DIY Stick n‘ Poke: Rituelles Tattoo selber stechen

//DIY Stick n‘ Poke: Rituelles Tattoo selber stechen

DIY Stick n‘ Poke: Rituelles Tattoo selber stechen

DIY Stick n‘ Poke: Rituelles Tattoo selber stechen

Sich ein Tattoo stechen zu lassen ist heute im Prinzip keine große Sache mehr. Tattoostudios findet man in nahezu jeder Stadt und die Motive kann man sich zur Not sogar aus einem Katalog vor Ort aussuchen. Dadurch sind Tattoos zu einem großen Teil eine Modeerscheinung geworden, die man sich teilweise stechen lässt, weil sie gerade „In“ sind, teilweise, weil man damit gegen seine Eltern rebellieren will und teilweise weil man darin ein ästhetisches Accessoire sieht, das dem eigenen Körper ein bisschen mehr Ausdruckskraft verleiht. Nicht selten kommt es bei diesen Tattoo-Entscheidungen vor, dass man sich zu einem späteren Zeitpunkt im Leben darüber ärgert und es als einen Fehler betrachtet, diesem Trend gefolgt zu sein.

Sich ein Tattoo stechen zu lassen ist heute keine große Sache mehr.

Sich ein Tattoo stechen zu lassen ist heute keine große Sache mehr.

Doch es gibt auch noch eine andere Motivation und diese ist weitaus älter, als das Tätowieren in unserer Gesellschaft überhaupt bekannt ist. Der ursprüngliche Sinn und Zweck eines Tattoos war viel weniger ein ästhetischer, als viel mehr ein ritueller. Ein Tattoo ist ein Zeichen auf der Haut, das zum Medizinkörper desjenigen gehört, der es trägt. Es ist also beispielsweise etwas, das seine innere Präsenz nach außen trägt und unterstützt, das eine Verbindung zu seinen Kräften, zu seinen Ahnen, Krafttieren oder geistigen Helfern herstellt. Es kann aber auch ein Schutz sein, der beeinflussende und zerstörerische Fremdenergien von einem abhält.

Soll ich mir wirklich ein Tattoo stechen lassen oder nicht?

Bevor man sich also für ein Tattoo entscheidet, ist es wichtig, sich noch einmal ein paar Fragen zu stellen, um so die wahre eigene Motivation hinter diesem Schritt zu erkennen. Will ich mit diesem Schritt irgendjemandem, irgendetwas beweisen? Will ich meine Eltern oder andere Autoritätspersonen damit schockieren oder ihnen damit zeigen, dass ich meine eigenen Entscheidungen treffen kann? Habe ich das Gefühl, nicht schön genug zu sein und daher etwas an meinem Körper verändern zu müssen, um so endlich Anerkennung und Liebe zu bekommen? Will ich jemandem gefallen? Habe ich das Gefühl, damit einer bestimmten Gruppe zugehörig sein zu können? Glaube ich, dass ich das Tattoo brauche um mich damit männlich oder weiblich zu fühlen?

All diese Motivationen sind Warnhinweise die euch, wenn ihr sie erkennt davon abhalten sollten euch ein Tattoo stechen zu lassen. Denn selbst wenn ein Tattoo zu euch gehört und es unter den passenden Umständen kraftvoll und schön sein kann, zerstört ihr diese Kraft nun dadurch, dass ihr den Schritt nicht für euch selbst, sondern für jemand anderen macht.

Überlegt euch genau ob ihr euch wirklich tätowieren lassen wollt und welche Motivation dahinter steckt.

Überlegt euch genau ob ihr euch wirklich tätowieren lassen wollt und welche Motivation dahinter steckt.

Fühlt ihr jedoch in euch hinein und stellt fest, dass dieses Tattoo einfach zu euch gehört, spürt ihr eine besondere Kraft, wenn ihr daran denkt, habt ihr vielleicht sogar das Gefühl, dass sich das Tattoo schon immer auf eurer Haut befindet, bislang aber noch nicht sichtbar ist, dann könnt ihr sicher sein, dass ihr die richtige Entscheidung trefft, wenn ihr es euch stechen lasst.

Wenn ihr euch unsicher seit, ob ein Tattoo zu euch gehört oder nicht und ob ihr es aus der richtigen Motivation heraus stecht, könnt ihr mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests herausfinden. Anders als unser Verstand, der sich von allen äußeren Einflüssen und inneren Zweifeln beeinflussen lässt, sind unsere Muskeln direkt mit unserer Intuition verbunden und können uns, wenn wir wissen wie wir sie befragen können, genau sagen, was unserem wahren Sein und unserer Persönlichkeit entspricht und was nicht. Nähere Informationen findet ihr in unserem Artikel „Muskelreflexionstest“.

Wie soll das Tattoo gestochen werden?

Die bekannteste Variante ist das Stechen eines Tattos mit einer Maschine.

Die bekannteste Variante ist das Stechen eines Tattos mit einer Maschine.

Wenn ihr euch nun entschieden habt, euch wirklich ein Tattoo stechen zu lassen, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies umzusetzen. Die einfachste, nächstliegende aber nicht zwangsläufig auch kraftvollste ist es, ein vertrauenswürdiges Tattoostudio mit kompetenten und erfahrenen Tätowierern aufzusuchen und sich vertrauensvoll in ihre Hände zu geben. Tipps und Hinweise dazu, was ihr hierbei beachten solltet, findet ihr im Artikel „10 Dinge, die man beim Tätowieren beachten sollte“.

Die zweite Variante ist es, das Tattoo auf die alte, traditionelle Weise von Hand zu stechen oder stechen zu lassen. Da man hier in der Regel ohne ein professionelles Tattoo-Studio auskommt, spricht man in der Regel vom „Do it Yourself Tattoo“ oder auch DIY-Tattoo. Dabei wird die Farbe nicht mit einer Tätowiermaschine unter die Haut gebracht, sondern lediglich mit Hilfe einer Nadel oder eines vergleichbaren Werkzeugs. Da rituelle Tattoos in vielen Kulturen überall auf der Welt eine wichtige Rolle spielen, gibt es dafür sehr unterschiedliche Methoden, die alle mehr oder weniger viel Übung, Geschicklichkeit und Ausdauer benötigen. Eine ursprüngliche, rituelle Variante ist beispielsweise die Arbeit mit geschnitzten Vogelknochen. Ihre Spitzen werden in die Farbe getränkt und anschließend mit einer Art kleinem Hämmerchen in die Haut hinein geklopft.

MOKO Tattoo der Maoris: Bedeutung, Hintergründe, Mythen und Skizzen
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  • Mirja Loth
  • Herausgeber: MANA-Verlag
  • Auflage Nr. 2 (01.01.2015)
  • Taschenbuch: 96 Seiten

Die Variante, für die wir uns entschieden haben und die wir hier vorstellen möchten, ist hingegen etwas moderner und leichter umzusetzen. Sie ist gewissermaßen eine Mischform aus modernem Tätowieren und dem traditionellen Stechen der Naturvölker. In Tätowierer-Kreisen wird diese Technik auch „Stick n´ Poke“ genannt. Dabei nutzt man die normalen Tätowiernadeln und die normale Farbe, die auch beim Maschinenstechen verwendet wird, jedoch ohne die dazugehörige Maschine.

Was benötige ich für ein Tattoo mit der Stick and Poke Technik?

Bevor ihr loslegen könnt, braucht ihr natürlich zunächst einmal die passende Ausrüstung, die ihr größtenteils bei Amazon bestellen könnt. Passende Farben bekommt man außerdem in einem Fachhandel für Tattoobedarf. Wir selbst haben dabei jedoch festgestellt, dass es Farben gibt, die sich für das Stechen mit der Hand eignen und andere, die eher ungeeignet sind. Das Stick n´ Poke Tätowieren funktioniert ähnlich wie das Schreiben mit einer Gänsefeder, was bedeutet, dass man die Nadel immer wieder in die Farbe eintunkt, die dann haften bleibt und in die Haut übertragen werden kann. Mit sehr flüssigen Farben funktioniert die Stick and Poke Tattoo Technik leider nur sehr schlecht und man bekommt kaum Farbe unter die Haut. Mit etwas dickflüssigerer Farbe hingegen kann man hingegen sehr gute Ergebnisse erzielen. Von Farbe, die nicht zum Tätowieren gedacht ist, möchten wir an dieser Stelle dringend abraten, da die Farben die wir heutzutage für Handwerksarbeiten zum Malen oder ähnlichem verwenden fast immer giftige Zusatzstoffe enthält, die dem Körper schaden und die zu allergischen Reaktionen führen können.

Die bekannteste Variante ist das Stechen eines Tattos mit einer Maschine.

Beim Hand-Tätowieren wird die Farbe wie mit Feder und Tinte unter die Haut gebracht.

Neben der Farbe benötigt ihr für euer DIY Tattoo natürlich Nadeln. Theoretisch eignet sich jede sterile Nadel, da es nur darum geht, einen kleinen Stich in die Haut zu machen und die Farbe hineinfließen zu lassen. Der Vorteil von echten Tattoo-Nadeln besteht jedoch darin, dass sie mehr als eine Spitze haben, so dass ihr mit jedem Stich nicht nur einen winzigen Punkt erzeugt, sondern gleich einen kleinen Kreis oder eine kleine Linie an Punken, was das Tätowieren deutlich erleichtert. Unserer Erfahrung nach eignen sich dafür vor allem die sogenannten „Round Liner“ mit denen man kleine Kreise erzeugen kann, die sich dann zu einer Linie zusammenfügen lassen, sowie die „Magnum“-Nadeln. Letztere bestehen aus einer Doppelschicht an kleinen Nadelspitzen. Wir haben dabei Nadeln mit 4 Spitzen in der oberen und 3 Spitzen in der unteren Reihe verwendet, um die Tattooflächen auszufüllen.

Wenn ihr nicht direkt auf eurer Haut improvisieren wollt, braucht ihr außerdem noch etwas um euren Tattoo-Entwurf auf die Haut zu übertragen. Am besten eignet sich dazu sogenanntes Matritzenpapier. Es ist das Schwarzpapier, das man verwendet um Dokumente oder Quittungen gleich in mehrerer Ausführung durch zudrucken. Dank der modernen Computerwelt findet es heute kaum noch Anwendung doch man kann es noch immer leicht bekommen.

Weitere Materialien, die ihr benötigt sind:

  • Alkohol oder ein anderes Desinfektionsmittel zum Reinigen der Haut vor dem Tätowieren
  • Eine sogenannte Übertragungscreme, durch die die Farbe vom Matritzenpapier auf der Haut haften bleibt.
  • Kleine, Fingerhutgroße Töpfchen oder Deckel, in die ihr die Farbe füllen könnt.
  • Tücher und Wasser zum Abwischen der überflüssigen Farbe.
  • Kleine Holzstäbchen und Klebeband oder etwas anderes, aus dem ihr einen Griff für die Nadeln basteln könnt, der gut in der Hand liegt.
  • Einen feinen, dunklen Stift um evtl uneindeutige Linien nachzuziehen.
  • Eine Pflegecreme um die Haut nach dem Tätowieren einzucremen, so dass sie sich erholen und regenerieren kann, ohne auszutrocknen. Hier solltet ihr darauf achten, dass ihr Chemiefreie Naturproduckte verwendet, da die Haut durch die vielen kleinen Stiche besonders aufnahmefähig ist und ihr euch wahrscheinlich keinen unnötigen Giftstoffe einverleiben wollt. Auch hier gibt es extra Pflegecrems für die Tattoo-Nachbehandlung. Alternativ könnt ihr aber auch Kokosfett oder eine Ölmischung verwenden. Wir haben hier sehr gute Erfahrungen mit dem Ölgemisch gemacht, dass wir auch als Sonnenöl verwenden. Genauere Infos dazu findet ihr hier: Sonnenöl
  • Klarsichtfolie zum Abdecken des frisch gestochenen Tattoos, sowie hautverträgliche Klebestreifen um die Folie zu befestigen.

Hier noch einmal eine Übersicht über alle benötigten Materialien direkt bei Amazon:

Hilfsmittel für den Transfer der Vorlage auf die Haut

Thermodrucker zum Übertragen der Vorlage auf das Transferpapier
Die Maschine benötigt man sicher nicht, wenn man nur ein kleines Tattoo stechen möchte, aber bei größeren Motiven ist es durchaus sinnvoll. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Tattoo-Vorlage gleich so drucken, dass man sie direkt auf die Haut übertragen kann.

A4 Transferpapier zum Übertragen
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A4 Transferpapier zum Übertragen
Das Matrizenpapier ist im DIN A4 Format und wird genutzt, um die Tattoovorlage von kleineren Tattoos auf die Haut zu übertragen.

4,00 EUR
A3 Transferpapier zum Übertragen
Das Matrizenpapier ist im DIN A3 Format und wird genutzt, um die Tattoovorlage von größeren Tattoos auf die Haut zu übertragen.

Tattoo Transfergel
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Tattoo Transfergel
Übertragungs-Gel, um das Tattoo auf die Haut zu bringen.

Desinfektionsmittel und Tattoo-Pflege

Hustle Butter Deluxe, ca. 141g
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Hustle Butter Deluxe, ca. 141g
Eine bewährte Creme. die man zur Nachbehandlung der Haut bei frisch gestochenen Tattoos verwendet.

Tätowiernadeln

Sämtliche Tattoonadeln sind sowohl in der Tätowiermaschine als auch mit einem Griffstück für Stick and Poke Tattoos per Hand nutzbar.

2,80 EUR

10 Stück Tattoonadeln 5er Magnum Tätowiernadeln 0,35 mm
  • Die Tattoonadeln sind einzeln verpackt und fertig gelötet.
  • Sie sind EO-Gas sterilisiert. Das Haltbarkeitsdatum steht auf der Rückseite jeder Verpackung.
  • Die Tätowiernadeln haben eine Nadelstärke von 0,35 mm.
  • Bei den Nadeln handelt es sich um 5er Magnum.
  • Hochwertiger Tattoobedarf für Tätowierer und solche, die es mal werden wollen.

Griffstücke, um die Nadeln sicher und präzise führen zu können

KUM Sattler Grip
28 Bewertungen
KUM Sattler Grip
Wir haben solch eine Schreibhilfe genutzt, damit die Nadel besser in der Hand liegt. Damit die Nadel dick genug wird, haben wir dünne Holzstäbchen (Streichhölzer gehen auch) um die Nadel geklebt.

ACTO X3253 Drehhülle
Vielleicht eher was für die Mädels, aber liegt ebenfalls gut in der Hand.

Tattoo-Farben von Intenze

180,00 EURBestseller Nr. 5
Tattoo-Tinte – Tattoo Ink. Set 43 Colores 1oz (30ml.)
Viking-Ink B&W - Badartikel
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Tattoo-Farben von Scream 2

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Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast [VHS]
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Farbkappen für die Farbe

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Was muss ich für das Tätowieren vorbereiten?

Wenn ihr euer Material beisammen habt, könnt ihr mit der Vorbereitung für euer Rituelles Hand-Tattoo beginnen. Geht dabei am besten folgendermaßen vor:

Den Entwurf übertragen

Zunächst einmal braucht ihr natürlich einen Entwurf für euer Tattoo-Design. Bedenkt dabei, dass ihr das DIY Tattoo lediglich mit einer Nadel stecht. Es ist also ratsam, hier keine allzu komplexen Motive zu verwenden. Stick n´ Poke Tattoos eignen sich vor allem für einheitliche Flächen und Linien, also eher für Symbole, Schriften und stilistische Zeichen als Bilder.

Eine Vorlage für ein Hand-Tattoo sollte nicht allzu komplex sein.

Eine Vorlage für ein Hand-Tattoo sollte nicht allzu komplex sein.

Wenn ihr den fertigen Entwurf habt von dem ihr sicher seit, dass ihr ihn euch tätowieren wollt, könnt ihr ihn entweder per Hand oder mit einem sogenannten Thermodrucker auf das Matritzenpapier übertragen. Bedenkt dabei, dass das Papier lediglich eine Schwarzweiß- (bzw. Blau-Weiß- oder Grün-Weiß-)Darstellung des Entwurfs überträgt. Ihr könnt also keine Schattierungen oder unterschiedliche Farben darstellen.

Einen Thermodrucker findet ihr in einigen Druckereien und Tattoostudios. Wir haben jedoch festgestellt, das einige Studios nicht allzu gut darauf zu sprechen sind, wenn sich jemand ein Tattoo selbst stechen will und dass sie deshalb nicht unbedingt immer besonders kooperativ sind, was das anbelangt. Es kann also sein, dass ihr zwei oder drei ansprechen müsst, bis ihr eines findet, das euch euer Design druckt.

Zunächst muss die Tattoo-Vorlage auf die Haut übertragen werden.

Zunächst muss die Tattoo-Vorlage auf die Haut übertragen werden.

Die andere Alternative ist, dass ihr euer Design einfach selbst von Hand auf das Matritzenpapier durch druckt, indem ihr es mit einem Stift von Hand nachzeichnet.

Durch die Hitze des Druckers oder den Druck eures Stiftes löst sich der Kohlefarbstoff vom Matritzenpapier ab und bleibt auf dem Papier darunter haften, so dass sich dort nun genau die Linien befinden, die ihr zum Stechen benötigt.

Nun reinigt ihr eure Haut mit Wasser und Seife und desinfiziert sie anschließend mit Alkohol. Wischt dann alles wieder trocken und reibt die entsprechende Stelle dünn mit der Übertragungscreme ein. Wenn ihr nun das Papier mit dem Übertragenen Design auf eure Haut drückt, bleibt die Farbe daran haften. Bedenkt jedoch, dass sie sofort kleben bleibt. Einmal aufgebracht könnt ihr also nichts mehr verschieben oder anderweitig korrigieren. Daher ist es am Besten, wenn ihr euch ein oder zwei Orientierungspunkte sucht, an denen ihr das Tattoo ausrichten könnt. Dann beginnt ihr damit, das Papier in der Mitte anzudrücken und arbeitet euch vorsichtig nach außen vor. Wenn es einmal komplett am Körper aufliegt, könnt ihr es abziehen und entfernen. Das Design müsste nun deutlich auf eurer Haut erkennbar sein. Eventuelle uneindeutigkeiten, fehlende oder verschwommene Linien könnt ihr nun noch einmal mit dem Stift nachziehen.

Die Nadeln vorbereiten

Die Tattoo-Nadeln sind normalerweise dafür gedacht, sie in eine Tattoo-Maschine einzuspannen. Das bedeutet, dass sie nicht allzu gut in der Hand liegen, wenn man sie ohne diese Maschine verwendet. Da ihr unter Umständen jedoch sehr lange mit ihnen arbeitet und dabei sehr präzise Stiche machen wollt, ist es hilfreich, wenn ihr euch einen Griff bastelt, so dass ihr nicht nur die blanke Nadel in der Hand habt, sondern etwas, das sich anfühlt wie ein Stift. Wir haben dafür zwei dünne Holzstäbchen an die Nadel geklebt und dann einen Gummigriff darüber gestülpt, wie man ihn im Schreibwarenladen für Bleistifte bekommt. Schaut euch dazu am Besten unser Bild an.

Eigene, geistige und mentale Vorbereitung

Damit euer DIY Tattoo ein rituelles Tattoo wird, ist es wichtig auch das Stechen selbst als Ritual anzusehen, auf das ihr euch mental einstellt. Sucht euch dafür einen geeigneten Platz, an dem ihr nicht gestört werdet und an dem euch nichts von eurem Fokus und eurer Konzentration ablenkt. Schließt dann für einen Moment die Augen, visualisiert das fertige Bild eures Tattoos auf eurer Haut und stellt euch vor, wie es sich anfühlt. Werdet euch noch einmal über eure Absicht bewusst. Was bedeutet dieses Tattoo für euch? Warum soll es entstehen? Warum ist es vielleicht schon immer da und muss nun nur noch sichtbar gemacht werden? Welche Verbindungen oder welchen Schutz wollt ihr damit erschaffen? Welche Kräfte wollt ihr wecken? Erschafft euch geistig einen heiligen und sicheren Raum in dem ihr das Ritual durchführen könnt und ladet die Wesen aus der geistigen Welt ein, die ihr gerne als Unterstützung dabei haben wollt. Spürt noch einmal in euch hinein und macht euch bewusst, dass ihr das Tattoo nicht selbst erschaffen werdet. Ihr seit lediglich die ausführende Hand und lasst durch euch wirken und entstehen, was entstehen will. Wenn ihr möchtet könnt ihr den Raum in dem ihr euch befindet auch räuchern oder auf eine andere Weise für das Ritual vorbereiten. Weitere Tipps und Anregungen zur Vorbereitung und Durchführung von Kraftvollen Ritualen findet ihr in unserem Artikel „Kraftvolle Rituale durchführen“.

Nur die geistige Haltung unterscheidet ein Ritual von einem gewöhnlichen Arbeitsprozess.

Nur die geistige Haltung unterscheidet ein Ritual von einem gewöhnlichen Arbeitsprozess. Designed by jcomp / Freepik

Alles was ihr jetzt noch braucht ist ein sauberer Lappen und etwas Wasser in eurer Nähe, sowie ein kleiner Klecks Farbe in einem der Mini-Töpfchen. Dann könnt ihr loslegen.

Wie funktioniert das Handtätowieren mit der Stick and Poke Technik?

Ein Tattoo mit der Hand zu stechen ist im Prinzip keine große Sache. Sie erfordert lediglich ein bisschen Gefühl für die Haut, um die richtige Tiefe für die Einstiche zu erkennen und je nach Größe und Komplexität des Tattoos eine Menge Ausdauer, Geduld und Hingabe. Zum stechen selbst nehmt ihr die Nadel in etwa so in die Hand, wie ihr es auch mit einem Stift tun würdet. Probiert die Technik dabei am Besten erst einmal an einer Stelle neben dem eigentlichen Tattoo ohne Farbe aus, um ein wenig zu üben und um ein Gefühl zu bekommen. Alternativ könnt ihr auch an Tierhäuten üben, wenn ihr euch sehr unsicher seit. Diese bekommt ihr am besten bei einem Schlachthaus oder von einem Jäger.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch auch dieses Video anschauen. Dort seht ihr, wie die Stick and Poke Tattoo Technik funktioniert:

Stichtechnik und Nadelführung

Nun stecht ihr die Nadel je nach Hautbeschaffenheit etwa einen Millimeter tief ein.Achtet dabei darauf, dass ihr nicht gerade von Oben in die Haut stecht, sondern die Nadel leicht schrägt haltet und sie so etwas seitlich, bzw. diagonal unter die Haut schiebt. Der Stich sollte so tief sein, dass er die ersten Hautschichten durchdringt, aber nicht so tief, dass es zu bluten beginnt. Macht auch aber keine Gedanken, falls es trotzdem zu einer Blutung kommt, dies ist kein Beinbruch und kommt auch beim Maschinen-Tattoo vor.

Viele kleine Farbpunkte ergeben am Ende eine Fläche.

Viele kleine Farbpunkte ergeben am Ende eine Fläche.

Je nachdem was ihr für einen Hauttyp habt und welche Körperstelle ihr tätowiert, kann es auch sein dass es bereits bei einem kleinen Stich zu bluten beginnt. Ich hatte sogar einige (und nicht wenige) Areale, in denen geradezu das Wasser aus meiner Haut schoss, nachdem die Nadelstiche gesetzt wurden. Bedenkt, dass das Tätowieren auf diese Art einer Akupunkturbehandlung nicht unähnlich ist und dass ihr dadurch auch einige Prozesse im Körper auslöst. Ihr werdet auch merken, dass sich der Schmerz der Stiche sehr unterschiedlich anfühlt, je nachdem wo gestochen wird. Bei mir reichte die Palette von einem leichten Kratzen, das sich anfühlte als würde man mit dem Fingernagel über die Haut fahren bis zu kaum erträglichen Schmerzen, die mir durch Mark und Bein gingen. Teilweise langen die Punkte dabei nur wenige Zentimeter von einander entfernt. Der Grund für diese Unterschiede sind die Reflexzonen unseres Körpers. Die Areale unserer Haut sind über Nervenbahnen und Meridianen mit unterschiedlichen Organen, Gefühlen, Körperbereichen und Lebensthemen verknüpft. Je nachdem ob ihr in einem Bereich ein Thema habt oder nicht, ist dieser Bereich den Schmerzen gegenüber entweder vollkommen unempfindlich oder er reagiert übertrieben sensibel. Das gleiche passiert auch bei Fußreflexzonenmassagen, bei der Ohrakupressur, bei Behandlungen der Headschen Zonen und bei anderen Reflexzonenbehandlungen.

Beim Stick and Poke Tattoo wird die Farbe direkt mit einer Nadel unter die Haut gebracht.

Beim Stick and Poke Tattoo wird die Farbe direkt mit einer Nadel unter die Haut gebracht.

Doch zurück zum Tätowieren. Damit die Farbe optimal unter die Haut gebracht werden kann, müsst ihr sie in gewisser Weise von der Nadel herunter streichen, wenn ihr diese wieder aus der Haut zieht. Ihr bewegt die Nadel also nicht einfach in die Haut und zurück, sondern zieht sie mit einem kleinen „Flick“ wieder heraus. Dazu drückt ihr die Nadel beim Herausziehen ein klein wenig nach oben, so als wolltet ihr eine leichte Spannung in der Haut aufbauen. Nicht stark, nur ein ganz leichtes Flippen.

Wenn ihr diese Technik einige Male trocken geübt habt, könnt ihr nun, zunächst ebenfalls trocken, eine Linie oder eine einfache Form stechen, indem ihr die Punkte gezielt nebeneinander setzt. Malt euch dafür auch schon einmal eine Linie auf die Haut, die ihr ganz bewusst mit den Nadelstichen nachfahren könnt, um herauszufinden, wie gut ihr bereits darin seid, zielgenau zu stechen. Wenn euch das Ergebnis zufrieden stellt, könnt ihr nun mit der Farbe beginnen. Wenn nicht, solltet ihr noch etwas weiter üben und definitiv auf Tierhäuten trainieren.

Zunächst werden die Linien mit der Tattoonadel gestochen.

Zunächst werden die Linien mit der Tattoonadel gestochen.

Wenn ihr euch entschließt, dass ihr bereit für das echte Stechen des Tattoos seid, taucht ihr die Nadel einige Millimeter tief in die Farbe ein und stecht dann so wie ihr es zuvor geübt habt. Nehmt dabei nicht zu viel Farbe und streicht die Nadel evtl. am Rand des Töpfchens etwas ab. Sobald ihr mit dem ersten Stich ein bisschen Farbe auf die Haut auf getragen habt, könnt ihr nun auch mehrfach durch diese Farbe hindurch stechen und sie so mit unter die Haut transportieren. Dies ist vor allem später beim Ausfüllen von Flächen hilfreich, um nicht alle zwei oder drei Stiche neue Farbe tanken zu müssen. Beim Ausfüllen könnt ihr außerdem direkt nach dem Setzen von ein paar Stichen mit der Rückseite des Fingernagels mit etwas Druck über die Einstichstellen fahren. Dadurch verteilt sich die Farbe unter der Haut und fließt ein bisschen in die umliegenden Bereiche, so dass ihr nicht jeden einzelnen Punkt direkt stechen müsst, um eure Fläche vollständig auszufüllen.

Zieht nun zunächst einmal alle Linien, die euer Tattoo haben soll, so dass ihr für die nächsten Schritte nicht mehr auf die vorgedruckten Linien des Matritzenpapiers angewiesen seid, die unter Umständen recht gerne verwischen oder undeutlich werden. Um eine klare, deutliche und geschlossene Linie zu bekommen, müsst ihr mehrere Male über die gleichen Stellen stechen. Wie viele Wiederholungen ihr dabei durchführen müsst hängt von der Haut und von der inneren Einstellung des Tätowierten ab. In meinem Fall war es so, dass ich aufgrund vieler Ängste im Zusammenhang mit Schmerz, Nadeln und körperlichen Veränderungen sehr stark blockiert habe, wodurch meine Haut die Farbe nur schwer annehmen wollte. Je mehr ich mich im Laufe des Prozesses mit diesen Ängsten auseinander setzte und je mehr ich mich dabei öffnen konnte, desto mehr Farbe blieb auch in der Haut zurück. Bedenkt, dass ihr ihr nicht einfach nur etwas Farbe unter die Haut bringt, sondern ein rituelles Tattoo stecht. Die heilende und stärkende Wirkung liegt dabei nicht nur im fertigen Bild auf der Haut, sondern vor allem im Durchleben des Prozesses selbst. Wenn ihr euch darauf einlasst, werden einige sehr tiefe Lebensthemen an die Oberfläche kommen, die gesehen, angenommen und geklärt werden wollen. Gerade hierin liegt die große Kraft des rituellen Tätowierens.

Die geistige Haltung

Was unterscheidet das rituelle Tattoo eines Maori Kriegers von einem gewoehnlichen Tribal?

Was unterscheidet das rituelle Tattoo eines Maori Kriegers von einem gewoehnlichen Tribal?

Um das Tätowieren zu einem echten Ritual werden zu lassen ist vor allem die geistige Haltung des Tätowierers wie aber auch des Tätowierten wichtig. Wenn ihr euch das Tattoo selbst stecht ist das natürlich das gleiche, wobei ihr hier dann beide Aspekte mit einander vereinen müsst. Wichtig für beide Seiten ist die geistige Präsenz. Seit euch während des ganzen Prozesses stets der Absicht bewusst, die ihr mit dem Tattoo erreichen wollt und sucht euch stets einen Fokuspunkt im gegenwärtigen Augenblick. Wenn eure Absicht klar ist, wird das Tattoo genau so entstehen, wie es entstehen soll, vorausgesetzt, dass ihr es nicht durch eine innere Blockade oder einen Ego-Anspruch blockiert oder verfälscht. Macht euch als Tätowierender bewusst, dass ihr nur der Halter der Nadel seid und dass das Tattoo durch eure Hand hindurch entsteht. Als Tätowierter ist es hingegen wichtig, euch dem Prozess hinzugeben und euch ins Vertrauen fallen zu lassen, in der Gewissheit, dass das alles genau so kommen wird, wie es kommen soll. Versucht nicht, euch an einer bestimmten Vorstellung davon festzukrallen, wie ihr glaubt dass das Ergebnis auf jeden Fall aussehen muss. Dadurch verkrampft ihr lediglich, was sich negativ auf das Endresultat wie auch auf den Prozess selbst auswirkt. In meinem Fall beispielsweise entstanden während des Tätowierens einige Unvorhersehbarkeiten, die erst wirkten, als wäre etwas schief gelaufen, die dem Tattoo im Nachhinein jedoch eine ganz eigene Dynamik gaben. So war beispielsweise die Ursprungsidee, dass es komplett symmetrisch auf meinem Rücken platziert werden sollte. Beim Aufbringen der Zeichnung wirkte es jedoch leicht verschoben, was zunächst wie ein Fehler aussah. Später entstand genau dadurch die Dynamik, die das Tattoo lebendig werden ließ, so dass es nicht nur ein Bild, sondern ein Kraftelement wurde.

Schmerz ist nur eine Illusion, die wir mit unserer Geisteshaltung überwinden können.

Schmerz ist nur eine Illusion, die wir mit unserer Geisteshaltung überwinden können.

Um eure Präsenz zu halten könnt ihr euch während des Tätowierens auf euren Atem konzentrieren, so wie ihr es auch bei einer Stillemeditation tun würdet. Wenn Blockaden auftreten, kann es außerdem hilfreich sein, in Gedanken passende Mantren zu sprechen. In meinem Fall beispielsweise habe ich mich für einen Großteil der Zeit auf den Satz „Ich nehme die Farbe in Liebe an!“ konzentriert. Erst ab diesem Moment blieb die Tattoofarbe wirklich unter meiner Haut sichtbar.

Stick and Poke Tätowiere kann ein schmerzhafter Prozess sein.

Stick and Poke Tätowiere kann ein schmerzhafter Prozess sein.

Je nachdem wie eure Haut auf das Stechen reagiert und welche inneren Themen ihr durch das Ritual ansprecht, kann der Prozess mitunter sehr schmerzhaft sein. Dann ist es wichtig, dass ihr auch mental mit diesem Schmerz umgeht und lernt damit zu „tanzen“. Wie dies genau funktioniert beschreiben wir euch noch einmal im Artikel „Mentaler Umgang mit Schmerz“

Achtet beim Tätowieren auch auf eure Umgebung und darauf, wie sie auf euch reagiert. Hier können ebenfalls wichtige Hinweise erkennbar sein, die euch bei eurem Heilungsprozess unterstützen. Bei mir reagierte beispielsweise die Natur sehr stark auf das, was gerade auf meinem Rücken passierte. Unter anderem fingen plötzlich die Vögel vor unserem Fenster laut zu singen und zu kreischen an, als auf meinem Rücken gerade der Kopf eines Adlers und einer Krähe gestochen wurde.

Was passiert nach dem Tätowieren?

Nach dem Stechen wird das Tattoo mit Fettcreme eingerieben und mit einer Klarsichtfolie abgedeckt.

Nach dem Stechen wird das Tattoo mit Fettcreme eingerieben und mit einer Klarsichtfolie abgedeckt.

Wenn ihr das Stick n´Poke Tattoo fertig gestellt oder zumindest die erste Sitzung beendet habt, schließt ihr zunächst auch das Ritual ab. Bedankt euch bei eurer Haut, sowie bei geistigen Helfern, die ihr für den Prozess eingeladen habt und sucht euch ein geistiges Bild um euch nach dem Prozess zu reinigen. Hilfreich ist hierfür zum Beispiel ein Wasserfall den ihr vor eurem inneren Auge entstehen lasst und unter dem ihr euch von allem waschen könnt, was während des Rituals aufgetaucht ist. Dies ist vor allem auch für den Tätowierer wichtig, da sich beim rituellen Tätowieren ähnlich wie bei anderen Heilungsritualen auch, die Energien von Heiler und Geheiltem mischen können und ihr ja nichts übernehmen wollt, das ihr gerade bei einem anderen lösen konntet. Um ein Ritual kraftvoll werden zu lassen, braucht es vor allem einen kraftvollen Anfang und ein kraftvolles Ende. Dies solltet ihr ernst nehmen, wenn ihr euren Erfolg nicht gleich wieder schmälern wollt.

Wenn das Tattoo fertig gestellt ist, sollte es noch einge Wochen täglich mit einer Fett- oder Pflegecrem eingerieben werden.

Wenn das Tattoo fertig gestellt ist, sollte es noch einge Wochen täglich mit einer Fett- oder Pflegecrem eingerieben werden.

Anschließend wascht ihr die überflüssige Farbe von der Haut ab, cremt das gesamte Tattoo mit der Pflegecreme ein und deckt es mit Klarsichtfolie ab, damit es nicht austrocknen oder abfärben kann. In der ersten Zeit nach dem Stechen wird sich auf eurer Haut etwas Grind bilden und die gestochenen Stellen werden trocken, gereizt und gespannt sein. Nach einiger Zeit werden sie wahrscheinlich auch zu jucken beginnen. Dies ist vollkommen normal und gehört zum Heilungsprozess. Da ihr im Vergleich zu einem maschinellen Tattoo eure Haut deutlich mehr und über längere Zeit gereizt habt, ist es auch ganz natürlich, dass der Heilungsprozess länger dauert. Bis alles vollkommen abgeklungen ist, kann es also durchaus ein paar Wochen oder einen Monat dauern. In dieser Zeit solltet ihr das Tattoo regelmäßig mindestens zwei Mal am Tag eincremen und stets darauf achten, dass die Haut nicht austrocknet. Vermeidet direkte Sonneneinstrahlung sowie lange Bäder, durch die die Haut aufweicht. Duschen und waschen könnt ihr euch aber bereits kurz nach Abschluss des Tätowierens wieder.

Wenn ihr mehr über meine eigenen Erfahrungen mit dem Stechen meines rituellen Tattoos sowie die dadurch angestoßenen Prozesse erfahren wollt, könnt ihr diese in unserem Reisetagebuch nachlesen.

 

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2019-05-03T07:19:56+00:00 Allgemein|

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