfalls nicht verkehrt ist.

Auf der Gegenüberliegenden Seite gibt es dieses Mal im Vergleich zum XPS 13 keinen Mini-SD-Kartenleser, sondern einen Leser für normale SD-Karten. Dies finde ich durchaus positiv, da noch immer die meisten Kameras mit SD-Karten laufen und Mini-SD-Karten mit einem simplen und ultraleichten Adapter problemlos trotzdem gelesen werden können. Anders herum musste man zum Lesen normaler SD-Karten stets ein Kartenlesegerät über USB anschließen, für das man dann wiederum einen USB-C-zu-USB-A-Adapter benötigte. Das Ganze war also etwas kompliziert und führte dazu, dass die Lesegeschwindigkeit beim Arbeiten mit SD-Karten deutlich verlangsamt wurde. Dagegen ist diese Veränderung nun ein eindeutiger Vorteil.

Auf der Linken Seite des Dell XPS 15 befinden sich zwei USB-C Anschlüsse und eine Öffnung für ein Sicherheitsschloss

Auf der Linken Seite des Dell XPS 15 befinden sich zwei USB-C Anschlüsse und eine Öffnung für ein Sicherheitsschloss.

 

Einen kleinen Nachteil bringt sie aber auch mit sich, denn anders als der Mini-SD-Karten-Port des kleinen Bruders kommt der SD-Kartenleser des XPS 15 ohne einen Federmechanismus aus und nimmt die Karten nur etwa bis zur Hälfte auf. Sie verschwinden also nicht, sondern stehen über, wodurch man sie nicht mehr als dauerhafte Festplattenerweiterung nutzen kann. Außerdem muss man beim Transport aufpassen, dass man die Karte zuvor entnimmt, um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden.

Ebenfalls auf der rechten Seite befinden sich ein weiterer USB-Anschluss und ein Klinkenanschluss für Kopfhörer und Headsets. Der USB-Anschluss hier hat zwar kein integriertes Thunderbolt™ 3, dafür aber ein Display-Port, sodass man hier trotzdem einen Monitor anschließen kann. Auch das Ladekabel lässt sich hier wie bereits erwähnt anschließen. Dadurch kann man den Dell XPS 15 bei Bedarf auch mit einem entsprechenden Kabel an einen großen Desktop-Bildschirm anschließen um so noch gezielter darauf arbeiten zu können. Auf die gleiche Weise lässt sich auch eine zusätzliche Grafikkarte anschließen.

Der Dell XPS 15 - Anschlüsse auf der rechten Seite

Der Dell XPS 15 - Anschlüsse auf der rechten Seite.

 

Einen USB-A-Anschluss gibt es aber leider auch beim XPS 15 nicht, was ich wie bereits beim XPS 13 sehr bedauerlich finde. Denn dadurch schneidet sich Dell auch hier wieder in Sachen Kompaktheit und Reisetauglichkeit ein wenig ins eigene Fleisch, da man auf der einen Seite ein klein wenig Gewicht einspart, auf der anderen Seite nun aber stets einen Adapter mitnehmen muss, der zusätzliches Gewicht bedeutet und zudem leicht verloren gehen kann. Freundlicherweise ist auch dieses Mal ein solcher Adapter gleich im Paketumfang mit dabei. Er ist jedoch deutlich größer als beim XPS 13 und verfügt neben einem USB-A-Anschluss auch über einen HDMI-2.0-Port. Das ist zwar praktisch, aber wenn man schon gezwungen ist, ein solches Zusatzkästchen dabei zu haben, wären vielleicht ein paar weitere Anschlüsse darin ebenfalls noch schön gewesen. Vor allem da es durchaus noch Platz gegeben hätte. Beispielsweise für einen Mini-SD-Karten-Slot.

Der Adapter für USB-A und HDMI Anschlüsse dürfte gerne noch weitere Anschlüsse enthalten

Der Adapter für USB-A und HDMI Anschlüsse dürfte gerne noch weitere Anschlüsse enthalten.

 

Die Tastatur

Gleich beim ersten Tippen fällt der angenehm weiche und vor allem ruhige Hub auf, der etwas länger ist, als bei den aktuellen MacBooks. Dies ist vor allem beim Tippen längerer Texte sehr angenehm, da man so sehr gefühlvoll und zugleich sehr präzise schreiben kann. Mit der 2020ger Generation hat Dell auch gleich ein deutliches Manko behoben, das mir beim XPS 13 von 2018 immer wieder negativ aufgefallen ist und an das ich mich auch nie wirklich gewöhnen konnte. Dies bestand darin, dass die Pfeiltasten insgesamt geteilt und damit nur halb so groß waren, wie die übrigen Tasten. Bei „Auf“ und „Ab“ war dies kein Problem, doch die Links- und Rechts-Tasten teilten sich den Platz mit den Tasten für „Seite nach oben“ und „Seite nach unten“. Hier passierte es nur allzu schnell, dass man mit dem Cursor, wenn man nicht zu 100 % genau tippte nicht einen Buchstaben na links oder rechts, sondern gleich eine ganze Seite nach unten oder oben sprang, was einen im Schreibfluss tüchtig unterbrechen konnte.

Die Tastatur des DEll XPS 13 ist sehr angenehm beim Tippen

Die Tastatur des DEll XPS 13 ist sehr angenehm beim Tippen.

 

Beim aktuellen XPS 15 sind die Auf- und Ab-Tasten zwar noch immer geteilt, die Tasten für Links und Rechts nehmen aber wieder eine volle Tastenbreite ein und können damit nicht zur Verwirrung führen. Die Funktionen „Seite nach oben“ und „Seite nach unten“ sind deswegen aber nicht verschwunden, sondern noch immer über die Pfeiltasten in Kombination mit der Fn-Taste verfügbar, was meiner Ansicht nach eine deutlich bessere Lösung ist.

Die Pfeiltasten nach links und rechts haben im Vergleich zu früheren Generationen des XPS 15 keine verwirrende Zweiteilung mehr

Die Pfeiltasten nach links und rechts haben im Vergleich zu früheren Generationen des XPS 15 keine verwirrende Zweiteilung mehr.

 

Auch sonst verzichtete Dell hier bei der Tastatur auf unnötige Experimente, die sonst bei Laptops ja durchaus ganz gerne einmal eingeführt werden, um etwas Platz zu sparen. Ich erinnere mich da beispielsweise an eine einzeilige Enter-Taste, die mich bei einem meiner früheren Geräte regelmäßig in den Wahnsinn trieb. Derartiges gibt es hier zumindest bei der Deutschen Variante der Tastatur nicht und das ist auch sehr gut so. Damit kann ich guten Gewissens sagen, dass ich mit der Tastatur in dieser Version vollkommen zufrieden bin.

Wie auch bereits meinem XPS 13 lässt sich die Tastatur beim Dell XPS 15 9500 bei Bedarf von innen heraus beleuchten. Anders als bei MacBooks lässt sich die Helligkeit zwar nicht einstellen, da es nur die Varianten „ein“ oder „aus“ gibt, aber dies ist meines Empfindens nach auch gar nicht nötig. Sehr gut gefällt mir dabei die Automatik, also der Umstand, dass sich die Tastatur selbstständig beleuchtet, wenn es im Raum dunkler wird und die Beleuchtung wieder ausschaltet, wenn die Lichtverhältnisse sich bessern. Auf die manuelle Einstellung musste ich daher bislang nur selten zurückgreifen.

Im Dunkeln lässt sich die Tastatur beleuchten

Im Dunkeln lässt sich die Tastatur beleuchten.

 

Deutliche Änderungen gibt es hingegen in der obersten Zeile der Tastatur, also bei den Funktionstasten. Hier finden sich nun einige Funktionen, wie das Heller- und Dunkler-Machen des Bildschirms, die zuvor über die Tastatur verteilt waren. Andere Funktionen fehlen dafür vollständig, was in meinen Augen aber nicht weiter schlimm ist, da es sich in den meisten Fällen tatsächlich um Funktionen handelte, die zumindest ich selten bis nie genutzt habe. Um ehrlich zu sein, habe ich die Funktionen einiger Tasten sogar erst dadurch herausgefunden, dass ich die Tastaturen des XPS 13 und des XPS 15 nun miteinander verglichen habe.

Die oberste Tastaturzeile bei der 2018er Version des XPS 13 im Vergleich zu der des aktuellen XPS 15 Modells

Die oberste Tastaturzeile bei der 2018er Version des XPS 13 im Vergleich zu der des aktuellen XPS 15 Modells.

Anders als bei den früheren Modellen gibt es bei der 2020-Version vom XPS 15 keinen separaten Einschalter mehr. Dieser befindet sich nun als Teil der Tastatur oben rechts in der Ecke, wo zuvor die Entfernen-Taste gewesen ist. Wie zuvor der Einschalter verfügt nun diese Taste über einen Fingerabdrucksensor, mit dem man sich bei Windows anmelden kann.

Die Entfernen-Taste ist allerdings glücklicherweise keine der Funktionen, die entfernt wurde. Sie ist lediglich eine Position weiter nach links gerutscht.

Das Touchpad

Beim Touchpad gab es wohl die auffälligste Veränderung im Vergleich zu den vorherigen Modellen. Dieses ist nun deutlich größer geworden und hat sich auch in der Handhabung noch einmal deutlich verbessert. Tasten gibt es wie bei den MacBooks und wie auch bereits bei den früheren XPS Generationen nicht. Dafür lässt sich das Touchpad aber als ganzes leicht nach unten drücken, was ebenso wie ein kurzes Antippen zum „Klicken“ führt. Leider ist auch hier das „Klick-Geräusch“ das ein Herunterdrücken des Touchpads verursacht relativ laut. Nicht so laut, dass es einen direkt massiv stört, aber doch durchaus hörbarer als es sein müsste. Dies als einziges kleines Manko.

Ansonsten funktioniert dank der neuen und verbesserten Windows-Precession-Treiber-Software die Benutzung des Touchpads noch einmal deutlich besser, als bei den Vorgängern und kommt damit knapp an ein Apple-Touchpad heran. Leider noch immer nicht ganz, aber es ist dennoch mit Abstand das beste Touchpad, das ich je bei einem Windows-Computer bedient habe. Besonders gut funktionieren dabei vor allem die üblichen Handgesten, wie Zoomen und Scrollen. Damit hat sich Dell bei dieser Version noch einmal deutlich selbst übertroffen.

Das Touchpad besticht durch seine Größe und Präzession

Das Touchpad besticht durch seine Größe und Präzession.

 

Lautsprecher und Sound-Erlebnis

Ebenfalls eine sehr auffällige Neuerung bei der 2020ger Generation der XPS-Serie sind die Lautsprecher-Öffnungen, die sich nun links uns rechts der Tastatur befinden. Sie sorgen im Vergleich zu früheren Versionen und im Vergleich zu anderen Windows-Laptops zu einem deutlich verbesserten Klang-Erlebnis. Der Sound ist nun insgesamt deutlich voller und klarer und damit bei weitem besser als alles, was man normalerweise von Windows-Computern gewöhnt ist. Leider (und dies ist ein recht großes „Leider“) kommt Dell damit aber dennoch nicht an das Klangvolumen eines MacBooks heran. Man kann nicht genau sagen, was es ist, das hier noch fehlt, aber es fehlt etwas und dadurch entsteht insgesamt ein Sound, der mit dem eines Küchenradios vergleichbar ist. Wie gesagt er ist so gut, dass man hier wirklich mit Genuss und Freude Musik hören oder Filme schauen kann, aber er ist eben noch immer nicht brillant. Insofern gibt es für Dell hier bei zukünftigen Modellen durchaus noch etwas Potenzial nach oben.

Die Lautsprecher sind die besten, die wir bisher bei einem Windows-Laptop erlebt haben

Die Lautsprecher sind die besten, die wir bisher bei einem Windows-Laptop erlebt haben.

 

Die Webcam

Als XPS 13-Nutzer ist mir sofort positiv aufgefallen, dass sich die Webcam beim neuen XPS 15 nun wieder an der Oberseite des Bildschirms und nicht wie zuvor an dessen Unterseite befindet. Dies war eine Eigenheit beim XPS 13, an die ich mich bis heute nicht so recht gewöhnen konnte. Wenn man Telefonkonferenzen mit Videoübertragung macht, wird man durch die tiefliegende Kamera-Position aus der Froschperspektive gefilmt und wenn man zwischendurch etwas schreiben will, sind die Hände riesig groß ganz vorne im Bild. Da ist die Position oberhalb des Bildschirms nun doch wieder deutlich besser.

Wie auch schon bei den Vorgängern hat die Webcam zudem eine Windows-Hello-Unterstützung. Das bedeutet, dass man sich, wenn man den Computer entsprechend eingerichtet hat, beim Aufklappen des Laptops automatisch per Gesichtserkennung anmeldet und dann keinen Pin mehr benötigt. Wie gut das tatsächlich funktioniert können wir euch leider nicht sagen, da wir uns bewusst entschieden haben, auf Windows Hello zu verzichten.

Im Übrigen hat uns die Qualität der Webcam durchaus beeindruckt. Sie ist sicher nicht die beste aus dem Markt und es gibt auch hier einiges an Verbesserungspotential, man darf aber auch nicht vergessen, dass sie sich in einem winzigen und hauchdünnen Rahmen befindet und somit auch selbst extrem klein sein muss. Dafür liefert sie aber sehr brauchbare Ergebnisse ab und macht selbst bei schwachen Lichtverhältnissen noch immer recht gute Aufnahmen.

Die Webcam befindet sich bei der neuen Generation der Dell XPS 15 Computer wieder an der oberen Bildschirmseite

Die Webcam befindet sich bei der neuen Generation der Dell XPS 15 Computer wieder an der oberen Bildschirmseite.

 

Der Bildschirm

Auch beim Bildschirm fällt sofort eine deutliche Veränderung ins Auge. Denn dieser kommt nun nicht mehr wie der 2018er XPS 13 im Format 16:9, sondern mit 16:10 und bietet so nach oben und unten hin zum Arbeiten etwas mehr Platz. Welches Seitenverhältnis für einen Bildschirm optimal ist, ist natürlich Geschmackssache, aber mir persönlich gefällt die neue Variante deutlich besser. Beim 16:9-Verhältnis hatte ich oft das Problem, das vor allem Webseiten sehr groß dargestellt wurden und man daher nach oben und unten hin nur wenig auf einen Blick sehen konnte, wenn man nicht rausgezoomt hat. Dieses Problem sehe ich beim XPS 15 von 2020 nun nicht mehr.

Wie bei den vorherigen Generationen kann man auch bei der 2020ger Version wieder zwischen zwei unterschiedlichen Bildschirmen auswählen:

- Die Full-HD-Variante ohne Touch-Funktion in glänzend, dabei aber entspiegelt

- Die 4K-Variante mit Touch-Funktion in matt

Der Dell XPS 15 9500 15" Laptop im Test

Der Bildschirm hat nun ein neues Format und ist etwas höher als bei früheren Generationen.

 

Die Helligkeit beträgt in beiden Fällen 500 cd/m² was hervorragend ist, um damit auch im Freien und bei starker Sonneneinstrahlung noch gut arbeiten zu können. Der einzige kleine Haken dabei ist, dass die minimale Helligkeit bereits ebenfalls sehr hoch ist, sodass man sich bei der Arbeit in sehr dunklen Räumen manchmal wünscht, ihn noch etwas weiter dimmen zu können. Aber dies ist tatsächlich Meckern auf sehr hohem Niveau.

Wir haben uns für die 4K-Variante mit Touch-Funktion entschieden die auch hier wieder sehr präzise funktioniert und damit eine gute Ergänzung zum Arbeiten mit dem Touchpad darstellt. Tatsächlich war es auch diese Touch-Funktion und weniger die verbesserte Auflösung, die uns letztlich dazu bewogen hat, das 4K-Display zu wählen. Denn leider gibt es eine Full-HD-Variante mit Touch-Funktion nicht.

Ebenso überzeugt hat uns die brillante Auflösung und die unglaubliche Farbtiefe. Dadurch macht das Bearbeiten von Bildern und Filmen gleich noch einmal mehr Spaß! Hinzu kommt, dass der Bildschirm eine 100 % Abdeckung des Adobe RGB-Farbraums von Adobe hat. Das bedeutet, dass der Bildschirm nahezu alle Farben darstellen kann, die auch unsere Augen wahrnehmen können. Der Adobe RGB-Farbraum wurde dabei vor allem entwickelt, um die auf Bildschirmen dargestellten Farben mit denen zu synchronisieren, die von einem Drucker ausgegeben werden. Dies wiederum heißt, dass ein Bildschirm mit einer 100 % Adobe RGB-Farbraum-Abdeckung wie der des XPS 15 Farben nahezu exakt so darstellt, wie sie später auch bei einem Druck aussehen werden. Dies ermöglicht eine besonders präzise Bildbearbeitung und ist daher perfekt geeignet für Designer, Fotografen und alle anderen, die im optischen, ästhetischen bzw. künstlerischen Bereich arbeiten.

Der Bildschirm überzeugt auch bei starkem Lichteinfall von hinten

Der Bildschirm überzeugt auch bei starkem Lichteinfall von hinten.

 

Die Betriebslautstärke

Eine weitere deutliche Verbesserung im Vergleich zu unserem Vorgänger-Modell ist uns beim Lüfter aufgefallen. Solange man einfache Arbeiten ausführt, wie beispielsweise das Schreiben von Texten, das Surfen im Internet oder auch leichtere Bildbearbeitungs- oder Programmierarbeiten, ist der 2020ger XPS 15 vollkommen lautlos. Erst wenn er wirklich gefordert wird, beginnt auch der Lüfter zu laufen, wobei es dieses Mal nicht nur ein und aus gibt, sondern eine Reihe verschiedener Powerstufen. Kommt es aufgrund der ausgeführten Arbeit mit dem Gerät zu einer leichten Erwärmung, läuft der Lüfter erst einmal langsam an, so dass er zwar kühlt, aber noch immer kaum hörbar ist. Wird es für den Computer anstrengender, wird natürlich auch der Lüfter schneller und damit lauter, wobei man selbst in der Maximalstufe sagen kann, dass Dell auch hier auf Qualität Wert gelegt und einen besonders ruhigen Lüfter verbaut hat. Positiv ist auch, dass der Lüfter bei hoher Beanspruchung nicht sofort voll durchläuft, sondern erst einmal einen Kühlungs-Schub verursacht und sich dann wieder verlangsamt oder ganz abschaltet, bis er wieder gebraucht wird. Natürlich, ein Hochleistungsgerät wie der XPS 15 produziert automatisch eine Menge Hitze und muss daher gekühlt werden. Daran führt kein Weg vorbei. Aber Dell hat hier alles daran gesetzt, dass der Kühlungsvorgang so lange wie möglich im nicht bis kaum wahrnehmbaren Bereich bleibt und auch unter Maximalauslastung noch immer erträglich ist. Lediglich die recht hohe Frequenz ist dabei etwas störend, da der Klang des Lüfters an sich leider nicht allzu angenehm ist. Zumindest bleibt jedoch in der Regel das Gefühl aus, der Laptop würde gleich abheben, wenn der Lüfter noch weiter beschleunigt.

Selbst, wenn der Dell XPS 15 9500 stark gefordert wird, bleibt er noch relativ leise.

Selbst, wenn der Dell XPS 15 9500 stark gefordert wird, bleibt er noch relativ leise.

 

Akku und Energieversorgung

Im XPS 15 9500 ist ein 6-Zellen-Akku mit 86 Wh verbaut. Die neuste Generation ist dabei noch einmal deutlich kompakter, als im Vorgänger-Modell wobei aber auch hier wieder das Problem besteht, dass die Akkulaufzeit sehr stark von der Modifikation des Laptops abhängt und mitunter erschreckend kurz sein kann. Generell ist sie mit dem Full-HD-Bildschirm ein gutes Stück höher, als in der 4K-Variante. Allerdings hat Dell dieses Mal darauf geachtet, dass das 4K-Display ein echter Energiefresser ist und verbaut daher automatisch auch einen etwas größeren Akku, wenn man sich für diese Variante entscheidet. Daher ist der Effekt insgesamt nicht mehr ganz so groß wie bei den Vorgängermodellen.

Bei unserem Modell, das mit einem 4K-Bildschirm ausgestattet ist, kommen wir bei einfachen Arbeiten, wie Texte schreiben oder surfen im Internet auf gut 8 Stunden Akku-Laufzeit, wenn man die Helligkeit des Bildschirms etwas herabsetzt. Da dieser aber wie beschrieben ohnehin sehr Hell ist, ist das in der Regel kein Problem. Arbeitet man jedoch mit Photoshop oder Filmschnittprogrammen und dreht die Bildschirmhelligkeit dabei noch etwas mehr hoch, um wirklich alles genau sehen zu können, kann man fast zusehen, wie die Batteriefüllstandsanzeige fällt. Im Extremfall kamen wir teilweise nicht einmal mehr auf zwei Stunden. Man kann also ganz klar sagen, dass der XPS 15 9500 in der 4K-Version zwar durchaus als Reise- und Stromnetz unabhängiger Laptop funktioniert, wenn man einfache Arbeiten ausführt. Will man aber seine ganze Power nutzen, sollte man ihn auch an die Steckdose anschließen.

Mit der Batterieüberwachung kann man sich genau anzeigen lassen, wie es um den Akku steht

Mit der Batterieüberwachung kann man sich genau anzeigen lassen, wie es um den Akku steht

Die Full-HD-Variante konnten wir nicht selbst testen, doch was wir bislang im Internet haben recherchieren können, hält der Akku hier bei allen Tätigkeiten noch einmal rund 25 % länger. Die Maximaldauer soll demnach bei rund 12-13 Stunden liegen.

Von unserem 2018er XPS 13 wissen wir, dass sich die Akkulaufzeit nach etwa einem Jahr auch insgesamt leider immer mehr verringert hat und nun nach zwei Jahren auch bei seichten Tätigkeiten kaum noch auf mehr als ein bis zwei Stunden kommt. Daraus kann man natürlich keine verlässlichen Rückschlüsse auf den im 2020ger XPS 15 verbauten Akku ziehen, aber die Sorge, dass es vielleicht ähnlich sein könnte, besteht trotzdem ein wenig. Genaues darüber wird man aber natürlich erst mit der Zeit sagen können und wir hoffen einmal, dass auch die Langlebigkeit des Akkus nun deutlich besser geworden ist.

Alternativ zum Original-Ladegerät lässt sich der Dell XPS 15 von 2020 auch mit allen anderen USB-C-Ladegeräten laden, sofern diese über eine Power-Dellivery-Unterstützung verfügen. Leider funktioniert dies nur schlecht bis gar nicht, wenn der Computer im Betrieb ist. Hat man das Original-Ladegerät einmal nicht dabei, ist es also sinnvoller, den Computer auszuschalten, den Akku dann mit einem USB-C-Handyladegerät voll aufzuladen und dann im Akkubetrieb zu arbeiten.

Die technische Ausstattung

Der 2020ger Dell XPS15 wartet mit der neusten Technologie von Intel® und NVIDIA® auf und überzeugt in Sachen Leistung, Ausdauer und Stabilität damit auf ganzer Linie. Wie beim Bildschirm hat man auch beim Innenleben des XPS 15 9500 wieder die Wahl zwischen mehreren Variationen. Im Detail sieht das folgendermaßen aus:

Der Prozessor:

Der Dell XPS 15 9500 arbeitet mit einem Intel® Core™ 45-Watt-Prozessor der 10. Generation. Dabei kann man zwischen drei verschiedenen Stufen wählen:

  • Intel® Core™ i5-10300H-Prozessor der 10. Generation (8 MB Cache, bis zu 4,5 GHz, 4 Cores)
  • Intel® Core™ i7-10750H-Prozessor der 10. Generation (12 MB Cache, bis zu 5,0 GHz, 6 Cores)
  • Intel® Core™ i9-10885H-Prozessor der 10. Generation (16 MB Cache, bis zu 5,3 GHz, 8 Cores)

Der Arbeitsspeicher

Was den Arbeitsspeicher betrifft, bekommt man je nach Wunsch zwischen 8 und 64 GB DDR4 Ram mit 2.933 MHz.

Die Festplatte

In Sachen Festplatte Arbeitet der Dell XPS 15 mit M.2-PCIe-NVMe-Solid-State-Speichern (SSD-Festplatten), was im Vergleich zu den früheren HDD-Festplatten ebenfalls ein gewaltiger Vorteil beim Reisen ist, da diese deutlich robuster sind und auch Stürze zumeist unbeschadet aushalten. Was die Kapazität anbelangt, kann man hier Größen zwischen 500 GB und 2 TB wählen.

Grafikkarte

Auch hier legt der Dell XPS 15 wert auf Qualität und Leistung und arbeitet mit der neusten Generation der NVIDIA® GeForce® GTX 1650 Ti mit 4 GB GDDR6 Video-Ram. Dadurch wird vor allem die Arbeit mit Filmen besonders angenehm. In der günstigsten Variante ist es jedoch auch möglich, auf die zusätzliche Grafikkarte zu verzichten und stattdessen rein mit der Intel® UHD Grafikkarte zu arbeiten.

Was hat das Innenleben des Dell XPS 15 9500 zu bieten?

Was hat das Innenleben des Dell XPS 15 9500 zu bieten?

Unsere eigene Variante

Der von uns getestete Laptop ist mit der Maximal-Spezifikation ausgestattet, also mit einem Intel® Core™ i9-10885H-Prozessor, 64GB DDR4 Ram Arbeitsspeicher, 2 TB NVMe-SSD Festplatte und der NVIDIA® GeForce® GTX 1650 Ti Grafikkarte. Damit wurde dieser Computer zu unserem neuen Flaggschiff, das wir vor allem für die anspruchsvollsten Arbeiten im Bereich Videoschnitt und Bildbearbeitung verwenden. Aber auch für Programmierarbeiten ist er bestens geeignet.

Wer lediglich einen Text schreiben will, der muss gewöhnlich auf einen der anderen Laptops ausweichen und Platz für denjenigen machen, der mit seiner Arbeit die Fähigkeiten des XPS 15 voll auskosten will. Das funktioniert bislang hervorragend. (Außer dem Teil mit dem Loslösen und Wechseln auf ein anderes Gerät. Hier spürt man mitunter deutliche, innere Widerstände.) Bei Testberichten im Internet haben wir mitunter die Kritik gelesen, dass die Grafikkarte bei großen Filmprojekten möglicherweise nicht mehr ausreichend sei. Diese Erfahrung haben wir selbst bisher jedoch noch nicht gemacht. Alles, was wir verwirklichen wollten ließ sich mit dem neuen XPS 15 9500 problemlos umsetzen. Und falls man hier doch irgendwann einmal an seine Grenzen kommen sollte, besteht ja immer noch die Möglichkeit, eine zusätzliche Externe Grafikkarte anzuschließen.

Im Akkubetrieb wird die Leistung und damit auch die Arbeitsgeschwindigkeit im Vergleich zum Netzbetrieb ein wenig gedrosselt, um Strom zu sparen. Das ist bei einigen Projekten etwas nachteilig, verursachte bei uns aber bislang noch keine wirklichen Probleme, sodass wir bei Bedarf alle Arbeiten immer auch im Akkubetrieb durchführen konnten.

Unsere eigene Version des DEl XPS 15 9500

Unsere eigene Version des Dell XPS 15 9500.

 

Der Preis

Je nachdem, welche Ausstattung man wählt, liegt der Preis direkt bei www.Dell.com/de aktuell zwischen 1.699,00 € für die Minimalausstattung und 4.009,11 € für die High-End-Version (jeweils inkl. MwSt., kostenloser Versand). Damit fällt der aktuelle XPS 15 nicht unter die Billig-Laptops, was bei einer derart hochwertigen Ausstattung aber auch nicht zu erwarten war. Für das, was man hier bekommt, ist der Preis also durchaus angemessen.

Die Möglichkeiten zur Aufrüstung

Auch wenn man sich zunächst vielleicht für eine kleinere Variante des XPS 15 entscheidet, legt man sich damit noch nicht endgültig fest. Denn das Schöne an den Laptops von Dell ist, dass auch hier alle Bestandteile im Inneren des Computers leicht ausgetauscht oder erweitert werden können. Der XPS 15 lässt sich also ganz bequem nachrüsten, auch in Eigenarbeit, ohne dass man dazu zwingend zum Fachmann muss. Dies ist natürlich auch dann positiv, wenn man bereits die Maximal-Version gewählt hat, sich die Technik aber zukünftig noch weiter entwickelt und man nicht unbedingt so bald wieder einen neuen Laptop kaufen will. Alle Chips im Inneren des Laptops sind per Steckverbindung montiert und nicht verlötet.

Der Dell XPS 15 lässt sich auch leicht weiter aufrüsten

Der Dell XPS 15 lässt sich auch leicht weiter aufrüsten.

 

Umweltfreundlichkeit

Ein weiterer Aspekt, der uns bei der Dell XPS-Reihe insgesamt als sehr positiv aufgefallen ist, auch wenn er mit der eigentlichen Leistung der Computer nichts zu tun hat, ist die umweltfreundliche Produktion der Geräte. Die anfänglich beschriebene schwarze Verpackung wird zu 100 % aus Recycling-Material hergestellt von denen 25 % sogar aus Kunststoffen bestehen, die aus dem Meer gesammelt werden. Die weißen Verpackungsanteile hingegen bestehen aus schnell wachsendem und 100 % kompostierbaren Bambus.

Auch bei den Laptops selbst wurde darauf geachtet, dass er umweltverträglich ist und beispielsweise keine giftigen oder bedenklichen Stoffe wie Kadmium, Blei, Quecksilber oder gefährliche Phthalate (Kunststoff-Weichmacher) enthält und sie sind vollkommen BFR-/PVC-frei. Sie lassen sich immerhin noch zu rund 90 % recyclen oder nach Gebrauch wiederverwerten.

Außerdem ist der XPS 15 aufgrund seiner hohen Energiesparsamkeit im Vergleich mit anderen Laptops seiner Art mit dem ENERGY STAR® zertifiziert worden.

Die XPS Laptops von Dell werden besonders umweltschonend produziert.

Die XPS Laptops von Dell werden besonders umweltschonend produziert.

 

Fazit: Der Dell XPS 15 9500 wird seinen Erwartungen gerecht

Fazit: der Dell XPS 15 ist rundum ein großartiger Laptop

Fazit: der Dell XPS 15 ist rundum ein großartiger Laptop.

Auch wenn wir hier und da an einigen Punkten auf höchstem Niveau etwas zum Meckern finden konnten, ist der Dell XPS 15 9500 der 2020ger Generation in unseren Augen einer der besten Windows-Computer, die derzeit auf dem Markt sind. Vor allem als Arbeits- und Allround-Gerät ist er perfekt geeignet und dies sowohl für den Heimbetrieb als auch auf Reisen. Dabei punktet der Laptop vor allem durch seine enorme Leistung, die er dem hohen Arbeitsspeicher und dem extrem schnellen Prozessor verdankt. Sämtliche Programme öffnen in Rekordzeit und laufen so flüssig und rund, wie man es sich nur wünschen kann. Besonders angenehm dabei ist auch, dass der Intel® Core™ i9 mit seinen 8 Kernen sehr hohe Leistungen erbringen kann, ohne dabei heiß zu laufen, sodass auch der Lüfter die meiste Zeit über nicht gebraucht wird, wodurch der Laptop angenehm ruhig läuft.

Am meisten ins Gewicht fällt dies natürlich bei der kreativen Arbeit mit Bildern und Filmen. Hier ist der XPS 15 9500 definitiv das Arbeitsgerät der Wahl und wer einmal damit gearbeitet hat, gibt ihn nur ungern wieder her.

Dies wird noch einmal verstärkt, durch die brillante Farbtiefe und den 100 % abgedeckten AdobeBGR-Farbraum, wodurch eine optimale Kontrolle bei der Farbgebung gewährleistet ist. Auch das große und präzise Touchpad macht kreatives Arbeiten mit dem XPS 15 zum Genuss. Hier hat man mit anderen Windows-Computern häufig das Gefühl, nicht so genau arbeiten zu können, wie man es gerne möchte. Das Problem gibt es beim Dell XPS 15 nicht.

Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass Dell die verschiedenen Komponenten, die in diesem Laptop verbaut wurden ganz bewusst und sehr erfolgreich genau aufeinander abgestimmt hat. Wir selbst haben es nur für die Maximal-Konfiguration testen können, haben aber von verschiedenen Quellen gehört, dass es bei den anderen Varianten ebenso ist. So gibt es beispielsweise bewusst keine Möglichkeit den XPS 15 mit der 4K-Auflösung aber dem kleineren Akku zu kaufen, wodurch man in Sachen Akkulaufzeit enorme Einbußen verspüren würde. Jede einzelne Konfiguration scheint also genau so aufgebaut zu sein, dass man stets das Maximale aus dem Möglichen herausholen kann. Dies ist heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr und verdient daher besondere Anerkennung.

Kurz: Wir können das 2020ger Dell XPS 15 9500 Notebook mit gutem Gewissen und in vollem Umfang weiterempfehlen, vor allem für alle, die eine leistungsstarke Arbeitsmaschine brauchen und damit gerne auch unterwegs arbeiten möchten.

Den Dell XPS 15 9500 online kaufen

 
Dell XPS 15 9500, 15 Zoll FHD+, Intel® Core™ i7-10750H, NVIDIA GTX 1650 Ti, 16GB RAM, 512GB SSD, Win10 Home
Dell XPS 15 9500, 15 Zoll FHD+, Intel® Core™ i7-10750H, NVIDIA GTX 1650 Ti, 16GB RAM, 512GB SSD, Win10 Home*
von Dell Computers
  • 15.6 FHD+ (1920 x 1200) InfinityEdge Non-Touch Anti-Glare 500-Nit Display
  • 10th Generation Intel Core i7-10750H (12MB Cache, up to 5.0 GHz, 6 cores)
  • NVIDIA GTX 1650 Ti 4GB GDDR6 (N18P-G62)
  • Arbeitsspeicher: 16GB, 2x8GB, DDR4, 3733MHz
  • 512GB M.2 PCIe NVMe Solid State Drive
Prime  Preis: € 1.899,00 Jetzt auf Amazon kaufen*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 19.09.2021 um 3:28 am - Bildquelle der Produktbilder: Amazon-Affiliate-Partnerprogramm. Alle Angaben ohne Gewähr.
 

Daten und Fakten zum Dell XPS 15 9500 von 2020 im Überblick

Der Dell XPS 15 9500 ist in unterschiedlichen Variationen verfügbar:
  • Prozessor, wahlweise:
    • Intel® Core™ i5-10300H-Prozessor der 10. Generation (8 MB Cache, bis zu 4,5 GHz, 4 Cores),
    • Intel® Core™ i7-10750H-Prozessor der 10. Generation (12 MB Cache, bis zu 5,0 GHz, 6 Cores) oder
    • Intel® Core™ i9-10885H-Prozessor der 10. Generation (16 MB Cache, bis zu 5,3 GHz, 8 Cores)
  • Arbeitsspeicher, wahlweise:
    •  8 GB DDR4 Ram mit 2.933 MHz, 2 x 4 GB,
    • 16 GB DDR4 Ram mit 2.933 MHz, 2 x 8 GB,
    • 32 GB DDR4 Ram mit 2.933 MHz, 2 x 16 GB oder
    • 64 GB DDR4 Ram mit 2.933 MHz, 2 x 32 GB,
  • Festplatte, wahlweise:
    • M.2-PCIe-NVMe-Solid-State-Speichern (SSD-Festplatten) 500 GB,
    • M.2-PCIe-NVMe-Solid-State-Speichern (SSD-Festplatten) 1 TB oder
    • M.2-PCIe-NVMe-Solid-State-Speichern (SSD-Festplatten) 2 TB
  • Grafikkarte, wahlweise:
    • Intel® UHD Grafikkarte oder
    • NVIDIA® GeForce® GTX 1650 Ti mit 4 GB GDDR6
  • Bildschirm, wahlweise:
    • Reflexionsarmes InfinityEdge-Display ohne Touchfunktion mit 39,6 cm FHD+ (1.920 x 1.200) und 500 cd/m² oder
    • Reflexionsarmes InfinityEdge-Touchdisplay mit 15,6" UHD+ (3.840 x 2.400) und 500 cd/m², Randloses Corning® Gorilla® Glass 6
  • Gehäuse, wahlweise:
    • CNC-gefrästes Aluminium in Platinsilber mit schwarzer Handauflage aus Carbonfaserverbundstoff oder
    • CNC-gefrästes Aluminium in Platinsilber mit weißer Handauflage aus Carbonfaserverbundstoff
  • Betriebssystem, wahlweise:
    • Windows 10 Home (64 Bit), Englisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch oder
    • Windows 10 Pro (64 Bit), Englisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch
  • Anschlüsse:
    • 2 Thunderbolt™ 3 mit Stromversorgung und DisplayPort
    • 1 USB-C 3.1 mit Stromversorgung und DisplayPort
    • 1 SD-Kartenlesegerät (Standardgröße) v6.0
    • 1 3,5-mm-Kombibuchse für Kopfhörer/Mikrofon
    • 1 Vorrichtung für Sicherheitsschloss (Keilform)
    • 1 USB-C-an-USB-A-3.0-/HDMI-2.0-Adapter im Lieferumfang inbegriffen
  • Tastatur:
    • Interne Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
  • Kamera
    • 720p bei 30 fps HD-Kamera
  • Mikrofon:
    • Dual-Array-Mikrofone
  • Audio und Lautsprecher:
    • Tuning in Studioqualität mit Waves MaxxAudio® Pro und Waves NX® 3D-Audio
    • Quad-Lautsprecherdesign mit 2,5-W-x2-Tieftöner und 1,5-W-x2-Hochtöner = Spitzenleistung gesamt 8 W
    • 3,5-mm-Kombibuchse für Kopfhörer/Mikrofon mit Waves NX® 3D-Audio mit Kopfverfolgung
    • Dual-Mikrofon-Array optimiert mit Waves MaxxVoice Unterstützung für VoIP – Microsoft Cortana-fähig
  • Wireless und Bluetooth:
    • Killer Wi-Fi 6 AX500-DBS (2x2)
    • Bluetooth 5.0
  • Hauptakku:
    • Integrierter 6-Zellen-Akku, 86 Wh
  • Service:
    • 1 Jahr ProSupport und Next Business Day Onsite Service
  • Software:
    • 12-monatiges Abonnement von McAfee® Small Business Security (im Preis enthalten)
    • Microsoft Office Lizenz (zubuchbar)
  • Preis (Unverbindliche Preisemprehlung direkt von www.dell.com)
    • Kleinste Konfiguration: 1.699,00 €
    • Größte Konfiguration (Aber ohne erweiterte Softwarelizenzen und Servicepakete): 4.009,11 €
 
Shania

Schreibe einen Kommentar:

Speichere Namen, Email und Webseite im Browser fur zukunftige kommentare