Heiler als Lebensweg

Das Thema Heilung und Heiler-Werden spielte in unserem Leben schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. So stellte ich bereits als Jugendlicher fest, dass ich niemals einfach so krank wurde. Viel mehr schien es immer einen Grund zu geben, dass ich genau jetzt, genau diese Krankheit bekam. Ich konnte es mir zunächst nicht erklären und verstand auch die Zusammenhänge noch nicht. Doch bereits jetzt war mir klar, dass es in diesem Bereich mehr zu entdecken geben musste.

Die Natur kann einen viel über Heilung lehren

Die Natur kann einen viel über Heilung lehren

Dem Heilungscode auf der Spur

Meine Entdeckungsreise begann dabei vor allem mit den gesundheitlichen Problemen, die ich selbst hatte. Wie konnte es sein, dass ich genau in dem Moment eine Nierenkolik bekam, in dem mir bewusst wurde, dass ich in meiner aktuellen Beziehung nicht glücklich war, mich jedoch auch noch nicht trennen konnte? Warum bekam ich genau dann eine Hirnhautentzündung, als ich mir den Kopf darüber zerbrach, welchen beruflichen Werdegang ich einschlagen sollte?

Krankheiten erkennen

Irgendwo musste hier ein Zusammenhang bestehen und ich hatte mir fest vorgenommen, diesen herauszufinden. Dazu durchstöberte ich zunächst einmal sämtliche Bibliotheken, die ich zum Thema Medizin finden konnte. Und tatsächlich! Es hatte bereits einige Heiler und Forscher gegeben, die sich dieselben Fragen gestellt hatten. Und diese hatten dazu bereits Beobachtungen und Studien angelegt. So gab es einen Professor, der genauestens die Körper von Toten untersucht hatte. Dabei war er auf erstaunliche Gesetzmäßigkeiten zwischen ihren physischen Merkmalen und ihrer Todesursache gestoßen. Menschen, die beispielsweise an einer Herzkrankheit gestorben waren, zeigten alle dieselben Veränderungen der Zunge und der Iris. Menschen, die einem Nierenversagen erlagen, zeigten hingegen andere Merkmale, die einander jedoch ebenfalls wieder glichen.

Antlitzdiagnose: Krankheiten am Gesicht erkennen

Antlitzdiagnose: Krankheiten am Gesicht erkennen

Hier findet ihr noch die letzten Exemplare der Bücher dieses Professors. Sie sind nicht billig, aber dafür extrem spannend und aufschlussreich:

welches antlitzzeichen bedeutet was

Welches Antlitzzeichen bedeutet was?

Antlitzdiagnose zur Einschätzung von Versicherungspolicen

Nach und nach fand ich heraus, dass die Menschen schon seit vielen Jahrtausenden die Zusammenhänge zwischen körperlichen Auffälligkeiten und Krankheiten erkannt hatten. Die Heilungsmethoden vieler antiker und naturaler Kulturen basierten darauf. Und auch heute in unserer westlichen zivilisierten Welt wurde die Technik noch immer verwendet. Nur musste ich  feststellen, dass man sie heute nicht mehr nutzte, um Menschen zu heilen. Viel mehr nutzte man es in der Versicherungsbranche, um zu erkennen, wie hoch das Risiko für bestimmte Krankheiten ist.

Kulturen überall auf der Welt nutzen die Antlitzdiagnose seit Jahrtausenden

Kulturen überall auf der Welt nutzen die Antlitzdiagnose seit Jahrtausenden

Zu diesem Zweck gab es einige Experten bei großen Versicherungsagenturen, die potenzielle Patienten anhand dieser Antlitszeichen analysierten. Das Ergebnis entschied dann über die monatliche Beitragssumme, die zu leisten war. Auch das Versicherungsunternehmen, in dem ich meine Ausbildung machte, hatte eine solche Abteilung und nur wenig später durfte ich mich ebenfalls zu den Experten zählen, die dort arbeiteten. Zunächst war ich fasziniert von dem Wissen, das hier nun plötzlich zugänglich war und ich saugte alles in mich auf, was ich nur in Erfahrung bringen konnte. Doch schon bald wurde mir klar, dass ich mit der Antlitzdiagnose einen wichtigen Schlüssel in Sachen Heilung in der Hand hielt, der hier jedoch nicht zur Heilung, sondern lediglich zur Gewinnoptimierung meines Arbeitgebers genutzt wurde.

Heute wird die Antlitzdiagnose leider vor allem zum Geld einsparen und weniger zur Heilung genutzt.

Heute wird die Antlitzdiagnose leider vor allem zum Geld einsparen und weniger zur Heilung genutzt.

Heilen oder Kurieren

Je länger und intensiver ich mich mit dem Thema Heiler-Sein befasste, desto deutlicher wurde, dass es zwei Herangehensweisen an Krankheiten gab, die sich sehr stark voneinander unterschieden. Die erste Variante war die Heilung, bei der es wirklich um ein Auflösen der Krankheit und um die vollständige Genesung des Patienten ging. Die zweite Variante könnte man als Kurieren bezeichnen. Hierbei wurde lediglich versucht, die aktuell spürbaren und sichtbaren Symptome zu unterdrücken. Dadurch wirkte der Patient zunächst oberflächlich gesund oder gesünder. Bei genauer Betrachtung blieben  jedoch die eigentlichen Probleme und Krankheitsursachen bestehen.

WAnn geht es bei unserer Medizin wirklich um Heilung und wann nur um eine Symptomunterdrückung?

WAnn geht es bei unserer Medizin wirklich um Heilung und wann nur um eine Symptomunterdrückung?

Diese Variante war es auch, auf der unser modernes schulmedizinisches System aufbaute. Unsere Ärzte verhielten sich ein bisschen wie Automechaniker, die bei ihren Kunden jedes Mal die Ölkontrolllampe zerschlugen, wenn diese aufleuchtete, anstatt den Ölstand zu prüfen und nachzufüllen. Unter diesen Umständen war es dann auch kein Wunder mehr, dass nach offiziellen Statistiken der WHO rund 95 % der Weltbevölkerung krank sind, also mindestens ein körperliches oder psychisches Leiden haben.

WHO-Studie: 95% der Menschen sind Krank

WHO-Studie: 95% der Menschen sind Krank

Krankheitsursachen erforschen

Doch wie konnte man nun wirklich die Ursache einer Krankheit ausfindig machen und heilen? Welche Zusammenhänge hatten unsere Gefühle mit unserem seelischen Befinden und unserem körperlichen Gesundheitszustand? Auf welcher Ebene mussten Veränderungen stattfinden, um wirklich gesund werden zu können?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begann ich mit meinen eigenen Forschungen und Studien. Ich fuhr in die führende Krebsklinik nach Heidelberg und befragte dort mehrere hundert Patienten. Hatte es in ihrem Leben besondere, einschneidenden oder traumatischen Erlebnisse vor dem Ausbruch ihrer Krankheit gegeben?. Und auch hier stieß ich wieder auf erstaunliche Regelmäßigkeiten. Für weitere Feldstudien besuchte ich unter anderem auch ein Hochsicherheitsgefängnis. Dort befragte ich Serienmörder, ob es auch bei ihnen Auffälligkeiten und Regelmäßigkeiten im Leben gab, bevor sie zu Tätern wurden.

Auch bei Mördern lässt sich ein Muster an Ursachen erkennen.

Auch bei Mördern lässt sich ein Muster an Ursachen erkennen.

Das Medizinwissen der Welt zusammentragen

Als Franz hinzustieß, um mich bei meiner Arbeit zu unterstützen, hatte ich bereits mehrere tausend Seiten mit dem Heilungswissen gefüllt, dass ich in den vergangenen Jahren angesammelt hatte. Nachdem ich meine Karriere bei der Versicherung beendet hatte, hatte ich zunächst in die Notfallmedizin gewechselt und hatte mich nebenbei im Bereich der Psychologie und Psychoanalyse weitergebildet. Nun da wir zu zweit weiter forschen konnten, waren wir bald bereit, unser erstes Buch über die Zusammenhänge der Antlitzdiagnose auf den Markt zu bringen. Hier könnt ihr es euch genauer anschauen:

Doch damit war die Forschungsreise noch lange nicht beendet. Gemeinsam besuchten wir ein Treffen von Medizinleuten aus aller Welt. So konnten wir in das Thema Energieheilung eintauchen, wie es von Naturvölkern rund um unseren Globus seit vielen Jahrtausenden angewendet wird. Auch die aktuelle Weltreise ist noch immer eine Forschungsreise. Eine Reise um das Wissen über Medizin und Heilung zusammenzutragen und den Menschen zugänglich zu machen. Dabei entstand bereits ein weiteres Buch über die Lernmethoden, mit denen sich die Kinder in verschiedenen Naturvölkern zu Medizinleuten und Schamanen ausbilden lassen.

Anfang April 2020 ist dazu die Neuauflage mit neuem Cover und Design erschienen: Darüber hinaus ist auch die ältere, klassische Version noch immer erhältlich:
die natürliche Heilkraft der Bume

Die natürliche Heilkraft der Bäume.

Heiler sein als Lebenskonzept

Das Heiler-Sein kein Job ist, in dem man sich ein Pensum an nützlichen Heilmethoden aneignet, war uns dabei schon längst klar geworden. Heiler sein war eine Lebensaufgabe sowie eine Lebenseinstellung für die man sich entscheiden und die man mit all seinen Konsequenzen annehmen musste. Es bedeutete, zwischen den verschiedenen Ebenen unserer Existenz hin und her wechseln zu können. Es bedeutet, eine Verbindung mit allem aufzunehmen und zu erkennen, dass bereits alles miteinander verbunden ist. Und auch heute, nach rund 40 Tausend Kilometern des Wanderns und nach intensivem Auseinandersetzen mit Mutter Erde, mit der geistigen Welt und mit den verschiedenen Kernursachen von Krankheit ist uns vollkommen bewusst, dass wir noch ganz am Anfang einer langen und äußerst spannenden Reise stehen.

Die beiden Heiler stehen noch immer am Anfang ihrer Reise

Die beiden Heiler stehen noch immer am Anfang ihrer Reise

Quellen:

Tagesanzeiger: 95 Prozent der Weltbevölkerung sind krank

Hellwissen – So aktivierst du deine innere Stimme und deine Intuition

Was wäre, wenn wir immer genau wüssten, was zu tun ist und wohin uns unser Weg führt? Wenn wir also "Hellwissen" könnten, welche Entscheidungen uns weiter bringen und welche nicht. Es gibt viele Situationen in unserem Leben, in denen wir vollkommen ratlos sind und in denen wir uns nichts sehnlicher wünschen, als eine innere Stimme, die uns verrät was wir tun müssen. Gerne suchen wir uns dann Hilfe in Orakeln, im Tarot oder in unserem Horoskop und nicht selten sind wir enttäuscht, wenn dies nicht funktioniert. Doch die gute Nachricht ist, dass es wirklich eine Stimme der Weisheit in uns gibt, auf die wir jederzeit zurückgreifen können. Es ist unsere Intuition, unsere innere Stimme, unser Gottbewusstsein, das man auch als "Hellwissen" bezeichnen kann.

In anderen Kulturen ist die Arbeit mit den Hellsinnen etwas vollkommen Normales

In anderen Kulturen ist die Arbeit mit den Hellsinnen etwas vollkommen Normales.

Leider haben wir verlernt, diese Stimme wahrzunehmen und auf sie zu hören. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr euer Hellwissen wieder aktivieren und nutzen könnt, um so zielstrebig und erfolgreich euren Lebensweg zu meistern.

Unsere physischen und medialen Sinne

Die meisten Menschen unserer Zeit und unseres Kulturkreises kennen die üblichen 5 Sinne Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Fühlen, sowie unseren Gleichgewichtssinn. Diese sechs Sinne werden als physische Sinne bezeichnet, weil sie in erster Linie dazu dienen, die physische Welt um uns herum wahrzunehmen. Genauer gesagt nehmen sie das wahr, was wir für eine physische Welt halten. Denn letztlich ist alles Energie und unsere „physiche Welt“ unterscheidet sich nicht wirklich von dem, was wir beispielsweise in einem Traum erleben. Was genau damit gemeint ist könnt ihr in unserem Artikel über das Eins-Sein nachlesen, denn an dieser Stelle würde es uns von unserem eigentlichen Thema wegführen.

Unsere fünf physischen Sinne

Unsere fünf physischen Sinne: Schmecken, Fühlen, Hören, Riechen und Sehen.

Hat jeder Mensch übersinnliche Fähigkeiten?

Wenn man sich jedoch eingehender mit der Natur des Menschen befasst und sich nicht durch Vorurteile davon abhalten lässt, uns in unserer Ganzheit zu erkennen, dann stellt man fest, dass wir mindestens noch vier weitere Sinne haben, die wir meist als mediale Sinne oder auch „Übersinne“ bezeichnen. Der letzte Name ist jedoch etwas verwirrend, da er den Anschein erweckt, als wären diese Sinne etwas Abnormales und Übernatürliches. Wir stecken es eher in den Bereich der Mythen, als in eine reale Wahrnehmungsfähigkeit. Tatsächlich aber braucht man kein Medium, kein Wahrsager oder Seher zu sein, um seine medialen Sinne nutzen zu können.

Jeder hat einen eigenen Zugang zum Hellwissen

Jeder hat einen eigenen Zugang zum Hellwissen.

Wir werden ebenso mit ihnen geboren, wie mit unserem Seh-, Hör- und Geruchssinn. Genau wie bei den physischen Sinnen neigen wir jedoch dazu, sie im Laufe unserer Entwicklung zum Erwachsenen immer mehr verkümmern zu lassen. Die Welt um uns herum ist so laut, schnell, stressig und bunt geworden, dass wir unsere Sinne einfach drosseln müssen, wenn wir weiter in ihr leben wollen. Anders als die physischen Sinne, die wir auf Basis unserer Vorerfahrungen interpretieren und deuten können, sind die medialen Sinne jedoch direkt mit unserem höheren Selbst verbunden. Sie teilen uns also stets mit, wann wir uns unserem Herzen und damit auch unserer Gesundheit entsprechend verhalten und wann nicht. Leider haben wir jedoch zumeist verlernt, diese Sinne zu nutzen und oftmals wissen wir nicht einmal mehr, dass wir sie besitzen.

Viele Shamanen heilen mit hilfe ihrer Intuition

Viele Shamanen heilen mit Hilfe ihrer Intuition.

Warum haben wir unsere Fähigkeit des Hellwissens verlernt?

Der Grund dafür, dass wir unsere ist Hellsinne so tief vergraben ist, dass wir und bereits seit unserer frühsten Kindheit in Situationen befinden, die keinen Platz für unser wahres Sein lassen. Von allen Richtungen aus werden Erwartungshaltungen an uns gestellt und wir sehen uns fast immer gezwungen, irgendeine Rolle einzunehmen. Wir spielen eine Rolle in unserem Familiensystem, in der Schule im Beruf, im Freundeskreis und in allen anderen sozialen Bereichen.

Die Hellsinne vergraben

Als kleine Kinder müssen wir uns daher entscheiden, ob wir ganz wir selbst bleiben wollen, oder ob wir uns lieber in die Gesellschaftsrollen fügen und einen Teil von uns aufgeben. Uns nicht zu fügen könnte bedeuten, dass wir von unseren Eltern verstoßen werden. Da wir wissen, dass wir in diesem Alter alleine nicht lebensfähig sind, sind wir überzeugt, dass dies unseren sicheren Tod bedeuten würde. Unser ganzes Wesen ist jedoch immer auf Leben ausgerichtet und somit liegt es in unserer Natur, lieber einen Teil von uns zu opfern, als ganz zu sterben.

Als Kind folgen wir meist dem Weg unserer Eltern auch wenn wir uns dadurch enge Grenzen setzen

Als Kind folgen wir meist dem Weg unserer Eltern, auch wenn wir uns dadurch enge Grenzen setzen.

Handeln gegen sich selbst

Dies bedeutet jedoch, dass wir fast ständig gegen unsere Herzensstimme verstoßen müssen. Wir sind wie ein Baum, der keinen Platz zum wachsen hat und der daher einen komplett krummen und verbogenen Stamm ausbildet um seinem Hindernis auszuweichen. Wären unsere Hellsinne aktiv, würden sie permanente Wahnsignale aussenden, die wir aber ignorieren müssten, um weiter in der Rolle zu bleiben. Stellt euch einmal vor, wie es wäre, wenn bei allem was ihr tut permanent eine Warnglock läuten würde! Ihr merkt selbst, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann.

Oft werden wir aufgrund äußerer Umstände gezwungen unsere Gefühle zu unterdrücken und gegen und zu handeln

Oft werden wir aufgrund äußerer Umstände gezwungen, unsere Gefühle zu unterdrücken und gegen uns zu handeln.

Die Warnhinweise ignorieren

Es bleiben also nur zwei Möglichkeiten übrig: Entweder, man beseitigt den Grund für den Alarm, so dass dieser wieder stoppen kann, oder man schltet den Alarm einfach ab. Und in den meisten Fällen entscheiden wir uns für die zweite Variante. Wir entschließen uns also als kleine Kinder dazu, unsere medialen Sinne soweit zu drosseln, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen können. Später vergessen wir häufig sogar, dass wir diese Sinne überhaupt besitzen und orientieren uns fast ausschließlich anhand unserer physischen Sinne.

Haben wir uns einmal für eine Weltsicht entschieden wollen wir Gegenbeweise nicht mehr sehen

Haben wir uns einmal für eine Weltsicht entschieden, wollen wir Gegenbeweise nicht mehr sehen.

Zu den vier medialen Sinnen gehören das Hellsehen, das Hellhören, das Hellfühlen und auch das Hellwissen, um das es in diesem Artikel geht.

Was ist Hellwissen?

Das Hellwissen ist der vierte unserer mentalen Sinne und wird auch häufig als Intuition oder Eingebung bezeichnet. Genau wie jede Pflanze, jedes Tier und jedes andere Wesen im Universum hat auch jeder Mensch eine innere Stimme, die uns mit der göttlichen Schöpferkraft verbindet. Sie ist ein Teil von uns, der noch immer vollkommen präsent in der geistigen Welt bzw. im Nirwana, im Void, in der bedingungslosen Liebe, im Allbewusstsein oder in Gott ist.

Die eigene Intuition aktivieren

Die eigene Intuition aktivieren ist leichter als man denkt.

Das Leben als Traum

Um dies zu verstehen, kann man sich die Welt in der wir leben am ehesten als einen Traum vorstellen. Die „physische“ Welt, die wir mit unseren fünf bekannten Sinnen wahrnehmen können, ist das, was wir im Traum selbst erleben. Je nachdem, wir der Traum aufgebaut ist, sind wir zusätzlich in der Lage, Energien oder tiefer liegende Informationen wahrzunehmen, die wir rein Aufgrund des Traumgeschehens eigentlich nicht wahrnehmen dürften. Dies ist vergleichbar mit unsren ersten drei medialen Sinnen.

Die Wirklichkeit ist auch nur eine Form des Traumes

Die Wirklichkeit ist auch nur eine Form des Traums.

Manchmal jedoch, erkennen wir im Traum, dass wir gerade träumen. In diesem Fall gibt es einen Teil von uns, der noch immer im Wachzustand geblieben oder dahin zurückgekehrt ist. Er betrachtet den Traum nun aus einer höheren Perspektive und erkennt ihn als das was er ist, nämlich als ein Phantasiegebilde unseres Unterbewusstseins. Genauso kann man sich auch unser Hellwissen vorstellen. Es ist die Verbindung zu dem Teil von uns, dem vollkommen bewusst ist, dass dieses Leben nichts anderes ist als eine Gottphantasie aus der wir früher oder später wieder erwachen.

Wenn wir einen Traum als Traum erkennen können wir darin machen was immer wir wollen

Wenn wir einen Traum als Traum erkennen, können wir darin machen, was immer wir wollen.

Letztlich ist unsere Intuition also eine direkte Verbindung zum Gott-, bzw. Allbewusstsein und zum allgegenwärtigen Wissen. Sie ist unser höheres Selbst, das zu jeder Zeit genau weiß, was zu tun ist und uns dieses Wissen mit Hilfe unserer inneren Stimme mitteilt. Dummerweise gibt es in diesem Zusammenhang zwei Probleme. Das erste Problem ist, dass wir verlernt haben, unsere innere Stimme zu hören, sie zu erkennen und ganz bewusst nach ihr zu handeln. Die Welt um uns herum und auch die aktiven Gedanken in unserem Kopf sind so laut, dass das zarte Stimmchen des Hellwissens einfach untergeht ohne dass wir überhaupt merken, dass es da war. Das zweite Problem ist, dass die Intuition nicht unsere einzige „innere Stimme“ ist.

Die verschiedenen Stimmen in unserem Geist

Im Artikel über das Hellfühlen haben wir bereits den Unterschied zwischen dem echten Bauchgefühl in Form einer hellfühlerischen Wahrnehmung und unserem Angstbewusstsein erklärt. Auf diese Unterscheidung werden wir nun in Bezug auf die Intuition noch einmal genauer eingehen. Wichtig ist es zu verstehen, dass es vor allem zwei Stimmen sind, die mit uns kommunizieren und dass sie uns jeweils in entgegengesetzte Richtungen lotsen wollen. Um das zu erklären müssen wir doch noch einmal kurz auf den Sinn des Lebens eingehen.

Jeder Mensch hat unterschiedlichste Gedankenstimmen die sich oft widersprechen

Jeder Mensch hat unterschiedlichste Gedankenstimmen, die sich oft widersprechen.

Was ist der Sinn des Lebens?

Nach allem was wir durch Beobachten des Universums auf verschiedensten Ebenen und in den verschiedensten Kulturen überall auf der Welt herausfinden konnten, ist es stets das Ziel unserer Existenz in unserem Lebenstraum, Liebe auszudehnen . Was das bedeutet und warum dies so ist, könnt ihr in unserem Artikel „Alles ist Eins“ nachlesen. Wichtig ist an dieser Stelle aber vor allem zu verstehen, dass die Spannung die unser Leben interessant und abwechslungsreich macht, durch den Wettstreit von zwei unterschiedlichen Mächten in uns verursacht wird.

Welchen Sinn hat unser Leben

Welchen Sinn hat unser Leben?

Das Höhere Selbst

Auf der einen Seite haben wir unser höheres Selbst, also unsere Verbindung zum Gottbewusstsein, durch die wir auf unserem Lebensweg geleitet werden. Unser höheres Selbst sorgt stets dafür, dass wir uns in Richtung Liebesausdehnung bewegen, also immer so handeln und entscheiden, dass es uns selbst und auch allen anderen dadurch besser geht. Wir werden wacher und klarer, erkennen immer mehr, wer wir sind und welche Aufgabe wir im Leben haben, und erschaffen uns so immer mehr Wohlstand und Zufriedenheit. Die Stimme dieser Kraft ist unsere Intuition.

Sie ist nicht Teil unseres physischen Körpers und daher nicht an die üblichen Übertragungswege durch Botenstoffe und Nervenbahnen gebunden, weshalb wir sie immer als aller erstes wahrnehmen. Wenn wir aufgrund einer Wahrnehmung oder einer Situation einen sofortigen, unmittelbaren Impuls bekommen, dann handelt es sich dabei um unsere Intuition. Dass sie in der Regel als innere Stimme bezeichnet wird, ist an dieser Stelle durchaus etwas verwirrend, denn es handelt sich nicht wirklich um eine Stimme, die mit uns in Form von Worten kommuniziert. Es ist viel mehr ein plötzliches Wissen, bzw. eine unvermittelte Gewissheit über etwas, worüber wir eigentlich keine Gewissheit haben dürften.

Unsere innere Stimme leitet uns stets den Weg

Unsere innere Stimme leitet uns stets den Weg ...

Die Stimmen der Verwirrung

Die zweite Macht in uns lässt sich am besten als Gegenspieler oder als auch als Verwirrer beschreiben. Wenn es die Aufgabe der Intuition ist, uns zum Erwachen zu leiten, uns also so zu führen, dass wir immer mehr erkennen, wer wir wirklich sind, so ist es die Aufgabe des Verwirrers, genau dies zu verhindern und uns in der Traumrealität so gut wie möglich festzuhalten. Wir nehmen diese Stimme in Form von Angst, Schuld oder Schamgefühlen, aber auch in Form der ständig plappernden Gedankenschleifen in unserem Kopf wahr. Sie ist unser Ego, unser Angstverstand, der stets alles kontrollieren und berechnen will und der uns davon abhält, in das Leben und in die göttliche Fügung zu vertrauen.

Doch es gibt auch stets Stimmen der Verwirrung in uns die uns in die Irre führen

... doch es gibt auch stets Stimmen der Verwirrung in uns die uns in die Irre führen.

Sobald wir unsere Intuition als kurzen, aufflammenden Impuls wahrgenommen haben, setzt sich die Stimme unseres Verstandes sofort darüber und beginn mit eine Reihe von Gegenargumenten, um uns davon zu überzeugen, dass wir genau was, was uns unsere Eingebung gesagt hat, nicht machen sollten. Auch diese innere Stimme nehmen wir häufig in Form eines Bauchgefühls wahr, allerdings immer in Verbindung mit Angst, Hemmung, Schwere oder einem Gefühl der Ohnmacht und der Handlungsunfähigkeit. Wenn wir unsere Intuition also klar als solche erkennen können wollen, müssen wir lernen, sie nicht nur wahrzunehmen, sondern auch von allen anderen Impulsen abzugrenzen. Am wichtigsten und zentralsten sind dabei die folgenden drei Nicht-Intuitionen, denen wir begegnen können:

Unser innerer Verwirrer

Hierei handelt es sich um unseren Angstverstand, der uns dazu bringen will, stets so zu handeln, dass wir möglichst lange im Leid gefangen bleiben. Er rät uns von jedem Risiko ab und bringt uns dazu, uns vor den Herausforderungen des Lebens zu verstecken, anstatt uns ihnen zu stellen und an ihnen zu wachsen.

Der innere Verwirrer hat viele Gesichter

Der innere Verwirrer hat viele Gesichter.

Der äußere Verwirrer

Dieser begegnet uns in Form der Stimmen, Meinungen und Gedanken anderer Menschen, die wir in uns aufgenommen und verinnerlicht haben. So handeln wir häufig nicht, weil wir etwas bestimmtes wirklich tun wollen, sondern weil wir glauben, dazu verpflichtet zu sein. Wir wollen die Anerkennung unserer Eltern, Freunde, Partner, Verwandten oder Kollegen nicht verlieren. Deshalb handeln wir so, wie wir glauben, dass sie es für richtig halten würden. Oftmals bringen wir uns dadurch ein eine Co-Abhänigkeit, die beiden Seiten nicht gut tut. In vielen Fällen hegt der anderen das gleiche Gefühl uns gegenüber und kann daher ebenfalls seinen Weg nicht gehen.

Viele äußere Einflüsse bringen uns ebenfalls von unserem Weg ab

Viele äußere Einflüsse bringen uns ebenfalls von unserem Weg ab.

Unserer Bauchstimme

Hierbei handelt es sich um unser echtes Bauchgefühl in Form unseres Hellfühlen-Sinnes. Die Unterscheidung in diesem Bereich ist nicht so eindeutig und daher oft noch einmal schwerer zu erkennen, da es sich in beiden Fällen um hilfreiche Informationen handelt, die uns auf unserem Weg voranbringen können. Dennoch ist es wichtig, zwischen dem Hellfühlen und dem Hellwissen unterscheiden zu können, da beide Informationen unterschiedliche Quellen und Bezugspunkte haben. Beim Hellfühlen nehmen wir gewisse energetische Impulse wahr, die aus der Traumrealität stammen.

Wir spüren beispielsweise den Energiefluss eines anderen Wesens, den der Erde, der Sonne oder des Universums, aber auch unseren eigenen. Wir können erkennen, ob uns eine Situation gerade Kraft gibt oder Kraft raubt, in dem wir spüren, wie Energie in uns hinein oder aus uns heraus fließt. In gewisser Weise ist unser Hellfühlen also unserem Geruchssinn sehr ähnlich, durch den wir Gefahren wittern und die versteckten Absichten hinter der offensichtlichen Fassade eines anderen erkennen können.

Auch unsere Bauchstimme kann bereits durch Ängste und äußere Einflüsse manipuliert worden sein

Auch unsere Bauchstimme kann bereits durch Ängste und äußere Einflüsse manipuliert worden sein.

Unsere Intuition hingegen ist eher wie eine Regieanweisung aus dem Bereich des Allbewusstseins, die uns ein Stück des göttlichen Plans verrät und uns so mitteilt, wie wir uns am Schnellsten in Richtung Liebesausdehnung bewegen können.

Warum sollte ich dem Hellwissen bzw. meiner Intuition vertrauen? Zunächst sollten wir klären, warum man der inneren, bzw. der Gottstimme und nicht dem „Gegner“, also der Verstandesstimme folgen sollte.

1. Die Gottstimme führt ohne Umwege zur Erleuchtung, also zum Paradies, bzw. zur Liebesausdehnung. Wenn wir ihr folgen kann der Weg nur paradiesisch sein.

2. Je mehr wir dem Gegner, also der Verstandesstimme folgen, umso mehr Navigationsdruck werden wir durch Krankheit, Leid und Trauer erfahren.

Das Hellwissen ist wie eine Herzensverbindung zum Allwissen

Das Hellwissen ist wie eine Herzensverbindung zum Allwissen.

Wie erkenne ich, was Hellwissen NICHT ist?

Doch wie folgen wir der Gottstimme? Wenn wir präsent und bewusst sind, ohne uns permanent auf die Plappergedanken in unserem Kopf zu konzentrieren, dann ist die Stimme klar und deutlich. Wir verstehen sie ohne jede Einschränkung, können ihr zu 100% vertrauen und ihr in vollkommener Klarheit folgen. Doch unser Verstand, bzw. der „Gegner“ vernebelt diese Verbindung und je häufiger wir unsere innere Stimme ignorieren und gegen sie handeln, desto leiser wird sie mit der Zeit. Da ihr eh nie geglaubt wird, sondern nur dem Risikomanager, verstummt sie fast vollkommen. Bei all dem Stress, dem Lärm, der Hektik und dem permanentem Gedankenchaos, mit dem wir uns umgeben, ist es fast unmöglich, die leise Gottstimme überhaupt noch wahrzunehmen.

Welcher Stimme in unserem Inneren können wir vertrauen welcher nicht

Welcher Stimme in unserem Inneren können wir vertrauen, welcher nicht?

Wer ist unser Gegenspieler?

Wir kommen also auf die Welt und wissen nicht mehr wer wir sind. Die Frage ist nun, glauben wir der Stimme des „Gegners“, also des Verstandes, oder der Gottstimme, also der inneren Stimme. Reibung erzeugt Hitze und dehnt im Liebesgesetz die Liebe aus. Je mehr uns also der „Gegner“ in die Irre führt, desto stärker dehnen wir, wenn wir in der Erkenntnis des wahren Seins angekommen sind, die Liebe aus. Da Gott die Liebe maximal ausdehnen will, ist es nur natürlich, dass er uns den stärkst möglichen „Gegner“ schickt, den wir gerade noch so bezwingen können.

Warum?

Ganz einfach, nur so kann die Liebe maximal ausgedehnt werden. Der „Gegner“ verhält sich dabei wie ein Raubtier, was unsere ganz spezielle Aufmerksamkeit verlangt. Es ist trickreich, gewissenlos und vollkommen brutal. In ihm wohnt ein Aspekt der sich mit aller Macht gegen transformierendes Wachstum und eine positive Fortentwicklung verschrieben hat. Viel mehr noch, er veranlasst uns, wenn wir ihm unterliegen, dass wir Handlungen vollziehen, die zu einem Teil- oder Vollverlust der Seele führen. Sein innerer Trieb ist es, uns auf die falsche Fährte zu locken. Er will, dass wir uns so weit es uns nur möglich ist, vom Gottsein zu entfernen.

Häufig führen gerade schwierige Situationen dazu dass wir unser wahres Potential entdecken

Häufig führen gerade schwierige Situationen dazu, dass wir unser wahres Potential entdecken.

Verführung zum Leid

Er bringt uns zur Habsucht, drängt uns in die Anerkennungssucht und fordert uns auf, in einer fiktiven Mangelwelt ums überleben zu kämpfen. „Gib nie etwas, ohne das du dafür mindestens etwas Gleichwertiges bekommst! Schaue immer auf deinen Vorteil!“ Doch dem noch nicht genug. Jeden Schritt, den wir zum Gottbewusstsein gegangen sind, will er wieder zu Nichte machen. Warum? Ganz einfach, Gott will, dass sich die Liebe maximal ausdehnt und dies kann er nur durch dieses brutale Verwirrspiel erreichen. Das Raubtier taucht dabei in allerlei Verkleidungen auf.

Wir entscheiden stets selbst wie schwer wir es uns im Leben machen wollen

Wir entscheiden stets selbst, wie schwer wir es uns im Leben machen wollen.

Es bringt uns dazu, dass wir nicht der Berufung, also der Heilung und Liebesausdehnung folgen, sondern als Erdzerstörer einen Beruf erwählen der nicht unser Herz beflügelt, sondern unsere Existenzangst senken soll. Wenn wir nicht aufpassen, hackt er vollständig die Kordel zum Urvertrauen und zu den eigenen Instinkten ab. Dieser unglaubliche Räuber lässt uns nach vollbrachter Ablenkung, mutlos und gefühlstot am Boden liegen. Es ist wie ein Gesetzt der Liebesausdehnung, dass wir alle einmal wie eine seelische Leiche am Boden liegen müssen, um den stärksten Drang nach Freiheit und Erfüllung im Gottsein zu spüren. Oft fragen wir uns: „Wie konnte der Mensch, den ich so bewundere und liebe, so etwas tun?“ Hier haben Sie die Antwort:

A)  Er ist unser Spiegel

und

B) Er dehnt in dem Maß in dem er „abartiges“ erlebt hat, die Liebe aus.

Alles im Leben ist ein Spiegel

Alles im Leben ist ein Spiegel, der uns bei der Liebesausdehnung hilft.

Mit dem Gegenspieler tanzen

Jedes Lebewesen sollte so früh es ihm möglich ist lernen, dass es diesen Gegner gibt und wie man ihn im Zaum hält um kein Daueropfer von ihm zu werden. Wir müssen also am Anfang unseres Lebens erst lernen, wie man das Wahrnehmungsteleskop scharf stellt und es auf die Liebesausdehnung ausrichtet, so das wir uns nicht verlaufen können. Am Anfang sehen wir jedoch alles vernebelt. In Naturklans haben junge Menschen daher stets einen Mentor an ihrer Seite, der ihnen zeigt, wie man das Teleskop ausrichtet und scharf stellt. Da wir in der Gesellschaft solche Mentoren leider nicht mehr besitzen, gehen wir ohne Wissen über den „Gegner“ vollkommen blauäugig und naiv in unser Traumleben. Dadurch sind wir für ihn natürlich eine gefundene Beute. Es ist wie bei der Wolfsmutter.

Lernen mit den Ängsten und Widerständen zu tanzen

Man muss lernen, mit den Ängsten und Widerständen zu tanzen.

Den Gegner kennenlernen

Ihre Kinder sind erst dann in Sicherheit, wenn sie ihnen alle Tricks und Kniffe beigebracht hat um sich vor den Räubern zu schützen. Erst wenn wir diese Jagdgeheimnisse verinnerlicht haben, sind wir gegenüber dem „Gegner“ sicher. Wenn wir dann aus unserer Naivität erwachen, transformieren wir uns. Es entsteht etwas gänzlich anderes. Wir gewinnen den Zugang zur Gottkraft und sind nun nicht mehr der „Fremdgesteuerte“ durch den „Gegner“, sondern der Kapitän unseres Lebens. Erschwerend kommt mit hinzu, dass unsere Gesellschaft ihre Mitglieder durch eine unentwegte Propaganda, ihren Urinstinkten zu misstrauen, beeinflusst. Solch eine Gedankenmanipulation muss unwillkürlich zu einem immensen Verlaufen und somit zu einer Vielzahl von Gottkonflikten führen, die folglich einen riesigen Druckkörper, in Form von Leid anziehen.

Je mehr wir uns trauen auch die schmerzhaften undschönen Dinge im Leben zu betrachten desto besser lernen wir uns kennen

Je mehr wir uns trauen, auch die schmerzhaften, undschönen Dinge im Leben zu betrachten, desto besser lernen wir uns kennen.

Unsere innere Stimme hingegen ist immer darauf ausgerichtet, uns zu unserem wahren Selbst zu führen, uns zu heilen, zu stärken, zu harmonisieren und uns in einen Zustand der Glückseligkeit zu führen.

Unsere Gegenspieler auf unserem Lebensweg

Die Schwierigkeit besteht wie gesagt darin, dass unsere innere Stimme des Hellwissens nicht die Einzige ist, die mit uns in Kontakt treten will. Unser Bauchgefühl ist oft hilfreich und kann uns vor gefährlichen Situationen warnen. Wenn wir den Fokuspunkt des Hellfühlens entdeckt haben und so genau erkennen, dass dieses Bauchgefühl eine göttliche Eingabe ist, können wir ihm ebenso vertrauen, wie unserer Intuition. Solange dies aber nicht der Fall ist, verwechseln wir es leicht mit einem Bauchgrummeln, das nicht mit unserem höheren Selbst, also dem Allwissen, sondern mit unseren früheren Erfahrungen verbunden ist. Es ist also oft die Stimme der Angst in uns und wenn wir ihr vertrauen passiert es leicht, dass wir uns selbst um wertvolle und bereichernde Lebenserfahrungen bringen.

Je mehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen desto leichter lassen wir uns verwirren

Je mehr wir uns vom Außen beeinflussen lassen, desto leichter lassen wir uns verwirren.

Der Verstand

Unser Verstand in Form des „Gegners" ist sogar noch weiter von unserer Göttlichkeit entfernt. Er setzt sich zusammen aus allen Glaubenssätzen und Gedankenmustern, die wir irgendwann einmal in unserem Leben erfahren und angenommen haben. Wie ein kleiner Plappermann überschüttet er uns ständig mit Gedanken, die zum Teil vollkommen widersprüchlich sind. Er kann die Stimme der Vernunft sein, aber auch die unserer Eltern, Ehepartner oder Vorgesetzten, die unserer eigenen Angst, unseres Übermutes, unserer Gier, unserer Naivität oder unseres Egos. Wann immer es komplexe logische oder mathematische Aufgaben zu lösen gilt, ist unser Verstand die erste Adresse, an die wir uns wenden sollten, doch darüber hinaus dient er vor allem dazu, uns zu verwirren, zu verunsichern und in die Irre zu führen.

Unser Verstand kann uns ebenso in die Irre leiten wie er uns helfen kann

Unser Verstand kann uns ebenso in die Irre leiten, wie er uns helfen kann.

Die Fantasie

Dann gibt es noch unsere Fantasie, mit der wir uns alles ausmalen können, was immer wir wollen. Es kann auf Erfahrungen oder Tatsachen basieren, kann aber auch frei erfunden sein. Ein winziger Impuls reicht aus, um mit Hilfe unserer Phantasie eine komplette Geschichte aufzubauen, in der unsere Träume, Wünsche und Sehnsüchte ebenso Platz haben, wie unsere Ängste und unsere dunkelsten Schattenseiten.

Auch Fantasie wird leicht mit Intuition verwechselt

Auch Fantasie wird leicht mit Intuition verwechselt.

Das Ego

Und letztlich ist da natürlich noch unser Ego, das uns einredet, wir wären von allem getrennt, dass für unseren Selbsterhaltungstrieb zuständig ist, das uns aber auch immer wieder zu Handlungen und Denkweisen überredet, die wir weder mit dem Herzen noch mit dem Verstand gutheißen können. Wie also sollen wir unter all diesen Stimmen unsere Intuition erkennen?

Häufig zeigen wir auch uns selbst nur Masken hinter denen wir unser wahres Sein verstecken

Häufig zeigen wir auch aufgrund unseres Egos auch uns selbst nur Masken, hinter denen wir unser wahres Sein verstecken

Wie erkennen ich meine Intuition, bzw. mein Hellwissen?

Die folgenden Punkte helfen uns dabei, unser Hellwissen also unsere Intuition zu erkennen:

Gedankenfreiheit

Zunächst einmal müssen wir verstehen, dass unsere innere Stimme nicht wie unser Verstand mit Gedanken, Worten und Sätzen arbeitet. Wann immer wir also etwas denken, können wir uns sicher sein, dass es nicht von unserer Intuition kommt. Unsere innere Stimme nutzt Bilder, Eingebungen, Gefühle, Visionen und Erkenntnisse, um mit uns zu kommunizieren. Es ist ein spontaner Impuls, der uns plötzlich etwas wissen lässt, das wir zuvor nicht wussten.

Unsere innere Stimme spricht in Bildern und Gefühle nicht in Worten zu uns

Unsere innere Stimme spricht in Bildern und Gefühle, nicht in Worten zu uns.

Erster Impuls

Unsere Intuition arbeitet stets schneller als unser Verstand und auch als unser Bauchgefühl. Es ist also immer der erste Impuls, der in uns aufkommt und der klar und ohne jeden Zweifel erscheint. Unklarheiten und Zweifel kommen erst mit unseren Gedanken und Ängsten. Sie brauchen oft nur Sekundenbruchteile länger als die Intuition und schaffen es so, uns die ursprüngliche Klarheit sofort wieder zu entreißen. Es heißt nicht umsonst, dass die erste Idee meistens die Beste ist. Sobald wir zögern, beginnen wir, die Dinge zu zerdenken. Unsere Intuition wird nun durch unseren Verstand, unser Ego unsere Fantasie oder unsere Ängste überlagert. Die Intuition ist nicht hartnäckig oder durchsetzungsstark. Sie funkt einmal auf und teilt uns mit, was unser höheres Selbst, also das Gottbewusstsein für uns vorgesehen hat. Dann überlässt sie das Feld unseren Gedankenstimmen und somit den „Gegnern“, bzw. Engeln, der Liebesausdehnung.

Es ist stets der erste Impuls der uns in die richtige Richtung weist

Es ist stets der erste Impuls, der uns in die richtige Richtung weist.

Der Fokuspunkt der Intuition

Aus neurobiologischer Sicht betrachtet, liegt der Sitz unserer Intuition, also unseres Hellwissens am obersten Punkt unseres Kopfes, wo sich der sogenannte corpus callossum befindet, ein massives Nervenbündel, das beide Gehirnhälften miteinander verbindet. Um unsere Intuition wieder verstärkt wahrzunehmen ist es daher hilfreich, sich auf diesen Punkt zu fokussieren, wenn man sich bewusst mit dem Allwissen verbinden will. Um den Fokuspunkt zu verstärken könnt ihr euch dazu auch eine Kordel oder einen Trichter visualisieren, der das Allbewusstsein direkt mit eurem Kopf verbindet und durch den das Allwissen in euch hineinfließt.

Stellt euch vor wie das Allwissen wie durch einen Trichter in den höchsten Punkt eures Kopfes fließt

Stellt euch vor, wie das Allwissen wie durch einen Trichter in den höchsten Punkt eures Kopfes fließt.

Übung: Erstellen eines Gefühlstagebuchs

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Impulse von unserer Intuition kommen und welche nicht, können wir uns selbst genau beobachten. Unsere Intuition sagt uns stets, welche Situationen uns gut tun und welche nicht. Wann immer wir also nach einem Impuls handeln, der dazu führt, dass wir uns erfüllter, verbundener, gesünder und energiereicher fühlen, können wir sicher sein, dass er von unserer inneren Stimme stammte.

Das Schreiben eines Gefühlstagebuchs hilft beim Training der Intuition und der inneren Stimme.

Das Schreiben eines Gefühlstagebuchs hilft beim Training der Intuition und der inneren Stimme.

Gehen wir jedoch einer Idee oder einem Gedanken nach, durch den wir uns in unangenehme, kraftzehrende Situationen begeben, dann haben wir aus unserem Ego, unserem Verstand oder unserer Angst heraus gehandelt. Wir sind also dem „Gegner“ auf dem Leim gegangen. Auch wenn uns unsere Gedankenstimmen oft einreden, dass wir dabei ja unserem Gefühl gefolgt sind, hatte dies nichts mit Hellwissen zu tun.

Mit Hilfe eines Energietagebuchs könnt ihr erkennen was euch Kraft gibt und was nicht

Mit Hilfe eines Energietagebuchs könnt ihr erkennen, was euch Kraft gibt und was nicht.

Die entscheidenden Fragen lauten also:

Wann handeln wir nach unserem Herzen und wann handeln wir gegen uns, so dass wir uns aus Existenzangst selbst versklaven oder aus Anerkennungssucht verbiegen?

Wann lassen wir uns Energie entziehen und wann sind wir voller Inspiration und Lebensfreude und gewinnen dadurch neue Lebensenergie hinzu?

Oftmals spüren wir bereits vor einer unangenehmen Situation, dass diese uns nicht gut tun wird, doch aufgrund von Angst oder Gewohnheit ignorieren wir den Impuls. In diesem Fall haben wir unsere Intuition gespürt, sind ihr aber nicht nachgegangen. Wenn wir uns all diese Situationen bewusst machen, können wir viel über unsere Intuition lernen und das Vertrauen in sie stärken. Gleichzeitig fällt es uns auf diese Weise auch immer leichter, Energieräuber sowie ungesunde Lebensroutinen auszuschalten und die positiven Routinen und Beziehungen in unserem Leben zu verstärken.

Wann handeln wir nach unsrem Herzen Wann lassen wir uns verbiegen

Wann handeln wir nach unsrem Herzen Wann lassen wir uns verbiegen?

Damit wir den „Gegner“ erkennen und ihm kein Mitspracherecht mehr einräumen, ist es wichtig, dass wir uns selbst immer wieder überprüfen und uns einen Kontrollmechanismus in unseren Alltag einbauen. Genau dies ist das Gefühlstagebuch. Schreibt in den kommenden Monaten alles auf, was euch Kraft gibt und was euch Kraft kostet. Macht dazu am Besten zwei Spalten in euer Notizbuch und betitelt eine mit „Energiequellen“ und eine mit „Energieräuber“.

Was gibt mir Kraft was raubt mir Energie

Was gibt mir Kraft was raubt mir Energie?

Reality-Check und Selbstüberprüfung

Haltet in eurem Alltag immer wieder Inne und stellt euch die folgenden Fragen:

Was tue ich gerade?

Warum tue ich das?

Mache ich es gerne oder weil ich das Gefühl habe, es machen zu müssen?

Singt mein Herz dabei oder muss ich es vielleicht sogar unterdrücken, damit ich diese Tätigkeit ausführen kann?

Fühle ich mich wohl?

Dient mein Handeln dem Wohl der Welt und ihrer Bewohner oder richte ich damit eher einen Schaden an?

Tue ich es wirklich mit Liebe?

Bringt es mich auf meinem Lebensweg weiter oder lenke ich mich gerade nur davon ab, so dass ich mich eigentlich auf einem Holzweg befinde?

Fragt euch: „Sind meine Handlungen auf das Erwachen ausgerichtet?“

Haltet immer mal wieder einen Moment inne um herauszufinden was real ist und was nicht

Haltet immer mal wieder einen Moment inne, um herauszufinden, was real ist und was nicht.

Ein Protokoll über die Erfahrungen führen

Tragt anschließend die aktuelle Situation in die entsprechende Spalte ein und geht jeden Abend alles noch einmal durch. Wie viel von dem was ihr tut lässt euer Herz tanzen? Bedenkt dabei, dass nichts, das ohne Liebe und Freude getan wird, etwas Positives bewirken kann, auch dann nicht, wenn eine positive Absicht dahinter steht. Wenn ich etwas in Nicht-Liebe vollführe, speise ich es mit ablehnender Energie. Wenn ich diese vor den Spiegel halte, muss mir ein Energieentzug, also eine ablehnende Energie gespiegelt werden.

Fragt euch, bei welchen Situationen ihr bereits zuvor intuitiv gespürt habt, dass sie euch nicht nähren werden. Verurteilt euch jedoch nicht dafür, dass ihr eure Intuition ignoriert habt und stattdessen dem „Verwirrer“ gefolgt seit, sondern freut euch darüber, dass ihr es überhaupt wahrnehmen konntet. Warum? Ganz einfach. Alles was wir nicht lieben, also ablehnen, ziehen wir mit einer noch größeren magnetischen Kraft in unser Leben.

Je genauer man seine Erfahrungen protokolliert desto leichter fällt einem das innere Wachstum

Je genauer man seine Erfahrungen protokolliert, desto leichter fällt einem das innere Wachstum.

Schlüsselgeheimnis: Die universelle Sprache verstehen

Da die universelle Gottsprache in Bildern und Symbolen spricht, erkennt der Gottversand nicht, wenn ihr euch etwas nicht wünscht. Ein Bild vom Nichtsein existiert nicht. Das bedeutet, wenn ich mir wünsche icht krank oder nicht arm zu sein, erzeuge ich dadurch Bilder von Krankheit und Armut. So erreiche ich das Gegenteil von dem, was ich erreichen will. Denn da unsere am stärksten geglaubten Gedanken wahr werden müssen, heißt das im Umkehrschluss, dass das was wir ablehnen zwangsweise erschaffen werden muss. Schließlich lehnen wir es ja nicht ohne Grund ab. Wenn wir also sagen: „Ich will nicht mehr leiden.“ Dann haben wir ein klares Bild von unserem Leid im Kopf.

Ergo muss dieses über unsere göttliche Erschaffungskraft verstärkt werden. Wenn ich also einen Zustand ablehne, also zum Ausdruck bringe, ‚Ich finde dich nicht richtig!’, verneine ich ihn. „Du sollst so nicht sein!

Da "nicht", nicht gehört werden kann, hört die Spiegelfläche: „Ich finde dich richtig, du sollst genau so sein.“ Der Leidensdruck bleibt also gleich. Wenn wir aber wie oben beschrieben denken: „Ich will nicht mehr leiden.“ Nimmt der Spiegel, ‚Ich will mehr leiden wahr1’ und verstärkt das Leid.

Alle Wesen des Universums beherrschen die universelle Sprache

Alle Wesen des Universums beherrschen die universelle Sprache.

Nur was ich annehme, kann sich auch wandeln

Alles was wir ablehnen, muss also genau so bleiben wie es ist oder noch stärker werden. Die Ablehnung ist somit der Konservator des angeblichen Problems. Erst wenn wir erkennen, dass es gar keine Probleme oder etwas Falsches geben kann, werden wir frei. Alles ist eins, alles ist Liebe. Alles was je geschieht und je geschehen wird, geschieht nur, damit sich das Paradies ausdehnen kann. Erst wenn wir den Ist-Zustand liebevoll bejahen, da wir erkannt und anerkannt haben, dass alles was uns je widerfahren kann, göttlich sinnvoll ist, da es die Liebe ausdehnt, fühlt sich der Zustand wahr- und angenommen. Wichtig zu verstehen ist, dass nur das transformiert werden kann, was ich als göttlich sinnvoll in Liebe annehmen kann. Was ich jedoch ablehne, muss in Form eines noch größeren Druckkörpers zu mir kommen, so dass ich noch höher motiviert bin, die göttlichen Spiegelgesetze zu erlernen.

Anderen fällt es meist schneller auf als uns selbst wenn wir versuchen jemand zu sein der wir nicht sind

Oft versuchen wir aus Angst oder Scham, jemand zu sein, der wir nicht sind.

Intuitionstraining

Um die Intuition zu verfeinern, ist es besonders wichtig, alle Situationen zu notieren, in denen wir bereits nach unserer Intuition gehandelt haben. Bedankt euch dafür bei ec selbst. Denn die Dankbarkeit nährt all das, wofür wir dankbar sind. Ergo werden wir durch unsere Dankbarkeit die Fähigkeit unsere Intuition hören zu können ausdehnen. Versucht, die Routinen, die euch Kraft geben, noch stärker in euren Alltag zu integrieren. Je mehr energievolle und heilsame Routinen ihr besitzt, desto kraftvoller und gesünder werdet ihr.

Jeder Mensch hat übersinnliche Fähigkeiten

Jeder Mensch hat übersinnliche Fähigkeiten, die er mit etwas Training verfeinern und ausbauen kann.

Die passenden Rahmenbedingungen für das Hellwissen schaffen

Um die sehr leise Stimme der Intuition zu hören, ist es zunächst einmal wichtig, dass alles andere leiser wird. Je mehr wir uns im Stress und im Lärm befinden, desto lauter werden die Gedankenstimmen. Sie überlagern unsere Intuition und machen es und fast unmöglich diese noch wahrzunehmen. Es ist also kein Wunder, dass es in unseren Großstädten kaum noch Menschen gibt, die einen echten Bezug zu ihrer inneren Stimme haben. Sie müssen also zum größten Teil dem Schreihals der Angst in Form des „Verwirrers“ folgen.

In der Natur sieht das hingegen ganz anders aus. Jedes Tier und jede Pflanze handelt stets nach seiner Intuition und ist permanent mit seiner inneren Stimme verbunden. Es ist kein Zufall, dass die „Baseline“, bzw. Friedenslinie des Waldes eine sanfte, harmonische Stille ist, denn in diesem Zustand kann jeder seiner Intuition am Besten zuhören und folgen. Dies ist auch der Grund, warum wir selbst wieder so viel stärker mit unserer Intuition in Verbindung kommen, sobald wir uns wieder hinaus in die Natur begeben.

Je naturverbundener wir aufwachsen desto leichter höhren wir unsere innere Stimme

Je naturverbundener wir aufwachsen, desto leichter höhren wir unsere innere Stimme.

Einen Fokus setzen und den Geist beruhigen

Solange in unserem Kopf all die Gedankenstimmen herumspuken, können wir die Intuition und das Hellwissen nicht wahrnehmen. Dazu müssen wir also zunächachst einmal die heilige Stille in uns stärkern und erhöhen. Dies gelingt beispielsweise durch Meditationen und Übungen, bei denen man seinen Geist auf einen bestimmten Punkt fokussiert. Eine der effektivsten Übungen dafür ist der sogenannte Sitzplatz. Dafür sucht ihr euch einen schönen Platz in der Natur, der nicht weiter als 20 Minuten Fußweg von eurem Zuhause entfernt ist. Diesen sucht ihr nun möglichst jeden Tag für eine Stunde auf, um einfach nur ruhig dazusitzen und zu beobachten.

Ein Sitzplatz in der Natur hilft beim Beruhigen des Geistes

Ein Sitzplatz in der Natur hilft beim Beruhigen des Geistes.

Starke Verbindungen knüpfen

Zu wissen, was unsere Intuition ist, ist jedoch nur der erste Schritt. Damit wir sie wirklich nutzen können, brauchen wir starke und energiereiche Verbindungen nach außen. Man kann es sich ein bisschen wie mit einem Schienennetz vorstellen. Auch ein kleiner Dorfbahnhof ist über seine Gleise mit dem kompletten Schienennetz der Welt verbunden. Er hat jedoch vielleicht nur ein oder zwei direkte Anbindungen. Somit fährt nur einmal am Tag ein Zug vorbei, der dann auch noch sehr begrenzte Verbindungsmöglichkeiten bietet.

Eine direkte Verbindung mit den Wesen in meiner Umgebung aufbauen

Eine direkte Verbindung mit den Wesen in meiner Umgebung aufzubauen ...

Starke Verbindungen zu den Geschöpfen des Universums helfen in allen Lebenslagen

... kann einen in vielen Situationen heiterhelfemm helfen in allen Lebenslagen.

Ein zentraler Hauptbahnhof hingegen hat Anschlüsse an hunderte von Knotenpunkten. Darüber hinaus kann kann er auch noch das Straßenbahnsystem und den Busverkehr nutzen, um Fahrgäste, also Gottinformationen zu empfangen oder auszusenden. Hier findet also zeitgleich ein Austausch auf unterschiedlichen Ebenen in alle vorstellbaren Richtungen statt. Ganz ähnlich funktionieren unsere Intuition und unser Hellwissen. Wenn wir fast keine Verbindung zu den Wesen dieser und anderer Welten haben, bekommen wir zwar hin und wieder eine Eingebung, doch es läuft schleppend und die Verstandesstimmen der Angst überwiegen stets über das Hellwissen.

Nur wenige Menschen können sich die tiefe Verbindung erhalten die sie als Kind hatten

Nur wenige Menschen können sich die tiefe Verbindung erhalten, die sie als Kind hatten.

Aus diesem Grund ist es wichtig, gute, vielseitige, klare und starke Beziehungen in alle Richtungen zu haben. Bei den meisten Menschen beschränken sich die Beziehungen, die sie pflegen auf andere Menschen. Wir vernetzen uns also hauptsächlich mit den Bahnhöfen in unserer unmittelbaren Umgebung und erschaffen so einen Kreisverkehr, der zwar in sich geschlossen relativ gut funktioniert, aber kaum Anschlussmöglichkeiten nach außen hat. Wir knüpfen also Verbindungen zu Menschen, die wiederrum nur kläglich mit der Intuition bzw. dem Allwissen verbunden sind.

Fragt euch deshalb:

Ist das wirklich sinnvoll, uns nur mit Infozentralen zu verbinden, die vom „Verwirrer“ gesteuert werden?

Sollten unsere Kordeln nicht überwiegend zu den Wesen gezogen werden, die ihre Intuition, bzw. das Allwissen perfekt nutzen? Schlussendlich lernen wir durch Spiegelung. Sollten wir nicht dann die Naturwesen als Vorbilder zum Spiegeln betrachten die schon immer im Gottbewusstsein leben? Genau aus diesem Grund fällt es uns oft schwer, zu erwachen, uns weiter zu entwickeln und zu heilen, da wir immer wieder die gleichen Ansichten, Informationen und Überzeugungen von Nicht-Erwachten herumschicken, ohne dass wir wirklich neue Standpunkte und Inspirationen der heiligen Liebe einnehmen können. Um diesen Kreislauf zu verlassen brauchen wir starke Verbindungen zu den Erwachten.

Mit der Zeit bekommen wir so viele Informationen von außen übergestülpt dass wir kaum noch wissen wer wir selber sind

Mit der Zeit bekommen wir so viele Informationen von außen übergestülpt, dass wir kaum noch wissen wer wir selber sind.

Um diese Verbindungen aufzubauen, müssen wir präsent und aufmerksam sein. Unsere Sinne sind die direkteste Verbindung zum Rest des Universums. Je klarer, offener und leistungsfähiger sie sind, desto stärker ist auch unsere Verbindung nach außen. Mit allem was wir wahrnehmen, bauen wir eine Beziehung auf und je klarer unsere Wahrnehmung ist, desto klarer sind auch unsere Beziehungen. Der erste Schritt auf dem Weg der Eröffnung für das Hellwissen besteht also darin, dass ihr eure Aufmerksamkeit in der physischen Welt trainiert. Wenn ihr hier bereits einige Erfolge erzielt habt, könnt ihr um eure Beziehungen weiter auszubauen, noch einen Schritt weiter gehen. Dazu trainiert ihr nun eure Wahrnehmung für die geistige, energetische Welt. Auf diese Weise könnt ihr später nicht nur in Kontakt mit den geistigen Wesen treten, sondern auch ein Gespür für eure eigene Lebensenergie und Gotteinstellungen bekommen.

Ausbildung zum Schamanen

Unsere eigene Ausbildung zum Schamanen: Die Neuauflage unseres Buches ist jetzt erhältlich

Was genau ist eigentlich diese geistige Welt?

Die geistige Welt ist der Bereich der Wirklichkeit in dem beispielsweise Engel, Spirits, Geisthelfer, Hüter und viele weitere Wesen zuhause sind, die wir oft dem Reich der Mythen oder der Esoterik zuschreiben. Es gibt jedoch einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Jahrmarkt-Hokus-Pokus um Wahrsagerei, Kristallkugeln und Zukunftsdeutung auf der einen und dem echten Verbinden mit der geistigen Welt auf der anderen Seite. Dies soll nicht bedeuten, dass es nicht auch Hellseher und Wahrsager gibt, die ihr Handwerk beherrschen und daher wirklich hilfreiche Aussagen treffen können.

Auch bei der Arbeit mit Tarotkarten und Engelskarten ergeben sich sehr häufig Erkenntnisse, die tatsächlich eine Orientierung bieten da beim Kartenlegen eine gewisse Verbindung mit der Intuition hergestellt wird. Leider gibt es hier aber auch sehr viel Scharlatanerie und noch mehr Halbwissen. Es ist also immer eine gewisse Vorsicht geboten. Lasst euch auch hier am besten bereits von eurer Intuidion leiten und achtet genau auf eure Wahrnehmung. Wie reagiert beispielsweise die Natur auf das Geschehen? Reagiert sie überhaupt? Wirkt sie unterstützend und bestätigend oder eher warnend und abweisend?

Auch wenn wir einen physischen Körper besitzen, sind wir vor allem geistige, energetische Wesen. Die physische und die geistige Welt sind nicht voneinander getrennt. Sie sind zwei Ebenen der gleichen Welt, die einander bedingen und durchdringen. Nur wenn wir beide Ebenen wahrnehmen, können wir uns an das universelle Hellwissen anschließen und uns wieder vollständig mit unserer Intuition verbinden.

Die geistige Welt hat viele Gestalten

Die geistige Welt hat viele Gestalten.

Weiterführende Doku über Intuition

Ihr möchtet noch tiefer in das Thema eintauchen und die Intuition auch von wissenschaftlicher Seite erforschen? Dann könnt ihr euch hier ein Video anschauen, das der Fage auf den Grund geht, was Intuition aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt ist:

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Übung: Stärken der Intuition

Die folgende Übung hilft euch dabei, eure Beziehungen nach außen zu festigen und das Vertrauen in eure Intuition zu stärken.

Schritt 1: Die Vorbereitung

Wenn ihr zu zweit seid, könnt ihr die Übung im Wechsel machen. Dabei übernimmt einer die Rolle des Trommlers, und der andere führt die Übung durch. Wenn ihr keinen Partner habt, könnt ihr euch auch Trommelschläge auf eine CD aufnehmen und diese mit Hilfe eines tragbaren CD-Players abspielen. Der Trommler oder der CD-Player befindet sich dabei zunächst in einer Entfernung von etwa 200m von euch irgendwo im Wald versteckt. Nun setzt ihr euch eine Augenbinde auf und versucht diesen Punkt blind und nur mit Hilfe der Trommelschläge zu finden. Wenn euch das gelungen ist, wiederholt ihr die Übung mit größerem Abstand. Platziert das Ziel dann zunächst 500m, später 1km und schließlich 2km von euch entfernt.

Solange der Schamane trommelt, folgt man dem Klang und der eigenen Intuition um ihn zu finden.

Solange der Schamane trommelt, folgt man dem Klang und der eigenen Intuition um ihn zu finden.

Schritt 2: Die Intuition aktivieren

Wenn euch auch dies gelingt, wiederholt ihr die Übung ein weiteres Mal mit dem geringsten Abstand. Allerdings ist die Aufgabe nun, den gleichen Ort ohne ein akustisches Signal finden. Vertraut dabei ganz auf eure Intuition, bzw. die Gottstimme in euch. Lasst euch von eurem göttlichen Selbst leiten. Wenn euch dies gelingt, könnt ihr den Abstand wieder erhöhen, bis ihr erneut eine Strecke von 2km überwindet. Wenn ihr auch dies problemlos schafft, setzt ihr dem ganzen die Krone auf. Ihr sucht euch nun ein Ziel, das ihr zuvor noch nicht durch Trommelsignale gefunden habt. Es ist nun also rein eure Intuition die euch leitet. Verbindet euch mit eurem Fokuspunkt für das Hellwissen und lasst euch dann einfach leiten. Dies erfordert ein hohes Maß an vertrauen und eine tiefe Gewissheit, dass ihr auch geleitet werdet. Wenn es euch gelingt, ist es ein Leichtes, diese Gewissheit auch in euer tägliches Leben zu übertragen.

Der Verzicht auf die Sehfähigkeit schult die Intuition

Der Verzicht auf die Sehfähigkeit schult die Intuition.

Noch tiefer ins Thema Hellwissen einsteigen

Ihr wollt noch mehr über eure Hellsinne, eure geistigen Fähigkeiten und eure eigene Heilkraft erfahren? Dann könnt ihr euch mit Hilfe unseres BuchesDie natürliche Heilkraft der Bäume“ auf einen spannenden und intensiven Entwicklungsweg begeben. In diesem Buch beschreiben wir wie die Kinder in Naturvölkern zu Schamanen und Heilern ausgebildet werden. Ihr bekommt also einen intensiven Leitfaden mit vielen Geschichten, Übungen und Beispielen an die Hand.

Dabei wird die Natur selbst zu eurem wichtigsten Lehrmeister. Schon nach kurzer Übungszeit werdet ihr so in der Lage sein, in eine völlig neue Welt einzutauchen. Eine Welt, von dessen Existenz ihr bisher höchstens eine leise Ahnung hattet.

Anfang April 2020 ist dazu die Neuauflage mit neuem Cover und Design erschienen: Darüber hinaus ist auch die ältere, klassische Version noch immer erhältlich:

Alles was existiert entsteht aus unserer Vorstellung heraus

Alles was existiert entsteht aus unserer Vorstellung heraus.

Weitere Bücher über Intuition und Hellwissen

Mit unserer Intuition können wir auf das gesamte Wissen des Universums zugreifen

Mit unserer Intuition können wir auf das gesamte Wissen des Universums zugreifen.

Sixpack - So verlierst du dein Bauchfett und bekommst straffe Muskeln!

Fettabbau und Muskelaufbau – Warum werde ich mein Bauchfett nicht los?

Nach einer längeren Pause haben wir heute endlich mal wieder unser tägliches Workout durchgezogen. Dabei konzentrieren wir uns im Moment auf unsere Bauchmuskeln, mit denen weder Heiko noch ich wirklich zufrieden sind. Aus irgendeinem Grund hat sich in letzter Zeit etwas Bauchfett angesammelt, während die einst so strammen Muskeln nun kaum mehr sichtbar sind. Das durfte so nicht bleiben! Wir brauchten Methoden für einen effektifen Fettabbau und Muskelaufbau.

Wie bekomme ich meine Traumfigur?

Wie bekomme ich meine Traumfigur?

Motiviert zu dieser Art des Trainings hat uns eine Begegnung, die wir kurz zuvor am Strand hatten. Hier kam uns ein jugendlicher Sonnyboy mit Kippe im Mund und Redbull-Dose in der Hand entgegen und hatte einen 1-A-Waschbrettbauch, dass wir regelrecht vor Neid erblassten. Wie konnte es sein, dass jemand, der den ganzen Tag nur am Strand herumhängt und auf seine Gesundheit so viel Wert legt wie ein Opossum auf seinen Fellgeruch, einen optimalen Bauch hatte? Wir hingegen fühlten und trotz des täglichem Trainings, Laufpensums und der Ernährungsrichtlinienwie zwei Waschbären vor dem Winterschlaf. Damit was jetzt schluss!

Doch wie sollten wir die Sache angehen?

Um diese Frage zu beantworten, machten wir uns neben dem Training auch einmal ans Recherchieren. Dabei fanden wir einige spannende Informationen darüber, wie Bauchfett entsteht, warum es so schwer abgebaut wird und warum die Bauchmuskeln so gerne dahinter verstecken spielen. Eine relativ gute Kurzzusammenfassung fanden wir hier in diesem Video von Coach Cecil. Unten gehen wir dann noch einmal genauer auf dieses Thema ein.

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Warum ist es so schwer, Fettpolster wieder loszuwerden?

Um dies zu verstehen, muss man zunächst einmal wissen, wie unser Körper mit Fettreserven und Fettpolstern umgeht. Hierbei gibt es nämlich einen wesentlichen, strukturellen Unterschied, zwischen der Fettaufbau- und der Fettabbau-Phase.

Beim Fettaufbau orientiert sich unser Körper sehr stark an unserer Gefühlslage. Das heißt, dass bestimmte Emotionen und Grundstimmungen dafür sorgen, dass unser Körperfett an bestimmten Stellen eingelagert wird. Dabei gibt es einige besonders beliebte Hauptpunkte, die in unserer Gesellschaft sehr verbreitet sind. Hier ist es noch wichtig zu wissen, dass dies bei Männern und Frauen jeweils unterschiedlich ist.

Problemzone: Hintern, Hüfte, Oberschenkel

Eine beliebte Region bei Frauen ist beispielsweise der Bereich um den Hintern, die Hüfte und die oberen Oberschenkel. Hier wird vor allem dann Fett angebaut, wenn man als Frau unterdrückte Wut und unterdrückten Hass in sich trägt, den man nicht abbauen kann. Insbesondere, wenn es sich dabei um angestaute Wut auf den eigenen Vater, Partner oder auf Männer im Allgemeinen handelt. Möglicherweise geschieht dies, um eine Art Schutzpanzer um den Intimbereich der Frau herum anzulegen, der das andere (verhasste) Geschlecht auf Abstand halten soll. Es geschieht auch dann, wenn diese Wut und dieser Hass unbewusst in einem brodeln und man sich auf der bewussten Ebene einen Kontakt wünscht.

Problemzone bei Frauen: Hüftfett

Problemzone bei Frauen: Hüftfett

Der typische Bierbauch

Männer funktionieren da etwas anders, weshalb sie in der Regel auch weniger Probleme mit dicken Hintern haben. Ihre Hauptproblemzone ist der Bauch. Und dies ist auch kein Wunder, legt doch der Körper gerade hier schützende Fettpolster an, wenn wir uns im Stress und in existenziellen Ängsten verlieren. Biologisch wie auch gesellschaftlich fällt dem Man zumeist die Rolle als Ernährer und Versorger zu. Er ist also dafür zuständig, dass es seiner Familie wie auch ihm selbst gut geht und dass die Existenzgrundlagen gesichert sind.

Da wir jedoch in einer schnelllebigen und zunehmend unstetigen Welt leben, in der eigentlich gar nichts mehr sicher ist, haben wir in der Regel eine permanente, unterschwellige Existenzangst, die wir mit uns herumtragen. So haben wir immer das Gefühl, mehr leisten zu müssen, als wir können, mehr erreichen zu müssen, als uns möglich ist und mit allem am besten gestern schon fertig zu sein. Das Ergebnis ist ein permanentes Stressgefühl, das auf der biologischen Ebene mit einem Verhungerungskonflikt verglichen werden kann. Egal wie viel wir auch erjagen, wir können nicht sicher sein, dass wir uns und unsere Familie ernähren können. Aus diesem Grund sorgt unser Körper dafür, dass wir zu sicheren, wohlhabenden Zeiten schon einmal ein Puffer für den Notfall anlegen. Und der landet natürlich da, wo unser Essen auch als Erstes landen sollte.

Bauchfett bei Männern: Der typische Bierbauch

Bauchfett bei Männern: Der typische Bierbauch

Hormongesteuerter Fettaufbau

Auf der biologischen Ebene wird unser Körper und auch unsere Gefühlswelt zu großen Teilen von Hormonen gesteuert. Auch hier lassen sich wiederum die gleichen Parallelen zwischen dem Fettaufbau und einem gewissen Ungleichgewicht im Körper feststellen. So sorgt ein besonders hoher Östrogenspiegel dafür, dass sich Fett im Bereich der Hüften und des Hinterns anlagert. Dies erklärt noch einmal, warum hiervon vor allem Frauen betroffen sind. Testosteron und Androgene, also die männlichen Hormone hingegen sorgen vor allem für einen Fettaufbau im Bereich der Arme und der Brust. Übermäßige Fettablagerungen in Hüfte und Schultern werden zudem durch einen gestörten Insulin-Haushalt begünstigt. Insulin ist für die Regulierung unseres Blutzuckers zuständig und wenn dieser Gestört ist, funktioniert auch der planmäßige Abbau von Zucker nicht mehr. Als Folge wird dieser dann in Fett umgewandelt und ebenfalls erst einmal eingelagert.

Stresshormone lagern Fett am Bauch an

Fettpolster am Bauch

Fettpolster am Bauch

Stresshormone wie Cortisol wiederum führen zu dem bereits beschriebenen Bierbauch. Dies trifft sowohl auf Männer als auch auf Frauen zu, wenngleich Männer im Schnitt noch etwas mehr zu Stresssyndromen neigen als Frauen. Daher haben auch viele Frauen mit Bauchfett zu kämpfen, wenngleich die Extremvarianten zumeist bei Männern zu finden sind. Der typische Bierbauch ist hierbei aber tatsächlich eine Folge des Bierkonsums, da das darin enthaltene Hopfen hormon-aktive Stoffe enthält, die zum Teil dem Cortisol und zum Teil weiblichen Hormonen ähneln.

Letztere sind für die Entwicklung von Brüsten beim Mann verantwortlich, die daher umgangssprachlich auch „Biertitten“ genannt werden. Und den Effekt von Cortisol hatten wir ja bereits. Hinzu kommt, dass der auftretende Stress häufig mit dem sogenannten „Stressfressen“ verbunden wird. Wir versuchen uns also ein Künstliches Highlight durch zusätzliche, unnötige Nahrung zu verschaffen, die unser Körper dann gleich als gefundenes Fressen für seine Notfalleinlagerungen verwendet. Nervosität, die ebenfalls eine Begleiterscheinung von Stress ist, führt zudem häufig zu Heißhungerattacken, in denen man dann wahllos über alle Maßen hinaus in sich hinein futtert.

Unterschiedliche Arten von Fettgewebe

Neben den Regionen des Körpers, in denen wir unsere Fettzellen einlagern, lässt sich auch in unterschiedliche Arten von Fettgewebe unterscheiden. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass dieses Fettgewebe, auch wenn wir so oft darauf schimpfen für unseren Körper extrem wichtig ist. Lediglich die übermäßige Menge davon ist problematisch.

Die erste Variante des Fettgewebes ist das sogenannte Unterhautfett. Es befindet sich wie eine Art Beschichtung auf der gesamten Innenseite unserer Haut über unseren kompletten Körper verteilt. Im gesunden, natürlichen Fall ist diese Schicht jedoch hauchdünn und dient vor allem der Flexibilität unserer Haut. Wird zusätzliche Energie in Form von Fettzellen eingelagert, vergrößert sich diese Unterhautfettschicht an einigen Stellen, nach dem oben beschriebenen System. Alles, was wir als Bauchfett, Hüftfett und sonstige Speckröllchen kennen gehört diesem Unterhautfett an.

Übergewicht

Übergewicht

 

Viszerales Fettgewebe

Die zweite Fettkategorie befindet sich im Inneren unseres Körpers. Man nennt sie viszerales Fettgewebe. Sie dient dem Schutz unserer Organe und unserer Blutgefäße, indem sie diese einbettet. Man könnte sie also ein bisschen mit den Styroporkügelchen vergleichen, die man einem Paket mit fragilem Inhalt beilegt. Unser Körper nutzt dieses Fett in der Regel nicht, um Energiereserven zu speichern. Denn hierbeiwürde er die optimale Funktion der Organe gefährden. Aus diesem Grund wird erst dann ein Zellaufbau im viszeralen Fettgewebe betrieben, wenn das Unterhautfett bereits stark zugenommen hat. Dann aber kann es sogar soweit gehen, dass einzelne Organe oder Blutgefäße durch das überzählige Fett im Körperinneren abgequetscht oder bei ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Intramuskuläres Fettgewebe

Schließlich gibt es noch eine dritte Art von Fettgewebe, die in unserem Körper auf natürliche Weise vorkommt. Es ist das sogenannte intramuskuläre Fett. Dabei handelt es sich um hauchdünne, Fettschichten, die zwischen den einzelnen Muskelfasern liegen. Die fungieren also gewissermaßen als Schmierfett, das den Muskel flexibel und beweglich hält. Es sorgt dafür, dass die einzelnen Muskelfasern nicht aneinander reiben. Zur Fettablagerung wird dieses Gewebe jedoch erst bei starkem Übergewicht genutzt und führt dann zu mitunter starken Bewegungseinschränkungen. In diesem Stadium kommt es meist zusätzlich zu einem Versagen der Insulinproduktion, bzw. -regulierung und damit zu Diabetes mellitus Typ 2.

Fetteinlagerung im Muskelgewebe

Fetteinlagerung im Muskelgewebe

Die Krux mit dem Fettabbau

Doch kommen wir nun nach diesem kurzen anatomischen Exkurs wieder zu unserer Ursprungsfrage zurück: Warum ist es nun so schwierig, das Fett am Bauch oder auch an anderen Stellen gezielt zu verlieren. Dazu kommen hier gleich mehrere Faktoren zusammen, die einander alle zu einer Art Kreislauf der Fettspeicherung ergänzen.

Gleichmäßiger Fettabbau über den ganzen Körper verteilt

Zunächst einmal muss man verstehen, dass Fett im Körper gänzlich anders abgebaut als aufgebaut wird. Während sich unser Organismus zum Fettaufbau ganz gezielte Stellen heraussucht, an denen er das zusätzliche Fettgewebe ansetzt, findet der Fettabbau am ganzen Körper gleichmäßig statt. Das bedeutet, dass wir zwar zunächst möglicherweise am Bauch oder an der Hüfte deutlich stärker zugenommen haben, als am restlichen Körper, nun aber gleichmäßig wieder abnehmen. Selbst wenn wir also ordentlich Kilos verlieren, ist der sichtbare Effekt zunächst gering, weil unsere Proportionen gleich bleiben. Irgendwann merken wir dann, dass wir an den meisten Stellen, so gut wie keine Fettschicht mehr besitzen, dass unsere Problemzonen aber noch immer aussehen, als hätten wir noch nichts erreicht.

Sinnvolle Diät: Wie baue ich Fett ab, aber kein Muskelgewebe.

Sinnvolle Diät: Wie baue ich Fett ab, aber kein Muskelgewebe.

Fettverbrennung als letzte Maßnahme

Hinzu kommt eine weitere Schwierigkeit, die die Fettverbrennung im Allgemeinen betrifft. In Bezug auf die Energiespeicherung und Nutzbarmachung ist Fett für den Körper eine Art Langzeitinvestition. Der Vorteil von Fett gegenüber Kohlenhydraten ist der, dass es Energie deutlich kompakter speichert. Dieselbe Menge an Energie in Fettzellen angelegt, nimmt also weitaus weniger Platz weg, als in Kohlenhydraten. Man könnte auch sagen, Fett ist eine Art komprimierte, verdichtete und kompakte Version von Kohlenhydrat. Dies führt allerdings auch dazu, dass es für den Körper schwieriger ist, die darin gespeicherte Energie wieder nutzbar zu machen.

Um das zu verstehen, kann man es am besten mit unterschiedlichen Sorten von Brennholz vergleichen. Kohlenhydrate und vor allem Zucker sind in etwa mit Zundermaterial wie Laub, Fichtenreisig oder Papier vergleichbar. Wirft man sie ins Feuer, entsteht sofort eine helle Stichflamme. Diese ist auch gleich darauf wieder weg, sodass man neues Brennmaterial braucht, aber dafür kostet es nahezu keine Kraft, die gespeicherte Energie nutzbar zu machen. Fett hingegen ist eher mit einem Buchenstamm vergleichbar. Wenn dieser einmal brennt, erzeugt er eine langanhaltende, gleichmäßige, helle und heiße Flamme. Es ist jedoch sehr aufwendig, ihn erst einmal zum Brennen zu bekommen. Am besten ist es also, wenn man ihn zuvor zersägt und aufspaltet, sodass er leichter Feuer fängt.

Auf die Fettverbrennung konzentriert sich der Körper leider immer zuletzt.

Auf die Fettverbrennung konzentriert sich der Körper leider immer zuletzt.

Leicht ist immer besser

Wenn wir nur eine geringe Menge an Zundermaterial, also Kohlenhydraten, zur Verfügung haben, dann brauchen wir diese auf und wenden uns anschließend unserem Buchenholzlager zu. Das Problem ist jedoch, dass wir in unserer Gesellschaft fast ständig mit Kohlenhydraten versorgt werden. Und das mehr als nur im Überfluss. Brot, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, Pizza, Kuchen und vieles mehr. All dies besteht aus längeren und kürzeren Kohlenhydraten, die unser Körper sofort verbrennen kann. Dies ist ein bisschen so, als würde jemand ständig einen LKW mit neuem Zunder vor unserer Tür abladen.

Warum also sollten wir nun noch auf das Buchenholz im Hof zurückgreifen? So ist es doch viel bequemer! Im Gegenteil, wir haben Teilweise sogar so viel Zundermaterial zur Verfügung, dass wir es pressen und in Pellets verwandeln können, die dem Buchenholz ähnlich sind. Diese lagern wir dann ebenfalls im Hinterhof für den Fall, dass die Kohlenhydrat Lieferung doch einmal ausfällt. Hinzu kommt, dass unser Lieferant natürlich zusätzlich zu den Kohlenhydraten auch noch weitere Fette und Eiweiße anliefert. Warum aber sollten wir diese verwenden, wenn doch soviel leicht brennbares Material da ist? Richtig, es gibt keinen Grund dafür, also wird auch dieses erst einmal eingelagert. Auf diese Weise ist es fast unmöglich abzunehmen.

Was also müssen wir tun um unser Bauchfett loszuwerden?

Zunächst einmal müssen wir nun in eine negative Energie-Bilanz kommen. Das bedeutet, dass wir am Tag mehr Energie verbrauchen müssen, als wir neu zu uns nehmen. Hierbei ist aber vor allem der Verzicht auch Kohlenhydrate wichtig, denn dann sieht sich der Körper gezwungen, die weniger leicht nutzbaren Energiereserven zu verwenden und seine Lager wieder abzubauen. Dies geschieht in der Regel wie oben erwähnt gleichmäßig über den Körper verteilt. Erst wenn wir also soweit unsere Fettschichten abgebaut haben, dass wir insgesamt auf dem natürlichen Level sind, macht sich der Körper an seine Speziallager. Denn er hatte ja zuvor einen guten Grund, warum er genau hier mehr Fett eingelagert hat.

Professionelle Hilfe bei Übergewicht

Professionelle Hilfe bei Übergewicht

Wie bekomme ich nun ein Sixpack?

Wenn wir nicht nur das Bauchfett loswerden, sondern zusätzlich noch ein Sixpack haben wollen, stehen wir noch vor einer zweiten Herausforderung. Denn dazu benötigt es zwei Dinge. Erstens muss die Fettschicht am Bauch wirklich so dünn sein, dass man die darunterliegenden Muskeln überhaupt durch die Haut hindurch erkennen kann. Zweitens muss natürlich der Muskel so ausgebildet und entwickelt sein, dass er sich überhaupt abzeichnen kann. Wenn das Muskelgewebe an dieser Stelle dünn und flach ist, sieht man es unter der Bauchdecke natürlich auch nicht. Das Sixpack wird also erst dann sichtbar, wenn man das Fettgewebe ab- und das Muskelgewebe aufgebaut hat.

Wie bekomme ich ein Sixpack?

Wie bekomme ich ein Sixpack?

Zwei sich widersprechende Ziele

Das Problem dabei ist, dass unser Körper nicht beides auf einmal kann. Wenn wir möchten, dass wir Fettgewebe abbauen, dann brauchen wir eine negative Energiebilanz, um ihn zu motivieren, ans eingemachte zu gehen. Wollen wir hingegen Muskeln aufbauen, brauchen wir eine positive Energiebilanz. Wir müssen also mehr Energie zu uns nehmen als wir verbrauchen, denn nur dann kann unser Körper in neues Muskelgewebe investieren. Um diese beiden Ziele zu vereinbaren, ist e am besten, wenn man in zwei Phasen arbeitet.

In der ersten, also der Fettabbau-Phase sollte man möglichst wenig Energie zu sich nehmen und gleichzeitig den Körper beanspruchen, damit er viel Energie verbraucht. Hier ist der Verzicht auf Kohlenhydrate besonders wichtig. In der zweiten also der Muskelaufbauphase muss man dann wiederum mehr Energie zu sich nehmen, als man braucht. Hierbei sollte man besonders auf eine eiweißreiche Nahrung achten. Denn Eiweiße sind die Bausteine aus denen unsere Muskeln aufgebaut werden. Dementsprechend fällt es dem Körper natürlich leichter, das gelieferte Baumaterial auch direkt dafür zu verwenden.

Vorsicht: Nicht aus Versehen die Muskeln anstatt des Fettgewebes verbrennen!

Unser Körper ist immer darauf ausgelegt, möglichst Energieeffizient und Energiesparend zu arbeiten. Und genau dies ist die Krux mit den Muskeln. Anders als Fettgewebe, welches einmal erschaffen über Jahrzehnte gelagert werden kann, ohne dass man sich noch groß darum kümmern muss, verbrauchen Muskeln permanent Energie. Auch im Ruhezustand. Und zwar umso mehr, je größer sie sind. Das bedeutet, dass ein gut ausgebildeter Muskel für den Körper nur dann sinnvoll ist, wenn er auch gebraucht wird. Dies ist der Grund, warum sich unsere Muskeln wieder zurückbilden, wenn wir mit dem Sport oder dem Training aufhören. Dies ist Punkt Nr. 1!

Punkt Nr. 2 ist, dass wir auch aus Eiweißen also Proteinen Energie gewinnen können. Das bedeutet, dass wir durchaus mit einer negativen Energiebilanz etwas erreichen können, was wir nicht erreichen wollen. Nämlich, dass wir am Ende Muskeln abbauen, dass das Fett aber immer noch da ist. Um dies zu verhindern, müssen wir in der Fettabbau-Phase zwei Dinge tun. Zum einen müssen wir unserem Körper signalisieren, dass wir die Muskeln, die wir aufgebaut haben, noch immer brauchen. Es hilft also nicht, möglichst wenig zu essen, dabei aber den ganzen Tag auf dem Sofa zu sitzen. Auch während der Fettabbau-Phase ist konstantes Training wichtig.

Den Körper leiten

Zum anderen müssen wir es dem Körper leichter machen, unsere Fettreserven abzubauen, als unsere Eiweißreserven. Dies zeigt noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, auf die Kohlenhydrate zu verzichten. Denn in Bezug auf die Energiegewinnung sind diese das bequemste Brennmaterial für den Körper. An zweiter Stelle kommen dann die Proteine und erst an dritter Stell kommt das Fett. Ist also trotz der geringen Nahrung eine spontane Energieversorgung gewährleistet, greift der Körper im Anschluss lieber auf die Muskeln als auf die Fettpolster zurück.

Merkt er jedoch, dass kein Zundermaterial geliefert wird, muss er sich von seinem Grundkonzept umstellen. Dadurch wechselt er dann vom spontanen Blitzfeuer auf eine konstante langanhaltende Verbrennung mit Hilfe der Fettreserven. Natürlich würde er auch hierbei Muskelgewebe abbauen, das in seinen Augen nicht so wichtig ist. Um das zu verhindern ist die Zunahme von Proteinen in der Fettabbau-Phase so wichtig. Denn dadurch kann nun das neu gewonnene Eiweiß verbrannt werden, ohne auf die Körper internen Ressourcen in Form der Muskeln zurückgreifen zu müssen.

Achtung: Askese ist kontraproduktiv!

Wie wir am Anfang des Artikels schon aufgezeigt haben, verteilt unser Körper seine Fettreserven anhand unserer emotionalen und hormonellen Lage. Dies bedeutet auch, dass unsere Fähigkeit abzunehmen sehr stark von unseren Emotionen abhängig ist. Ihr habt sicher schon festgestellt, dass es manche Menschen gibt, die futtern können wie Scheunendrescher, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Andere hingegen sprengen schon ihre Waage, wenn sie nur das Fettgedruckte in der Zeitung lesen. Dies liegt daran, dass unser Körper nicht gezwungen ist, die Nahrung, die wir in ihn hineinkippen auch wirklich zu verwenden.

Jedes Essen, das wir zu uns nehmen ist ein Angebot für unseren Körper. Wenn er es nicht will oder nicht braucht, hat er die Möglichkeit, es weitgehend ungenutzt wieder auszuscheiden. Daher nehmen vor allem dann zu, wenn wir unserem Körper aufgrund von Ängsten oder Gedankenmustern das Gefühl geben, dass wir um unsere Energieversorgung fürchten. Wenn ich sicher bin, jederzeit mehr als genug Nahrung zur Verfügung zu haben, brauche ich kein allzu großes Fettpolster für den Notfall. Habe ich jedoch ständig Angst davor, dass die aktuelle Mahlzeit für lange Zeit die letzte sein könnte, tue ich gut daran, auch noch den letzten Krümel an Nährstoffen aufzuschlüsseln und einzulagern. Wenn ich faste und dabei die ganze Zeit nur daran denke, wie gerne ich etwas essen würde, speichere ich von dem wenigen Essen, dass ich zu mir nehme unter Umständen mehr ab, als jemand der einfach rein schlichtet, sich aber keinen Kopf macht.

Nicht zur Diät stressen!

Zudem erinnert ihr euch bestimmt noch daran, dass es gerade die Stresshormone waren, die dafür sorgen, dass wir Bauchfett anlagern. Wenn wir also auf einen Teil unserer Nahrung verzichten und uns deswegen selbst stressen, bewusst oder unbewusst, dann kann dies dazu führen, dass wir weniger Fett abbauen, als wenn wir einfach essen würden. Das Gleiche gilt auch für unser Training.

Bedeutet das Training für uns Leid, weil wir eigentlich keine Lust haben, uns aber verpflichtet fühlen, weil wir glauben etwas für unseren Körper tun zu MÜSSEN, dann können wir es auch gleich ganz bleiben lassen. Nur wenn wir in Freude sind und gerne tun was wir tun, dann kann sich auch ein Erfolg zeigen. Es ist also wichtig, dass wir unsere Essensumstellung nicht als einen Verzicht ansehen, sondern als ein Geschenk an unseren Körper, das wir mit Freude und aus ganzem Herzen geben. Und genau so sollte es auch mit unserem Training sein.

Wie trainiere ich richtig, um ein Sixpack zu bekommen?

Auch wenn wir heute glauben, dass es das natürlichste der Welt ist, 8 Stunden im Büro zu sitzen, dann mit dem Auto nach Hause zu fahren und sich anschließend nur noch zwischen Klo, Kühlschrank und Sofa zu bewegen, entspricht dies nicht ursprünglich unserer Natur. Als Menschen sind wir Bewegungstiere, die weite Strecken zu Fuß zurücklegen und einfache Handlungen in großer Wiederholung ausüben können. Daher ist es auch ein großer Irrglaube, dass Ausdauertraining zum Muskelaufbau führt.

Erfolgreiches Muskeltraining

Erfolgreiches Muskeltraining

Ausdauer ist eigentlich etwas Natürliches für uns und somit braucht der Körper keine speziell verstärkten Muskeln dafür. Diese braucht er dann, wenn wir einzelne Muskelpartien für kurze Zeit in einem extremen Maß beanspruchen. Ein langanhaltendes Training bei dem wir mit wenig Kraftaufwand viele Wiederholungen machen ist also hilfreich, um unsere Ausdauer zu schulen und um fit zu bleiben. Deswegen ist dieses Training auch ideal für Phase 1, also für die Fettverbrennungsphase. Denn Ausdauerübungen regen den Stoffwechsel und somit die Energieverbrennung an.

Muskelaufbautraining

Muskelaufbautraining

Es hilft aber nicht beim Muskelaufbau. Damit dieser gelingt, müssen wir die Muskeln, die wir aufbauen wollen, immer wieder extrem beanspruchen. Dadurch erkennt der Körper, dass hier ein besonderer Kraftbedarf besteht und liefert diesen nach.

Workout für Frauen

Workout für Frauen

Beuge-Übungen für die Sichtbarkeit des Sixpacks

Im Falle unserer Bauchmuskeln kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Ein Sixpack ist dann besonders gut sichtbar, wenn die Beugemuskeln stark ausgeprägt sind. Ihr könnt das Prinzip am besten einmal bei eurem Arm beobachten. Wenn ihr ihn lang ausstreckt, legen sich die Muskeln weitgehend Flach am Armknochen an. Beugt ihr jedoch euren Ellenbogen, wölbt sich der Bizeps-Muskel hervor. Um ein schön sichtbares Sixpack am Bauch zu bekommen, wollen wir genau diesen zweiten Effekt erzielen. Daher ist es hilfreich, besonders Übungen zu machen, bei denen ihr euren Bauch beugt. Alle Übungen also bei denen man einen krummen Rücken macht.

Wichtig: Für ein ganzheitliches Training solltet ihr auch die anderen Übungen mit geradem Rücken und gestrecktem Bauch nicht außer Acht lassen. Dennoch ist es für ein Sixpack-Training hilfreich auf die Beugeübungen einen besonderen Fokus zu legen.

Workout für Männer

Workout für Männer

Fassen wir also noch einmal zusammen:

1. Um ein gut sichtbares Sixpack am Bauch zu bekommen, sollte man zunächst einmal generell seinen Kohlenhydrat-Konsum verringern und stattdessen auf eine eiweißreiche Nahrung umsteigen. Dies kann ohnehin nicht schaden.

2. Nun geht es darum, das überschüssige Bauchfett abzubauen. Dazu ist es hilfreich für einige Wochen eine Diät zu machen. Nehmt in dieser Zeit stets etwas weniger Kalorien zu euch, als ihr verbraucht. Wichtig hierbei ist, dass ihr euch dabei dennoch wohlfühlt, nicht stresst und euch weiterhin gesund ernährt. Dies bedeutet: viel Obst und Gemüse und viele Proteine, aber keine Kohlenhydrate. Gleichzeitig solltet ihr auf Ausdauer trainieren, damit eure Muskeln auch weiterhin beansprucht werden.

3. In der zweiten Phase ist der Muskelaufbau dran. Hier gilt es mehr Kalorien zu sich zu nehmen, als man verbraucht, damit der Körper die überzähligen in neue Muskelmasse investieren kann. Damit er das auch wirklich macht, ist es wichtig, die Muskeln, die man aufbauen will (in diesem Fall die Bauchmuskeln) regelmäßig so zu trainieren, dass sie extrem beansprucht werden. Konzentriert euch also auf Übungen, die extreme Kraft erfordern und die ihr nur wenige Male durchhaltet. Für den Sixpack-Effekt sollten es zudem vor allem Beuge-Übungen sein, bei denen man den Bauch zusammen zieht und den Rücken krümmt.

Natürliche Proteine zum Muskelaufbau

Leider gibt es im Bereich von Muskelaufbaupräparaten heute eine Menge Produkte auf dem Markt, die eine ganze Palette an unserwünschten Nebeneffekten und Nebenwirkungen haben. Mit anderen Worten, vieles was man heute an Proteinpräparaten und ähnlichen Nahrungsergänzungsmitteln finden kann, ist in hohem Maße gesundheitsschädlich. Es gibt aber auch einige natürliche Pflanzenproteine, die beim Muskelaufbau helfen und dabei sogar heilend und harmonisierend auf den Körper wirken. Hier haben wir euch einige davon zusammengestellt, die man bedenkenlos nehmen kann und die sich insgesamt positiv auf den Körper auswirken.