Kompressionsmieder nach Schönheits-OP

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Kompressionsmieder nach Schönheits-OP

Kompressionsmieder nach Schönheits-OP

Wer eine Fettabsaugung oder eine Brustvergrößerung machen lässt, muss nach der Operation ein medizinisches Kompressionsmieder tragen. Sie sind in der Regel weder besonders bequem, noch besonders günstig, für den Erfolg der Schönheits-OP jedoch extrem wichtig. Aus diesem Grund möchte ich meine Erfahrungen mit euch Teilen und euch einige Tipps zu diesem Thema geben, damit ihr euch für das passende Mieder und die optimale Trageweise entscheiden könnt.

Warum eine Fettabsaugung?

Zugegebenermaßen bin ich nicht die typische, vollschlanke Frau, bei der jeder denken möge: „Eine Fettabsaugung wäre genau das Richtige, damit sie sich in ihrem Körper wieder wohlfühlen kann! Diese lästigen Ringelchen und Polster bekommt sie sonst nie weg!“ Bei mir ging es eher darum, dass gewisse toxische Fettablagerungen, die sich wie Kleber an mich kleisterten, nicht mehr verschwinden wollten. Ich konnte Sport treiben wie eine Fleißige, so viel Wasser trinken wie ich wollte und mich gesund ernähren, doch die besagten Fettstellen sind keinen Zentimeter gewichen.

Doch der optische Aspekt war für mich dabei nur die eine Seite. Auf der anderen Seite bestand die Belastung darin, dass sich dieses zusätzliche Gewicht anfühlte, als wäre es fremd und gehöre nicht zu mir. Dadurch wurde der Wunsch in mir immer größer, diesen Ballast nicht mehr fühlen und spüren zu wollen. Je mehr ich mich bewegte beim Gehen und Laufen, desto mehr nervte es mich, mein sogenanntes Fett-Paket mit mir herumtragen zu müssen. Gleichzeitig sollte mein Körper von der toxischen Substanz befreit werden, damit er gesund und aktiv weiter in Richtung Heilung gehen kann.

Wann ist eine Fettabsaugung sinnvoll?

Wann ist eine Fettabsaugung sinnvoll?

Warum war das Fett da und wollte nicht mehr weg?

Um zu erkennen, woher die Fettansammlung im eigenen Körper kommt, muss man zunächst wissen, dass in vielen Fällen ein Schutzprogramm dahinter steckt. Wir sehen in der Regel leider zumeist nur das Ergebnis, das uns nicht zufrieden stellt und sind daher regelrecht sauer auf unseren Körper. Warum muss ausgerechnet mein Körper so ein Sturkopf sein und sein Fett festkrallen wie eine Diebesbeute, während andere schon abnehmen, wenn sie nur an Sport denken? Doch diese Beschwerde wird dem Körper nicht gerecht.

Fett als Lebensretter

In Wirklichkeit rettet er uns gerade das Leben. Denn aus irgendeinem Grund haben wir eine sehr hohe Giftstoffbelastung abbekommen. Dies kann über die Nahrung, das Wasser, die Luft oder auch über unsere eigenen Gefühle geschehen. Wenn unsere Nieren und unsere Leber der großen Giftmengen nicht mehr Herr werden, schaltet sich das besagte Schutzprogramm ein, mit dessen Hilfe die übermäßigen Giftstoffe in Fettzellen eingebunden und zunächst einmal gelagert werden. So kann der Körper mit der Überlastung durch die Giftstoffe umgehen, ohne dabei ernsthafte Schäden zu nehmen. Ohne das Schutzprogramm wäre mein Körper also längst vergiftet worden und hätte sich aufgegeben. Deshalb bin ich hier voller Ehrfurcht, was mein Körper alles geleistet und sich im wahrsten Sinne des Wortes aufgebürdet hatte, um erstmal das Überleben generell im Fokus halten zu können.

Fett als Lebensretter?

Fett als Lebensretter?

Wie gelangen die Giftstoffe in unseren Körper?

Entweder vergiften wir uns also mit der Einnahme von verschiedenen Stoffen wie Alkohol, Drogen, Zucker, Koffein usw. oder wir finden keine Möglichkeit wichtige Gefühle des ehrlichen Ausdrucks zu kommunizieren und nach außen zu bringen. Das heißt wir schlucken starke Gefühle einfach runter. In meinem Fall waren es vor allem die vielen starken Gefühle wie z.B. Wut und Zorn, die ich sprichwörtlich nicht „verdauen“ konnte, weshalb sie den Säurespiegel in meinem Körper so sehr in die Höhe trieb, dass ich mich selbst damit vergiftete. Wenn wir nicht die Wahrheit über unser Wohlbefinden zum Ausdruck bringen können, generell unsere eigene wichtige Wahrheit nicht vertreten und äußern können und vieles beschönigen, um Ärger zu vermeiden, dann bringen wir unseren Körper dazu, immer wieder Säure auf physischer Ebene zu produzieren.

Fett als Giftlagerdepot

Genau hier kommt dann das Fett ins Spiel. Es funktioniert ein wenig wie eine Ladung Giftfässer, in die unser Körper seinen Sondermüll eingelagert. In den Fässern ist es nun nicht mehr so schädlich. Dafür aber hat man nun das aus der Atomenergie bekannte Problem der Endlagerung. Und da wir als Körper in der Regel keine lästigen Nachbarländer haben, in die wir den Ballast heimlich verschiffen können, müssen wir ihn vor unseren eigenen Grenzen, in diesem Fall also unter unserer Haut lagern. Je mehr Giftstoffe wir dabei in uns aufnehmen, die wir nicht verarbeiten können, desto mehr Fett lagert sich als Giftmülldeponie in uns an. Wir merken dies, indem wir zunehmen und fragen uns, warum uns unser Körper diesen Streich spielt.

Warum baut sich das Fettlager nicht wieder ab?

Wenn wir nun versuchen, das Fett mit einer Diät wieder wegzubekommen, ärgern wir uns über unseren neuen Essensplan und den Verzicht auf all die leckeren Dinge im Leben, dass wir zumeist noch mehr Säuren und Giftstoffe produzieren, als wenn wir einfach munter drauflos futtern würden. Auf der anderen Seite sind aber auch unsere Luft, unser Wasser, unsere Kleidung und unsere Lebensmittel so sehr mit Giftstoffen belastet, dass unser Körper kaum jemals in den Zustand gelangt, in dem er mehr abbauen kann, als er aufnimmt. Dadurch bewegen wir uns oft in einer Abwärtsspirale, die verhindert, dass wir die einmal angelegten Fett-Gift-Lager nicht mehr abbauen können.

Alternative Wege der Fettentfernung

Dass man diese ungewollten Fettzellen, so wichtig sie auch sind, nicht unbedingt willkommen heißen mag, ist wohl mehr als verständlich. Daher schauen sich viele Betroffene – darunter auch ich selbst – nach Möglichkeiten um, um das Fettlager auf andere Weise zu entfernen. Einer dieser Wege, der bereits vielfach bewährt hat, ist der operative Eingriff, bei dem das Fett samt der darin enthaltenen Giftstoffe entfernt wird. Auf diese Weise wird man dann gleich beides los, den Giftballast und den Gewichtsballast in Form des Fettes. Ich hoffe diese kleine Einleitung verschafft euch einen Überblick hierzu, warum es mehrere Gründe haben kann, diesen wichtigen Eingriff vornehmen lassen zu wollen. Ich möchte auf die eigentliche Operation an dieser Stelle aber nicht näher eingehen. Stattdessen möchte ich mich wieder auf das Hauptthema des Artikels konzentrieren, also auf die Nachsorge mit Hilfe eines medizinischen Kompressionsmieders.

Die Nachbehandlung ist entscheidend

Warum sollte man ein Kompressionsmieder nach einer OP tragen?

Warum sollte man ein Kompressionsmieder nach einer OP tragen?

Im Allgemeinen glauben wir, dass eine Fettabsaugung ein einmaliger Eingriff für einige Stunden ist und dass wir danach als fertige, schlanke Person nach Hause gehen können. Ganz so leicht ist es aber natürlich nicht. Denn unser Körper ist ja keine Lagerhalle, aus der man mit einem LKW die überflüssigen Fettdepots einfach abtransportieren kann. Alles im Körper ist miteinander verbunden und verwoben und so müssen die Fettzellen vorsichtig von den übrigen Bindegewebszellen getrennt werden. Dabei wird jedoch niemals alles an Fett entfernt, da wir einen Teil davon durchaus brauchen.

Außerdem wäre die Gefahr viel zu groß, im Rahmen der Fettzellenentfernung auch die umliegenden Zellen zu verletzen oder zu entfernen, was schwere Folgen haben könnte. Dadurch bleiben nach der Operation auch einige freie, unverwachsene Fettzellen zurück, die sich im Körper bewegen oder nach unten absacken könnten. Dies ist einer der Gründe, warum es ratsam, bzw. nahezu unerlässlich ist, nach der OP ein Kompressionsmieder zu tragen.

Eigene Erfahrungen mit Direktvergleich

Tatsächlich habe ich sogar selbst das zweifelhafte Glück gehabt, beide Varianten aufprobieren zu dürfen, also einmal eine OP ohne Nachbehandlung mit Kompressionsmieder und einmal mit. Wie heißt es immer so schön: „Man kann das schon so machen, aber dann ist es halt scheiße!“

Ich habe kaum je etwas erlebt, auf das dieser Spruch so sehr zutraf wie auf meine Fett-OP ohne Mieder. Natürlich ging es auch ohne, aber das Ergebnis war, dass ich mich immer wieder vorm Spiegel betrachtete und dachte „Ja nach der OP wird meine Form wieder so schön feminin und grazil sein wie in meinen Teenager-Zeiten!“ bevor mir dann bewusst wurde, dass ich die OP ja längst gemacht hatte. Es waren auf diese Weise durchaus Fettzellen verschwunden und wenn man von extremem Übergewicht auf ein sogenanntes Normalgewicht gelangen möchte, dann merkt man den Unterschied natürlich trotzdem. Aber der Körper wird dann einfach insgesamt schlanker, ohne dabei jedoch eine detaillierte und ausgearbeitete Form zu bekommen. Doch genau das war ja eigentlich das Ziel der ganzen Aktion.

Der Kompressionsmieder in der Detailansicht der Beine

Der Kompressionsmieder in der Detailansicht der Beine

Mehrere Expertenmeinungen

Aus diesem Grund suchte ich dann noch einmal einige weitere Experten auf diesem Gebiet auf. Von ihnen ließ das Ergebnis bewerten und holte mir unterschiedliche Meinungen über weitere Schritte ein. Die Antworten, die ich dabei bekam, waren einander sehr ähnlich. Prinzipiell sei meine Figur nicht verkehrt und eine Fett-OP wäre nicht unbedingt notwendig. Aber das Ergebnis des letzten Eingriffs hätte in der Uni dazu geführt, dass der Arzt das Semester hätte wiederholen müssen. Das lag zum Teil an den Künsten des Arztes selbst. Zum größeren Teil aber an der fehlenden Nachbehandlung im Anschluss an die Operation. Wenn ich das Ziel, das ich mit der ersten Behandlung hatte erreichen wollen, also wirklich noch immer erreichen wollte, dann blieb mir nichts anderes übrig. Ich musste den Eingriff bei einem kompetenteren Kollegen wiederholen lassen und dieses Mal im Anschluss ein Kompressionsmieder tragen.

Achtung:

Hier steckt eine wichtige Lehre drin, die ich euch unbedingt weitergeben möchte, damit ihr nicht die gleichen Erfahrungen machen müsst wie ich sie gemacht habe! Wenn ein Arzt euch nicht darüber aufklärt, dass ein Kompressionsmieder nötig ist, oder euch auf Nachfragen sogar erzählt, das würde nichts bringen, dann ist dies ein recht gutes Zeichen dafür, dass er sich mit dieser Art der Operationen weit weniger auskennt, als er behauptet. Ein kompetenter und erfahrener Schönheitschirurg wird euch immer zu einem medizinischen Mieder raten. Tut er es nicht, lasst am besten die Finger davon und sucht euch einen anderen Arzt.

Was ist ein medizinisches Kompressionsmieder?

Ein Kompressionsmieder ist ein hautenger Anzug, den ihr unter eurer Kleidung tragt, und der euren Körper automatisch in die Form presst, die ihr als Ergebnis eurer Schönheitsoperation erhalten wollt. Oder besser gesagt drückt er den Körper in die Form, die er von Natur aus im vollkommen gesunden Zustand ohnehin hätte. Trägt man ihn nach der Operation lange genug, also in den meisten Fällen etwa 6 Wochen lang, so sorgt er dafür, dass die verbleibenden, gelösten Fettzellen so wieder anwachsen, dass der Körper auch später die vom Mieder vorgegebene Form beibehält.

Aber nicht nur das kosmetische Ergebnis, sondern auch der schnellere Heilungsprozess sind Vorteile der Kompressionsbekleidung. So kann man mit einem Kompressionsmieder deutlich schneller in den Alltag zurückkehren, als ohne. Zudem minimiert eine Kompressionsbekleidung Schwellungen, Ödeme, das Auftreten von Keloiden, es verringert die Infektionsgefahr und reduziert Schmerzen. Außerdem formt es die gewünschten Konturen und lässt die entstandenen Lücken im Körper verheilen und verschwinden.

Wie funktioniert ein Kompressionsmieder?

Wichtig dabei ist vor allem, dass der Mieder sehr eng getragen wird, denn nur so kann er seine Wirkung zeigen. Und mit sehr eng, meine ich wirklich sehr eng. Das bedeutet, dass euer Mieder so eng sitzen soll, das man gerade so noch irgendwie den Reißverschluss zubekommt.

Wie wirkt ein Kompressionsmieder auf den Körper?

Nach dem Eingriff selbst ist das Tragen des Mieders erstmal angenehm, da man sich gut verpackt fühlt. Gleichzeitig verhindert der Anzug auch das Entstehen einer zu großen postoperativen Wassereinlagerung. Diese Einlagerungen würden ansonsten dazu führen, dass man sich aufgedunsen und geschwollen fühlt, was definitiv das Gegenteil von dem ist, was man nach einer Fettabsaugung fühlen will. Tatsächlich sorgen die Wassereinlagerungen ohne ein Kompressionsmieder nicht selten dafür, dass man zunächst einmal sogar dicker und unförmiger wirkt, als vor der OP. Schließlich stabilisiert der Mieder die sich neu formierenden Bindegewebsstränge im abgesaugten Gebiet und ist damit an der Wundheilung und der damit verbundenen Hautretraktion beteiligt. Auf diese Weise kann also nicht nur die allgemeine Körperform unterstützt und gehalten, sondern auch die Narbenbildung verringert werden.

Auswirkungen des Kompressionsmieders auf die Tumeszenz-Flüssigkeit

Das Kompressionsmieder von Bellcare ist sehr sauber verarbeitet.

Das Kompressionsmieder von Bellacare ist sehr sauber verarbeitet.

Der Kompressionsanzug hilft auch beim Abbau der verbliebenen Tumeszenz-Lösung, also des lokalen Betäubungsmittels, das vor der Operation in den Körper gespritzt wird. Dies hat den Vorteil, dass es den Körper nun weniger belastet.

Erfahrungsgemäß ist es so, dass grundsätzlich immer nur ein kleiner Teil der für die Anästhesie verwendeten Tumeszenz-Lösung während des Eingriffs abgesaugt wird. Es verbleibt also ein größeres Depot an Flüssigkeit im Körper zurück, das zum einen Teil vom Körper resorbiert und über die Nieren ausgeschieden wird und zum anderen Teil innerhalb der ersten 12-24 Stunden aus den Wundstellen ausläuft. Das Verbleiben der Tumeszenz-Lösung im Wundgebiet hat bezüglich der Anästhesie große Vorteile, da sie dadurch oftmals bis zu 8 Stunden nach der Operation wirksam bleibt und so einen effizienten Schutz vor dem postoperativen Schmerz bietet. Dieser ist dadurch dann vergleichsweise gering und fühlt sich wie ein Muskelkater an. Aber natürlich wie ein ordentlicher Muskelkater, zumindest sobald man sich bewegt. Damit die Tumeszenz-Lösung gut auslaufen kann, werden die Einstichstellen lediglich mit einem guten Heftpflaster überklebt und ansonsten offen gelassen. Sie verheilen im Laufe der ersten 10 Tage von selbst.

Welche Kompressionswäsche ist die passende für mich?

Bei der großen Auswahl der verschiedenen Variationen und Herstellern für Kompressionsbekleidung ist es zunächst einmal nicht einfach, denjenigen herauszufinden, der für einen am passendsten ist und damit zum einen den höchsten Tragekomfort zum anderen aber auch den größten Heilungs- und Formgebungserfolg erzielt. Die medizinischen Kompressionsmieder können zudem in verschiedenen Variationen bestellt werden, je nachdem welche Körperareale betroffen sind. Abhängig davon, ob die Fettweg-Behandlung nur an der Hüfte stattgefunden hat, oder auch der Bauch oder die Oberschenkel bis hin zu den Knien eingeschlossen hat, variiert die Länge des Mieders sehr stark.

Hier findet ihr eine Übersicht über verschiedene Arten der Kompressionswäsche, sowohl für Damen, als auch für Herren:

Kompressionswäsche für Damen:

  • Kompressions-BH (z.B. für die Nachbehandlung von Brustoperationen)
  • Kompressionsweste (z.B. für die Nachbehandlung von Fettabsaugungen im Bereich der Oberarme, des oberen Rückens oder des Brusbereuchs.)
  • Kompressionsbauchgurt (z.B. nach Fettabsaugungen oder anderen Operationen im Bauchbereich)
  • Kompressionsärmel (z.B. bei Wassereinlagerungen in den Armen oder nach einer Fettabsaugung im Bereich der Arme)
  • Kompressionsmiederhose (z.B. nach einer Fettabsaugung im Bereich des Bauches, der Hüften und der Oberschenkel)
  • Kopressionsstrümpfe (z.B. als Nachbehandlung für Fettoperationen im Bereich der Beine oder Wassereinlagerungen in den Beinen)
  • Kinnbandage (z.B. nach Schönheitsoperationen im Gesicht)

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Kompressionswäsche für Herren:

  • Kompressionsweste (z.B. nach einer Fett-OP im Oberkörperbereich)
  • Kompressionsbauchgurt (z.B. nach Fettabsaugungen oder anderen Operationen im Bauchbereich)
  • Kompressionsärmel (z.B. bei Wassereinlagerungen in den Armen oder nach einer Fettabsaugung im Bereich der Arme)
  • Kompressionsmiederhose (z.B. nach einer Fettabsaugung im Bereich des Bauches, der Hüften und der Oberschenkel)
  • Kopressionssocken (z.B. als Nachbehandlung für Fettoperationen im Bereich der Beine oder Wassereinlagerungen in den Beinen)

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Der Kompressionsmieder von Bellacare im Test

Ich selbst orientierte ich mich nach einer intensiven Recherche und dem Lesen unzähliger Erfahrungsberichte vor allem an den dem Kriterium der Hautverträglichkeit. Denn bei 6 Wochen Tragezeit, sollte man sich wirklich gut damit fühlen können. Andernfalls hält man es kaum durch, den Mieder auch wirklich permanent zu tragen. Und er hilft nun einmal nicht, wenn er neben einem auf dem Regal liegt. Ich selbst fand nach eingehender Recherche ein medizinisches Kompressionsmieder von Bellacare, der für mich optimal war. (Zu finden unter der Website: www.Bellacare.net.)

Schnitt und Tragekomfort

In meinem Fall waren von der Operation alle drei Areale betroffen, also sowohl die Hüfte, als auch die Oberschenkel und Bereiche des Bauches. Deshalb reichte mein Mieder von den Knien bis zum Rippenansatz. Daher war es besonders angenehm, dass er im oberen Bereich mit einem 9 cm hohen Bund abschloss, der besonders weich war und der sich nicht aufrollen konnte. Dieser verhinderte, dass der Mieder beim Stehen, Sitzen und Laufen in den Bauch- bzw. Taillenbereich einschneiden konnte.

Praktische Features

Äußerst praktisch war auch der offene Schritt, der es ermöglichte auf die Toilette zu gehen, ohne den Mieder komplett ausziehen zu müssen.

An den Seiten des Mieders befand sich jeweils ein beidseitiger Reißverschluss mit Hakenunterstützung, der extrem robust umgesetzt wurde und auch hier wieder sehr bequem abschließt, damit er sich nicht in die Haut einschneiden kann. Die tadellose Verarbeitung mit der Doppelstich-Naht schützt effektiv vor offenen Nähten und vorzeitigem Verschleiß. Unten am Bein schließt der Stoff mit einem Spitzenbesatz ab, was sogar sehr süß aussieht, und somit das Mieder am Bein optisch fast wie eine Leggins wirken lässt.

Material und Gewebestruktur

Die elastische und samtweiche Textur des Gewebes leitet die Feuchtigkeit von der Haut nach außen und kühlt angenehm, was gerade nach der OP sehr angenehm wirkt. Zusätzlich verhindert die antimikrobielle Eigenschaft Bakterien und Pilzwachstum. Auch der unangenehmen Geruchsbildung und dem Entstehen von Hautirritationen kann man hierdurch effektiv vorbeugen.

Praxis-Tipp: Um das Tragen des Mieders nicht unnötig unangenehm werden zu lassen, solltet ihr es vermeiden, eure Operation und damit auch das Tragen des Mieders in den Sommer zu verlegen. Denn der Mieder wirkt an sich schon wärmend, durch seinen festen Stoff. Gleichzeitig führt aber auch das Arbeiten und Regenerieren eures Gewebes zu einer überdurchschnittlichen Hitzeentwicklung, was eine warme Haut fördert.

Fazit zum Kompressionsmieder von Bellacare

Zusammengefasst findet man hier die hervorragenden Trage- und Kompressionseigenschaften vor, weil das Material atmungsaktiv, Antimikrobiell und 100 % latexfrei ist. Bei einem antimikrobiellem Stoff wird die Vermehrungsfähigkeit oder Infektiösität von Mikroorganismen reduziert, gerade wenn der Stoff direkt auf der Haut aufliegt, sollte dies berücksichtigt werden. Das Material selbst nennt sich bei Bellacare “Comprexxwear” und ist aus Nylon/Spandex hergestellt.

Hier findet ihr den von mir getesteten Kompressionsmieder direkt im Bellacare-Shop.

Hier findet ihr zudem sinnvolle Alternativen bei Ebay: Kompressionsmieder | eBay

Wie finde ich die richtige Größe heraus?

Haltet dazu euer Maßband in der gewünschten Höhe direkt auf die Haut. Einmal wird die Taille an der schmalsten Stelle gemessen, dann der Hüftumfang an der breitesten Stelle und zum Schluss die Oberschenkel an der breitesten Stelle. Messt ohne Zugspannung, so dass das Maßband direkt ohne Falten auf der Haut aufliegt. Bei Unsicherheiten fragt direkt euren Operateur. Anhand deiner gemessenen Maße findet ihr in der übersichtlichen Tabelle genau eure passende Größe heraus. Auch ein kleiner Tipp, den ich von meinem Operateur bekommen habe: Eher eine Größennummer zu klein wählen als zu groß, damit es den gewünschten Effekt wie beschrieben erzielen kann.

Erfahrung nach Ablegen des Mieders

Abschließend war mein Gefühl nach den 6 Wochen so, das ich das Mieder fast schon vermisst habe. Er gab mir in dieser wichtigen postoperativen Phase der Gewebeheilung eine Art Sicherheit, dass alles gut verheilen wird. Gerade in der Anfangsphase der ersten 1-2 Wochen ist das Ziehen wie bei einem ordentlichen Muskelkater oft so unangenehm, das dieser Miederschutz zu meinem Wohlbefinden beitrug.
Dadurch das mein Mieder wirklich hauteng an mir saß, gab es keine Probleme bei der Kleiderwahl, oder das ich bestimmte Hosen nicht tragen hätte können. So könnt ihr auch weiterhin tragen was euch gefällt und seit daher nicht eingeschränkt. Der Mieder ist in den beiden Farben schwarz und beige erhältlich, wobei ich persönlich fand, das die Farbe beige unauffälliger für das Bekleiden wirkt.

Ich hoffe euch mit diesem Beitrag und den wichtigen Informationen und Hinweisen weitergeholfen zu haben und wünsche euch eine gute Wahl und angenehme Genesung.

Weiterführende Informationen

Gerade beim Thema Schönheits-OPs ist es wichtig, sich im Voraus sehr gut zu Informieren und nicht naiv oder blauäugig an die Sache heranzugehen. Denn dann passiert es leicht, dass man am Ende auch ein sprichwörtliches blaues Auge bekommt. Wir leben nun einmal in einer kapitalistischen Welt und auch Ärzte sind in erster Linie Dienstleister, die ein gutes Geschäft machen wollen. Daher passiert es leicht, dass man nicht immer so beraten wird, wie es für einen am besten ist, sondern so, dass es dem Arzt am besten hilft. Man kann das finden wie man will, aber man wird es nicht ändern. Das einzige, was man dagegen tun kann ist es, sich selbst in das Thema einzuarbeiten und zu einer Fachfrau zu werden, so dass man irreführende Argumentationen der Ärzte erkennt und ihnen etwas entgegensetzen kann. Dazu habe ich euch hier noch einmal ein paar Bücher aufgelistet, die ich selbst als sehr informativ empfunden habe:

Brustvergrößerung Bruststraffung Fettabsaugung
Hintergrundinformationen über die Operationstechniken
Lehrbuch der Liposuktion
Wissenschaftliche Arbeit über das Fettabsaugen

 

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Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.

2 Comments

  1. VERENA 13. August 2019 at 20:56 - Reply

    Hi! Wie war das denn mit dem Duschen? Wie lange darf man das Nieder denn maximal auslassen? Und man muss das Ding doch auch mal waschen?! Wie wird das dann gehandhabt?

    • Heiko Gärtner und Franz Bujor 21. November 2019 at 15:32 - Reply

      Hallo Verena,
      es kommt immer darauf an, welche Schönheits-Op du hattest. Bei einer Bauchdeckenstraffung solltest du das Mieder zum Duschen nicht ausziehen. Einen Brustmieder kannst du, wenn du die Arme nicht hebst, nach meinen Erfahrungen, wenn du Hilfe hast ausziehen und dich kurz abbrausen lassen. Wenn du dir unsicher bist, frag immer deinen Arzt wie lange du das Mieder tragen solltest. Sie antworten dir in der Regel immer gern. Nur nicht schüchtern sein. Außerdem kannst du dich immer mit dem Waschlappen und ein bisschen warmen Wasser säubern. Ich habe bei der Brust-OP, so wie bei der Fettabsaugung das Mieder länger getragen als veranschlagt war. Ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen. Wenn du dir als unsicher bist, trage ihn einfach ein bisschen länger und begnüge dich mit der Katzenwäsche. Ich selbst habe den Brustmieder nicht gewaschen, da es mir zu teuer war einen Wechselmieder zu kaufen. Es besteht zwar die Möglichkeit einen Wechselmieder zu kaufen, jedoch war es für mich geruchstechnisch nicht so schlimm, das ich dies in Erwägung gezogen habe. Oft hat man ja auch mal einen BH länger an. Bei dem Mieder für die Fettabsaugung habe ich das anders gemacht. Hier habe ich den Mieder ausgezogen, schnell gewaschen und trocken geföhnt. Mir war das mit der Waschmaschine einfach zu lange und ich habe mich zu dieser Zeit auch noch nicht so sicher gefühlt. Genau aus diesem Grund habe ich den Föhne zur Hilfe genommen und da war er dann schon nach wenigen Minuten wieder einsatzbereit.

      Liebe Grüße Shania

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