Wie plant man einen Backpacking-Abenteuerurlaub?

von Heiko Gärtner
07.08.2021 17:21 Uhr

Immer mehr Menschen entscheiden sich ganz bewusst für den Urlaub mit dem Rucksack und gegen die Pauschalreise in einem überlaufenden Feriendomizil. Der Aufwand für eine solche Reise ist selbstverständlich größer, trotzdem belohnt man sich mit Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken, die man kaum mehr vergessen wird.

Von der Eigenständigkeit der Wohnungssuche auf Reisen

Eine der größten Fragen beim Backpacking-Abenteuerurlaub ist die der Übernachtungen. Bei der klassisch gebuchten Reise erhält der Reisewillige im Normalfall seinen Flug, Shuttleservice sowie Hotelzimmer in einem Etablissement seiner Wahl. Der Pool ist im Optimalfall vor dem Haus, morgens, mittags und abends steht das Essen schon bereit und außer den Weg zum Strand oder zu einer kurzen kulturellen Sightseeingtour muss sich nicht viel bewegt werden. Wer abseits dieser Art von Urlaub seine Freizeit erleben möchte, der springt kopfüber hinein in die bunte Welt, die Ferienwohnung und Co. offerieren.

Denn wer nur mit einem Rucksack bepackt ist, hat schließlich die Freiheit, seinen Weg und seine Reise selbst zu planen. Das bedeutet zwar mehr Aufwand, spart im Idealfall jedoch Kosten und bringt das Maximum an Vielfalt. Schließlich lassen sich Übernachtungsmöglichkeiten oder längere Aufenthalte heute ganz modern mit einer Ferienwohnung über Bluepillow realisieren. So wird der Urlaub zu einem individuellen Erlebnis, ohne die Eigenständigkeit abzugeben. Eine Ferienwohnung hat nicht nur den Vorteil, dass dort selbstständig gekocht werden kann oder sich auch einmal bei einem Tage mit schlechtem Wetter zurückgezogen werden kann. Viel mehr bietet die Ferienwohnung eine Basis und eine Verbindung zu den Menschen vor Ort, denn meist sind diese inmitten der Städte oder Ortschaften gelegen und als Reisender ist man mittendrin. Nicht verheimlicht werden muss zudem, dass eine Ferienwohnung schnell günstiger sein kann als ein Hotelzimmer.

Ferienhaus Urlaub Sommer

Individuelle Übernachtungen lassen sich sehr leicht über Bluepillow realisieren.

 

Welche Überlegungen sind wichtig?

Der Backpacking-Abenteuerurlaub beginnt also generell einmal mit der Planung der ersten Stationen und dazu gehört die Anreise als auch die Übernachtungsmöglichkeiten. Wer will, versucht so weit im Voraus zu planen wie möglich. Wer eher auf Spontanität setzt, lässt dies offen und entscheidet vor Ort, welche Optionen er wählt.

Beim Gepäck gilt es clever und simpel zu agieren, somit bleibt alles, was nicht wesentlich ist daheim. Hilfreich sind zudem Vakuumverpackungen für Kleidung, denn diese sparen enorm Platz im Rucksack und sind wasserdicht. Apropos Wasser, je nachdem wohin eure Reise geht, wäre auch ein passender Wasserfilter hilfreich. Da hervorragende simple Backpacking-Lösungen helfen auch bei Wasser von zweifelhafter Herkunft stets etwas Trinkbares zur Verfügung zu haben.

Auch mit dem perfekten Reiserucksack muss man seinen Rücken zwischendurch entspannen

Der Backpacking-Abenteuerurlaub will gut durchdacht sein.

 

Wie steht es mit meinen Dokumenten?

Ihr könnt zur Sicherheit alle essenziellen Daten, Dokumente oder Informationen zur Reise elektronisch sichern und in einem verschlüsselten Ordner in einer Cloud eurer Wahl zu speichern. Sollte auf der Tour etwas verloren gehen oder gar entwendet werden, sind zumindest die bürokratischen Dinge per Onlinezugriff erreichbar. In diesem Kontext sollte sich zudem überlegt werden, ob für die Reise nicht ein alternatives Smartphone angeschafft wird. Dafür könnt ihr auch ein gebrauchtes Modell verwenden, das alle benötigten Funktionen mitbringt, aber bei dem es eben nicht schlimm wäre, wenn es kaputtgeht, gestohlen wird oder in einem Moment der Unachtsamkeit im Meer versinkt.

Wie sind die Entfernungen vor Ort?

Bedenkt bei eurer Reiseplanung die realistische Einschätzung von Entfernungen vor Ort. Wer von der heimischen Couch aus plant und denkt, acht Kilometer von der irischen Einöde zum nächsten Ort per Fuß zum Einkaufen ist machbar, sollte zum einen die Strecke zu Hause einmal testen. Zum anderen gilt es die Gegebenheiten vor Ort zu bedenken. Auf besagten Wegen in Irland spricht man häufig von „lunatic drivers“. Das kann, da es ohnehin keine Fußwege gibt, von abenteuerlich bis gefährlich werden. Ihr merkt es also bereits, wer sich vorab ausreichend informiert und vorbereitet, wird leichter und entspannter seinen Urlaub genießen können.

Irland Schloß See Natur

In den atemberaubenden Kulissen von Irland verstecken sich lange Wege bis zum nächsten Ort.

 

Fazit

Der Backpacking-Abenteuerurlaub ist durch die vielen Abenteuer und das flexible reisen gerne gesehen, denn die Pauschalreise in einem Feriendomizil wo man doch eher an einen Ort festsitzt, ist manchen doch zu langweilig. Mit der individuellen und gut durchdachten Vorbereitung und Planung wie durch die Übernachtungen bei Bluepillow, werdet ihr zudem mit vielen Erlebnissen und individuellen Unterkünften belohnt werden. So steht eurer abenteuerlichen Reise nichts mehr im Wege.  

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Zuletzt aktualisiert am 18.06.2022 um 2:07 pm - Bildquelle der Produktbilder: Affiliate-Programm-Partner. Alle Angaben ohne Gewähr. * Bei diesen Links handelt es sich um Affiliate-Links, für die wir eine Provision bekommen. Mehrkosten entstehen euch dadurch nicht.
 

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© luengo_ua - AdobeStock | © Pixabay
Heiko Gärtner
Heiko Gärtner ist Wildnismentor, Extremjournalist, Survivalexperte, Weltreisender und einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Antlitz- und Körperdiagnostik. Nachdem er einige Jahre als Agenturleiter und Verkaufstrainer bei einer großen Versicherungsagentur gearbeitet hat, gab er diesen Job auf, um seiner wahren Berufung zu folgen. Er wurde Nationalparkranger, Berg- und Höhlenretter, arbeitete in einer Greifenwarte und gründete schließlich seine eigene Survival- und Wildnisschule. Seit 2014 wandert er zu Fuß um die Welt und verfasste dabei mehrere Bücher.

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