Woran erkennt man eine Besetzung?

 

Was sind Besetzungen und woran kann man sie erkennen?

Unter „Besetzungen“ verstehen wir in der Regel eine Art feindliche Übernahme des eigenen Körpers und des Bewusstseins durch ein fremdes Wesen. Solche Besetzungen erkennen wir daran, dass ein Mensch plötzlich nicht mehr so handelt, wie wir es von ihm gewohnt sind. Aber nicht nur dass! In klaren Momenten erkennt er sich auch selbst kaum wieder. Vielleicht, kann er sich dabei beobachten, wie er Dinge tut, die er nicht tun will. Vielleicht kommt er aber auch plötzlich zu sich und weiß nicht einmal was geschehen ist. In der Regel ist es zudem so, als kämpften zwei widersprüchliche Wesen in seinem inneren.

Er selbst hat keine Kontrolle mehr über sich, entweder im Allgemeinen oder aber in bestimmten Teilbereichen. Es ist, als hätte er eine Art Parasit in sich, der jedoch nicht auf der physischen sondern auf der geistigen, energetischen Ebene existiert und den Besetzten auf irgendeine Art beeinflusst. Er kann ihn dazu veranlassen über bestimmte Grenzen zu gehen, die er normalerweise nicht überschreiten würde, er kann Gelüste und Zwänge auslösen, die nicht kontrollierbar sind. Er kann Angstzustände verursachen oder auch die Lebensenergie des Betroffenen anzapfen, so dass sich dieser ständig schlapp und kraftlos fühlt.

Die Symptome, an denen man Besetzungen erkennen kann sind äußerst vielseitig und oftmals kaum von denen einer gewöhnlichen Krankheit zu unterscheiden. Daher ist es für die meisten Menschen schwer, eine Besetzung als solche zu erkennen, sowohl bei sich selbst, als auch bei anderen. In diesem Artikel haben wir euch daher einmal genau beschrieben, woran man Besetzungen erkennen kann und wie man sicher geht, dass es keine Krankheit ist. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, was eine Besetzung überhaupt ist und wie sie entsteht, könnt ihr dies in den Artikeln „Was sind Besetzungen“ und „Gibt es Geister wirklich?“ nachlesen.

Wer kann Besetzungen wahrnehmen?

Um Besetzungen erkennen, bzw. überhaupt erst einmal wahrnehmen zu können, braucht man vor allem einiges an Erfahrung. Für ein ungeübtes Auge ist es in den meisten Fällen nur schwer möglich, die Symptome sicher einzuordnen. Oftmals ist es daher mehr eine Art Gefühl das einem sagt, dass es sich um eine Besetzung handelt. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich eine Besetzung im einzelnen äußert, ist es daher hilfreich, Orte aufzusuchen, an denen Besetzungen häufig vorkommen und an denen es Menschen gibt, die sich damit auskennen. Medjugorje im Süden von Bosnien Herzegowina ist beispielsweise so ein Ort.

Die Zeichen des Körpers kennen lernen

Eine weitere Voraussetzung um Besetzungen erkennen zu können ist es, den menschlichen Körper zu verstehen. Jede Krankheit hat spezifische Symptome, die sich an mehreren Stellen des Körpers abzeichnen. Zudem verraten unser Gesicht, unsere Iris, unsere Ohren, unsere Hände und Füße und viele andere Bereiche des Körpers nahezu alles über unseren Gemüts- und Gesundheitszustand. Wenn wir diese Zeichen erkennen und lesen können, fällt es uns leicht zu sagen, was mit einem Menschen gerade los ist. Passen die Hinweise nicht zusammen oder stoßen wir bei der Beobachtung auf ungewöhnliche Zeichen, so liegt die Möglichkeit nahe, dass der Betroffene eine Besetzung hat. Mehr zum Thema Antlitz- und Körperzeichen findet ihr in unserem Artikel „Antlitzdiagnose“ sowie in unserem Buch „Krankheiten auf einen Blick erkennen“:

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Im Extremen ist es leichter

Die meiste Zeit über verhalten sich die Besetzer in der Regel relativ ruhig und lenken ihren Wirt nur in einem unauffälligen Maß. Dies liegt vor allem daran, dass sie nicht auffallen wollen. Denn sonst wäre die Gefahr zu hoch, dass man sie erkennt und aus dem Körper entfernt. Es gibt jedoch Fälle und Momente, in denen sie sich deutlich zu erkennen geben. Vor allem dann, wenn sie sich ohnehin schon erkannt und bedroht fühlen, wie beispielsweise bei einem Exorzismus. In solchen Momenten sind die Besetzungen auch für einen Laien deutlich leichter zu erkennen.

Besetzungen erkennen anhand der Aura

Um den Besetzer direkt oder indirekt durch die veränderte Energieausstrahlung des Menschen zu erkennen, braucht man besonders feine und geschärfte Sinne. Da wir es gewöhnt sind, dass unsere Sinneswahrnehmung relativ schwach ist und sich auf die rein physische Welt konzentriert, empfinden wir die feine, geschulte Wahrnehmung von Menschen, die die feinstoffliche Welt wahrnehmen können oft als beängstigend. Wir bezeichnen sie als „übersinnlich“ und schieben sie ins Reich der Mythen und Legenden. Doch letztlich sind Übersinne nichts anderes als Sinne, die besonders fein kalibriert sind, so dass sie auch die kleinsten Schwingungen wahrnehmen können.

Besetzungen anhand der Aura erkennen.

Besetzungen anhand der Aura erkennen.

Schwingungen wahrnehmen

Denn nichts anderes machen sie auch jetzt schon. Unsere Ohren nehmen Schwingungen in Form von Schallwellen wahr. Unsere Augen sehen Schwingungen in Form von Lichtenergie. Mit unserer Haut spüren wir die feinen Vibrationen der Berührung oder der Bewegungen in der Luft. Auch die physische Welt ist bereits eine energetische Welt, nur dass unser Gehirn sie anders interpretiert. Um Besetzungen wahrnehmen zu können, müssen wir begreifen, dass die Welt in der Wir leben nicht aus Materie sondern aus Energie besteht. Jede Masse, egal wie hart und solide sie auch erscheint, besteht aus nichts anderem als aus Atomen. Diese wiederum bestehen zu 99,99999999999% aus Nichts und zum Rest aus energetisch geladenen Teilchen, die sich gegenseitig abstoßen und anziehen.

Alles ist Energie

Diese Teilchen bestehen jedoch wenn man sie sich noch genauer anschaut letztendlich wieder nur aus Energie, die in bestimmten Frequenzen schwingt. Eine Wand ist für uns nur deshalb solide, weil wir in einer ähnlichen Frequenz schwingen wie sie. Für eine Funkwelle hingegen ist sie so durchlässig, als wäre sie überhaupt nicht da. Mit unseren Augen beschränken wir uns auf ein sehr kleines Frequenzfeld von Lichtschwingungen, das wir im Normalfall wahrnehmen. Die Bereiche darunter und darüber, die wir Infrarot und Ultraviolett nennen, sehen wir bereits nicht mehr. Genauso ist es mit Ultraschall.

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir diesen Spektralbereich nicht erweitern können. Das einzige, was uns davon abhält, die feineren Energiefrequenzen wahrzunehmen, die uns stets umgeben, ist unser eigenes Denken. Wenn wir uns von dem Gedanken lösen, dass die Welt aus feststehender Materie besteht und wenn wir unsere Sinne immer mehr verfeinern, dann können wir auch die Unterschiede in der Aura eines Menschen sehen oder spüren, so dass wir eine Besetzung erkennen können.

Alles ist Energie, sowohl wir Menschen als auch die Besetzungen.

Alles ist Energie, sowohl wir Menschen als auch die Besetzungen.

Sinne und Hellsinne schulen

Je feiner und geöffneter die eigenen Sinne sind, desto leichter ist es, Besetzungen zu erkennen und richtig einzuordnen. Aus diesem Grund gibt es auch Menschen, denen es von Natur aus besonders leicht fällt, Wesen der geistigen Welt zu sehen oder wahrzunehmen. Dies schließt auch Besetzungen mit ein. Ihre Sinne sind dabei schon von Kindesbeinen an stark geöffnet und auch auf die feinstoffliche Wahrnehmung ausgerichtet. Zudem hat jeder Mensch vier verschiedene Hellsinne. Leider nutzen wir diese im Alltag so selten, dass sie regelrecht verkümmert sind. Einige Menschen hingegen haben einen oder mehrere dieser Sinne in vollem Umfang zur Verfügung. Sie können dann beispielsweise Auren sehen oder sie sind Hellhörig.

Wenn dies bei euch nicht der Fall ist, dann könnt ihr die Hellsinne ebenso schulen wie eure physischen Sinne. Wenn ihr Übungen oder weitere Informationen zu diesem Thema sucht, könnt ihr einmal einen Blick in unseren Artikel „Hellsehen“ werfen. Außerdem können wir euch in diesem Fall unser Buch „Die natürliche Heilkraft der Bäume empfehlen, in dem es ebenfalls zu einem großen Teil um die Sinnesschulung geht:

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In vielen praktischen Übungen lernt man mit diesem Buch die Kunst der Wahrnehmung, des Heilens und Erschaffen, so wie es die Kinder in verschiedenen Naturvölkern lernen.

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Welche Symptome tauchen bei einer Besetzung auf?

Die Frage „Welche Symptome zeigen sich bei einer Besetzung?“ ist in etwa so offen wie die Frage „Welche Symptome zeigen sich bei einer Krankheit?“. Je nachdem um was für eine Art der Besetzung es sich handelt können die körperlichen, geistigen und seelischen Anzeichen sehr unterschiedlich sein. Außerdem können ähnliche Symptome auch mit anderen Ursachen auftreten, ohne dass eine Besetzung vorliegt. Es kommt daher in erster Linie auf die Feinheiten an. Zudem ist es wichtig, den Menschen als ganzes zu betrachten um festzustellen, welche Ursache die verschiedenen Symptome haben.

Häufige körperliche Symptome von Besetzungen

Häufige Begleiterscheinungen von Besetzungen auf der körperlichen Ebene sind Ausschläge, eine Ölige Haut, ein klebriger Belag auf der Haut oder auf der Zunge, sowie ein fauliger Geschmack im Mund, den man sich nicht erklären kann. Wenn der faulige Geschmack nach einem schlechten Essen oder einem Bad in einem Brackwassersee auftaucht, sollte man sich daher keine Gedanken über eine Besetzung machen. Außerdem kommt oft ein gereiztes Gefühl der Augen hinzu. Weitere Symptome können Migräne, starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen oder andere Schmerzen sein, die keine erkennbare Ursache haben. Häufig fühlen sich die Schmerzen dabei wie Nadelstiche an. Oft kommt es dabei vor, dass diese Schmerzen vor allem nach dem Aufwachen besonders Stark sind, ohne dass man sich das erklären kann. Neben frühmorgendlichen Rückenschmerzen kommen häufig auch Magen-Darm-Probleme direkt nach dem Aufwachen vor.

Besetzungen, die Nahrung ablehnen

Das Magen-Darm-System wird als Organsystem für die Verdauung von Nahrung aber auch von Gefühlen bei Besetzungen ohnehin häufig in Mitleidenschaft gezogen. Dabei tauchen vor allem zwei unterschiedliche Extremzustände auf. Die einen spüren zwar noch immer, dass Nahrung für sie wichtig wäre, können jedoch fast nichts essen, da der bloße Gedanke an Lebensmittel Übelkeit in ihnen hervorruft. Sie haben das Gefühl, dass Nahrung etwas Schlechtes für sie ist und selbst wenn sie sich gewaltsam dazu zwingen, bekommen sie kaum einen Bissen hinunter. Erst wenn sie einen größeren Abstand zwischen sich und die Lebensmittel bringen, geht es ihnen wieder besser. Es kommt ein Gefühl von Erleichterung auf, so als hätte man eine schwere Prüfung bestanden oder als wäre einem ein Stein vom Herzen gefallen.

Mitunter können Besetzungen auch Esssüchte auslösen.

Mitunter können Besetzungen auch Esssüchte auslösen.

Besetzungen, die Nahrungssüchte auslösen

Die anderen haben das Gefühl ständig fressen zu müssen und schlingen daher immer mehr in sich hinein, als eigentlich gut für sie wäre. Anschließend fühlen sie sich überfüllt und bereuen, nicht früher aufgehört zu haben. Da jedoch der Besetzer an dieser Stelle aktivierend wirkt, also einen inneren Stress verursacht, der biologisch betrachtet einer Gefahrensituation gleichkommt, zieht der Körper die Energieversorgung vom Magen-Darm-System ab, so dass die aufgenommene Nahrung nicht wirklich verdaut werden kann. Der Betroffene nimmt also nicht zu, sondern scheidet einen Großteil der verspeisten Lebensmittel wieder aus, ohne die darin enthaltene Energie aufgeschlüsselt zu haben, so dass gleich wieder das Verlangen nach neuer Energiezufuhr aufkommt. Man hungert also mit vollem Magen und bekommt Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Magenschmerzen und ähnliches.

Auswirkungen von Besetzungen auf die Lunge

So wie der Verdauungstrakt kann auch unsere Lunge betroffen sein. Hierbei kommt es dann oft zu einem Gefühl, als würde einem jemand die Kehle zu schnüren oder als hätte sich eine schwere Last auf den Brustkorb gelegt. Man hat das Gefühl, nicht mehr richtig Atmen zu können und keine Luft mehr zu bekommen.

Besetzungsspuren an den Körperöffnungen

Da die Besetzer in den meisten Fällen über die 9 Körperöffnungen, also Augen, Ohren, Nasenlöcher, Mund, After und Penis/Vagina in den Körper eindringen, kann hier im Falle einer Besetzung eine stärkere Reizung oder auch ein Ausfluss auftreten. Hinzu kommt, dass der Betroffene häufig einen fauligen Geruch aussondert, selbst dann, wenn er gerade frisch gewaschen und von Grund auf gereinigt und geschrubbt wurde.

Energetische Symptome von Besetzungen

Da die Besetzer auch die Energieversorgung des Körpers beeinflussen, kommt es häufig zu verschiedenen Formen der Unausgeglichenheit. Dies kann sich zum einen durch ständige Müdigkeit und einen permanenten Energieverlust äußern, der die eigene Kraft im Extremfall auf ein Drittel der normalen Körperenergie senkt. Der Betroffene fühlt sich schlapp und antriebslos und es kann zu sogenannten Sofortschlafanfällen kommen. Bei einem solchen Anfall schläft der Betroffene einfach mitten am Tag ohne Vorwarnung ein, auch dann, wenn er gerade dabei ist irgendeiner Art von Beschäftigung nachzugehen. Diese Schlafphasen können Sekunden oder auch Minuten dauern, bevor der Patient wieder aufwacht und häufig nicht einmal merkt, dass er weggetreten war.

Eine zweite Form der Energielosigkeit ist die Paralyse. Der Betroffene fühlt sich gelähmt, kann nicht mehr auf Reize reagieren und wird zu einer Art Gefangenem in seinem eigenen Körper.

Symptome von Besetzungen

Symptome von Besetzungen

Ruhelosigkeit

Auf der anderen Seite steht die Ruhelosigkeit. Der Betroffene kann kaum oder gar nicht mehr schlafen. Wenn er schläft, dann ist der Schlaf meist unruhig und davon geprägt, dass er sich ununterbrochen hin und her wälzt oder gar schlafwandelt. Entspannung ist kaum noch möglich, da man das Gefühl hat, ständig unter Strom zu stehen. Dies kann sich auch in Form des sogenannten Restless-Leg-Syndroms äußern, bei dem die Beine auch im Sitzen nicht mehr stillstehen können, sondern permanent zucken oder wackeln. Des Weiteren können verschiedene nervöse Ticks auftreten, wie unkontrollierbares Zucken verschiedener Muskeln oder Gesichtspartien, das bis zu Spastiken und krampfhaften Bewegungen führen kann. Auch das plötzliche oder wiederkehrende Verkrampfen von inneren Organen kann dazugehören.

Unkontrollierte Laute

Hinzu kann das ungewollte und unkontrollierte ausstoßen von Lauten kommen, wie etwa Stöhnen, Schluchzen oder Schreien. Nicht selten ist auch das von sich Geben von Tierlauten, das Sprechen in einer anderen Sprache, die der Betroffene nicht einmal kennen muss oder das Sprechen mit einer anderen Stimme. In diesem Fall spricht der Geist durch den Körper des Besetzten, ohne das dieser einen Einfluss darauf hat.

Auswirkungen von Besetzungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit

Schließlich kann eine Besetzung auch eine Fortpflanzungsunfähigkeit zur Folge haben. Die Betroffene spürt einen ständigen Drang, ein Kind bekommen zu wollen, der ihr jedoch verwehrt bleibt. Dies kann entweder dadurch geschehen, dass es überhaupt nicht mehr zu einer Schwangerschaft kommt, oder aber dadurch, dass die Frau immer wieder Schwangerschaftsabbrüche mit Todgeburten erleidet.

Häufige geistig emotionale Symptome von Besetzungen

Auf der geistig emotionalen Ebene kann es zu den verschiedensten Gefühls- und Verhaltensänderungen kommen. Häufig verhält sich der Betroffene dabei völlig untypisch, also gänzlich anders als zuvor und auf eine Art, die von seinen Mitmenschen nicht nachvollzogen werden kann. Hier ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, denn nicht jede plötzliche Verhaltensänderung bei einem Menschen weist auf eine Besetzung hin. Wenn jemand plötzlich sein Leben umkrempelt, seinen Job hinschmeißt und etwas ganz Neues beginnt, dann kann das auch daran liegen, dass er sein wahres Sein entdeckt und erkannt hat, dass er bislang einem Irrweg nachgejagt ist.

Es kann auch sein, dass er sich aus einer langen Beziehung gelöst hat oder eine neue Beginnt, die ihm entweder die Augen öffnet oder den Kopf verdreht. Man sollte sich die Umstände also genau anschauen, bevor man davon ausgeht, dass es sich hier um eine Besetzung handelt. Doch auch wenn die Ursache in einer Besetzung liegt, dann bedeutet das nicht, dass die Verhaltensänderungen nicht durchaus auch hilfreich und lehrreich sein können. Daher ist an dieser Stelle Vorsicht mit vorschnellem Urteilen geboten.

Auftreten von Zwangsverhalten

Zu den Verhaltensänderungen können auch plötzlich auftretende Zwänge wie Waschzwänge, die besagten Esszwänge und ähnliches Zählen. Dabei handelt es sich um ein zwanghaftes Verhalten, dass der Betroffene nicht ablegen kann.

Häufig führen Besetzungen auch zu einem Gefühlschaos.

Häufig führen Besetzungen auch zu einem Gefühlschaos.

Gefühlschaos

Noch gravierender als die Verhaltensänderungen sind aber meist die Veränderungen in der Gefühlswelt. Hierbei kann es zu einem großen und plötzlichen emotionalen Umschwung kommen. Er äußert sich beispielsweise in Angstanfällen, Depressionen, Ruhe- und Rastlosigkeit, Panikattacken oder extremer Wut. Dabei sind die extremen Emotionen zumeist nicht erklärbar. Häufig spürt der Betroffene auch einen großen Drang, sich selbst oder andere verletzen oder kontrollieren zu wollen.

Dabei ist es meist egal ist, um welche Person es sich dabei handelt. Viele Besetzte werden äußerst Schreckhaft und erschrecken sich schon in den normalsten Situationen. Hinzu kommt, dass sie sich schnell in Sorgen und im Schwarzmalen verstricken und bereits beim kleinsten Anlass Horrorszenarien ausmalen. Dies führt im Extremfall bis hin zur Paranoia und zum Verfolgungswahn. Die Gedanken sind fast nur noch auf Negativität ausgerichtet, alles wird angezweifelt und die Betroffenen können niemandem mehr vertrauen. Auch wenn sie es selbst nicht wollen und oft selber stark verängstigt sind, wirken sie auf andere furchteinflößend und beängstigend.

Auswirkungen auf das Ego

Ein weiteres Phänomen ist eine extreme Egoversessenheit. Sie rührt ebenfalls aus der Angst her und  führt dazu, dass die Betroffenen buchstäblich über Leichen gehen würden, nur um ihr eigenes Ego zu befriedigen.

Zwiespalt zwischen Besetztem und Besetzer

Der Besetzte hat noch immer seinen eigenen Geist und seine eigenen Gefühle, spürt aber auch die des Besetzers. Daher kann es dazu kommen, dass er zwischen diesen zum Teil widersprüchlichen Emotionen hin- und hergerissen ist. Er spürt gleichzeitig seine eigene Freude und die Trauer des Besetzers oder andersherum. Er spürt Liebe für einen anderen Menschen und gleichzeitig den Hass des Geistes in ihm oder die Angst, diesem Menschen zu vertrauen. Dies kann vor allem im Bereich der Sexualität und der körperlichen Nähe zur Verwirrung führen. Man selbst möchte beispielsweise von jemandem Berührt werden, der Geist hat jedoch Angst vor dieser Berührung und will sie verhindern. Daher bekommt man dann ein unheimliches Gefühl und tickt plötzlich und unerwartet vollkommen aus, um die Nähe zu verhindern. Dies ist meist sowohl für den Besetzten als auch für den Partner absolut unverständlich.

Auch Depressionen können Anzeichen für eine Besetzung sein.

Auch Depressionen können Anzeichen für eine Besetzung sein.

Auswirkungen von Besetzungen auf die Sexualität

Im sexuellen Rahmen kann es durch die Besetzung außerdem zu einer starken Unausgeglichenheit kommen, die wieder in beide Richtungen ausschlagen kann. Bei den einen kann es sein, dass ihr sexuelles Verlangen auf ein übertriebenes, destruktives Maß ansteigt. Im Extremfall kann das sogar soweit gehen, dass die Betroffenen den Drang verspüren, jemand anderen sexuell zu misshandeln oder zu vergewaltigen oder aber sich von einem anderen sexuell misshandeln oder vergewaltigen zu lassen. Im anderen Extrem führt die Besetzung dazu, dass überhaupt keine Sexualität und Nähe mehr gelebt werden kann. Sie wird komplett abgelehnt und es werden die unterschiedlichsten Ausreden gesucht, warum sie nicht stattfinden kann.

Geschmacksdifferenzen zwischen Besetzer und Besetztem

Noch etwas komplexer wird es, wenn Geist und Besetzter zwar beide Sexualität leben wollen, jedoch vollkommen unterschiedliche Vorstellungen und Vorlieben haben. Wenn ein weiblicher Mensch von einem männlichen Geist besetzt wurde oder andersherum, dann führt dies unter umständen zu einer Form der Homosexualität, mit der der Mensch eigentlich nicht einverstanden ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn man das Verlangen nach dem gleichen Geschlecht selbst als zwanghaft empfindet und sich dafür schämt, ihm aber trotzdem nachgeht. Man hat nicht das Gefühl, sich zu einem Menschen des gleichen Geschlechtes hingezogen zu fühlen oder sich zu verlieben, sondern spürt einen inneren Drang, der einem zu einem sexuellen Kontakt mit einem gleichgeschlechtlichen Partner treibt. Das andere Geschlecht wird hingegen meist als abstoßend oder sogar ekelerregend empfunden. Dies ist bei Homosexualität die nicht aufgrund einer Besetzung entsteht nicht der Fall, ebenso wenig wie Heterosexuelle die Vertreter ihres eigenen Geschlechtes als abstoßend empfinden.

Angst und Panikattacken sind häufige Begleiterscheinungen von Besetzungen.

Angst und Panikattacken sind häufige Begleiterscheinungen von Besetzungen.

Häufige geistig intellektuelle Symptome von Besetzungen

Auf der geistig intellektuellen Ebene kann eine Besetzung zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwächen führen. Die Gedächtnisleistung nimmt stark ab, der betroffene leidet unter Vergesslichkeit, fehlender Präsenz, ist leicht abgelenkt und geistig abwesend. Er neigt zu Tollpatschigkeit und findet keine Inspiration mehr, obwohl beides für ihn eher untypisch ist.

Wahrnehmungsveränderung

Weitere Symptome einer Besetzung können eine veränderte Wahrnehmung sein. Man sieht einen Schatten um sich, wo eigentlich keiner sein dürfte. Man sieht Gesichter, Leichen, Blut oder andere Dinge im Dunkeln, an abgelegenen Orten oder in Wäldern, die man zuvor nicht sehen konnte und die auch sonst keiner sieht. Dabei kann es durchaus sein, dass diese Dinge wirklich da sind und dass sich die Wahrnehmung durch die Besetzung in diesem Bereich nur auf ein größeres Spektrum erweitert hat. Möglicherweise sieht man auch andere Geister, die nicht ins Licht gehen können und vielleicht ebenfalls Menschen, Tiere, Pflanzen oder Orte besetzt halten. Auch die Sicht auf andere Menschen kann sich verändern. Vielleiht hat man plötzlich das Gefühl, dass einen alle mit einem leeren Blick anstarren oder man sieht plötzlich immer die schlimmste Tat, die ein Mensch jemals in seinem Leben begangen hat.

Besetzte Menschen können mitunter andere Geister wahrnehmen.

Besetzte Menschen können mitunter andere Geister wahrnehmen.

Wahrnehmen anderer Geistwesen

Oft kommt es auch vor, dass man zwar alleine ist, aber dennoch die Präsenzen anderer Personen oder Wesen spürt. Man spürt Berührungen oder gar leichte Schläge, die nicht da sind. Man hört Atemgeräusche, die von niemandem stammen oder nimmt Schritte, Schreie oder andere Laute war. Oft hören Betroffene auch Stimmen, die den eigenen Namen oder den Namen anderer, bekannter Personen rufen. Viele fühlen sich auch gewaltsam irgendwo hingezogen oder haben das Gefühl, dass man an ihnen zerrt oder sie schubst.

Vielleicht schläft man alleine in seinem Bett ein, hat aber das Gefühl, dass noch jemand da ist, der neben einem schläft. Dabei kann es sein, dass dieses Gefühl erst am Morgen kommt, dass man also erwacht und sicher ist, dass jemand neben einem geschlafen hat. Ebenso kann es sein, dass man spürt, wie einem jemand die Decke weckziehen oder einen aufwecken will. Im Extremfall haben die Betroffenen sogar das Gefühl, dass sie jemand im Schlaf vergewaltigen will, obwohl niemand anwesend ist.

Abwehrreaktionen gegen Liebevolles

Eine weitere Wahrnehmungsveränderung bezieht sich auf lichtreiche Plätze, Personen oder Gegenstände, also auf Wesen oder Objekte, die mit Liebe aufgeladen wurden. Diese führen bei den Betroffenen meist zu Abwehrreaktionen des Besetzers, da dieser befürchtet, dass der Mensch durch sie auch ohne seine Hilfe lernen kann, so dass er alleine im Schatten zurück bleibt. Er selbst ist ein Schattengeschöpf also ein Wesen, dass aufgrund von Nichtliebe in einer Zwischenwelt gefangen ist. Er befindet sich in seinem Egoverstand und nicht in seinem Herzen, denn sonst würde er nicht an seiner Existenz als Geist festhalten.

Aus seinem eigenen Ego-Bewusstsein heraus spiegelt er die Themen des Menschen. Im Licht und in Liebe kann er auf diese Weise nicht existieren, genauso wie ein Streithammel nicht streiten kann, wenn niemand mitmacht. Dieser Zustand macht ihm Angst und so versucht er, seinen Wirt aus der Situation wieder hinauszubewegen. Dazu ruft er körperliche oder geistige Abwehrreaktionen hervor, wie beispielsweise Zittern, Zappeln, Schmerzen, Verkrampfungen, Übelkeit und ähnliches.

Menschen mit Besetzungen neigen dazu, sich von anderen zu isolieren.

Menschen mit Besetzungen neigen dazu, sich von anderen zu isolieren.

Häufige soziale Symptome von Besetzungen

Auch im Sozialverhalten des Besetzten lassen sich verschiedene Veränderungen wahrnehmen. Oft zieht sich der Betroffene von seiner Familie, seinen Freunden und seinen Kollegen zurück. Mit der Zeit vermeidet er den Kontakt mit anderen immer stärker. Soziale Kontakte und Partnerschaften sind ebenfalls Spiegelbeziehungen, durch die der Mensch lernen kann, ohne dass er seinen Besetzer dazu benötigt. Daher kann es sein, dass der Besetzergeist Angst vor den Beziehungen seines Wirtes bekommt und diese deshalb unterbinden oder zerstören will. Um das zu erreichen kann er uns beispielsweise dazu veranlassen, unsere Freunde, Familienmitglieder oder Partner

verbal, emotional oder körperlich zu verletzen, oder ihre Grenzen zu überschreiten, so dass sie den Kontakt zu uns abbrechen. Ebenso kann er uns aber auch dazu veranlassen, andere zu animieren, unsere Grenzen zu überschreiten und uns dazu bringen, uns diese Übertritte gefallen zu lassen. Denn auf diese Weise erreicht er, dass wir selbst anschließend den Kontakt abbrechen wollen, weil wir in dem anderen einen Schuldigen sehen, der uns verletzt hat.

Auch gehäufte oder ungewöhnliche Unfälle können auf eine Besetzung hinweisen.

Auch gehäufte oder ungewöhnliche Unfälle können auf eine Besetzung hinweisen.

Symptome von Besetzungen, die im Außen erkennbar sind

Schließlich gibt es noch eine weitere Art der Symptome. Sie sind nicht so leicht zuzuordnen, weil wir sie gerne als Zufälle oder als Pech abtuen, ohne einen Zusammenhang herzustellen. Wir bezeichnen sie einfach als Pechsträhne. Doch genau diese Anhäufung von Unglücksfällen und Schicksalsschlägen kann auch eine Besetzung als Ursache haben. Ständig geht etwas kaputt, permanent entstehen Kosten, die einfach nicht vorhersehbar waren. Eine Sache will und will einfach nichts ins Laufen kommen. Man fühlt sich wie verflucht oder verhext und genau das ist es auch mehr oder weniger.

Unfälle aufgrund von Besetzungen

Das Gleiche kann auch bei verhäuften Unfällen der Fall sein, die immer auf eine ähnliche Weise ablaufen und eigentlich vermeidbar wären. Man stößt sich ständig den Kopf oder den Zeh an. Man bekommt Stromschläge, die sonst keiner bekommt. Vielleicht verbrennt man sich dauernd, klemmt sich den Finger ein oder schneidet sich. Es kann aber auch vorkommen, dass immer wieder Unfälle an ein und dem selben Ort passieren, wenn man dort anwesend ist.

Dabei muss man jedoch nicht unbedingt selbst das Unfallopfer sein. Es ist auch möglich, dass man selbst nie betroffen ist, sondern immer nur Zeuge wird, wie einem anderen etwas passiert, sobald man diesen Ort betritt. Achtung! Auch hier ist es möglich, dass es sich einfach um einen sehr gefährlichen Ort handelt. Es kann sein, dass er von Natur aus Unfälle produziert, die nichts mit einer Besetzung zu tun haben. Ebenso kann es sein, dass der Ort von einem Geist besetzt ist und man diese Besetzung zwar beobachtet, selbst jedoch nicht darin involviert ist.

Besetze ziehen häufig Unglücke und Pech in ihrer Umgebung an.

Besetze ziehen häufig Unglücke und Pech in ihrer Umgebung an.

Unglücksmagneten

Schließlich gibt es dann noch die Variante, in der man durch die Besetzung zu einer Art Unglücksraben wird. Alle anderen um einen herum werden von Schicksalsschlägen, Unglücken und Unfällen heimgesucht, während man selbst verschont bleibt. Dabei passieren meist Dinge, die statistisch betrachtet zumindest in dieser Häufigkeit und Ballung absolut unwahrscheinlich wenn nicht sogar unmöglich sind.

Was tue ich, wenn ich eine Besetzung erkannt habe?

Besetzungen zu erkennen ist natürlich nur der erste Schritt. Wenn wir uns sicher sind, eine Besetzung bei einem anderen oder uns selbst erkannt zu haben, lautet die Frage, wie wir damit umgehen. Soll der Besetzergeist einfach ausgetrieben werden? Und wenn ja, wie soll dies geschehen? Gibt es andere Möglichkeiten, mit einer Besetzung umzugehen? Kann man am Ende vielleicht sogar einen Nutzen daraus ziehen? Antworten auf diese und weitere Fragen findet ihr in unserem Artikel "Besetzungen und Fremdenergien Lösen".

Weitere Informationen über Besetzungen und ihre Symptome

Für den Fall, dass ihr noch tiefer in das Thema einsteigen wollt, haben wir euch hier einige Bücher zusammengestellt, die wir selbst als hilfreich empfunden haben:
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Fremdenergie ist alles was in das Energiesystem eines Menschen eingedrungen ist, aber nicht zu ihm gehört. Es handelt sich dabei um verschiedene Klassen von Wesenheiten, um unterschiedliche Energieformen, energetische Manipulationen und die daraus resultierenden Verletzungen und Blockaden im feinstofflichen Energiesystem.

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Wie viele Patienten in der Psychiatrie sind nicht psychotisch, sondern besessen? Die Psychologin Frau Dr. Edith Fiore, hat nach vielen Jahren psychologischer Praxistätigkeit - entgegen der allgemeinen Lehrmeinung und im Widerspruch zur Auffassung der meisten Berufskollegen - festgestellt, dass rund 70% ihrer Patienten besessen waren.

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