Genforschung: Was wissen wir wirklich?

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Genforschung: Was wissen wir wirklich?

Genforschung: Was wissen wir wirklich?

Welche Erkenntnisse brachte uns eigentlich die Genforschung?

Offiziell haben wir in den letzten Jahrzehnten auf dem Gebiet der Genforschung geradezu weltbewegende Fortschritte gemacht. Wir können fast den gesamten Bauplan des Menschen entschlüsseln, wir können die Gene von Tieren und Pflanzen manipulieren, damit sie nach Salami schmecken oder resistent gegen bestimmte Keime werden, wir können einen genetischen Fingerabdruck erstellen, um jemanden eindeutig zu identifizieren, wir können feststellen, wer wessen Vater ist und wir können sogar ganze Wesen klonen, damit wir sie doppelt haben, falls einmal ein Exemplar verloren geht.

Soweit die offizielle Darstellung.

Aber wie sieht es hinter dem Schleier der Popularität wirklich aus?

So stellt sich die Moderne Wissenschaft unsere DNA Stränge vor

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Insider Wissen aus der Genforschung

Eine absolut erstaunliche Antwort auf diese Frage bekamen wir heute zufällig von einer Seite, von der wir es nicht erwartet hätten. Wir waren wieder einmal zu Gast bei einem Pfarrer, der den einprägsamen Namen „Don Vladimiro“ trug. Das lag nicht etwa daran, dass er aus Russland stammte. Es lag daran, dass sein Vater seinerzeit ein überzeugter Kommunist und Revolutionär war. Aus diesem Grund gab er seinem Sohn den Namen des berühmtesten Kommunisten, den er kannte: Wladimir Lenin. Dass Wladimir übersetzt „Der Friedensbringer“ bedeutet und dass es sich dabei um einen biblischen Namen. Und in gewisser Weise verkörperte der Name somit auch ein wenig das Leben des Mannes der ihn trug.

Anders als alle anderen Pfarrer bei denen wir bislang in Italien zu Gast waren, was Don Vladimiro trotz seines gesetzten Alters erst neu in dieser Branche tätig. Zuvor war er nicht nur überzeugter Atheist gewesen, sondern hatte auch rund dreißig Jahre lang als Wissenschaftler im Bereich der Genforschung gearbeitet. Das interessante ist: Genau diese wissenschaftliche Arbeit war es, die ihn letztlich zum Glauben geführt hatte.

Doch beginnen wir am Anfang.

Als Insider der Genforschung berichtete und Don Vladimiro aus erster Hand, worum es bei der Genforschung eigentlich ging und welche Erfolge bisher erzielt werden konnten.

Ist der Mensch wirdklich das Ergebnis eines DNS Codes

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Genforschung als Erklärungsansatz für die Entstehung von Krankheiten

Zunächst einmal geht es bei der Genforschung natürlich um die sogenannte Vererbungslehre, also um die Frage, wie bestimmte Eigenschaften, Merkmale und Charakterzüge, aber auch Krankheiten und Behinderungen von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Der Theorie nach sind dafür unsere Gene verantwortlich.

Diese Theorie scheint innerhalb der Schulmedizin bislang diejenige zu sein, die noch am ehesten nachvollziehbar und zutreffend ist. Sie besagt, dass wir über unsere Gene nicht nur verschiedene körperliche und charakterliche Merkmale unserer Vorfahren übernehmen, sondern auch ihre Krankheiten.

Dies lässt sich tatsächlich in einigen Fällen beobachten. Dabei ist jedoch noch immer die Frage ungeklärt , wie und nach welchem Muster diese Vererbung vonstattengeht. Mit der Entdeckung der DNS war man sich sicher, endlich einen Durchbruch erreicht zu haben. Denn man ging davon aus, dass sie unseren gesamten „Bauplan“ und somit auch die Gesetze der Vererbung enthält. 2001 hieß es dann sogar, dass es gelungen wäre, die menschliche DNS vollständig zu entschlüsseln.

Der genetische Code des Menschen gilt als vollständig entschlüsselt Aber stimmt das wirklich

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Wurde der genetische Code des Menschen entschlüsselt?

„Unter uns Wissenschaftlern feierten wir damals, als wäre es uns gelungen, die Weltherrschaft an uns zu reißen!“ kommentierte Vladimiro scherzhaft.

Doch die Freude hielt nicht lange an. Denn schon bald stellte sich heraus, dass man hierbei ganze Sequenzen übersehen und andere vollkommen fehlerhaft gedeutet hatte. Um deshalb in der Öffentlichkeit nicht als vollkommene Lachnummer dazustehen, wartete man einfach zwei Jahre ab, bis die gröbsten Fehler augenscheinlich korrigiert wurden. Dann verkündete man einfach die nun-aber-wirklich-vollständige Entschlüsselung, und hoffte, dass die erste Nachricht dieser Art bei niemandem mehr präsent war.

Der Plan ging auf und die Genforschung konnte ihr Gesicht wahren. Doch das ursprüngliche Problem war damit noch langen nicht gelöst. Denn anstelle eines großartigen, nie dagewesenen Durchbruchs, der die Medizin und die Biologie revolutionierte, stellte man fest, dass man nun sogar noch weniger wusste, als vor der Enschlüsselung des Genmaterials. Anstelle von Antworten waren fast nur neue Fragen aufgetaucht und die Wissenschaftler mussten sich eingestehen, dass sie nicht einmal den Hauch einer Idee hatten, wie man hier einen Lösungsansatz auftreiben sollte.

Je mehr Puzzleteile wir in der Genforschung zusammensetzen desto weniger Sinn ergibt das Bild für uns

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„Wir wissen gar nichts!“

2006 stellten dann die führenden Genforscher bei einem Expertentreffen in Berkeley, Kalifornien, fest, dass sie nicht einmal imstande waren, klar zu definieren, was ein Gen überhaupt ist. Und noch einmal fünf Jahre später gestand Craig Venter, einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet, kurz und knapp: „Wir wissen gar nichts!“

Anders als bei den vorangegangenen Aussagen zu diesem Thema kann man bei dieser wohl sagen, dass sie nicht übertrieben ist. So gehen wir heute von etwa 3,2 Milliarden Basenpaaren aus, aus denen sich die DNS zusammensetzt. Wie viele es genau sind, wissen wir allein schon deshalb nicht, weil wir nicht einmal wissen, wie viele Gene, also Basenketten, wir überhaupt besitzen. Alle Zahlen in diesem Bereich basieren auf Schätzungen und Hochrechnungen von untersuchten Kleinstlebewesen.

Die ursprüngliche Idee dahinter lautete: Wenn ein winziger, etwa 1 Millimeter großer Fadenwurm 23.000 Gene besitzt und ein Mensch eben bedeutend größer ist, dann müsste er auch bedeutend mehr Gene haben. Die entsprechenden Hochrechnungen ergaben aus irgendeinem Grund eine Zahl von bis zu 140.000 Genen. Heute vermutet man jedoch eher, dass wir sogar weniger Gene als der Fadenwurm haben und dass sich die Zahl zwischen 20.000 und 22.000 einpendeln müsste. Leider reicht unser Wissen in diesem Bereich nicht einmal dazu aus, um eine dieser konträren Schätzungen sicher ausschließen zu können. Böse ausgedrückt, lässt sich unser aktueller Wissensstand über die Anzahl der Gene in unserem Körper spezifisch auf „relativ viele“ eingrenzen.

Wo bleibt die angekündigte Erleuchtung durch die Entschlüsselung der Gene

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Wofür sind unsere Gene zuständig?

Über einen Teil der Basenpaare wissen wir, in welcher Reihenfolge sie auftreten, und teilweise gibt es begründete Annahmen darüber, welche Gen-Abschnitte mit welchen Körperbereichen, Körperfunktionen oder Krankheiten in Verbindung stehen. Doch statt dem erwarteten medizinischen Durchbruch fand man lediglich heraus, dass diese Reihenfolge, die man für den allumfassenden Code des Lebens beziehungsweise der Krankheit gehalten hatte, erstaunlich wenig aussagt. So tauchen die gleichen Gensequenzen, die wir mit bestimmten Krankheiten assoziieren, beispielsweise auch regelmäßig bei kerngesunden Menschen auf, während andere krank werden, ohne die angeblich krankheitsauslösenden Sequenzen zu besitzen. Wie kann das sein? Wird nicht allein hierdurch die gängige Theorie der Vererbbarkeit eindeutig widerlegt?

Auch die allgemeine Überzeugung, dass unsere Gene die Bauanleitung für Proteine und andere Botenstoffe im Körper bilden, fußt nicht ganz so auf Fakten, wie wir gerne glauben möchten. Denn soweit sich bisher sagen lässt, trifft dies gerade einmal auf 1,5 Prozent unserer DNS zu. Was die übrigen 98,5 Prozent anbelangt, tappen wir noch immer in nahezu vollkommener Dunkelheit. Dies hält die Forscher jedoch nicht davon ab, die 1,5 Prozent zu nutzen, um damit gentechnische Experimente an Pflanzen und Tieren zu machen, von denen sie dann voller Überzeugung behaupten, sie seien zu 100 Prozent unschädlich und müssten langfristig auf unseren Lebensmitteln nicht einmal mehr gekennzeichnet werden.

Obwohl wir über die Funktion von Genen so gut wie nichts wissen manipulieren wir damit was das Zeug hält

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Unerschütterliches Vertrauen in die Genforschung

Ironischerweise haben die Milliarden an Steuergeldern, die seit Beginn der Genforschung in diesen Wissenschaftszweig gepumpt wurden, dazu geführt, dass das Vertrauen der Zivilbevölkerung in die Aussagekraft unseres Erbgutes bei gleichbleibender Ahnungslosigkeit permanent gestiegen ist. Wir vertrauen dem genetischen Fingerabdruck, dem Vaterschaftstest, den Genanalysen, anhand derer Forscher die Wahrscheinlichkeiten errechnen, gewisse Krankheiten zu bekommen, und den genetischen Voruntersuchungen, anhand derer wir angeblich bestimmte Behinderungen noch ungeborener Kinder erkennen können.

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Dass dieses Vertrauen vielleicht ein wenig naiv ist, zeigen jüngste Erkenntnisse der Genetiker, nach denen der Genstrang keineswegs ein feststehendes Konstrukt ist, das man lesen kann wie ein Buch. Es wandelt sich stattdessen permanent, ebenso wie auch unser Leben ständigen Veränderungsprozessen unterworfen ist. Dass bedeutet mit anderen Worten, dass ein genetischer Fingerabdruck, den ich heute von mir erstelle, nicht zwingend mit dem übereinstimmen muss, den ich vor 10 Jahren anfertigen ließ oder in 10 Jahren anfertigen lassen werde. Craig Venter hat also wirklich nicht übertrieben, als er auf seine Ergebnisse zurückblickte und behauptete: „Wir wissen gar nichts!“

Unser Gencode ist nicht in Stein gemeißelt sondern verändert sich im Laufe unseres Lebens

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Forschung ohne Fortschritt

Die Enttäuschung über eine jahrelange vollkommen fruchtlose Forschung hätte Don Vladimiro nicht härter treffen können. Das einzige, was er am Ende mit 100%ger Sicherheit für sich herausfinden können war, dass die Theorien, die die Wissenschaft ihrer Forschung zu Grunde gelegt hatte vollkommen falsch waren. Es stimmte also nicht ganz, dass man nichts wusste. Man wusste, dass das, was man zu wissen glaubte, schon einmal nicht stimmte. Eine andere Lösung jedoch wollte die Genforschung einfach nicht bieten.
„Welche Fehlannahmen werden denn in der Genforschung vertreten?“ wollten wir wissen.

Stimmt die Evolutionstheorie wirklich?

„Zunächst einmal“, begann Vladimiro, „ziehen wir die Genforschung als einen Beweis, oder zumindest ein Indiz für die Richtigkeit der Evolutionstheorie zurate, obwohl wir in der ganzen Zeit nicht das Geringste haben finden können, das diese Theorie stützt. Je mehr und intensiver ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr wurde mir bewusst, dass es eine Evolution, wie wir sie annehmen niemals gegeben hat und auch nicht geben kann.“

Denn die Theorie lautet in etwa folgendermaßen: Alle Pflanzen und Tiere auf unserem Planeten bestehen aus den gleichen Grundbausteinen und haben zudem einen ähnlichen Bauplan. Daraus schließen wir, dass sich das eine aus dem anderen entwickelt haben muss, da einige dieser Wesen zeitlich gesehen vor den anderen existiert haben.

Sind wir Menschen die komplexeste Lebensform auf Erden und damit das Ende der Evolution

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Gleiche Baumaterialien – Unterschiedlicher Ursprung

„Doch wie kommt man auf einen solchen Rückschluss?“ fragte und Don Vladimiro und fuhr dann fort: „Gehen wir einmal von einem anderen Beispiel aus, um das deutlich zu machen. Mein Haus besteht aus Steinen, oder genauer gesagt aus Sandsteinblöcken. Das Kolosseum in Rom besteht aus mehr oder weniger den gleichen Steinen, ist aber viel älter. Der Evolutionstheorie nach hätte sich nun also mein Haus aus dem Kolosseum entwickeln müssen. Aber das ist natürlich nicht der Fall. Es sind zwei Konstruktionen aus dem gleichen Baumaterial die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten vollkommen unabhängig von einander entstanden sind. Und genau davon müssen wir auch bei Lebewesen ausgehen.

In der gesamten Geschichte der Genforschung konnten wir kein einziges „Zwischenwesen“ entdecken, also ein Wesen, das einen halben Entwicklungsschritt beispielsweise vom Affen zum Menschen gemacht hätte. Es gibt ganze Affen und es gibt ganze Menschen. Dazwischen ist nichts. Was also verleitet uns zu der Annahme, das eine hätte sich aus dem anderen Entwickelt? Schmetterlinge entwickeln sich aus Raupen, ja, das kann man beobachten! Aber Menschen aus Affen, die sich ihrerseits wiederum aus anderen Säugetieren, auf Fröschen, Fischen und zu Beginn des Lebens aus Meeresmikroben? Nein, eher nicht!

Stammt der Mensch vom Affen ab oder existieren wir alle unabhängig von einander

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Argumente gegen die Evolutionstheorie

Im Laufe des Gesprächs führte Don Vladimiro noch einige weitere Argumente an, warum eine solche Entwicklung allein schon rein wissenschaftlich betrachtet nicht möglich gewesen wäre.

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Eine umfangreiche Darstellung der Gründe, warum die Entstehung der Erde und des Lebens mit aller Wahrscheinlichkeit nicht so stattgefunden hat, wie allgemein dargestellt, findet ihr im Folgenden Vortrag von Hans-Joachim Zillmer:

Hier aber das wichtigste in Kürze. So geht die Evolutionstheorie von zwei Grundannahmen aus, die sich bei genauerer Betrachtung jedoch als Irrtüber erweisen:

Vom Einfachen zum Komplexen

Die erste lautet: Eine Entwicklung findet stets vom einfachen zum Komplexen statt. Auf diese Weise haben sich primitive Lebensformen wie Einzeller in so komplexe wie den Menschen entwickelt. Was aber führt uns zu der Annahme, ein Mensch sei von seinem biologischen Grundbauplan her komplexer als als beispielsweise ein Kormoran?

Klar, wir haben ein recht hoch entwickeltes Gehirn. Ein Gehirn, mit dessen Hilfe wir uns viele, zumeist sinnlose Gedanken über unser Leben, das Universum und den ganzen Rest machen können. Sinnlos schreibe ich hier deshalb, weil wir zwar theoretisch zu komplexen Gedanken in der Lage sind. Praktisch aber hängen wird dennoch die meiste Zeit unseres Lebens in den gleichen Gedankenschlaufen festn, ohne dabei besonders große Fortschritte zu machen. Auch wenn wir es nicht gerne zugeben, sind wir keine Spezies, die überwiegend aus Einsteins und Newtons besteht. Bei der Mehrheit unserer Vertreter drehen sich die Gedanken überwiegend um Essen, Sex, Freizeitablenkungen und ähnliches. Das ist nicht Böse gemeint und wir nehmen uns da auch nicht aus, aber so ist es nun einmal.
Doch zurück zum Thema!

Wie würde wohl eine Mischform in der Evolution aussehen wenn sich eine Spezies wirklich aus einer anderen entwickeln würde

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Welches ist das komplexeste Lebewesen?

Abgesehen von unserem Gehirn, das einigen anderen Spezies möglicherweise einiges an Gedankenkomplexität voraus hat, sind wir rein körperlich nicht allzu komplex Aufgebaut. Wir haben nicht einmal einen Schwanz, den wir unabhängig von Armen und Beinen bewusst steuern können. Als Menschen können wir kein Ultraschall hören. Wir können auch keine Spinnenweben produzieren, mit denen wir unsere Nahrung fangen und uns ein zuhause bauen können. Auch Fliegen oder an der Decke laufen können wir nicht. Wir können nicht einmal besonders gut klettern, besonders schnell laufen oder besonders lange die Luft anhalten. Wir sind, wenn man es gut mit uns meint, in den meisten Kriterien biologischer Komplexität gerade einmal mittelmäßig.

Kann so etwas komplexes wie das menschliche Gehirn wirklich durch Zufall entstehen

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Sind wir Menschen die intelligenteste Spezies der Erde?

Es gibt Spinnenarten die einen Paarungstanz aufführen, der in seinem Variationsreichtum so komplex ist, dass es bisher noch keinem Menschen gelungen ist, seine Bedeutung zu entschlüsseln. Wird er von den Spinnen jedoch nicht in Perfektion beherrscht, kommen sie nicht zum Zug. Und wir sprechen hier von Spinnen, deren Gehirn gerade einmal die Größe eines Stecknadelkopfes hat.

Von Krähen weiß man, dass sie mit einander auf eine Art und Weise kommunizieren, die mindestens ebenso komplex ist, wie die Sprache der Menschen. Sie nutzen mehr Laute, als wir Zudem haben sie, soweit wir es bislang entschlüsseln konnten, sogar die Möglichkeit sich über zeitliche Abfolgen auszutauschen.

Die Intelligenz von Delfinen sowie das Erinnerungsvermögen von Elefanten sind bekannt und legendär. Hinzu kommt eine Vielzahl an Tieren, die über einen oder mehrere Sinne mehr verfügen, als wir Menschen. Allein um diese zusätzlichen Sinneseindrücke in das Gesamtbild ihrer Wahrnehmung zu integrieren, muss ihr Gehirn bereits einen ähnlich hohen Komplexitätsgrad aufweisen wie unseres. Also noch einmal: Warum glauen wir, wir wären das Endergebnis der Evolution?

Als einzige Spezies die ihren eigenen Lebensraum bewusst zerstört glauben wir dennoch die intelligenteste zu sein

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Der stärkste Überlebt

Doch natürlich lassen sich all diese Argumente immer noch mit der Grundtheorie vereinbaren. Und zwar dann, wenn man davon ausgeht, dass es eben mehrere Entwicklungsstränge gibt, an deren Ende jeweils ein komplexes Wesen steht, das sich aus primitiveren entwickelt hat. Doch nun kommen wir zu der zweiten Annahme der Evolutionstheoretiker, die letztlich alles über den Haufen wirft.

Diese Annahme lautet: Survival of the fittest! – Der stärkste wird überleben

Die Theorie dahinter ist folgende: Wir gehen davon aus, dass sich die einzelnen Spezies zufällig immer weiter in etwas anderes entwickeln und dass dabei eine natürliche Selektion stattfindet. Alles was also zu schwach ist, überlebt nicht, kann sich daher auch nicht weiter fortpflanzen und stirbt wieder aus. Daraus ergibt sich dann, dass die Wesen, die sich nach und nach auseinander entwickeln, immer besser an ihre Umwelt angepasst sind und somit immer größere Überlebenschancen haben.
Aber ist das wirklich so?

Ist es möglich dass die Erde mit all ihrem Leben rein zufällig entstanden ist

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Ist ein komplexes Lebewesen auch automatisch überlebensfähiger?

Betrachten wir einmal uns Menschen. Wenn wir uns für einen längeren Zeitraum Temperaturen von mehr als 50°C oder weniger als 10°C aussetzen, ohne uns zu schützen, dann sterben wir. Nimmt man uns unseren Sauerstoff, unser Wasser oder unsere Nahrung für eine relativ kurze Zeit, sterben wir. Springen wir eine Klippe hinunter, die gerade einmal vier oder fünf mal so hoch ist, wie wir selbst, sterben wir. (Bei vielen reicht sogar schon die einfache Körpergröße oder weniger). Stellt man uns eine Kiste auf den Kopf, die etwa das 10fach wiegt wie wir, dann brechen wir darunter zusammen.

Für Ameisen wäre das alles kein Problem. Ähnlich wie manche Schlangen bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung auskommen. Doch selbst all diese tierischen Leistungen verblassen, vergleicht man sie mit der Fähigkeit des sogenannten Bärchentiers. Dabei handelt es sich um einen kleinen, pelzig wirkenden Einzeller. Er gab den Wissenschaftlern seit Jahren ein Rätsel aufgibt, weil er unsterblich zu sein scheint. Man kann ihn auf den absoluten Nullpunkt einfrieren, ihn kochen oder flambieren. Man kann ihm den Sauerstoff entziehen, in in Öl oder Säure werfen, in einem Vakuum oder unvorstellbarem Druck aussetzten oder mit radioaktiver Strahlung beschießen. Nichts davon kann ihm etwas anhaben.

Einzeller wie das Bärchentier gehören zu den robustesten Lebewesen die wir kennen

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Kann die Evolutionstheorie überhaupt wahr sein?

Und mit diesem Wissen kehren wir nun noch einmal zu unserer Evolutionstheorie zurück und stellen die Frage die einem förmlich ins Auge sticht: Warum um alles in der Welt, sollte ein so unglaublich resistentes Lebewesen wie das Bärchentier auf die Idee kommen, sich in etwas komplexeres entwickeln zu wollen, nur damit es dann beim leichtesten Ungleichgewicht in seinem Lebensumfeld stirbt? Ergibt das irgendeinen Sinn?

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Am meisten von allem machte Don Vladimiro jedoch der Standpunkt zu schaffen, dass die Wissenschaft bei all dem von einem gottlosen System ausging. Die gesamte Entwicklung des Universums seit dem Urknall (dem angeblichen) geschah nach offizieller, wissenschaftlicher Meinung rein zufällig. Die Dinge trafen immer wieder in neuen Konstellationen aufeinander. Irgendwann entstand dabei so etwas wie das erste, primitive Leben, das dann immer komplexer wurde. Zufällig natürlich.
Wieder drängt sich eine Frage auf: Warum sollte das so sein? Und wie um alles in der Welt wäre es überhaupt möglich?

Beweist die Wissenschaft am Ende dass es einen Gott also einen Schöpfer geben muss

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Entstand das Leben zufällig?

„Nehmen wir ein einfaches Beispiel!“ sagte Don Vladimiro, „Der Tisch, an dem wir gerade sitzen, besteht im Grunde aus nicht mehr als drei Holzbrettern, die miteinander verschraubt wurden. Verglichen mit der Komplexität selbst der einfachsten uns bekannten Lebensform ist seine Konstruktion also geradezu lachhaft.

Und trotzdem:

Wenn wir ihn heute auseinander nehmen und die Bretter einzeln auf den Boden legen würden, um dann den Rest der Ewigkeit hier zu warten, würde er sich dennoch nicht zufällig und von selbst wieder in einen Tisch verwandeln. Vielleicht käme ein Sturm oder ein Erdbeben, das die Bretter durcheinander bringt, aber einen Tisch hätten wir am Ende trotzdem nicht. Selbst dieses einfache, primitive Konstrukt ist für blanken Zufall bereits zu komplex. Es bedarf einen Baumeister, also einen Konstrukteur.

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Zu Komplex für einen Zufall

Und nun passt auf! Nehmen wir nur einmal den kurzen Nerv, der die Netzhaut unseres Augapfels mit dem hinteren Bereich unseres Gehirns verbindet. Seine Aufgabe ist es lediglich, die optischen Reize, die das Auge Empfängt, an unser Gehirn weiter zu leiten. Er ist insgesamt nicht viel dicker als zwei oder drei Millimeter. Doch er besteht aus mehr als einer Million einzelnen Nervensträngen. Diese verlaufen wie Kabel nebeneinander her und sind dabei jeweils gegeneinander abgeschirmt. Dank dieses Nervenstranges ist es und möglich, in jeder Sekunde jedes noch so winzige Detail unserer Umgebung perfekt in unser Gehirn zu übertragen. Erst dort selektiert dann unser Verstand auf Basis unserer Vorerfahrungen, welche dieser Informationen an unser Bewusstsein weitergeleitet und welche quasi ungesehen ins Archiv eingelagert wird. Doch selbst die eingelagerten sind noch für den Rest unseres Lebens abrufbereit. Vorausgesetzt natürlich, es gelingt uns, den Zugang dazu zu bekommen.

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Sogar zu komplex für unsere Technik

Gehen wir weiter:

Wollten wir Menschen eine ähnlich perfekte Bildübertragung mit unseren technischen Möglichkeiten erzeugen, müssten wir einen schier unvorstellbaren Aufwand betreiben. Wir müssten ein Hochhaus bauen, mit rund einer Million Stockwerken, die jeweils eine Million Zimmer hätten. In jedem Zimmer würde einer der momentan leistungsfähigsten Computer stehen, die wir besitzen. Alle wären über die besten Datenverarbeitungskabel mit einander vernetzt, die wir kennen. Dann, und nur dann hätten wir vielleicht eine Chance, eine ähnlich genaue Darstellung unserer Umgebung zu erhalten, wie es unser Auge, der Sehnerv und unser Gehirn können. Und trotz alledem sind wir noch immer so naiv zu glauben, dass etwas derartiges durch reinen Zufall und ohne einen Schöpfer entstanden sein könnte. Kommt euch das nicht schon fast lächerlich vor?“

Obwohl das Universum so komplex ist dass wir es nicht begreifen glauben wir dass es durch reinen Zufall entstand

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Wo finden wir die richtigen Antworten?

Nachdem er dies vor einigen Jahren für sich erkannt hatte, konnte er seinen Beruf nicht länger ausüben. Alles erschien ihm vollkommen falsch zu sein. Fast so, als würde man ganz bewusst einer Lüge folgen und dabei behaupten, es ginge einem um Wahrheitsfindung. So hatte er schließlich alles hingeworfen und war ins Priesterseminar eingetreten. Seit zwei Jahren war es nun Pfarrer und versuchte, die Wahrheit in den Worten Gottes zu finden. Doch natürlich war ihm auch hier längst klar, dass viele der Antworten, die ihm die Kirche gab, nicht weniger hanebüchen waren, als die der Wissenschaftler zuvor. Irgendwo galt es, einen eigenen Weg der Wahrheitsfindung zu entdecken. Aber dafür war man ja aschließlich auch hier her auf die Erde gekommen.

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  • Hans-Joachim Zillmer
  • Herausgeber: Herbig, F A
  • Auflage Nr. 6 (25.09.2013)
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Irrtümer der Erdgeschichte
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Seit über 100 Jahren gibt es die Evolutionstheorie. Sie wurde in einer Zeit aufgestellt als es noch keine Genanalyse gab, die statistische Methoden steckten noch in den Kindesschuhen und auch in der Medizin und Biologie waren viele Zusammenhänge noch nicht bekannt.

 


 

Spruch des Tages: Wir wissen nicht nur einfach nichts! Wir wissen, dass das einzige, was wir zu wissen glauben, definitiv falsch ist.

 

1. Tagesetappe: Distanz: 38 km; Höhenmeter: 150 m; Ziel: Pfarrhaus, Sant`Ilario del Jonio, Italien

2. Tagesetappe: Distanz: 17 km; Höhenmeter: 66m; Ziel: Konvent, Bianco, Italien

3. Tagesetappe: Distanz: 23 km; Höhenmeter: 130 m; Ziel: Pfarrhaus, Brancaleone, Italien

4. Tagesetappe: Distanz: 21 km; Höhenmeter: 60 m; Ziel: Gemeinschaft der Salisiani, Bova Marina, Italien

5. Tagesetappe: Distanz: 22 km; Höhenmeter: 70 m; Ziel: Leerstehende Privatwohnung, Saline Joniche, Italien

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About the Author:

Heiko Gärtner und Franz von Bujor sind ausgebildete Survivalexperten und Extremjournalisten. Seit 2014 wandern sie zu Fuß und ohne Geld um die Welt um auf diese Weise tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten, Kulturen und Systemen zu bekommen. Als Medizinjournalisten sind sie unter anderem Mitglieder des Deutschen Fachjournalisten Verbandes und schreiben neben Artikeln für Blogs, Zeitungen und Magazine auch Sachbücher und Ratgeber. 2013 veröffentlichten sie gemeinsam ein Grundlagenwerk über Antlitzdiagnose mit dem Titel "Krankheiten auf einen Blick erkennen". 2016 folgte ihr zweites Werk "Die natürliche Heilkraft der Bäume". Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch, um die Grundlagen der Naturheilung zu erlernen, wie sie seit Jahrtausenden von indigenen Völkern überall auf der Welt angewendet werden. Heiko Gärtner ist zudem gelernter Natur- und Landschaftspfleger, Wildnislehrer, Hochseilgartentrainer sowie Berg- und Höhlenretter. Nach seiner Ausbildung zum Versicherungsfachwirt leitete er unter anderem Motivation und Verkaufstrainings und übernahm später eine eigene Generalagentur. Aus dieser Zeit konnte er unter anderem auch ein umfangreiches Verständnis und Wissen aus den Bereichen Versicherungsrecht, Recht im Allgemeinen, Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik und Unternehmensführung mitnehmen. Um mehr seinem Herzensweg zu folgen, gab er seine Büro-Karriere schließlich auf, um sich zum Survivalexperten, Nationalparkranger und Wildnismentor ausbilden zu lassen. In diesem Rahmen besuchte er unter anderem Naturvölker in Neuseeland, Kanada, den USA und Thailand. Dabei gründete er unter anderem seine eigene Wildnisschule, die bis heute besteht und Ausbildungen aus dem gesamten Wildnissektor anbietet. Franz von Bujor ist studierter Kultur- und Sozialpädagoge, sowie ausgebildeter Wildnislehrer, Mediator und Erlebnispädagoge. Auf seinen vielzähligen Reisen unter anderem nach Australien und Lateinamerika sammelte er Expertenwissen im Bereich alternatives Leben und Reisen, Minimalismus, Backpacking und Work and Travel, sowie allgemein im Bereich Kunst, Kultur, Religion und Geschichte. Seit 2016 lebt er als Wandermönch.
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